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Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

„Leichtes Wachstum trotz Krise“ lautet das Fazit der jüngsten Entwicklungen im See- und Schifffahrtsrecht. Die Krise im Markt hält zwar an und die Frachtraten bleiben gering, trotz alledem gab es für die Seerechtskanzleien erhebliches Neugeschäft, vor allem zurückzuführen auf die zahlreichen Transaktionen im Reedereienmarkt, wo bereits einige große Player die Kleineren übernommen haben. Ein Ende dieses Trends ist bislang auch nicht zu erwarten. Ein Lichtblick ist im Offshore-Bereich zu erkennen, denn nach den erheblichen Verzögerungen bei der Planung von Offshore-Windparks hat der Markt 2015 an Fahrt aufgenommen; einige Parks wurden in den letzten Monaten in Betrieb genommen. Für viel Arbeit sorgten nach wie vor spektakuläre Havarien mit enormen Schäden, etwa der Untergang der Containerschiffe MSC Flaminia und MOL Comfort. Für ein anhaltend hohes Mandatsaufkommen verantwortlich ist zudem die Reform des deutschen Seehandelsrechts. Generell lässt sich beobachten, dass die Bedeutung des deutschen Rechts in Mandaten rund um die See- und Schifffahrt abnimmt, unter anderem bei der Schiffsfinanzierung, da immer mehr Verträge der englischen Rechtsprechung unterworfen werden – eine Entwicklung, die den wenigen deutschen Kanzleien mit englischen Solicitors zugute kommen dürfte.


See- und Schifffahrtsrecht

Tabellenverzeichnis

  1. See- und Schifffahrtsrecht
  2. Führende Namen

Führende Namen

  1. 1

Umfasst die Beratung maritimer Wirtschaftsunternehmen zu gesellschafts- und finanzrechtlichen, regulatorischen Belangen sowie zu Fragestellungen des Gebrauchs von Schiffen auf nationalen und internationalen Wasserstraßen.

CMS wird von internationalen und deutschen Werften, Reedereien, Zulieferern und Banken mandatiert. Das acht Partner umfassende Team ist im gesamten Spektrum des See- und Schifffahrtsrechts aktiv und kümmert sich zudem um Schiffsfinanzierungen und Restrukturierungen. Kürzlich war Jost Kienzle, der im Markt als ‘visibler Seerechtsexperte’ wahrgenommen wird, in ein großes Mandat im Zusammenhang mit dem Untergang des Containerschiffs MOL Comfort involviert, während der als ‘integer und fachlich versiert’ geltende Jan Wölper von der Tochtergesellschaft eines Versicherers im Zusammenhang mit einem Großschaden beim Bau eines Spezialschiffes mandatiert wurde. In einer grenzüberschreitenden Transaktion unterstützte das Team eine Schifffahrtsgesellschaft beim Erwerb des Containergeschäfts einer chilenischen Reederei. Marc Riede und Thomas de la Motte standen deutschen und internationalen Banken bei Schiffsfinanzierungen und Kreditverlängerungen beratend zur Seite. Christoph Zarth wurde zum Partner ernannt.

Die Boutique Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbB berät mit zehn Partnern in allen Bereichen des See- und Schifffahrtsrechts und steht Mandanten bei Schiffsfinanzierungen, Restrukturierungen und Insolvenzen zur Seite; zudem berät man bei der generellen Vertragsgestaltung. Zu den Mandanten gehören Schiffbauunternehmen, Reedereigesellschaften, Spediteure und Unternehmen in der Logistik- sowie der Versicherungsbranche. Zuletzt vertrat die Kanzlei beispielsweise einen deutschen Seehaftpflichtversicherer im Zusammenhang mit den Folgen eines gesunkenen Hochseeleichters und diverse Reedereien wurden umfassend bei der Verteidigung gegen Prospekthaftungsansprüche begleitet. Einen Schwerpunkt stellt die Offshore-Windbranche dar; hier beriet man unter anderem den Baukonzern Hochtief beim Verkauf des Offshore-Geschäfts an GeoSea. Neben dem Hamburger Büro ist ein weiterer wichtiger Standort in Leer im Emsland, der von Thomas Brüggemann geleitet wird. Dieter Schwampe, Experte im maritimen Versicherungsrecht, und Managing Partner Jan Dreyer werden empfohlen. Die Kanzlei konnte mit Per Lessmann von Allen & Overy LLP außerdem einen Experten im Bereich Schiffsfinanzierung gewinnen.

Die junge Boutique Fleet Hamburg LLP sticht unter den deutschen Seerechtskanzleien insbesondere durch ihre Fachkenntnis im englischen Recht hervor. Mandanten bewerten es als ‘Pluspunkt, dass ein erheblicher Teil des Teams in England zugelassen ist’ und geschätzt werden zudem die ‘jederzeit prompte Beratung’ sowie das ‘überzeugende Preis-Leistungs-Verhältnis’. Der Fokus liegt auf dem klassischen See- und Schifffahrtsrecht, dem maritimen Insolvenzrecht und dem internationalen Handelsrecht. Als Neumandanten konnten unter anderem eine große deutsche Reederei, ein türkischer Mischkonzern und eine US-amerikanische Kreuzfahrtreederei gewonnen werden. Arthur Steinmann wird für sein ‘charmantes Auftreten, gepaart mit profundem juristischen Wissen’ empfohlen, während Christoph Hasche ‘effiziente, qualitativ hochwertige Beratung’ liefert. Eva Bodenbach gilt unter Mandanten als ‘pragmatisch und reaktionsschnell’, Klaus Kostka ‘arbeitet stets sorgfältig’, und Axel Salander kann eine ‘hohe Kompetenz im Chartervertragsrecht’ vorweisen. Ann-Kathrin Burchard und die als Barrister in England und Wales zugelassene Dharshini Bandara werden außerdem für ihre ‘Durchsetzungsfähigkeit’ gelobt.

Mandanten fühlen sich von Ince & Cosehr gut betreut’ und die ‘unkomplizierte Art des Teams’ sowie die ‘fristgerechte und kosteneffiziente Bearbeitung’ sind weitere Pluspunkte. Die Praxis ist eine von ganz wenigen, die sowohl im deutschen als auch im englischen Recht von Deutschland aus agieren. Beraten werden Schifffahrtsgesellschaften, Reedereien, Werften, Entwickler von Offshore-Anlagen, Banken, Seekaskoversicherer sowie Yachteigner und -versicherer. Einen erheblichen Teil des Geschäfts machen Schiffsfinanzierungen und -transaktionen aus, man ist jedoch regelmäßig auch vor Gericht und in Schiedsverfahren präsent. Kürzlich vertrat die Kanzlei eine große Chartergesellschaft in einem aus Finanzierungsfragen resultierenden Streitfall und eine große südamerikanische Linienreederei wurde beim Verkauf ihres Containerliner-Geschäfts beraten. Tim Schommer und Daniel Jones ‘helfen schnell und unkompliziert’; Georg Lehmann gilt als ‘zuverlässiger Jurist mit einem unprätentiösen Arbeitsethos’; und ebenfalls empfohlen wird Eckehard Volz. Jan Hungar übernahm 2015 die Leitung des Hamburger Büros von Jan Heuvels, der inzwischen als International Senior Partner im Londoner Büro arbeitet.

Lebuhn & Puchta arbeitet im See- und Schifffahrtsrecht eng mit den Gesellschaftsrechtlern zusammen, wobei Schiffsfinanzierungen und Restrukturierungen auf Reedereiseite einen Schwerpunkt bilden. Betreut werden auch Werften, Schifffahrtsgesellschaften, P&I-Clubs, Versicherer und Insolvenzverwalter. Nach wie vor ist ein steigendes Aufkommen an großen streitigen Mandaten zu verzeichnen. So vertrat der Experte im Binnenschifffahrtsrecht Johannes Trost im Zusammenhang mit einer Havarie auf dem Rhein einen großen P&I-Club sowie die Eigner eines gekenterten Tankmotorschiffs; zudem wurde die Kanzlei von den Eignern eines explodierten Tankschiffs und deren Versicherern mandatiert, wobei hier eine außergerichtliche Einigung mit dem Hauptkläger erzielt wurde. Der als Solicitor in England und Wales zugelassene Edward Maguin vertrat Gläubiger bei der betrieblichen Reorganisation der japanischen Reederei Sanko Steamship und Heinrich-Werner Goltz war als Gläubigervertreter bei der Restrukturierung des koreanischen Schiffseigners Korea Lines involviert. Ulrich Stahl wird empfohlen.

Das Seerechtsteam der alteingesessenen Kanzlei Dr Schackow & Partner besteht aus neun Partnern, die in Hamburg und Bremen die maritime Wirtschaft umfassend beraten. Im Mittelpunkt stehen der Schiffbau, das Hafenrecht, die Schiffsfinanzierung und das Seeversicherungsrecht. Den Kern des Mandantenstamms bilden somit Reedereien, Werften, Emissionshäuser, Seeversicherer und Finanzinstitute; jüngst war die Kanzlei zunehmend für schiffsfinanzierende Banken, bedeutende deutsche Werften sowie einige Kreuzfahrtveranstalter tätig. Thematisch berät man häufig bei Schiffskollisionen, Ladungsschäden und Charter-Party-Streitigkeiten. Zudem nimmt die Entwicklung von Offshore-Plattformen einen immer größeren Raum ein. Schlüsselfiguren sind Kai Busch und der ausgebildete Nautiker Julius Drumm, die beide im Markt als ‘hervorragend’ und ‘empfehlenswert’ gelten. Ebenfalls lobend erwähnt wird Andrea Bästlein, die unter anderem in Schiedsverfahren eingesetzt wird und als Expertin im internationalen Vertragsrecht gilt.

Ahlers & Vogel berät in Hamburg, Bremen und Leer im See- und Schifffahrtsrecht, wobei überwiegend Reedereien, Vertragsreeder und Schiffsversicherer, aber auch Werften und Emissionshäuser zum Mandantenstamm zählen. Die Kanzlei wird in Finanzierungsfragen, bei der Gestaltung von Schiffbau- und Charterverträgen sowie im Zusammenhang mit Kollisionen und anderen Unfällen zurate gezogen. Das jüngere Geschäft war von mehreren Schiffshavarien geprägt, darunter die Brandkatastrophe auf dem Containerschiff MSC Flaminia; hier war die Kanzlei auf Reedereiseite tätig. Im Fokus standen außerdem Restrukturierungen von Flotten und Reedereien. Im Markt anerkannt sind Bernd Laudien, Hartmuth Sager und Philipp Landers, der eine spezielle Expertise im Warenvertriebs- und Seeversicherungsrecht hat. Im Transaktionsgeschäft werden vor allem Jan-Erik Pötschke und Martin Rosenzweig mandatiert; letzterer berät vorwiegend im Bereich Passagierschiff- und Megayachtbau. Erster Ansprechpartner für nasses Seerecht ist Wilm Steingröver.

Blaum Dettmers Rabstein betreut Mandanten umfassend im maritimen Wirtschaftsrecht, einschließlich dem nassen Seerecht und Seefrachtrecht, und berät zu Fragen bezüglich Schiffbau und Schiffsfinanzierungen. Einen Schwerpunkt bilden außerdem streitige Mandate rund um See- und Landtransportschäden. Frachtführer, Spediteure und Versicherer machen einen großen Teil des Mandantenstamms aus. Jüngst vertrat man beispielsweise eine Schifffahrtsgruppe eines Industriekonglomerats im Zusammenhang mit einem Schiffsuntergang. Zudem sorgt der Untergang des Containerschiffs MOL Comfort für viel Arbeit. Des Weiteren unterstützte das Team eine mittelständische Reederei beim Aushandeln von Schiffbau- und Finanzierungsverträgen für eine Neubau-Serie. Kay-Uwe Bahnsen wird empfohlen; zum Kernteam gehören zudem Christoph Horbach und Axel Henriksen.

Ehlermann Rindfleisch Gadow am Standort Hamburg ist auf maritime Finanzierung spezialisiert und wird hier im Markt als ‘führend’ wahrgenommen. Beraten werden nahezu alle deutschen und zahlreiche ausländische schiffsfinanzierende Banken, Investoren und Hedgefonds, große Reedereien, Schiffsmanager und Werften. Kürzlich wurde die Kanzlei von einem in Großbritannien ansässigen Offshore-Konzern beauftragt, den Erwerb zweier Offshore-Schiffe zu finanzieren. Ein japanisches Schifffahrtsunternehmen mandatierte das Team unter anderem im Zusammenhang mit einem erfolgreichen Ausschreibungsverfahren in Höhe von $500 Millionen für die Bereitstellung von Schiffen mit LNG-Antrieb. Das Team kann auch Expertise im englischen und Marshall-Island-Recht vorweisen, die beispielsweise bei der Beratung einer deutschen Bank während der Restrukturierung von syndizierten Finanzierungen mehrerer Schiffe unter Beweis gestellt wurde. Stefan Rindfleisch wird empfohlen.

Segelken & Suchopar bietet von Hamburg aus seine Dienste im Transport- und Transportversicherungsrecht an, wobei man eine spezielle Expertise in den Bereichen Schifffahrtsrecht, Seeversicherungs- und Seekaskorecht, Seehandelsrecht und Binnenschifffahrtsrecht vorweisen kann. Die Boutique ist vorwiegend in streitigen Mandaten aktiv und betreut in erster Linie die Ladungsseite, zuletzt etwa im Zusammenhang mit dem gesunkenen Containerschiff MOL Comfort. Zudem war man in Mandate rund um den havarierten Düngemittel-Frachter Purple Beach und das in Seenot geratene Containerschiff MSC Flaminia involviert. Auch streitige Fälle, die aus Schiffskollisionen resultieren, sorgen für ausreichende Auslastung. Thomas Wanckel und Heiko Saur sind die Schlüsselfiguren im Team, das durch Jan Albers und Thomas Mälzer ergänzt wird.

Seit 2015 konzentriert sich Remé Rechtsanwälte fast ausschließlich auf die see- und schifffahrtsrechtliche Nische an den Schnittstellen zum Versicherungs- und Transportrecht. Das Ausscheiden mehrerer Gesellschaftsrechtler, die sich als A | L | P Rechtsanwälte neu formierten, sowie eine Aufstockung auf Associate-Ebene sorgten dafür, dass die Kanzlei mächtig umgekrempelt wurde; das Kernteam im See- und Schifffahrtsrecht um den im Markt anerkannten Ingo Gercke bleibt jedoch bestehen. Mandatiert wird man vorwiegend von Reedereien, Großspediteuren, Versicherern und Schiffsmaklern; jüngst beriet man überdurchschnittlich viele britische Mandanten. Das Geschäft wurde außerdem bestimmt durch streitige Mandate rund um Schiffskollisionen, unter anderem im Zusammenhang mit einer Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals. Spezielles Fachwissen kann das Team im Seehandels- sowie im Lotsenrecht vorweisen.

Watson Farley & Williams LLP ist ‘im maritimen Sektor stets weiterzuempfehlen’, wobei man sich auf die Bereiche Schiffsfinanzierung und Restrukturierung fokussiert. Die Kanzlei wird für ihre ‘hohe Professionalität und sehr guten Fachkenntnisse’ geschätzt und deutsche und ausländische Banken stellen einen Großteil der Mandanten dar. Im Zentrum des Teams stehen Clemens Hillmer, die im Markt empfohlene Maren Brandes sowie Alexandra Michalopoulos, die Expertise im englischen Recht vorweisen kann.

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird vorrangig von Reedereien, Werften und Emissionshäusern mandatiert, wenn diese Beratung in Fragen rund um den Bau, An- und Verkauf von Handelsschiffen und die Gestaltung von Finanzierungsverträgen benötigen. Die Vertragsgestaltung für Offshore-Windparks stellt einen weiteren Schwerpunkt dar und jüngst war man häufig in Restrukturierungsprojekten involviert. Ulf Bertheau gab die Leitung an Florian Schulz und Benjamin Hub ab, seit er Ende 2014 in die Geschäftsführung der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft berufen wurde; allerdings bleibt er als Of Counsel fester Bestandteil des Teams.

Bei Norton Rose Fulbrightist der Servicelevel sehr hoch’ und Mandanten schätzen zudem, dass ‘die Antwortzeiten kurz sind und die Anwälte die Dinge auf den Punkt bringen’. Die Kanzlei kümmert sich vorwiegend um Schiffsfinanzierungen und Restrukturierungen; zuletzt etwa wurde auf Seiten einer deutschen Reederei mit einem US-Hedgefonds über die Errichtung eines Joint Venture verhandelt. Empfohlen wird Timo Noftz, der ‘Beratung auf hohem Niveau’ liefert.


Transportrecht

Tabellenverzeichnis

  1. Transportrecht
  2. Führende Namen

Führende Namen

  1. 1

Umfasst die Beratung zu Fragen des Personenverkehrs und Warentransports.

Arnecke Siebold und SIBETH fusionierten 2015 zu Arnecke Sibeth. Mit gut 100 Anwälten in Frankfurt, München, Berlin und Dresden gehört die neue Einheit zu den größeren mittelständischen Kanzleien in Deutschland. Direkte personelle Auswirkungen auf das Transport- und Logistikteam hat der Zusammenschluss zwar nicht, allerdings sind Synergieeffekte durch die sechs standortübergreifenden Praxisgruppen zu erwarten. Die Expertise im öffentlichen Sektor kommt auch der Transportgruppe um Holger Bürskens und Ulrich Steppler zugute. Man berät deutsche und internationale Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche in transportrechtlichen Fragen sowie an den Schnittstellen zum Gesellschafts- und öffentlichen Recht. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Luftverkehrsrecht: Hier werden zahlreiche Fluggesellschaften beraten, so etwa American Airlines und Delta Air Lines, letztere unter anderem bei der erfolgreichen Abwehr einer Sammelklage in den USA. Im Cargo-Bereich gehören die Logistikunternehmen FedEx und Expeditors International zu den Mandanten.

Blaum Dettmers Rabstein vertritt namhafte Mandanten nicht nur im maritimen Wirtschaftsrecht, sondern auch in den Bereichen Land-, Luft- und Schienentransport sowie in der Binnenschifffahrt. Mandatiert wird die Kanzlei vor allem von Frachtführern, Reedereien, Spediteuren und Versicherern; der Schwerpunkt liegt auf streitigen Fällen, vornehmlich im Bereich See- und Landtransportschäden. Derzeit betreut das Team unter anderem verschiedene weltweit tätige Transportversicherer und Spediteure; außerdem wird eine mittelständische Reederei in Restrukturierungfragen rechtlich begleitet. Axel Henriksen, der einen Schwerpunkt im Handels- und Gesellschaftsrecht vorweisen kann, und Christoph Horbach sind in zahlreichen aktuellen Mandaten involviert, ebenso der renommierte Seehandels-, Transport- und Speditionsrechtler Kay Uwe Bahnsen.

Remé Rechtsanwälte berät seit 2015 fast ausschließlich im See- und Schifffahrtsrecht, Transportrecht sowie in versicherungsrechtlichen Fragen. Die fokussierte Ausrichtung resultiert aus dem Ausscheiden mehrerer Gesellschaftsrechtler, die sich in der Neugründung A | L | P Rechtsanwälte zusammenschlossen. Das verbliebene Team, im Transport- und Versicherungsrecht nunmehr bestehend aus fünf Partnern nach einer Partnerernennung von Johannes Hillebrand, konnte sich auf Associate-Ebene verstärken. Zu den langjährigen Mandanten zählen Logistikunternehmen und Großspediteure; außerdem werden Transportversicherer bei Großschäden vertreten. Eine besondere Expertise besteht in der rechtlichen Begleitung von nationalen und grenzüberschreitenden Schadensfällen auf wechselnden Transportträgern. Zudem berät die Kanzlei regelmäßig im Zusammenhang mit Logistik- und Projektverträgen sowie im Bereich der Regressführung. Ingo Gercke wird empfohlen.

Segelken & Suchopar berät in Hamburg und Berlin umfassend im Transport- und Speditionsrecht, wobei die Bereiche Landtransport, Seerecht und Versicherungsrecht eng miteinander verzahnt sind. Die sieben Partner umfassende Boutique zählt namhafte deutsche Transportversicherer, Verkehrshaftungsversicherer sowie deutsche und internationale Transport-, Speditions- und Logistikunternehmen zu ihren Mandanten. Auf Versicherungsseite liegt der Fokus auf der Policengestaltung und für Versicherungsnehmer ist man in die Ausarbeitung von Logistik- und Charterverträgen eingebunden. Die Beratung von Großverladern bei der Gestaltung von Rahmenverträgen bildet einen weiteren Schwerpunkt. Heiko Saur ist bekannt für seine Expertise im Handels- und Versicherungsrecht und Thomas Wanckel wird im Markt als ‘sehr erfahren in der Vertretung von Ladungsversicherern’ wahrgenommen und außerdem in Schiedsverfahren eingesetzt.

Mit ‘hervorragender Qualität’ agiert Advos Rechtsanwälte im Transportrecht in erster Linie von Düsseldorf aus. Das sechsköpfige, ‘sehr vernünftige’ Team um Jürgen Temme berät in allen transportrechtlichen Fragen in den Bereichen Straßengüter-, Eisenbahn-, Luftfracht-, See- und Binnenschifffahrtsrecht. Eine spezielle Expertise kann man im Speditionsrecht vorweisen. Deutsche und internationale Transport- und Verkehrshaftungsversicherer, Spediteure und Frachtführer werden bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen und bei der Regressführung beraten. Temme gilt als ‘ausgezeichneter Anwalt’ und ‘angenehmer Kollege’; ebenfalls empfohlen wird Carsten Bennera.

In erster Linie bekannt für ihre ausgewiesene Expertise im See- und Schifffahrtsrecht, berät die Boutique Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbB auch umfassend im Lufttransportrecht und im Bereich Landtransport. Die Kanzlei steht ihren Mandanten zudem bei der Gestaltung von Lager- und Logistikverträgen zur Seite und führt Regresse. Zu den Mandanten zählen namhafte Speditions- und Logistikunternehmen, Transportversicherer, Luftfahrtunternehmen, Flughafenbetreiber und deren Versicherer. So wird etwa ein großer internationaler Versicherungskonzern laufend im Transport- und Verkehrshaftungsrecht beraten, während ein internationales Logistikunternehmen die Kanzlei regelmäßig in transportrechtlichen Fragen und in Regressverfahren zurate zieht. Besonders hervorzuheben sind Marco Remiorz und Steffen Maelicke, der 2015 zum Counsel ernannt wurde.


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