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Deutschland 2017 > Restrukturierung und Insolvenz > Restrukturierung

Redaktionelle Abschnitte

Tabellenverzeichnis

  1. Restrukturierung
  2. FĂŒhrende Namen

FĂŒhrende Namen

  1. 1

Umfasst die Beratung bei operativen und finanziellen Restrukturierungen von Unternehmen in der Krise, die Beratung anderer Beteiligter auf GlÀubigerseite sowie von Investoren und Insolvenzverwaltern.

Freshfields Bruckhaus Deringer ist Mandanten zufolge in Restrukturierungsfragen â€˜ĂŒber jeden Zweifel erhaben’, denn die Kanzlei spielt in diesem Bereich eine unverĂ€ndert fĂŒhrende Rolle. Die mit vierzehn Partnern ausgestattete Praxisgruppe berĂ€t an fĂŒnf Standorten in komplexen, grenzĂŒberschreitenden Restrukturierungen. Zwar ist das Team grĂ¶ĂŸtenteils im Bank- und Finanzrecht angesiedelt, doch man kooperiert eng mit anderen Fachbereichen. Das Mandantenportfolio besteht aus börsennotierten Unternehmen vor und in der Insolvenz, Unternehmen beziehungsweise deren Gesellschaftern oder Kreditgebern bei der Sanierung nach ESUG oder ĂŒber ein englisches Scheme of Arrangement, sowie aus Insolvenzverwaltern. Aufgrund der anhaltenden Schifffahrtskrise macht die Beratung in der maritimen Branche inzwischen einen erheblichen Anteil des GeschĂ€fts aus; so unterstĂŒtzt die Kanzlei nach wie vor das Transportunternehmen Hapag-Lloyd im Zusammenhang mit der Insolvenz des Schiffdiesel-Anbieters OW Bunker, und die HSH Nordbank begleitete man bei der Restrukturierung eines Einzelkreditengagements fĂŒr eine Schifffahrtsgruppe. Weitere wichtige Mandanten waren der Automobilzulieferer Takata und das Hightech-Unternehmen Frequentis. Praxisleiter Lars Westpfahl ‘genießt einen sehr guten Ruf’; weitere SchlĂŒsselfiguren sind Yorck Jetter, Jochen Wilkens und Franz Aleth. Das Team muss auf Markus Fisseler verzichten, der sich im Rahmen der Kanzlei Markus Fisseler Rechtsanwalt selbststĂ€ndig machte.

Die 40-köpfige Praxisgruppe bei Gleiss Lutz berĂ€t in einigen der wichtigsten Restrukturierungs- und InsolvenzfĂ€llen in Deutschland. Das Team besteht aus ‘angenehmen Kollegen, mit denen man gut zusammenarbeiten kann’; verfolgt wird ein multidisziplinĂ€rer Ansatz, der sich in einer engen Kooperation mit anderen Praxisbereichen Ă€ußert. In einem Highlight-Mandat beriet die Kanzlei die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft Atlantik im Zusammenhang mit der Rettung des Holzverarbeiters Pfleiderer bei der Neuaufstellung der Konzernstruktur im Rahmen eines Reverse Takeover des Mandanten durch dessen börsennotiertes polnisches Tochterunternehmen. Den BĂŒromöbelhersteller König + Neurath unterstĂŒtzte man in restrukturierungs- und insolvenzrechtlichen Fragen und die Adler ModemĂ€rkte AG wurde im Zuge der Insolvenz von Steilmann, einer Gesellschafterin der Mandantin, umfassend beraten. Weitere wichtige Mandaten sind die Scholz-Gruppe und der insolvente Weltbild-Verlag; letzteren beriet die Kanzlei im Zuge der Schließung der zuvor ausgelagerten Logistikabteilung. Praxisgruppenleiter Andreas Spahlinger wird empfohlen, ebenfalls anerkannt sind Helge Kortz und Ralf MorshĂ€user.

Kirkland & Ellis International LLP profitiert von einer ‘enormen MarktprĂ€senz’ und wird von einigen Mandanten als eine ‘absolute Top-Kanzlei im Restrukturierungsbereich in Deutschland’ eingestuft. Die Kanzlei beherbergt eine der weltweit grĂ¶ĂŸten spezialisierten Restrukturierungspraxen, und obwohl die deutsche Praxisgruppe um den anerkannten Leo Plank und Bernd Meyer-Löwy sehr vom internationalen Netzwerk der Kanzlei profitiert, wird auch viel eigenstĂ€ndiges GeschĂ€ft generiert. Ein wichtiger Fokus liegt auf der Beratung von internationalen Eigen- und Fremdkapitalgebern, gelegentlich vertritt man aber auch Unternehmen und deren Organe. Die inzwischen vier Partner umfassende Praxisgruppe berĂ€t Investoren und Gesellschaften bei der Restrukturierung von Finanzverbindlichkeiten, Organhaftungsfragen, notleidenden M&A-Transaktionen und insolvenzbezogenen streitigen Mandaten. Zuletzt vertrat man ein Ad-hoc-Komitee von AnleiheglĂ€ubigern bei der Geltendmachung von Forderungen aus Anleihen von HETA Asset Resolution, dem Nachfolgeinstitut der insolventen österreichischen Bank Hypo Alpe Adria; hier wurde ein PrĂ€zedenzfall hinsichtlich der EU-Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung von Finanzinstituten geschaffen. Zudem beriet das Team mehrere Kreditgeber bei der finanziellen Restrukturierung der Scholz Holding. Carl Pickerill wurde zum Partner ernannt. Sacha LĂŒrken wird ebenfalls empfohlen.

Linklaters LLP ist es zuletzt wieder gelungen, sich trotz der schwierigen Marktsituation bedeutende Restrukturierungsmandate an Land zu ziehen. Die Praxisgruppe profitiert sehr von der InternationalitĂ€t der Kanzlei; hĂ€ufig arbeitet das Team mit den britischen und US-amerikanischen BĂŒros zusammen und innerhalb der deutschen Standorte ist man regelmĂ€ĂŸig fachĂŒbergreifend unterwegs. Der Schwerpunkt liegt auf dem finanzwirtschaftlichen Bereich; hier berĂ€t man vorrangig Investmentbanken und Fremdkapitalgeber sowie auf Schuldnerseite große Unternehmen. HĂ€ufig ist die Kanzlei prozessrechtlich oder in Transaktionen im Zusammenhang mit notleidenden Krediten tĂ€tig. Zuletzt vertrat man eine Bank in komplexen Verhandlungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung eines Windparkprojektes und eines Solarparkprojektes und in weiteren Leuchtturmmandaten beriet man das spanische Unternehmen Abengoa bei der Abwicklung seiner AktivitĂ€ten in Deutschland, sowie den norwegischen Papierhersteller Norske Skog im Rahmen der Insolvenz von Walsum Papier, die der Mandant 2001 ĂŒbernommen hatte. Der ‘exzellente’ Teamleiter Kolja von Bismarck wird im Markt als â€˜Ă€ußerst rege’ wahrgenommen; ebenfalls empfohlen wird Sven Schelo.

Allen & Overy LLP genießt einen Ruf als fĂŒhrende SozietĂ€t in komplexen, grenzĂŒberschreitenden Restrukturierungen und Insolvenzverfahren. Beraten werden hĂ€ufig internationale Bankenkonsortien und Investoren sowie Anleger und Anteilseigner, aber auch große Unternehmen und deren GeschĂ€ftsleitungen sind im Mandantenportfolio vertreten. Im derzeit eher ruhigen Restrukturierungsmarkt kommt die Vielseitigkeit der Praxisgruppe zur Geltung; so ist man neben den klassischen RestrukturierungsfĂ€llen vermehrt auch in NPL-Transaktionen und Distressed Debt Investments eingebunden. Zu den Highlights zĂ€hlte die Vertretung der Hypothekenbank Frankfurt, eine Tochter der Commerzbank, im Rahmen eines Bieterverfahrens beim Verkauf eines europaweiten gewerblichen Immobilienportfolios an ein Konsortium aus J. P. Morgan und Lone Star. In letzter Zeit spielten zudem Schiffskredite eine zunehmende Rolle; so unterstĂŒtzte man unter anderem eine internationale Bank beim Erwerb von notleidenden Schiffsfinanzierungskrediten. Empfohlen wird in erster Linie der Praxisgruppenleiter Peter Hoegen, dessen Kompetenzen man im Markt ‘ausgesprochen hoch’ einschĂ€tzt. Ebenfalls lobend erwĂ€hnt wird Walter Uebelhoer.

Görg Partnerschaft von RechtsanwĂ€lten mbB kann auf ein stabiles Restrukturierungsteam zurĂŒckgreifen, das an fĂŒnf bundesweiten Standorten mit 14 Partnern agiert. Nach wie vor ist man im vorinsolvenzlichen GeschĂ€ft in wichtige Mandate eingebunden, beraten wird ‘stets freundlich, professionell und fachlich fundiert’. Die Beratung des Großhandelsunternehmen fĂŒr BaubeschlĂ€ge VBH Holding sorgte fĂŒr viel GeschĂ€ft, hier kĂŒmmerte man sich um die finanzielle Restrukturierung des Gesamtkonzerns, die kapitalmarktrechtliche sowie die sanierungs- und insolvenzrechtliche Beratung. Außerdem wurde das Marienhospital MĂŒnsterland im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens saniert, ein umfassendes Projekt, das mehrere Tochtergesellschaften und 1.200 Arbeitnehmer betraf. Nach wie vor vertritt die Kanzlei den Investor Centerbridge. Die Praxisgruppe besteht aus ‘sehr kollegialen Partnern’, inklusive des im Markt ĂŒberaus geschĂ€tzten Praxisgruppenleiters Martin Stockhausen. Christian BĂ€renz gilt als ‘ausgezeichneter Kenner der Materie’ und ‘behĂ€lt stets die wirtschaftlichen Belange des Mandanten im Auge’. Ebenfalls empfohlen werden Helmut Balthasar, Thorsten Bieg und der kĂŒrzlich zum Partner ernannte Oliver Nobel.

Hengeler Mueller gilt im Restrukturierungsmarkt als ‘qualitativ hochwertig’ und ‘stark in komplexen Sachverhalten’. Das stabile Team arbeitet vorrangig am Frankfurter Standort, wobei durch die enge Kooperation mit den Gesellschaftsrechtlern sowie die Verzahnung mit auslĂ€ndischen BĂŒros wie BrĂŒssel und London wichtige Synergien entstehen. In letzter Zeit war die Kanzlei wieder an einigen bedeutenden Restrukturierungen beteiligt; so beriet man beispielsweise die Lixil Group, die Holdinggesellschaft eines japanischen Baustoffkonzerns, in komplexen insolvenzrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Armaturenhersteller Joyou. Auch im Umfeld der Immobilienwirtschaft gab es viel GeschĂ€ft, insbesondere im Zusammenhang mit NPL-Portfolien. Daniel Weiß wird empfohlen.

Latham & Watkins LLP besticht im Restrukturierungsbereich durch ‘hohe technische Expertise’ und eine ‘pragmatisch-lösungsorientierte Herangehensweise, insbesondere bei komplexen FĂ€llen’. Die deutsche Praxisgruppe bietet Beratung in komplexen Restrukturierungen außerhalb und innerhalb der Insolvenz und profitiert insbesondere von der engen Zusammenarbeit mit den BĂŒros in den USA und Großbritannien. Schwerpunkte liegen auf der Beratung von Unternehmen, Investoren und Darlehensgebern sowie auf den Bereichen Anleiherestrukturierung und notleidenden M&A-Transaktionen. Auf der Highlight-Liste ganz oben rangiert ein Ă€ußerst medienwirksames Mandat der Private-Equity-Gesellschaft The Carlyle Group, die man als HauptglĂ€ubiger im Zusammenhang mit dem Erwerb von Forderungen und dem Eigenverwaltungs- und Insolvenzplanverfahren der Kettler-Unternehmensgruppe vertrat. Auch in streitige Mandate war man eingebunden, beispielsweise vertrat die Kanzlei ein Recyclingunternehmen in Verhandlungen mit Kreditgebern. Frank Grell wird fĂŒr seine ‘große Fachkompetenz’ sehr geschĂ€tzt, wĂ€hrend Jörn Kowalewski vor allem durch ‘Pragmatismus, Durchsetzungsvermögen und ein gutes Netzwerk’ ĂŒberzeugt. Alexandra HagelĂŒken, die einen Schwerpunkt im Bankenrecht hat, unterstĂŒtzt die Gruppe seit Verlassen der Kanzlei Clifford Chance.

White & Case LLP glĂ€nzt im Restrukturierungsbereich durch zahlreiche ‘spezialisierte BerufstrĂ€ger’, die als ‘sehr zuverlĂ€ssig, flexibel und belastbar’ gelten und profitiert zudem von der engen Verzahnung mit den Bereichen Insolvenzverwaltung, Gesellschaftsrecht sowie Bank- und Finanzrecht. Das Frankfurter Team um Tom Schorling deckt bankenseitige Restrukturierungen ab; hier war die Kanzlei zuletzt fĂŒr den Lenkungsausschuss bei der umfassenden finanziellen Restrukturierung des kommunalen Energieverbunds ENERVIE beratend tĂ€tig, mit dem Ergebnis eines Gesellschaftsdarlehens ĂŒber €60 Millionen. Aufgrund der anhaltenden Schifffahrtskrise spielt die maritime Restrukturierung eine zunehmende Rolle; so ist das Hamburger BĂŒro um Sven-Holger Undritz und Sylvia Fiebig nach wie vor in die Sanierung von Reedereien und Schiffsgesellschaften eingebunden. Undritz und Biner BĂ€hr ‘gehen fair mit GlĂ€ubigern um’ und glĂ€nzen durch einen ‘hohen fachlichen Standard’, und Riaz Janjuah verfĂŒgt ĂŒber ‘sehr profundes Wissen, insbesondere in Sanierungsgutachten nach IDW S6’. Ebenfalls empfohlen wird Jan-Philipp Hoos. Leila Röder verließ die SozietĂ€t, um ihre FĂ€higkeiten einem Finanzinstitut zur VerfĂŒgung zu stellen.

Die multidisziplinĂ€r aufgestellte Restrukturierungspraxis bei Baker McKenzie verbindet man im Markt mit ‘kurzen Bearbeitungszeiten’ und ‘schnellen, pragmatischen RatschlĂ€gen’. Der Fokus liegt auf der Begleitung von internationalen Schuldnern bei insolvenznahen Restrukturierungen, aber die Kanzlei berĂ€t zunehmend auch GlĂ€ubiger und Unternehmen im Rahmen von notleidenden M&A-Transaktionen und in letzter Zeit war man ebenso verstĂ€rkt auf Bankenseite tĂ€tig. Beispielhaft hierfĂŒr war die Beratung des spanischen Finanzinstituts Bankia, dem man als Darlehensgeber bei der Restrukturierung eines Konsortialkredits fĂŒr ein großes Infrastrukturprojekt rechtlich zur Seite stand. Holger Ellers sowie die von Mandanten empfohlenen DorothĂ©e Prosteder und Burkard Göpfert leiten die Praxisgruppe gemeinsam.

Das dreizehn Partner umfassende Team bei CMS ist nach wie vor in zahlreiche komplexe Restrukturierungen und Sanierungen eingebunden, vor allem im Zusammenhang mit notleidenden M&A-Transaktionen sowohl auf VerkĂ€ufer- als auf Investorenseite. Auch wurden Mandanten hĂ€ufig vorbeugend zum Thema Haftungsvermeidung im Falle einer Insolvenz beraten, insbesondere zu LiquiditĂ€tsbĂŒndelung. Die Mandatsbasis konnte mit zahlreichen Neumandanten weiter ausgebaut werden, zu denen unter anderem das Immobilienunternehmen Youniq zĂ€hlt. Des Weiteren war man fĂŒr diverse institutionelle AnleiheglĂ€ubiger aktiv, die man im Vorfeld des Insolvenzantrags von German Pellets vertrat. Rolf Leithaus gilt als ‘herausragender Sanierer und Verwalter’. Alexandra Schluck-Amend leitet die Praxisgruppe, in der Daniel Kamke kĂŒrzlich zum Partner ernannt wurde. Allerdings musste die Kanzlei den Wechsel von Alexander Ballmann zu Ashurst LLP hinnehmen.

Clifford Chance wird im Restrukturierungsbereich ‘hĂ€ufig wahrgenommen’, in letzter Zeit musste das Team jedoch einige wichtige AnwĂ€lte verabschieden. Nachdem Mitte 2015 bereits die langjĂ€hrige Partnerin Alexandra HagelĂŒken zu Latham & Watkins LLP gewechselt hatte, verließen kaum ein halbes Jahr spĂ€ter AndrĂ© Schwanna und zwei Associates das Team, um bei Mayer Brown LLP anzuheuern. Nach wie vor ist die Kanzlei jedoch hauptsĂ€chlich in grenzĂŒberschreitende Mandate involviert, beraten werden in erster Linie Banken, Unternehmen und auch Insolvenzverwalter. In einem Leuchtturmmandat beriet man so Scholz Holding bezĂŒglich der Übernahme durch den chinesischen Metallrecycler Chiho-Tiande, und die Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und RĂŒstungsaltlasten (GEKA) betreute man beim strategischen Erwerb der Assets der insolventen OEKA Oehlhorn. Stefan Sax, Leiter der Praxisgruppe Restrukturierung & Insolvenz, wird empfohlen.

Dentons gilt als ‘hervorragende Kanzlei’ im Restrukturierungsmarkt, vor allem seit dem prominenten Zugang von Arne Friel und Rainer Markfort Anfang 2015. FĂŒr zusĂ€tzliche Schubkraft sorgten wenige Monate spĂ€ter Thomas Schubert, ehemals bei Olswang Germany LLP, und Counsel Till Buschmann von Ashurst LLP . Die Praxisgruppe agiert ‘sehr pragmatisch’ und ĂŒberzeugt durch ihre ‘direkte und unkomplizierte Kommunikation’ mit den Mandanten. In der Restrukturierungsberatung zu doppelnĂŒtzigen Treuhandschaften zeigt man sich ‘besonders stark’, ebenso im Fokus stehen unter anderem Schutzschirmverfahren, die Beratung von Insolvenzverwaltern zu ĂŒbertragenden Sanierungen sowie die Begleitung potentieller Investoren beim Erwerb insolventer Gesellschaften. Den Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin von Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin beriet man umfassend im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren um das zahlungsunfĂ€hig gewordene Windenergieunternehmen Prokon. Der Leiter der europĂ€ischen Restrukturierungsgruppe Andreas Ziegenhagen, gleichzeitig geschĂ€ftsfĂŒhrender Partner der Kanzlei, ĂŒberzeugt durch ‘praktikable Lösungen und erstklassige Ergebnisse’. Ebenso empfohlen wird Detlef Spranger.

HWW Hermann Wienberg Wilhelm hat die Zeichen der Zeit erkannt: Dank der Fusion zwischen den beiden VorgĂ€ngerkanzleien, HWW Wienberg Wilhelm und Hermann RechtsanwĂ€lte WirtschaftsprĂŒfer Steuerberater, steht die neue Einheit seit 2015 auf einem breiten Fundament. Man reagierte damit auf die ESUG-bedingten starken VerĂ€nderungen im Insolvenzmarkt, entstanden ist eine der grĂ¶ĂŸten Einheiten fĂŒr Restrukturierungen, Insolvenz- und Zwangsverwaltung sowie Unternehmensberatung. Mandanten sehen die Kanzlei als ‘starken, gut vernetzten Player’ mit ‘Cross-Selling-Potenzial’ sowie ‘erfahrenen AnwĂ€lten und Verwaltern gleichermaßen’. Das zehn Partner umfassende Team beriet zuletzt den insolventen Landmaschinenhersteller Otema im Rahmen einer Eigenverwaltung und der Übernahme durch die Agravis-Tochtergesellschaft New-Tec. Daniel Fritz wird fĂŒr seine ‘pragmatische Herangehensweise’ hervorgehoben und Stefan Weniger gilt als ‘guter Moderator’.

Heuking KĂŒhn LĂŒer Wojtek ist ‘besonders fĂŒr komplexe Sachverhalte mit Konfliktpotenzial zu empfehlen’, sagen Mandanten. Die durchsetzungsfĂ€hige Praxis ist mit mehr als 20 Partnern an acht Standorten vertreten, wobei man besonders stark in Hamburg wahrgenommen wird. In krisenbezogenen Restrukturierungen werden neben Investoren und Insolvenzverwaltern auch Gesellschafter, GlĂ€ubiger und Unternehmen beraten. In der Highlight-Liste ganz oben stand die umfassende Restrukturierung und Refinanzerung des regionalen Energieversorgers ENERVIE, ein Unterfangen, an dem sich unter anderem Remondis sowie zahlreiche Banken beteiligten. Stefan Proske besticht durch ‘seine schnelle Auffassungsgabe, VerhandlungsstĂ€rke und sehr gutes Fachwissen’. Georg Streit, Johan Schneider und Kai Erhardt werden ebenfalls empfohlen. Adi Seffer wechselte zu Prime Partners Wirtschaftskanzlei.

Mandanten bewerten Hogan Lovells International LLP in der Restrukturierungsarbeit als ‘durchweg hervorragend’. Die 20-köpfige Praxisgruppe deckt das gesamte Spektrum an Restrukturierungen und Insolvenzen ab; man berĂ€t europĂ€ische Banken, Bad Banks, Investoren, Unternehmen und deren GeschĂ€ftsfĂŒhrer sowie namhafte Insolvenzverwalter zu allen Themen rund um krisengeschĂŒttelte Unternehmen. Seit 2015 hat das ohnehin hohe Mandatsaufkommen noch weiter zugenommen: So beriet man die EigentĂŒmer der Nordic Yards Gruppe zu Restrukturierungsthemen bei der VerĂ€ußerung von drei Werften in Wismar, WarnemĂŒnde und Stralsund. In einem politisch brisanten Fall betreute man zudem die Tschechische Republik im Zusammenhang mit der Aussonderung der staatlichen Öl-Notreserven im Insolvenzverfahren der Viktoriagruppe. Der ‘exzellente’ Praxisgruppenleiter Heiko Tschauner hat ‘immer eine zielfĂŒhrende Strategie vor Augen’; empfohlen werden außerdem Detlef Haß und Christian Herweg. Zum Counsel ernannt wurde Maximilian Baier.

Noerr ist regelmĂ€ĂŸig in Mandate rund um notleidende M&A-Transaktionen involviert, eine große StĂ€rke der Praxisgruppe, die ‘professionell, effektiv und ergebnisorientiert’ berĂ€t. GeschĂ€tzt wird zudem, ‘dass die AnwĂ€lte mehrsprachig verhandeln und ĂŒber fundierte Kenntnisse in verschiedensten Branchen verfĂŒgen’. HĂ€ufig ist die Kanzlei in komplexe Insolvenzverfahren auf Verwalterseite eingebunden; beispielsweise setzte man die langjĂ€hrige Beratung fĂŒr die Verwalterkanzleien JaffĂ© RechtsanwĂ€lte Insolvenzverwalter, HWW Hermann Wienberg Wilhelm und Schultze & Braun fort. Auf GlĂ€ubigerseite werden hauptsĂ€chlich deutsche Kreditinstitute betreut, etwa die Deutsche Bank, die man in sĂ€mtlichen Insolvenzanfechtungsverfahren vor deutschen Landes- und Oberlandesgerichten vertritt. Auf Schuldnerseite beriet man unter anderem die GeschĂ€ftsfĂŒhrung von H.C. Starck im laufenden Refinanzierungsprozess und auch im Bereich von angelsĂ€chsischen Distressed-Asset-Investoren konnte das Team weitere Mandate gewinnen. Thomas Hoffmann, der gemeinsam mit Martin Kleinschmitt die Praxisgruppe leitet, wird fĂŒr seine ‘pragmatische und ĂŒberzeugende VerhandlungsfĂŒhrung’ geschĂ€tzt, ebenfalls empfohlen wird Florian Becker. Ingo Theusinger wurde zum Partner ernannt.

Das Restrukturierungsteam von Weil, Gotshal & Manges LLP kĂŒmmert sich vorrangig um Darlehensportfolio-Transaktionen, Umstrukturierungen und Streitigkeiten mit Insolvenzverwaltern. Die Praxisgruppe wird vor allem von Gesellschaften, Finanzdienstleistern und Special-Situations-Investoren mandatiert. Zu den Highlightmandaten zĂ€hlte die Beratung der Investmentfirma Strategic Value Partners bei den deutschen und polnischen Aspekten des Reverse Mergers der polnischen Pfleiderer Grajewo und Atlantik, der Muttergesellschaft der Pfleiderer Gruppe. Nach jahrelangen Verhandlungen verhalf das Team außerdem Lehman Commercial Paper, einem Tochterunternehmen von Lehman Brothers, zum Abschluss einer Vergleichsvereinbarung hinsichtlich der Akquisitionsfinanzierung zum Erwerb der Formel-1-Holding SLEC. Ingo Scholz, ehemals Teamleiter bei Ashurst LLP, verstĂ€rkt seit Anfang 2016 die Praxisgruppe; unter anderem bringt er Expertise im Bereich Anleiherestrukturierungen mit. Gerhard Schmidt und Uwe Hartmann sind weitere SchlĂŒsselfiguren.

Wellensiek RechtsanwĂ€lte – Partnerschaftsgesellschaft ist Mandanten zufolge uneingeschrĂ€nkt zu empfehlen. Trotz des Aderlasses auf personeller Ebene im Bereich der Insolvenzverwaltung – und damit einhergehend der Schließung mehrerer Standorte, unter anderem in DĂŒsseldorf – steht die Kanzlei im Restrukturierungsbereich insgesamt gut da. Umfassend in Sanierungs- und Restrukturierungsfragen beraten werden vornehmlich GeschĂ€ftsfĂŒhrer, EigentĂŒmer, Aufsichtsratsgremien, GlĂ€ubiger und weitere Interessenvertreter von Unternehmen, und der Mittelstand stellt nach wie vor die Basis des Mandantenportfolios dar. Alfred Hagebusch, der neben Christopher Seagon als Co-Managing-Partner der SozietĂ€t agiert, wird empfohlen. Weitere SchlĂŒsselfiguren sind Richard Scholz, der hĂ€ufig von auslĂ€ndischen Investmentbanken, GeschĂ€ftsbanken und Fonds mandatiert wird, sowie Sebastian Rudow. Christian Knittel wechselte zu Ashurst LLP.

Seit die US-Kanzlei Greenberg Traurig LLP Ende 2015 das gesamte Berliner BĂŒro von Olswang Germany LLP ĂŒbernommen hat, konnte sich die alte Restrukturierungspraxis unter neuem Dach gut entwickeln. Der Fokus liegt auf der Sanierung von Unternehmen, die vor einer drohenden Insolvenz stehen, und man profitiert vor allem von der starken internationalen Ausrichtung der Kanzlei, insbesondere in die USA; entsprechend setzt die Praxisgruppe in Zukunft noch stĂ€rker auf internationales GeschĂ€ft. Die Tochtergesellschaft eines internationalen Kommunikationsunternehmens wurde bei der Sanierung des GeschĂ€ftsbetriebs im Rahmen einer Eigenverwaltung beraten und eine Gruppe von Immobilienunternehmen beriet man bei der außerinsolvenzlichen Liquidation. Das zehnköpfige Kernteam um die beiden SchlĂŒsselfiguren Christian Köhler-Ma und Gordon Geiser bekam UnterstĂŒtzung von Insolvenzverwalter Jesko Stark, der zuvor bei Leonhardt Rattunde aufgehört hatte.

Jones Day ist im Restrukturierungsbereich und im damit verbundenen M&A-GeschĂ€ft ‘hĂ€ufig sichtbar’. Die siebenköpfige Praxisgruppe arbeitet standort- und fachbereichsĂŒbergreifend zusammen und berĂ€t vorwiegend Investoren, Geldgeber und Unternehmen, insbesondere immer hĂ€ufiger in insolvenznahen Fragen. So beriet man beispielsweise das Textilunternehmen American Apparel in Restrukturierungsfragen sowie bei der PrĂŒfung von möglichen Insolvenzrisiken und ein Automobilhersteller mandatierte die Kanzlei im Zusammenhang mit der Insolvenz von VertriebshĂ€ndlern. PaperlinX und XIO Group sind weitere wichtige Mandanten. Ansgar Rempp im DĂŒsseldorfer BĂŒro genießt einen Ruf als ‘sehr guter und cleverer Anwalt’ und der am MĂŒnchner Standort agierende Olaf Benning gilt als ‘kreativ’.

Die Frankfurter Restrukturierungs- und Insolvenzgruppe von Mayer Brown LLP berĂ€t Kreditgeber und -nehmer sowie TreuhĂ€nder und Insolvenzverwalter in vorwiegend fachĂŒbergreifenden Mandaten an der Schnittstelle zum Gesellschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht. Ein Highlight war die Beratung eines britischen Anbieters von Bodenabfertigungsdiensten bei der Restrukturierung der deutschen Tochtergesellschaft und in insolvenzrechtlichen Fragen. Praxisleiter Marco Wilhelm, der Ende 2014 den Wechsel von Rainer Markfort zu Dentons beklagen musste, konnte sich zuletzt durch den Zugang von AndrĂ© Schwanna, Benjamin BĂŒttner und dem Counsel Alexander TĂ€umer, alle zuvor bei Clifford Chance tĂ€tig, ĂŒber enormen Zuwachs freuen. Zudem ist der Finanzrechtler Martin Heuber, der von Freshfields Bruckhaus Deringer zur Kanzlei stieß, regelmĂ€ĂŸig in Restrukturierungen eingebunden.

McDermott Will & Emery RechtsanwĂ€lte Steuerberater LLP wird von Mandanten ‘wĂ€rmstens empfohlen’ und zudem als Kanzlei wahrgenommen, die im Restrukturierungsbereich ‘gut im Markt unterwegs’ ist. Das Team ist vor allem in DĂŒsseldorf stark vertreten und konzentriert sich auf die Beratung zu notleidenden M&A-Transaktionen, die Begleitung von krisengeschĂŒttelten Unternehmen und Organen, außergerichtliche Sanierung sowie Sanierung im Rahmen von ESUG-Verfahren. JĂŒngst wurde man von der Warenhauskette Strauss Innovation mandatiert, um den Insolvenzverwalter im Zusammenhang mit dem Verkauf des Unternehmens aus der Anschlussinsolvenz zu beraten. Zudem vertrat die Kanzlei eine internationale Unternehmensgruppe im Bereich Verbraucherelektronik bezĂŒglich einer drohenden Insolvenz und gerichtlicher und außergerichtlicher Sanierung. Die Transaktionsexperten Uwe Goetker und Matthias Kampshoff sind die fĂŒhrenden Köpfe im Team.

Schultze & Braun rangiert in erster Linie als Insolvenzverwalter ganz oben im Markt, doch auch die Restrukturierer in der Kanzlei genießen einen sehr guten Ruf. Mandanten loben den ‘hervorragenden Service’ ebenso wie die ‘extrem schnelle und gute Fokussierung auf die wichtigen Sachverhalte’. An 40 bundesweiten Standorten werden Banken, Kreditversicherer und kriselnde Unternehmen beraten, wobei man besonders stark im Mittelstand verankert ist. Detlef Specovius, Joachim Zobel und Stefanie Beck verfolgen einen ‘sehr pragmatischen Ansatz, der speziell auf den Mandanten zugeschnitten ist’. GrĂŒndungspartner Eberhard Braun leitet das Sanierungsteam.

Taylor Wessing steht fĂŒr ‘inhaltliche und formelle QualitĂ€t’, ‘hohe ReaktivitĂ€t’ und eine ‘schnelle Auffassung der spezifischen Fragestellungen’. Mandanten zufolge werden ‘in der breit aufgestellten Großkanzlei auch Nischenthemen gut bearbeitet’. Mandatiert wird das Team hĂ€ufig von Kredit- und Finanzinstituten und Insolvenzverwaltern. Im Berichtszeitraum konnten zahlreiche Neumandanten gewonnen werden, so etwa die Liechtensteinische Landesbank und die Risikokapitalgesellschaft Khosla; letztere beriet man in einer notleidenden M&A-Transaktion. In MĂŒnchen begrĂŒĂŸte das Team Christian Saueressig als Counsel, der von JaffĂ© RechtsanwĂ€lte Insolvenzverwalter dazustieß und den Litigation-Bereich im sĂŒddeutschen Raum ausbauen soll, und auch auf Associate-Ebene konnte ausfgestockt werden. Bernhard Kloft leitet die Praxisgruppe; empfohlen werden Hendrik Boss, Michael Malitz und Ingo Gerdes.

Die Frankfurter Kanzlei AC Tischendorf RechtsanwĂ€lte baut den Bereich der insolvenznahen Restrukturierung seit 2014 kontinuierlich aus. Die Praxisgruppe um Namensgeber Sven Tischendorf und Matthias MĂŒller berĂ€t einen breiten, mittelstĂ€ndisch geprĂ€gten Mandantenstamm in nahezu allen restrukturierungsbezogenen Fragen. Ein Highlight im Berichtszeitraum stellte die Refinanzierung des Möbelherstellers König + Neurath dar, ein Fall, der bundesweite Aufmerksamkeit erregte, da der Mandant gegen den Willen der Banken und der Treuhand zur Befreiuung aus der Treuhandschaft gezwungen wurde. Weitere Kernmandanten sind die Douglas-Gruppe und der Automobilzulieferer Gestamp.

Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird im Restrukturierungsmarkt als ‘sehr gute Praxisgruppe’ wahrgenommen. Das sechs Partner umfassende Team kooperiert regelmĂ€ĂŸig mit anderen Praxisgruppen, vor allem in der Insolvenzverwaltung, im Gesellschaftsrecht und im Bank- und Steuerrecht. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit mit den vier großen WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaften. Das Familienunternehmen Kettler mandatierte die Kanzlei fĂŒr die Begleitung eines Eigenverwaltungsverfahrens und die damit einhergehende Fortfinanzierung des Unternehmens. Thorsten Prigge am DĂŒsseldorfer Standort und Till Vosberg in Leipzig werden empfohlen.

Das deutsche Restrukturierungsteam der US-Kanzlei Akin Gump Strauss Hauer & Feld LLP, bis 2014 fester Bestandteil der in wirtschaftliche Not geratenen Kanzlei Bingham McCutchen LLP, hat sich im Markt gut etabliert. Dank der engen Kooperation mit den US-BĂŒros sind grenzĂŒberschreitende Mandate die Regel; beraten werden vorwiegend britische und US-amerikanische Kreditgeber, darunter Hedgefonds und Specialist Investment Fonds, institutionelle Investoren, AnleiheglĂ€ubiger und Mezzanine-Kreditgeber. In letzter Zeit haben Mandate im Energie- und Offshore-Bereich zugenommen: So beriet die Praxisgruppe beispielsweise Nordic Trustee ASA als TreuhĂ€nder im Zusammenhang mit der geplanten Restrukturierung der durch die Iona Energy Company ausgegebenen Senior Secured Bonds. Axel Vogelmann und Christian HalĂ sz leiten das Team.

Ashurst LLP ist auf den Verkauf und Erwerb von krisengeschĂŒttelten Unternehmen fokussiert, das Beratungsspektrum umfasst zudem komplexe Kreditrestrukturierungen, Beratung zu Kreditportfolien, Sanierungsberatung sowie Banken- und GlĂ€ubigerberatung. Ein Highlight-Mandat stellte die zweite Restrukturierung des Modeunternehmens Basler dar, in deren Rahmen man das Private-Equity-Unternehmen Triton beriet. Ob die Leistungen in gewohnter QualitĂ€t erbracht werden können, muss sich zeigen: Mit Ingo Scholz verlor die Kanzlei den ehemaligen Praxisleiter, der nun bei Weil, Gotshal & Manges LLP anheuert, und auch Lars Jessen hielt es nicht im Team, stattdessen schloß er sich dem Frankfurter BĂŒro von Goodwin an. Das Ruder ĂŒbernommen haben Sebastian Schoon und der ehemalige CMS-Anwalt Alexander Ballmann. VerstĂ€rkung erhielt die Praxisgruppe zudem von Counsel Christian Knittel, der dafĂŒr Wellensiek RechtsanwĂ€lte – Partnerschaftsgesellschaft den RĂŒcken kehrte.

Beiten Burkhardts Restrukturierungsteam ist zunehmend in streitige Mandate involviert, was die Kanzlei interessant fĂŒr Insolvenzverwalter macht. Man bietet Restrukturierungsberatung an der Schnittstelle zu arbeits-, gesellschafts- und steuerrechtlichen Themen, hĂ€ufig vertreten werden Finanzdienstleister und mittelstĂ€ndische Unternehmen. Zuletzt beriet man STEP-G, einen Produzenten von extrudiertem Aluminium, im Zusammenhang mit einem Stellenabbau in Deutschland im Rahmen eines Wechsels in eine Transfergesellschaft. Fortlaufend in Restrukturierungsprojekten beraten wird der Online-Kartendienst HERE. Heinrich Meyer und Guido KrĂŒger leiten die Praxisgruppe. Marco Tautorat wurde zum Salary-Partner ernannt.

DLA Piper hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Ruf im Restrukturierungsmarkt erarbeitet. Bei grenzĂŒberschreitenden Restrukturierungen kommt der Praxisgruppe die enge Kooperation mit den internationalen BĂŒros der Kanzlei zugute, vor allem in den Niederlanden, Großbritannien und SĂŒdosteuropa. Unter anderem hat man sich als ‘kompetenter Berater von Großbanken’ einen Namen gemacht, zudem werden die ‘schnellen Bearbeitungszeiten’ und die ‘pragmatischen AnsĂ€tze’ gelobt. Der Marktanteil an immobilienbezogenen Restrukturierungen konnte weiter ausgebaut werden und grenzĂŒberschreitende NPL-Transaktionen spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Praxisgruppenleiter Dietmar Schulz ‘hat die Mandate sehr im Griff und greift gleichzeitig auf seine sozialen FĂ€higkeiten zurĂŒck – eine Kombination, die fĂŒr gute Endergebnisse sorgt’. Mario Lindner wechselte zu JP RechtsanwĂ€lte und Peter Jark schloss sich BBL Bernsau Brockdorff & Partner RechtsanwĂ€lte an. Allerdings verstĂ€rken Mirjam RĂŒve von Bird & Bird und Florian Bruder, ehemals bei Weil, Gotshal & Manges LLP, das Team seit Jahresbeginn 2016 auf Counsel-Ebene.

Die Boutique Grub Brugger hat sich im Restrukturierungsmarkt einen ‘sehr guten Namen’ gemacht. An vier Standorten im sĂŒddeutschen Raum konzentriert sich ein Team aus ‘hoch kompetenten AnwĂ€lten’ auf die Beratung von krisengeschĂŒttelten, zumeist mittelstĂ€ndischen Unternehmen und deren GlĂ€ubigern, Insolvenzverwaltung sowie die Beratung von Kreditinstituten und Finanzinvestoren. Auf der Highlight-Liste ganz oben stand die Motorenfabrik Hatz, deren Gesellschafter-GeschĂ€ftsfĂŒhrer man bei einer Konsortialfinanzierung beratend zur Seite stand. Der Anlagenbauer Centrotherm Photovoltaics wurde im Rahmen eines Insolvenzplans und im Zusammenhang mit dem Einstieg von Investoren beraten. Hendrik Wolfer, Michael Vilgertshofer und Hans Konrad Schenk sind die fĂŒhrenden Köpfe im Team. Eike Knolle wurde zum Equity-Partner ernannt.

King & Spalding LLPs ‘reaktionsschnelles’ Restrukturierungsteam liefert vom Frankfurter Standort aus ‘exzellente Beratung in hoher QualitĂ€t’. Die Praxisgruppe deckt sowohl klassische Unternehmensrestrukturierungen innerhalb und außerhalb der Insolvenz als auch Bankensanierungen und Restrukturierungen im Immobilienbereich ab. Man arbeitet eng mit den Londoner Kollegen zusammen und das Frankfurter Team ist teilweise auch im englischen und New Yorker Recht ausgebildet. Ein Highlight war die Beratung von Prudential Trustee im Zusammenhang mit einer komplexen Restrukturierung von Schuldenverschreibungen des FC Schalke 04. Werner Meier ist ‘technisch sehr stark’, kann ‘gute Kenntnisse ĂŒber Restrukturierungsprozesse’ vorweisen und gilt als ‘sehr angenehmer Kollege’. Sven Wortberg wurde zum Partner ernannt.

Trotz der derzeit relativ geringen Anzahl an kriselnden Unternehmen konnte Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH einige namhafte Mandate in der Restrukturierungsberatung gewinnen. Die Praxisgruppe um Reinhard Willemsen und Marcus Backes liefert ‘hervorragenden Service’ und Bearbeitungszeiten, GeschĂ€ftssinn sowie Branchenkenntisse werden als ‘sehr gut’ eingestuft. Ein Highlight war die Sanierungs- und Restrukturierungsberatung im Zusammenhang mit der Insolvenz einer Tochtergesellschaft von Transport Capital. Christoph Schauenburg wird fĂŒr seine ‘rechtliche Expertise’ und den ‘organisatorischen Überblick ĂŒber die Mandate’ empfohlen.

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