Twitter Logo Youtube Circle Icon LinkedIn Icon

Deutschland 2017 > Medien

Redaktionelle Abschnitte

MarktĂŒberblick

Die Entwicklung von digitalen GeschÀftsmodellen im Mediensegment zÀhlt in vielen KanzleirÀumlichkeiten mittlerweile zum absoluten Beratungsschwerpunkt der fachbereichsrelevanten Praxen. Mit KomplementÀrfachkenntnissen in den Bereichen Informationstechnologie und Gewerblicher Rechtsschutz gehören Themen wie M2M-Kommunikation, innovative Contentproduktion, Plattformregulierung und Streaming so fast schon zum standardisierten Expertiseportfolio. WÀhrend die Rechtslage der realen Entwicklung der digitalen Wirtschaft und somit auch Medienwelt bisweilen noch etwas hinterherhinkt, gab es jedoch auf Ebene des klassischen Medienrechts diverse juristische Neuerungen.

So trat zum 01.06.2016 das Verwertungsgesellschaftengesetz in Kraft, welches das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz ablöste. Das neue Gesetz soll zum einen durch die Umsetzung der VG-Richtlinie den Rechtsrahmen zur Regulierung der TĂ€tigkeit von Verwertungsgesellschaften harmonisieren und zum anderen zu einem schnelleren und effizienteren Verfahren zur Ermittlung der VergĂŒtung fĂŒr GerĂ€te und Speichermedien beitragen.

Auf Seite der Kreativen bahnt sich mit der geplanten Urhebernovelle ebenso eine VerĂ€nderung der Rahmenbedingungen an. WĂ€hrend die Neufassung des Urhebervertragsrechts aus dem Jahr 2002 erstmals den Anspruch der Urheber auf angemessene VergĂŒtung gesetzlich verankerte und gemeinsame VergĂŒtungsregeln aufstellte, wurden diese durch diverse Grundsatzverfahren in den vergangenen 14 Jahren weiter branchenspezifisch konkretisiert. Die im MĂ€rz 2016 in den Bundestag eingebrachte Gesetzesnovelle soll nun Kreativen das Auskunftsrecht ĂŒber die Werknutzungen gewĂ€hren um angemessene VergĂŒtungen kurz- und langfristig zu ermöglichen; der Gesetzesvorschlag wird aktuell sowohl von der Seite der Kreativen als auch von Seiten der Verwerter stark kritisiert, zum einen aufgrund der angeblichen Nicht-Zusicherung auf angemessene VergĂŒtung und zum anderen, da ein totaler Auskunftsanspruch im digitalen Zeitalter von Seiten der Verwerter kaum realisierbar sei.

Die PopularitĂ€t digitaler VerbreitungskanĂ€le machte sich zudem auch erstmals in dem von dem Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie zur VerfĂŒgung gestellten German Motion Picture Fund bemerkbar, der im Rahmen seiner Projektförderung finanzielle Anreize fĂŒr digitales Filmschaffen in Deutschland setzt und bereits im Juli 2016 mit einem Volumen von €10 Millionen ausgeschöpft war. Neben der international ausgeschriebenen Förderung fungiert auch Berlin zunehmend als Anziehungsgrund fĂŒr internationale Film- und Fernsehmacher; so wurden mit unter anderem Homeland , Berlin Station und Captain American zuletzt diverse hochkarĂ€tige US-Film- und Fernsehproduktionen in der Hauptstadt und den Filmstudios Babelsberg produziert. Im Segment der Filmfinanzierung ist zudem weiterhin ein Trend zu neuartigen und vor allem grenzĂŒberschreitenden Finanzierungsstrukturen zu beobachten.

Die Gamingindustrie sieht sich ebenfalls mit verĂ€nderten Strukturen konfrontiert: So erfreuen sich neben der traditionellen Unterhaltungssoftware und Onlinespielen insbesondere Live-Gaming-Events einer ĂŒberwĂ€ltigenden Beliebtheit. Zudem wurde mit der Strukturierung der weltweit ersten eSport-Liga eine virtuelle Organisation ins Leben gerufen, um dem elektronischen Sport – ein sportlicher Wettbewerb mit Hilfe von Computerspielen – ein Verbandszuhause zu geben.

Auch auf prozessualer Ebene war es in medienrechtlichen Belangen im Jahr 2016 nicht unbedingt still: Neben zahlreichen andauernden Streitigkeiten um NachvergĂŒtungsansprĂŒche von Urhebern in diversen Branchen, insbesondere von Synchronsprechern und Drehbuchautoren, machte im Februar 2016 insbesondere die Niederlage der GEMA in ihrer Schadensersatzklage gegen YouTube Schlagzeilen; so wurde durch das Oberlandesgericht MĂŒnchen in zweiter Instanz entschieden, dass der Musikrechteverwerter keine finanziellen AnsprĂŒche an die Videoplattform hat, da diese nicht als Nutzerin agiert, sondern lediglich die Werkzeuge fĂŒr die Nutzung zur VerfĂŒgung stellt.

Des Weiteren ist auch das Presse- und Verlagswesen fast komplett mit digitalen GeschĂ€ftsmodellen durchdrungen; digitalisierte Presseformate kosten insbesondere Zeitungen und Magazine zunehmend wichtige Einnahmen. Juristischer Beratungsbedarf besteht neben der klassischen Vertretung von Unternehmen, Individualpersonen und Presse zu Ă€ußerungs- und presserechtlichen Belangen und im Bereich der PR-Krisenkommunikation so vor allem hinsichtlich zu E-Books, E-Publishing, Online- und Providerhaftung.


Entertainment

Tabellenverzeichnis

  1. Entertainment
  2. Digital Content
  3. Gaming
  4. Urheberrechtliche Streitigkeiten
  5. FĂŒhrende Namen

FĂŒhrende Namen

  1. 1

Umfasst die Beratung von Einzelpersonen und Unternehmen in den Bereichen des Fernseh-, Film- und Musikrechts sowie zu Digitalen Medien.

Als eine der fĂŒhrenden SozietĂ€ten im Bereich der traditionellen und digitalen Medienrechtsberatung gehört Noerr insbesondere bei der Beratung zu grenzĂŒberschreitenden Filmfinanzierungen und -produktionen, bei medienrechtlichen Streitigkeiten sowie im Zusammenhang mit der Digitalisierung klassischer GeschĂ€ftsmodelle zu den ersten Adressen; die Kanzlei baute ihre digitale Expertise und interne VerknĂŒpfung im Rahmen der kanzleiinternen, praxisgruppenĂŒbergreifenden Digital Law Map zuletzt stark aus und konnte im Zuge dieser umfassenden Bearbeitung des Themas Digitalisierung bereits diverse Neumandatierungen verbuchen. In einem jĂŒngsten Highlightmandat im klassischen Film- und Fernsehsegment vertrat der angesehene Johannes Kreile die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. bei Rahmenvertragsverhandlungen mit der ARD, die zur Erstellung der Eckpunkte 2.0 fĂŒhrten; die neu verhandelten Vertragsbedingungen wurden von der Branche als Meilenstein betrachtet und sehen unter anderem eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte vor. Zudem beriet der Praxisgruppenleiter Ulrich Michel gemeinsam mit Hans Radau GFM Film zu einer neuen englisch-deutschen Kofinanzierungsstruktur. Die im Markt hoch angesehene Praxis kann neben tiefgehender originĂ€rer Medienrechtsexpertise jedoch ebenso auf die Fachkenntnis der angrenzenden Praxisgruppen im Gesellschafts-, IT- und Kartellrecht bauen: So begleitete man HD Plus bezĂŒglich des Betriebs und der Erweiterung der HD Plus-Plattform und vertritt das ZDF in einem Verfahren gegen die Kabelnetzbetreiber KDG und Unitymedia hinsichtlich der Zahlung von Einspeiseentgelten, sowie gegen NetCologne und Wilhelm Tell wegen der Forderung von Einspeiseentgelten. Urheberrechtliche Expertise wurde zudem bei der Beratung des Suhrkamp Verlags hinsichtlich der Verfilmung von Hermann Hesses Narziss und Goldmund demonstriert und in einem Leuchtturmmandat auf digitaler Ebene begleitete man Playbuzz bei Vertragsgestaltungen zur Einbettung von nutzergenerierten Inhalten. Zum hochkarĂ€tigen Mandantenstamm gehören außerdem BBC Worldwide, Constantin Medien und Studio Canal.

Das standortĂŒbergreifende, 14 Partner umfassende Team von SKW Schwarz RechtsanwĂ€lte ist zweifellos eine der anerkanntesten BeratungsgrĂ¶ĂŸen in der deutschen Medienlandschaft und kann neben erheblicher Expertise im klassischen Mediensegment ebenso mit fachlicher Schlagkraft bei der Betreuung zu digitalen Medieninhalten dienen. Zu den jĂŒngsten Leuchtturmmandaten im klassischen Entertainmentbereich zĂ€hlt so beispielsweise die Beratung eines deutschen Fernsehsenders zu gemeinsamen VergĂŒtungsregeln mit einem Bundesverband aus dem Bereich Kreativindustrie, sowie die Betreuung eines Schweizer Finanzierungsunternehmens bezĂŒglich internationaler Filminvestments in große US-Filmproduktionen. Des Weiteren begleitete man eine Fernsehproduktionsfirma in vertragsrechtlichen und Finanzierungsbelangen hinsichtlich der ersten deutschsprachigen Serie einer VoD-Plattform; die fortschreitende Digitalisierung als treibende Kraft des Sektors machte sich jedoch auch in zahlreichen anderen Mandatierungen durch beispielsweise Netflix und Red Bull Media House bemerkbar. So betreute man unter anderem Gulliveo, eine weltweite Film- und Video-Content-Plattform von Broadcast Technologies, bei ihrem Aufbau sowie bei der Erstellung von PlattformvertrĂ€gen fĂŒr B2B-Online-Lizenzierungen audiovisueller Inhalte und stand zudem diversen Unternehmen bei der Kooperationsberatung zu virtual und augmented reality zur Seite. Auf Ebene urheberrechtlicher Streitigkeiten vertritt man außerdem auf Verwerterseite sĂ€mtliche ARD-Landesrundfunkanstalten sowie Degeto Film in Bestsellerverfahren vor dem Hintergrund der KlĂ€rung von VergĂŒtungsfragen und geht fĂŒr Warner Music, Universal Music, Sony Music, Constantin Film, Wild Bunch und WVG Medien gegen illegale Streamingplattformen vor. Die Gaming-Expertise kommt zudem Softwareherstellern und Publishern wie SEGA Europe und Ubisoft Entertainment zu Gute. Martin Diesbach ist aufgrund seiner Filmfinanzierungs- und Urheberrechtsexpertise höchst angesehen und Andreas Peschel-Mehner leitet die Praxis.

Brehm & v. Moers’ acht Partner umfassende Medienpraxis ‘kennt die BedĂŒrfnisse der Filmbranche wirklich’ und trumpft neben der FĂ€higkeit, ‘die Probleme des Mandanten eins zu eins zu verstehen’, insbesondere durch langjĂ€hrige Erfahrung im Bereich der nationalen und grenzĂŒberschreitenden Filmförderung, -finanzierung und -projektberatung auf; in diesem Segment sind die im Markt hoch angesehenen Namenspartner Wolfgang Brehm und Stefan v. Moers die zentralen Ansprechpartner. Nationale und internationale hochkarĂ€tige Unternehmen sowie auch Start-Ups berĂ€t das Team mit einem weiteren Fokus ebenso auf dem gesamten Spektrum relevanter Onlinethemen auf ‘bemerkenswert hohem Servicelevel’ und unterstĂŒtzt sie ‘gewinnbringend’ im Rahmen von neuen digitalen GeschĂ€ftsmodellen und digitaler Contentproduktion; zudem kann die Praxis mit Kai Bodensiek auf einen Experten im Bereich Gaming in ihren Reihen zĂ€hlen. In Hinblick auf klassische Medienrechtsthemen weist die Gruppe außerdem Expertise im Kunst-, Werbe- und Musikrecht sowie im Bereich der medienrechtlichen Compliance auf.

CMS gilt fĂŒr die gleichermaßen national und international geprĂ€gte Mandantschaft der SozietĂ€t insbesondere bei digitalen Themen ‘als erste Wahl’; die ‘stets hilfreiche’, 20 Partner umfassende Praxisgruppe berĂ€t von einem interdisziplinĂ€ren Ansatz ausgehend zu neuartigen digitalen GeschĂ€ftsmodellen wie beispielsweise intelligenten Softwareprodukten und neu strukturierten Medienonlineangeboten, Urheberrecht und Gaming sowie zur digitalen Medienregulierung und im Medienkartellrecht. In zwei besonders nennenswerten Highlights, die die starke Stellung der Praxis im E-Sports-Bereich untermalen, betreut ein von Pietro Graf Fringuelli gefĂŒhrtes Team aktuell zum einen die GrĂŒndung und Ausgestaltung der weltweit ersten kompetitiven Spieleplattform Challengme Esports, bei der Nutzer gegen monetĂ€re EinsĂ€tze Computerspiele gegeneinander spielen können; zudem betreut man den weltweit grĂ¶ĂŸten Veranstalter von E-Sports, Turtle Entertainment, bei der GrĂŒndung der World E-Sports League Association. Das Team ist jedoch auch in Mandaten im klassischen Mediensegment aktiv und vertrat zuletzt beispielsweise ein internationales Technologieunternehmen gegen die Zentralstelle fĂŒr private Überspielungsrechte hinsichtlich Urheberrechtsabgaben auf externe Festplatten und erstellte zudem Gutachten zu der von der Bundesregierung geplanten Urhebervertragsrechtsnovelle fĂŒr mehrere Medienunternehmen. An der Schnittstelle zum Werberecht betreute man außerdem einen namhaften Vermarkter im Bereich Online-Werbung zu urheberrechtlichen Fragestellungen, bei der Strukturierung von digitalen GeschĂ€ftsmodellen, sowie beim Erwerb eines Digitalunternehmens. Film- und lizenzrechtliche Expertise wurde zudem bei der Beratung von Joker Films unter Beweis gestellt. Sebastian Cording leitet das Team.

Greenberg Traurig LLPs ‘sehr gute’ Betreuung in medienrechtlichen Sachverhalten erstreckt sich von klassischen Themen wie der Beratung zu Filmfinanzierungen, Koproduktionen und Filmförderung, in deren Rahmen man auch politiknah berĂ€t, ĂŒber das Medienkartellrecht bis hin zum breiten Spektrum der digitalen Medien; hier kann als einer der dominierenden Schwerpunkte die Beratung zum Auf- und Ausbau von VoD-Plattformen, OTT und Streamingangeboten festgehalten werden. JĂŒngst begleitete man das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie bei der Ausarbeitung der Richtlinien einer neuen Förderung fĂŒr die Produktion hochwertiger Kinofilme und Serien; so schafft die im Rahmen des German Motion Picture Funds (GMPF) beschlossene finanzielle Förderung finanzielle Anreize fĂŒr Produktionen, die mindestens €1 Million fĂŒr den Bereich des digitalen Filmschaffens ausgeben. Des Weiteren betreute man neben diversen hochkarĂ€tigen internationalen Filmproduktionen ebenso Network Movie bei einer US-deutsch-schwedischen Koproduktion, die auf Romanen eines schwedischen Krimiautors basieren. Das sehr ‘starke’ Team wird von Stefan LĂŒtje geleitet; Viola Bensinger besticht durch ‘juristische Kompetenz, GeschĂ€ftssinn und VerhandlungsstĂ€rke’.

Morrison & Foerster LLP ist auf dem medienrechtlichen Markt zwar insbesondere aufgrund der unvergleichlichen PrĂ€senz in großvolumigen und komplexen M&A-Transaktionen bekannt, doch zusĂ€tzlich zur ebenfalls starken medienkartellrechtlichen Praxis konnte das drei Partner starke Team insbesondere ihre Reputation im Bereich internationaler Film- und Fernsehförderung sowie bei der Begleitung von Finanzierung und Produktion stark ausbauen. Unter der FederfĂŒhrung von Counsel Christiane StĂŒtzle, die 2016 zur Co-Vorsitzenden der neuen kanzleiinternen Global Film & Entertainment-Praxis ernannt wurde, beriet man beispielsweise Twentieth Century Fox Television zur Produktion der fĂŒnften Staffel der US-Serie Homeland in Deutschland sowie Paramount Television hinsichtlich diverser gesellschafts- und transaktionsrechtlicher Aspekte, der Finanzierung und Produktion der US-TV-Serie Berlin Station, die vom GMPF gefördert wurde; des Weiteren betreute man diverse internationale Film-Koproduktionen. Auf transaktionsrechtlicher Ebene begleitete der höchst anerkannte Christoph Wagner, der jĂŒngst zum Co-Vorsitzenden der internationalen Medienpraxis der Kanzlei ernannt wurde, Viacom International Media Networks bei einem Joint Venture mit Axel Springer fĂŒr die TV- und Videovermarktung am deutschen Markt, sowie DEAG Deutsche Entertainment hinsichtlich eines Media-for-Equity-Deals fĂŒr Myticket.de mit Axel Springer und Starwatch. Man betreute zudem ein internationales Medienunternehmen zur Vergabe der deutschen Bundesligarechte und im Rahmen der zunehmenden Beratung zu OTT und VoD-Plattformen berieten der Kartellrechtsexperte Andreas GrĂŒnwald und die zur Partnerin ernannte Kristina Ehle einen namhaften Kabelnetzbetreiber zum Aufbau einer digitalen TV-Plattform sowie bezĂŒglich Software- und LizenzvertrĂ€gen mit Serviceanbietern.

Die Medienboutique Hertin & Partner gehört zu den prĂ€sentesten und anerkanntesten SozietĂ€ten in urheberrechtlichen Streitigkeiten und war auch 2016 wieder in etlichen Grundsatzverfahren tĂ€tig: Man verteidigt beispielsweise Stars in Concert Veranstaltungs GmbH gegen urheber- und markenrechtliche AnsprĂŒche der Blues Brothers in Folge einer deutschen DoppelgĂ€ngershow und vertritt weiterhin diverse Synchronschauspieler und Drehbuchautoren in NachvergĂŒtungsverfahren gegen Studio Canal, Tele MĂŒnchen, FOX und den WDR; die ‘sehr starke’ Sandra Wagner ist fĂŒr den Interessenverband Synchronschauspieler und den Verband Deutscher Drehbuchautoren zudem in allen weiteren Urheberrechtsbelangen tĂ€tig. Außerdem vertrat man zuletzt vermehrt diverse TheaterhĂ€user in Lizenzierungsstreitigkeiten. Der höchst angesehene Paul Hertin steht der Praxis weiterhin als Of Counsel zur VerfĂŒgung und ist insbesondere aufgrund seiner Erfahrung in der Geltendmachung von AnsprĂŒchen gegen die GEMA in zahlreichen Verfahren aktiv.

WĂ€hrend K&L Gates LLP der Medienindustrie traditionell vor allem durch die prozessuale Vertretung von Verwertungsgesellschaften zu medien-, kartell- und urheberrechtlichen Aspekten der Kabelweitersendung bekannt ist, konnte das Team um den angesehenen Martin von Albrecht die TMT-Praxis der SozietĂ€t in den vergangenen Jahren verstĂ€rkt ausbauen: So zĂ€hlen nunmehr auch das Musikrecht, die Lizenzierung von MoD- und VoD-Plattformen, sowie vermehrt medienrechtliche Streitigkeiten zu den zentralen Beratungsschwerpunkten. JĂŒngste Highlights beinhalten die Beratung des Vereins privater Rundfunk- und Telemedien bei einem Gesamtvertrag mit der GEMA fĂŒr die Bereiche Hörfunk und Fernsehen ĂŒber einen Einheitstarif mit dem öffentlichen-rechtlichen Rundfunk, die Vertretung von Fox International Channels Germany in einem Bestsellerverfahren gegen einen Synchronsprecher, sowie die Betreuung des DFL in straf- und zivilrechtlichen Verfahren gegen illegale Streaming-Plattformen. Zum Mandantenstamm gehören außerdem die VG Media, Maxdome und MyVideo Broadband. Die auf Urheberrecht im Kunstbereich fokussierte Friederike GrĂ€fin von BrĂŒhl wurde zur Partnerin ernannt.

Lausen RechtsanwĂ€lte gilt als ‘Topkanzlei’ in medien- und urheberrechtlichen Belangen im traditionellen Mediensegment und berĂ€t neben Rundfunkkonzernen, MedienhĂ€usern und Produktionsunternehmen ebenso Agenturen auf der gesamten Bandbreite des Medienrechts. Neben starken prozessualen FĂ€higkeiten, die in der Vergangenheit beispielsweise bei der Vertretung der GEMA gegen Youtube in einer Haftungs- und Schadensersatzklage demonstriert wurden, steht man vorrangig nationalen Mandanten ebenso umfassend im Rahmen von Filmproduktionen und Lizenzierungen zur Seite. Matthias Lausen ist die SchlĂŒsselfigur.

Taylor Wessing ĂŒberzeugt im Rahmen der breit aufgestellten TMT-Praxis unter der FederfĂŒhrung des renommierten Axel von dem Bussche durch ‘sehr schnelle Reaktionen, Top-VerfĂŒgbarkeit auch außerhalb der ĂŒblichen BĂŒrozeiten und sehr gute Branchenkenntnis’. Die Beratungsschwerpunkte bewegen sich eng an der Schnittstelle zwischen klassischen Medien- und Technologiethemen, so dass sich das Team in den vergangenen Jahren insbesondere im Bereich Gaming sowie in urheber- und medienrechtlichen Streitigkeiten zu einer anerkannten BeratungsgrĂ¶ĂŸe am Markt etablieren konnte. Zu den Highlightmandaten gehören hier zum einen die umfassende Beratung von Nintendo of Europe in urheberrechtlichen Belangen, zum Thema E-Commerce und bei der Entwicklung und EinfĂŒhrung von unter anderem Spielkonsolen und Apps, sowie die Vertretung des Spieleentwicklers Valve in einem Gerichtsverfahren gegen den Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen. Des Weiteren betreut man Sky Deutschland Fernsehen zu Fragen der urheberrechtlichen VergĂŒtung auf Receiver und Festplatten und in Auseinandersetzungen mit der Zentralstelle fĂŒr private Überspielungsrechte (ZPÜ), sowie Google und Youtube laufend in urheber- und medienrechtlichen Belangen bei Produktgestaltungen und in diversen Grundsatzverfahren. Das Team verfĂŒgt zudem ĂŒber BeratungskapazitĂ€ten im Bereich Medienkartellrecht und -regulierung und konnte die TĂ€tigkeit fĂŒr Start-Ups weiter ausbauen. Gregor Schmid und Tobias Schelinski werden fĂŒr ihre Expertise in Gaming-Sachverhalten empfohlen; die auf Medien- und Urheberrecht fokussierte Britta Heymann wurde ebenso wie Thanos Rammos in die Partnerschaft aufgenommen.

Unverzagt Von Have gilt fĂŒr viele Mandanten der nationalen und internationalen Film- und Fernsehindustrie als fĂŒhrende Adresse in medienrechtlichen Fragestellungen. Unter der Leitung von Harro von Have berĂ€t das standortĂŒbergreifende Team zum gesamten Lebenszyklus einer Vielzahl hochkarĂ€tiger Kino- und Fernsehfilme und Serien sowie abseits der klassischen Medienformate ebenso zu Webisodes, CGI- und 3D-Produktionen. Zuletzt betreute man das Studio Babelsberg bezĂŒglich der Produktion der US-TV-Serien Homeland und Berlin Station und begleitete den Mandanten ebenso umfassend im Rahmen der Spielfilmprojekte Captain America und The Eagle. Zudem betreute man einen namhaften Verlag beim Erwerb von Film-Rechtepaketen und erstellte ein Rechtsgutachten zu den Sperrfristen des Filmförderungsgesetzes fĂŒr eine bekannte Produktionsfirma. Zu den Kernmandanten gehören BBC Worldwide, Lago Film und i2i Musikproduktions- und Musikverlagsgesellschaft. Außerdem ist die Praxis im Bereich der Bewegtbild-Vermarktung sowie fĂŒr international bekannte Fotografen auf beratender und prozesslicher Ebene in medienrechtlichen Fragestellungen aktiv.

Boehmert & Boehmert ist am deutschen Markt aufgrund der langjĂ€hrigen Erfahrung und tiefgreifenden Expertise im Urheberrecht höchst anerkannt; das Team um Jan Bernd Nordemann betreut so Unternehmen der Film-, Musik-, Buch- und Zeitschriftenindustrie sowie Mandanten aus den Bereichen Design, Kunst und Software bei Begutachtungen, LizenzgeschĂ€ften sowie hĂ€ufig auch in urheberrechtlichen Streitigkeiten. JĂŒngst beriet man beispielsweise zu einem verbandsĂŒbergreifenden Projekt zur Selbstregulierung der Werbung auf urheberrechtsverletzenden Seiten und begleitet außerdem weiterhin ein namhaftes philharmonisches Orchester unter anderem hinsichtlich der medialen Auswertung ĂŒber Streamingdienstleister, Musikverlage und Sender. Zudem vertritt man diverse VerbĂ€nde des Mediensektors in kartellrechtlichen Sachverhalten.

Graef RechtsanwĂ€ltes ‘hervorragendes’ Medienteam agiert auf ‘einem sehr hohen Servicelevel’ und besticht neben ‘der sehr guten Branchenkenntnis’ insbesondere in streitigen Mandaten durch eine ‘stets zielgerichtete Lösung des Konflikts’. Die Praxis betreut nationale wie internationale Mandanten zu dem gesamten Lebenszyklus von Film- und Fernsehproduktionen, Gaming, Urheberrecht, E-Commerce sowie hĂ€ufig an der Schnittstelle zu IT-Sachverhalten. Zu den jĂŒngsten Highlights zĂ€hlen die Beratung von AVE Gesellschaft fĂŒr Fernsehproduktion bezĂŒglich der Koproduktion Meine Tochter Anne Frank mit Universal sowie zur Verfilmung des Uli Hoeneß-Skandals Der Patriarch. Man verteidigt außerdem das St. Pauli Theater, Udo Lindenberg und Stage Entertainment in einem Verfahren zu NachvergĂŒtungsansprĂŒchen eines Drehbuchautoren und betreut im Gamingsegment unter anderem Beardshaker Games und GIANTS Software zu vertragsrechtlichen Belangen; hier ist Christian Rauda der Ansprechpartner. Der ‘sehr gute Medienrechtler’ Ralph Graef ‘setzt Mandanteninteressen immer mit Augenmaß durch’; Mandanten vertrauen ihm so sehr, dass sie ‘mit ihm sogar Mount Everest besteigen wĂŒrden’.

Hengeler Mueller ĂŒberzeugt in medienrechtlichen Belangen auch abseits des Schnittstellenbereichs mit der renommierten Telekommunikationspraxis durch ‘hervorragende BeratungsqualitĂ€t’ und ‘brandaktuelle Expertise des Medienrechts mit sehr guten Kenntnissen der Branche und ihrer Hauptakteure’. Das ‘exzellente’ Team um Albrecht Conrad und Wolfgang Spoerr beschĂ€ftigt sich im originĂ€ren Mediensegment insbesondere mit der Begleitung von Netzbetreibern und Plattformen zu regulatorischen, vertraglichen und vor allem urheberrechtlichen Belangen sowie Medientransaktionen. So vertrat man beispielsweise YouTube in einer Schadensersatzklage der GEMA, berĂ€t Kabel Deutschland weiterhin in Rechtsstreitigkeiten zum Thema Einspeiseentgelte und begleitet die Bundesvereinigung der Musikveranstalter beim Gesetzgebungsverfahren zum Gesetz ĂŒber Verwertungsgesellschaften. Auf transaktionsrechtlicher Ebene beriet man außerdem Axel Springer bei der €306 Millionen Akquisition von 88% der Anteile an Business Insider sowie freenet hinsichtlich des Erwerbs von Media Broadcast.

KVLegals ‘ausgezeichnete’ Medienpraxis vermittelt Mandanten nicht nur das ‘GefĂŒhl, stets eine besondere Behandlung zu bekommen’, sondern berĂ€t diese ebenso auf einem ‘sehr hohen und fachkundigen Servicelevel’. Das Team um Christlieb Klages (‘ausgesprochen versierter Anwalt’, ‘tiefe Kenntnisse des Medienrechts’, ‘sehr prozesserfahren’) und Urs Verweyen (‘breite Branchenkenntnisse’, ‘Fokus auf Mandanteninteressen’) berĂ€t auf dem gesamten Spektrum urheberrechtlicher Fragestellungen, E-Commerce und zu digitalen Medienthemen sowie besonders hĂ€ufig zu Medienkonvergenzthemen an der Schnittstelle zum IT- und Markenrecht. So vertrat man zuletzt eine Privatperson in einem Verfahren zum Thema digitales Erbe gegen eine Social-Media-Plattform und beriet unter anderem den Zentralverband Informationstechnik und Computerindustrie ZITCO zum Thema urheberrechtliche Abgaben auf Speichermedien, sowie diverse Drehbuchautoren in NachvergĂŒtungsverfahren.

Als ‘jederzeit weiterempfehlenswert’ besticht Klinkert RechtsanwĂ€lte PartGmbB bei urheber- und medienrechtlichen Fragestellungen mit ‘umfassender Beratung auf einem sehr hohen Servicelevel’. Zu den jĂŒngsten Highlightmandaten zĂ€hlen unter anderem die Beratung von RealNetworks zu urheberrechtlichen Belangen bei der Entwicklung innovativer Entertainment-Produkte und Kampagnen und die Betreuung des US-Fashion-Blogs Refinery29 zu Fragen des Urheber- und Medienrechts sowie E-Commerce im Zuge des europĂ€ischen Roll-Outs. Zudem ist Hermann Schlindwein in zahlreichen medienrechtlichen Mandaten in der Sportindustrie aktiv: So beriet man unter anderem die DFL und DFL SE im Rahmen der jĂŒngsten Ausschreibung der Audiovisuellen Medienrechte und Audio-Medienrechte der Bundesliga und des Supercups fĂŒr die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 in Deutschland sowie bei der Lizenzvergabe ins Ausland. Praxisgruppenleiter Piet Bubenzer zeichnet sich durch ‘hohe fachliche Kompetenz, stĂ€ndige VerfĂŒgbarkeit und die sehr freundliche Betreuung’ aus.

McDermott Will & Emery RechtsanwĂ€lte Steuerberater LLP betreut im Rahmen ihrer TMT-Praxis nationale und internationale Unternehmen der Medienindustrie zu Fragestellungen des Urheberrechts, der Programmverbreitung, bei M&A-Transaktionen sowie zuletzt verstĂ€rkt in streitigen Verfahren. JĂŒngst beriet das von Ralf Weisser und Wolfgang von Frentz gefĂŒhrte Team so beispielsweise Studio100 bei der VerĂ€ußerung des Tabaluga-Rechte-Katalogs an Peter Maffay und vertritt IP Deutschland und RTL Interactive in einem Verfahren gegen Eyeo hinsichtlich der ZulĂ€ssigkeit von Adblockern. Des Weiteren betreut man laufend RTL Television in Verfahren zu KabelweitersendegebĂŒhren gegen kleinere Kabelnetzbetreiber sowie RTL II umfassend zu LizenzvertrĂ€gen und medienrechtlichen Abmahnungen.

Scheuermann Westerhoff Strittmatter begleitet vorrangig nationale, aber auch internationale Unternehmen und Persönlichkeiten der Medienindustrie auf dem gesamten Spektrum klassischer und digitaler medienrechtlicher Fragestellungen. Die sechs Partner starke Boutique begleitet neben Musikcastingformaten, Musikern und Streamingdiensten ebenso hĂ€ufig Mandanten der Fernseh- sowie Sportindustrie zu allen relevanten urheber- und medienrechtlichen Belangen, bietet Medienberatung rund um Apps, zu Filmproduktionen und konnte sich zudem eine gute Reputation fĂŒr die Betreuung von Multi-Channel-Networks zu VermarktungsvertrĂ€gen erarbeiten. Oliver Poche ist der Ansprechpartner fĂŒr Onlinethemen.

Straßer Ventroni Deubzer Freytag & JĂ€ger trumpft in medienrechtlichen Belangen mit ‘enormer Fachkenntnis’ auf und beeindruckt zudem durch ‘stets freundliche, zeitnahe und verstĂ€ndliche Beratung’. Das Team war zuletzt abseits prozessualer Mandate insbesondere auf beratender Ebene zu Fragen des Urheberrechts, rechtlichen Aspekten in Bezug auf VoD-Plattformen, in der Verhandlung von LizenzvertrĂ€gen sowie mit klassischen Medienthemen beschĂ€ftigt. So beriet man unter anderem den neuen Mandanten Allianz zu urheber- und medienrechtlichen Fragestellungen bei der Ausschreibung und Veranstaltung eines Kunstwettbewerbs zur Gestaltung des Hauptsitzes des Versicherungskonzerns, die DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum zu medienrechtlichen Fragestellungen und Klassik Radio bei der Etablierung eines Streaming-Dienstes. Stefan Ventroni liefert ‘juristisch sehr fundierten Rechtsrat’, ist ‘immer korrekt im Ton, aber auch hart in der Sache’ und gilt auch ‘in Fragen des Musikrechts als ungeschlagen’.

Beiten Burkhardt vereint im Mediensegment ‘exzellente Branchenkenntnis’ mit ‘praxisrelevanter Beratung’ und ‘zeigt Lösungen auf, die neben rechtlichen ebenso die kaufmĂ€nnischen Aspekte wĂŒrdigen’. Die SozietĂ€t ist innerhalb der Medienindustrie insbesondere aufgrund ihrer BeratungsstĂ€rke im Gamingsektor bekannt und berĂ€t mit einem Team um den hoch angesehenen Andreas Lober Online-, Video-, Mobile- und Computerspielanbieter zu allen relevanten Themen der Branche. In jĂŒngsten Highlights betreute man beispielsweise einen hochkarĂ€tigen europĂ€ischen Spiele-Publisher zu LizenzvertrĂ€gen fĂŒr Online- und mobile Spiele und Spiele-Content, sowie ZeniMax zum Vorgehen gegen den Handel mit virtuellem Gold und virtuellen GegenstĂ€nden. ‘Hervorragende Arbeit’ leistet die Kanzlei jedoch auch bei der Beratung des traditionellen Rundfunkbereichs: Dieser Praxisschwerpunkt fĂŒhrt unter der Leitung des ‘wirklich uneingeschrĂ€nkt empfehlenswerten’ Holger Weimann zu zahlreichen Mandatierungen in vertrags- und Ă€ußerungsrechtlichen Belangen sowie zu digitalen Themen; zum Mandantenstamm gehören Antenne Bayern, Radio Teddy und BB Radio. Axel von Walter wurde zum Partner ernannt.

Freshfields Bruckhaus Deringer bewegt sich im traditionellen und digitalen Mediensektor mit einem besonderen Fokus auf transaktionsrechtliche sowie regulatorische Fragestellungen und berĂ€t hierzu einen aus nationalen und internationalen namhaften Medienunternehmen bestehenden Mandantenstamm. In jĂŒngsten Highlights betreute das Team um Klaus Beucher Ströer beim Erwerb von t-online.com und von Anteilen an der Interactive Media CCSP der Deutschen Telekom, sowie RTL Group Deutschland im Rahmen einer Due Diligence beim Erwerb von smartclip. Zudem vertritt man weiterhin Media Broadcast in einem Verfahren zur RegulierungsverfĂŒgung und Entgeltregulierung auf dem Markt fĂŒr analoge UKW-Hörfunksignale. Mit dem Abgang des angesehenen Michael Esser verlor man im Mai 2016 medienkartellrechtliche KapazitĂ€ten an Latham & Watkins LLP.

Lentze Stoppers drei Partner starke Einheit fokussiert sich ausnahmslos auf die Beratung zum Sportrecht und gilt im Bereich der medien-, medienkartell- und markenrechtlichen Betreuung der Sportindustrie als eine der fĂŒhrenden BeratungsgrĂ¶ĂŸen. So berĂ€t man beispielsweise den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware zu rechtlichen Aspekten der Anerkennung des E-Sports im deutschen Verbandsrecht, berĂ€t das Medienunternehmen Athletia Sports unter anderem bezĂŒglich der Onlinevermarktung von nationalen und internationalen Sportinhalten und vertritt den DFB in einem kartellrechtlichen Verfahren zum Recht der Spielerberatung. Des Weiteren betreut man Sportler, VerbĂ€nde und Vereine zu Medien-, Sponsoring- und LizenzvertrĂ€gen sowie zu Vermarktungsrechten und Ticketing. Martin Stopper und Gregor Lentze sind die Ansprechpartner.

Osborne Clarke berĂ€t im Rahmen der Industriegruppe Digital Business zum elektronischen MediengeschĂ€ft auf einem ‘Top-Level’ und ist hier insbesondere aufgrund ihrer ‘tiefgehenden Kenntnis’ der Gamingindustrie ‘klar zu empfehlen’. Das ‘sehr gute’ Team berĂ€t unter anderem Electronic Arts und den Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware laufend zu branchenrelevanten Themen und wurde zuletzt von Gameforge neben gesellschaftsrechtlichen Belangen ebenso in streitigen Angelegenheiten mandatiert. Doch auch abseits des Gamingsektors erhöht die SozietĂ€t langsam aber sicher ihre Sichtbarkeit im Bereich digitale Medien und digitale Inhalteverbreitung: Das Team um den ‘herausragenden’ Konstantin Ewald berĂ€t so diverse hochkarĂ€tige, internationale Medienunternehmen zu onlinerechtlichen Themen, E-Commerce und regulatorischen Fragestellungen. Zu den Kernmandanten gehören Airbnb, Facebook und Turtle Entertainment; letzteren Mandanten, der fĂŒhrende europĂ€ische E-Sports-Anbieter, begleitete man Ende 2015 bei der Akquisition durch die Modern Times Group Sweden. Benjamin Monheim wurde zum Partner ernannt.

White & Case LLP war in medienrechtlichen Belangen zuletzt hĂ€ufig an der Schnittstelle zum Telekommunikations- und IT-Recht tĂ€tig, sowie in Mandaten mit transaktionsrechtlichen BezĂŒgen. So beriet Norbert Wimmer beispielsweise Freenet beim Erwerb der Media Broadcast und auf streitiger Ebene vertrat Martin Munz Facebook in einem Gerichtsverfahren zum Thema digitaler Nachlass. Zudem ist man weiterhin fĂŒr die Unitymedia-Gruppe in Auseinandersetzungen rund um Kabeleinspeisung aktiv und berĂ€t Daimler zu LizenzvertrĂ€gen fĂŒr den Erwerb von Content fĂŒr mobile Auto-Applikationen.

Bird & Birds ‘pragmatisches und sehr reaktionsschnelles’ Medienteam berĂ€t nach dem Weggang der Hamburger Medienpraxis um Stefan Engels zu DLA Piper nun mit einem besonders starken Fokus zu medienrechtlichen Themen im Sportsektor und ist laut Mandanten immer ‘zur Stelle, wenn es brennt’. An der Schnittstelle zum Kartellrecht beriet man hier unter anderem den Bayerischen Rundfunk zu Fragestellungen der Sportvermarktung und des Weiteren war man fĂŒr namhafte Mandanten im Bereich der Sportrechteausschreibung tĂ€tig. ‘Hervorragende Beratung’ wird jedoch auch im Zuge urheberrechtlicher Streitigkeiten geboten: So vertritt Fabian Niemann BITKOM, Lenovo, Motorola, Sony Mobile und Western Digital in einem Verfahren zu Urheberrechtsabgaben auf Speichermedien. Joseph Fesenmair leitet die Praxis.

Einen Schwerpunkt der Medienrechtsberatung von Heuking KĂŒhn LĂŒer Wojtek stellt weiterhin die urheber-, vertrags- und medienregulatorische Beratung von einer beeindruckenden Anzahl nationaler und internationaler Fernsehsender dar: So betreut man beispielsweise Al Jazeera, Euronews und Bloomberg TV zu Urheberrechtsthemen, Kabelweitersendung und IPTV/OTT-Plattformen sowie Eurosport zusĂ€tzlich im Rahmen der regulatorischen Beratung gegenĂŒber Landesmedienanstalten. Zudem begleitete man TV Spielfilm zu medien- und urheberrechtlichen Themen beim erfolgreichen Launch ihrer Live-TV-Plattform, betreut Folx TV bei der EinfĂŒhrung eines neuen TV-Angebots aus Slowenien, sowie Sportdigital zu kartell- und medienrechtlichen Fragen im Rahmen der Kooperation mit Sky. Philip Kempermann und Johan-Michel Menke wurden zu Partnern ernannt; Michael Schmittmann leitet die Praxis.

Heussen besticht bei der Betreuung einer vorrangig national geprĂ€gten Mandantschaft durch ‘hohe BeratungsqualitĂ€t, sowohl im Inhalt als auch auf persönlicher Ebene’ und ‘die breite, juristische Themenabdeckung’ in medienrechtlichen Fragestellungen. Neben der langjĂ€hrigen Erfahrung in urheberrechtlichen Sachverhalten, Medienregulierung und Medienkartellrecht sowie an der Schnittstelle zur Informationstechnologie, ist das Team aktuell besonders hĂ€ufig in Mandate im Zusammenhang mit sozialen Medien involviert: So betreut man das Comedy Duo Frankfurter Klasse beispielsweise zu VermarktungsvertrĂ€gen und Kooperationen in den sozialen Medien. Des Weiteren berĂ€t man beispielsweise RTL2 Fernsehen und die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen laufend zu urheber- und medienrechtlichen Fragestellungen und begleitete Frank Otto Medien zu medienregulatorischen Sachverhalten. Marcus Hotze wird aufgrund seiner ‘Fachkompetenz, Branchenkenntnis und seines Verhandlungsgeschicks’ geschĂ€tzt.

Reed Smith berĂ€t einen aus in erster Linie internationalen Contentanbietern bestehenden Mandantenstamm auf der gesamten Bandbreite medien-, urheber- und transaktionsrechtlicher Belange. Neben diversen Transaktionen im TV-Segment war das Team um Stephan Rippert und Alexander Klett zuletzt insbesondere in urheberrechtlichen Streitigkeiten auf Nutzer-, Hersteller- und Distributorenseite zum Thema GerĂ€teabgaben auf Speichermedien tĂ€tig. Zudem begleitet man fortlaufend Bloomberg im Zusammenhang mit Verbreitungsfragen in Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie Metro Goldwyn Mayer zu medien-, gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen des deutschen Senders. Expertise besteht außerdem im Titelschutzrecht. Anette GĂ€rtner ist die Ansprechpartnerin fĂŒr EuropĂ€isches Urheberrecht.


Presse und Verlage

Tabellenverzeichnis

  1. Presse und Verlage
  2. FĂŒhrende Namen

FĂŒhrende Namen

  1. 1
    • Stefan Engels - DLA Piper
    • Roger Mann - Damm & Mann
    • Matthias Prinz - Prinz, Neidhardt, Engelschall
    • Helge Reich - Schertz Bergmann RechtsanwĂ€lte
    • Christian Schertz - Schertz Bergmann RechtsanwĂ€lte
    • Stephanie Vendt - Nesselhauf RechtsanwĂ€lte

Umfasst die Beratung von Einzelpersonen, Unternehmen und Verlagen zu presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Sachverhalten sowie zum Verlagswesen.

DLA Piper gehört in Folge des Zugangs des renommierten Stefan Engels und seines Teams, zuvor bei Bird & Bird, zweifellos zu den ersten Adressen in presse-, verlags- und Ă€ußerungsrechtlichen Belangen. Die Praxis ist traditionell auf die Vertretung von TV-Anbietern und Unterhaltungszeitschriften fokussiert, baute zuletzt jedoch ebenso ihre TĂ€tigkeit im Bereich der Krisenkommunikation von Unternehmen aus. Aktuell vertritt man beispielsweise den Heinrich Bauer Verlag in einem marken- und titelrechtlichen Verletzungsverfahren wegen der Herausgabe der Zeitschrift Schöne Post gegen den DELTAPark Verlag und begleitet einen renommierten deutschen Verlag in diversen Verfahren gegen Bundesbehörden zu Fragen des Informationszugangsrechts. Zu den Kernmandanten zĂ€hlen ebenso ProSiebenSat.1 und die dpa. Expertise besteht zudem in pressevertriebsrechtlichen Sachverhalten sowie zur Online- und Providerhaftung in Ă€ußerungsrechtlichen Streitigkeiten.

Damm & Manns weitreichende Kenntnis der deutschen Presse- und Verlagslandschaft sowie tiefgehende Expertise in allen Ă€ußerungs- und presserechtlichen Fragestellungen machen die Hamburger Boutique zu einer der fĂŒhrenden SozietĂ€ten in diesem Segment. In jĂŒngsten Highlights verteidigt der höchst anerkannte Roger Mann Random House in einer Unterlassungs- und GeldentschĂ€digungsklage des Alt-Kanzlers Helmut Kohl im Zusammenhang mit dem Buch VermĂ€chtnis: Die Kohl-Protokolle und vertat das Handelsblatt erfolgreich gegen die Unterlassungs-, GeldentschĂ€digungs- und Schadensersatzklage in Höhe von €26,5 Millionen des Baron v. Finck. Des Weiteren ist man seit 2016 nunmehr exklusiv fĂŒr die Stiftung Warentest in presserechtlichen Belangen zustĂ€ndig, berĂ€t die FAZ in einer Auseinandersetzung um die ZulĂ€ssigkeit erkennbarer Berichterstattung und betreut zudem Axel Springer in einer Unterlassungsklage im Zusammenhang mit einem Foto des Sarges von GĂŒnter Grass. Zum hochkarĂ€tigen Mandantenstamm gehören außerdem der Flughafen Kassel, fĂŒr die man gegen die Berichterstattung ĂŒber den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Flughafengesellschaft presserechtlich vorgeht, der Hessische Rundfunk und Gruner + Jahr.

Prinz, Neidhardt, Engelschall gehört ‘zu den besten Kanzleien im Presse- und Verlagsrecht’, nicht zuletzt aufgrund ‘der rechtlich fundierten und pragmatischen Vorgehensweise’, ‘der guten Kontakte zu Presse und Verlagen’ sowie ‘der hohen Kompetenz und ProfessionalitĂ€t’ des angesehenen Teams. Mit dem hoch renommierten Matthias Prinz an der Spitze berĂ€t die Praxis auf ‘einem in jeder Dimension herausragenden Servicelevel’ neben Personen aus Wirtschaft, Politik, Sport und Prominenz vor allem eine beeindruckende Anzahl namhafter Großkonzerne und Unternehmen, wobei man zuletzt insbesondere vermehrt im Rahmen der Vertretung von auslĂ€ndischen Mandanten in in- und outbound-gerichteten presserechtlichen Verfahren tĂ€tig war. In jĂŒngsten Highlightmandaten beriet man so unter anderem Volkswagen und Porsche auf pro- und reaktiver Ebene im Zusammenhang mit Berichterstattungen ĂŒber das Unternehmen und dessen FĂŒhrungspersönlichkeiten in jeweiligen Artikeln des manager magazin. Zum Kernmandantenstamm gehören außerdem Signal Iduna, Roland Berger Unternehmensberatung, das schwedische Königshaus, die Accor Hotelgruppe sowie diverse Privatbanken. Dirk DĂŒnnwald beeindruckt durch ‘außergewöhnliches Fachwissen, eine enorm hohe soziale Kompetenz’, ‘Expertise, FeingefĂŒhl und Menschenkenntnis’.

Schertz Bergmann RechtsanwĂ€lte ist ‘in punkto Äußerungs- und Presserecht auf jeden Fall fĂŒhrend’ und trumpft neben ‘umfassender juristischer Expertise’ ebenso durch ‘Prozesserfahrung, stets angemessene Bearbeitungszeiten und stĂ€ndige Erreichbarkeit’ auf. Das ‘ausgezeichnete’ Team um die renommierte SchlĂŒsselfigur Christian Schertz begleitet zum einen Einzelpersonen des öffentlichen Lebens und Politiker in presserechtlichen Auseinandersetzungen und ist auf der anderen Seite fĂŒr sowohl Blue-Chip-Unternehmen aus jeglichen Branchen als auch Ministerien, VerbĂ€nde und Behörden auf prĂ€ventiver und reaktiver Ebene im Rahmen von Presseanfragen, Krisenkommunikation und bei Ă€ußerungsrechtlichen Streitigkeiten tĂ€tig. Die Praxis, die ‘zu den Besten in ihrem Feld gehört’ umfasst ebenso den ‘ausgezeichneten Juristen’ Helge Reich, der ‘sehr prĂ€zise arbeitet, kreative Lösungen entwickelt und ĂŒber einen großen Fundus an Erfahrungen verfĂŒgt’.

CMS gehört im Presse- und Verlagswesen ‘zu den besten SozietĂ€ten in Deutschland, wenn einem Know-How, Erfahrung und ein gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis am Herzen liegen’. Das von dem ‘sehr effizienten und scharfsinnigen’ Michael Fricke geleitete Team agiert auf beiden Seiten der presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Beratung und vertritt so neben Rundfunkanstalten, Verlagen und Onlineanbietern ebenso Unternehmen und Einzelpersonen auf Betroffenenseite. Man begleitet unter anderem action press in Ă€ußerungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit Prominenten wegen angeblichen Persönlichkeitsverletzungen, erstellte ein Handlungskonzept im Falle von Internetanfeindungen fĂŒr ein international tĂ€tiges Projektberatungsunternehmen und ist zudem weiterhin laufend fĂŒr die Mehrzahl der ARD-Anstalten, Gruner + Jahr und den Morgenpost Verlag in presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Belangen tĂ€tig. Die Verlagsberatung erstreckt sich zudem auf wettbewerbs-, vertriebs- und IP-rechtliche Expertise. Zu den Kernmandanten gehören ebenfalls der Verlag Ludwig Beck, der Alles Gute Verlag und der Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Nesselhauf RechtsanwĂ€lte steht im Rahmen presse- und Ă€ußerungsrechtlicher Beratung und Vertretung fĂŒr ‘kurze Bearbeitungszeiten, sehr guten GeschĂ€ftssinn und Branchenkenntnisse’, ‘ein ĂŒberaus angemessenes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis’ und eine ‘sehr strukturierte und verbindliche Vorgehensweise und Kommunikation’. Das ‘insgesamt hervorragende’ Team ist vorrangig auf Betroffenenseite aktiv und berĂ€t Persönlichkeiten der Unterhaltungsindustrie, Wirtschaft und Politik sowie eine zusehends steigende Anzahl an Unternehmen, Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts auf dem gesamten Spektrum des prĂ€ventiven und reaktiven Presse- und Äußerungsrechts und hinsichtlich Krisenkommunikation. Die Praxis verfĂŒgt jedoch ebenso ĂŒber BeratungskapazitĂ€ten im Bereich verlagsrechtlicher Fragestellungen. Till Dunckel ist höchst angesehen und ‘die Ă€ußerst schnelle’ Stephanie Vendt ‘kann sich sehr gut in die Situation der Mandanten hineinversetzen’ und besticht durch ‘hohe Verbindlichkeit’.

KNPZ RechtsanwĂ€lte hat sich in der deutschen Presse- und Verlagsindustrie seit der GrĂŒndung im Jahr 2008 zu einer beeindruckenden BeratungsgrĂ¶ĂŸe etabliert. Unter der Leitung von Gerald Neben berĂ€t die Praxis sowohl nationale als auch internationale Verlage zu allen relevanten rechtlichen Belangen, einschließlich Ă€ußerungs-, urheber- und wettbewerbsrechtlichen Fragestellungen, und wartet ebenso mit Expertise im Bereich der Krisenkommunikation fĂŒr Unternehmen aus der Finanz-, Immobilien- und Gesundheitsbranche auf. Zu den jĂŒngsten Highlights zĂ€hlen die Beratung der Bauer Media Group zur Umsetzung einer Digitalstrategie des Unternehmens, sowie die Begutachtung und weiterfĂŒhrende Betreuung eines weltweit tĂ€tigen Finanzinstituts zum gerichtlichen Vorgehen in Deutschland gegen weltweit verbreitete KorruptionsvorwĂŒrfe. Auf prozessualer Ebene vertritt man zudem das Magazin CLOSER in einem Grundsatzverfahren gegen Herbert Grönemeyer im Zusammenhang mit der Berichterstattung ĂŒber eine Auseinandersetzung mit einem Fotografen und begleitet das Axel-Springer-Erzeugnis BILD in einer presserechtlichen Auseinandersetzung mit einem internationalen Topmodel wegen einer Titelseiten-Story. Zu den Kernmandanten zĂ€hlen außerdem die BRAVO-Gruppe und die englische Verlagsgruppe Associated Newspaper.

Raue LLPs ‘großartiges’ Team ĂŒberzeugt im Presse- und Verlagssegment durch ‘optimale Mandantenorientierung’ und ‘liefert stets alle relevanten Informationen, ohne dass man sie einfordern muss’. Die aus ‘hervorragenden Anwaltspersönlichkeiten’ bestehende Praxis ist in erster Linie, jedoch nicht ausnahmslos, auf Seiten der Presse tĂ€tig und konnte auch jĂŒngst wieder diverse hochkarĂ€tige Mandatierungen verzeichnen: So vertrat man die VG Media in drei Grundsatzverfahren gegen Google, Yahoo! und die Deutsche Telekom zum Presseleistungsschutzrecht, die durch die Schiedsstelle nach dem Urheberrechtswahrnehmungsgesetz nun durch EinigungsvorschlĂ€ge entschieden wurden. Des Weiteren vertrat man Axel Springer erfolgreich in einem Grundsatzverfahren hinsichtlich der ZulĂ€ssigkeit der Veröffentlichung von Hetzkommentaren gegen FlĂŒchtlinge bei Facebook unter der Identifizierung der Verfasser der Kommentare. Zudem berĂ€t man unter anderem Buzzfeed und Bloomberg laufend zu Fragen des Äußerungsrechts. Jan Hegemann ist ‘fachlich top’ und besticht durch ‘große, berufliche Erfahrung und eine sehr umsichtige Prozesstaktik’; Robert Heine und Peter Raue werden ebenso empfohlen.

SSB Söder Schwarz Berlinger RechtsanwĂ€lte wurde 2015 als Spin-Off der langjĂ€hrig etablierten Kanzlei Prof Schweizer gegrĂŒndet und berĂ€t nun als Medienboutique zu allen Bereichen des medienbezogenen Wirtschaftsrechts. Der im Markt angesehene Stefan Söder ĂŒbernahm im Zuge der NeugrĂŒndung die umfassende Beratung des Burda Verlags sowie sĂ€mtlicher Tochtergesellschaften und fĂŒhrt somit die presse-, lizenzrechtliche-, urheber-, wettbewerbs- und transaktionsrechtliche Beratung des Industrieschwergewichts unter neuer Kanzleiflagge fort. Zudem besteht Beratungsexpertise in presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Angelegenheiten digitaler Medienanbieter.

Irle Moser LLP weist neben starken KapazitĂ€ten in der presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Beratung von Einzelpersonen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung ebenso Expertise im Bereich der Krisenkommunikation fĂŒr Unternehmen sowie bei der umfassenden Begleitung von Verlagen in urheber-, wettbewerbs- und vertragsrechtlichen Belangen auf. In der Vergangenheit war man so unter anderem fĂŒr Heidi Klum, Hapag Lloyd und den Zentralrat der Juden in Deutschland tĂ€tig und berĂ€t außerdem den Schweizer Verlag Kein und Aber. Ben Irle und Christian-Oliver Moser sind die SchlĂŒsselfiguren.

Redeker Sellner Dahs’ ‘sehr gute und empfehlenswerte’ Presse- und Äußerungsrechtspraxis erbringt ‘stets gute Leistungen fĂŒr angemessene VergĂŒtung’ und berĂ€t im Bereich der Betroffenenvertretung neben Einzelpersonen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung ebenso hochkarĂ€tige Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts auf prĂ€ventiver Ebene, sowie im Rahmen von Gegendarstellungen, UnterlassungsverfĂŒgungen, Krisenkommunikation und in streitigen Verfahren. So vertrat man beispielsweise zahlreiche Angehörige von Opfern des Flugzeugabsturzes der Germanwings gegenĂŒber verschiedenen Medien hinsichtlich UnterlassungsverfĂŒgungen, Schadensersatz und GeldentschĂ€digungen. Auf Presseseite ist man in erster Linie fĂŒr die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten tĂ€tig und wehrte zuletzt fĂŒr das ZDF eine presserechtliche Schadensersatzklage von Amitelo ab. Gernot Lehr ĂŒberzeugt durch ‘exzellente Fach- und Praxiskenntnisse’.

Romatka & Collegen ist in presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Sachverhalten ‘uneingeschrĂ€nkt empfehlenswert’, nicht zuletzt aufgrund der ‘höchst professionellen Beratung, den schnellen Bearbeitungszeiten und der umfassenden Branchenkenntnis’; man sticht insbesondere durch ‘die Fokussierung auf das Wesentliche’ hervor. Man berĂ€t Verlage auf dem gesamten Spektrum presse-, urheber-, wettbewerbs- und arbeitsrechtlicher Fragestellungen und ist sowohl auf prĂ€ventiver als auch auf prozessualer Ebene tĂ€tig; besondere Expertise besteht zudem in der Betreuung von fĂŒhrenden, vorrangig nationalen Industrieunternehmen im Bereich der Krisenkommunikation und des Reputationsmanagements. Zu den Kernmandanten zĂ€hlen die FUNKE-Zeitschriftengruppe, der Paul Parey Verlag und der Heinrich Bauer Verlag. Die SchlĂŒsselfigur Gero Himmelsbach verfĂŒgt ĂŒber ‘ausgesprochenes Augenmaß, wenn es um öffentlichkeitswirksame Themen geht’.

SKW Schwarz RechtsanwĂ€ltes Konstantin Wegner ist in presse- und Ă€ußerungsrechtlichen Belangen ausnahmslos auf Verlagsseite tĂ€tig und betreut ein beeindruckendes Portfolio an namhaften deutschen VerlagshĂ€usern sowie deren Tochtergesellschaften in Zusammenarbeit mit angrenzenden Praxisgruppen auf der gesamten Bandbreite urheber-, datenschutz- und vertragsrechtlicher Sachverhalte. In einem besonderen Highlight, das weitreichende Auswirkungen fĂŒr die deutsche Presse hat, vertrat man die Verlagsgruppe Handelsblatt erfolgreich in einer Verfassungsbeschwerde zur Herausgabe eines Strafurteils. Weitere jĂŒngste Mandatierungen beschĂ€ftigten sich mit Ă€ußerungsrechtlichen Streitigkeiten sowie mit Transaktionen im Verlagssektor.

Der ‘großartige’ Sven KrĂŒger firmiert nach der Trennung der SozietĂ€t Schwenn & KrĂŒger nun unter Sven KrĂŒger RechtsanwĂ€lte. Die presse- und Ă€ußerungsrechtliche Praxis agiert aber auch unter neuer Kanzleiflagge weiterhin sowohl auf Betroffenen- als auch Verlagsseite: So berĂ€t man Einzelpersonen aus Politik und Wirtschaft unter anderem zu Gegendarstellungen, UnterlassungsverfĂŒgungen sowie auf prozessualer Ebene und steht Unternehmen im Rahmen von Krisenkommunikation zur Seite; insbesondere in letzterem Bereich konnte das dreiköpfige Team zuletzt einen bedeutenden Mandatszulauf verzeichnen. Expertise weist man außerdem bei der verlags- und medienrechtlichen Betreuung von diversen deutschen Verlagen und ihren Autoren auf. So betreute der Namenspartner zuletzt den Verlag Kiepenheuer & Witsch im Zuge der Veröffentlichung des Buches Panama Papers. Zu den Kernmandanten zĂ€hlen ebenso DIE ZEIT und der Ullstein Verlag.

Frömming Mundt & Partner ist eine anerkannte BeratungsgrĂ¶ĂŸe im Bereich der Betroffenenvertretung und betreut namhafte Unternehmen sowie auch Einzelpersonen hinsichtlich der Abwehr rechtswidriger Berichterstattung, zu PrivatsphĂ€re- und Persönlichkeitsverletzungen sowie im Rahmen von Gegendarstellungs-, Schadensersatz- und UnterlassungsansprĂŒchen. Das von Endress Wanckel gefĂŒhrte Team hat zudem Erfahrung bei der presserechtlichen Betreuung von Unternehmen in KrisenfĂ€llen.

Mit explizitem Fokus auf die Vertretung von betroffenen Unternehmen und Einzelpersonen, berĂ€t Preu Bohlig & Partner mit drei Partnern ein beeindruckend vielfĂ€ltiges, branchenĂŒbergreifendes Mandantenportfolio im Presse- und Äußerungsrecht zu prĂ€ventiven und prozessualen Belangen. Man vertritt beispielsweise laufend den WWF Deutschland und KiK Textilien und Non-Food in presserechtlichen Angelegenheiten, unterstĂŒtzt die Johanniter Unfallhilfe presserechtlich im Zusammenhang mit NDR-Recherchen und vertrat zudem jĂŒngst einen deutschen Rentner in einem Klageverfahren gegen die Bild hinsichtlich des Rechts am eigenen Bild. Die von Oliver Scherenberg geleitete Praxis setzt zudem einen weiteren Schwerpunkt auf den Bereich Reputationsmanagement von Unternehmen und VerbĂ€nden.


Interview with...

Law firm partners and practice heads explain how their firms are adapting to clients' changing needs

Pressemitteilungen

Aktuelle Meldungen unmittelbar von den Kanzleien. Wenn Sie Pressemitteilungen Ihrer Kanzlei einreichen wollen, schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an

Co-Publishing weltweit

Rechtsentwicklungen und Neuigkeiten der führenden Anwälte in verschiedenen Jurisdiktionen. Für Beitrüge schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an

Pressemitteilungen in Deutschland 2017

Aktuelle Meldungen unmittelbar von den Kanzleien. Wenn Sie Pressemitteilungen Ihrer Kanzlei einreichen wollen, schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an