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Deutschland 2017

Deutschland 2017 > Öffentliches Recht

Redaktionelle Abschnitte

Marktübersicht

Bei anhaltend niedrigen Zinsen sind PPP-Projekte die auf die langfristige Kooperation zwischen der öffentlichen Hand mit der Privatwirtschaft unter Teilung der Risiken setzen, weiterhin unattraktiv. Dennoch kündigten die Bundesverkehrs- und Bundesfinanzminister im April 2015 die Neue Generation ÖPP an, die aus dem Neubau von acht Autobahnabschnitten und zwei Bundesstraßen mit einem Investitionsvolumen von rund €7 Milliarden sowie aus Erhaltungs- und Betriebsmaßnahmen für die Laufzeit von 30 Jahren in Höhe von weiteren rund €7 Milliarden besteht; deren Verwaltung soll zukünftig von privaten Infrastruktugesellschaften übernommen werden. Gemessen an Gesamtinvestitionen macht der Straßenbau somit den Großteil an PPP-Projekten aus, doch es gibt auch eine Vielzahl kleinerer Projekte, besonders kommunale Hochbauprojekte wie Schulen, Kindertagesstätten, Verwaltungsgebäude und Sporthallen, die es juristisch zu betreuen gilt. Dabei müssen sich Teams aus Finanzierungsexperten und Öffentlich-Rechtlern zusammensetzen, um ideal beraten zu können.

Die Ausschreibungen dieser Projekte und jeglicher Beschaffungen von Bau- und Dienstleistungen der öffentlichen Hand begleiten Vergaberechtler, die auch im Jahr 2016 noch erhöhten Schulungsbedarf zur neuen Vergaberichtlinie verzeichneten. Insbesondere Fragen zur Rekommunalisierung und In-House-Vergabe sowie die Umstellung auf die E-Vergabe bis zum April 2016 mussten dabei geklärt werden. Auf Seiten vieler Kommunen und Städte waren Ausschreibungen im Zusammenhang mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen weiterhin ein besonders gefragtes Thema. Generell werden kommunale Direktvergaben immer häufiger durch Nachprüfungsanträge in Frage gestellt.

Ein weiterer Trend, den viele Kanzleien verzeichneten, liegt in der Auswahl von Kanzleien durch öffentliche Auftraggeber. Hier werden immer häufiger Wettbewerbe durchgeführt, in denen man sich gegen Mitbewerber behaupten muss. Ein mögliches Auswahlkriterium ist der Fachanwaltstitel für das Vergaberecht, dessen Einführung im Jahr 2015 Anwälte in zweierlei Hinsicht beschäftigte: Wer nicht die Kurse zum Erwerb des Titels besuchte, wurde für die Dozententätigkeit eingesetzt. Die Ausgestaltung der Kurse beziehungsweise Auswahl der Fachanwälte gestaltet sich dabei von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich.

Eine besonders bedeutende Veränderung im Kanzleienmarkt stellte der Abgang des gesamten Vergaberechtsteams um Hans-Joachim Prieß von Freshfields Bruckhaus Deringer dar. Es gründete Anfang 2016 die Außenhandels-, Vergabe- und Kartellrechtsboutique Blomstein Rechtsanwälte , während die alte Kanzlei die vergaberechtliche Kompetenz vorerst nicht wieder aufbauen wird.

Im Umwelt- und Planungsrecht sind der Klimaschutz und die Energiewende thematische Dauerbrenner. Umweltverträglichkeitsprüfungen, beispielsweise im Rahmen der Errichtung von Windrädern, werden immer häufiger von Naturschutzverbänden infrage gestellt und Compliance-Fragen rücken in den Vordergrund. Umweltinspektionen, Sanktionsverfahren und die strafrechtliche Verfolgung von potentiellen umweltrechtlichen Verstößen nehmen zu. Platzhirschen in der juristischen Beratung sind hier sowohl große nationale und internationale Kanzleien als auch die öffentlich-rechtliche Boutique Dolde Mayen & Partner .


PPP

Tabellenverzeichnis

  1. PPP
  2. Führende Namen

Führende Namen

  1. 1
    • Jan Endler - Linklaters LLP
    • Michael Schäfer - Chatham Partners LLP
    • Christian Scherer-Leydecker - CMS

Umfasst die Beratung bei Kooperationen zwischen der öffentlichen Hand und privatrechtlich organisierten Unternehmen, darunter fallen auch Privatisierungen und Teilprivatisierungen.

CMS ist häufig für die öffentliche Hand bundesweit auf Landesebene tätig, doch auch Investoren, Banken und Finanzinstitute gehören zum Mandantenportfolio. Von Hamburg aus betreut Hermann Müller das Land Schleswig-Holstein im Rahmen der baulichen Sanierung des Universitätsklinikums. Neben dem öffentlichen Hochbau sind Verkehrsthemen von besonderer Bedeutung. So war der Kölner Christian Scherer-Leydecker federführend an der Erstellung eines Gutachtens zur Optimierung von PPPs im Bundesfernstraßenbereich beteiligt. Auf kommunaler Ebene betreute man beispielsweise für die Stadt Frankfurt am Main Vergabeverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Multifunktionshalle, für Werbekonzessionsverträge und Schulneubauten.

Besonders häufig wird White & Case LLPs ‘pragmatisches und erfahrenes Team’ von Banken zu Finanzierungsfragen in Verkehrsinfrastrukturvorhaben zurate gezogen. Beispiele für die Beratung der öffentlichen Hand sind die Mandatierung durch das Land Baden-Württemberg bezüglich der Finanzierung des Projekts Stuttgart 21 und die Mandatierung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zu den Projekten A10/A24, A1/A30 und A7. Außerdem werden auch einige ausländische Straßenbau- und Infrastrukturprojekte vom deutschen Team mitbetreut, welches auf Partnerebene die Berliner Öffentlich-Rechtler Henning Berger und Norbert Wimmer und den Hamburger Projektfinanzierungsexperten Florian Degenhardt umfasst.

Die auf Infrastruktur-, Energie- und Immobilienprojekte spezialisierte Hamburger Kanzlei Chatham Partners LLP wurde im Mai 2016 von der ehemals bei Freshfields Bruckhaus Deringer tätigen Gruppe um den ‘fachlich brillanten’ Michael Schäfer sowie Angar Porthun, der aus eigener Kanzlei hinzustieß, gegründet. Man hat langjährige Erfahrung in Privatisierungen und privat finanzierten Infrastrukturprojekten und war zuletzt an einigen Immobilienprojektentwicklungen beteiligt. In neuer Kanzlei beriet das Team bereits ein Bieterkonsortium im Vergabeverfahren für den Ausbau der A6.

Der ‘äußerst kompetente’ Dieter Neumann leitet Greenberg Traurig LLPs ‘serviceorientierte’ Branchengruppe Infrastruktur, die besonders im Verkehrsinfrastrukturbereich umfassende Erfahrung vorweisen kann. So beriet man das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bezüglich der Einführung der Infrastrukturabgabe für PKW, was insbesondere die regulatorische Beratung und die Erstellung des Betreibervertrages umfasste, sowie bezüglich der Einführung des europäischen elektronischen Mautdienstes. Der Mandant wird ebenso zu den Projekten A7, A1/A10 und A10/A24 begleitet; bei letztgenannter Fernstraße beriet das Team auch die DEGES im Rahmen der Erstellung der Vergabeunterlagen.

Linklaters LLP hat durch langjährige Erfahrung in der Mitwirkung an A-Modellen das Potenzial, auch in der neuen Generation der Autobahnprojekte mandatiert zu werden; erste Bieter im Vergabeverfahren für den Ausbau einer Bundesfernstraße wurden bereits beraten. VINCI Concessions und Meridiam Infrastructure wurden außerdem als Bieter einer slowakischen Autobahnerweiterung rechtlich begleitet. Auf öffentlich-rechtlicher Seite gilt Jan Endler als Experte im Infrastrukturbereich während Julian Zaich der Hauptansprechpartner in Finanzierungsfragen ist, seit Eva Reudelhuber Mitte 2015 zu Gleiss Lutz wechselte.

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gilt als Spezialist in Hochbau-PPPs; so beriet man das Land Hessen im Rahmen der Vergabe für den Neubau des Polizeipräsidiums Südosthessen, das Bundesministerium für Bildung und Forschung beim Bau des Hauses der Zukunft und das Bundesministerium der Gesundheit bei der Generalsanierung des Ministeriumssitzes. Die zentrale Figur ist Praxisgruppenleiter Henner-Matthias Puppel, der bau- und immobilienrechtliche Expertise mit langjähriger Erfahrung im Vergaberecht vereint und PPP-Projekte häufig von der Vergabe bis zur baulichen Fertigstellung begleitet.

Nachdem Norton Rose Fulbright bereits in einer Vielzahl an A-Modellen tätig war, gelang es dem Team auch in der neuen Generation an PPP-Projekten im Rahmen einer Vielzahl von Verkehrsinfrastrukturprojekten mandatiert zu werden. Man berät hierbei häufig das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, beispielsweise bei Entwicklung, Bau, Finanzierung und Instandhaltung eines Streckenabschnitts der A94 mit einem Investitionsvolumen von €550 Millionen. Die Internationalität der Praxis spiegelt sich in der Beratung der finanzierenden Banken eines Bieterkonsortiums für ein Autobahnprojekt in der Slowakei wider. Projektfinanzierungsexperte Dirk Trautmann war an allen Projekten beteiligt.

Beiten Burkhardt ist eine der Kanzleien, die an der Planung für die feste Querung über den Fehmarnbelt beteiligt war: Das Team beriet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bei der Konzeption, Verhandlung und Umsetzung eines Staatsvertrages zwischen der Bundesrepublik und Dänemark über die Errichtung und den Betrieb der Querung. Federführend war Hans Georg Neumeier, der als Bau-, Umwelt- und Vergaberechtler seinen breiten Erfahrungsschatz in große Projekte einbringt.

DLA Piper kann große, multidisziplinäre Teams in Projekte einbinden, was der Praxis bei der Beratung des Bieterkonsortiums Isentalautobahn zugute kam; man beriet bezüglich des Vergabeverfahrens und der Finanzierung des 30-jährigen Vertrags zum Ausbau, Betrieb und Erhalt der A 94, mit einem Investitionsvolumen von €1,1 Milliarden. Federführend waren hier der Vergaberechtler Frank Roth sowie auf Finanzierungsseite Wolfram Distler.

Verkehrsinfrastrukturvorhaben werden bei Hengeler Mueller insbesondere von den Hamburgern Wolfgang Spoerr und Jan Bonhage sowie dem Düsseldorfer Dirk Uwer betreut. Im Rahmen des Aufbaus eines Systems für die Erhebung von Maut auf allen Bundesstraßen berät das Team weiterhin die Deutsche Telekom bezüglich der Verträge zwischen Toll Collect und der Bundesregierung. Das Team ist jedoch breit aufgestellt und begleitet regelmäßig auch Projekte in anderen Branchen wie beispielsweise die Mandatierung durch ein Konsortium bestehend aus einer Klinik, einer Arztpraxis sowie zusammengeschlossenen Kommunen für ein PPP-Projekt zur hausärztlichen Versorgung veranschaulicht.

Bei Hogan Lovells International LLP gibt es ‘für jedes Themengebiet Experten, auf die zurückgegriffen werden kann’, weshalb das Team ‘besonders für komplexe Vertragsthemen mit technischen Anforderungen sehr gut geeignet’ ist. Man kann vor allem Erfahrung mit A-Modellen vorweisen und berät regelmäßig die finanzierenden Banken in PPP-Projekten. Christian Knütel gilt als besonders empfehlenswert, während auch der ‘sehr erfahrene und kompetente’ Tobias Faber an einigen internationalen Projekten beteiligt war. Die Praxis kann zudem auf die kanzleiinternen Vergaberechtler zurückgreifen.

Besonders angesehen ist K&L Gates LLP im SPNV/ÖPNV-Bereich, in dem beispielsweise Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland zu den Mandanten gehört. Seit Ende 2015 berät das Team ein Bieterkonsortium bezüglich des Vergabeverfahrens für das Verfügbarkeitsmodell A7; ein weiterer Mandant mandatierte Bank- und Finanzrechtler Frank Thomas zu Fragen der Anwendung des Kapitaldienstgarantiemodells. Das multidisziplinäre Team umfasst außerdem die Öffentlich-Rechtlerin Annette Mutschler-Siebert und den Privatisierungs- sowie Ver- und Entsorgungsexperten Rüdiger von Hülst.


Umwelt- und Planungsrecht

Tabellenverzeichnis

  1. Umwelt- und Planungsrecht
  2. Entsorgungswirtschaft und Abfallrecht
  3. Produktbezogene Beratung
  4. Führende Namen

Führende Namen

  1. 1
    • Stefan Altenschmidt - Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
    • Martin Beckmann - Baumeister, Rechtsanwälte
    • Markus Deutsch - Dolde Mayen & Partner
    • Klaus-Peter Dolde - Dolde Mayen & Partner
    • Wolfgang Ewer - Weißleder & Ewer
    • Christoph Moench - Gleiss Lutz
    • Herbert Posser - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Olaf Reidt - Redeker Sellner Dahs
    • Wolf Spieth - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Fritz von Hammerstein - CMS
    • Benedikt Wolfers - Freshfields Bruckhaus Deringer

Umfasst öffentliches Bauplanungsrecht und klassische umweltrechtliche Themen wie Natur- und Immissionsschutz sowie produktbezogenes Umweltrecht.

Die Boutique Dolde Mayen & Partner gilt als Marktführer im Umwelt- und Planungsrecht. Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten prominente Mandate rund um Energiethemen. Die Schadensersatzklage der EnBW gegen das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik Deutschland bezüglich der Stilllegung von Kernkraftwerken aufgrund des Atomausstiegs ging in die nächste Runde; seit März 2016 stellt die Gruppe im Namen des Energieversorgers die Verfassungsmäßigkeit des Ausstiegs nun vor dem Bundesverfassungsgericht infrage. In einer anderen streitigen Angelegenheit vertrat man das Land Hessen in Revisionsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zur Rechtmäßigkeit von Erlaubnissen zum weiteren Betrieb des Steinkohlekraftwerks Staudinger. Außergerichtlich sorgen insbesondere Rechtslagenänderungen immer wieder für Beratungsbedarf, aktuell beispielsweise die Verpflichtung zur getrennten Sammlung von Bioabfällen, ein Thema, zu dem mehrere Landkreise rechtlichen Beistand suchten. Weitere aktuelle Themen, die das Team im umweltrechtlichen Bereich beschäftigten, reichen von Elektromobilität bis hin zur Interpretation der Informationspflicht nach der REACH-Verordnung infolge eines EuGH-Urteils. Im planungsrechtlichen Bereich vertrat man verschiedene Übertragungsnetzbetreiber in Planfeststellungsverfahren für den Bau von Höchstspannungsleitungen; außerdem besteht Expertise rund um das Themengebiet Flughäfen, beispielsweise zu Nachtschutzgebieten und Landebahngenehmigungen. So vertritt man das Land Brandenburg in verschiedenen gerichtlichen Verfahren, die den Flughafen Berlin-Brandenburg betreffen, beispielsweise in einer Klage gegen die Änderung der luftrechtlichen Genehmigung. Innerhalb des Teams werden Markus Deutsch, der im Bonner Büro tätig ist, sowie Klaus-Peter Dolde und Bernd Schieferdecker in Stuttgart hervorgehoben.

Das mit Abstand größte und aufsehenerregendste Mandat das Freshfields Bruckhaus Deringer derzeit betreut ist die Beratung von Volkswagen im Rahmen des Abgasskandals. Der weltweite Rückruf von Dieselfahrzeugen erforderte die Vernetzung eines umfassenden Teams, das sich neben regulatorischen Fragen auch mit produktrechtlichen Themen auseinandersetzte. Generell wird man vornehmlich in Großprojekten mandatiert, wie auch die Beratung von Vattenfall bezüglich des Verkaufs der gesamten Braunkohle- und Wasserkraftsparte veranschaulichte; hier wurden zahlreiche berg- und umweltrechtliche Fragen geklärt. Auch streitige energierechtliche Verfahren werden regelmäßig geführt, wie die Vertretung von RWE in einer Verfassungsbeschwerde gegen den entschädigungslosen Atomausstieg veranschaulicht. Dabei erreichte man die Bestätigung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg bezüglich der Offenlegung vertraulicher Regierungsdokumente über die Hintergründe des Atomausstiegs durch das Bundeskanzleramt. Herbert Posser ist regelmäßig für große Energieversorgungsunternehmen tätig und betreute dieses Mandat federführend gemeinsam mit Benedikt Wolfers, während Wolf Spieth eine Gruppe leitet, die sich mit kohlenstoffarmen Energien auseinandersetzt. Die übergeordnete Praxisgruppe wird auf europäischer Ebene seit 2015 von Wolfers und Stephan Denk mitgeleitet. Einen Verlust erlitt sie durch den Weggang von Michael Schäfer und zwei Associates, die im April 2016 die auf Infrastrukturprojekte spezialisierte Boutique Chatham Partners LLP gründeten.

Im ‘souveränen und serviceorientierten’ Team von Gleiss Lutz finden sich einige renommierte Namen wie der Berliner Christoph Moench, der Düsseldorfer Burghard Hildebrandt und die Stuttgarter Clemens Weidemann und Michael Uechtritz. Der ebenfalls häufig empfohlene Jacob von Andreae wurde im Januar 2016 zum Partner ernannt, wodurch sich die Zahl der Partner auf zehn erhöhte. Eine Kernkompetenz ist die planungsrechtliche Projektentwicklung, die beispielsweise in der Begleitung von Amprion bei der Realisierung einer Höchstspannungsleitung Anwendung fand. Auch die Beratung der Landeshauptstadt Düsseldorf bei der Entwicklung des Kö-Bogens II war eines der Mandatshighlights in diesem Bereich. Im Produktrecht profitierte man vom gestiegenen Beratungsbedarf in der Automobilbranche; hier gelang es, einen ausländischen Automobilhersteller als Mandanten zu gewinnen, der im Rahmen von Nachprüfungen von Abgaswerten von Diesel-Fahrzeugen durch das Kraftfahrt-Bundesamt beraten wurde. Hervorzuheben sind zudem zahlreiche Verfassungsbeschwerdeverfahren, wie die Vertretung von E.ON im Verfassungsbeschwerdeverfahren gegen den Atomausstieg, sowie Grundsatzverfahren, wie die Vertretung der AOK Sachsen-Anhalt in einem Verfahren bezüglich der Offenlegung von Rabattvertragskonditionen für Arzneimittel. Hinzu kommt die die umweltrechtliche Begleitung von Transaktionen, die das Beratungsspektrum vervollständigt.

Noerr deckt im Umwelt- und Planungsrecht eine beachtliche Bandbreite an Themen ab und ist immer wieder maßgeblich an richtungsweisenden Mandaten beteiligt. Zuletzt erstellte das Team für die EU-Kommission eine Studie für die Schaffung eines Emissionshandels im internationalen Luftverkehr. Auf Bundesebene wurde das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Zusammenhang mit der Förderung der Elektromobilität sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zur Regulierung des Kohlenstoffmarktes beraten. Im Planungsrecht steht derzeit der Ausbau der Windenergie im Vordergrund, wobei auf Landesebene verschiedene Ministerien betreut wurden, beispielsweise das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung bezüglich denkmalschutzrechtlicher Belange in Genehmigungsverfahren sowie zu Raumordnungsplänen für Windparks. Die EU-Biozidverordnung beschäftigte das Team in der Beratung des Fachverbands figawa bei der Umsetzung der Vorgaben für die in-situ-Herstellung von Wirkstoffen in der Trink- und Badewasseraufbereitung. Außerdem wurden mehrere Registrierungen nach der REACH-Verordnung überprüft und auch in anderen Bereichen streitige Verfahren geführt. Geleitet wird die Praxisgruppe Regulierung & Governmental Affairs von Holger Schmitz, der ebenso wie Martin Geipel in Berlin tätig ist; dort wurde Fabian Raddatz im Januar 2016 in die Partnerriege aufgenommen. Die deutschlandweite Präsenz kommt durch die zahlreichen in diesem Bereich aktiven Büros zustande: Im Dresdener Büro wird Robert Matthes empfohlen, in München besonders Martin Ahlhaus und Peter Bachmann, während Christof Federwisch in Frankfurt hervorsticht. Maximilian Uibeleisen wechselte allerdings im Februar 2016 zu Ashurst LLP.

CMS hatte auch in den Jahren 2015 und 2016 wieder mit einer Vielzahl an Mandaten aus den Bereichen Altlasten und Boden- und Wasserschutz zu tun. Exemplarisch war hier die Beratung eines Aluminiumproduzenten in laufenden Altlastenuntersuchungen auf einem Werksgelände. Auch ein Mineralwasserhersteller wurde in wasserrechtlichen Fragestellungen und ein Milchproduzent bezüglich einer vermeintlichen Gewässerverunreinigung rechtlich begleitet. Besonders hervorzuheben ist auch die Expertise, die sich das Team in der Begleitung von Planfeststellungsverfahren erarbeitet hat. Derartige Mandatierungen erhielt man vom Verbund Innkraftwerke für mehrere Wasserkraftwerke am Inn; außerdem betreut man mit der Beratung von Femern, den Bauherren der festen Querung des Fehmarnbelts, im Planfeststellungsverfahren eines der größten europäischen Infrastrukturprojekte. Im planungsrechtlichen Bereich beriet man DomRömer im städtebaulichen Großprojekt der Stadt Frankfurt am Main, bei dem in der Beratung im Baugenehmigungsverfahren insbesondere Brandschutz, energetischer Standard und Lärmschutz eine Rolle spielten. In streitigen Verfahren wurde beispielsweise ein Industriekonzern vertreten, der gegen eine Sanierungsverfügung vorging, während auch in zahlreichen Transaktionen Fachwissen zur Anwendung kam. Von Hamburg aus leitet der ‘ausgezeichnete Berater’ Fritz von Hammerstein das Team, das neben weiteren Standorten vor allem in Stuttgart besonders aktiv ist. Dort zählen Ursula Steinkemper und Dirk Rodewoldt zu den Schlüsselfiguren.

Die industrienahe Praxis der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bietet ‘schnelle, praxis- und zielorientierte Beratung’. Zum Mandantenstamm zählen eine beachtliche Zahl führender Stahl- und Papierhersteller sowie Unternehmen aus anderen Industriezweigen und deren Verbände. Dass man zuletzt verstärkt auf atomrechtliche Themen setzte zahlt sich nun mit konkreten Mandatierungen aus. So konnte ein Unternehmen der Atomindustrie als Mandant gewonnen werden, das beim Genehmigungsverfahren für ein neues atomares Zwischenlager sowie allgemein zu atomrechtlichen Themen beraten wird. Auch im Rahmen der Verfassungsbeschwerde von Vattenfall gegen den Atomausstieg ist man beratend tätig. Das Emissionshandelsrecht ist ein weiterer bedeutender Bestandteil der Praxis, in der zahlreiche Klage- und Widerspruchsverfahren zur Zuteilung von Emissionszertifikaten geführt werden. Insbesondere anderkannt sind der Düsseldorfer Partner Stefan Altenschmidt, der ‘immer bestens informiert’ ist und mit Spezialexpertise im Emissionshandels- und Immissionschutzrecht punkten kann, sowie Claudia Schoppen in Essen. Stefan Kobes leitet das Team von Berlin aus, wo auch Spezialexpertise in öffentlich-baurechtlichen Themen besteht. Hier steht die Begleitung von innerstädtischen Projektentwicklungen im Vordergrund, beispielsweise die Schaffung sozialen Wohnungsbaus und sozialer Infrastruktur, bei der Heidestraße Invest und Taurecon Real Estate Consulting beraten werden.

Redeker Sellner Dahs’ Gruppe arbeitet ‘schnell, serviceorientiert und kompetent’ und vertritt den hochkarätigen Mandantenstamm bestehend aus Industriekonzernen und -verbänden sowie der öffentlichen Hand in einer Vielzahl an streitigen Fällen. So vertritt man einen Übertragungsnetzbetreiber in mehreren Verfahren bezüglich 380kV-Leitungen und führt für einen Abwasserbetrieb Verfahren um Abwassergebühren, Kanalanschlussbeiträge und Kanalumschlussverfügungen. Häufig werden Fälle vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt, wie die Vertretung der Stadt Hamburg gegen von Umweltverbänden eingereichte Klagen gegen die Elbvertiefung, das größte Wasserstraßenbauvorhaben Europas. Federführend sind hier Gernot Schiller, der ‘neben fachlicher Brillanz einen perfekten Sinn für den wirtschaftlich sinnvollen Umfang der zu leistenden Beratung’ hat, und Olaf Reidt tätig. Der ebenfalls in Berlin ansässige Tobias Masing hat ausgezeichnete Erfahrung im Fachplanungs- und Luftsicherheitsrecht und konnte für das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung ein Revisionsurteil im Verfahren zur Südumfliegung von Frankfurt am Main erwirken. Auch für das Land Hessen wehrt Masing zahlreiche Verfahren gegen die Planfeststellung für die grundlegende Änderung und den Neubau der Landebahn Nordwest des Flughafens Frankfurt ab.

Bei avocado rechtsanwälte ist einer der Schwerpunkte des Teams die abfallrechtliche Beratung. Zum Mandantenstamm gehören Unternehmen der Entsorgungswirtschaft, die zu Themen wie der Gewerbeabfallverordnung, dem geplanten Wertstoffgesetz oder dem Elektrogesetz beraten werden, und Unternehmen der Metallrohstoff- und Schrottwirtschaft wie TSR Recycling. Ein Beispiel ist die Beratung eines Bergbaubetreibers zum Abschluss von Verträgen zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen. Auch abfallerzeugende Unternehmen werden regelmäßig sowohl beratend als auch sanktionsbegleitend in Straf- und Bußgeldverfahren betreut. Experten auf diesem Gebiet sind Ralf Kaminski und Markus Figgen, die auch einige Hochschulen wie die RWTH Aachen in abfall- und anlagenzulassungsrechtlichen Fragen beraten; letzteres ist zudem auch Thomas Gerholds Spezialgebiet.

Dank der exzellenten internationalen Vernetzung kann Baker & McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern mbB bezüglich Lieferketten weltweit agierender Konzerne punkten. Besonders relevant ist dies in der produktbezogenen Beratung, in der Ulrich Ellinghaus Spezialexpertise vorweisen kann. In diesem Gebiet zählt beispielsweise Hewlett-Packard zu den Dauermandanten. Themen von besonderer Bedeutung sind Produktlabel, Lieferkettenregulierung und Rückrufe, während Ellinghaus auch regelmäßig zu Fragen der Zulässigkeit bestimmter Inhaltsstoffe unter der REACH-Verordnung berät. Im Umweltrecht gelten Joachim Scherer und Frank-Rainer Töpfer als empfehlenswert; sie berieten im Jahr 2015 das Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern in zwei Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb von insgesamt sechs Netzanbindungsleitungen zur Anbindung von Offshore-Windparks in der Ostsee.

Baumeister, Rechtsanwälte ist im öffentlichen Bau-, Planungs- und Umweltrecht hoch spezialisiert, weshalb besonders häufig Unternehmen in Bauleitplan- und Baugenehmigungsverfahren für die Errichtung neuer Industrieanlagen beraten werden. Man vertrat die Antragsteller im Normenkontrollverfahren – Eigentümer, Erbbauberechtigte und Mieter von Immobilien im Bereich der Sanierungssatzung – in einem Streit um die Sanierungssatzung der Stadt Köln für die südliche Innenstadterweiterung. In einem weiteren streitigen Mandat erzielte man einen Erfolg für das Lörmecke-Wasserwerk in einem Verfahren gegen ein Steinbruchunternehmen bezüglich einer für unrechtmäßig erklärten Zulassung für die Erweiterung eines Steinbruchvorhabens im Warsteiner Kalkmassiv. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vertretung von Brütereien in tierschutzrechtlichen Klagen und die Beratung bezüglich der Zulassung von Intensivtierhaltungsanlagen. Georg Hünnekens, Andreas Kersting und Martin Beckmann werden innerhalb des Münsteraner Teams hervorgehoben.

Die auf das öffentliche Recht spezialisierte Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. deckt ein beachtliches Spektrum an umweltrechtlichen Themen ab. Dabei sind wasserrechtliche Themen wie Genehmigungsverfahren, Gewässerausbau und Grundwasserbewirtschaftung und -sanierung besonders prominente Betätigungsfelder. Die Gruppe nutzte das über Jahre erarbeitete Spezialwissen zur Erstellung eines Gutachtens für das Umweltministerium Brandenburg zum Betrieb von Schöpfwerken durch Gewässerunterhaltungsverbände, das in die Novelle des Landeswassergesetzes einfloss. In Berlin gelten die Namenspartner Hartmut Gaßner, ein Experte im Abfall- und Klimaschutzrecht, und Klaus-Martin Groth, der neben dem Umweltrecht auch in energie- und baurechtlichen Fragen zurate gezogen wird, als besonders empfehlenswert. Neben dem Büro in der Hauptstadt ist auch der Augsburger Standort hervorzuheben, an dem Thomas Reif besonders angesehen ist.

Hengeler Mueller wird durch den Transaktionsfokus der Kanzlei auch in der umwelt- und planungsrechtlichen Beratung hauptsächlich in der Begleitung von M&A- und Immobilientransaktionen wahrgenommen. Ein aktuelles Beispiel ist die Beratung von DONG Energy beim Verkauf einer 50%igen Beteiligung am Offshore Windpark Gode Wind 1 an Global Infrastructure Partners. Die Gruppe kann jedoch auch zahlreiche eigene Mandate vorweisen, wie die Beratung von Magna International in Fragen zum Boden- und Grundwassermonitoring sowie bei Sanierungsmaßnahmen an zahlreichen Standorten des Tochterunternehmens GETRAG-Gruppe beweist. Thomas Schmidt-Kötters ist der Ansprechpartner für produktbezogene Fragen und beriet zuletzt die Deutsche ROCKWOOL zu Produktanforderungen in Bezug auf die Produktion und Verwendung des Flammschutzmittels HBCD. Innerhalb des sechsköpfigen Partnerteams werden außerdem Jan Bonhage und Wolfgang Spoerr hervorgehoben.

Die auf öffentliches und Baurecht spezialisierte Kölner Kanzlei Lenz und Johlen wird häufig von Einzelhandelsketten in Standortfragen und von Bauherren in städtebaulichen Vorhaben beratend hinzugezogen. Ein Beispiel ist die Begleitung von Sidol bei der Umnutzung des ehemaligen Kölner Fabrikgeländes in ein Wohnquartier. Das Beratungsspektrum ist jedoch ausgesprochen breit, wie jüngste Mandatierungen veranschaulichen: Man beriet ein Pharmaunternehmen zum Umgang mit radioaktiven Medikamenten und mehrere mittelständische Betriebe bezüglich der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten sowie der dortigen Standortsicherung und Erweiterung. Die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland gegen eine Klage zweier Grundstückseigentümer um Aufhebung der Veränderungssperre für atomaren Endmüll in Gorleben war ein besonderer Erfolg. Ein gestiegenes Mandatsaufkommen verzeichnete man außerdem in Fragen rund um Windenergieanlagen, wobei die Praxis dabei sowohl von Anlagenbetreibern als auch Gemeinden mandatiert wird. Christian Giesecke und die ‘konstruktive und fachlich exzellente’ Inga Schwertner werden empfohlen.

Mit einem ‘beeindruckenden Servicelevel’ berät White & Case LLP regelmäßig in Transaktionen mit umweltrechtlichem Bezug. Die Gruppe bearbeitet aber auch zahlreiche eigene Mandate, beispielsweise in planungsrechtlichen Fragen. Hier beriet man weiterhin 50Hertz in Fragen zum neuen Rechtsrahmen für den Netzausbau bezüglich des Baus einer Hochspannungsleitung zur Übertragung von Gleichstrom zwischen Sachsen-Anhalt und Südbayern. Beispiele für umweltrechtliche Mandate sind die Vertretung des Bundeskanzleramts und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gegen ein Informationsverlangen von RWE nach dem Umweltinformationsgesetz im Zusammenhang mit dem Atomausstieg, sowie die Beratung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bezüglich der Förderung kommunaler Klimaschutzprojekte nach der Kommunalrichtlinie. Berater war hier unter anderem Norbert Wimmer, dem es gelingt, ‘komplexe rechtliche Sachverhalte auf das Wesentliche herunterzubrechen und in Vertragsverhandlungen eine Lösung herbeizuführen, welche allen Beteiligten wie auch langfristigen unternehmerischen Zielen gerecht wird’. Neben ihm gilt Henning Berger als empfehlenswert.

Brandi Rechtsanwälte erbringt eine ‘Spitzenleistung’ und wird für die ‘zeitnahe und außergewöhnlich lösungs- und praxisorientierte’ Beratung geschätzt. Von Paderborn und Minden aus berät man zahlreiche international tätige Unternehmen des produzierenden Gewerbes; so begleitete Südzucker bei der Industrieansiedlung einer neuen Weizenstärkefabrik und der Erweiterung der Bioethanolproduktion und Zuckerfabrik. Weitere Mandanten, die in umwelt- und planungsrechtlichen Fragen beraten werden, sind ein Spezialentsorger für radioaktive Abfälle, die Warsteiner Brauerei Haus Cramer und die Tönnies-Gruppe; letztgenannte Mandantin wurde zuletzt beispielsweise zu Geräusch- und Geruchsimmissionenen und der Standortsicherung eines großen Schlachthofs beraten. Der ‘gut vernetzte’ Martin Dippel hat ein ‘ausgeprägtes Praxisgespür auf rechtlich starker Basis’ und leitet das sieben Partner umfassende Team, in dem auch Nils Gronemeyer empfohlen wird.

CBH Rechtsanwälte Cornelius, Bartenbach, Haesemann & Partner ist eine ausgezeichnete Wahl für die Beratung in Bau- und Infrastrukturvorhaben, vor allem rund um den Kölner Standort. So wird aurelis Real Estate bei der Konversion des ehemaligen Güterbahnhofs in Köln-Ehrenfeld begleitet. Ein Beispel für die Beratung in trassengebundenen Projekten ist die Beratung der Bundesnetzagentur beim Stromnetzausbau. Eine weitere Mandatierung erfolgte durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz im Rahmen der Liquidation des Zweckverbands Tierkörperbeseitigung. Die Beratung im Energiesektor stellt einen weiteren Schwerpunkt dar, in dem man von Energieunternehmen wie Creos Deutschland, E.ON und GASCADE Gastransport mandatiert wird. Jochen Hentschel gilt als Experte im Wasserrecht, Stefan Rappen überzeugt mit ‘umfassender Fachkenntnis’ und Manfred Haesemannargumentiert effektiv’ und ‘handelt unternehmerisch und lösungsorientiert’.

Ein prominentes Betätigungsfeld von DLA Piper ist der Bereich Produktsicherheit und Rückrufaktionen, wobei zahlreiche international tätige Unternehmen zum Mandantenstamm gehören. Zuletzt beriet man einen Automobilzulieferer zu einem potentiellen Rückruf von Kraftfahrzeugen, wobei besonders produktsicherheitsrechtliche Fragen geklärt werden mussten. Dieses wie auch andere Mandate im Bereich Kennzeichnungsfragen werden federführend vom Leiter der Gruppe Litigation & Regulatory Ludger Giesberts betreut. Zu Mandaten in anderen Themengebieten gehören die Beratung eines Unternehmens bezüglich des Marktzugangs kommerzieller Drohnen und die Beratung von BK Giulini bei der Errichtung eines Chemieparks in Ludwigshafen. Außerdem ist die Public Affairs-Gruppe für rechtspolitische Beratung hervorzuheben. Sie wurde durch den Zugang des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Köln Jürgen Roters als Of Counsel im März 2016 verstärkt.

Die Praxisgruppe Projects & Public Sector von GSK Stockmann + Kollegen umfasst 40 Berufsträger, denen ‘ausgezeichnete Fachkenntnis’ attestiert wird. Die Spezialisierung auf die Themengebiete Immobilien und Infrastruktur kam beispielsweise in der Beratung der DB Station&Service bezüglich des Neubaus des Hauptbahnhofs München zum Tragen. Federführend war hier Andreas Geiger tätig, der für Infrastrukturplanung und Straßenplanfeststellung empfohlen wird. Ebenfalls in München ist der ‘durchsetzungsfähige’ Wolfgang Würfel an mehreren Städtebauprojekten beteiligt. In Berlin wurde Frank-Florian Seifert Anfang 2016 zum Partner ernannt. Jan Hennig wird besonders empfohlen.

Bei Graf von Westphalen hat der Infrastruktursektor durch die Mandatierung in einigen aufsehenerregenden Projekten noch einmal an Bedeutung gewonnen. Besonders der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein vertraute der Gruppe einige große Projekte an, die auch die Vertretung in Gerichtsverfahren umfassen; so wurden der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der A20 und der geplante Ausbau der Bundesstraße 207 als Hinterlandanbindung für die geplante Fehmarnbeltquerung verteidigt. Die beiden Of Counsel Werner Schnappauf und Gerald Hennenhöfer waren Mitglieder der im Oktober 2015 eingesetzten Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK). Als empfehlenswert gelten neben ihnen der ebenso in Berlin tätige Alexander von Aretin sowie Ronald Steiling und die ‘erfahrene, verhandlungsstarke und kompetente’ Sigrid Wienhues, die beide in Hamburg tätig sind.

Die Beratung durch Hogan Lovells International LLP ist ‘auf den Punkt und zeugt von detailliertem Verständnis’. In Düsseldorf ist Thomas Dünchheim besonders im Kommunalrecht und der Politikberatung anerkannt; er beriet SANIFAIR in regulatorischen, bauordnungsrechtlichen, und öffentlich-rechtlichen Fragen zur Realisierung von Toiletten in Hauptbahnhöfen und Einkaufszentren. Das Münchner Team, darunter der häufig empfohlene Patrick Ayad und der neu in die Partnerriege aufgenommene Sebastian Polly, ist auf Produktfragen spezialisiert; hier sorgte seit Ende 2015 besonders die Beratung von Automobilherstellern im Zusammenhang mit Abgas-Themen für Arbeit. Norbert Heier, der in Hamburg im öffentlichen Baurecht tätig ist, wurde ebenso zum Partner ernannt. In Frankfurt am Main deckt Bernhard Kuhn die gesamte Bandbreite umweltrechtlicher Themen ab.

Das Team von Linklaters LLP spezialisiert sich neben der Begleitung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für große Energieprojekte auch auf die transaktionsbegleitende Beratung. Aktuelle Beispiele sind die Beratung von TenneT TSO bezüglich der Bundesfachplanungsverfahren SuedLink und – seit März 2016 – OstLink; und die Beratung von E.ON bei der Neustrukturierung des Konzerns in zwei separate börsennotierte Gesellschaften. Ein weiteres Standbein ist die Beratung im Chemikalienrecht während auch das produktbezogene Umweltrecht durch eine Managing Associate abgedeckt ist. Der renommierte Praxisleiter Markus Appel überzeugt mit ‘tiefgreifendem Fachwissen’.

Norbert Kämper leitet das neun Partner starke umwelt- und planungsrechtliche Team von Taylor Wessing, das für die ‘praxisnahe Beratung’ gelobt wird. Man berät Unternehmen der Mineralölwirtschaft und chemischen Industrie in Fragen des Immissions- und Bodenschutzes sowie zum Thema Altlasten. Bekannt ist die Praxis insbesondere für die Beratung von Einzelhandelskonzernen in der Projektentwicklung, ein Bereich, in dem Dietmar Mampel und Roland Schmidt-Bleker besonders aktiv sind. Torsten van Jeger ist zudem im Bereich der erneuerbaren Energien hoch angesehen und auch Infrastrukturvorhaben wie etwa Flughäfen oder Binnenhäfen gehören zum Beratungsportfolio. Empfohlen wird darüber hinaus Dieter Lang, der als ‘überlegt und vertrauenswürdig’ gilt. Christoph Janssen und Alexander Köpfler wurden im Mai 2016 zu Partnern ernannt.

Die Bremer Kanzlei BBG und Partner fokussiert ihre Beratung auf öffentliche Rechtsbereiche, wobei das Umwelt- und Planungsrechtsteam im Energiesektor ein erhöhtes Mandatsaufkommen verzeichnete. So wurde PQ Energy bei der Entwicklung von drei Großkraftwerksstandorten für Reservekraftwerke beraten und man war Teil einer Gruppe, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bei der EEG-Novellierung beriet. Auch in streitigen Verfahren wird man regelmäßig hinzugezogen, beispielsweise in der Vertretung der Stadt Bremen in Prozessen in Bezug auf ein großes Hafeninfrastrukturprojekt. Geleitet wird das Team von Malte Kohls und Peter Schütte, der in der Lage ist, ‘komplexe rechtliche Sachverhalte für behördliche Entscheidungsträger verständlich aufzubereiten’.

Das ‘schnelle und kompetente’ Team von Bird & Bird ist besonders in der Begleitung von Planfeststellungsverfahren für Energie-, Wasser-, Eisenbahn- und Straßenprojekte angesehen. Aktuelle Beispiele sind die Beratung von Amprion bei Planfeststellungsverfahren und Änderungsverfahren für Hochspannungsleitungen und die Begleitung eines Übertragungsnetzbetreibers in einem solchen Verfahren für eine neuartige Erdkabel-Pilotstrecke. Ein umweltrechtliches Mandat war die Beratung eines Automobilzulieferers in Altlastenfragen bezüglich eines Betriebsgeländes, das durch Stahlunternehmen verunreinigt wurde. Die produktbezogene Beratung erfolgt für eine breite Mandantschaft bestehend aus Technologie- und Chemie-Unternehmen. Matthias Lang wird eine ‘hohe Fachkompetenz und gute Teamarbeit’ attestiert.

Die umwelt- und planungsrechtliche Praxis von Clifford Chance macht sich nach der Neuformierung der vergangenen Jahre nun im Energiesektor einen Namen. Besonders Mathias Elspaß hat sich hier einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet und berät mehrere Energieunternehmen, darunter beispielsweise Amprion. Der Mandant wird in planungs- und genehmigungsrechtlichen Fragen im Bezug auf eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung beraten, während bayernets bei der Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für die grenzüberschreitende Monaco-Pipeline zwischen Deutschland und Österreich unterstützt wurde. In streitigen Verfahren vertrat man GETEC in einem Berufungsverfahren gegen den BUND bezüglich einer Genehmigung für die Braunkohlestaubfeuerung auf dem Alessa-Gelände in Frankfurt-Fechenheim.

Hauptansprechpartner für produktbezogene Fragen bei Dentons ist Ilka Mehdorn, die besonders in Bezug auf Pfand und Wertstoffe eine angesehene Beraterin ist. Sie wird von drei weiteren Anwälten unterstützt, von denen eine in 2015 zur Counsel ernannt wurde. Mehdorn berät langjährig DPG Deutsche Pfandsystem in verpackungsrechtlichen Fragen und seit 2015 die BHIM Zentrale Wertstoffstelle Projektgesellschaft bezüglich der Errichtung und Ausgestaltung einer zentralen Stelle nach Maßgabe des geplanten Wertstoffgesetzes. Ein weiteres bedeutendes Themengebiet war das Elektro- und Elektronikgerätegesetz, während auch die Transaktionsbegleitung zum Leistungsportfolio gehört.

Die ‘kurzen Wege und das fachliche Wissen’ der Anwälte bei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte mbB stellen ein ‘sehr hohes Maß an Effizienz’ sicher. Geschätzt wird zudem der ‘ausgezeichnete Zugang zu Partnern’. Volker Hoffmann beriet Mandanten zuletzt zu Abstandsvorgaben zu einem Störfallbetrieb, zu Themen der Trinkwasserverschmutzung und in immissionsschutzrechtlichen Fragen. Die ‘vorausschauende’ Stefanie Beste spezialisiert sich auf Produktrecht, wobei sie zuletzt zu Fragen der Verpackungsverordnung beriet und Mandanten in Produkthaftungsfällen vertrat. Dieser Bereich wurde im August 2016 mit Roland Hartmannsberger von McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP weiter ausgebaut. Allerdings verzeichnete man den bedeutenden Verlust von Klaus Fritsch, der seit Januar 2016 in eigener Kanzlei tätig ist.

Die Schlüsselfiguren bei Kapellmann und Partner sind Hendrik Schilder und Stefan Pützenbacher, die regelmäßig Genehmigungsverfahren für den Bau von Anlagen, häufig Wind- und Wasserkraftanlagen, führen. Durch den Boutiquecharakter der Kanzlei bezieht sich die umwelt- und planungsrechtliche Beratung meist auf Bauprojekte, wie die Betreuung der Berliner Verkehrsbetriebe in verschiedenen Projekten veranschaulicht. Man vertritt weiterhin das beigeladene Land Nordrhein-Westfalen in einem Klageverfahren bezüglich der Zielabweichungsbescheide für das Steinkohlekraftwerk Datteln, in das bereits rund €1 Milliarde investiert wurde. Marcus Hödl wurde im Januar 2016 zum Partner ernannt.

Köhler & Klett, Rechtsanwälte ist eine auf das Umwelt- und Technikrecht spezialisierte Kanzlei, zu deren Mandantenstamm Abfall-, Energie- und Einzelhandelsunternehmen aller Größen sowie auf öffentlicher Seite zahlreiche Kommunen zählen. Trotz des Verlusts eines renommierten Abfallrechtlers Mitte 2015 besteht weiterhin Expertise in diesem Bereich, wobei Ludolf Ernst und Anno Oexle besonders zu erwähnen sind. Beide betreuen zudem wasser- und abwasserrechtliche Mandate, während bau- und planungsrechtliche Mandate bei Raimund Volpert in München angesiedelt sind. Am Kölner Hauptsitz ist Namenspartner Wolfgang Klett besonders angesehen.

Das Stuttgarter Team von Oppenländer Rechtsanwälte bietet ein ‘sehr hohes Servicelevel, kurze Bearbeitungszeiten und exzellente Branchenkenntnis’. Von der Planung eines neuen Logistikzentrums, die Jens Kaltenborn betreute, über die Vertretung eines Verpackungskonzerns in immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren, bis hin zur Vertretung der Vereinigung Cockpit in verfassungsgerichtlichen Verfahren wegen Untersagung von Streikmaßnahmen umfasst das Beratungsspektrum eine Vielzahl an Themengebieten. Der gut vernetzte Christofer Lenz, der häufig in verfassungsrechtlichen Streitigkeiten hinzugezogen wird, zeichnet sich durch seine ‘hervorragende Analyse, gute Problemlösung und äußerst überzeugende Darstellung’ aus, während Torsten Gerhard Nischenexpertise im Lebensmittelrecht vorweisen kann.

Raue LLPs Beratung ist ‘stets exakt auf die Bedürfnisse des Mandanten zugeschnitten’. Ein Highlight war die Vertretung des Landesamts für Umwelt Brandenburg, das in Amtshaftungsverfahren bezüglich der Genehmigung von immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtigen Anlagen vertreten wird. Außerdem vertrat man betroffene Städte, Gemeinden und Privateigentümer wie den Verband der Metall- und Elektroindustrie gegen beabsichtigte Ausweisungen des Biotoppflege- und Managementplans für FFH-Gebiete im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die Bauplanungsrechtler beschäftigte inbesondere der Bedarf für den Neubau von Wohnungen sowie weiterhin das Projekt zur Nachnutzung des Flughafens Tegel. Mandanten heben Bernd Beckmann für seine ‘ausgezeichnete Branchenkenntnis sowie das Fingerspitzengefühl, speziell im Umgang mit Behörden’ hervor.

Die Kieler Kanzlei Weißleder & Ewer hat im öffentlichen Recht Boutiquecharakter wobei die Beratung in umwelt- und planungsrechtlichen Themen breit angelegt ist. Hier werden besonders häufig die öffentliche Hand, aber auch private Unternehmen aus der Automobilbranche, der Chemieindustrie und der Energiewirtschaft beraten. Aktuell war man beispielsweise in Klagen gegen die Atomrechtsnovelle auf Landesseite tätig und vertrat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes im EuGH-Verfahren des BUND gegen die geplanten Flussvertiefungen der Weser. Der renommierte Namenspartner Wolfgang Ewer sowie Angelika Leppin werden empfohlen.

Wolter Hoppenbergorientiert sich sehr gut an den Zielsetzungen des Mandanten und berät mit profundem und sicherem rechtlichen Fachwissen’. Das Team ist besonders stark im öffentlichen Planungsrecht für Kommunen und Gemeinden, beispielsweise in Bezug auf Windenergieprojekte. Hier ist auch die Vertretung des Landkreises Osnabrück in einer Umweltverbandsklage bezüglich eines Planfeststellungsverfahrens zum Kiesabbau einzuordnen. Man berät jedoch auch Vorhabenträger, wie den Wasserverband Eifel-Rur im Planfeststellungsverfahren für den Bau des Parallelsammlers Düren. Michael Hoppenberg, Till Elgeti und Thomas Tyczewski, der ‘schnell und präzise’ berät, sind hervorzuheben.


Vergaberecht

Tabellenverzeichnis

  1. Vergaberecht
  2. Beihilferecht
  3. Führende Namen

Führende Namen

  1. 1

Umfasst die Beratung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen durch Träger der öffentlichen Verwaltung.

Bird & Bird bietet einer hochkarätigen Mandantschaft ‘sehr kurze Reaktionszeiten’, einen ‘starken Kundenfokus’ und die Beratung durch ‘hoch engagierte Anwälte’. Eine Stärke ist der SPNV-Markt, wobei die Beratung des Verkehrsunternehmens Abellio als erfolgreicher Bieter in Vergabeverfahren für den Rhein-Ruhr-Express und das Stuttgarter Netz ein ausgezeichnetes Beispiel ist. Im Gesundheitssektor berät Alexander Csaki Krankenkassen, Pharmaunternehmen und Universitätskliniken, beispielsweise DAK-Gesundheit in einem Nachprüfungsverfahren zur Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattvereinbarungen, wobei eine vielbeachtete Entscheidung zu konzernexternen Bietergemeinschaften zur Sortimentserweiterung erwirkt wurde. Eine weitere bedeutende Branche ist IT, in der man ein Landesamt im Rahmen der Modernisierung der landesweiten IT-Infrastruktur beriet. Bieterseitig wurden ein Softwareanbieter und ein Technologie- und Dienstleistungsunternehmen für Verkehrstelematik in Nachprüfungsverfahren begleitet. Weitere Verfahren wurden beispielsweise im Sicherheitsbereich geführt, wo man einen Bieter im Verfahren zur Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen für das Deutsche Heer erfolgreich vertrat. Federführend war hier der Praxisgruppenleiter Jan Byok, der mit ‘außergewöhnlicher Fachkompetenz’ berät. Während vergaberechtliche Fragen insbesondere am Düsseldorfer Standort bearbeitet werden, ist auch der Hamburger Heiko Höfler in beihilfe- und vergaberechtlichen Themen sehr angesehen.

Besonders für große Infrastrukturprojekte ist Heuking Kühn Lüer Wojtek ein geschätzter Berater, wobei das Team insbesondere im Verkehrsbereich hohes Ansehen genießt. Hier beriet man das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg bei der Entwicklung mehrerer Fahrzeugfinanzierungsmodelle, in Vergabeverfahren der Stuttgarter Netze sowie der Ausschreibung des Ausbaus der A8 auf Höhe des Albaufstiegs. Nach Entwicklung eines neuen Fahrzeugfinanzierungsmodells für den Rhein-Ruhr-Express wird der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr nun auch bezüglich des Erwerbs und Besitzes sowie der Abwicklung der Verkehrsverträge für verschiedene Linien beraten. Im Technologiebereich mandatierte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr die Praxis bezüglich der Vergabe von IT-Leistungen mit einem Volumen im Milliardenbereich. Die Bundesanstalt für Wasserbau vertrat man in zahlreichen Vergabeverfahren, beispielsweise für den Neubau von Schiffen und die Beschaffung von IT-Leistungen. Während das Team hauptsächlich in Dienstleistungsverfahren berät, rücken Bauvergaben immer mehr in den Vordergrund. Neben Schul- und sozialem Wohnungsbau war hier der Beratungsbedarf bei Städten und Gemeinden zum Neubau von Asylbewerberunterkünften besonders hoch. Besonders empfohlen werden der ‘kreative’ Martin Schellenberg, Daniela Hattenhauer und Ute Jasper. Sönke Görgens wurde im Januar 2016 zum Partner ernannt.

Mit Olaf Otting leitet einer der führenden deutschen Vergaberechtler Allen & Overy LLPs Team, das ‘erkennt, worauf es ankommt’. Neben dem Gesundheitswesen und der Energiebranche ist insbesondere der Verkehrssektor ein prominenter Tätigkeitsbereich; vor allem die Beratung der Deutschen Bahn und Töchterunternehmen verleiht der Praxis hier Visibilität im Markt. So vertrat man beispielsweise DB Regio in Nachprüfungsverfahren bezüglich der Vergabe der S-Bahn Nürnberg an National Express. Neben SPNV-Vergaben ist man auch in Ausschreibungen von Verkehrsverträgen im Bussektor versiert. Außerdem wurden jüngst einige Städte beim Erwerb und der Veräußerung von Flächen begleitet, während städtebauliche Projekte sowohl auftraggeber- als auch auftragnehmerseitig betreut werden. So wurde die Stadt Hanau im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Suche nach einem Entwicklungspartner für die Konversion des Geländes der ehemaligen Pioneer-Kaserne beraten. Ein Beispiel für ein weiteres Nachprüfungsverfahren ist die Vertretung von Kühl Entsorgung und Recycling Süd hinsichtlich der Ausschreibung eines Vertrages zur Altpapierverwertung im Landkreis Augsburg. Auch mit vergaberechtlichen Compliancefragen wird das Team immer wieder betraut.

Das Vergaberechtsteam von Baker & McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern mbB zählt zu den angesehensten im Markt wobei ‘Informationsfluss und Bearbeitungszeiten hervorragend sind’. Marc Gabriel gilt als ausgewiesener Experte im Gesundheitssektor und beriet federführend einen der weltweit größten Pharmakonzerne als Konsortialführer in einem Projekt im Rahmen der Innovative Medicines Initiative bei der Durchführung des Vergabeverfahrens der Queen’s University Belfast. Gabriels Spezialexpertise in Rabattvertragsausschreibungen fand in der Beratung von Hexal in mehreren Vergabeverfahren gesetzlicher Krankenkassen zum Abschluss exklusiver Rabattvereinbarungen über Fertigarzneimittel Anwendung. Diese Verfahren führten zu einer Präzisierung der Rechtsprechung bezüglich konzerninterner Bietergemeinschaften. Susanne Mertens, die sich insbesondere im Bau- und Infrastrukturbereich einen Namen gemacht hat, ist ‘ausgesprochen stark in der Kommunikation und sehr auf das Gelingen konzentriert’. Das ‘hoch professionelle’, achtköpfige Berliner Team gilt als ‘fachlich versiert’ und ist neben den genannten Bereichen auch im Verkehrs- und Technologiesektor besonders aktiv. Für die zuwendungs- und beihilferechtliche Beratung kann man zudem auf drei weitere Anwälte zurückgreifen.

CBH Rechtsanwälte Cornelius, Bartenbach, Haesemann & Partner entwickelt sich durch die steigende Zahl an Mandatierungen durch Bieter vermehrt von der reinen Auftraggeberberatung weg. Dennoch zählen zahlreiche Städte und andere öffentliche Auftraggeber zum Mandantenportfolio, darunter beispielsweise das Land Hessen, das in einigen Eil- und Klageverfahren bezüglich der Vergabe von Sportwettkonzessionen vertreten wurde. Ebenso auf Landesebene wurde das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz zur Vergabe der Tierkörperbeseitigung an einen privaten Bieter beraten. Landmarken mandatierte das Team im Ausschreibungsverfahren für das neue Polizeipräsidium Aachen mit einem Auftragsvolumen von rund €100 Millionen sowie der Abwehr von zwei Nachprüfungsanträgen. Weitere Nachprüfungsverfahren wurden bieterseitig erfolgreich für die Johann Bunte Bauunternehmung geführt. Neben der vergaberechtlichen Beratung entwickelt sich das Beihilferecht zunehmend zum eigenständigen Beratungsfeld. Der ‘praxisorientierte’ Stefan Hertwig leitet das fünfköpfige Team gemeinsam mit Andreas Haupt.

Die seit Oktober 2015 bestehende Vergaberechtspraxis von Dentons berät auch weiterhin langjährige Mandanten ihrer vorigen Kanzlei Orrick, Herrington & Sutcliffe LLP. So wurden beispielsweise die Deutsche Post und ihre Tochtergesellschaft Deutsche Post InHaus Services in einigen Vergabeprüfungsverfahren für Postdienstleistungen für deutsche Regierungsbehörden und Kommunen beraten. Ein weiteres Highlight war die Beratung von Tipico in einem europaweiten Vergabeverfahren für Sportwetten-Konzessionen, das federführend vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport durchgeführt wird; im Nachgang führte man auch ein Verwaltungsgerichtsverfahren, in dem eine Verpflichtung der Bundesländer zur Erteilung einer siebenjährigen Sportwettenkonzession erreicht werden konnte. Peter Braun ist im Gesundheitssektor besonders angesehen, in dem er zuletzt Roche Diagnostics in einigen Nachprüfungsverfahren bezüglich der Vergabe eines zweijährigen Vertrages zur Versorgung von Diabetespatienten mit Blutzuckermessprodukten der AOK Hessen im Volumen von €80 bis €100 Millionen vertrat. Braun hat zudem besondere Expertise in der Überprüfung von Compliance-Management-Systemen von Mandanten. Der zweite Partner im Team, Wolfram Krohn, berät mit ‘unglaublich gutem Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge und Kreativität bei der Lösungsfindung’ unter anderem im Postsektor und dem öffentlichen Nahverkehr.

Gleiss Lutz liefert ‘fachlich fundierte Arbeitsergebnisse’ und sticht vor allem in der Beratung von Krankenkassen hervor. In diesem Bereich wird häufig zu indikationsbezogenen oder wirkstoffgruppenbezogenen Arzneimittelausschreibungen sowie zu Verträgen zur integrierten Versorgung (IV) beraten. Ein aktuelles Beispiel ist die Beratung der AOK Baden-Württemberg zu verschiedenen Ausschreibungsvorhaben im Rabattvertragsbereich für den Wirkstoff Pregabalin sowie zu Open-House-Verfahren für kombinierte Rabattverträge für den patentgeschützten Wirkstoff Somatropin und für Blutzuckerteststreifen mit einem neuartigen Vergütungsmodell. Auch andere AOKs, die Postbeamtenkrankenkasse und Verbände der gesetzlichen Krankenkassen gehören zum Mandantenportfolio. Dabei beschränkt sich die Beratung keineswegs auf diesen Bereich, sondern erstreckt sich über die Technologie-, Verkehr- und Baubranchen. So beriet man beispielsweise ein Abfallentsorgungsunternehmen als Bieter in einer Ausschreibung und ein Finanzinstitut zur Frage der Vergaberechtsunterworfenheit und etwaiger Ausschreibungspflichten. Auch ein Hochschulinstitut wurde bezüglich der Leistungsbeziehungen zwischen Hochschulinstituten und einem rechtlich selbständigen Hoheitsträger hinsichtlich möglicher Ausschreibungspflichten in Konzessionsvergabeverfahren beraten. Die beiden Partner Andreas Neun, der sich ‘sehr schnell in spezielle Branchenmaterie einarbeiten’ kann, und Marco König, der ‘in der Zusammenarbeit ausgesprochen angenehm’ ist, leiten gemeinsam die Praxis.

Kapellmann und Partner hat mit über 20 Anwälten an sechs deutschen Standorten ein schlagkräftiges und ‘hoch qualifiziertes’ Team im Vergaberecht, wobei auch der Mandantenstamm die bundesweite Tätigkeit widerspiegelt. So beriet man die Berliner Verkehrsbetriebe bei diversen Bau- und Dienstleistungsvergaben im Zusammenhang mit der Sanierung des Omnibusbahnhofs in Berlin-Charlottenburg; die Stadt München bei Vergaben im Zusammenhang mit dem Neubau des Münchner Volkstheaters; und die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main und die Stadt beim Neubau einer zweigleisigen Stadtbahntrasse der Stadtbahnlinie U5 ins Europaviertel. Während die im Baurecht äußerst angesehene Kanzlei das Hauptaugenmerk auf die Betreuung von Bauvergaben legt, ist sie auch in anderen Bereichen, insbesondere dem Gesundheits- und Technologiesektor, gut ausgelastet. Ein Beispiel war die Beratung der Deutschen Stiftung Organtransplantation bei der Vergabe einer IT-Lösung für das Organspendewesen. Besonders angesehen sind der renommierte Hans-Peter Kulartz und Hendrik Röwekamp. Der auf Bauvergaben spezialisierte Mathias Finke ist ‘ein Meister darin, die nicht immer einfache Rechtsmaterie anschaulich darzustellen und praxisgerechte Lösungen zu erarbeiten’. In München wurde Marcus Hödl Anfang 2016 zum Partner ernannt.

Die historisch auf das Baurecht spezialisierte Kanzlei Leinemann & Partner fokussiert sich auf Bauvergaben, hat jedoch die Vergaberechtspraxis stark ausgebaut, so dass Dienstleistungsvergaben im IT-, Sicherheits- und Gesundheitsbereich inzwischen einen erheblichen Teil der Mandatierungen ausmachen. So wurde beispielsweise die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Brandenburg bei der Vergabe des vollständigen Betriebs der Flüchtlingsunterkünfte beraten und die KfW-Förderbank in zahlreichen Dienstleistungsvergaben betreut. Neben der Beratung zur unmittelbaren Vergabe ist die Präsenz des Teams in Nachprüfungsverfahren besonders hervorzuheben. Ein solches Verfahren wurde beispielsweise für einen Autokonzern bezüglich der Beschaffung von über 2.000 Dienstfahrzeugen für die Bundesverwaltung im Volumen von rund €50 Millionen geführt; der Ausschluss des Konzerns aus dem Verfahren wurde als rechtswidrig erklärt. Ein weiteres erfolgreiches Nachprüfungsverfahren wurde für die Johann Bunte Bauunternehmung geführt, die gegen die Vergabe des Neubaus der A30 vorging. Ralf Leinemann, Eva-Dorothee Leinemann und Thomas Kirch werden besonders empfohlen; Thomas Maibaum kehrte im April 2016 von SNP Schlawien Partnerschaft MBB in die Kanzlei zurück, bei der er vor einigen Jahren bereits als Of Counsel tätig war. Alle genannten Partner sind am Berliner Hauptstandort tätig, jedoch besteht in insgesamt fünf deutschen Städten vergaberechtliche Kompetenz.

Im April 2016 ging die Berliner Boutique Blomstein Rechtsanwälte als Spin-off der Vergabe- und Außenhandelsteams von Freshfields Bruckhaus Deringer an den Start. Der ehemalige Praxisgruppenleiter des Vergaberechtsteams Hans-Joachim Prieß ist nun für die Kanzlei als Of Counsel tätig, während Pascal Friton und Roland Stein die verantwortlichen Vergaberechtspartner sind. Stein betreut derzeit beispielsweise eine Apotheke in einem Nachprüfungsverfahren gegen die DAK und andere Krankenkassen; Friton und Prieß beraten das Rechtsportal juris bezüglich der Nutzung juristischer Datenbanken in Vergabe- und Nachprüfungsverfahren. Die Gruppe bearbeitet auch Compliance-Fälle und vertritt Mandanten in zivilrechtlichen und vergaberechtlichen Verfahren sowie in Schiedsverfahren.

Die Bonner Kanzlei Boesen Rechtsanwälte spezialisiert sich auf vergaberechtliche Themen sowie die angrenzenden Gebiete Bau- und Immobilien- sowie Kartell- und Wettbewerbsrecht. Dadurch ergibt sich ein Fokus auf Bauvergaben, häufig im Infrastruktursektor; ein prominentes Beispiel war die Beratung der Stadt Düsseldorf bei der Vergabe von Planungs- und Neubauleistungen einer neuen Linie der Düsseldorfer Stadtbahn mit einem Bauvolumen von rund €700 Millionen, ein Projekt für das seit dem Jahr 2000 über 30 Vergabeverfahren durchgeführt wurden. Neben Bauvergaben spielen auch Dienstleistungsvergaben eine wichtige Rolle, wobei man hier im Sicherheitsbereich besonders versiert ist. Meist ist die Gruppe auf Seiten der öffentlichen Hand – für Städte, Kommunen oder städtische Entwicklungsgesellschaften – tätig. Aushängeschild der Kanzlei mit zwölf Anwälten ist der Gründer und alleinige Partner Arnold Boesen.

Bei CMS ist ‘immer ein kompetenter Partner erreichbar’, der ‘juristisch sehr sorgfältig’ vorgeht und das Team gilt als ‘gute Empfehlung, wenn es auf eine präzise Beratung ankommt’. Besonders im Energiesektor kann man ausgezeichnete Expertise vorweisen, wofür die Beratung von bayernets bei allen Vergabeverfahren für die Gashochdruckleitung Monaco exemplarisch steht. Auch das Thema Rückbau von Atomkraftwerken beschäftigte das Team in der Beratung der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor Jülich und der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe bezüglich der Anwendbarkeit von Landesvergabegesetzen sowie Bundes- und Landes-Vergabeerlassen auf Vergaben. Der in Frankfurt am Main tätige Jakob Steiff hat sich zudem im Gesundheitssektor einen Namen gemacht und führte zuletzt einige Nachprüfungsverfahren: GE Healthcare Buchler wurde in Verfahren bezüglich Kontrastmittelausschreibungen des AOK Bundesverbands sowie Johnson & Johnson Medical in Verfahren bei der Vergabe der integrierten Blutzuckerversorgung der AOK Hessen betreut. Weitere Schwerpunkte liegen im Verteidigungssektor, beispielsweise in der Beratung von Thales bei der Ausschreibung von Verteidigungstechnik, und in IT-Vergaben, wie in der Vertretung von Computacenter in Nachprüfungsverfahren bezüglich der Vergabe eines IT-Outsourcingauftrags eines Forschungszentrums. Seit Klaus Heuvels in 2016 altersbedingt ausschied, ist der Stuttgarter Volkmar Wagner alleiniger Praxisgruppenleiter.

Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ist besonders für Beschaffungen im Infrastrukturbereich im Rahmen von ÖPPs angesehen, wobei man aktuell an einigen Hochbauprojekten beteiligt ist. Meist ist die Praxis auf Auftraggeberseite tätig, wie bei der Beratung des Trianel Windparks Borkum, der weiterhin im Zuge der Beschaffung von Liefer- und Dienstleistungen zur Errichtung eines Offshore-Windkraftwerks beraten wird. Außerdem begleitet man zahlreiche kleinere Projekte wie den Neubau eines Schulzentrums, die Sanierung von Operationssälen in einem Klinikum und die Vergabe von Postdienstleistungen in einem Landkreis. Insgesamt zählt das Team im Vergaberecht fünf Partner. Lutz Horn, Kersten Wagner-Cardenal und Kai-Uwe Schneevogl, ein ‘Spezialist im kommunalen Umfeld’, gelten als besonders empfehlenswert.

Graf von Westphalen ist traditionell stark in Bauvergaben, in deren Begleitung das Team ‘ausgezeichnete Fachkenntnisse’ vorweisen kann. Doch auch Vergaben im Gesundheitsbereich stehen im Fokus, wobei Nischenexpertise in Rettungsdienstbeschaffungen besteht. Man wird bundesweit von Universitätskliniken, aktuell beispielsweise den Kliniken in Regensburg und Düsseldorf, mandatiert und beriet zuletzt einen Einkaufsverbund für Universitätskliniken bei Verfahren für die Beschaffung von Medizingeräten für elf Unikliniken. Auch IT-Vergaben sind ein prominentes Beratungsfeld, wobei die Vertretung von CANCOM on line und Trend Micro Deutschland ein besonderes Highlight darstellte; da der erfolgreiche Bieter die No-Spy-Anforderungen des Bundes nicht erfüllen konnte, stellte die Kanzlei die Vergabe in einem erfolgreichen Nachprüfungsverfahren infrage. Federführend war hier Ingrid Reichling tätig, die für Vergaben im Bereich Verteidigung und Sicherheit besonders angesehen ist. Cornelia Erdl-Heyer wechselte Anfang 2016 zur Öffentlichrechts-Boutique Kraus Donhauser, während auch Tobias Osseforth die Kanzlei im September 2016 in Richtung Lutz | Abel Rechtsanwalts GmbH verließ.

Mit ‘immenser Einsatzbereitschaft’ berät K&L Gates LLP Bieter und Auftraggeber aus einer Vielzahl an Branchen, wobei die ‘kurzen Bearbeitungszeiten, bemerkenswerte Zuverlässigkeit und sehr hohe fachliche Qualität’ sowie das ‘effektive und produktive Arbeiten im Team’ hervorgehoben werden. Ein aktuelles Beispiel ist die Beratung des Neumandanten Pole Star Space Applications als Bieter in einem Vergabeverfahren der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs. Ebenfalls bieterseitig begleitete man Go-Ahead Deutschland als erfolgreiche Bieterin in der Ausschreibung des Landes Baden-Württemberg für den Betrieb der Stuttgarter Netze im Auftragsvolumen von €2,7 Milliarden über 13 Jahre Vertragslaufzeit. Das Team war zudem in einige Nachprüfungsverfahren involviert. Die ‘fachlich brillante’ Annette Mutschler-Siebert ist federführend an allen Mandaten beteiligt und leitet das vierköpfige Team.

Müller-Wrede & Partner Rechtsanwälte ist eine ausgezeichnete Anlaufstelle für die öffentliche Hand und private Bieter in Bau- und Infrastrukturvergaben. Durch die Spezialisierung auf das private Baurecht und Vergaberecht liegt das Hauptaugenmerk auf solchen Vergaben, wobei sich das Angebotsportfolio stetig erweitert und inzwischen auch auf Dienstleistungsvergaben in den Branchen IT, Verkehr und Gesundheit erstreckt. In einem besonders aufsehenerregenden Verfahren vertrat man das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in einem Nachprüfungsverfahren von Kapsch TrafficCom, ein Anbieter von Verkehrstelematik-Lösungen, bezüglich der ausschreibungslosen Vergabe des Vertrages zur Mauterhebung an Toll Collect. Federführend war hier Namenspartner Malte Müller-Wrede tätig, der als prozessstark gilt. Ein weiterer Beratungsschwerpunkt ist das Beihilferecht, in dem sich besonders Christoph von Donat einen Namen gemacht hat.

Noerr verfügt über ausgezeichnete Expertise im Gesundheitssektor, wobei Praxisgruppenleiter Olav Wagner das Aushängeschild ist. Gemeinsam mit seinem Team berät er regelmäßig Pharmaunternehmen zu Arzneimittelrabattverträgen sowie Kliniken und Klinikverbünde. Aus bestehenden Mandatsbeziehungen ergibt sich auch die laufende Beratung in Bau- und Dienstleistungsvergaben, wofür die Mandatierung durch Vivantes in der Neuausschreibung von Reinigungsleistungen exemplarisch steht. Auch die Postbeamtenkrankenkasse wurde im Rahmen einer IT-Ausschreibung rechtlich betreut. Zusätzlich berät das Team auch in anderen Branchen regelmäßig zu Dienstleistungsvergaben und vertritt Mandanten in Nachprüfungsverfahren. Der Erfolg der Praxis lässt sich auch an der Partnerernennung von Fabian Raddatz im Januar 2016 ablesen.

Redeker Sellner Dahs bietet eine ‘fristgerechte, sorgfältige und umfassende Bearbeitung’ von Mandaten. Besonders anerkannt ist man für die auftraggeberseitige Beratung zu Abfall-, Wasser- und Abwasserkonzessionen, wobei das gesamte vergaberechtliche Spektrum abgedeckt wird. Ein besonderes Highlight war die Vertretung von Vattenfall in einem Klageverfahren auf Verpflichtung zur Übertragung der Fernwärmeversorgungsanlagen an die öffentliche Hand zur Neuvergabe einer Dienstleistungskonzession beziehungsweise zum Inhouse-Betrieb. Insgesamt sind sechs Partner und fünf Associates im Vergaberecht aktiv, wobei in Bonn Heike Glahs und Matthias Ganske besonders zu empfehlen sind. In Berlin ist Olaf Reidt für Vergaben im Infrastruktursektor anerkannt, wobei die laufende Beratung der DB Regio zu SPNV-Verträgen besonders hervorzuheben ist. Daneben ist die Kanzlei auch im Beihilferecht sehr angesehen.

Beiten Burkhardt ist ein bewährter Berater der öffentlichen Hand, sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. So beriet man das Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt zur Vergabe eines neuen Netzes für Verwaltungsdaten im Wege eines wettbewerblichen Dialogs. Neben dem IT-Sektor ist man besonders im Infrastruktursektor anerkannt, in dem einige Verkehrsverbünde zu verschiedenen Projekten beraten werden; zudem entwickelt sich der Rüstungs- und Verteidigungssektor zunehmend als eigenständiges Beratungsfeld. Man war auf das altersbedingte Ausscheiden des ehemaligen Praxisgruppenleiters Berthold Mitrenga Ende 2016 vorbereitet: Hans Georg Neumeier hat nun die Leitung inne und wird stellvertretend von Oliver Schwarz unterstützt. Zwei Partnerernennungen runden die Neuaufstellung ab, allerdings wechselte Klaus Bischoff im September 2015 zu PwC Legal (PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft).

Die öffentlich-rechtliche Boutique Dolde Mayen & Partner hat in Stuttgart eine aktive Vergaberechtspraxis, die besonders auftraggeberseitig einen ausgezeichneten Ruf genießt. Tina Bergmann ist häufig im Rahmen von Bauvergaben tätig und beriet zuletzt die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg in der Vergabe für den Neubau des Berufsbildungszentrums Aalen. Sie leitete auch die Beratung des Verbandes Region Stuttgart bezüglich Vergabeverfahren für neue Expressbuslinien. Die zweite Partnerin im Team ist Andrea Vetter, die häufig für die Ausschreibung von Entsorgungsdienstleistungen hinzugezogen wird.

Der klare Fokus von Gaßner, Groth, Siederer & Coll. liegt in der Beratung von Kommunen in vergaberechtlichen Fragen, zuletzt häufig zu Rekommunalisierungsthemen und Fragen der Inhouse-Fähigkeit. Bauvergaben stellen den größten Teil der Arbeit des Teams dar, während auch Entsorgungs-, Wasser- und Energiekonzessionen eine hohe Bedeutung zukommt. In der Ausschreibung von Entsorgungsleistungen ist Katrin Jänicke besonders angesehen, wobei sowohl kommunale Entsorgungsverbände als auch Landkreise zu ihren Mandanten zählen; Namenspartner Hartmut Gaßner ist besonders im Bereich der ÖPP-Vergaben hoch angesehen. Das Team beriet jüngst die landeseigenen Entwicklungsgesellschaften Berlins in Vergabeverfahren im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2017.

Heussen spezialisiert sich auf die Beratung der öffentlichen Hand, wobei Konzessionen einen wachsenden Anteil an Mandaten ausmachen. Die Gruppe konnte den Freistaat Bayern als Mandanten gewinnen, den sie anschließend bei der EU-Ausschreibung des Betriebs eines Ankunftszentrums für Asylbewerber beriet. Ein weiteres Highlight war die Beratung von ProSiebenSat.1 Media und maxdome bei der Bewerbung um den Vertrag zur Erstellung und des Betriebs eines Video-Streaming-Dienstes für Reisende in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn. Beide Mandate wurden betreut durch Uwe-Carsten Völlink, ein ‘ruhiger, kompetenter Ansprechpartner’, der mit ‘Prozessgegnern stets fair umgeht’, und Norbert Huber, der für seine ‘kreativen Lösungsvorschläge’ geschätzt wird. Für beihilferechtliche Fragen ist Wolfgang Trautner in Frankfurt am Main zuständig, der auch für Bauvergaben empfohlen wird. Diesen Standort verstärkte zudem im April 2016 Heinz-Peter Zirbes von Buse Heberer Fromm.

Traditionell ist der Gesundheitssektor ein Schwerpunkt von Oppenländer Rechtsanwälte, in dem man mit Matthias Ulshöfer über einen ausgewiesenen Experten verfügt. Er wurde beispielsweise von Jenapharm im Nachprüfungsverfahren von mibe Arzneimittel wegen Angebotsausschlusses aufgrund offensichtlicher Unauskömmlichkeit mandatiert. Auch das Pfalzklinikum setzte in der Vergabe integrierter Versorgungsleistungen durch gesetzliche Krankenkassen auf Ulshöfer, zu dessen Mandanten auch Accord Healthcare, Bayer Vital, Dr. Falk Pharma und Dexcel Pharma zählen. Außerdem gehören einige Verkehrsunternehmen wie die Stuttgarter Straßenbahnen und die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft zum Mandantenstamm; letztgenannter Mandant wurde im Rahmen der Ausschreibung des Stuttgarter Netzes beraten.

Taylor Wessing berät vornehmlich öffentliche Auftraggeber mit einer klaren Positionierung in IT-Vergaben, die den Großteil des Mandatsvolumens ausmachen. So wurde Dell in Bezug auf unterschiedliche EU-Vergabeverfahren im IT-Bereich und in Fragen bezüglich der No-Spy-Politik des Bundes beraten, das Bundesministerium des Innern im größten IT-Infrastrukturprojekt des Bundes begleitet und ein weiterer Mandant der öffentlichen Hand bei der Anmietung eines Rechenzentrums unterstützt. In einer streitigen Angelegenheit wird die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in drei Schiedsverfahren mit vergabe- und IT-rechtlichen Implikationen im hohen dreistelligen Millionenbereich vertreten. Weitere bedeutende Bereiche sind Verkehrsinfrastrukturprojekte und Vergaben im Gesundheitssektor; in letztgenannter Branche ist der Praxisgruppenleiter Andreas Haak besonders angesehen, wobei Michael Brüggemann und Christoph Stumpf ebenso empfohlen werden. Der renommierte Klaus Willenbruch schied zum Februar 2016 altersbedingt aus.

Traditionell war avocado rechtsanwälte insbesondere in der Beratung von Bietern aktiv, zunehmend ist das Team jedoch auch auf Auftraggeberseite tätig. Diese Entwicklung wird besonders duch den in Berlin ansässigen Klaus Greb vorangetrieben, der beispielsweise einen Landkreis zur Beschaffung von Postdienstleistungen beriet. In streitigen Verfahren vertrat man ein Entsorgungsunternehmen in einem Verfahren bezüglich einer angeblichen De-facto-Vergabe von Entsorgungsaufgaben an einen kommunalen Zweckverband. Auch die Vertretung in einem Verfahren bezüglich der Vergabe einer Dienstleistungskonzession für die Aufstellung von Alttextilsammelbehältern gehört zu den Highlightmandaten. Für die bieterseitige Tätigkeit im Entsorgungsbereich – ein weiterer Schwerpunkt der Gruppe – wird insbesondere Markus Figgen empfohlen.

BBG und Partner spezialisiert sich vor allem auf den Verkehrssektor, wobei sich die Beratung über Bus- sowie Stadtbahnverkehrsleistungen und auftraggeberseitige Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr erstreckt. In letztgenanntem Bereich ist die ‘Qualität geprägt durch die Persönlichkeit und langjährige Erfahrung’ von Niels Griem, der Verhandlungen ‘sehr angenehm und dennoch durchsetzungsstark’ führt. Er beriet weiterhin die Länder Berlin und Brandenburg zur Vergabe eines Milliardenauftrags für den gesamten S-Bahn-Verkehr in Berlin sowie die Bremer Straßenbahn im Vergabeverfahren zur Beschaffung von 77 Straßenbahnfahrzeugen. Gerrit Landsberg und Malte Linnemeyer werden ebenfalls empfohlen.

Baumeister, Rechtsanwälte hat Spezialexpertise im Entsorgungs- und Abwasserbereich sowie in der Betreuung von SPNV-Vergaben, wobei die Beratung von Städten und Kommunen im Vordergrund steht. Typische Mandate sind hier kleinere Projekte wie die Vergabe von Bau und Betrieb von Schulen und Schwimmbädern, doch auch größere Verfahren mit EU-weiten Ausschreibungen werden regelmäßig betreut. Andreas Kersting und Stefan Gesterkamp gehören zu den geschätzten Anwälten, die alle in Münster tätig sind.

Von Frankfurt am Main, Hamburg und Düsseldorf aus berät Buse Heberer Fromm bundesweit Auftraggeber und Bieter verschiedener Beschaffungsmaßnahmen. So beriet das Team den Rhein-Main-Verkehrsverbund im Vergabeverfahren für das Süd-Hessen-Netz, das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig bezüglich der Vergabe von Bauleistungen für den Neubau eines Forschungs- und Verwaltungsbaus, sowie ein Klinikum im Rahmen der Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für Neubauten. Markus Ruhmann ist weiterhin für die HafenCity Hamburg im Rahmen einiger Infrastrukturmaßnahmen, beispielsweise des Planungsvorhabens Baakeninsel, tätig. Stefan Pooth wird ebenfalls empfohlen und man verstärkte sich durch den Zugang von Daniel Bens und Michael Kuffer von KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH im Januar 2016.

FPS berät von Frankfurt am Main aus zahlreiche Landesministerien und Städte in Bau- und Dienstleistungsvergaben, ist jedoch auch für Bieter in Ausschreibungen tätig. Hier ist man beispielsweise auf dem Panel von Accenture, die man zuletzt in IT-Vergaben beriet. Eine besondere Nische ist die Beratung im Bereich des Luftverkehrs, wobei man zuletzt in Vergaben für Sicherheitsdienste und Bodenabfertigungsdienstleistungen auf Seiten der Ausschreiber und Bieter tätig war. Annette Rosenkötter leitet die Praxis.

GSK Stockmann + Kollegen berät vornehmlich öffentliche Körperschaften und Kommunen, häufig in Bauvorhaben. Regelmäßig wird man von Tochtergesellschaften des Landes Berlin mandatiert, jüngst beispielsweise durch das BIM Berliner Immobilienmanagement in der Vergabe des Baus und Betriebs eines Laborgebäudes. Wolfgang Würfel, der ‘in Fragen des Kommunalrechts äußerst versiert’ ist, wird hervorgehoben. In beihilferechtlichen Fragen ist insbesondere Jan Hennig angesehen, der ebenso im Berliner Büro angesiedelt ist; hier wurde Jenny Mehlitz im Januar 2016 zur Partnerin ernannt. Daneben sind auch in München angesehene Vergaberechtspartner tätig.

Mit ‘überdimensionaler Branchenkenntnis’ berät Hengeler Mueller in Vergabeverfahren, Nachprüfungsverfahren und in Fragen zur Selbstreinigung nach Compliance-Verstößen. Nischenexpertise besteht in der Vergabe von Werbeverträgen, wobei beispielsweise JCDecaux sowie Stadtmöblierer und Außenwerber Wall beraten werden. Man beriet die Deutsche Telekom als Gesellschafterin von Toll Collect im Vergabeverfahren des Bundes zur Ertüchtigung des Mautsystems für die Erhebung von Maut auf allen Bundesstraßen und vertrat die Mandantin im anschließenden Nachprüfungsverfahren. Jan Bonhage ist meist federführender Berater in vergaberechtlichen Mandaten, während Thomas Schmidt-Kötters ausgesprochene Expertise im Beihilferecht vorweisen kann.

Hogan Lovells International LLP wird vor allem für die praxisübergreifende Zusammenarbeit mit den Kartellrechtlern gelobt, die durch die Partnerernennung eines deutschen Anwalts in Brüssel noch einmal verstärkt wurde. Besonders hervorzuheben ist die beihilferechtliche Expertise, die in der Beratung von Mandanten wie der Ersten Abwicklungsanstalt, GFKL Financial Services und eines Rohstoffunternehmens Anwendung fand. Der Kartellrechtler Marc Schweda ist häufig im Beihilferecht tätig und beriet Autobahn Tank & Rast bei der Konzessionsvergabe für den Betrieb von Nebenbetrieben an Bundesautobahnen und der Vergabe von Kraftstoffvertriebsrechten für Autobahntankstellen. Der Öffentlich-Rechtler Thomas Dünchheim gilt als ‘sehr guter Netzwerker, eigeninitiativ und umtriebig’.

Jan Endler leitet das Vergaberechtsteam von Linklaters LLP, das regelmäßig in großen Energie- und Infrastrukturprojekten tätig ist. Ein besonderes Highlight war die Beratung der HSH Portfoliomanagement und hsh finanzfonds in Vergabeverfahren zur Auswahl von Wirtschaftsprüfern, einem Privatisierungsberater, einem Transitionsberater und weiteren Beratern für die anstehende Privatisierung der Länderanteile der HSH Nordbank. Ebenfalls auf Auftraggeberseite wurde die Bundesdruckerei bezüglich der Vergabe von Forschungs- und Entwicklungsverträgen beraten. Man kann außerdem mit Expertise in vergaberechtlichen Compliancefragen aufwarten, die beispielsweise in der Beratung eines international agierenden Dienstleistungsunternehmens im Zusammenhang mit den möglichen Folgen vergaberechtlich relevanter strafrechtlicher Verstöße demonstriert wurde.

Lutz | Abel Rechtsanwalts GmbH kann einen ‘breiten Erfahrungsschatz und große Sensibilität im Umgang mit öffentlichen Auftraggebern’ vorweisen. Der in München ansässige Mathias Mantler gilt als ‘fachlich sehr gut und lösungsorientiert’ und ‘erstklassig vernetzt’. Seinen Erfahrungsschatz im Gesundheitssektor konnte er in der Beratung des Städtischen Klinikums München in einem Vergabeverfahren für Einkaufsdienstleistungen unter Beweis stellen. Auch im Beihilferecht besteht Expertise; hier wird insbesondere Andreas Bartosch empfohlen. Tobias Osseforth, der ‘sich auch für Zusatzfragen Zeit nimmt’, stieß im September 2016 von Graf von Westphalen zum Team.

Menold Bezler kann ein ausgesprochen hohes Mandatsaufkommen in regionalen Projekten vorweisen. Hier stehen Bauvergaben, beispielsweise für den Bau von Rathäusern, Schulen und Kliniken, klar im Vordergrund, doch auch Dienstleistungsvergaben werden regelmäßig betreut. Auf Seiten der öffentlichen Hand zählen zahlreiche Städte zum Mandantenportfolio, bieterseitig wurde beispielsweise ein Mandant bezüglich eines kommunalen Projekts für die Verwertung von Bioabfall beraten. Außerdem vertrat man Mandanten in mehreren Nachprüfungsverfahren, unter anderem wegen der Direktvergabe von Verträgen. Innerhalb des achtköpfigen Teams wird Beatrice Fabry besonders empfohlen.

Mit ‘kurzen Bearbeitungszeiten bei gleichzeitig exzellenten Arbeitsergebnissen’ ist Osborne Clarke für ein breit gefächertes Mandantenportfolio tätig. Die Arbeit des Teams erstreckt sich über zwei Schwerpunktbereiche: Oliver Esch ist ein Experte im Gesundheitssektor und besonders ‘in Rettungsdienstverfahren spitze’; zuletzt beriet er das Land Hessen in Vergabeverfahren für den bodengebundenen Rettungsdienst als Dienstleistungskonzession. Karsten Lisch, der im IT-Bereich anerkannt ist und über Nischenexpertise in der Beratung zu Campusmanagementsystemen verfügt, wurde im Januar 2016 zum Partner ernannt; zu seinen Mandanten zählen zahlreiche Universitäten.

Bei ‘durchweg kurzen Bearbeitungszeiten’ berät RWP Rechtsanwältefundiert und aussagekräftig’, während ‘Risiken realistisch eingeschätzt’ werden. Man hat besondere Expertise in streitigen Verfahren; so vertrat man jüngst Unternehmen und Verbände in Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht bezüglich vergaberechtlicher Fragen. Die Praxis wird regelmäßig mit zahlreichen Dienstleistungsvergaben betraut, wobei das Beratungsportfolio ausgesprochen breit ist. Der ‘hervorragende Stratege’ Clemens Antweiler legt ‘auch vor Gericht ein überzeugendes Auftreten’ an den Tag, während Pascale Liebschwager als ‘sehr kompetent und versiert’ gilt und ‘sehr klare und gut verständliche Empfehlungen’ liefert. Das gesamte Vergaberechtsteam ist in Düsseldorf tätig.


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