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Deutschland 2017 > Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht > Metropolregion Mitteldeutschland und Dresden

Redaktionelle Abschnitte

Die Metropolregion Mitteldeutschland umfasst die drei LĂ€nder Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen und ist die wirtschaftlich stĂ€rkste Region der ostdeutschen BundeslĂ€nder. Als wahrnehmbare GrĂ¶ĂŸe im Osten entwickelte sich vor allem die Stadt Leipzig, der es gelang einige große Konzerne anzulocken, darunter Siemens, Porsche und BMW. Daneben haben Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnologie wie COMPAREX, Softline und der ĂŒberregionale Kabelanbieter primacom hier ihre grĂ¶ĂŸte ostdeutsche Niederlassung. Neben Frankfurt am Main, MĂŒnchen und Stuttgart gilt Leipzig außerdem als bedeutsamer Banken- und Finanzstandort. Zu den hier ansĂ€ssigen Banken zĂ€hlen die Sparkasse Leipzig, eine der grĂ¶ĂŸten in den neuen BundeslĂ€ndern, die Sachsen Bank und kleine Bereiche der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg. Die SĂ€chsische Aufbaubank kĂŒndigte eine Sitzverlegung nach Leipzig fĂŒr das Jahr 2017 an. Folglich sind zahlreiche mittelstĂ€ndische Kanzleien in der sĂ€chsischen Stadt vertreten. WĂ€hrend grĂ¶ĂŸere Einheiten oft sehr umfangreich in der wirtschaftsrechtlichen Beratung tĂ€tig sind, gehen kleinere SozietĂ€ten hĂ€ufig einer Spezialausrichtung nach. So liegt beispielsweise der Fokus von Weidinger Richtscheid auf der Beratung des Energiesektors, der in der gesamten Metropolregion Leipzig eine starke Stellung einnimmt; dies nicht zuletzt durch den Sitz von VNG – Verbundnetz Gas und der grĂ¶ĂŸten Energiebörse Kontinentaleuropas, European Energy Exchange (EEX) in Leipzig. Daneben ist Dresden das zweite Zentrum des regionalen Kanzleimarkts. Die Stadt beheimatet zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Mikroelektrik, Informations- und Biotechnologie sowie Elektrotechnik. Als Sitz der sĂ€chsischen Staatsregierung, des sĂ€chsischen Landtags und zahlreicher Landesbehörden ist die Stadt außerdem das politische Zentrum des Landes. Daraus ergibt sich unter anderem ein starkes GeschĂ€ft von öffentlich-rechtlichen Auftraggebern, von dem Kanzleien wie Kiermeier Haselier Grosse und Battke GrĂŒnberg profitieren.

Im Regionalteil Mitteldeutschland und Dresden werden bedeutende ortsansĂ€ssige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und StĂ€rken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

Gruendelpartner setzte den Expansionskurs aus dem Jahr 2015 auch in 2016 fort und baute ‘das breite Spektrum an Know-how’ weiter aus. So konnte man aus der frĂŒheren Leipziger Kanzlei Mohns Tintelnot Pruggmayer Vennemann die beiden Namenspartner Albrecht Tintelnot und Frank Vennemann sowie Of Counsel Peter KrĂŒger fĂŒr den Kernbereich Gesellschaftsrecht sowie das Immobilien- und Öffentliche Recht gewinnen. Außerdem berĂ€t man den Mandantenstamm, bestehend aus dem mittel- und ostdeutschen Mittelstand, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, institutionellen Investoren und Privatpersonen, in den Bereichen M&A, Private Equity und Venture Capital. Das Arbeits-, Steuer- und IT-Recht gehört ebenfalls zu den TĂ€tigkeitsbereichen. FĂŒr letzteres kann man zudem die Expertise des Berliner Standorts hinzuziehen. Zu den Highlights zĂ€hlen die Beratung von HAP beim Erwerb von Roth & Rau sowie die Betreuung von SĂŒd Beteiligungen bei M&A- und Private Equity-Transaktionen und Finanzierungen. Der ‘zuverlĂ€ssige und grĂŒndliche’ Mirko GrĂŒndel beriet den TechnologiegrĂŒnderfond Sachsen (TGFS) und das Investitionsunternehmen eCAPITAL bei der Finanzierung der Rhebo. Bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen begleitet man unter anderem BMW. FachĂŒbergreifend berĂ€t das Team einige KrankenhĂ€user in Sachsen und ThĂŒringen zu immobilien-, vergabe- und arbeitsrechtlichen Belangen. FĂŒr den privaten BildungstrĂ€ger Rahn-Dittrich fungiert man als externe Rechtsabteilung.

Kiermeier Haselier Grosse ist ‘in Dresden sehr angesehen’ und das besonders fĂŒr den Schnittstellenbereich zwischen Vergabe-, Architekten- und Baurecht, fĂŒr den Tobias HĂ€nsel bekannt ist. Auf Auftraggeber- und Bieterseite betreut er Unternehmen der Bauindustrie und des Handwerks, Architekten und Ingenieure, öffentlich-rechtliche Auftraggeber und Privatpersonen bei der Gestaltung von Vergabeverfahren, einschließlich dazugehöriger VergabenachprĂŒfungsverfahren. ZusĂ€tzliche Expertise lĂ€sst sich im Gesellschafts-, Arbeits- und Steuerrecht verorten. Lothar Kiermeier ist in der Gestaltung von GesellschaftsvertrĂ€gen, der Beratung bei UnternehmensgrĂŒndungen und Umwandlungen sowie in der Transaktionsbegleitung erfahren. Privatpersonen mandatieren ihn bei Fragen zur Unternehmensnachfolge und in erbrechtlichen Belangen. Burghard von Bargen berĂ€t und vertritt Unternehmen und FĂŒhrungskrĂ€fte im individuellen und kollektiven Arbeitsrecht einschließlich sozialversicherungsrechtlicher Aspekte.

Petersen Hardraht Pruggmayer versteht es das Gesellschafts- mit dem Steuerrecht zu verbinden und ist daneben fĂŒr die öffentlich-rechtliche Expertise bekannt. Der Leipziger Standort baute diesen Ansatz mit dem Zugang einer Steuerberaterin aus, wĂ€hrend das Dresdener BĂŒro durch drei Experten im Öffentlichen Recht verstĂ€rkt wurde: Joachim Kloos und Of Counsel Michael Kilian kamen beide von CSC RechtsanwĂ€lte und Of Counsel Martin Schulte von der Technischen UniversitĂ€t Dresden. Kloos unterhĂ€lt zudem durch seine Fachkenntnis im Luftfahrtrecht gute Beziehungen zu deutschen VerkehrsflughĂ€fen. Die medien- und arbeitsrechtliche Beratung bilden weitere SĂ€ulen des GeschĂ€fts. Gemeinsam mit dem dritten Standort in Chemnitz betreut man regionale, nationale und internationale Unternehmen, öffentlich-rechtliche Körperschaften und gemeinnĂŒtzige Institutionen. So beriet man ein mittelstĂ€ndisches Unternehmen bei der Umstrukturierung mehrerer Standorte, einen Versicherungskonzern bei M&A-Projekten und einen öffentlichen Auftraggeber bei einem Neuvergabeprozess von Dienstleistungen. Nikolaus Petersen betreute eine Ingenieurgesellschaft bei der Unternehmensnachfolge und ein IT-Unternehmen im TransaktionsgeschĂ€ft. Steffen Pruggmayer gilt im Medienrecht als gute Empfehlung.

Die arbeitsrechtliche Beratung ist das HerzstĂŒck der SozietĂ€t Battke GrĂŒnberg, deren Team mit Andrea Benkendorff regionale und bundesweit tĂ€tige mittelstĂ€ndische Unternehmen sowie Wirtschaftsbetriebe der öffentlichen Hand und der Sozialwirtschaft umfassend auf diesem Gebiet berĂ€t. Kirchliche Einrichtungen berĂ€t man unter anderem zu kirchlichen Arbeitsrichtlinien und dem kirchlichen Mitarbeitervertretungsrecht. Zudem ist man in der Begleitung von Personalabbaumaßnahmen und Tarifverhandlungen, der Erstellung von Personalmanagementkonzepten und der Beratung zur betrieblichen Altersvorsorge erfahren. Daneben verfĂŒgt das Team ĂŒber solides Fachwissen im Gesellschafts- und Vergaberecht sowie im M&A-Bereich. Jörg-Dieter Battke berĂ€t zahlreiche öffentliche Einrichtungen bei Privatisierungen, Rekommunalisierungen und Neustrukturierungen der Beteiligungen und gilt zudem als gute Empfehlung fĂŒr die Prozessvertretung in gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten.

Das kleine Team von CSC RechtsanwĂ€lte betreut einen breit gefĂ€cherten Mandantenstamm vorwiegend im Gesellschaftsrecht. Dazu gehören in- und auslĂ€ndische Unternehmen und Unternehmer, Kommunen, KrankenhĂ€user und Kammern. Joerg Michael Cramer von Clausbruchs Expertise liegt außerdem im GrundstĂŒcksrecht und im gewerblichen Mietrecht, worin er hĂ€ufig Filialunternehmen berĂ€t. Privatpersonen mandatieren das Team oftmals in Vermögensfragen und profitieren von der Nischen-Expertise im nationalen und internationalen Kunstrestitutionsrecht, das einen Schwerpunkt der Kanzlei bildet. Hier bilden GeschĂ€digte des Nationalsozialismus den Mandantenkreis. Mit dem Wechsel von Joachim Kloos, Of Counsel Michael Kilian und einer Associate ins Dresdner BĂŒro von Petersen Hardraht Pruggmayer verlor man allerdings die Verwaltungsrechts-praxis.

Die Kernkompetenz des Teams von Weidinger Richtscheid liegt in der umfassenden Beratung des Energiesektors. Diese Expertise fĂŒhrt zu zahlreichen Mandatierungen durch Energieversorger, die unter anderem bei Beteiligungen und Fragen zur Rekommunalisierung beraten werden. Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien begleitet das Team bei der Projektplanung, -finanzierung und -abwicklung. Eine weitere StĂ€rke ist die Vertretung in energierechtlichen Streitigkeiten, wie beispielsweise bei EinspeisevergĂŒtungen und in Anfechtungsprozessen. Komplementierung findet diese Branchenfokussierung durch das bankrechtliche Fachwissen. So wird das Team mit Thomas Weidinger bei Akquisitions- und Projektfinanzierungen mandatiert und berĂ€t beispielsweise Banken, die Bieter bei Konzessionsneuvergaben finanzieren. Im Arbeitsrecht begleitet man vermehrt Umstrukturierungen im Energiesektor. An dieser Schnittstelle agiert Steffen Richtscheid.

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