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Deutschland 2018 > Bank- und Finanzrecht > Finanzmarktaufsicht

Redaktionelle Abschnitte

Tabellenverzeichnis

  1. Finanzmarktaufsicht
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Dirk Bliesener - Hengeler Mueller
    • Alexander Glos - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thomas Paul - Hengeler Mueller
    • Frank Schäfer - Sernetz • Schäfer
    • Gunnar Schuster - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Andreas Steck - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Alexander Behrens - Allen & Overy LLP
    • Markus Benzing - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Andreas Dehio - Linklaters
    • Christian Schmies - Hengeler Mueller
    • Frederik Winter - Linklaters

Umfasst neben dem Fokus auf Bankaufsichtsrecht auch weitere aufsichtsrechtliche Themen im Bereich Finanzdienstleistungen.

Laut Wettbewerbern und Mandanten ist Freshfields Bruckhaus Deringers ‘starke’ Praxis ‘mit Abstand Marktführer’ aufgrund der breiten Aufstellung, einer ausgewogenen Mischung aus transaktionsbegleitender und laufender Beratung von Finanzdienstleistern zu aufsichtsrechtlichen Themen, einschließlich Bankaufsichtsrecht, Investmentaufsichtsrecht und Zahlungsdiensterecht sowie im Zusammenhang mit Bankeninsolvenz und -abwicklungen. Das Mandantenportfolio umfasst deutsche und ausländische Banken mit Geschäft in Deutschland aber auch Industrieunternehmen und internetbasierte Plattformen. Die enge Zusammenarbeit mit Londoner Kollegen zeigt sich unter anderem im Kontext mit dem Thema Brexit und bei der Beratung der London Stock Exchange beim geplanten Zusammenschluss mit der Deutschen Börse. Das Team beriet außerdem jüngst UBS bei der Zusammenführung ihres europäischen Vermögensverwaltungsgeschäfts in der UBS Europe SE mit Sitz in Frankfurt und ein weiteres Highlight ist die Beratung des langjährigen Mandanten HSH Nordbank bei mehreren parallelen Portfoliotransaktionen sowie im Rahmen der Privatisierung der Bank. Alexander Glos gilt als ‘führend’ im Markt und Gunnar Schuster ist ebenso ‘erstklassig’. Thomas Emde wird weiterhin für seine langjährige Erfahrung anerkannt und Markus Benzing wurde zu Jahresanfang 2017 zum Counsel ernannt.

Hengeler Mueller ist im Bankaufsichtsrecht mit einem branchenspezifischen Ansatz ‘gut verankert’, sowohl in der Beratung von Banken und Finanzdienstleistern zu Transaktionen als auch in der regulatorischen Stand-alone und laufenden Beratung. Schwerpunkte der Praxis lagen jüngst weiterhin auf der zentralen europäischen Bankenaufsicht, den Maßnahmen durch das einheitliche Abwicklungsgremium und der Ausführung durch die deutschen Abwicklungsbehörden, sowie der Beratung rund um Brexit. Der angesehene Dirk Bliesener beriet PSA bei der €1,3 Milliarden Übernahme von Opel und Vauxhall von GM. Er war des Weiteren für die Commerzbank und Hypothekenbank Frankfurt bei der aufsichtsrechtlichen Abwicklung der Hypothekenbank Frankfurt im Wege der Ausgliederung mit anschließender Anwachsung auf die Commerzbank nach dem Zuständigkeitswechsel von der BaFin auf die EZB tätig. Bei der Gründung der Credit Suisse (Schweiz) AG als 100%ige Tochter der Credit Suisse AG mit eigener Banklizenz übernahm Thomas Paul die Beratung der bankaufsichtsrechtlichen Aspekte während die Kanzlei die Rechtsberatung von Kanzleien aus 20 Jurisdiktionen zusammen mit Bär & Karrer AG weltweit koordinierte. Als aufstrebend anerkannt wird der ‘sehr erfahrene und sehr umgängliche’ Christian Schmies; er ‘macht seine Sache gut’ und hat besondere Expertise im Bereich FinTech.

Linklaters’ ‘empfehlenswerte’ bankaufsichtsrechtliche Praxis ‘setzt den Maßstab’ mit ‘exzellenter Erreichbarkeit’ und ‘hervorragender Branchenkenntnis’; das Team ist ‘immer bestens informiert über Marktüblichkeit’ und berät zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit M&A, Restrukturierungen, den Themen Brexit und FinTech sowie Corporate Governance und Compliance. Die strategische Beratung dreht sich oft um komplexe Rechtsentwicklungen im Hinblick auf die Finanzmarktrichtlinie MiFID II und Finanzmarktverordnung MiFIR, Eigenkapitalrichtlinie CRD IV und Eigenkapitalverordnung CRR, und den sogenannten Basel IV Reformen. Zu den Mandanten zählen Banken, Versicherungen sowie Unternehmen. Ein Highlight ist weiterhin die regulatorische Beratung der Deutschen Börse beim geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange. Des Weiteren berät man Montagu Private Equity beim Erwerb des Vermögensverwalters Universal-Investment-Gesellschaft. Ein langjähriger Mandant im Restrukturierungsbereich ist die HSH Finanzfonds, jüngst beim Aufbau der HSH Portfoliomanagement AöR (der deutschlandweit ersten landesrechtlichen Bad Bank) und im Rahmen der Beratung der HSH Beteiligungs Management bei der Privatisierung der HSH Nordbank. ‘Guter Jurist und eine Seele von Mensch’ Andreas Steck leitet die Praxis mit Unterstützung durch den ebenso angesehenen Frederik Winter und den als aufstrebend anerkannten Andreas Dehio, der im Mai 2017 zum Partner ernannt wurde.

Allen & Overy LLPs aufsichtsrechtliche Praxis, die sich auf die Beratung von in- und ausländischen Geschäfts- und Investmentbanken, Asset Managern, Infrastrukturanbietern für Finanzmärkte sowie Verbänden der Finanzindustrie stützt, verzeichnete einige Veränderungen auf personeller Ebene: Während ‘Spitzenanwalt’ Frank Herring im April 2017 aus der Partnerschaft austrat und nun als Of Counsel tätig ist, verstärkte sich das Team schon einen Monat zuvor mit dem ‘guten Aufsichtsrechtler’ Alexander Behrens von Mayer Brown LLP, doch der ‘sehr beeindruckende’ und ‘sehr starke’ Kai Schaffelhuber kündigte kurz vor Redaktionsschluss seinen Abgang und die Gründung einer eignenen Kanzlei an. Mit einem Schwerpunkt auf dem Thema Brexit berät man einen britischen aber auch einen ostasiatischen Finanzkonzern zur Optimierung der Konzernstruktur im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit in EU-Mitgliedsstaaten nach Brexit, einschließlich des Erlaubnisverfahrens für einen künftigen EU-Passporting-Hub in Frankfurt. Zu den weiteren Mandanten zählen ein internationaler Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen bezüglich der Strukturierung einer App-basierten Parkgebühren-Zahlungslösung, ein großes deutsches Kreditinstitut hinsichtlich der Überprüfung der gesamten Compliance-Struktur und eine schweizerische Privatbank, die man beim grenzüberschreitenden Zusammenschluss von Konzernunternehmen und der Umwandlung einer Tochtergesellschaft in eine Niederlassung berät.

Clifford Chances ‘ausgezeichnete’ Praxis beschäftigt sich jüngst vor allem mit Brexit-bezogenen aufsichtsrechtlichen Fragestellungen neben der regulatorischen Beratung im Rahmen von M&A-Transaktionen und breiteren aufsichtsrechtlichen Tätigkeit im Kontext der Entwicklung neuer Geschäftstätigkeiten und Produkte, der Geschäftsorganisation, dem Risikomanagement sowie der Streitbeilegung. Mit einer Stärke bei grenzüberschreitenden Fragestellungen beriet man beispielsweise Fosun beim Mehrheitserwerb an Hauck & Aufhäuser und ihren Tochtergesellschaften in Luxemburg und der Schweiz, sowie GE bei der strategischen Neuausrichtung der Finanzierungaktivitäten in Deutschland, Frankreich und Italien, einschließlich der Durchführung von Erlaubnisverfahren. Viel Zeit in Anspruch genommen hat die aufsichtsrechtliche Beratung von britischen und deutschen Banken, US-Investmentbanken sowie japanischen, schweizerischen und kanadischen Banken zur Standortverlegung und generellen Brexit-Strategie. Ein weiterer Mandant ist RBS Deutschland bezüglich der Abwicklung der erlaubnispflichtigen Tätigkeiten und Rückgabe der Bankerlaubnis. Praxisleiter Marc Benzler wird im Markt hoch anerkannt und hat auch besondere Expertise im Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Derivaten.

Bei dem ‘sehr hohen Servicelevel’ von Latham & Watkins LLP haben Mandanten ‘keinerlei Beanstandungen’, denn die ‘Ansprechpartner sind Fachleute und sehr kundenorientiert’; das ‘starke’ aufsichtsrechtliche Team wird insbesondere ‘für Spezialfragen’ empfohlen. Ein Schwerpunkt liegt auf der grenzüberschreitenden Beratung, vor allem in Zusammenarbeit mit den Praxen in London, den USA und Hongkong, und eine besondere Stärke liegt zudem im Bereich FinTech: Zusammen mit der starken Cyber Security, Technologie und Datenschutz-Praxis ist man auch technologieaffin für Banken bei aufsichtsrechtlichen Themen rund um die Digitalisierung im Bankenbereich tätig. Ein jüngstes transaktionsbezogenes Highlight ist die Beratung der Berenberg Bank und Bankhaus Lampe beim Verkauf ihrer Anteile an der Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment-Gesellschaft. Die laufende regulatorische Beratung verschiedener deutscher Kreditinstitute umfasst unter anderem aufsichtsrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Europapass, mit der MiFID II Umsetzung und mit Eigenkapitalzuschlägen auf europäischer Gruppenebene. Ein langjähriger Mandant ist der Bundesverband Deutscher Banken. Mit einem Fokus auf M&A-Transaktionen hat Markus Krüger sich auch ‘einen Namen im Aufsichtsrecht erarbeitet’ und Axel Schiemann wurde zum Jahreswechsel 2017 zum Partner ernannt.

Neben der Stand-alone und laufenden Beratung von Finanzdienstleistern und Verbänden der Finanzindustrie beraten die ‘geschätzten Kollegen’ von White & Case LLP auch zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen bei Transaktionen und Streitigkeiten. Schwerpunkte der Praxis liegen vor allem bei der zentralen europäischen Bankenaufsicht, wo das Team die internationale Vernetzung der Kanzlei gut ausspielen kann, im Bereich der Bankenabwicklung und bei der digitalen Transformation von Banken. Im M&A-Bereich war ein Highlight die aufsichtsrechtliche Beratung der DZ BANK bei ihrem Zusammenschluss mit der WGZ BANK. Henning Berger in Berlin erstellte außerdem für Die Deutsche Kreditwirtschaft (die Interessenvertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände) ein umfangreiches Rechtsgutachten zur Anwendung der europäischen und nationalen bankaufsichtsrechtlichen Vorschriften innerhalb des Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus. In Frankfurt ist Andreas Wieland besonders aktiv und Dennis Heuer wird ebenfalls empfohlen. Kai-Michael Hingst wechselte im April 2017 in das neu eröffnete Hamburger Büro von Noerr.

Stärken von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLPs kompakten Teams liegen vor allem in der umfassenden Beratung von Transaktionen im Finanzsektor, einschließlich der nahtlosen aufsichtsrechtlichen Beratung, und der Fähigkeit gleichzeitig deutsche, europäische und US-rechtliche regulatorische Fragestellungen abzudecken. So berät Thomas Kopp beispielsweise GM zu den regulatorischen Aspekten des Verkaufs ihrer Tochtergesellschaft Opel/Vauxhall und GM Financials europäischer Geschäftstätigkeit an PSA und Gabriele Apfelbacher übernahm auch die aufsichtsrechtliche Beratung von Amundi beim Erwerb der Fondsgesellschaft Pioneer Investment von UniCredit. In einem weiteren Highlight berät man die langjährige Mandantin Deutsche Bank zu US- und deutschrechtlichen bankaufsichtsrechtlichen Fragestellungen bei der im März 2017 bekanntgegebenen Kapitalerhöhung. Auch zum Thema Brexit wird man zunehmend zu Rate gezogen. Ward Greenberg verfügt über US-rechtliche Expertise; Hanno Sperlich verließ die Kanzlei im Sommer 2017.

GSK Stockmanns breit aufgestellte aufsichtsrechtliche Praxis erstreckt sich von der Beratung zu Brexit und bei Banken-M&A-Transaktionen bis hin zu Fragen der neu entstehenden EU-Kapitalmarktunion und Themen wie der Digitalisierung des Bankenbereichs und Crowdfunding. Zu den jüngsten Mandanten zählen unter anderem deutsche und internationale Banken, internationale Infrastrukturanbieter für Finanzmärkte, Verbände aus dem Finanzsektor, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Kreditkarten- und Zahlungsdienstleister sowie DAX-Unternehmen und Start-ups. Oliver Glück hat besondere FinTech-Expertise, einschließlich zu Zahlungsdiensten und Blockchain-Fragen. Geleitet wird die Praxis von Markus Escher in München und dem ‘kenntnisreichen, serviceorientierten und kommerziellen’ Peter Scherer in Frankfurt, der sich vor allem auf Schnittstellen zum Kapitalmarktrecht fokussiert. Eine Stärke der Praxis liegt auch in der Beratung zum grenzüberschreitenden Geschäft mit Luxemburg, da man hier seit 2016 über ein vorteilhaftes Büro vor Ort verfügt.

Hogan Lovells International LLPs aufsichtsrechtliche Praxis hat sich ‘gut positioniert’ und berät Kredit-, Finanzdienstleistungs-, E-Geld- und Zahlungsinstitute sowie Kapitalanlagegesellschaften von der Planung und Gründung über die Entwicklung aufsichtsrechtskonformer Produkte bis hin zur Umstrukturierung und Abwicklung. Ein besonderer Fokus liegt bei der Beratung der Zahlungsverkehrsbranche; zu den Mandanten zählen hier auch der Bundesverband der Zahlungsinstitute in allen aufsichtsrechtlichen Fragestellungen sowie der Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber (BECN). In diesem Zusammenhang berät man ebenfalls vermehrt im Bereich FinTech und war beispielsweise jüngst bei der Beantragung einer Erlaubnis für das Betreiben des E-Geld-Geschäfts für die Concardis tätig. Weitere Expertise hat das Team im Zusammenhang mit Stützungsmaßnahmen für Kreditinstitute sowie der Bankenrestrukturierung. Hervorzuheben ist letztlich auch die Zusammenarbeit mit den Praxen in London, Paris und vor allem den USA. Tim Brandi und Richard Reimer in Frankfurt und Michael Leistikow in Düsseldorf werden empfohlen. Kurz vor Redaktionsschluss kündigte außerdem Jochen Seitz seinen Wechsel von Mayer Brown LLP an; er verfügt insbesondere über regulatorische Expertise im Kapitalmarkt.

Mit einer produktorientierten Beratung im Bereich von Finanzdienstleistungen deckt Mayer Brown LLP verschiedenste Aspekte des Bank- und Wertpapieraufsichtsrechts ab, insbesondere hinsichtlich Marktinfrastrukturfragen, dem Vertrieb von Wertpapieren sowie dem Bereich der Eigenmittelanforderungen an Banken und dem Bankenrestrukturierungsrecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beratung zu MiFID II und MiFIR, hier kooperiert das Team eng mit Verbänden und nationalen Aufsichtsbehörden. Jüngst konnte man eine Reihe von Mandaten von Online-Banken gewinnen, unter anderem für die Deutsche Kreditbank, die man zu MiFID II, MiFIR und PRIIPs berät. Auch für die Norddeutsche Landesbank – Girozentrale ist man im Zusammenhang mit der Umsetzung von MiFID II und MiFIR tätig. Weitere Expertise liegt in der Regulierung von OTC-Derivaten und der Umsetzung der EMIR-Verordnung. Nachdem die Praxis im März 2017 den Wechsel von Alexander Behrens zu Allen & Overy LLP verkraften musste, kündigte auch Praxisleiter Jochen Seitz kurz vor Redaktionsschluss seinen Abgang zu Hogan Lovells International LLP an.

Noerrs wachsende aufsichtsrechtliche Praxis hat besondere Expertise im Bereich der Zahlungsdienste, berät oft im Hinblick auf die Digitalisierung im Bankenbereich und setzt somit auch einen Schwerpunkt auf die FinTech-Branche. So beriet man beispielsweise FinTech Start-up Joinesty umfassend beim deutschen und europäischen Roll-out, inklusive regulatorischer Fragen. Ein weiteres Beratungsfeld ist Compliance im Bereich der Wertpapierdienstleistungen mit verstärktem Beratungsbedarf zu MiFID II und auch Brexit war ein Thema bei jüngsten Mandaten. Gelegentlich berät man im Rahmen von Transaktionen, so etwa Volkswagen Financial Services zu allen regulatorischen Belangen des Tank-Karten-Geschäftes im Laufe des Erwerbs einer strategischen Unternehmensbeteiligung. Der ‘rührigeJens Kunz hat ‘gute Kenntnisse’ und leitet die Praxis zusammen mit Torsten Fett. Das Team konnte sich jüngst deutlich verstärken: im November 2016 gewann man Stefan Gebauer, vormals bei der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse, der Dachgesellschaft der Gruppe Börse Stuttgart, als Of Counsel an der Schnittstelle zwischen Compliance und Aufsichtsrecht; im März 2017 wechselte Martin Haisch von Dechert LLP, der neben dem Investmentsteuerrecht auch über aufsichtsrechtliche Expertise verfügt; und im April 2017 stieß Finanzaufsichtsrechtler Kai-Michael Hingst vom ehemaligen Hamburger Büro von White & Case LLP hinzu.

Boutique Sernetz • Schäfer, die vor allem für die Prozessvertretung im Bankenbereich bekannt ist, bietet auch im Aufsichtsrecht ein ‘absolut hohes Servicelevel: eine extrem kurze Reaktionszeit, sehr gute Branchenkenntnisse und eine kompetente Beratung’, ‘insbesondere die herausragende rechtliche Expertise sowie der kollegiale Umgang’ werden geschätzt. Das Mandantenportfolio umfasst Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Industrieunternehmen bis hin zu PE-Fonds und Börsen. Zunehmend war das Team auch für Family Offices hinsichtlich KWG-Fragen tätig. Ein Highlight ist weiterhin die Vertretung und aufsichtsrechtliche Beratung der FMS Wertmanagement, der Abwicklungsanstalt der Hypo Real Estate, in Bezug auf das von der österreichischen Aufsichtsbehörde FMA verhängte Moratorium für Verbindlichkeiten der Abwicklungseinheit der Hypo Alpe Adria. Ein weiterer Mandant ist Grovepoint. Frank Schäfer leitet das in Düsseldorf und München ansässige Team, in dem auch Thomas Eckhold für ‘seine freundliche Art’ empfohlen wird; er ‘versteht es, Dinge auch für Nicht-Juristen verständlich zu erklären’. Im Juli 2017 verstärkte man sich außerdem mit Thorsten Voß von WTS und Mandanten heben auch hervor, dass die Praxis ‘von einem guten Netzwerk an unter anderem ausländischen Juristen profitiert’.

Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbHs in München ansässige Praxis ist vor allem bekannt für die starke Marktdurchdringung im Bereich der Zahlungsdienste und das Team fokussiert sich umfassend auf den FinTech-Sektor und berät unter anderem zu aufsichts-, geldwäsche- und vertragsrechtlichen Fragestellungen. So beriet man beispielsweise langjährige Mandantin InterCard zu aufsichtsrechtlichen und vertragsrechtlichen Themen bei der Einführung des mobilen Zahlungsverfahrens PAYBACK PAY und Kernmandantin Wirecard Bank bei der Kooperation mit der Spar-App savedroid. Ein neuer Mandant ist solarisBank und das Portfolio umfasst des Weiteren Fidor Bank, Delivery Hero, die European FinTech Alliance und mehrere Verbände. Peter Frey und Christian Walz sind die Hauptansprechpartner.

Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbHs aufsichtsrechtliche Praxis um Mathias Hanten setzt strategisch auf Ausbau: Nach dem Zugang von Alexander Heist als Salary Partner von der BaFin im Mai 2016, konnte man nun zu Jahresbeginn 2017 auch Hannes Bracht als Counsel von Sernetz • Schäfer gewinnen. Ein großer Schwerpunkt liegt auf Brexit-bezogenen Mandaten für internationale Großbanken, Expertise liegt des Weiteren im FinTech-Bereich und bei regulatorischen Fragen im Zusammenhang mit Geschäft aus dem Iran. So berät man beispielsweise ein iranisches Kreditinstitut bezüglich der Errichtung einer deutschen Zweigstelle nach Aufhebung der europäischen Sanktionen.

Dentons über die letzten Jahre hinweg wachsende regulatorische Praxis wird ‘sehr geschätzt’, nicht zuletzt aufgrund der ‘hervorragenden Beratung, sehr guten Branchenkennnisse und sehr schnellen Bearbeitungszeiten’. Das Team um Bernd Geier berät Banken, Marktinfrastrukturanbieter und Verbände zu strategischen Fragen und Transaktionen und deckt ebenso Schnittstellen zu internen Untersuchungen und forensischen Tätigkeiten ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beratung zur MiFID II-Umsetzung und der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR); zu den Mandanten zählen hier beispielweise die Deutsche Börse und Bankhaus Metzler zu dessen MAR und MiFID-II-Projekt. Weitere Mandanten sind unter anderem der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und die BayernLB. Im April 2018 wechselte Bernd Geier jedoch zu Berwin Leighton Paisner LLP.

Die bankaufsichtsrechtliche Praxis von Gleiss Lutz um Maximilian von Rom berät unter anderem im Rahmen von Banken-M&A-Transaktionen, jüngst beispielweise Crédit Mutuel beim Erwerb der deutschen GE Capital Sparte, und vermehrt auch zum europäischen Bankaufsichtsrecht bei internationalen Mandaten ohne Inlandsbezug. Ein Highlight ist die bankaufsichtsrechtliche Beratung des Ontario Teachers’ Pension Plan in Bezug auf die Cum-Ex-Vorwürfe gegen die Maple Bank. Besondere Expertise liegt des Weiteren bei der Beratung zu den aufsichtsrechtlichen Vergütungsanforderungen der CRD IV Richtlinie.

Norton Rose Fulbrights Praxis um Rüdiger Litten und Martin Krause berät hauptsächlich Banken und andere Finanzdienstleister zu regulatorischen Themen, einschließlich eines großen Schwerpunktes auf MiFID II, aber unter anderem auch EMIR-Compliance. Auch im FinTech-Bereich konnte man jüngst mit einigen Mandaten aufwarten. Das Bankhaus Metzler berät man laufend bezüglich regulatorischer Fragen im Zusammenhang mit Derivaten und KT Bank regelmäßig hinsichtlich Verbraucherschutz. Ein weiterer Mandant ist Wüstenrot & Württembergische. Erwähnenswert ist auch die aufsichtsrechtliche Beratung von türkischen Banken in Deutschland im Zusammenhang mit dem Kapitalmarktgeschäft und mit strukturierten Produkten.

Neben aufsichtsrechtlicher Expertise im Kontext des FinTech-Bereichs berät Taylor Wessing auch häufig Auslandsbanken zu regulatorischen Fragestellungen beim Markteintritt in Deutschland, im Zusammenhang mit gruppenweiten Restrukturierungen und den Produktstrategien der Banken. Ein Mandant in diesem Bereich ist beispielweise VietinBank. Ein weiterer Kernmandant ist Rabobank Deutschland seit der Einführung des Privatkundengeschäfts der Marke RaboDirect; das Team berät zu allen regulatorischen bank- und zahlungsdienstleistungsrechtlichen Fragestellungen sowie in der fortlaufenden Compliance und bei gruppenweiten Projekten. Im FinTech-Bereich berät man unter anderem N26, ein Start-up auf dem Gebiet des Bankengeschäfts, während der gesamten Entwicklungsphase. Volker Baas und Salary Partnerin Anna Izzo-Wagner sind die Schlüsselfiguren in Frankfurt. Lea Maria Siering stieg nach einem Jahr bei FinTech CrossLend wieder ins Team ein, diesmal als Salary Partnerin in Berlin.

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    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
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    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
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  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
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    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
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  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

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