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Deutschland 2016

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Redaktionelle Abschnitte

Tabellenverzeichnis

  1. Vergaberecht
  2. Führende Namen

Führende Namen

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Umfasst die Beratung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen durch Träger der öffentlichen Verwaltung.

Von Mandanten und Mitbewerbern als eine der führenden Praxen hervorgehoben, sticht Bird & Bird vor allem durch die Beratung im Rahmen von Dienstleistungsvergaben hervor und betreut hier vorrangig Mandanten aus dem Bereich des SPNV-Marktes, der Entsorgungswirtschaft und des Technologiesektors. In einem Nachprüfungsverfahren begleitete das Team beispielsweise ein führendes IT-Unternehmen bezüglich eines Vertrages zur Beschaffung von Antiviren-Software für die gesamte Bundesverwaltung. Alexander Csaki hat sich im Gesundheitssektor einen Namen gemacht; hier beriet man eine Gesellschaft fachbereichsübergreifend zur Durchführung mehrerer Verträge zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, sowie dem Aufbau und Betrieb der Telematikinfastruktur. Pharmakonzerne wurden in einer Verfassungsbeschwerde gegen das Preismoratorium und in vergaberechtlichen Streitigkeiten zum Wirkstoff Pregabalin vor Vergabekammern, Landgerichten und Sozialgerichten vertreten. Ein weiteres bedeutendes Mandat in diesem Sektor war die Vertretung einer gesetzlichen Krankenversicherung vor dem EuGH bezüglich des bei Abschluss von Arzneimittelrabattvereinbarungen in Deutschland üblichen Open-House-Verfahrens. Dieses Verfahren ist auch exemplarisch für die wachsende Internationalität der Praxis, die sich bis in den Sicherheitsbereich erstreckt, in dem der angesehene Heiko Höfler an bedeutenden Vergaben beteiligt ist. Das Team um den besonders renommierten Jan Byok, ein ‘Urgestein im Vergaberecht’, besteht aus fünf Partnern und 14 weiteren Anwälten. Zwei Counsel verließen im Jahr 2014 die Gruppe: Wolfgang Patzelt ging zu Arnecke Sibeth, während Philip Haellmigk die Außenhandelsboutique Haellmigk eröffnete.

Das Aushängeschild der Vergaberechtspraxis von Freshfields Bruckhaus Deringer ist der hoch geschätzte Hans-Joachim Prieß, der gemeinsam mit Counsel Roland Stein namhafte Mandanten betreut. Vorrangig wird die öffentliche Hand, häufig die Bundesregierung, im Rahmen der Konzeption von Vergabeverfahren beraten; so betreute man weiterhin das Auswärtige Amt bezüglich des Vergabeverfahrens für Errichtung und Betrieb des Deutschen Hauses im vietnamesischen Ho Chi Minh City. Ein weiteres Beispiel ist die Beratung eines öffentlichen Auftraggebers im Zusammenhang mit dem Neubau von Universitätsgebäuden. Auf Auftraggeberseite gehören außerdem die Hamburger Kunsthalle, die KfW sowie die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zum Mandantenstamm, auf Auftragnehmerseite das US-amerikanische Technologieunternehmen Thermo Fisher und Hochtief. Im streitigen Bereich vertrat man Darley Energy in Beschwerdeverfahren vor der EU-Kommission gegen die mutmaßlich rechtswidrige Förderkonzessionsvergabe bestimmter Rohstoffe in Polen; ein weiteres Beschwerdeverfahren wurde für ein deutsches Industrieunternehmen bezüglich vermeintlich rechtswidriger Regeln des rumänischen Vergaberechts geführt. Des Weiteren agierte das Team in einigen Vertragsverletzungsverfahren und ist auch für die Vertretung in Schiedsverfahren ausgezeichnet aufgestellt. Hervorzuheben ist die fachliche Kompetenz im Außenhandelsrecht und die ‘häufige und unkomplizierte Kooperation mit Anwälten anderer Fachgebiete’, sowie mit Teams aus anderen europäischen Büros. Die neue EU-Vergaberechtsrichtlinie und Fragen zu deren Umsetzung im nationalen Umfeld bescherte der Kanzlei auch im Jahr 2015, dem Jahr vor der Verbindlichwerdung, viel Arbeit.

Das ‘hervorragende’ Team von Allen & Overy LLPerkennt, worauf es ankommt’, hat ‘ausgezeichnete Kenntnisse im Vergaberecht’ und ‘reagiert schnell auf Anfragen’, wodurch es regelmäßig bei prestigeträchtigen Mandanten zum Zuge kommt. Man beriet das Stromnetz Hamburg als erfolgreichen Bieter in einem wettbewerblichen Vergabeverfahren zur Stromnetzkonzessionierung, sowie weitere Energieversorgungsunternehmen in Fragen zur Sektorenverordnung. Städtebauliche Verfahren wurden sowohl auf Auftraggeber- als auch Auftragnehmerseite betreut. Geleitet wird das Team von dem ‘lösungsorientierten Experten’ Olaf Otting, der auch von Mitbewerbern als einer der führenden deutschen Vergaberechtler anerkannt wird; er hat ausgesprochene Erfahrung mit Vergaben im Verkehrssektor, wobei er besonders für seine Tätigkeit für die Deutsche Bahn und Töchterunternehmen bekannt ist, sowie im Gesundheitswesen und der Energiebranche. Otting beriet zuletzt im Compliance-Bereich einige Mandanten bei der Überarbeitung interner Regelwerke zur Auftragsvergabe, besonders im Zuge der neuen EU-Vergaberechtsrichtlinie und E-Vergabe.

Das Berliner Team von Baker & McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern mbB liefert ‘ausgesprochen gute Qualität’ und zählt zu den Spitzenkanzleien im Vergaberecht. Marc Gabriel genießt einen exzellenten Ruf im Gesundheitssektor und kann Spezialexpertise in Rabattvertragsausschreibungen vorweisen. Ein besonderes Highlight war hier die Vertretung eines US-amerikanischen Pharmaunternehmens in einer indikationsbezogenen Ausschreibung des AOK-Bundesverbandes zur Vergabe von Rabattvereinbarungen für TNF-alpha-Blocker, sowie in einem gegen die Ausschreibung gerichteten Nachprüfungsverfahren. Auch Hexal wurde in Verfahren zur Prüfung der vergabe- und kartellrechtlichen Voraussetzungen für die Bildung von Bietergemeinschaften in Rabattvertragsausschreibungen vertreten, sowie weitere Tochterunternehmen von Novartis in Nachprüfungs- und Beschwerdeverfahren. Die Industrieexpertise hat sich durch die Hinzunahme von Susanne Mertens und Counsel Stephan Götze im Jahr 2014 deutlich vertieft, wobei hier besonders der große Mandantenkreis im Bau- und Infrastrukturbereich hervorzuheben ist. So wurde das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung im Rahmen der Sanierung des Pergamonmuseums als Teil des geschützten Museumsinselensembles beraten und in gegen die Auftraggeberentscheidung gerichteten Nachprüfungsverfahren vertreten. Das Partnerduo wird auch im Verkehrs- und Technologiesektor von namhaften Unternehmen wie dem Flughafen Berlin Brandenburg, Colt Technology Services und T-Systems mandatiert.

CBH Rechtsanwälte Cornelius, Bartenbach, Haesemann & Partner hat sowohl auf Auftraggeber- als auch auf Auftragnehmerseite ein beachtliches Mandatsaufkommen; das Beihilferecht entwickelt sich zudem zunehmend als eigenes Beratungsfeld. Das Team ist ‘unglaublich breit aufgestellt’, was Mandate beweisen, die von Arzneimittelrabattausschreibungen über großvolumige Gebäudereinigungsverträge bis hin zu Fahr-, Rettungs- und Krankentransportdienstleistungen reichten. Ein Highlight war die Beratung der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) bezüglich der Vergabe der Durchführung von Dopingkontrollen. Auf streitiger Seite verteidigte man einen Mandanten gegen den Widerruf von Fördermitteln wegen Vergaberechtsverstößen und vertrat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport in zahlreichen Klageverfahren und Eilverfahren bezüglich der Vergabe von Sportwettkonzessionen. Hervorzuheben ist der Erfolg in einem Nachprüfungsverfahren, das das Team für die Johann Bunte Bauunternehmung gegen einen von einer Tochtergesellschaft der Kasseler Stadtwerke ausgeschriebenen Immobilien-Leasingvertrag geführt hat; die Vergabekammer Darmstadt erklärte den Vertrag für unwirksam, da man nachweisen konnte, dass es sich trotz Durchführung eines Vergabeverfahrens um eine De-Facto-Vergabe handelte. An diesem Mandat war unter anderem der ‘praxisorientierte und fachlich überdurchschnittliche’ Stefan Hertwig tätig, der auch unter Mitbewerbern hoch angesehen ist.

Dentons verstärkte die Praxisgruppe Regulierung und Öffentliches Wirtschaftsrecht und besonders die bisher noch nicht prominent besetzte Vergaberechtspraxis im Oktober 2015 durch den Zuggang der angesehenen Vergaberechtler Peter Braun und Wolfram Krohn, die im Rahmen der Schließung der Berliner und Frankfurter Büros von Orrick, Herrington & Sutcliffe LLP wechselten und mit ihrer Expertise in den drei Spezialbereichen Logistik und Verkehr, IT und Telekommunikation sowie Gesundheit und Life Sciences die Branchenschwerpunkte der neuen Kanzlei ausgezeichnet bedienen. Einen großen Erfolg verzeichnete das Team im Jahr 2014 noch unter alter Flagge durch die Vertretung der Bundesdruckerei, als Bieter in einem Auftrag zur Aktendigitalisierung, in einem EuGH-Vorlageverfahren zum vergabespezifischen Mindestlohn in NRW und der Frage, ob ausländische Unternehmen, die auch ausschließlich im Ausland tätig sind, sich diesem unterwerfen müssen; die Vergabekammer gab nach der Entscheidung des EuGH dem Nachprüfungsantrag statt. Weitere Nachprüfungsverfahren führte man für Roche Diagnostics, dem Bieter in einem Vergabeverfahren zur Versorgung von Diabetespatienten mit Blutzuckermessprodukten der AOK Hessen, und für DB Regio, Bieter im Vergabeverfahren für den RRX-Vorlaufbetrieb. Auftraggeberseitig beriet man das Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt sowie Universitäten wie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Philipps-Universität Marburg.

Die ‘hohe Kompetenz im Bereich des Vergaberechts’, die das Team von Gleiss Lutz an den Tag legt, führt in der Beratung zu ‘kurzen Bearbeitungszeiten und zugleich fachlich fundierten Arbeitsergebnissen’. Während die Schnelligkeit von ausgesprochen vielen Mandanten hervorgehoben wird, überzeugt auch das breite Mandatsportfolio. Auf Auftraggeberseite mandatierte das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg das Team im Rahmen der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Auf Auftragnehmerseite gehören der Optoelektronik-Konzern JENOPTIK Robot, voestalpine Klöckner Bahntechnik sowie Konzerne aus einer Vielzahl an Branchen zum Mandantenstamm. Das Team glänzt mit Spezialexpertise in der Beratung von Krankenkassen, wobei indikationsbezogene oder wirkstoffgruppenbezogene Arzneimittelausschreibungen sowie Verträge zur integrierten Versorgung (IV) zum Beratungsspektrum zählen. Man vertritt derzeit den AOK-Bundesverband sowie weitere AOKs in Vergabenachprüfungsverfahren vor der Bundesvergabekammer und dem OLG Düsseldorf gegen die innovative wirkstoffgruppenbezogene Ausschreibung von TNF-alpha-Inhibitoren und konnte im Jahr 2014 mit der Vertretung der AOK Baden-Württemberg eine Grundsatzentscheidung des OLG Düsseldorf zur Vorwirkung der EU-Vergaberechtsrichtlinen bezüglich diverser Ausschreibungen patentgeschützter Arzneimittel herbeiführen. Andreas Neun verfügt in diesem Bereich über ‘hervorragende Rechtskenntnisse und ist in der Lage, sich sehr schnell in spezielle Branchenmaterie einzuarbeiten’. ‘Tiefgreifende Fachkenntnisse’ zeichnen auch Marco König aus, der ‘in der Zusammenarbeit ausgesprochen angenehm’ ist. Die ebenfalls in Stuttgart ansässige Miriam Jazbinsek wurde im Juni 2014 zur Assoziierten Partnerin ernannt.

Aufgrund ‘extrem kurzer Bearbeitungszeiten’, ‘lösungsorientierter Herangehensweise’ und ‘brillanter Fachkenntnis’ überzeugt Heuking Kühn Lüer Wojtek vor allem im Verkehrsbereich, mit starkem Fokus auf SPNV-Vergaben. Hier stach vor allem die Beratung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zur Entwicklung eines neuen Fahrzeugfinanzierungsmodells zur Beschaffung 80 neuer Fahrzeugeinheiten sowie des Vorlaufbetriebs des Rhein-Ruhr-Express hervor. Weitere Vergabeverfahren auf Auftraggeberseite wurden für das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und die Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Letztere wurde auch im Rahmen der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegenüber Silicon Graphics, dem erfolgreichen Bieter aus dem Jahr 2009 zur Ersatzbeschaffung eines Compute Servers, beraten. Ebenfalls auf Bundesebene betreut das Team weiterhin das Bundesministerium der Verteidigung in Fragen zum Folgeprojekt der IT-Kooperation Herkules. An diesem Projekt war unter anderem Martin Schellenberg beteiligt, der immer ‘kreative Lösungen findet’; ähnliches wird über die ausgesprochen angesehene Ute Jasper berichtet, die als die ‘wahrscheinlich beste Beraterin für komplexe Projekte mit innovativem Beschaffungsansatz’ bezeichnet und in Düsseldorf von der Anfang 2015 zur Salaried Partnerin ernannten Isabel Niedergöker unterstützt wird.

Als ‘hoch qualifizierter und zuverlässiger Partner’ berät Kapellmann und Partner Mandanten in vergaberechtlichen Fragen mit 22 Anwälten an sechs deutschen Standorten. Im Markt ist die Kanzlei besonders für die Beratung zu Bauvergaben bekannt und begleitete beispielsweise den Flughafen München im Rahmen der Bauvorhaben zur Optimierung des Terminal 1 und zu weiteren Infrastrukturmaßnahmen. Ein weiteres Mandat in diesem Bereich ist die Betreuung der Projektrealisierungsgesellschaft ReGe Hamburg in einer komplexen Ausschreibung für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) für das Hamburger Messe- und Kongresszentrum. Das ‘ausgesprochen empfehlenswerte’ Team berät jedoch weit über diesen Sektor hinaus auch zur Beschaffung von Dienstleistungen (VOL/A und VOF). So mandatierte Keolis das Team nach der Marktöffnung im Juli 2014 bezüglich der Suche nach einem Lieferanten von Bahnstrom. Mit einem veranschlagten Netto-Projektvolumen von €270 Millionen das wohl größte von der Gruppe betreute Projekt ist der Neubau der Frankfurter U-Bahnlinie 5, wobei man für die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main sowie für die Stadt tätig war. Der führende Anwalt Hans-Peter Kulartz ist neben Hendrik Röwekamp, der mit ‘Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Termingenauigkeit und Kompetenz’ überzeugt, besonders angesehen.

Die Kanzlei Leinemann & Partner spezialisiert sich auf das Bau- und Immobilienrecht sowie Vergaberecht, wodurch Bauvergaben das prominenteste Tätigkeitsgebiet darstellen. Hier wurde das Team beispielsweise von Bilfinger Construction in einem Nachprüfungsverfahren bezüglich der baulichen Erweiterung der U-Bahnlinie 3 in Nürnberg mandatiert. Ein weiteres Nachprüfungsverfahren wurde für Lühn Bau nach Vergabe des €73 Millionen-Bauvertrags zur Erweiterung und zum Umbau des Polizeipräsidiums Düsseldorf erfolgreich durchgeführt. Die Beratungsexpertise der Gruppe ist jedoch nicht auf Bauvergaben beschränkt, sondern umfasst auch Dienstleistungsvergaben im IT-, Sicherheits- und Gesundheitsbereich. So wurde der Großdieselmotorenhersteller MTU in einem Nachprüfungsverfahren bezüglich der Lieferung von Schiffsmotoren für ein Polizeiküstenboot begleitet. Auf Auftraggeberseite betreute das Team unter anderem Vergabeverfahren für die Beschaffung von IT-Leistungen und Gebäudesicherheitsdienstleistungen. Während die ursprünglich aus Berlin stammende Kanzlei in der Hauptstadt einen besonders guten Ruf hat, berät das 14-köpfige Partnerteam seit der Eröffnung des Münchener Büros im Juli 2015 an sechs deutschen Standorten; das neue Büro wird von Stephan Kaminsky geleitet, der zuletzt einige Nachprüfungsverfahren betreute. Neben ihm werden auch Ralf Leinemann und Thomas Kirch am Berliner Standort empfohlen.

Die Bonner Kanzlei Boesen Rechtsanwälte ist mit ihrer starken Fokussierung auf vergaberechtliche Themen sowie ihre Expertise in den angrenzenden Gebieten des Bau- und Immobilien- als auch Kartell- und Wettbewerbsrechts am Markt etabliert und genießt unter Mitbewerbern einen ausgesprochen guten Ruf. Dieser ist nicht zuletzt auf den alleinigen Partner und Gründer der Kanzlei Arnold Boesen zurückzuführen, der nach vier Zugängen von nun elf Anwälten unterstützt wird. Neben zahlreichen Mandatierungen bezüglich Bau- und Planungsleistungen ist man zudem häufig hinsichtlich Dienstleistungsvergaben tätig, so wurde beispielsweise ein Unternehmen im Rahmen der Teilnahme an einem internationalen Vergabeverfahren zur Instandsetzung von Rüstungsgütern beraten. Auf Auftraggeberseite wurde das Team von einem öffentlichen Auftraggeber bezüglich eines Vergabeverfahrens zur Teilprivatisierung der Abfallentsorgung mit einem Auftragsvolumen von über €800 Millionen mandatiert.

CMS kann durch die vergaberechtliche Beratung in allen acht deutschen Büros eine bundesweite Marktdurchdringung vorweisen, wobei das Team mit ‘qualitativ hochwertiger Arbeit’ überzeugt. Neben Bauvergaben lassen sich drei weitere Spezialgebiete herauskristallisieren: Sicherheit und Verteidigung, Gesundheit sowie IT; durch Vereinigung der letzten beiden hat das Team außerdem eine Nischenexpertise im E-Health-Bereich aufgebaut. Im Energiesektor beriet man Strom- und Gasnetzbetreiber Alliander als einen am erfolgreichen Konsortium beteiligten Bieter bezüglich eines vom Land Berlin ausgeschriebenen Vergabeverfahrens zur Aufstellung und zum Betrieb von 220 Elektro-Ladesäulen. Auch das Erdgas-Transportunternehmen bayernets wurde im Rahmen der Vergabe eines neuen Leitsystems für das Fernleitungsnetz Gas begleitet. Ein weiteres Highlight war die Erstellung einer Sachverhaltsanalyse sowie einer rechtlichen Bewertung für den Flughafen Berlin Brandenburg bezüglich der Neuordnung des Vergabewesens im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre. Das Team um Klaus Heuvels und Volkmar Wagner zählt neun Partner, nachdem Ursula Steinkemper im Januar 2015 zur Partnerin ernannt wurde. Jakob Steiff wird von Mandanten für seine ‘klare Ausdrucksweise’ und ‘ausgezeichnete Beratung’ gelobt; er beriet im Jahr 2015 die Stadt Frankfurt am Main bezüglich der Neuvergabe des Werbekonzessionsvertrags für das gesamte Stadtgebiet.

Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB bietet einem vornehmlich aus Auftraggebern bestehendem Mandantenstamm ‘individuelle, preislich angemessene Beratung’. Ausgesprochene Fachkenntnis besteht dabei im Infrastrukturbereich in öffentlich-privaten Partnerschaften; unter Beweis gestellt wird diese Expertise beispielsweise in der andauernden Betreuung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in öffentlich-privaten Bauvorhaben und der Beratung der Landeshauptstadt Wiesbaden im Hochbauprojekt Parkhaus Coulinstraße. Für die Beschaffung von Liefer- und Dienstleistungen zur Errichtung eines Offshore-Windkraftwerks wurde die Gruppe zudem von Trianel Windpark Borkum mandatiert. Neben dem Praxisgruppenleiter Lutz Horn werden auch Kersten Wagner-Cardenal, der ‘immer auf dem neuesten Stand’ ist, sowie der als ‘Spezialist im Vergabe- und Baurecht im kommunalen Umfeld’ geltende Kai Uwe Schneevogl empfohlen. Den Verlust eines Assoziierten Partners verzeichnete das Team mit dem Weggang von Jan-Michael Dierkes, der nun für K+S tätig ist.

Das Team von Graf von Westphalen wird als ‘zielorientiert und professionell’ beschrieben und setzt sich vor allem durch die Nischenexpertise in Rettungsdienstbeschaffungen von Mitbewerbern ab. Diese Erfahrung konnte das Team bei der umfassenden vergaberechtlichen Beratung zahlreicher bayerischer Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, beispielsweise im Rahmen der Beschaffung von BOS-Digitalfunk-Endgeräten, unter Beweis stellen. Generell kommt ein bedeutender Anteil der Mandate aus dem Gesundheitssektor, wobei Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände und Kliniken zum Mandantenstamm gehören. Hier wurde beispielsweise das Universitätsklinikum Düsseldorf in verschiedenen Projekten bei der Vergabe von Baumaßnahmen und in zuwendungsrechtlichen Fragen beraten. Weitere bedeutende Sektoren sind der Sicherheits-, IT- und Verkehrsbereich; so betreute das Team die Düsseldorfer Rheinbahn sowie die Kölner Verkehrsbetriebe bezüglich der Beschaffung von 66 Straßenbahnfahrzeugen mit einem Volumen von €200 Millionen. Die gute Entwicklung des Teams lässt sich auch daran ablesen, dass Nils-Alexander Weng und der ‘fachlich exzellente’ Tobias Osseforth Anfang 2015 zu Assoziierten Partnern ernannt wurden. Neben ihnen wird die ‘verhandlungssichere’ Ingrid Reichling empfohlen, die ‘der gegnerischen Partei gegenüber resolut auftritt’.

K&L Gates LLP kann weiterhin sowohl auf Auftraggeber- als auch auf Bieterseite ein beeindruckendes Mandantenportfolio vorweisen und punktet mit einem ‘ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis’. ‘Kommunikationsstark, lösungsorientiert und fachlich brillant’ berät Annette Mutschler-Siebert mit der Unterstützung eines dreiköpfigen Teams Mandanten wie das Hessische Ministerium des Innern und für Sport und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Highlight war die Beratung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezüglich des Forschungsvorhabens zur Einführung einer elektronischen Vergabestatistik. Auf Bieterseite wurde ALIUD PHARMA in einem Beschwerdeverfahren bezüglich der Vergabe von Arzneimittelrabattverträgen vertreten, sowie ein Unternehmen der Luftfahrt- und Rüstungsbranche und ein ausländischer ÖPNV-Anbieter.

Als auf das private Baurecht und Vergaberecht spezialisierte Kanzlei berät Müller-Wrede & Partner Rechtsanwälte traditionell zu Bau- und Infrastrukturvergaben; allerdings verbreitert sich das Mandantenportfolio stetig, wodurch nun Dienstleistungsvergaben in den Sektoren IT, Verkehr und Gesundheit ebenso zur Standardberatung zählen. Das Team ist regelmäßig in Nachprüfungsverfahren tätig, so beispielsweise auf Bieterseite für ein IT-Unternehmen bezüglich der Beauftragung von Software-Leistungen. Auftraggeberseitig beriet man ein Bundesland im Rahmen der Sanierung eines Operngebäudes. Darüber hinaus kann das Team ausgesprochene Expertise im Beihilferecht vorweisen, ein Bereich, in dem Christoph von Donat besonders angesehen ist. Praxisgruppenleiter ist Namenspartner Malte Müller-Wrede, der unter Mitbewerbern als prozessstark angesehen wird.

Noerrs Vergaberechtspraxis ist innerhalb der Praxisgruppe Regulierung & Governmental Affairs angesiedelt, wodurch ein starker Fokus auf der Beratung der öffentlichen Hand liegt. Praxisgruppenleiter Olav Wagner ist im Gesundheitssektor besonders angesehen und beriet jüngst ein Pharmaunternehmen zu Arzneimittelrabattverträgen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch in der Beratung von Kliniken, wie die Beratung der Hochtaunus-Kliniken bei der Realisierung des Gesundheitscampus Bad Homburg mit einem Investitionsvolumen von €250 Millionen verdeutlicht. Großvolumig war auch die Vergabe eines langjährigen Dienstleistungsvertrags für das Gebäudemanagement aller deutschen Standorte von Vattenfall an den Mandanten des Teams, ISS Facility Services. Seit Weggang eines Senior Associates im Juni 2015 fällt München als Beratungsstandort im Vergaberecht weg.

Vornehmlich auf Auftraggeberseite tätig, wird Redeker Sellner Dahs in einer Vielzahl an Branchen zur Strukturierung von Ausschreibungen und der anschließenden Vertragsgestaltung beratend hinzugezogen. Highlights waren die andauernde Beratung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Rahmen des Neuabschlusses von Werbenutzungsverträgen für den öffentlichen Straßenraum, sowie die Betreuung der Stadt Bonn bezüglich der Errichtung eines Festspielhauses mit einem Bauvolumen von ungefähr €75 Millionen in vergabe- und beihilferechtlichen Fragen. In Nachprüfungsverfahren vertrat man ein Bauunternehmen im Nachgang der Vergabe eines Vertrages für die Erneuerung einer Bundesstraße, verteidigte einen großen öffentlichen Auftraggeber vor der Bundesvergabekammer und klagte gegen eine vermeintliche De-Facto-Vergabe. Olaf Reidt ist besonders durch die laufende Beratung zu SPNV-Verträgen der DB Regio für Vergaben im Infrastruktursektor bekannt und Heike Glahs hat einen beachtlichen Mandantenstamm im Bereich der Abfall-, Wasser- und Abwasserindustrie. Das Team umfasst zwei weitere Partner und vier Associates in Berlin, Bonn und Leipzig.

Beiten Burkhardt ist deutschlandweit schwerpunktmäßig auf Auftraggeberseite tätig. Die ‘ausgesprochen spezialisierten’ Anwälte warten mit Fachwissen in den Sektoren IT und Technologie, Verkehr und Infrastruktur, ÖPNV und SPNV, sowie Sicherheit und Verteidigung auf. So beriet man im Jahr 2015 eine Landespolizeibehörde bei der Beschaffung von DNA-Analysen, eine Großstadt bei der Neuvergabe des städtischen ÖPNV und das Krankenhaus Landkreis Weilheim-Schongau bei diversen Bau- und Dienstleistungsvergaben. Michael Brückner, der im IT-Bereich empfohlen wird, war für den Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste, sowie das Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der Konzeption und Vergabe neuer Daten- und Sprachnetze tätig. Neben ihm werden der Praxisgruppenleiter Berthold Mitrenga und Hans Georg Neumeier empfohlen.

Die öffentlich-rechtliche Boutique Dolde Mayen & Partner führt mit Tina Bergmann und Andrea Vetter eine beachtliche Vergaberechtspraxis. Letztgenannte prüfte im Auftrag von mehreren Stadt- und Landkreisen die Möglichkeit der vergaberechtsfreien interkommunalen Zusammenarbeit von Entsorgungsträgern bei Abfallentsorgungsaufgaben. Auf Bieterseite beriet das Team IT-Ausstatter REDNET und auf Auftraggeberseite die Stuttgarter Projektgesellschaft Neue Messe im Rahmen der Bauvergaben zur Erweiterung des Messegeländes. Auch Nachprüfungsverfahren und die Beratung bezüglich Zuwendungen zur Projektförderung gehören zum Beratungsspektrum.

Von den drei Standorten Berlin, Frankfurt (Oder) und Augsburg aus berät die Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll., die in der Kommunalberatung als ‘einsame Spitze’ gilt, häufig im Rahmen der Rekommunalisierung zu Fragen der Inhouse-Fähigkeit. Die Bereiche Bau, Abfall, Wasser und Energie machen als Spezialgebiete der Kanzlei den größten Teil der vergaberechtlichen Arbeit aus. Aktuelle Beispiele sind die Beratung des Landkreises Nordwestmecklenburg im Rahmen der Vergabe von Verkehrsleistungen an das kommunale Verkehrsunternehmen sowie die Begleitung von Vergabeverfahren im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2017 im Namen der landeseigenen Entwicklungsgesellschaften Berlins. Im Entsorgungsbereich hat sich Katrin Jänicke einen Namen gemacht, die kommunale Entsorgungsverbände sowie Landkreise in Vergaben und Nachprüfungsverfahren berät. Hartmut Gaßner ist besonders im Bereich der ÖPP-Vergaben hoch angesehen.

Das ‘sehr schnelle’ Team von Heussen betreut ein vorrangig aus der öffentlichen Hand bestehendes Mandantenportfolio ‘uneingeschränkt überzeugend’. Über Spezialexpertise verfügt das Team im IT-Bereich; hier wurden die Stadt München bezüglich der Vergabe eines IT-Projekts im Bereich Personalmanagement, das Helmholtz Zentrum München in einem Verfahren zur Beschaffung von IT-Hardware und Unify als Bieter in verschiedenen IT-Vergabeverfahren beraten. Weitere aktuelle Beispiele aus anderen Branchen sind die Betreuung der FMS Wertmanagement als Auftraggeber in mehreren Vergabeverfahren sowie die Vertretung von MAN Truck & Bus in einem Nachprüfungsverfahren zur EU-weiten Beschaffung von Stadtbussen. Der ‘jederzeit erreichbareUwe-Carsten Völlink trumpft durch ‘überragende Fachkenntnisse’ auf und ‘geht mit Prozessgegnern stets fair um’; Norbert Huber überzeugt mit einer ‘klaren Darstellung möglicher rechtlicher Lösungen’ und einem ‘kreativen Beratungsansatz’ und Wolfgang Trautner am Frankfurter Standort berät schwerpunktmäßig im Rahmen von Bauvergaben. Zusätzlich stieß der auf IT-Vergaben spezialisierte Mark Münch in Stuttgart als Salary-Partner von IT-Recht Kanzlei zum Team.

Oppenländer Rechtsanwälte besticht durch ‘ausführliche und zügige’ Beratung und unter der Leitung von Matthias Ulshöfer berät das dreiköpfige Stuttgarter Team häufig an der Schnittstelle von Kartell- und Vergaberecht; in diesem Bereich wurde man beispielsweise von Waschraumhygieneanbieter CWS-boco bei einer europaweiten Ausschreibung mandatiert. Im traditionell bedeutenden Schwerpunktbereich Gesundheit vertritt das Team weiterhin Dr. Falk Pharma in einem Grundsatzverfahren um die Anwendung des Open-House-Verfahrens im Rahmen der Vergabe von Arzneimittelrabattvereinbarungen vor dem EuGH. Für Bayer Vital wird ein Grundsatzverfahren zur Ausschreibung integrierter Versorgungsleistung im Bereich Diabetes vor der Vergabekammer Hessen geführt. Im Gesundheitssektor ist man außerdem für Dexcel Pharma und Jenapharm tätig, im Verkehrssektor für die Berliner Verkehrsbetriebe, die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser.

Taylor Wessing spezialisiert sich auf Dienstleistungsvergaben, wobei im IT-Bereich besonderes Fachwissen besteht. Beispielsweise wurde das Bundesministerium des Innern weiterhin beihilfe- und vergaberechtlich im Rahmen eines laufenden IT-Infrastrukturprojektes beraten; Dell wurde in mehreren Vergabeverfahren begleitet; und das Bundesamt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) mandatierte das Team bezüglich der Teilprivatisierung sowie für die vergaberechtliche Begleitung von Schiedsverfahren. Weitere Tätigkeiten beinhalteten Nachprüfungen, Teilnahmewettbewerbe und vergaberechtliche Compliance-Fragen, wobei sowohl auf Bieter- als auch auf Auftraggeberseite bedeutende Mandanten begleitet werden. Nischenexpertise besteht zudem in der vergaberechtlichen Beratung im Bereich der Binnen- und Seehäfen. Andreas Haak hat ‘ausgesprochen gutes Fachwissen im Gesundheitssektor’ und verfügt über kartellrechtliche Expertise. In letztgenanntem Bereich werden auch Michael Brüggemann, Christoph Stumpf und Klaus Willenbruch empfohlen.

Besonders bekannt ist avocado rechtsanwälte für die bieterseitige Tätigkeit im Entsorgungsbereich, das Team betreut jedoch auch Auftraggeber wie den Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft, so zuletzt in Ausschreibungen des Betreibers des deutschen Mülltrennungssystems Duales System Deutschland. Der Leiter der öffentlich-rechtlichen Gruppe Markus Figgen, der mit dem Großteil des Teams von Köln aus tätig ist, wird als ‘besonders pfiffig’ beschrieben. Er beriet beispielsweise die Stadt Kleve im Rahmen der Ausschreibung von Bauleistungen für den Neubau des Rathauses. Generell ist man immer stärker auch auf Auftraggeberseite tätig, was besonders durch Klaus Greb im Berliner Büro vorangetrieben wird.

Traditionell ist BBG und Partner im Verkehrssektor besonders stark, wobei sich die Beratung über Bus- sowie Stadtbahnverkehrsleistungen und Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr – hier ausschließlich auftraggeberseitig – erstreckt. In diesem Bereich ist die Beratung der Länder Berlin und Brandenburg zur Vergabe eines Milliardenauftrags für Teilnetze der S-Bahn Berlin ein besonderes Highlight. Ein weiteres Beispiel aus dem Verkehrsbereich ist die Betreuung der Bremer Straßenbahn bei der Beschaffung von 77 Straßenbahnfahrzeugen. Stärke im Beihilfenrecht wurde im Rahmen der Mandatierung durch Ecofys und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Ausgestaltung der Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bewiesen. Die drei Vergaberechtsexperten sind Niels Griem, Gerrit Landsberg und Malte Linnemeyer.

Das Vergaberechtsteam von Baumeister, Rechtsanwälte profiliert sich im Abfall- und Abwasserbereich sowie in der Betreuung von SPNV-Vergaben. Obwohl die Kanzlei nur über einen Standort in Münster verfügt, ist das Vergaberechtsteam bundesweit tätig und häufig an EU-weiten Ausschreibungen beteiligt. Den Großteil der Arbeit macht allerdings die Beratung von Städten und Kommunen in kleineren Projekten wie dem Bau und Betrieb von Schulen und Schwimmbädern aus, wobei Andreas Kersting einer der Hauptansprechpartner ist. Neben ihm ist Stefan Gesterkamp besonders angesehen.

Buse Heberer Fromms Vergaberechtsteam wurde im Oktober 2014 durch den Zugang des angesehenen Stefan Pooth von Baker Tilly Roelfs gestärkt, der nun als neuer Praxisgruppenleiter agiert; neben den beiden bestehenden Standorten Frankfurt und Hamburg können somit auch in Düsseldorf hochkarätige Mandanten beraten werden. In einem besonderen Highlight beriet Pooth drei Zweckverbände des Schienenpersonennahverkehrs im Rahmen der europaweiten Vergabe aller Rhein-Ruhr-Express-Linien für den Übergangszeitraum vor Beginn des planmäßigen Verkehrs. In Hamburg sticht vor allem die langjährige Beratung der HafenCity Hamburg im Rahmen einiger Infrastrukturmaßnahmen durch Markus Ruhmann hervor.

Mandanten von GSK Stockmann + Kollegen sind ‘mit dem Service sehr zufrieden’; besonders gelobt wird der ‘gute Kommunikator’ Wolfgang Würfel, der ‘in Fragen des Kommunalrechts äußerst versiert’ ist. Man berät regelmäßig öffentliche Körperschaften und Kommunen sowie Tochtergesellschaften des Landes Berlin, so beispielsweise BIM Berliner Immobilienmanagement in Nachprüfungsverfahren zu Schadstoffsanierungsarbeiten am Hochhaus Steglitzer Kreisel. Das Team vertrat auch HOCHTIEF Solutions und Vodafone in Nachprüfungsverfahren, letztgenannten Mandanten vor der Bundesvergabekammer und dem OLG Düsseldorf bezüglich einer Vergabe zur Bereitstellung von Mobilfunkleistungen für Sprach- und Datenkarten. Die überparteiliche politische Vernetzung wurde durch den Zuggang von Jürgen Heyer, der Präsident des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung und ehemaliger Bau- und Verkehrsminister Sachsen-Anhalts ist, verstärkt; er ist seit Mai 2015 als Of Counsel für die Kanzlei tätig.

Hengeler Mueller hat eine ausgezeichnete Nischenexpertise in der Vergabe von Werbeverträgen, ein Bereich, in dem beispielsweise JCDecaux sowie Stadtmöblierer und Außenwerber Wall beraten werden. Die Breite der Praxis wird an weiteren Beispielen deutlich: T-Platforms mandatierte das Team als Bieter in einem Vergabeverfahren des Forschungszentrums Jülich zur nächsten Generation eines Supercomputers und die Allianz wurde bei einer Ausschreibung des Krankenkassenverbandes zur Vermittlung von Zusatzleistungen beraten. Auch die Klärung von Fragen zur Selbstreinigung nach Compliance-Verstößen gehören zum Portfolio. Jan Bonhage ist der empfohlene Partner im Vergaberecht, während Thomas Schmidt-Kötters beihilferechtliche Expertise vorweisen kann: er beriet den Verband der Deutschen Automatenindustrie in Fragen zu steuerrechtlichen Unterschieden zwischen staatlichen Slotmaschinen in Kasinos und kommerziellen in Kneipen und Spielhallen.

Praxisbereichsübergreifend betreut man bei Hogan Lovells International LLP vergaberechtliche Themen: In Düsseldorf berät Thomas Dünchheim von öffentlich-rechtlicher Seite und in Hamburg Marc Schweda von kartellrechtlicher Seite. Das Team wurde durch den Weggang des Kartellrechtlers Eckhard Bremer, der zu Wegnerpartner wechselte, geschwächt, konnte jedoch trotzdem den Mandantenstamm erweitern. Man beriet die Autobahn Tank und Rast in mehreren Bieterverfahren für den Neubetrieb von Raststätten an Bundesautobahnen und in einem Nachprüfungsverfahren verteidigte man Philips als erfolgreichen Bieter im Nachgang der Vergabe zur Beschaffung von Patientenmonitoren des Universitätsklinikums Regensburg gegen einen Wettbewerber. Daneben wird das Team auch in beihilferechtlichen Fragen beratend hinzugezogen.

Linklaters LLP unternimmt strategische Beratung, beispielsweise auch in vergaberechtlichen Compliancefragen. Die Expertise des Teams umfasst eine Reihe an Branchen, wobei Energie und Infrastruktur als Spezialgebiete hervorstechen. Hier wurde das Bieterkonsortium bestehend aus Bilfinger Berger und Johann Bunte im Verfahren zur Vergabe des Verfügbarkeitsmodells A7 beraten. Hohes Fachwissen besteht auch im Beihilferecht. Die zentrale Figur ist der angesehene Jan Endler, in dessen Team Kristina Zych zum Counsel ernannt wurde.

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbBs ausgesprochen hohes vergaberechtliches Mandatsaufkommen beinhaltet die Beratung zahlreicher Städte, Landkreise, Universitäten und Kliniken. Hohe Expertise besteht dabei in Bauvergaben, wobei das Team den Neubau einiger Rathäuser, Schulen und Kliniken wie den des Klinikums Stuttgart vergaberechtlich begleitete. Aber auch IT- und ÖPNV-Vergaben sowie Reinigungsdienstleistungen, Breitbandausbau, Straßenbeleuchtung und Rettungsdienstleistungen gehören zum Beratungsportfolio. Nennenswert sind eine Klage gegen herstellerbeschränkende Ausschreibungen und die Beratung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Schlüsselfigur ist Beatrice Fabry.

Besonders bekannt ist Osborne Clarke für die Betreuung von Vergaben im Gesundheitssektor, jedoch ist man auch im IT-Bereich äußerst aktiv: Hier wurden beispielsweise einige Hochschulen bei der Vergabe von IT-Leistungen betreut. Des Weiteren begleitete man einen großen Medizinproduktehersteller in einem EU-weiten Vergabeverfahren zur Beschaffung von Medizintechnik und beriet außerdem einen großen Pharmahersteller bei Rabattvertragsvergaben für besondere Wirkstoffe. Praxisgruppenleiter Oliver Esch ist ‘in Rettungsdienstverfahren spitze’.

RWP Rechtsanwälte hat in Düsseldorf eine überregional tätige und ausgesprochen breite Vergaberechtspraxis. Das Team um den besonders angesehenen Clemens Antweiler umfasst auch die empfohlene Salary Partnerin Pascale Liebschwager. Es betreut Dienstleistungsvergaben sowohl auf Auftraggeber- als auch Auftragnehmerseite und kann im Falle von Nachprüfungsverfahren die gute Expertise in streitigen Verfahren anwenden. So vertrat man den Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen in einer Klage gegen die Rechtsverordnung zum Tariftreue- und Vergabegesetz NRW sowie weitere Unternehmen und Verbände in Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht.

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