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Deutschland 2018 > Gesellschaftsrecht und M&A > M&A: internationale mittelgroße Deals (€100m – €500m)

Redaktionelle Abschnitte

Tabellenverzeichnis

  1. M&A: internationale mittelgroße Deals (€100m – €500m)
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Barbara Keil - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thomas Meyding - CMS
    • Hans-Jörg Ziegenhain - Hengeler Mueller

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Martin Viciano Gofferje - Gleiss Lutz
    • Heiko Gotsche - Baker McKenzie
    • Tobias Heinrich - White & Case Insolvenz GbR
    • Andreas Hoger - Hengeler Mueller

Der Bereich M&A ist aufgeteilt in nationale und internationale, sowie große und mittelgroße Transaktionen. Die vorgenommene Unterteilung erlaubt eine genauere Abbildung der strategischen Positionierungen und besonderen Stärken der in diesem Segment aktiven Sozietäten.

Nach wie vor zählt Freshfields Bruckhaus Deringer zu den Marktführern in der Beratung des internationalen M&A-Geschäfts. Branchenübergreifend, doch mit besonderer Expertise im Gesundheitsbereich, der Finanzindustrie und dem Technologiesektor, stemmt man mittelgroße Transaktionen bei Bedarf mit großen Teams. Vor allem im Schifffahrtssektor war man zuletzt sehr aktiv, wo Marius Berenbrok Hapag-Lloyd bei der Übernahme der United Arab Shipping Company sowie Mærsk Line beim Erwerb aller Partnerschaftsanteile an der Reederei Hamburg Süd von der Oetker-Gruppe beriet. In einer weiteren Highlight-Transaktion begleitete man Vossloh, die man bereits einige Jahre zuvor beim Einstieg in das Schienengeschäft unterstützte, beim Erwerb des Streckenschwellenherstellers Rocla Concrete Tie von Altus Capital Partners für rund $117 Millionen. Auch in Ländern, in denen die Kanzlei keine eigenen Büros hat, ist die Praxis aktiv, wie die Beratung von Klöckner Pentaplast beim €41 Millionen-Erwerb des türkischen Verpackungsherstellers Farmamak beweist. Matthias-Gabriel Kremer leitet das Team von Frankfurt aus, wo auch Christoph Seibt empfohlen wird. In München gelten Kai Hasselbach, Ludwig Leyendecker und Barbara Keil als ausgezeichnet; in Düsseldorf ist Stephan Waldhausen ein angesehener Berater.

Mit einem ausgesprochen hohen Dealflow sichert sich Hengeler Mueller erneut eine Spitzenposition. Die deutsche Kanzlei hat ein gefestigtes Netzwerk an internationalen Partnerkanzleien, mit denen sie nach Bedarf kooperiert, so unter anderem bei der Beratung von Konecranes beim €230 Millionen-Verkauf der Stahl CraneSystems an Columbus McKinnon, an dem insgesamt zehn Nationen beteiligt waren. Ebenso verkäuferseitig beriet man die SGL Group im Rahmen der €350 Millionen-Veräußerung des Geschäftsbereichs Graphitelektroden an Showa Denko, während man beim €139 Millionen-Erwerb des Automobilzulieferers Carcoustics von AlpInvest Partners für den Käufer, die chinesische Dare-Gruppe, tätig war. Ein Zusammenschluss wurde im Namen von Epigenomics betreut, die ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien durch die Summit Hero Holding annahm. Während eine Vielzahl an Partnern im M&A-Geschäft mitmischen, werden im Frankfurter Büro insbesondere Daniela Favoccia, Andreas Hoger und Peter Weyland empfohlen. In München gilt Hans-Jörg Ziegenhain als ein ‘geschickter Verhandlungsführer’ und auch Georg Frowein begleitet regelmäßig Share-Deals in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Immobilien. Annika Clauss und Martin Ulbrich wurden Anfang 2017 zu Partnern ernannt.

Das ‘herausragende internationale Netzwerk’ von Baker McKenzie sorgt für einen steten Mandatsfluss im MidCap-Bereich. Einen komplexen gemischten Share/Asset-Deal mit Carve-out in verschiedenen Ländern betreute man mit der Beratung von Pumpen, Dichtungen und Ventil-Hersteller Flowserve beim €186 Millionen-Verkauf der Gestra-Gruppe an Spirax Sarco. Weitere Mandats-Highlights waren die Beratung von Grünenthal bei der Übernahme von Adhesys Medical, von Allegion beim Erwerb sämtlicher Anteile an Trelock, sowie von Dassault Systèmes beim €220 Millionen-Erwerb sämtlicher Aktien von CST – Computer Simulation Technology. Auch Alba Group und HOCHTIEF setzten zuletzt auf die von Nikolaus Reinhuber und Andreas Lohner geleitete Praxis, in der auch Heiko Gotsche empfohlen wird und die im Jahr 2016 den Zugang eines Berliner Teams um Thomas Dörmer und Tim Heitling von Taylor Wessing und den Abgang Sönke Beckers zu Herbert Smith Freehills Germany LLP verzeichnete. Außerdem wurden Christian Atzler und ‘der bodenständige’ und ‘zeitlich flexible Teamplayer’ Ingo Strauss im Juli 2016 zu Partnern ernannt.

DLA Piper konnte mit der ‘mandantenfokussierten Beratung’ die ausgezeichnete Stellung im deutschen Markt erneut verteidigen. Zuletzt beriet man Columbus McKinnon bei der Akquisition von STAHL CraneSystems von Konecranes, sowie IGM Resins beim Erwerb des weltweiten Photoinitiatoren-Geschäfts von BASF. Verschiedene Länder-Desks sorgen für einen steten Mandatsfluss aus dem Ausland. So ist Nils Krause und Florian Hirschmann für das China-Geschäft und Benjamin Parameswaran für das Indien-Geschäft verantwortlich, während auch ein Afrika-Desk immer stärkere Aufmerksamkeit gewinnt. Das Team verzeichnete im Januar 2017 drei Ab- und im Mai 2017 drei Zugänge: Kirsten Girnth ging zu Bryan Cave LLP, Michael Burg zu PwC Legal (PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft) und Jan Schinköth zu Sidley Austin LLP, während Mathias Schulze-Steinen, Andreas Füchsel und Claudius Paul von K&L Gates LLP kamen.

Gleiss Lutz ist in der M&A-Beratung von DAX-Unternehmen und dem gehobenen Mittelstand ‘nicht nur aus juristischer sondern auch wirtschaftlicher Perspektive ausgezeichnet’. Mandanten bescheinigen außerdem ‘große Erfahrung in der Arbeit mit japanischen Mandanten’ bei Inbound-Transaktionen und man ist regelmäßig für Unternehmen aus dem europäischen Ausland tätig. Die im insolvenznahen Geschäft besonders erfahrene Praxis beriet zuletzt Oakley Capital im Bieterverfahren um die insolvente Unister-Gruppe. Bei einem Zusammenschluss und dem öffentlichen Übernahmeangebot betreute man die mit gut €100 Millionen bewertete SinnerSchrader, die sich mit Accenture zusammentat. Weitere Mandate umfassen die Beratung von Rickmers beim Verkauf von Rickmers-Line an Zeaborn, sowie eBay beim Verkauf von ViA-Online an Nexec. Das Partnerduo Christian Cascante und Ralf Morshäuser leitet das aus 23 Transaktionspartnern bestehende Team, in dem Martin Viciano Gofferje Anfang 2017 in die Partnerschaft aufgenommen wurde. Michael Burian findet ‘wirtschaftliche und umsetzbare Lösungsansätze’ und wird neben Gerhard Wegen und Alexander Schwarz empfohlen. Ehemaliger Counsel Roland Sterr ist seit Oktober 2017 General Counsel bei HeidelbergCement.

Laut Mandanten ist Latham & Watkins LLP in mittelgroßen Transaktionen ‘mit internationalem Bezug uneingeschränkt zu empfehlen’; zurückzuführen ist dies unter anderem auf die guten Beziehungen mit den internationalen Büros der Kanzlei, insbesondere in den USA und Großbritannien. So arbeitete man in der Beratung von Astellas Pharma beim €422 Millionen-Erwerb von Ganymed Pharmaceuticals mit den Büros in Houston und Washington zusammen; und in der Beratung von Mobivia bei der Übernahme von A.T.U Auto-Teile-Unger mit dem Pariser Büro. Außerdem begleitete das Team einige Transaktionen im Gesundheitsbereich sowie dem Energiesektor. Martin Neuhaus und Henning Schneider tragen die gemeinsame Verantwortung für die 18 Partner starke Praxis, die über vier Standorte verteilt ist. In München gilt Rainer Traugott und in Düsseldorf Harald Selzner als besonders empfehlenswert; an letzterem Standort kam im Oktober 2017 Nikolaos Paschos von Linklaters hinzu. Zudem gab es interne Partnerernennungen in Frankfurt mit Leif Schrader und Hamburg mit Nils Röver.

Neben der Begleitung von Großtransaktionen fokussiert sich Linklaters auch auf die Beratung von deutschen Unternehmen bei Outbound-Transaktionen im MidCap-Bereich. So wurde die ZF Friedrichshafen im Bieterkampf um den schwedischen Bremsenhersteller Haldex und die BayWa bei der vollständigen Übernahme von Agrimec/Abemec beraten. Ein weiteres Highlight stellte die Begleitung der BP Europa bei der Separierung des Ruhr Oel-Joint Ventures mit Rosneft dar. Auch wenn ausländische Büros federführend beraten, wie das Londoner Büro bei der Betreuung der Deutschen Post beim Zukauf von UK Mail, ist das deutsche Team häufig maßgeblich beteiligt. Die Praxis umfasst 26 Partner an fünf Standorten und wird von Ralph Wollburg und Hans-Ulrich Wilsing gemeinsam geleitet. Beide sind vom Düsseldorfer Büro aus tätig, in dem ebenso Achim Kirchfeld und Tim Johannsen-Roth empfohlen werden. Im Jahr 2017 verzeichnete man den Weggang von Nikolaos Paschos, der zu Latham & Watkins LLP wechselte, während der in Frankfurt ansässige Dirk Horcher in die Partnerschaft aufgenommen wurde.

Das ‘sehr sorgfältige’ Team von White & Case LLP ist häufig in deutsch-chinesischen Transaktionen visibel. Aktuelle Mandate mit Bezug zu anderen Ländern waren beispielsweise die Beratung der französischen Groupe Legris Industries bei der Übernahme von Schiederwerk; die Beratung des Softwareentwicklers Luxoft bei dem Erwerb des schwedischen Softwareunternehmens Pelagicore; und die Beratung der DZ Bank bei ihrem Zusammenschluss mit der WGZ Bank. In der Praxis um den in Berlin tätigen Jörg Kraffel wurden Anfang 2017 die in Frankfurt ansässigen Hendrik Röhricht und Markus Stephanblome in die Partnerschaft aufgenommen. Dort werden auch Tim Arndt, Tobias Heinrich und Andreas Stilcken empfohlen. Man verzeichnete drei Abgänge: Axel Pajunk machte sich Ende 2016 mit LexAdvice selbständig, Patrick Narr wechselte zu Jahresanfang 2017 zu Norton Rose Fulbright und Volker Land ging im April 2017 zu Noerr.

CMS berät seit Eröffnung eines Büros in Teheran vermehrt heimische Unternehmen beim Einstieg in den iranischen Markt. Generell werden sowohl deutsche Unternehmen bei Akquisitionen im Ausland, als auch internationale Mandanten bei Inbound-Transaktionen betreut, zuletzt beispielsweise einige chinesische Unternehmen bei Akquisitionen in Deutschland. Maximilian Grub, Hilke Herchen und Ernst-Markus Schuberth leiten das 65 Partner große Team, das sich auf acht Standorte verteilt und fünf neue Partner zählt: Thomas Sonnenberg wechselte im August 2016 von einer Inhouse-Position bei Triton und Tobias Grau, Christoph Lächler, Jochen Lux und Michael Wangemann wurden Anfang 2017 in die Partnerschaft aufgenommen. Daneben werden Oliver Wolfgramm und Thomas Meyding empfohlen.

Clifford Chance hat ausgezeichnete Beziehungen mit China und Japan; veranschaulicht wird dies beispielsweise durch die Beratung des japanischen Familienunternehmens Musashi Seimitsu Industry beim Erwerb von 100% der Aktien am Automobilzulieferer Hay Group von The Gores Group. Ein weiteres Highlight aus dem Jahr 2016 ist die Mandatierung durch Acino International und Acino Pharma beim €250 Millionen-Verkauf der Geschäftsbereiche transdermale Pflaster und Implantat-Technologie an Luye Pharma. Die von den ‘exzellenten Beratern’ Thomas Krecek und Anselm Raddatz gemeinsam geleitete 15 Partner große Praxis schließt auch die Produktgruppen Industrieunternehmen- und Finanzinstitutionen-M&A sowie Private Equity ein. Besonders empfohlen wird der ‘hervorragende Verhandlungsführer’ Christof-Ulrich Goldschmidt, der ‘auch Nicht-Juristen komplexe Sachverhalte anschaulich erklären’ kann. Teamveränderungen im Mai 2017 umfassen den Abgang Christopher Kelletts zu Linklaters und die Partnerernennungen von Frederik Mühl und Gunnar Sachs. Außerdem setzte sich Thomas Stohlmeier zur Ruhe.

Sehr schnell und extrem professionell’ berät Decherts M&A-Praxis unter der Leitung von Federico Pappalardo von Frankfurt und München aus häufig in Zusammenarbeit mit den Londoner und US-Kollegen. Mit einer Beteiligung von 12 internationalen Büros der Kanzlei war die Beratung von Shanghai Shenda bei der Vereinbarung eines Joint Ventures mit dem Automobilausrüster International Automotive Components ein besonders internationales Mandat. Weitere Highlights waren die Beratung von Lazada bei der Übernahme von RedMart, dem größten Online-Lebensmittelhändler in Singapur, sowie die Begleitung von AKKA Technologies bei der Akquisition der deutschen, schweizerischen und österreichischen Gigatronik-Gesellschaften. In München wurden Giovanni Russo Anfang 2017 zum Partner und Carina Klaes-Staudt zur National Partnerin ernannt. In Frankfurt wird der ‘harte und sehr gute Verhandlungsführer’ Sven Schulte-Hillen empfohlen, der ‘wie ein Unternehmer handelt’ und ‘die bilanziellen Auswirkungen von Entscheidungen direkt mitdenken’ kann.

Die M&A-Praxis von Eversheds Sutherland gewinnt dank der Beteiligung an zahlreichen grenzüberschreitenden Transaktionen immer stärker an Visibilität. Zuletzt betreute man Deals mit Bezug zu China, Frankreich, Großbritannien, Iran, Schweden, der Schweiz und den USA. So beriet Christof Lamberts Starbucks beim Verkauf sämtlicher Anteile an Starbucks Coffee Deutschland an AmRest und war ebenso an der Beratung des IT-Infrastruktur-Anbieters Globalways bei der Übernahme durch Star Capital Partners beteiligt. Der ‘sehr gründliche, engagierte und beharrliche’ Sven Schweneke agierte mit einem deutschen Team federführend in der Beratung des Automobilzulieferers Horizon Global bei der €167 Millionen-Übernahme von Westfalia-Automotive und Terwa von DPE Deutsche Private Equity und weiteren Co-Investoren. Er beriet auch federführend den Automobilzulieferer Autoliv bei der Gründung zusammen mit Volvo Cars des Gemeinschaftsunternehmens Zenuity, das Software für autonomes Fahren und Fahrerassistenzsysteme entwickeln soll. Praxisgruppenleiter Matthias Heisse und der im Mai 2016 zum Partner ernannte Christian Mense sind ebenfalls namhafte Anwälte.

Insbesondere der deutsche Mittelstand zählt nach wie vor auf Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbHs breit aufgestellte M&A-Praxis, die von Stuttgart aus von Thomas Kuhnle geleitet wird. Man beriet zuletzt Knorr-Bremse beim Erwerb der britischen GT Group und, in einer separaten Transaktion, Eneco beim Erwerb des Energieversorgungsunternehmens LichtBlick. Philipp Dietz, Michael Krömker und Thomas Weidlich betreuen häufig Transaktionen mit Asien-Bezug, wobei Inbound-Transaktionen aus China einen bedeutenden Teil ausmachen. Christian Rodorff kam im Februar 2017 von King & Wood Mallesons und Christian Horn im Juni 2017 von K&L Gates LLP.

Mayer Brown LLPs Ausbau des Private Equity-Bereichs Anfang 2016 machte sich auch im Jahr 2017 mit einer hohen Auslastung der M&A-Praxis in diesem Bereich bemerkbar. Beispiele für Transaktionen ohne PE-Bezug sind die Beratung der Generac Power Systems beim Erwerb der Motortech Holding und die Betreuung von Knorr-Bremse beim Erwerb von tedrive Steering Systems. Insbesondere die Beratung zu Transaktionen mit Asien-Bezug nahm jüngst zu; so mandatierte die chinesische Spearhead-Gruppe das Team im Rahmen des $148-Erwerbs des deutschen Vermittlers von Smartphone-Werbung Smaato von über 30 Verkäufern aus den USA, Asien und Europa, wobei von Kanzleiseite auch US-amerikanische Kollegen involviert waren. Klaus Riehmer leitet die Praxis, die in Frankfurt und Düsseldorf neun Partner und sieben Counsel zählt. Carsten Flaßhoff, Julian Lemor und Marco Wilhelm werden empfohlen.

Mandanten- und serviceorientiert’ berät Norton Rose Fulbright vornehmlich in den Branchen Energie und Infrastruktur, Versicherungen, Agribusiness und im Zusammenhang mit Kapitalmarkttransaktionen, sowie zuletzt verstärkt im Technologiesektor und im Bereich der Finanzinstitutionen. Man beriet Sandvik beim Verkauf des Mining Systems Operations-Bereichs in einem Bieterverfahren, das über 15 Jurisdiktionen betraf. Einen Unternehmenszusammenschluss betreute man im Auftrag des Werkzeugmaschinen-Herstellers Rofin-Sinar Technologies mit Laser-Hersteller Coherent. Klaus Bader, Frank Regelin und Klaus von Gierke teilen sich die Praxisgruppenleitung. Sascha Grimm wechselte im Mai 2016 Inhouse zu Veritas, Alexander von Bergwelt, Michael Malterer und Igsaan Varachia zwei Monate später zu Dentons. Man verzeichnete jedoch auch einen Zugang mit Patrick Narr von White & Case LLP und drei Partnerernennungen: Katrin Stieß und Peter Holst im Mai 2016 sowie im Mai 2017 von Heiko Bertelmann.

Paul Hastings LLP ist bei ausländischen ebenso wie bei heimischen Mandanten eine beliebte Wahl und dank eines aktiven China-Desks ist man häufig für chinesische Investoren tätig. Innereuropäische Transaktionen sind ein weiterer Fokus; beispielsweise beriet man den Hersteller von Blutdruck-Messgeräten Dexcom im Zusammenhang mit dem Erwerb der Nintamed Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Transaktionen kamen aus dem Immobilienwesen; hier ist das Team im mittleren Marktsegment besonders aktiv. Innerhalb der fünf Partner großen Frankfurter Praxis werden Regina Engelstädter und Christopher Wolff empfohlen.

SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG berät vornehmlich deutsche und europäische Unternehmen bei transnationalen Unternehmenskäufen, -verkäufen und Joint Ventures. Zum Mandantenstamm gehören Namen wie Uniwheels und Südzucker, außerdem ist man für zahlreiche wohlhabende Privatpersonen tätig. Ein aktuelles Highlight ist die Beratung eines britischen Beteiligungsunternehmens im Rahmen des Erwerbs einer Tochtergesellschaft der Deutschen Post. An diesem Mandat war der ‘zuverlässige und immer erreichbare’, in Mannheim tätige Stephan Harbarth beteiligt, der neben dem in Frankfurt ansässigen Stephan Brandes empfohlen wird. Das Team besteht aus 13 Partnern, seitdem Stefan Zeyher im Januar 2017 zum Partner ernannt wurde und der ‘pragmatische’ Peter Bauschatz im Juli 2016 von McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP hinzukam.

Mit ‘schnellen Bearbeitungszeiten’ und ‘angemessener Teamstärke’ bietet Taylor Wessing deutschen und internationalen Mandanten optimale Voraussetzungen für die grenzüberschreitende Transaktionsberatung. Man baute zuletzt die Repräsentanzbüros in den USA weiter aus und verfügt neben langjähriger Asien-Expertise auch über eigene Desks für Spanien und Brasilien. Ein aktuelles Mandatsbeispiel ist die Beratung der Gründerfamilie beim Verkauf der Pfeiffer Intercontec, Spezialist für Hybridsteckverbinder und Quick-Lock-Systeme, an TE Connectivity. Außerdem beriet man im Jahr 2016 DaVita bei insgesamt 18 Erwerben von ambulanten und stationären Dialyseeinheiten zum Aufbau eines deutschlandweiten Netzes von Medizinischen Versorgungszentren. Peter Hellich war federführend für Albany Molecular Research bei der Übernahme der Euticals GmbH, SpA und SAS tätig. Das Team musste mit Thomas Dörmers und Tim Heitlings Wechsel zu Baker McKenzie im Juli 2016 und Heinrich Stallknechts Rückzug in den Ruhestand Ende 2016 einige Abgänge verkraften. Dennoch ist man mit 29 Partnern, darunter die empfohlenen Anwälte Klaus Grossmann und Dirk Lorenz, breit aufgestellt.

Allen & Overy LLP ist insbesondere bei Inbound-Transaktionen aktiv, wie die Beratung von Colfax beim €195 Millionen-Erwerb aller Anteile an Siemens Turbomachinery Equipment sowie deren Auslandsgeschäft in Italien, den USA und Dänemark von Siemens zeigt. Weitere Highlights waren die Beratung von HP beim Erwerb der 3D-Scan-Technologie-Unternehmen David Vision Systems und David 3D Solutions, sowie die Betreuung von Bilfinger beim Verkauf von Bilfinger Marine & Offshore Systems an Van Oord. Im Jahr 2016 verließ Michael Bernhardt das Team zu Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP und Michael Ulmer zu Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP, während Anfang 2017 Michiel Huizinga von King & Wood Mallesons hinzukam. In der Praxis um Hans Schoneweg werden der ‘ausgezeichnete Verhandlungsführer’ Nicolaus Ascherfeld, der ‘äußerst angenehme’ Matthias Horn sowie der jüngst zum Partner ernannte Murad Daghles empfohlen.

Die ‘kompetenten und ausgesprochen freundlichen Anwälte’ von Ashurst LLP betreuen regelmäßig grenzüberschreitende Transaktionen und waren zuletzt an einigen Corporate Venture Capital-Mandaten beteiligt. Besonders hervorzuheben sind die Beratung von SAP beim Erwerb sämtlicher Anteile der Fedem Technology und die Begleitung der Nilit-Gruppe beim Verkauf ihres globalen Nylon-Compounding-Geschäfts, Nilit Plastics, an die Celanese. Außerdem beriet man Babcock Mission Critical Services beim Erwerb von Heli Aviation, inklusive zweier chinesischer Tochtergesellschaften, sowie der Beteiligung an dem norddeutschen Joint Venture Northern HeliCopter von einem Gesellschafter der Firmengruppe Ohnhäuser. Der ‘erfahrene’ Thomas Sacher in München sowie Reinhard Eyring und Benedikt von Schorlemer in Frankfurt gelten als ausgezeichnete Berater. An ersterem Standort kam außerdem Holger Ebersberger im Juni 2016 von Linklaters, wodurch die Anzahl der Partner im Team auf sechs wuchs.

Bird & Bird ist besonders erfolgreich in der Betreuung praxisgruppen- und grenzüberschreitender Mandate. So beriet man in Kooperation mit anderen Büros und Praxisgruppen das japanische Großhandelsunternehmen Sojitz bei der Übernahme von Solvadis, einem Dienstleister in der Vermarktung und Distribution von Basis- und Spezialchemikalien. Ein weiteres Highlight aus dem Jahr 2016 war die Beratung von SpeedCast, einem Anbieter von Satellitenkommunikations- und Netzwerkdiensten, bei der Übernahme des maltesischen Unternehmens Wins von Eutelsat und Techinvest. Des Weiteren beriet man PostNL bei einigen Transaktionen in Deutschland und kooperierte mit anderen Büros bezüglich der Beratung zu Übernahmen von deutschen Tochterunternehmen. Im sieben Partner starken Team werden Peter Veranneman, Alexander Schröder-Frerkes und Stefan Münch empfohlen, während Kai Kerger im Mai 2017 in die Partnerriege aufgenommen wurde.

Besonders bekannt ist Greenberg Traurig Germany für die langjährige Erfahrung mit Immobilientransaktionen, sowie der Expertise in den Sektoren Technologie, Medien und Telekommunikation. Josef Hofschroer leitete auf deutscher Seite die Beratung von Rentokil Initial bei der Gründung eines Joint Ventures mit der Haniel-Gruppe zur Schaffung eines Unternehmens für Berufskleidung sowie Reinraum- und Hygieneservices. Peter Schorling ‘leitet Transaktionen mit großer Umsicht und hat das Ziel immer klar im Blick’ und Henrik Armah ist ‘sehr reaktionsschnell’. Im Berliner Team wurde Nicolai Lagoni Anfang 2017 zum Partner ernannt.

Oppenhoff & Partner begleitet, neben dem regen nationalen Transaktionsgeschäft, auch eine Vielzahl an internationalen Übernahmen, Unternehmenskäufen und -verkäufen. So beriet die ‘ausgezeichnete’ Myriam Schilling die Deutsche Post bei zahlreichen Transaktionen, beispielsweise im Rahmen des Verkaufs von Optivo an den kalifornischen Anbieter von Marketinglösungen Episerver. Neben dem europäischen Markt steht auch Lateinamerika im Fokus der Beratung. In Köln leitet Stephan König die Praxis, in der auch Peter Etzbach empfohlen wird. Ronald Meißner, Teil des deutlich kleineren Frankfurter Teams, ist ‘stets erreichbar’. Oliver Kessler verließ die Kanzlei im Juli 2016, um an der Hochschule Karlsruhe zu arbeiten.

Das ‘unternehmerisch denkende’ sieben Partner starke Team bei Simmons & Simmons LLP ist mit Standorten in München, Düsseldorf und Frankfurt gut aufgestellt. Boris Schilmar leitet den China-Desk und ist häufig für chinesische Investoren bei Akquisitionen in Deutschland tätig, beispielsweise in der Beratung der China Automobile Industry Engineering Corporation bei der Übernahme des eigentümergeführten Automobilzulieferers Finoba. Praxisgruppenleiter Michael Bormann wurde im Rahmen der Akquisition von zwei deutschen Gesellschaften der AB Medica Gruppe, die in Deutschland medizinische Geräte vertreiben, von BALT International mandatiert. Stephan Ulrich ist ‘sehr lösungsorientiert und kompetent’ und ‘vertritt sehr sinnvoll und nachhaltig die Interessen seiner Mandanten’. Robert Heym kam im September 2017 von CMS.

Beiten Burkhardt ist häufig für den deutschen Mittelstand in industrienahen Transaktionen tätig und gewinnt Anerkennung in Venture Capital-Exit-Transaktionen. Die starken Beziehungen zu chinesischen Mandanten führen zu einem regen Mandatsfluss bei Inbound-Transaktionen. So beriet man Tianjin Keyvia Electric beim Erwerb von zwei deutschen Tochterunternehmen der britischen Balfour Beatty-Gruppe. Ein weiteres Highlight war die Beratung des Automobilzulieferers Megatech Industries bei der Übernahme der Interieursparte von Boshoku Automotive Europe sowie verschiedener Tochtergesellschaften der Toyota-Gruppe. Axel Goetz, Knut Schulte und Christian von Wistinghausen werden neben Detlef Koch empfohlen, der ‘mandantenorientiert, effizient, schnell und präzise’ handelt. Moritz Brocker wechselte im April 2017 zu BDO Legal.

Friedrich Graf von Westphalen & Partner ist vor allem im deutschen Mittelstand gut vernetzt und hat ‘interkulturelles Verständnis insbesondere in Bezug auf die Beratung von französischen Firmen’. Man beriet die Knauf-Gruppe beim Verkauf des Geschäftsbereichs Schaumstoffisolierung, inklusive Anteilen an der französischen SAS sowie Assets in Großbritannien und Italien in einem Bieterverfahren; und die schwedische Getinge-Gruppe beim Erwerb eines Unternehmens im Bereich Software-Entwicklung für Krankenhäuser. Von Freiburg aus leiten Gerhard Manz und Barbara Mayer das Team, in dem Jan Henning Martens im Januar 2017 zum Partner ernannt wurde. Dort ist auch Hendrik Thies tätig, der als ‘brillanter Anwalt’ beschrieben wird und ‘über eine sehr hohe soziale Kompetenz verfügt, die insbesondere in den schwierigen Phasen des M&A-Prozesses ausgesprochen wichtig ist’. Arnt Göppert leitet das Kölner Büro.

Die Frankfurter Kanzlei Greenfort ist ‘ausgezeichnet in Bezug auf Preis-Leistungsverhältnis, Erreichbarkeit und Umgang mit Mandanten’ und fehlende internationale Kapazitäten bei der M&A-Beratung werden durch die Zusammenarbeit mit ausländischen Kanzleien ausgeglichen. So waren an der Beratung des schwedischen Infomedia- und Druckerei-Unternehmens Elanders beim Erwerb der LGI Logistics Group eine schwedische Kanzlei und in der Betreuung des US-Chemieunternehmens Celanese beim Erwerb der NILIT-Gruppe eine US-Kanzlei beteiligt. Die CST Computer Simulation Technology mandatierte das Team im Rahmen von verschiedenen Erwerben in Italien, Spanien und den USA. Innerhalb der vier Partner umfassenden Praxis werden der ‘schnelle und freundliche’ Andreas von Oppen und Gunther Weiss empfohlen.

Das ‘effiziente Team’ von Heymann & Partner Rechtsanwälte, das im Technologiebereich eine besondere Stärke aufweist, wird häufig mandatiert, wenn der Wert der Zielgesellschaft von dem Bestand der Technologie-Assets abhängt. Drei Partner, inklusive des Namenspartners Thomas Heymann und Henning Bloss, sind regelmäßig mit Unternehmenskäufen, -verkäufen, -zusammenschlüssen, sowie öffentlichen Übernahmen und Joint Ventures beschäftigt. So beriet man zuletzt Securelink im Zusammenhang mit dem Erwerb der iT-CUBE SYSTEMS gegen Zahlung mit eigenen Aktien. In einer weiteren Transaktion begleitete man das Management im Verkauf des Technologieführers bei der Entwicklung und Produktion von Hochpräzisionsminiaturkugellagern GRW Bearing an die US-amerikanische Kaman Aerospace.

Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte mbB kann mit einem außergewöhnlich ausgeprägten China-Fokus aufwarten, wodurch man regelmäßig Inbound-Transaktionen für chinesische Mandanten betreut. Insbesondere Claus Eßers ist ein ‘Spezialist im Chinageschäft mit großem Verhandlungsgeschick’ und ein ‘absolut professioneller Rechtsanwalt mit tiefer juristischer Expertise sowie hohem technischen Verständnis’. Im Jahr 2016 beriet man zudem die Online-Marketing-Gruppe Ströer Digital beim Erwerb von Stayfriends mit Gesellschaften in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Schweden. Hier war Daniel-Sebastian Kaiser federführend tätig, der ‘unternehmerisch denkt und hohe Fachkompetenz an den Tag legt’. Im August 2016 kam Andreas Hecker von Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hinzu und im April 2017 wurde Julian Hoff zum Partner ernannt.

K&L Gates LLP ist vor allem für die ausgezeichnete Erfahrung in der Beratung zu Transaktionen mit US-Bezug bekannt, gewinnt aber auch in Europa immer stärker an Profil. So beriet man den schwedischen Anbieter cloudbasierter Kommunikationsdienste CLX Communications beim Erwerb von Xura Secure Communications. Der ‘äußerst präzise’ Klaus Banke beriet zudem Luye Pharma im Rahmen des €250 Millionen-Erwerbs der Geschäftsbereiche transdermale Pflaster und Implantat-Technologie von Acino Pharma. Thomas Lappe ist alleiniger Praxisgruppenleiter seit dem Abgang von Mathias Schulze-Steinen; letzterer wechselte im April 2017 gemeinsam mit Andreas Füchsel und Claudius Paul zu DLA Piper, während Thomas Derlin schon im Juni 2016 zu GSK Stockmann ging. Neu im Team sind hingegen Thilo Winkeler, der im Oktober 2016 von Curtis, Mallet-Prevost, Colt & Mosle LLP kam; Alexander Kollmorgen, der im November 2016 von WilmerHale hinzustieß; und Franz Schaefer, der bis Dezember 2016 bei King & Wood Mallesons tätig war.

Jörg Kirchner leitet Kirkland & Ellis International LLPs M&A-Praxis, die insbesondere im Private Equity-Bereich anerkannt ist, wo man zuletzt von Bain Capital, Blackstone und Silverfleet Capital mandatiert wurde. Eine prominente Transaktion im Immobiliensektor war die Beratung der Großaktionäre der IVG Immobilien beim Verkauf von Office First an Blackstone. Des Weiteren beriet man WL Ross beim beabsichtigten Erwerb des Geschäftsbereichs Performance Products des Kohlenstoffprodukte-Herstellers SGL Carbon. Zugänge erhielt das Team von Benjamin Leyendecker schon im April 2016 von Hengeler Mueller und jüngst von Volkmar Bruckner im Mai 2017 von Weil, Gotshal & Manges LLP und Attila Oldag im September 2017 von Gütt Olk Feldhaus; außerdem wurde Bernhard Guthy im Oktober 2016 zum Partner ernannt. Allerdings verließ eine größere Truppe, inklusive des ehemaligen Managing Partners Volker Kullmann und Christian Zuleger, Marcus Klie und Nicole Schlatter, im Februar 2017 die Kanzlei in Richtung Sidley Austin LLP.

Mit ‘exzellentem Fachwissen, viel Erfahrung und schneller Reaktions- und Bearbeitungszeit’ bindet Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP nationale und internationale Mandanten an sich. Man beriet die zur WerfenLife gehörende Instrumentation Laboratory beim Erwerb des Medizintechnikunternehmens Tem Gruppe, der Gesellschaften in England, Frankreich, Kanada, der Schweiz und den USA umfasste. Einen Zusammenschluss betreute man für Affinitas mit Spark Networks zur Gründung eines weltweit führenden Online-Dating-Anbieters. Steffen Oppenländer wechselte vom Londoner Hengeler Mueller-Büro ins Münchener Team, wo auch Martin Erhardt und Norbert Rieger, der auch in Steuerfragen ‘hohes Expertenwissen und zielorientierte Beratung’ bietet, empfohlen werden. In Frankfurt besteht weiterhin insbesondere Private Equity-Expertise, nachdem Michael Bernhardt Ende 2016 von Allen & Overy LLP kam und Peter Memminger Anfang 2017 die Kanzlei verließ, um Memminger LLP zu gründen.

Noerr setzt mit ‘hoher Kompetenz und guter Branchenkenntnis’ hohe Maßstäbe in der Beratung von großen deutschen Unternehmen sowie in der Betreuung von Finanzinvestoren bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Ein Kernmandant ist beispielsweise Daimler. Ein Joint Venture begleitete man im Auftrag von Kieser Training; das Unternehmen tat sich zum Markteintritt in China mit dem Projektentwickler ESI Euro Sino Invest zusammen. Der ‘sehr effiziente und pragmatischeFlorian Becker beriet Shanghai Electric beim €174 Millionen-Erwerb der Broetje Automation Gruppe von der Deutschen Beteiligungs AG und weiteren Co-Investoren. Er und Alexander Hirsch leiten gemeinsam die M&A-Praxis, die sich mit den Zugängen von Martin Haisch im März 2017 von Dechert und Volker Land im April 2017 von White & Case LLP vergrößerte. Christian Pleister und Christoph Spiering werden empfohlen und Katrin Andrä und Sebastian Schürer wurden Anfang 2017 zu Assoziierten Partnern ernannt.

Thomas Schmid leitet Orrick, Herrington & Sutcliffe LLPs zehn Partner starke Praxis, deren Mandantenstamm gleichermaßen deutsche sowie internationale Unternehmen, häufig aus dem Technologie- oder Lebenswissenschaftssektor, umfasst. Ein Beispiel ist die Beratung der schwedischen AB Fagerhult bei der Übernahme des Spezialisten für Außenbeleuchtung WE-EF mit sieben Schwestergesellschaften in Australien, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, Thailand und den USA. An der Beratung war auch Stefan Schultes-Schnitzlein beteiligt, der neben Sven Greulich Anfang 2017 zum Partner ernannt wurde. Christoph Brenner und dessen Team kamen außerdem im Januar 2017 von King & Wood Mallesons hinzu, während Kerstin Henrich schon im Juni 2016 zu Jones Day wechselte.

P+P Pöllath + Partners sticht vor allem für die Expertise bezüglich Managementbeteiligungsprogrammen im Rahmen des Verkaufs von Unternehmen hervor; Benedikt Hohaus ist hier besonders renommiert. Auch die steuerliche Planung ist eine Stärke der Praxis, die jedoch breit genug aufgestellt ist, um Transaktionen ganzheitlich zu betreuen. So beriet man Middle Peak Medical bei der Übernahme durch Medizintechnologieunternehmen Symetis und die CUS Beteiligungsgesellschaft bei der Veräußerung von KJ Tech Services an das Inspektions-, Prüfungs- und Zertifizierungsunternehmen Intertek, wobei die Gründer auch nach dem Verkauf als Geschäftsführer tätig bleiben. Frank Thiäner und Jens Hörmann haben im März 2017 die Leitung des 13 Partner starken Teams von Georg Greitemann und Otto Haberstock übernommen.

Mit einer ‘Kombination aus Erfahrung und frischer Dynamik’ betreut Reed Smith LLP zahlreiche deutsche, US-amerikanische und chinesische Unternehmen bei grenzüberschreitenden Transaktionen. So beriet Constantin Conrads die Kapitalgesellschaft Brunswick Corporation sowie deren Tochtergesellschaft Life Fitness beim Erwerb der Indoor Cycling Group. Auch Justus Binder ist in München tätig, während in Frankfurt Andreas Jürgens und Rolf Hünermann als empfehlenswerte Berater gelten. Durch den Zugang eines Kartellrechtsteams Anfang 2017 können Mandanten nun ganzheitlicher, auch im Hinblick auf Fusionskontrolle und Außenwirtschaftsrecht, betreut werden.

Shearman & Sterling LLP bietet in der Beratung großer und mittelgroßer internationaler Konzerne einen ‘exzellenten Service’ bei Unternehmenskäufen, -verkäufen und Joint Ventures. So war Andreas Löhdefink federführend für Xperion Aerospace beim Verkauf einer Built-to-print Verbundwerkstoff-Produktion an Airbus tätig. Im Markt ist man außerdem für Mandatierungen durch die Allianz, General Electric und Dow Chemical bekannt. Weitere empfohlene Namen des Frankfurter Teams sind Alfred Kossmann und Thomas König.

Managing Partner Gerhard Schmidt leitet Weil, Gotshal & Manges LLPs M&A-Praxis, die häufig mit eigenen Büros in London, Paris, New York sowie Asien zusammenarbeitet. Für die Beratung des britischen Spezialchemieunternehmens Elementis beim $360 Millionen-Erwerb von SummitReheis von One Rock Capital Partners kooperierte man beispielsweise mit den Londoner und New Yorker Kollegen. In einem weiteren Highlight beriet das Team Professional Datasolutions (PDI) beim Erwerb des Anbieters von Planungssoftware und Mobile Computing für die Vertriebskette der Öl- und Gasindustrie Lomosoft. Nach dem Abgang Volkmar Bruckners zu Kirkland & Ellis International LLP zählt das Team nun noch drei Partner in Frankfurt und eine Partnerin in München.

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    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .
  • Walking a Tightrope in Singapore - July 2014

    The world has no borders and distance is negligible for the technologically savvy criminal. Individuals with illicit funds to launder or terrorist activities to finance can, with the latest technology, transfer high volumes of money around the globe almost instantaneously and seek to conceal the origin or the destination of the funds.
  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

    Indonesia's House of Representatives is currently considering a new draft banking bill (the Banking Bill ) which, if passed into law in its current form, will:

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