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Deutschland 2017

Deutschland 2017 > Arbeitsrecht > Marktüberblick

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In der arbeitsrechtlichen Beratung ziehen sich aufgrund der im Mai 2016 in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union, die ab 2018 in allen Mitgliedstaaten gelten wird, datenschutzrechtliche Fragen mittlerweile wie ein roter Faden durch viele Mandate. Da die EU-Richtlinie aller Voraussicht nach den Datenschutz in kleineren Unternehmen schwächen wird, nahmen Unsicherheit und Beratungsbedarf bei vielen Mandanten erheblich zu. Eine weitere Änderung im Datenschutz ergab sich Ende 2015, nachdem das langjährige Safe-Harbor-Abkommen, das eine Übermittlung von personenbezogenen Daten aus einem Land der Europäischen Union in die USA ermöglichte, vom Europäischen Gerichtshof für ungültig erklärt wurde.

Ganz oben auf der Agenda der deutschen Arbeitsrechtler stand auch die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle, erheblich begünstigt durch den stetig voranschreitenden digitalen Wandel, der bereits für signifikante Veränderungen in der Arbeitswelt gesorgt hat. Die damit zusammenhängenden Aspekte werden häufig unter dem Begriff „Arbeiten 4.0“ zusammengefasst und bergen für Arbeitgeber, Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen eine Fülle bislang ungeklärter Fragen. Die herkömmlichen rechtlichen Strukturen in den Betrieben hinken der arbeitsrechtlichen Wirklichkeit hinterher, die inzwischen stark durch neue Arbeitsformen wie etwa freiberufliche Beschäftigung geprägt sind. In diesem Kontext steht auch die Arbeitnehmerüberlassung im Fokus der Aufmerksamkeit, insbesondere seitdem das Kabinett einen Gesetzentwurf beschlossen hat, der für Zeitarbeiter ab einer Beschäftigung von neun Monaten den gleichen Lohn vorsieht wie für die Stammbelegschaf; das Gesetz soll ab 2017 gelten.

Zudem gewann vor dem Hintergrund einer in vielen Berufsfeldern zunehmenden psychischen und körperlichen Belastung am Arbeitsplatz der Beratungsbedarf zum Thema Gesundheitsschutz stark an Bedeutung.

Auch die Entscheidung der britischen Bevölkerung für einen Austritt aus der Europäischen Union führt bei deutschen Unternehmen, die Niederlassungen in Großbritannien haben, ebenso wie bei in Deutschland niedergelassenen britischen Konzernen, zu Fragen rund um die Themen Arbeitnehmerfreizügigkeit, Beschränkungen beim grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsatz und dem zu erwartenden Arbeitsplatzverlust in Großbritannien.

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