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Deutschland 2016

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Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

Abseits der klassischen Beratung in den Segmenten Film, Fernsehen und Radio, denen sich weiterhin vor allem einige stark etablierte Boutiquen mit besonderem Fokus widmen, generiert der durch die Digitalisierung eingetretene Wandel der Medienbranche laufend neue mediale Geschäftsmodelle und lässt somit auch das Medienrecht als ein stetig an Dynamik gewinnendes Beratungsfeld aufblühen. Themen wie innovative Contentproduktion, M2M-Kommunikation und Adblocker gewannen zunehmend an öffentlicher als auch juristischer Aufmerksamkeit; Gaming, der digitale Glücksspielmarkt, Streaming-Dienste und E-Commerce sind zudem mittlerweile fest in der deutschen Medienlandschaft verankert. Im Bereich klassischer Medieninhalte sehen sich Kanzleien unter anderem mit der Aufgabe neuartiger Filmfinanzierungsmöglichkeiten konfrontiert, eine Entwicklung die durch die fortschreitenden Kürzungen des Deutschen Filmförderfonds, der seit 2013 jährlich um €10 Millionen gekürzt wurde und 2015 dementsprechend nur noch €50 Millionen beträgt, weiter befeuert wird. Eng gekoppelt an die sich immer schneller verändernde Medienlandschaft in der Bundesrepublik, gleicht natürlich auch die Beratung in medienrechtlichen Belangen stetig zunehmend der einer Querschnittsmaterie, so dass sich der Trend zur Etablierung von Industriegruppen insbesondere in Großkanzleistrukturen weiterhin fortsetzt.

Während sich die Digitalisierung im Entertainmentsektor sehr imminent präsentiert, wurde, wenn auch weniger augenscheinlich, ebenso die anwaltliche Tätigkeit im Presse- und Verlagsrecht von digitalen Themen erfasst: So gehört die Beratung zu Online- und Providerhaftung, E-Books und E-Publishing mittlerweile zum Standardportfolio der etablierten Sozietäten. Zusätzlich kann auch die zunehmende Präsenz vieler Kanzleien im Bereich der PR-Krisenkommunikation als Konsequenz der unmittelbaren und weitreichenden Informationsverbreitung durch digitale Medien betrachtet werden.


Entertainment

Tabellenverzeichnis

  1. Entertainment
  2. Führende Namen

Führende Namen

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Umfasst die Beratung von Einzelpersonen und Unternehmen in den Bereichen des Fernseh-, Film- und Musikrechts, sowie zu Digitalen Medien.

Aufgrund ‘der umfassenden nationalen und internationalen Kenntnis der Medienbranche’ fühlen sich Mandanten bei Noerrin besten Händen’. Obwohl das neun Partner umfassende Team Anfang 2015 mit dem Weggang des etablierten Medienrechtlers Martin Diesbach zu SKW Schwarz Rechtsanwälte wichtige Beratungskapazitäten insbesondere im Film- und TV-Bereich verlor, hat die Praxis in ihrer breiten Aufstellung nicht einbüßen müssen: Ulrich Michel, der als ‘absoluter Fachmann im internationalen Medienvertragsrecht und zum Thema Filmförderung’ gilt, übernahm die Praxisgruppenleitung von Diesbach und ist gemeinsam mit dem von London nach München zurückgekehrten Hans Radau bemüht, die Filmfinanzierungspraxis weiter auszubauen. Derzeit berät man unter anderem Walt Disney und Marvel bei der Koproduktion, Finanzierung und Auswertung des Films Captain America III. Umfassende Expertise besteht zudem in den Bereichen Medienkartellrecht, Medienregulierung, Transaktionen sowie an der Schnittstelle zur Informationstechnologie, sowohl im klassischen Mediensegment als auch zu digitalen Themen. Man berät Spotify laufend zu E-Commerce und urheberrechtlichen Themen und der anerkannte Johannes Kreile vertritt das ZDF und Novafilm in einem Bestsellerverfahren gegen einen öffentlich-rechtlichen Sender und einen Produzenten. Zu den weiteren namhaften Mandanten zählen Constantin Medien, Gema sowie Universal Pictures Productions.

SKW Schwarz Rechtsanwälte gilt als ‘Kompetenzzentrum’ für ‘ein unvergleichlich großes Spektrum’ medienrechtlicher Themen: Während der Berliner Standort mit einem besonderen Fokus auf Musikrecht insbesondere Künstler und Musikverlage berät, bearbeitet das Münchner Team die gesamte Bandbreite des Digitalgeschäfts, Presse- und Verlagsrecht sowie Fragestellungen zu klassischen Medien. Hier wurde der Bereich durch den Zugang von Martin Diesbach enorm gestärkt, der sich während seiner vorherigen Tätigkeit bei Noerr hohes Renommee in der nationalen und internationalen Film- und TV-Industrie erarbeitet hatte. Transaktionsrechtliche Expertise der sich durch ‘Teamgeist, Schnelligkeit, Präzision und hervorragende Fachkenntnis’ auszeichnenden Praxisgruppe wurde zuletzt bei der Beratung von Prorom Media-Trade bezüglich des Erwerbs von Media Pro Distribution bewiesen; das Mandat umfasste ebenso die Neuverhandlung diverser Output-Deals mit osteuropäischen Fernsehsendern. Des Weiteren vertritt man den WDR, das ZDF, Bavaria Film, Sat.1 sowie Sony in diversen Rechtsstreitigkeiten um angemessene Vergütung für die Sendungen Derrick, Der Alte, Das Boot und Der Bulle von Tölz. Daniel Kaboth verließ die Kanzlei Anfang 2015 und ging zur IT-Boutique Ampersand Rechtsanwaelte LLP. Mathias Schwarz und Konstantin Wegner werden besonders häufig empfohlen.

Die ‘herausragende’, acht Partner umfassende Medienpraxis von Brehm & v. Moers gehört aufgrund der ‘exzellenten Fachkenntnis’ sowie der ‘hervorragenden Vernetzung in der Branche’ zu den ersten Adressen im Segment der Filmfinanzierung, -förderung sowie -projektberatung und vertrat auch 2014 wieder diverse hochkarätige nationale und internationale Filmproduktionen in allen relevanten Belangen. Aufgrund eines breiten Erfahrungsschatzes im IT-Sektor konnte sich das ‘schnell und effektiv’ agierende Team jedoch ebenso bei der Beratung zu digitalen Themen etablieren und betreut derzeit verstärkt Projekte im Bereich innovativer Contentproduktion und -verbreitung; erhöhtes Mandatsaufkommen konnte so beispielsweise bei der umfangreichen Beratung von Gründern und Investoren zum Aufbau diverser YouTube-Kanäle verzeichnet werden. ‘Der ausgewiesene Spezialist’ Stefan v. Moers handelt ‘immer konstruktiv und lösungsorientiert’; Till Neumann sticht durch seine ‘ausgesprochen gute Branchenkenntnis, klare Kommunikation und lösungsorientierten Pragmatismus’ hervor; und Kai Bodensiek ‘erkennt die Bedürfnisse und Ansprüche seiner Mandanten sofort’.

CMS legt einen eindeutigen Schwerpunkt auf digitale Fragestellungen und beschäftigt sich neben der Digitalisierung klassischer Geschäftsmodelle insbesondere mit der Schaffung und Einbettung neuer Strukturen im Medienbereich, sowie mit digitaler Medienregulierung und kartellrechtlichen Fragestellungen. Der empfohlene Pietro Graf Fringuelli beriet so beispielsweise den weltweit größten Adblocker Eyeo bei Vertragsverhandlungen mit Google sowie in diversen Grundsatzverfahren gegenüber ProSiebenSat.1 Digital, Handelsblatt, Zeit Online und Axel Springer. In weiteren bedeutenden Mandaten vertrat das ‘sehr gute und pragmatische’ Team um den ‘versierten Strategen’ und Praxisgruppenleiter Sebastian Cording eBay bei der Verhandlung und dem Abschluss eines globalen mobilen Marketingvertrags mit Trademob sowie die International Federation of the Phonographic Industry zur Vorbereitung eines urheberrechtlichen Grundsatzverfahrens gegen einen internationalen Aggregator von Internetradiostreams. Winfried Bullinger und Ole Jani sind anerkannt.

Im Oktober 2015 eröffnete Greenberg Traurig LLP die erste deutsche Niederlassung in Berlin und gewann mit der Medienpraxis um Stefan Lütje, alle ehemals Olswang Germany LLP, ein sieben Partner umfassendes Team, das im Markt für ‘umfassende und tiefe Branchenkenntnisse’ sowie das ‘ausgezeichnete strategische und wirtschaftliche Verständnis’ angesehen ist. Stark auf die Konvergenzen zwischen Medien und Technologie fokussiert, berät man häufig zu OTT-Plattformen, E-Commerce, mobile Zahlungsdienstleistungen sowie Streaming-Angebote. So vertritt man beispielsweise Media Broadcast fortlaufend zu medienregulatorischen, kartell- und vertragsrechtlichen Fragestellungen bezüglich des Aufbaus einer digitalen Vermarktungsplattform für digitales terrestrisches Fernsehen im DVB-T2-Standard. Finanzierungsexpertise im Filmbereich wurde zudem zuletzt bei der umfassenden Beratung von Sophisticated Film demonstriert, die man zur Strukturierung von Equity-Beteiligungen, Produktionsabläufen sowie bei der Verhandlung mit zahlreichen europäischen und amerikanischen Finanzierungs- und Vertriebsinstitutionen beriet. Außerdem konnte die Praxis in 2014 einen relevanten Anstieg an transaktionsrechtlichen Mandaten im Medien- und Technologiebereich verzeichnen, eine Entwicklung, die sich durch das internationale Netzwerk der Kanzlei ausweiten dürfte. Viola Bensinger ‘behält immer den Überblick’ und Christoph Enaux liefert ‘exzellente Rechtsberatung’.

Morrison & Foerster LLP ist in der Medienindustrie insbesondere für die schlagkräftige M&A-Praxis angesehen, sticht jedoch ebenso für Expertise in medienkartellrechtlichen und -regulatorischen Themen hervor. Christoph Wagner beriet so beispielsweise 21st Century Fox bei der $4.9 Milliarden Veräußerung von Sky Deutschland an British Sky Broadcasting und Axel Springer bezüglich eines $20 Millionen Series-B-Investments in den US-Onlineverlag OZY Media sowie bei der Akquisition des US-Digitalverlags Livingly Media; Andreas Grünwald berät derzeit unter anderem DEAG Deutsche Entertainment zu kartellrechtlichen Fragestellungen bezüglich ihres Einstiegs in den Ticketing-Markt durch die Gründung von MyTicket.de, sowie zum Abschluss eines Joint Ventures mit ProSiebenSat.1 und BILD. Des Weiteren konnte insbesondere Christiane Stützle, die das Team als Counsel unterstützt, die Präsenz der Kanzlei im nationalen wie internationalen TV- und Filmbereich verstärken und berät ein renommiertes US-Filmstudio bei diversen namhaften Produktionen. Weitere Kompetenzen bestehen außerdem im Kunst- sowie Musikrecht.

Als feste Beratungsgröße im Medien- und Urheberrecht macht Hertin Anwaltssozietätdas Unmögliche für ihre Mandanten möglich’ und wird besonders häufig für ihre ‘gleichberechtigte und partnerschaftliche Art der Zusammenarbeit’ hervorgehoben. Mit Paul Hertin an der Spitze, der als ‘Großmeister seines Fachs’ die ‘beeindruckende Fähigkeit vorweist, auch in langwierigen Prozessen vielschichtige Sachverhalte zu überblicken und gründlich zu durchdenken’, ist das Team insbesondere für seine Stärke in Grundsatzverfahren bekannt, wie beispielsweise bei der Vertretung diverser Synchronschauspieler gegen Studiocanal und Tele München bezüglich Nachvergütungsansprüchen; in diesem Segment ist die ‘durchsetzungsstarke’ und für ihr ‘strategisches Gespür’ anerkannte Sandra Wagner derzeit verstärkt aktiv. Des Weiteren vertrat man unter anderem die Band Wir sind Helden sowie den Musikverlag Wintrup bezüglich einer Unterlassungsverfügung gegen den NPD-Landesverband aufgrund der nicht genehmigten Nutzung eines Liedes der Band. Das Beratungsspektrum zu klassischen wie auch digitalen Fragestellungen des Medienrechts erstreckt sich ebenso auf mittelständische Unternehmen und Agenturen.

Das gesamte Spektrum des Medien- und Urheberrechts abdeckend, genießt Lausen Rechtsanwälte einen sehr guten Ruf in der deutschen Medienindustrie und ist regelmäßig in hochkarätigen Urheberrechtsstreitigkeiten für die Musik-, Rundfunk- und Filmindustrie tätig. Zuletzt vertrat der renommierte Matthias Lausen die Gema in einem Prozess bezüglich Fragen des Urheberrechts und der Störerhaftung gegen Youtube. Martin Schippan ist der Ansprechpartner für presserechtliche Fragen.

Mit insgesamt elf Partnern verfolgt Taylor Wessing weiterhin erfolgreich einen praxisübergreifenden Industrieansatz und demonstriert tiefgreifende Expertise unter anderem zu urheber-, wettbewerbs- und vertragsrechtlichen Fragestellungen, E-Commerce sowie Medienregulierung und -kartellrecht. Seit 2014 konnte die Praxis insbesondere im Bereich medienrechtliche Streitbeilegungen einen immensen Mandatszuwachs verzeichnen; in einem besonderen Highlight vertrat man Youtube erfolgreich in einem Verfahren zum Urheberrecht sowie der Störerhaftung gegen die Gema. Des Weiteren vertritt man Sky zu urheberrechtlichen Belangen bezüglich Verwertungsverträgen im Sportbereich und Soundcloud unter anderem zu Lizenzverträgen und Haftungsfragen. Axel von dem Bussche leitet das Team und wird besonders häufig empfohlen.

Aufbauend auf langjähriger Erfahrung und übergreifender Expertise im klassischen wie auch digitalen Segment genießt Unverzagt von Have ein hohes Renommee in der deutschen und internationalen Film- und Fernsehindustrie. Während seit 2014 vor allem die Betreuung von internationalen TV-Serien, die Beratung bezüglich des Original Programming von Nicht-Sendern sowie zu Multi-Source-Finanzierungen von TV-Produzenten kontinuierlich zugenommen haben, ist das siebenköpfige Team um den angesehen Harro von Have nach wie vor insbesondere für ihre ganzheitliche Betreuung von hochkarätigen Filmproduktionen bekannt. Zuletzt beriet man umfänglich zu Citizenfour, dem amerikanischen Dokumentarfilm über Edward Snowden. Auf Finanzierungsseite konnte zudem unter anderem die National Bank of Canada als Mandant gewonnen werden. Zur weiteren Mandantschaft zählen neben Künstlern, wie Hape Kerkeling und Otto Waalkes, ebenso RTL und Red Arrow Entertainment. Frank Eickmeier wird ebenfalls empfohlen.

Traditionell ist Bird & Birds Beratung im Entertainmentbereich auf die vertrags- und urheberrechtliche Betreuung von Contentanbietern und -distributoren ausgerichtet, jedoch fokussiert sich die Praxis zunehmend auf die im Markt aufkommenden Konvergenzen im digitalen Bereich und beriet zuletzt vermehrt zu Fragestellungen der sozialen Medien sowie im Gamingbereich. Zum Mandantenportfolio gehören Dailymotion, N24 und Bitcom. Joseph Fesenmair ist angesehen, doch kurz vor Redaktionsschluss wurde der Wechsel eines Teams rund um den renommierten Stefan Engels zu DLA Piper angekündigt.

Boehmert & Boehmert zeichnet sich in der deutschen Medienindustrie insbesondere durch ‘ausgezeichnete’ urheberrechtliche Expertise sowie die Tätigkeit in komplexen medienkartellrechtlichen Verfahren im Film- und Musiksegment aus, demonstriert jedoch ebenso starke Kapazitäten im Sportentertainment- wie auch Kunstbereich. Als neuer Mandant konnte eine nationale Sportliga gewonnen werden, die Jan Bernd Nordemann und Olaf Wolters nun bezüglich urheberrechtlicher Fragestellungen, Internetpiraterie sowie zur Rechteausschreibung beraten. Christian Czychowski ist der Ansprechpartner für Kunst- sowie Onlinethemen.

Freshfields Bruckhaus Deringers Präsenz in der Medienindustrie baut traditionell auf der transaktionsrechtlichen Stärke der Kanzlei in vorrangig grenzüberschreitenden Mandaten auf. Zuletzt betreute man beispielsweise BC Partners und Springer Science+Business Media bei einem Joint Venture mit der britischen Macmillian Science & Education Division, die Teil der Holtzbrinck Verlagsgruppe ist. Fusionskontrollrechtliche Expertise wurde zudem bei der Vertretung von Axel Springer bei dem Zusammenschluss von Immowelt und Immonet demonstriert. Zum weiteren Mandantenportfolio gehört neben Zalando und MediaBroadcast ebenso CME Central European Media Enterprises. Klaus Beucher und Michael Esser sind die Schlüsselfiguren.

Graef Rechtsanwälte verfügt über ‘exzellente Branchenkenntnis’ der nationalen und internationalen Medienindustrie und wird aufgrund des ‘hervorragenden Services und praxisnahen, kreativen Lösungen’ von Mandanten hervorgehoben. Im Bereich Film und TV beriet der angesehene Ralph Oliver Graef zuletzt Scott Rudin Productions zu produktions- und filmrechtlichen Belangen bezüglich diverser neuer Film- und Live-Entertainment-Projekte und Crimson Cow wird umfassend im Gamessegment vertreten. Des Weiteren bestehen Beratungskapazitäten im Presserecht sowie zu Fragestellungen der digitalen Medien. Zum Mandantenstamm zählen ebenso BBC Worldwide, das St. Pauli Theater und Udo Lindenberg.

K&L Gates LLPs zwei Partner umfassende Medienpraxis konnte in den vergangenen Jahren besondere Schlagkraft bei der prozessualen Vertretung von Verwertungsgesellschaften beweisen; der im Markt anerkannte Martin von Albrecht vertritt fortlaufend die VG Media in diversen Verfahren, beispielsweise zur Kabelweitersendevergütung gegen Kabel Deutschland und bezüglich der Nutzung von Programmsignalen auf Hotelzimmern gegen die Bundesvereinigung der Musikveranstalter. Zusätzlich besticht das Team durch Expertise im Musik-, Kunst- und Urheberrecht sowie an der Schnittstelle zu digitalen Themen. Hier berät man unter anderem Maxdome zu urheberrechtlichen Fragestellungen bezüglich der Lizenzierung von Musikrechten für VoD-Dienste. Zu den weiteren Mandanten zählen AMPYA, Viacom und RTL Disney. Tobias Bosch ist angesehen.

Mit einem besonderen Schwerpunkt auf neue Medien, neue Technologien und Telekommunikation bewegt sich KVLegal eng am Zeitgeist der medialen Industrie. Aufbauend auf tiefgreifender Expertise im Urheberrecht sowie starken prozessualen Fähigkeiten, berät die von dem angesehenen Christlieb Klages und Urs Verweyen geleitete Praxis zu urheber-, marken- und IT-rechtlichen Fragestellungen, sowie zum E-Commerce und Haftungsfragen neuer Geschäftsmodelle. So vertritt man diverse Online-Medienhändler in urheber- und markenrechtlichen Grundsatzverfahren zur Haftung von Medienhändlern, führt ein Musterverfahren zur Rückerstattung von Geräteabgaben nach rückwirkenden Tarifreduzierungen, sowie auch zahlreiche Prozesse für Drehbuchautoren bezüglich Nachvergütungsansprüchen.

Die ‘extrem professionelle KanzleiKlinkert Rechtsanwälte PartGmbB überzeugt durch ‘hohe Branchenkenntnis, Blick für das Geschäft und praktikable Lösungen’ in allen urheber- und medienrechtlichen Belangen. Transaktionsrechtliche Expertise wurde zuletzt bei der Beratung von Deezer bewiesen, als man den Musikdienstleister bei der Übernahme von Ampaya vertrat. Zudem ist man derzeit als Bevollmächtigter von 1&1 im Prozess zum Leistungsschutzrecht zwischen Presseverlegern und der VG-Media tätig. Hermann Schlindwein ist der Ansprechpartner für sportrechtliche Fragen und Praxisgruppenleiter Piet Bubenzer ist ein ‘ohne Einschränkungen zu empfehlender Profi bei komplizierten Urheberrechtsstreitigkeiten’.

Die ‘vorzügliche’ Medienberatung von McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP bewegt sich aufgrund ihrer Einbettung in die internationale TMT-Praxisgruppe der Kanzlei oftmals im digitalen Segment, deckt jedoch ebenso bei klassischen Medienthemen das gesamte Spektrum operativer, transaktionsrechtlicher und prozessualer Mandate ab. Die Deutsche Telekom wird laufend zu urheber- und vertragsrechtlichen Contentfragen bezüglich des Angebots von TV- und Internetdiensten betreut und Deutschlandradio wird derzeit in einer Zahlungsklage gegen Kabel BW und Unitymedia verteidigt. Wolfgang von Frentz und Christian Masch sind ‘exzellente Urheberrechtler mit fundiertem Wissen’ und Ralf Weisser leitet das Team.

Die sechs Partner starke Medienboutique Scheuermann Westerhoff Strittmatter wartet mit langjähriger Beratungserfahrung zu vertragsrechtlichen, finanziellen und strategischen Fragestellungen in allen Sparten der Entertainmentindustrie auf, wobei neben der Vertretung in klassischen Medienmandaten die Betreuungskapazitäten insbesondere im Onlinebereich stark angestiegen sind. So betreut das Team von Köln und Berlin aus neben diversen Musikern und Musikcastingformaten ebenso den Musikstreamingdienst Spotify. Zu den weiteren Mandanten zählen Gold 1 Networks und HasOffers. Andreas Scheuermann ist versiert in Fragen zur Fernsehindustrie und Heiko Klatt ist der Ansprechpartner für presserechtliche Belangen.

Straßer Ventroni Deubzer Freytag & Jäger verfolgt einen ganzheitlichen Beratungsansatz im Mediensektor und bietet vorrangig nationalen Unternehmen wie Sony Music Entertainment, ProSiebenSat.1 Media und Condé Nast umfassende Betreuung zu allen Fragen des Urheberrechts, klassischen Medienthemen sowie digitalen Fragestellungen. So berät man beispielsweise tausendkind in E-Commerce-Belangen bezüglich eines Onlineshops für Kinderbekleidung und das Medienunternehmen Storyboard zu medien- und arbeitsrechtlichen Themen. Das Team wird seit November 2015 durch Stephan Bücker, ehemals bei Baker Tilly Roelfs, verstärkt. Stefan Freytag und Stefan Ventroni sind die Schlüsselfiguren.

Lentze Stopper gilt als erste Adresse im kommerziellen Sportbereich und wartet mit Expertise in allen medien-, medienkartell- und markenrechtlichen Fragestellungen auf. Nationale und internationale Vereine, Verbände und Sportler werden regelmäßig zu Lizenz-, Sponsoring- und Medienverträgen beraten; zusätzliche Fachkenntnis besteht außerdem in Vermarktungsrechten sowie Ticketing. Zum Mandantenportfolio gehören neben diversen Fußballvereinen ebenso der Deutsche Ski-Verband, die DFL sowie der DFB. Martin Stopper und Gregor Lentze sind die Schlüsselfiguren.

Auf hohem fachlichen Niveau’ berät White & Case LLP auf dem gesamten Spektrum klassischer und digitaler Medieninhalte, ist aber weiterhin insbesondere aufgrund der Präsenz in diversen Prozessen für die UM NRW, UM Hessen sowie Kabel BW zum Thema Kabeleinspeisung am Markt visibel. Außerdem vertritt man Bauer Digital bei der Übernahme von gebrauchtwagen.de sowie die FAZ in diversen medien- und presserechtlichen Belangen. Norbert Wimmer leitet die Praxis.

Während Beiten Burkhardt mit dem Zugang von Andreas Lober und Tim Caesar, beide zuvor bei Schulte Riesenkampff, insbesondere an Beratungsexpertise im Gamesbereich zulegen konnte, konzentriert sich die klassische Medienpraxis weiterhin vor allem auf die Rundfunkindustrie. Hier berät man fortlaufend Antenne Bayern, zuletzt neben vertrags- und äußerungsrechtlichen Fragestellungen auch zu neuen App-Angeboten sowie Onlinethemen. Zum weiteren Mandantenstamm gehören unter anderem neu.de, die SCHUFA sowie der DFB. Holger Weimann wird besonders häufig empfohlen.

Mit zunehmender Abkehr von klassischen Medieninhalten, fokussiert sich Fieldfisher klar auf digitale Medienmandate und konnte die aktive Prozessführungspraxis auch 2015 beibehalten. So vertrat Philipp Plog beispielsweise das weltweit größte Online-Bewertungsportal Yelp seit 2013 in bisher 60 Verfahren. Des Weiteren betreut man unter anderem Daimler zu Kooperationsverträgen im Bereich Internet-Reisevertrieb. Zum Mandantenportfolio zählen außerdem ebookers.com und Olympus Europa.

Mit einem besonders breiten Mandantenstamm im Bereich der Fernsehsender, hat Heuking Kühn Lüer Wojtek langjährige Erfahrung in der urheber- und vertragsrechtlichen sowie medienregulatorischen Beratung von Contentanbietern. Tiefgreifende Expertise besteht insbesondere im Bereich OTT-Plattformen; hier berät der angesehene Michael Schmittmann unter anderem M7 Deutschland, vormals Eutelsat VisAVision, zum Aufbau der OTT-Plattform mein Fernsehen. Gesellschaftsrechtliche Fähigkeiten wurden zudem bei der Umstrukturierung von airweb sowie bei der Trennung der französischen Tochter airweb SAS demonstriert.


Gaming

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  1. Gaming
  2. Führende Namen

Führende Namen

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Umfasst die Beratung zu vertragsrechtlichen und regulatorischen Aspekten der Gamingbranche.

Beiten Burkhardt konnte mit dem Zugang des renommierten Medienrechtlers Andreas Lober sowie Tim Caesar von Schulte Riesenkampff ein im Markt hoch angesehenes Expertenteam für die Beratung der Gamingindustrie gewinnen und bietet Online-, Video-, Mobile- als auch Computerspielanbietern praxisgruppenübergreifende Beratung zu allen branchenrelevanten Themen. Man vertritt laufend Bandai Namco Entertainment insbesondere zum Schutz der Marke Pac Man, sowie in diversen wettbewerbsrechtlichen Verfahren bezüglich Grauimporten. Des Weiteren berät man ZeniMax hinsichtlich der Anpassung des Spiels Wolfenstein für den deutschen Markt und Kaisergames bei transaktions- und lizenzrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Spielaffe an Ströer Media.

Thematisch breit im Segment der Neuen Medien aufgestellt, besticht King & Wood Mallesons insbesondere durch die ‘exzellenten Kenntnisse der Gamesbranche’, in der stets ‘konsistenter und praxisrelevanter Rechtsrat erteilt wird’. Das siebenköpfige Team um den sich durch ‘hervorragende Rechtsexpertise sowie tiefgehendes technisches Verständnis’ auszeichnenden Stefan Krüger berät zu allen datenschutz-, marken- und urheberrechtlichen Belangen und wartet ebenso mit starken prozessualen Fähigkeiten auf; so vertrat man zuletzt beispielsweise Nintendo in einem BGH-Verfahren zu grundlegenden Fragen des urheberrechtlichen Schutzes von Videospielen. Auf der transaktionsrechtlichen Seite beriet man zudem PlayNext bezüglich des Verkaufs des weltweiten PC-Games-Geschäfts, einschließlich der Tochtergesellschaft Aeria Games Europe, an ProSiebenSat.1 Games. Zum Mandantenportfolio zählen außerdem Blizzard Entertainment, die man umfänglich zu diversen hochkarätigen Online-Spielen berät, sowie Novomatic. Michael Knospe und Counsel Caroline von Nussbaum werden insbesondere für verfahrensrechtliche Expertise hervorgehoben. Counsel Svenja-Ariane Maucher ging im Oktober 2015 zu Taylor Wessing.

Die medienrechtliche Expertise von Osborne Clarke ist eindeutig über die Schnittstelle zur Informationstechnologie definiert und ist insbesondere für die Beratung im Gamesbereich ‘eine hervorragende Wahl’, auf die nationale und internationale Onlinegamesanbieter, Boxenspielhersteller und Entwickler zurückgreifen. Neben diversen hochkarätigen Mandatszugewinnen berät man weiterhin laufend den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware sowie Electronic Arts zu branchenrelevanten Fragestellungen und vertrat den Weltmarktführer im Browsergamesbereich Gameforge in komplexen Streitbeilegungen und zu gesellschaftsrechtlichen Themen. Der ‘exzellenteKonstantin Ewald leitet die sechs Partner umfassende Industriegruppe Digital Business.

Eingebettet in die internationale kanzleiinterne Gamesgruppe, profitiert Taylor Wessings etablierte Gamespraxis von der globalen Visibilität in diesem Bereich und ist laufend in hochkarätigen, grenzüberschreitenden Mandaten aktiv. Mit expliziter Fokussierung auf den Onlinegamesbereich konnte das Team um Tobias Schelinski und Gregor Schmid auch 2015 wieder zahlreiche namhafte Industrieschwergewichte beraten. So berät man beispielsweise AlternativaPlatform zum E-Commerce sowie zu Fragen des europäischen Roll-out und vertritt Exit Games, einen etablierten Anbieter von Multiplayer-Games, laufend zu vertragsrechtlichen Belangen. Zu den weiteren Mandanten gehören unter anderem Nexon Europe und Wargaming. Seit Oktober 2015 verstärkt zudem die im Gamesbereich sehr versierte Svenja-Ariane Maucher, die zuvor bei King & Wood Mallesons als Counsel tätig war, die Praxis.


Presse und Verlage

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  1. Presse und Verlage
  2. Führende Namen

Führende Namen

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    • Stefan Engels - DLA Piper
    • Roger Mann - Damm & Mann
    • Matthias Prinz - Prinz, Neidhardt, Engelschall
    • Helge Reich - Schertz Bergmann Rechtsanwälte
    • Christian Schertz - Schertz Bergmann Rechtsanwälte

Umfasst die Beratung von Einzelpersonen, Unternehmen und Verlagen zu presse- und äußerungsrechtlichen Sachverhalten sowie zum Verlagswesen.

DLA Piper konnte kurz vor Redaktionsschluss mit dem angekündigten Zugang eines Großteils des Hamburger Büros von der Kanzlei Bird & Bird, die damit alle Kapazitäten in diesem Bereich verliert, eine ‘herausragende’ Presse- und Äußerungsrechtspraxis für sich gewinnen, die sich in erster Linie auf TV-Anbieter und Unterhaltungszeitschriften im Printsegment fokussiert. Das von dem ‘lösungsorientierten, kämpferischen und bestens vernetzten’ Stefan Engels geführte Team vertritt jedoch auch zunehmend Mandate hinsichtlich der Online- und Providerhaftung in äußerungsrechtlichen Streitigkeiten. So verteidigte man zuletzt den Wort & Bild Verlag gegen Ansprüche, die aufgrund einer Massenabmahnwelle gegenüber Kunden des Verlags bezüglich Internetauftritten und App-Angeboten der Apotheken erhoben worden waren. Im klassischen Verlagsbereich vertrat man außerdem erfolgreich die Bauer Vertriebs KG in verschiedenen pressevertriebsrechtlichen Auseinandersetzungen. Zusätzliche Expertise besteht im Titelrecht und in der Krisenkommunikation. Die ‘schnelle, pragmatische und mandantenorientierte’ Ulrike Grübler wird ebenfalls empfohlen.

Damm & Mann gehört zu den führenden deutschen Kanzleien im Presse- und Verlagsbereich und gilt als eine der ‘versiertesten Praxen im Äußerungsrecht’. Die ‘herausragende’ Beratung von Einzelpersonen, Unternehmen und Verlagen in allen presse- und äußerungsrechtlichen Belangen führte auch 2014 wieder zu einem starken, hochkarätigen Mandatsaufkommen. So vertritt der renommierte Roger Mann derzeit die Stiftung Warentest in zahlreichen Verfahren gegen den Immobilienfond Fairvesta, die gegen die kritische Berichterstattung in FINANZTEST vorgehen. Zudem ist das Team weiterhin regelmäßig in bedeutenden Grundsatzverfahren aktiv; so vertritt Mann derzeit Random House in einer Auseinandersetzung um das Buch Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle zur Stellung von Ghostwritern und Holger Nieland die FAZ bezüglich der Erstattungsfähigkeit von Rechtsverfolgungskosten in Gegendarstellungssachen bei nicht abdruckfähiger Gegendarstellung. Zum weiteren Mandantenstamm gehören neben dem ZDF auch stern.de und BBC. Nina Court-Courmont verließ die Kanzlei im Mai 2015 und zog sich einstweilen aus der Anwaltstätigkeit zurück.

Schertz Bergmann Rechtsanwälte gehört zu den ‘ersten Adressen im Presse- und Äußerungsrecht’ und demonstriert sowohl auf dem präventiven als auch reaktiven Beratungsspektrum tiefgreifende Expertise. Neben der Beratung von Verlagen und Medienunternehmen in presserechtlichen Fragestellungen ist die drei Partner umfassende Praxis insbesondere für Unternehmen und Verbände jeglicher Couleur, sowie Einzelpersonen aus Sport, Wirtschaft und Politik in der Beratung zu Presseanfragen, Krisenkommunikation sowie in der prozessualen Vertretung in äußerungsrechtlichen Streitigkeiten tätig. Die ‘besondere mediale Erfahrung’ von Christian Schertz wird von Mandanten besonders geschätzt, Simon Bergmann besticht durch ‘Sachkenntnis sowie Beurteilungs- und Durchsetzungsvermögen’ und Helge Reich wird ebenfalls empfohlen.

Die im Markt etablierte Medienpraxis von CMS umfasst auch die ‘exzellente, pragmatische und praktisch brauchbare’ Beratung zu presse- und äußerungsrechtlichen Belangen im Print- und Onlinebereich. Mit dem ‘sehr starken’ Michael Fricke an der Spitze berät man unter anderem laufend Gruner + Jahr sowie die Mehrzahl der ARD-Anstalten zu äußerungsrechtlichen Streitigkeiten und den Alles Gute Verlag in zahlreichen äußerungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit Prominenten bezüglich Veröffentlichungen in Yellow-Press-Titeln. Im Bereich der Betroffenenvertretung, die 2015 diverse Mandatsgewinne generierte, vertrat man zuletzt unter anderem Polster&Pohl gegen einen teilweise unwahren Artikel in der SuperIllu.

Die Hamburger Boutique Nesselhauf Rechtsanwälte ist eine etablierte Größe am deutschen Markt und offeriert Beratung auf dem gesamten Spektrum presse- und äußerungsrechtlicher Belange. Zum Mandantenstamm gehören neben Einzelpersonen aus der Politik, Wirtschaft und Unterhaltungsindustrie zahlreiche namhafte Institutionen, Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. 2015 konnte das Team um Namenspartner Michael Nesselhauf, den angesehenen Till Dunckel und die ‘kämpferische’ Stephanie Vendt einen Anstieg an Auseinandersetzungen mit Wirtschaftsbezug verzeichnen.

Rundum absolut empfehlenswert’ agiert Prinz, Neidhardt, Engelschall im presse- und äußerungsrechtlichen Markt mit explizitem Fokus auf die Betroffenenvertretung und sticht insbesondere durch ihre ‘exzellenten Fachkenntnisse, die hervorragende Kenntnis der Medienlandschaft sowie ihre Kontakte zu den Medien’ hervor. Auf Unternehmensseite vertritt man neben zahlreichen nationalen und internationalen Industrieschwergewichten wie SAP, Porsche, Deutsche Bank und Signal Iduna ebenso eine Vielzahl an mittelständischen Banken und diversen weiteren DAX-30-Unternehmen. Des Weiteren ist das zehnköpfige Team besonders für ihre pro- und reaktive Beratung von Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltungsindustrie bekannt. Der ‘sehr erfahrene und bestens vernetzte’ Matthias Prinz ist ‘eine Klasse für sich’ und Dirk Dünnwald ist ‘umfassend beratungs- und prozessstark’.

Raue LLP ist eine anerkannte Größe im Presse- und Äußerungsrecht und überzeugt im Markt durch ‘absolut hervorragende Beratung’ und ‘ständige Erreichbarkeit’. Das Team um den durch ‘hohe Qualität und Seriosität’ hervorstechenden Jan Hegemann brillierte zuletzt in der prozessualen Vertretung von Langzeitmandant Axel Springer vor dem BGH bezüglich der Berichterstattung von BILD über die Unterhaltsaffäre des Brandenburgischen Ex-Ministers Rainer Speer; diese BGH-Grundsatzentscheidung zugunsten von Axel Springer stärkt die Pressefreiheit gegenüber Geheimschutzinteressen. Als weiteres Highlight konnte Buzzfeed nach ihrem deutschen Markteintritt als Mandant zu allen äußerungs- und urheberrechtlichen Fragestellungen gewonnen werden. Zum weiteren Mandantenstamm gehören neben Bloomberg ebenso diverse renommierte Kultur- und Kunsteinrichtungen.

Kanzlei Prof Schweizer war bis Ende 2015 am deutschen Markt insbesondere für die umfassende Beratung des Burda Verlags sowie sämtlicher Tochtergesellschaften bekannt; die umfassende und langjährige Begleitung des Verlags wird ab Januar 2016 jedoch durch die von Stefan Söder neu gegründete Kanzlei SSB Söder Schwarz Berlinger erfolgen und wird auch weiterhin neben der presserechtlichen Vertretung ebenso die transaktions-, urheber-, wettbewerbs- und lizenzrechtliche Beratung beinhalten. Robert Schweizer konzentriert sich zukünftig auf die Beratung zur Markt- und Sozialforschung.

Die Berliner Medienboutique Irle Moser LLP besticht im Presse- und Verlagsrecht durch eine umfassende Abdeckung relevanter Fragestellungen für eine Vielzahl an prominenten Einzelpersonen aus Wirtschaft, Politik und Unterhaltung und konnte zuletzt insbesondere im Bereich der presse- und äußerungsrechtlichen Unternehmensvertretung ihr Mandantenportfolio sichtlich ausbauen. So beraten Ben Irle und Christian-Oliver Moser beispielsweise Hapag-Lloyd Kreuzfahrten neben diversen anderen medienrechtlichen Themen ebenso umfassend zu presse- und äußerungsrechtlichen Belangen, sowie Surgical Intelligence im Bereich der Krisenkommunikation, wobei dies als weitere Kernkompetenz der Praxis zu verorten ist. Zum weiteren Mandantenportfolio gehören außerdem der Zentralrat der Juden in Deutschland, Heidi Klum und Hertha BSC. Im Verlagsbereich berät man zudem unter anderem den Schweizer Verlag Kein und Aber.

Redeker Sellner Dahs’ etablierte Presse- und Äußerungsrechtspraxis konzentriert sich auf die pro- und reaktive Betroffenenberatung und Vertretung von namhaften Unternehmen, Institutionen sowie Einzelpersonen aus Politik und Wirtschaft und demonstriert ‘Stärke auch jenseits der Yellow Press’. So vertritt das Team um den angesehenen Gernot Lehr laufend unter anderem diverse Bundesministerien, Minister und Politiker zu presserechtlichen Fragestellungen, inklusive Belangen bezüglich presserechtlicher Auskunftsbegehren und IFG-Anträgen, sowie auch Landesregierungen, Städte, Kommunen und Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen auf dem gesamten Spektrum des Presserechts. Kapazitäten im presserechtlichen Krisenmanagement wurden zuletzt demonstriert, als man die Debeka im Zusammenhang mit Vorwürfen zu Datenschutzverstößen bei der Kundenakquise vertrat. Zum Mandantenportfolio zählen außerdem das ZDF, Deutschlandradio und ARTE.

Boehmert & Boehmert berät eine Vielzahl namhafter Buch- und Zeitschriftenverlage zu verlags-, urheber- und wettbewerbsrechtlichen Belangen. Das ‘erfahrene’ Team um Jan Bernd Nordemann vertritt so beispielsweise den Verband Deutscher Lokalzeitungen zum Marken- und Urheberrecht. Weitere Kapazitäten bestehen in der presserechtlichen Vertretung von Privatpersonen.

Die Münchner Medienrechtsboutique Romatka & Collegen bietet Unternehmen wie auch Verlagen präventive und prozessuale Beratung und Vertretung in presse-, urheber-, wettbewerbs- und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Laufend berät man so unter anderem die FUNKE-Zeitschriftengruppe und hier insbesondere die Publikumszeitschrift die aktuelle in presserechtlichen Belangen. Zum Mandantenportfolio gehören ebenso der Paul Parey Verlag sowie der Heinrich Bauer Verlag. Das Team um den anerkannten Gero Himmelsbach demonstriert außerdem weitreichende Expertise im Segment der Krisen-PR und des Reputationsmanagements.

SKW Schwarz Rechtsanwälte agiert im Pressesegment mit explizitem Fokus auf die Verlagsberatung und kann aufgrund praxisgruppenübergreifender Kompetenzen Mandanten wie Bastei Media und Random House zu allen urheber-, vertrags-, datenschutz- sowie auch presserechtlichen Belangen vertreten; erhöhtes Mandatsaufkommen wurde zuletzt insbesondere im Bereich Digital Publishing verzeichnet. Konstantin Wegner ist anerkannt.

Schwenn & Krügers juristische Kompetenz im Presse- und Verlagswesen erstreckt sich von der Vertretung von Unternehmen und Einzelpersonen ebenso auf die umfassende Beratung von zahlreichen Verlagen in medien- und verlagsrechtlichen Fragestellungen. Neben dem Ullstein Verlag zählt DIE ZEIT zu den Langzeitmandanten der Praxis. Sven Krüger ist die Schlüsselfigur.

Frömming Mundt & Partner vertritt auf Betroffenenseite branchenübergreifend namhafte Unternehmen und Vereinigungen auf der gesamten Bandbreite presserechtlicher Fragestellungen und hat außerdem starke Kapazitäten bei der Beratung von Einzelpersonen des öffentlichen Lebens zu Privatsphäre- und Persönlichkeitsverletzungen. Endress Wanckel leitet die Praxis.

Die umfängliche Medienrechtskompetenz von Lausen Rechtsanwälte umfasst ebenso die Beratung von Verlagen zu vertrags-, urheber- als auch presse- und äußerungsrechtlichen Belangen. Das von Martin Schippan und Matthias Lausen geleitete Team agiert zudem vermehrt an der Schnittstelle zu digitalen Medieninhalten und berät im Verlagsbereich zu E-Books und E-Content-Verträgen.

Von Hamburg und Berlin aus betreut Preu Bohlig & Partner mit Oliver Scherenberg, Christian Dohle sowie dem von OMG Rechtsanwälte hinzugekommenen Philipp von Mettenheim ein branchenübergreifendes, hochkarätiges Mandantenportfolio zu allen Fragen des Presse- und Äußerungsrechts. So vertritt man beispielsweise laufend den WWF Deutschland in allen presse-, medien- und wettbewerbsrechtlichen Belangen, berät KiK umfassend zu Presse- und PR-Recht sowie Universal Music zu persönlichkeitsrechtlichen Fragestellungen bei Medienauftritten. Das Team demonstriert außerdem Stärke bei der Vertretung von prominenten Einzelpersonen und ist häufig aktiv zu Fragen der Verletzung des Persönlichkeitsrechts sowie des Rechts am eigenen Bild.


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