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Deutschland 2017

Deutschland 2017 > Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht > Metropolregion Rhein-Neckar

Redaktionelle Abschnitte

Die Metropolregion Rhein-Neckar umfasst die Region rund um das Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Die günstige Lage zwischen den Großräumen Rhein-Main und Stuttgart macht die Region für Unternehmen und somit auch als Kanzleistandort attraktiv. So sind einige große Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in der Region angesiedelt, wie unter anderem BASF in Ludwigshafen, John Deere und Energie- und Automatisierungskonzern ABB in Mannheim, Heidelberger Druckmaschinen und HeidelbergCement in Heidelberg, SAP in Walldorf sowie die Unternehmensgruppe Freudenberg in Weinheim. Darauf aufbauend sind viele ortsansässige Sozietäten umfassend im Wirtschaftsrecht tätig. Um jedoch den unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedürfnissen der Unternehmen in der Region gerecht zu werden, spezialisieren sich zahlreiche Einheiten auf die gesellschaftsrechtliche Beratung und die – häufig grenzüberschreitende – Transaktionsbegleitung. Neben mittelständischen Unternehmen weisen die jeweiligen Mandantenportfolios auch mehrere börsennotierte Unternehmen, öffentlich-rechtliche Auftraggeber, Banken, Versicherer und Private Equity-Häuser auf, wodurch sich weitere Spezialisierungen im Bank- und Kapitalmarktrecht und in der prozessualen Vertretung ergeben. Letzteres kommt beispielsweise häufig bei Schadensersatzansprüchen und Gesellschafterstreitigkeiten zum Einsatz. Mannheim als größte Stadt der Metropolregion ist zwar insbesondere für eine starke Elektro- und Maschinenbauindustrie bekannt, gilt jedoch auch als ein wichtiger Finanzplatz. So haben die Mannheimer Versicherungen und die INTER Versicherungsgruppe dort ihren Sitz. Daneben spielen die chemische Industrie, mit Standorten von Roche und Fuchs Petrolub, und die Nahrungsmittelindustrie, mit Südzucker und Bunge Deutschland, eine wesentliche Rolle. Aus der Bauindustrie, die einen Branchenfokus einiger Kanzleien bildet, sind Bilfinger und Diringer & Scheidel vertreten. Heidelberg als zweiter Ballungsraum der Region gilt durch die Universität Heidelberg als Wissenschaftszentrum.

Im Regionalteil Rhein-Neckar werden bedeutende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG setzt den Wachstumskurs durch den Zugang des Steuerrechtsexperten Peter Bauschatz fort, der davor in der eigenen Kanzlei tätig war. Zu den Mandanten zählen UniCredit, Continental und Thermo Fisher Scientific. Die Kernkompetenz der Kanzlei liegt jedoch im Bereich Gesellschaftsrecht und M&A. Das Team um Stephan Harbarth betreut mittelständische und börsennotierte Unternehmen oftmals bei Mandaten mit Auslandsbezug und ist zudem für die prozessuale Vertretung bekannt. Die BayernLB vertritt man beispielsweise zu Schadensersatzansprüchen gegen ehemalige Verwaltungsratsmitglieder im Zusammenhang mit dem Erwerb der Hypo Alpe Adria. Als Highlight im M&A-Bereich ist die Begleitung des Schmierstoffherstellers FUCHS beim Erwerb des in Schweden ansässigen Unternehmens Statoil Fuel & Retail hervorzuheben. Unter den namhaften Mandanten befinden sich außerdem Volkswagen, Axel Springer und CropEnergies. Den Autobauer vertrat man in Schadenersatzklagen von Anlegern aufgrund der Verletzung von Publizitätspflichten im Rahmen der Dieselaffäre. Die kartellrechtliche Praxis besticht durch die hohe Expertise bei streitigen Mandaten. So vertrat man ZG Raiffeisen, Berding Beton und die Blechwarenfabrik Limburg in mehreren Bußgeldverfahren. Zudem ist man im Insolvenz-, Marken- und Wettbewerbsrecht gut aufgestellt.

Besonderes Ansehen genießt Caemmerer Lenz für die Erfahrung in der Prozessführung, insbesondere bei Massenverfahren im Bank- und Kapitalmarktrecht. Die Praxis um Michael Pap verteidigt Banken und Sparkassen gegen Rückabwicklungsverlangen von Kreditnehmern und Kapitalanlagen. Oftmals stehen diese im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen durch Realkredit oder mit der Finanzierung von Beteiligungen an geschlossenen beziehungsweise offenen Immobilien- und Aktienfonds. Daneben ist man im Gesellschaftsrecht und M&A sehr versiert. Hier berät man bei Restrukturierungen, Umwandlungen sowie bei Organhaftungs- und Nachfolgethemen. Im Transaktionsbereich haben Ankäufe aus der Insolvenzmasse eine hohe Bedeutung. Zu den Mandanten zählen Kreditinstitute, Versicherer und mittelständische Unternehmen, die zudem von Beratungskapazitäten im Arbeits-, Bau- und Architektenrecht sowie im Öffentlichen Recht und im Gewerblichen Rechtsschutz profitieren. Letztgenannter Bereich richtet sich vorwiegend auf die gerichtliche und außergerichtliche Abwehr von Markenrechts-, Patent- und Urheberverletzungen.

Das Team von Friedrich Graf von Westphalen & Partner Rechtsanwälte MBB spezialisiert sich neben den Kernbereichen Gesellschaftsrecht und M&A auf das Arbeits- und Markenrecht, wobei man auch über Erfahrung im Bau- und Immobilienrecht verfügt. Mit den zwei weiteren Standorten in Frankfurt und Köln ist man bundesweit präsent und geht weiterhin einer internationalen Ausrichtung nach. Unter der Federführung von Barbara Mayer beriet das Team Endress+Hauser bei der Beteiligung an Analytik Jena, ein börsennotierter Hersteller von analytischer und bioanalytischer Messtechnik. Start-ups wie neuroloop und NexWafe begleitet man bei Verhandlungen mit Investoren und dem Abschluss von Gesellschaftervereinbarungen. Ebenso hervorzuheben ist die Beratung der Mehrheitsaktionäre des Designbäder- und Wellnesssystem-Herstellers Duravit beim Aktienerwerb und der anschließenden Weiterveräußerung an Franke. Christoph Fingerle, der mit Stefan Daub die Arbeitsrechtspraxis leitet, begleitet die Solar-Fabrik beim Personalabbau im Rahmen eines Insolvenzverfahrens.

Melchers berät mittelständische Unternehmen und öffentlich-rechtliche Auftraggeber umfassend im Gesellschafts- und Arbeitsrecht, zu immobilien- und baurechtlichen Fragen sowie auch in steuerstrafrechtlichen Belangen. Mit Jörg Hofmann kommt die Nischen-Expertise des Glücksspielrechts hinzu. Beispielsweise beriet er CVC Capital Partners zu glücksspielrechtlichen Fragestellungen im Rahmen der Übernahme der Mehrheit am Sportwettenanbieter Tipico. Zu den Highlights der Gesellschaftsrechtspraxis zählt die Begleitung der ACS Landwirtschafts AG bei der Gründung einer Holding, der Umstrukturierung der Unternehmensgruppe und der Durchführung von Kapitalerhöhungen. Eine langjährige Mandantin ist die Stadt Leimen, die man zu immobilien-, bau- und vergaberechtlichen Fragen berät. Dem Mandantenportfolio gehören zahlreiche prominente Namen der Region an, darunter der 1. FC Kaiserslautern, die Privatbrauerei Eichbaum und TENESO.

Rittershaus verfügt über eine breite wirtschaftsrechtliche Aufstellung, wobei die Gesellschaftsrechtspraxis einschließlich des M&A-Geschäfts eine tragende Funktion einnimmt. Das Team ist oftmals an grenzüberschreitenden Transaktionen beteiligt und begleitet sowohl deutsche mittelständische und börsennotierte Unternehmen bei deren Auslandsgeschäften, als auch internationale Unternehmen, oftmals aus China, bei Ankäufen in Deutschland. So betreute Claudia Pleßke den chinesischen Automobilzulieferer Anhui Zhongding beim Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an Green Motion. Raschig begleitete man beim Erwerb des Geschäftsbetriebs Filter von Anselm im Rahmen eines Asset Deals. Zu den weiteren Highlights zählten die Begleitung von CureVac und Molecular Health bei den jeweiligen Finanzierungsrunden. An der Schnittstelle zum Immobilien- und Baurecht sowie zum Öffentlichen Recht befand sich die Beratung des Projektentwicklers Epple beim Erwerb der ehemaligen Zentrale der Heidelberger Druckmaschinen. Im Arbeitsrecht beraten Andreas Notz und Annette Sättele vorwiegend bei Interessenausgleichs-, Tarif- und Kündigungsschutzverhandlungen sowie beim Personalabbau. Tade Matthias Spranger wechselte von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und verstärkt nun die Bereiche Life Sciences und Pharmarecht.

Mit Fokus auf das Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht berät Rowedder Zimmermann Hass nationale und internationale Kapital- und Personengesellschaften, Stiftungen und Genossenschaften. Man berät bei der Gründung und Umstrukturierung von Unternehmen sowie bei Fragestellungen zur Nachfolgeregelung. Im Aktienrecht ist Andreas Pentz anerkannt. Versiert ist man ebenso in der Begleitung von Unternehmensakquisitionen, Fusionen und Joint Ventures, einschließlich kartellrechtlicher Themen; die Betreuung bei Gesellschafterstreitigkeiten sowie die Beratung von Organen bei Haftungsfragen ist als weitere Stärke hervorzuheben. Über solides Fachwissen verfügt das Team zudem im Gewerblichen Rechtsschutz. Hier berät man unter anderem beim Erwerb und der Verteidigung beziehungsweise der Übertragung und Lizenzierung von gewerblichen Schutzrechten. Weitere Facetten des Beratungsangebots bilden das Steuer- und Arbeitsrecht.

Tiefenbacher ist innerhalb der umfassenden wirtschaftsrechtlichen Beratung für die Erfahrung im Gesellschafts- und Insolvenzrecht, Bau- und Immobilienrecht, M&A sowie im Bank- und Finanzrecht, mit besonderer Ausrichtung auf das Leasingrecht, bekannt. Hier gehört SüdLeasing zu den namhaften Kernmandanten. Mit der Partnerernennung von Gero Schneider baut man zudem die wachsende Internationalisierung des Geschäfts weiter aus. Gemeinsam mit Johannes Bickel und Peter Fath beriet er MLOG Logistics bei vertragsrechtlichen Fragestellungen mit Auslandsbezug. Die deutschen Tochtergesellschaften eines französischen Unternehmens betreute man bei der Post-Merger-Integration und der Restrukturierung sowie bei arbeits- und gesellschaftsrechtlichen Themen. Ein immobilienrechtliches Team um Michael Auerbach beriet Mathematikon zu mietrechtlichen Belangen. Mandatiert wurde man zudem von dennree, Raglan Capital und Epple.

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