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Deutschland 2018 > Kapitalmarktrecht

Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

Im ECM-Bereich, für viele schwer erklärbar, sah Deutschland trotz weltweit stabilen Aktienkursen und hohen Börsenbewertungen eine geringe Anzahl an IPOs. Nach einem guten Jahr 2015 verlief das Jahr 2016 enttäuschend und dieser Trend hält auch 2017 an. IPO-fähige Kandidaten gäbe es zwar, doch die Pipeline bleibt weitgehend ausgetrocknet. Eine Begründung ist weiterhin die unsichere politische Lage seit dem Brexit-Votum und der Wahl Donald Trumps. Oft fällt die Entscheidung bei Dual-Track-Verfahren letztendlich doch auf einen M&A-Deal, Gesellschafter fühlen sich noch nicht bereit für den Gang an die Börse und PE-Häuser erhoffen sich noch bessere Bewertungen. Insgesamt denken im deutschen Markt wenig Unternehmen an ein IPO, die Welle, die einige sich im klassischen Mittelstandsbereich und bei familiengeführten Unternehmen erhofften, zeichnet sich nicht ab und die Welle an Börseingängen im Internetbereich scheint vorüber zu sein. Der Technologiesektor, einschließlich der BioTech- und der MedTech-Branchen, zeigt nun wieder mehr Interesse an den USA. So kündigte Siemens jüngst an, die Medizintechniksparte im Jahr 2018 an die Börse bringen zu wollen, doch ob in Deutschland oder den USA ist noch unklar. An die Börse gewagt haben es jüngst Vapiano und Delivery Hero. Doch die IPO-Fenster bleiben eng und auch bei Kapitalerhöhungen fällt die oft günstigere Entscheidung auf Konsortialkredite.

Kleineren und mittleren Unternehmen sowie Infrastrukturvorhaben soll zukünftig der Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtert werden: Auf regulatorischer Ebene bleibt ein großes Thema die bis Ende 2019 von der EU-Kommission geplante Kapitalmarktunion mit viel Diskussion zur Halbzeitbilanz und im Schatten des Brexit-Votums. Teil des Projekts ist auch die Überarbeitung des europäischen Prospektrechts. Im April 2017 wurde der neuen Prospektverordnung, die die geltenden Vorschriften vereinfachen und betreffenden Verwaltungsverfahren straffen soll, vom EU-Parlament zugestimmt.

Tatsächlich berichten so manche Kanzleien, dass im Immobilien- und Infrastrukturbereich Unternehmen nun mehr darüber nachdenken, sich nicht nur über traditionelle Konsortialkredite sondern auch als mögliche Alternative über den Kapitalmarkt zu versorgen.

Während sich der Investment-Grade-Bereich weiterhin als stark bewies, war der High-Yield-Sektor im Jahr 2016 durch Volatilität geprägt und die Anzahl an Emissionen sowie Emissionsvolumina deutlich geringer als in den Vorjahren. Positivere Entwicklungen zeichnen sich im Jahr 2017 ab: der Markt ist wieder angesprungen. Im Vergleich zu den USA ist der deutsche und europäische High-Yield-Markt jedoch immer noch klein und jung, mit Raum für Wachstum.

Ein neues Rekordjahr war 2016 für Schuldscheinemissionen. Während sich der Boom im ersten Halbjahr 2017 etwas abschwächte, ist an der Popularität des deutschen Darlehensinstruments nicht zu zweifeln. Viel beizusteuern haben hier auch nicht-deutsche Emittenten; die Beliebtheit dieser Art von Finanzierung steigt im Ausland weiterhin und nun vor allem auch bei osteuropäischen Unternehmen. Zu den Treibern dieser Entwicklung zählen die Profitabilität bei Privatplatzierungen, die gesunkene Nachfrage nach öffentlichen Anleihen und die steigenden Anforderungen durch härtere Regulierungen, die bei einem Schuldscheindarlehen vermieden werden können.

Im deutschen Verbriefungsmarkt dominieren nach wie vor Auto-ABS-Anleihen, doch die Einstellung zur Marktentwicklung insgesamt ist positiv: die Europäische Kommission bemüht sich um die Reaktivierung der Verbriefungsmärkte, man ist überzeugt, dass Verbriefungen ein Comeback machen werden und Anwälte müssen sich dementsprechend positionieren. Tatsächlich sprechen so manche von einem wahrhaftigen Verdrängungswettbewerb unter den begrenzten traditionellen Playern im strukturierten Finanzierungsbereich über die letzten Jahre hinweg. Nicht wenig überraschend kam somit der Wechsel von Arne Klüwer und einem Senior Associate, jetzt Partner, von Clifford Chance zu Dentons. Mit zusätzlicher Verstärkung durch Matthias Eggert, ehemals bei Baker McKenzie, versucht sich nun eine weitere Kanzlei in diesem Bereich zu behaupten.

Die Player, die sich im ECM-Bereich tummeln, bleiben aufgrund der geringen Beschäftigung im Wesentlichen die gleichen mit Sullivan & Cromwell LLP, Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller an der Spitze, wobei auch Latham & Watkins LLP mit der Verstärkung durch Oliver Seiler von Allen & Overy LLP ein deutlicher Sprung nach vorne gelang.

Auch im regeren DCM-Bereich teilen sich nur knapp über eine Handvoll Kanzleien den Großteil des Markts und Latham & Watkins LLP dominiert stets in der Beratung zu High-Yield-Anleihen, gefolgt von White & Case LLP.


DCM

Tabellenverzeichnis

  1. DCM
  2. High-Yield-Transaktionen
  3. Führende Namen
  4. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Jochen Artzinger-Bolten - White & Case LLP
    • Christoph Gleske - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Hendrik Haag - Hengeler Mueller
    • Sebastian Maerker - Clifford Chance
    • Rüdiger Malaun - Latham & Watkins LLP
    • Peter Waltz - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Alexander Schlee - Linklaters

Umfasst die Beratung im gesamten Debt Capital Markets-Bereich, einschließlich High-Yield-Transaktionen, wobei das Kapitel auch Überschneidungen zum Bereich Strukturierte Finanzierungen und Verbriefungen aufweist.

Freshfields Bruckhaus Deringer gilt weiterhin als ‘stark’ und bietet eine ‘Top-Beratung’ im DCM-Bereich, die sich breitgefächert von der Erstellung von Debt Issuance Programmen und Emissionen unter den Programmen bis hin zur Expertise unter anderem im Bereich der Hybridanleihen und Wandelanleihen, einschließlich Umtauschanleihen, erstreckt. Jüngst konnte man einige Anfragen zu synthetischen Wandelanleihen verzeichnen; Rick van Aerssen beriet hier beispielweise BASF bei der Strukturierung und Begebung einer synthetischen Optionsanleihe und auch Fresenius begleitete man bei der Strukturierung und Begebung einer eigenkapitalneutralen synthetischen Wandelschuldverschreibung. Für den bekannten Gesundheitskonzern war man des Weiteren beim Aufsetzen des €10 Milliarden-Debt Issuance Programms sowie der anschließenden Emission von Schuldverschreibungen im Gesamtvolumen von €2,6 Milliarden unter dem Programm tätig. Continental ist ein weiterer Mandant in diesem Bereich, jüngst beriet man bei der Emission einer €600 Millionen-Anleihe ohne Verzinsung und einer Laufzeit von drei Jahren unter dem Debt Issuance Programm. Ein weiteres Highlight war die Beratung von J.P. Morgan als Structuring Agent sowie die weiteren Konsortialbanken bei der Strukturierung und Dokumentation der €500 Millionen-Hybridanleihe der Lanxess. Das Team arbeitet integriert mit den Praxen in Österreich und der Schweiz und eng in Zusammenarbeit mit dem Londoner Büro. Der renommierte Christoph Gleske leitet die Praxis und Mark Strauch berät zum US-Recht. Der anerkannte Andreas König ging in den Ruhestand.

Hengeler Muellers DCM-Praxis wird als ‘insgesamt sehr gut’ angesehen und für das ‘generell hohe Qualitätsniveau’ und das ‘gute out-of-the-box Denken’ geschätzt. Das Team berät sowohl zu Standalone- als auch Programmemissionen und konnte vor allem in der Beratung zu Hybridanleihen einen weiteren Anstieg verzeichnen; man beriet unter anderem Lanxess bei der Begebung der €500 Millionen-Hybridanleihe zur Finanzierung der Übernahme von Chemtura. Mit Expertise auf Banken- sowie auf Emittenseite war man beispielweise auch für das Bankenkonsortium bei der Emission einer €300 Millionen-Anleihe der TUI und für Braas Monier bei einer €435 Millionen-Anleihe tätig. Ein Highlight war die Beratung von NatWest Markets bei der Übertragung von 18 von der RWE begebenen Anleihen im Gesamtnennbetrag von €10 Milliarden auf innogy nach erfolgtem Zustimmungsbeschluss der Anleihegläubiger in 16 Fällen, der bisher größten Liability Management Transaktion eines Unternehmens außerhalb des Finanzsektors in Europa. Ebenso erwähnenswert ist die Beratung des Agenten Deutsche Bank Luxembourg bei der Platzierung von €3,6 Milliarden äquivalent High-Yield-Bonds für die IHO Holding (eine Gruppe von Holding Gesellschaften, die indirekt der Familie Schaeffler gehören). Hendrik Haag gilt als ‘eine Institution’ im Kapitalmarktrecht. Dirk Bliesener wird ebenso als ‘führend’ angesehen; Daniela Böning wurde zu Jahresbeginn 2017 zur Partnerin ernannt.

Linklaters verfügt über ‘exzellente Fach- und Branchenkenntnisse’, wird auch für die ‘angemessenen Bearbeitungszeiten’ empfohlen und kann weiterhin eine ‘starke’ DCM-Beratungspraxis rund um Hybridanleihen, Liability Management und Equity-linked Transkationen vorweisen. Insbesondere auf Emittentenseite konnte man die Beratungstätigkeit weiter ausbauen, so unter anderem für Covestro, E.ON, Klöckner und Vonovia. Auf Bankenseite beriet man im Zusammenhang mit Bayers Erwerb an Monsanto das Bankenkonsortium bei der Begebung von €4 Milliarden nachrangigen Pflichtwandelschuldverschreibungen durch Bayer Capital Corporation. ‘Koryphäe im Bereich der Wandelanleihen’ Peter Waltz zählt laut Mandanten ‘zu den fünf besten Anwälten in Deutschland für Hybrid-Finanzierungen’; er hat ‘sehr gute Verbindungen zu Banken’ sowie auch ‘umfassende Erfahrung im regulatorischen Bereich’. Nennenswert ist des Weiteren die Beratung von Berenberg Bank und Deutsche Bank bei der Begebung einer High-Yield-Anleihe mit einem Volumen von €250 Millionen der Hapag-Lloyd sowie bei der Aufstockung der Anleihe um weitere €200 Millionen zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten. Auch für chinesische Banken, wie Bank of China, CCB und ABC, ist man häufiger tätig. Ein weiterer Schwerpunkt der Praxis liegt bei OTC-Derivaten; Christian Storck ist hier die Schlüsselfigur. Auch häufig empfohlen wird Managing Associate Alexander Schlee, der als ‘sehr pragmatisch, sehr ausgeglichen und bedacht in seinen Formulierungen’ gilt.

Allen & Overy LLP berät Emittenten sowie Emissionsbanken im Zusammenhang mit einer Vielzahl von Anleiheemissionsprogrammen und -plattformen und verfügt über Expertise zu diversen Produkten wie EMTN, Commercial Papers, Pfandbriefe, hybride Instrumente, Schuldscheine und Namensschuldverschreibungen. Der ‘gute’ Praxisleiter Christoph Enderstein beriet so beispielweise Deutsche Bank im Jahr 2016 bei einer Reihe von Anleiheemissionen mit unterschiedlichen Strukturen und Laufzeiten im Gesamtvolumen von über €10 Milliarden, sowie TUI bei der Emission einer Anleihe mit einem Volumen von €300 Millionen, die sowohl Elemente einer Investment Grade-Anleihe als auch einer Hochzinsanleihe aufweist. Marc Plepelits hat zusätzliche Expertise bei High-Yield-Transaktionen, so genannten Yankee-Bonds und komplexen Stand-alone-Anleihen. Er beriet Schaeffler Verwaltung Zwei bei der erfolgreich umgesetzten Refinanzierung auf Ebene der IHO Holding, welche die Platzierung von besicherten Anleihen durch die IHO Holding in Euro und US-Dollar im Gegenwart von €3,6 Milliarden bei institutionellen Investoren umfasste.

Clifford Chance ist als ‘außerordentlich gut aufgestellte internationale Kanzlei für Finanzierungsthemen – auch und insbesondere für Großunternehmen’ anerkannt und die ‘sehr erfahrene, gut vernetzte und fachlich hervorragende’ DCM-Praxis umfasst Anleiheemissionsprogramme, einschließlich EMTN und Commercial-Paper-Programme, sowie Stand-alone-Anleihen. Sebastian Maerker gilt als ‘sehr kompetent im Themengebiet Kapitalmarktrecht’ und verfolgt einen ‘praxis- und lösungsorientierten Ansatz: Problemlöser, nicht Problemfinder’; er beriet jüngst ENBW bei der Emission einer Hybridanleihe im Gesamtnennbetrag von €1 Milliarde. Auf internationaler Ebene begleitete der ebenso angesehene George Hacket ein Bankenkonsortium bestehend aus Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Nomura, UBS und UniCredit Bank als Joint Lead Manager beim Debut Offering der italienischen UniCredit im US Dollar Markt. Zu den weiteren Highlights zählen unter anderem die Beratung von Siemens bei der Emission einer vornehmlich an institutionelle Investoren in den USA platzierten Anleihe gemäß Rule 144A über $7,5 Milliarden, sowie von Volkswagen bei der Emission einer Anleihe mit einem Gesamtvolumen von €8 Milliarden. Das Team berät auch Fußballclubs zu Anleiheemissionen.

Latham & Watkins LLP ist insbesondere für die ausgeprägte Erfahrung mit High-Yield-Transaktionen und die Entwicklung und den Aufbau von High-Yield-Produkten im europäischen Markt anerkannt und ‘geht prompt auf alle Anfragen und Wünsche der Mandanten ein’. Im Bereich der Investment Grade-Anleihen fokussiert man sich hauptsächlich auf Yankee Bonds und Pfandbriefe in enger Zusammenarbeit mit den Teams in London und den USA und weitere Expertise liegt auch bei Hybridanleihen, insbesondere auf Emittentenseite. Mit über 14 Jahren Erfahrung ist Rüdiger Malaun ‘der Profi im High-Yield-Bond Bereich’ und darüber hinaus ‘dynamisch, intelligent, innovativ’ und ‘sehr gut vernetzt im Bankenbereich’; ‘seine Lösungen sind stets kommerziell’. Zusammen mit dem zu Jahresanfang 2017 zum Partner ernanntem Alexander Lentz beriet er jüngst DEMIRE bei der erstmaligen Emission von Senior Notes nach New Yorker Recht 144A/Reg S im Gesamtvolumen von €270 Millionen. Ein weiteres Highlight ist unter anderem die Beratung der emissionsbegleitenden Banken unter Führung von Deutsche Bank und Citigroup bei der Anleiheplatzierung der IHO Holding in Höhe von €3,6 Milliarden. Marcus Funke war für die Joint Bookrunners bei der Begebung von Anleihen durch BMW über $4 Milliarden tätig, der ersten Begebung von Anleihen der BMW nach Rule 144A/Regulation S.

Powerhouse im Bereich DCMWhite & Case LLP ist für so manche Mandanten ‘mit Abstand die präferierte Kanzlei für Mandate, die grenzüberschreitende Sachverhalte zum Gegenstand haben’. Das ‘breit aufgestellte, erfahrene Team’ zeigt ‘eine überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft und Flexibilität’ sowie ‘überdurchschnittliche Branchenkenntnisse und Geschäftssinn’ und berät zu Anleiheemissionsprogrammen ebenso wie Stand-alone-Anleihen mit zusätzlicher Expertise hinsichtlich Equity-linked Transaktionen, Hybridprodukten und der Bankenregulierung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf High-Yield-Anleihen; Experte Gernot Wagner und die zu Jahresanfang 2017 zur Partnerin ernannte Rebecca Emory begleiteten beispielsweise Hapag-Lloyd bei der Emission eines High-Yield-Bonds mit einem Volumen von €250 Millionen. Zu den weiteren Highlights zählen die Beratung der Arrangeure bei der Auflegung des ersten internationalen Emissionsprogramms zur Begebung polnischer Hypothekenpfandbriefe in Höhe von €4 Milliarden durch die PKO Bank Hipoteczny; sowie die Beratung von Evonik Industries bei der Emission von Anleihen mit einem Gesamtvolumen von €1,9 Milliarden. ‘Markt- und Meinungsführer im deutschen FremdkapitalmarktrechtJochen Artzinger-Bolten ist ‘erfahrenen und verlässlich’ und hat ‘eine ausgesprochen angenehme, verbindliche Art zu arbeiten’. ‘Aufstrebender Partner im DCM Bereich’ Karsten Wöckener verfügt über ‘enormes Detailwissen’, ‘zeigt ein beeindruckendes Maß an Genauigkeit, Sorgfalt und Übersicht’ und hat eine ‘ehrliche, direkte und lösungsorientierte Art’.

Unkompliziert und flexibel’, Gleiss Lutzliefert bei komplexen Transaktionsstrukturen die beste Qualität zum fairsten Preis’ und ‘gehört im Bereich der Anleiherestrukturierungen zu den Marktführern’, nicht zuletzt aufgrund der ‘engen Verzahnung des Kapitalmarktbereichs mit der sehr starken Insolvenzrechtspraxis’. So berät das Team nicht nur zur Emission von Unternehmensanleihen, einschließlich High-Yield-Transaktionen, und Emissionsprogrammen, sondern auch zu Anleiherestrukturierungen. Der ‘fachlich sehr gute und umgänglicheKai Arne Birke ist ein ‘exzellenter und erfahrener Anwalt, der Probleme schnell und pragmatisch löst’; ‘es macht Spaß mit ihm zusammen zu arbeiten’, sagen Mandanten. Er beriet die Rickmers Gruppe bei der Restrukturierung ihrer gesamten Finanzverbindlichkeiten einschließlich einer vornehmlich von Privatanlegern gehaltenen Anleihe im Volumen von €275 Millionen und ist auch für die DZ Bank im Rahmen ihres US Commercial-Paper-Programms tätig. Zu den weiteren Highlights zählen die Beratung von Steinhoff Europe bei der Anpassung von bestehenden US-Schuldverschreibungen, sowie von Valeant bei der Emission von besicherten High-Yield-Bonds in Höhe von bis zu €3,5 Milliarden.

Hogan Lovells International LLP berät zu Anleihen, Schuldscheinen, Genussscheinen, Namensschuldverschreibungen und Hybridanleihen für ein Mandantenportfolio, das vor allem internationale Investmentbanken und europäische und deutsche Finanzinstitutionen umfasst. Das Team hält weiterhin eine besonders starke Stellung bei Auto-Banken, wie beispielsweise General Motors Financial International, aber kann auch eine wachsende Anzahl an Unternehmen, unter anderem Repower und Globus, als Mandanten vorweisen. Sina Hekmat, der seine Zeit zwischen Frankfurt und New York teilt, beriet die Manager bei der Emission einer $1,5 Milliarden-Anleihe der Landwirtschaftlichen Rentenbank und Sven Brandt ist für die Arranger und Dealer bei Aktualisierungen und Ziehungen unter dem €65 Milliarden-Emissionsprogramm der FMS Wertmanagement tätig, jüngst für die Commerzbank, Deutsche Bank, Goldman Sachs International und Merrill Lynch International bei der Begebung von Schuldverschreibungen im Wert von €1,5 Milliarden im Rahmen des Programms. Michael Schlitt leitet die Kapitalmarktpraxis, die kurz vor Redaktionsschluss eine deutliche Verstärkung mit dem Zugang von Jochen Seitz, der auch über regulatorische Expertise im Kapitalmarkt verfügt, sowie Peter Maier von Mayer Brown LLP ankündigte.

Mayer Brown LLP berät zu Anleihen, Pfandbriefen, Schuldscheinen und Anleiheemissionsprogrammen sowie Liability Management und Anleiherestrukturierungen, oft in enger Zusammenarbeit mit den Praxen in London und New York. Jüngst beriet man die Lead Manager Credit Suisse, J.P. Morgan und Morgan Stanley bei der Emission von 2,875% kündbaren nachrangigen Reset-Schuldverschreibungen der Deutschen Pfandbriefbank mit einem Volumen von €300 Millionen; zudem begleitet man UniCredit Bank bei der Aktualisierung der Emissionsprogramme der Volkswagen Financial Services und der Volkswagen Bank als Dealer Counsel nach dem Diesel-Skandal. Patrick Scholl berät The Royal Bank of Scotland beim Update des €35 Milliarden-EMTN Programms der HSH Nordbank und den Emissionen unter dem Programm. Weitere Expertise liegt im Bereich der Zertifikate und OTC Derivate und so berät man auch die HSH Nordbank bei der jährlichen Aktualisierung der deutschen Emissionsprogramme für Zertifikate, strukturierte Schuldverschreibungen, bonitätsabhängige Schuldverschreibungen und Pfandbriefe. Jochen Seitz, der insbesondere auch über regulatorische Expertise im Kapitalmarkt verfügt, kündigte jedoch kurz vor Redaktionsschluss seinen Wechsel zusammen mit Peter Maier zu Hogan Lovells International LLP an.

Sullivan & Cromwell LLP berät zu strategischen Anleiheemissionen und mit Expertise im deutschen sowie US-amerikanischen Recht insbesondere bei eigenkapitalbezogenen Emissionen und US-Emissionen auf Grundlage einer Registrierung bei der SEC oder gemäß Rule 144A. Ein Highlight war die Beratung von Bayer zur teilweisen Finanzierung der Übernahme von Monsanto bei der Begebung einer $4 Milliarden-Pflichtwandelanleihe, die von der Tochtergesellschaft Bayer Capital Corporation begeben und von Bayer garantiert wird. Krystian Czerniecki beriet des Weiteren die Council of Europe Development Bank bei der Emission von bei der SEC registrierten Anleihen in Höhe von $1,5 Milliarden, sowie die langjährige Mandantin KfW regelmäßig bei ihren 20 SEC-registrierten Anleiheemissionen mit einem Gesamtvolumen von $79 Milliarden im Rahmen des US Commercial-Paper-Programms. Zu den weiteren Mandanten zählen die FMS Wertmanagement und die Landwirtschaftliche Rentenbank.

Ashurst LLPs DCM-Praxis um Tobias Krug fokussiert sich auf die Beratung zu Schuldverschreibungen, Options- und Wandelanleihen. Zu den Mandanten zählen insbesondere Kreditfonds wie Ares, ICG und die langjährige Mandantin Patrimonium, die man im Jahr 2016 bei 13 besicherten Anleihetransaktionen beriet, die vom Patrimonium Middle Market Debt Fund gezeichnet wurden. Ein Highlight war die Begleitung des Bankenkonsortiums bei der Finanzierung des Ausbaus der Bundesautobahn A6 im Rahmen einer von der Projektgesellschaft ViA6West emittierten Anleihe; das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf €1,3 Milliarden. Außerdem war man auch für Ares Management und die Bremer Kreditbank bei der Refinanzierung der Zarges Tubesca Gruppe mittels einer von Ares im Wege einer Inhaberschuldverschreibung ausgereichten Unitranche tätig und beriet jüngst DIC Asset bei der Begebung einer €130 Millionen-Unternehmensanleihe.

CMS’ DCM-Praxis berät hauptsächlich zu Schuldscheindarlehen und der Erstellung und Neuausrichtung von Commercial-Paper-Programmen, sowie EMTN-Programmen. Man begleitete im September 2016 sowie erneut im Februar 2017 die Konsortialführer bei der Emission einer öffentlichen Anleihe der hsh finanzfonds AöR mit fixer Verzinsung und Emissionsvolumen von €750 Millionen und beriet des Weiteren die Joint Arranger Bayerische Landesbank und Société Générale bei der Debut Platzierung eines Schuldscheins der Agrial Group. Oliver Dreher ist die Schlüsselfigur. Er berät auch deutsche und internationale Geschäftsbanken regelmäßig zu Derivategeschäften.

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLPs Stärke im DCM-Bereich liegt vor allem bei Mandaten die US-rechtliche sowie deutsch-rechtliche Expertise erfordern. Jüngst war man beispielweise für die Deutsche Telekom bei der Emission einer Anleihe an institutionelle Anleger nach Regulation S/Rule 144A über die niederländische Finanztochter Deutsche Telekom International Finance tätig, wobei Ward Greenberg zum US-Recht beriet. Des Weiteren begleitete man die jeweiligen Konsortialbanken bei mehreren Ziehungen unter dem MTN-Programm der Nordic Investment Bank im Gesamtvolumen von $5 Milliarden. Gabriele Apfelbacher wird auch empfohlen, Hanno Sperlich verließ jedoch die Kanzlei im Sommer 2017.

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLPs Kapitalmarktteam um Stephan Hutter und Katja Kaulamo berät neben einem Schwerpunkt auf dem ECM-Bereich auch zu DCM-Mandaten mit besonderer Expertise bei grenzüberschreitenden Transaktionen, vor allem solchen, die auch eine US-rechtliche Beratung erfordern. Jüngst war das Team hauptsächlich mit der Beratung des Land Kärntens, der Kärntner Landesholding sowie des Kärntner Ausgleichszahlungs-Fonds im Zusammenhang mit der Restrukturierung der Schulden der HETA Asset Resolution in Höhe von €11 Milliarden beschäftigt. Des Weiteren beriet man auch langjährige Mandantin AGRAVIS Raiffeisen im Zusammenhang mit der Emission von Genussscheinen.


ECM

Tabellenverzeichnis

  1. ECM
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Carsten Berrar - Sullivan & Cromwell LLP
    • Krystian Czerniecki - Sullivan & Cromwell LLP
    • Reinhold Ernst - Hengeler Mueller
    • Christoph Gleske - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Wolfgang Groß - Hengeler Mueller
    • Stephan Hutter - Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP
    • Katja Kaulamo - Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP
    • Michael Schlitt - Hogan Lovells International LLP
    • Oliver Seiler - Latham & Watkins LLP
    • Rick van Aerssen - Freshfields Bruckhaus Deringer

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Alexander Rang - Hengeler Mueller
    • Clemens Rechberger - Sullivan & Cromwell LLP

Umfasst die Beratung bei Equity-Transaktionen wie Börsengängen, Bezugsrechtsemissionen, Kapitalerhöhungen und Folgeemissionen sowie bei beschleunigten Bookbuilding-Verfahren und Blocktrades.

Freshfields Bruckhaus Deringers US-deutsches ECM-Team in Frankfurt wird für die ‘sehr ausgeprägten Fach- und Branchenkenntnisse, beeindruckende Qualität, Angemessenheit und Teamstärke, Ergebnisorientierung und fokussierte Beratung’ geschätzt und arbeitet eng verzahnt mit den Praxen in Wien und London mit einem Fokus auf die DACH-Region. Zu den Mandanten zählen Corporates, Finanzdienstleister und PE-Investoren und man berät sowohl deutsche Unternehmen, die eine Börsennotierung in Europa suchen als auch ausländische Unternehmen, die in Deutschland an die Börse gehen wollen. Im IPO-Bereich begleitete man so jüngst ProCredit Holding beim erfolgreichen Gang an die Frankfurter Wertpapierbörse und auf internationaler Ebene in Zusammenarbeit mit den Büros in Amsterdam und Paris NOXXON beim erfolgreichen Börsengang an der Börse Alternext in Paris. Das Team ist auch im Rahmen von Übernahmen tätig, so beispielsweise für Vonovia bei der Prospekterstellung für neue Aktien im Zuge der Übernahme der conwert Immobilien Invest, und bei Dual-Track-Verfahren, hier unter anderem für EQT beim Verkauf von BSN Medical an den schwedischen Papierhersteller Svenska Cellulosa, einschließlich der Beratung zu einem möglichen Börsengang von BSN Medical. Zu den jüngsten Mandanten im Bereich der Kapitalerhöhungen zählen ADO Properties bei einer prospektierten sowie einer nicht prospektierten Kapitalerhöhung im Wege eines beschleunigten Platzierungsverfahrens und Mologen bei einer erfolgreichen Kapitalerhöhung durch Bezugsrechtsemission mit internationaler Privatplatzierung und der Begebung einer Wandelschuldverschreibung. Christoph Gleske ist ‘sehr erfahren, sehr umgänglich, pragmatisch und klar in den Empfehlungen’. Rick van Aerssen wird auch empfohlen und US-Rechtler Mark Strauch leitet die Praxis. Ehemaliger Prinicipal Associate Thilo Diehl stieg kurz or Redaktionsschluss im Oktober 2017 bei White & Case LLP als Local Partner ein.

Hengeler Muellers ‘praxisorientierte Transaktionsanwälte’ bieten auch im ECM-Bereich einen ‘hohen Servicelevel’, der sich an einem ‘hohen Standard, professioneller Zusammenarbeit und Lösungsorientierung’ misst. Die Expertise bei IPOs konnte man jüngst in der Beratung in Zusammenarbeit mit Cravath, Swaine & Moore LLP und Slaughter and May von innogy beim prominenten Börsengang mit einem Gesamtplatzierungsvolumen von €5 Milliarden ausspielen. Auf Bankenseite begleitete man auch J.P. Morgan und Morgan Stanley beim geplanten und vorbereiteten IPO der BSN Medical, der im Dual-Track-Verfahren aufgrund des Erwerbs durch Svenska Cellulosa nicht vollzogen wurde. Man berät außerdem im Kontext von öffentlichen Übernahmen, so beispielsweise Linde beim geplanten Zusammenschluss mit Praxair mittels Aktientauschs unter dem Dach einer neuen Holdinggesellschaft, sowie bei kapitalmarktrechtlichen Umstrukturierungen, unter anderem für METRO im Rahmen der Aufteilung der METRO Group mit geplanter anschließender Börsennotierung der neuen METRO Wholesale & Food Specialist. Zu den Mandanten im Bereich der Kapitalerhöhungen zählen unter anderem KION und Brass Monier; man berät zudem die Konsortialbanken bei der angekündigten Bezugsrechtskapitalerhöhung der Deutschen Bank im Volumen von €8 Milliarden. Das Team ist ‘effektiv, präzise und sachorientiert’ und umfasst im Kern Reinhold Ernst, Dirk Busch, Wolfgang Groß sowie den ‘sehr überlegten und pragmatischen’ Alexander Rang.

Oft als ‘beste Kanzlei’ genannt, Sullivan & Cromwell LLPs tiefe Marktdurchdringung im ECM-Bereich ist unangefochten: Die Kanzlei ist weiterhin sehr aktiv für Emittenten sowie Underwriter sowohl im deutschem als auch US-amerikanischem Recht mit besonderer Expertise bei der Beratung von Mandanten, die eine US-Emission auf Grundlage einer Registrierung bei der SEC anstreben. Ein Highlight des ‘hervorragenden’ Teams war die Beratung von innogy beim Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse mit einem Emissionsvolumen von €5 Milliarden und jüngst begleitete man auch Delivery Hero beim €4,4 Milliarden-IPO an der Frankfurter Börse. Erwähnenswert ist ebenso die Beratung von OFFICEFIRST Immobilien beim abgesagten Börsengang. Für Bayer war man bei der Begebung einer $4 Milliarden-Pflichtwandelanleihe, deren Nettoerlöse von Bayer zur teilweisen Finanzierung der Übernahme von Monsanto verwendet wurden, tätig. Ein weiterer Mandant war Schaeffler Verwaltungs GmbH bei der Platzierung von Aktien in Höhe von €1,24 Milliarden nach dem erstmaligen Börsengang im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens mit Back-Stop-Vereinbarung und auch Scout24, ProSiebenSat.1 Media und TLG Immobilien beriet man bei Platzierungen von Aktien im Rahmen beschleunigter Bookbuilding-Verfahren. Die Schlüsselfigur ist der ‘gute Jurist und Kaufmann’ Carsten Berrar. Krystian Czerniecki und European Counsel Clemens Rechberger werden ebenfalls empfohlen.

Mit ‘kurzen Bearbeitungszeiten und einer sehr unternehmerischen Beratung’ und insbesondere nach dem prominenten Zugang von Oliver Seiler von Allen & Overy LLP gilt das ECM-Team von Latham & Watkins LLP als ‘sehr stark – absolute Kenner der Materie und pragmatisch, aber sorgfältig in der Anwendung’. Expertise liegt bei nationalen und grenzüberschreitenden Transaktionen, einschließlich Börsengängen in Deutschland, Europa und vor allem den USA. Auf internationaler Ebene beriet Marcus Funke, der für seine ‘besonders hohe Kooperation und Bereitschaft, Lösungen zu finden’ empfohlen wird, beispielsweise Galenica Santé beim Subsidiary-IPO an der SIX Swiss Exchange, sowie trivago beim Börsengang und der Erstnotierung an der Nasdaq. Innerhalb Deutschlands beriet man VARTA beim geplanten aber abgebrochenen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse. Der ‘ausgewiesene Experte im Kapitalmarktrecht’ Roland Maass beriet jüngst die Manager der Scout24 erneut beim Verkauf eines Aktienpaketes der Online Handelsplattform Scout24; insgesamt wurden 10,3 Millionen Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren bei institutionellen Anlegern platziert. Das Mandatsportfolio umfasst des Weiteren auch die Beratung bei Kapitalerhöhungen und im Kontext von öffentlichen Übernahmen; zu den Mandanten zählen unter anderem Unternehmen wie CHORUS Clean Energy, PE-Gesellschaften wie Hellman & Friedman und Banken wie Morgan Stanley, J.P. Morgan, Commerzbank und die Deutsche Bank.

Die ‘sehr erfolgreiche’ ECM-Praxis von Linklaters ist bekannt für die ‘starke Vernetzung bei Banken’, berät jedoch sowohl auf Banken- als auch Emittentenseite zu unter anderem Börsengängen, Kapitalerhöhungen, PE-Exits und Dual-Track-Verfahren in Deutschland und auf internationaler Ebene. Der sehr aktive Marco Carbonare setzt neben Deutschland auch einen Fokus auf die Schweiz, Österreich, Skandinavien und Benelux. So berät man unter anderem J.P. Morgan und die weiteren Banken beim erfolgreichen Börsengang von Trivago an der Nasdaq, sowie Credit Suisse, UBS und Citi beim geplanten Börsengang von Galenica Santé an der schweizerischen Börse. Zu den weiteren Highlights zählen die Beratung des Bankenkonsortiums bei der geplanten Bezugsrechtskapitalerhöhung von Bayer zur Finanzierung der Übernahme von Monsanto; und von J.P. Morgan und Bank of America Merrill Lynch bei der Börsennotierung der METRO Wholesale & Food Specialist am regulierten Markt in Frankfurt und in Luxemburg im Zusammenhang mit der Aufspaltung von METRO. Auch Credit Suisse berät man aktuell beim geplanten IPO. Man begleitete außerdem Uniper und E.ON bei der Börsennotierung von Uniper am regulierten Markt in Frankfurt und jüngst beriet man E.ON auch bei der €1,35 Milliarden Kapitalerhöhung. Peter Waltz ist ein anerkannter Experte im Bereich von Equity-linked-Transaktionen und das Team konnte sich im November 2016 mit Counsel und US Anwalt Kevin Roy von Herbert Smith Freehills in Hong Kong verstärken. Herbert Harrer machte sich jedoch im November 2017 mit seiner eigenen Einheit selbstständig.

Allen & Overy LLP musste im Oktober 2016 den Verlust des angesehenen Oliver Seilers an Latham & Watkins LLP hinnehmen, das ‘tüchtige’ ECM-Team berät jedoch weiterhin zu Börsengängen, Kapitalerhöhungen, Börsennotierungen, Block-Trades sowie aktiengebundenen Transaktionen häufig auf Seite der Emissionsbanken aber auch auf Emittentenseite. Knut Sauer übernahm die Leitung der Praxis im Mai 2016 und beriet Berenberg Bank und Citigroup Global Markets als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners und Commerzbank als Joint Bookrunner im Zusammenhang mit dem Börsengang der Shop Apotheke Europe, sowie J.P. Morgan und Morgan Stanley beim Börsengang von Uniper. Im Bereich der Kapitalerhöhungen war man beispielsweise für Goldman Sachs International und UniCredit Bank als Joint Bookrunners im Zusammenhang mit der Barkapitalerhöhung von ProSiebenSat.1 Media mit einem Bruttoemissionserlös von €515 Millionen tätig, sowie für ein Syndikat bestehend aus 14 Banken bei einer Kapitalerhöhung von Steinhoff mit einem Bruttoemissionserlös von €2,45 Milliarden. Des Weiteren beriet man auch zu einigen Wandel- und Umtauschanleihen. Das Team arbeitet oft mit den ECM-Praxen in London und Luxemburg zusammen und verfügt über in den USA zugelassene Anwälte in Frankfurt; der Leiter der deutschen US Corporate Finance-Praxis Marc Plepelits wird empfohlen.

Mit ‘guter Größe und Zusammensetzung sowie sehr breiter Kenntnis und Erfahrung’ behält das ECM-Team von Hogan Lovells International LLP den ‘Fokus auf das Wesentliche’ und bringt die ‘Beratung auf den Punkt’. Traditionell stark auf Bankenseite, berät man auch verstärkt Emittenten, beispielsweise Shop Apotheke Europe und va-Q-tec bei ihren Börsengängen. Auch Vibracoustic unterstützte man beim geplanten IPO. Neben Börsengängen hat man auch Erfahrung bei Kapitalerhöhungen, Bezugsrechtemissionen, Block Trades und öffentlichen Übernahmen sowie Wandel-, Options- und Umtauschanleihen. So war man unter anderem für die Berenberg Bank, Bankhaus Lampe und Kempen & Co bei der Kapitalerhöhung der Hamborner REIT tätig und beriet die Berenberg Bank und M.M.Warburg & CO bei der Bezugsrechtskapitalerhöhung von MPC Capital. ‘Einer der führenden ECM-Anwälte in Deutschland’ Michael Schlitt wird nicht nur für seine ‘langjährige Erfahrung und ausgewiesene Expertise’ anerkannt, sondern auch für seine ‘ruhige Art, gute Kommunikation auch mit Nicht-Juristen und sehr gute Erreichbarkeit’. Counsel Susanne Lenz wird auch empfohlen.

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLPs ‘etabliertes’ und ‘sehr gutes’ ECM-Team um Stephan Hutter und Katja Kaulamo berät weiterhin zu Börsengängen, Sekundärplatzierungen von Aktien, Kapitalerhöhungen, einschließlich Bezugsrechtsangeboten, sowie Equity-linked-Transaktionen. Mit in Deutschland und den USA zugelassenen Anwälten liegt der Schwerpunkt der Praxis auf grenzüberschreitenden Transaktionen, insbesondere solchen, die auch eine US-rechtliche Beratung erfordern; so berät man oft zu Privatplatzierungen gemäß der Rule 144A und Regulation S und Eigenkapitaltransaktionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Skandinavien. Beispielsweise begleitete man DNA Oyj, einer der führenden Anbieter von Telekommunikationsdiensten in Finnland, beim Börsengang und der Einführung der Stammaktien an der Nasdaq Helsinki Börse. Für die langjährige Mandantin SGL Carbon war man bei einem Bezugsrechtsangebot in Höhe von €173 Millionen tätig und für J.P. Morgan und UBS Investment Bank bei einer Kapitalerhöhung der TLG IMMOBILIEN im Umfang von €116 Millionen. Erwähnenswert ist auch die Beratung auf Bankenseite bei den geplanten aber nicht vollzogenen Börsengängen von OFFICEFIRST Immobilien und Vibracoustic.

White & Case LLP wird im ECM-Bereich oft als ‘bevorzugter Berater’ hinzugezogen, unter anderem aufgrund der vorteilhaften ‘US-rechtlichen Beratung mit Standort Europa’. Das ‘gut eingespielte Team’ konnte jüngst IPOs und Kapitalerhöhungen in Deutschland und der Schweiz, sowie Privatplatzierungen, Blocktrades und beschleunigte Bookbuilding-Verfahren zum Mandatsportfolio zählen. Man begleitete beispielsweise die schweizerische Zur Rose-Gruppe beim Börsengang an der SIX Swiss Exchange und im Bereich der Blocktrades Credit Suisse bei der Aktienemission von GAM, dem globalen Asset Manager mit Sitz in der Schweiz. Außerdem beriet man den Aufsichtsrat von GfK im Zusammenhang mit dem freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot der Acceleratio Capital für alle ausstehenden, öffentlich gehandelten Aktien der GfK im Gesamtvolumen von €690 Millionen. Im Bereich der Kapitalerhöhungen war man unter anderem für die Konsortialbanken bei der €13 Milliarden Kapitalerhöhung der UniCredit tätig, sowie für Guggenheim Securities, Baader Bank und Trout Capital bei der Kapitalerhöhung von Medigene. Lutz Krämer ist ‘einer der Altmeister im ECM-Bereich und ein sehr beliebter Berater für komplexe Mandate’. Die US-Anwälte Gernot Wagner und Rebecca Emory, die zu Jahresanfang 2017 zur Partnerin ernannt wurde, sind ‘beide gut erreichbar und verfügbar und sehr pragmatisch’. Benedikt Gillessen wechselte jedoch kurz vor Redaktionsschluss im Oktober 2017 zu Norton Rose Fulbright; dafür holte man sich kurz darauf Local Partner Thilo Diehl, zuvor Prinicipal Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer.

Clifford Chance hat Expertise bei Börsengängen, Kapitalerhöhungen und Privatplatzierungen, einschließlich internationaler Transaktionen. George Hacket leitet die Praxis und verfügt über Expertise bei Fragen des US-Wertpapierrechts sowie Mandaten mit Österreich-Bezug. So beriet das Team unter anderem die Emissionsbanken im Zusammenhang mit der Barkapitalerhöhung und einer Umplatzierung von 500.000 von Südzucker gehaltenen Aktien des österreichischen Nahrungsmittel-Konzerns AGRANA, sowie BUWOG bei der Barkapitalerhöhung im Umfang von über zwölf Millionen BUWOG-Aktien. Ein weiteres Highlight war die Beratung des Bankenkonsortiums bestehend aus Citigroup Global Markets, Berenberg Bank und Hauck & Aufhäuser beim Börsengang von Aumann am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Zudem beriet man die HAMBORNER REIT im Zusammenhang mit ihrer Kapitalerhöhung. Sebastian Maerker wird sowohl für die Beratung im DCM- als auch ECM-Bereich empfohlen.

Die ‘absolut mandantenorientierte’ ECM-Praxis von Gleiss Lutz fokussiert sich weiterhin auf die Beratung auf Emittentenseite, verfügt hier über ‘hervorragende Branchenkenntnisse’ und liefert ‘geschäftsnahe und realistische Ergebnisse und Lösungen’, denn auch ‘wirtschaftliche Themen werden berücksichtigt und aufgrund von den Erfahrungen können auch besondere Konstellationen gemeistert werden’. Der Mandantenstamm umfasst mittelständische Unternehmen wie Adler Modemärkte, centrotherm photovoltaics und SLM Solutions, aber auch Großkonzerne wie Infineon und LEG Immobilien, und man kooperiert oft mit den Londoner Kapitalmarktteams der US-Kanzleien Greenberg Traurig, LLP und Proskauer Rose LLP. Für AlzChem war man beim geplanten aber verschobenen IPO an der Frankfurter Wertpapierbörse tätig und für Trelleborg beim geplanten, aber nicht durchgeführten Börsengang von TrelleborgVibracoustic. Erfolgreich abschließen konnte man jedoch eine Bezugsrechtskapitalerhöhung mit Vorabplatzierung bei institutionellen Investoren für MPC Capital, sowie eine erneute Kapitalerhöhung um knapp 10% unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre für curasan. Als Co-Counsel beriet man auch KION bei einer 10%-Kapitalerhöhung im Volumen von €460 Millionen. Empfohlen wird der ‘lösungsorientierte und erfahreneStephan Aubel: ‘Seine Kompetenz gepaart mit dem Blick fürs Wesentliche werden abgerundet mit Präzision, Zuverlässigkeit und einer äußerst angenehmen Art der Kommunikation mit dem Mandanten, aber auch Dritten’.

Ashurst LLP berät zu Kapitalmarktransaktionen deutscher und internationaler Unternehmen, sowohl auf Seite der Konsortialbanken als auch Emittenten, mit Expertise bei IPOs, Kapitalerhöhungen, einschließlich Bezugsrechtsemissionen, und Aktienplatzierungen, sowie der Beratung zu den laufenden Pflichten börsennotierter Unternehmen. Mit besonderer Branchenexpertise im Immobilien- und Technologiebereich beriet man beispielsweise Kinnevik im Zusammenhang mit einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren in dessen Rahmen Kinnevik Aktien von Rocket Internet im Wert von €200 Millionen veräußerte, sowie IBU-tec als Transaction Counsel beim ersten Börsengang im neu geschaffenen Segment für kleine und mittlere Unternehmen im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse (dem Handelssegment Scale). Jüngst war man auch für Berenberg Bank bei der Kapitalerhöhung der SNP Schneider-Neureither & Partner zur Finanzierung der Akquisitionen dreier südamerikanischer SAP Beratungsunternehmen tätig. Zu den weiteren Mandanten zählen unter anderem Alno, GRAMMER, Baader Bank, Oddo Seydler Bank und ICF BANK. Matthias von Oppen ist die Schlüsselfigur; er leitet außerdem das in Frankfurt ansässige China Desk.

CMS berät zu Eigenkapitaltransaktionen oft in enger Zusammenarbeit mit unter anderem den M&A-, Energie- und Restrukturierungspraxen und verfügt über besondere Expertise beim Thema Aktiendividende. So beriet man den langjährigen Kernmandanten Capital Stage jüngst sowohl zu den rechtlichen Aspekten des erfolgreichen Übernahmeangebots an die Aktionäre der CHORUS Clean Energy als auch erneut bei der Zahlung einer Aktiendividende. Außerdem war man für Bankhaus Metzler als Underwriter bei der Kapitalerhöhung von Pantaleon Entertainment tätig. Andreas Zanner leitet die Praxis und Philipp Melzer wird auch empfohlen.

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLPs ECM-Praxis berät oft im Hinblick auf die US-amerikanischen Aspekte verschiedener Transaktionen. Eine Kernmandantin ist die Deutsche Bank, aktuell berät man bei ihrer im März 2017 bekannt gegebenen Kapitalerhöhung bestehend aus einer Bezugsrechtsemission von bis zu 687,5 Millionen neuen Aktien und einem Volumen von €8 Milliarden. Gabriele Apfelbacher war auch für die Konsortialbanken beim geplanten aber verschobenen Börsengang eines deutschen Unternehmens tätig. Zu den weiteren Mandanten zählen unter anderem die Commerzbank und Nordic Investment Bank. US-Anwalt Ward Greenberg wird auch empfohlen, Hanno Sperlich verließ jedoch die Kanzlei im Sommer 2017.

Mit einer ‘großen Bereitschaft Mandanten zu unterstützen’ bietet Noerr eine ‘exzellente Beratung’ zu ECM-Themen und konnte sich erneut bei der Begleitung von Börsengängen positionieren: Man unterstützte trivago beim €430 Millionen IPO und Listing an der Nasdaq in New York. Neben dem Kernmandanten Oddo Seydler konnte die Praxis außerdem mit der Berenberg Bank und Baader Bank weitere Banken gewinnen. Auch auf personeller Ebene gab es erneut Verstärkung: mit der Übernahme des Hamburger Büros von White & Case LLP im April 2017 stieß auch Kapitalmarktexperte Volker Land hinzu. Das Team berät des Weiteren zu Public M&A-Transaktionen und Delistings. Holger Alfes gilt als ‘erfahrener Rechtsanwalt, der potentielle Probleme identifiziert’.

Bevorzugte Kanzlei’ einiger Mandanten, Norton Rose Fulbrights ECM-Praxis gilt als ‘sehr gut’ und berät hauptsächlich auf Emittentenseite. Ein Highlight war die Beratung von ADLER Real Estate bei der Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von €137,8 Millionen im Wege einer Bezugsrechtsemission an die bestehenden Aktionäre und Wandelanleihegläubiger sowie Privatplatzierungen in bestimmten Rechtsordnungen außerhalb Deutschlands und der USA. Außerdem war man für paragon im Rahmen einer €13,5 Millionen Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre sowie einer internationalen Privatplatzierung bei qualifizierten Anlegern tätig. Ein weiterer Kernmandant ist die quirin Bank. Frank Regelin leitet die ECM-Praxis, sowie auch das Gesellschaftsrechtteam. Peter Holst hat eine ‘schnelle Auffassungsgabe und sehr gute Kenntnisse im Bereich ECM’ und kurz vor Redaktionsschluss konnte sich das Team im Oktober 2017 außerdem mit Benedikt Gillessen von White & Case LLP verstärken.

Taylor Wessing gilt als ‘sehr gut geeignet für und erfahren bei mittelgroßen Mandaten’ und hat Expertise bei Börsengängen, Bezugsrechtsangeboten und Listings sowie öffentlichen Übernahmen. Lars-Gerrit Lüßmann und Christoph Vaupel waren insbesondere mit der umfassenden rechtlichen und strategischen Beratung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung als zuständige Börsenaufsichtsbehörde bei der Prüfung des geplanten Zusammenschlusses der Deutsche Börse und der London Stock Exchange Group beschäftigt. Auch der ‘sehr gut qualifizierte und erfahrene Anwalt’ Marc-Oliver Kurth in Berlin leistet ‘bodenständige, zügige, sachorientierte Arbeit’; er beriet Scope Corporation bei der rechtsformwechselnden Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Zudem war man für Oddo Seydler Bank als Sole Global Coordinator und Bookrunner bei der Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre der SNP Schneider-Neureither & Partner tätig.


Strukturierte Finanzierungen und Verbriefungen

Tabellenverzeichnis

  1. Strukturierte Finanzierungen und Verbriefungen
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Martin Geiger - Hengeler Mueller
    • Bernhard Kaiser - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Oliver Kronat - Clifford Chance

Namen der nächsten Generation

  1. 1

Umfasst die Beratung zu strukturierten Finanzierungen, Verbriefungen, sowie zu Derivaten und verbrieften Derivaten, wobei vielfach Überschneidungen zu anderen Kapiteln innerhalb des Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrechts bestehen, insbesondere zu DCM.

Freshfields Bruckhaus Deringer berät zu strukturierten Finanzprodukten und strukturierten Finanzierungen, einschließlich zu komplexen Verbriefungen und im Derivate-Bereich. Das Portfolio umfasst jüngst diverse Mandate, unter anderem die Beratung im Hinblick auf eine synthetische CMBS-Transaktion; die Restrukturierung eines ABS-Programms; ein strukturiertes Darlehen an einen Hedgefonds zum Erwerb von Aktien eines börsennotierten Unternehmens; die Verbriefung eines Portfolios von Handelsforderungen; sowie die Beratung im Zusammenhang mit Forderungsfinanzierungen. Für Crédit Agricole CIB und Royal Bank of Scotland ist man im Hinblick auf die Umstrukturierung der Verbriefungsplattform für deutsche Kfz-Finanzierungen der PSA-Gruppe tätig. Ein weiterer Mandant ist die GMAC Mortgage Group hinsichtlich der Verbriefung deutscher Kredite und Leasings durch ein Lagerunternehmen im Wege der Begebung einer Anleihe, sowie bezüglich einer öffentlichen Verbriefung von Automobilkrediten und Fragen des Back-up-Servicing verschiedener deutscher Transaktionen. Bernhard Kaiser ist die Schlüsselfigur, die Ernennung von Robin Helmke zum Partner im Mai 2017 zeigt jedoch, dass man auch weiterhin auf die Verstärkung der Praxis setzt.

Hengeler Mueller gilt weiterhin als eine der ersten Adressen für innovative, komplexe Transaktionen im Bereich der strukturierten Finanzierungen und Verbriefungen. Ein Schwerpunkt liegt im Zusammenhang mit dem Aufbau, der Restrukturierung und der Erweiterung von Asset-basierten Commercial-Paper-Programmen und anderen Formen Asset-basierter Finanzierungen. Man berät oft zur Verbriefung von Handelsforderungen, häufig auf paneuropäischer Ebene und mit einem PE-Kontext, sowie der Verbriefung von Leasingforderungen und auch von Verbraucherkrediten. So beriet man unter anderem abcbank bezüglich der Verbriefung von Leasingforderungen der Bank und die Landesbank Baden-Württemberg zur Verbriefung von Verbraucherkrediten der CreditPlus Bank. Ein weiteres Highlight war die Beratung von Bank of America Merrill Lynch bei einer CMBS-Transaktion: die Verbriefung des an die Lorac Investment begebenen Darlehens über Taurus 2016-2. Weitere Expertise liegt auch bei RMBS-Transaktionen, strukturierten gedeckten Schuldverschreibungen und synthetischen Verbriefungen. Stefan Krauss berät ‘auf höchstem Niveau’ und wird als ‘starker Name’ im Markt angesehen. Martin Geiger wird auch empfohlen, ist nun jedoch hauptsächlich im Londoner Büro ansässig.

Linklaters legt einen Schwerpunkt auf synthetische Verbriefungen und die Restrukturierung und Abwicklung bestehender strukturierter Finanzierungstransaktionen, berät aber auch zu Portfoliotransaktionen und deren Refinanzierung auf Verkäufer-, Käufer- und Finanziererseite, sowie zu Derivatetransaktionen. Der häufig empfohlene Christian Storck und Jörg Fried sind Experten im Bereich der OTC-Derivate und wurden jüngst für den Bundesverband deutscher Banken für die deutsche Netting-Opinion tätig. Barbara Lauer und Burkhard Rinne, der im Mai 2017 zum Partner ernannt wurde, gelten als ‘zwei extreme Experten im Verbriefungsbereich’. Man beriet unter anderem Schleswig-Holstein und Freie und Hansestadt Hamburg bei der Übertragung eines internationalen Portfolios von notleidenden Schiffsdarlehen der HSH Nordbank auf die von den Ländern neu aufgesetzte Abwicklungsanstalt und dessen Refinanzierung; und unterstützte EIB und EIF bei einem direkten und indirekten Investment in die Verbriefung eines €440 Millionen-Portfolios österreichischer Leasingforderungen. Bei Clearing-Themen ist ein Kernmandant die Eurex Clearing. Kurt Dittrich leitet die Praxis.

Allen & Overy LLP berät zu ausgewählten Verbriefungstransaktionen und strukturierten Finanzierungen mit Expertise in einer Vielzahl von Assetklassen und einer ebenso aktiven Derivate-Praxis. Zu den Mandanten zählen deutsche, europäische, japanische und internationale Investmentbanken und Finanzinstitute, die man zu Finanzierungen berät, die unter anderem mit KMU-, Flugzeug-, Schiff- und Immobilienkrediten sowie Infrastruktur- und Energievermögenswerten unterlegt sind. Praxisleiter Martin Scharnke unterstützt zusammen mit Kollegen in New York und London unter anderem vier große Investmentbanken bei der Umsetzung der neuen globalen Regelungen der WGMR (Working Group for Margin Requirements) für Sicherheitsleistungen für Derivate, einschließlich der Verhandlung und Entwicklung von Besicherungsdokumentation für Rahmenverträge für Derivate. Er ist außerdem umfassend für Credit Suisse (Zürich, London und Frankfurt) bei ihrem Geschäft mit strukturierten Produkten und der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer paneuropäischen Emissionsplattform für strukturierte Produkte tätig. Stefan Henkelmann hat besondere CMBS-Expertise und beriet jüngst Vonovia hinsichtlich der vollständigen Rückführung und Abwicklung der €3 Milliarden GRF-1, GRF-2 und Taurus-WOBA CMBS-Transaktionen. Mitsubishi UFG Securities EMEA begleitete er bei einem innovativen Project-Bond-Repackaging unter einem Programm zur Begebung von besicherten Verbindlichkeiten eines ausländischen Emissionsvehikels; die zugrunde liegende Projektanleihe dient der Refinanzierung eines Infrastrukturprojekts in der Türkei. Matthew Howard zog sich im Mai 2017 aus der Anwaltschaft zurück.

Von vielen als ‘führend im ABS-Geschäft in Deutschland’ angesehen, Baker McKenzies ‘umgängliches Team’ ist zweifelslos ‘etabliert’ in der Beratung zu strukturierten Finanzierungen und Verbriefungen. ‘Zuverlässig, pragmatisch, schnell und flexibel’ berät man zu verschiedensten Assetklassen, gilt weiterhin als eine der führenden Praxen im Automobilsektor mit Transaktionen für unter anderem BMW und Volkswagen, aber begleitet auch große, insbesondere multijurisdiktionale ABCP-Transaktionen im Bereich der Handelsforderungen (unter anderem für die Commerzbank, DZ Bank, ING und BayernLB) und im Bereich der Leasingforderungen und Restwertforderungen. Man war beispielsweise für Société Générale als Arranger Counsel in der zweiten öffentlichen ABS-Leasing- und Restwert-Transaktion der ALD Autoleasing D tätig. Als neuen Mandanten konnte man unter anderem Rabobank beim Aufsetzen eines neuen Bank-Factoring Programms in Deutschland gewinnen. Außerdem berät man seit über zwei Jahren DBRS laufend bei Ratings aller Assetklassen in EMEA, jüngst bezüglich der Alpspitze Transaktion als strukturierte gedeckte Schuldverschreibung der Deutschen Bank mit einem Volumen von €35 Milliarden RMBS-Anleihen. Martin Kaiser und Sandra Wittinghofer haben ‘sehr gute Kenntnisse im ABS-Geschäft, berücksichtigen wirtschaftliche und geschäftliche Gesichtspunkte der Mandanten und sind immer schnell erreichbar und unkompliziert’; Kaiser kündigte jedoch kurz vor Redaktionsschluss im August 2017 seinen Wechsel zu Ashurst LLP an und Matthias Eggert wechselte bereits im April 2017 zu Dentons.

Clifford Chances Beratung im Bereich der strukturierten Finanzierungen und Verbriefungen ist laut Mandanten ‘sehr zufriedenstellend’, jedoch musste die Praxis den Abgang von Arne Klüwer in Kauf nehmen; er wechselte zu Dentons, wo auch der ehemalige Senior Associate Mortimer Berlet als Partner einstieg. Als Schlüsselfigur bleibt nun der häufig empfohlene Oliver Kronat, der für seine ‘zuverlässige Erreichbarkeit, absolut termingerechte und sehr hohe Qualität der Arbeit und sein breites Wissen’ im Markt weiterhin hoch angesehen ist. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Verbriefung von Handels-, Leasing- und Darlehensforderungen sowie von Fondsanteilen, die Etablierung von ABCP-Conduit-Programmen und Portfolioverkäufe. Er beriet jüngst die EIB und den EIF bei Investitionen in verschiedene Verbriefungen von Forderungen aus Leasing und Mietkauf Transaktionen; die Santander Consumer Bank als Originator bei einer Verbriefung von deutschen Verbraucherdarlehen in Höhe von €750 Millionen; sowie die BMW Bank als Originator bei zwei Verbriefungstransaktionen von Automobil-Darlehensportfolios in Höhe von jeweils €1.07 Milliarden. Counsel Kerstin Schaepersmann wird auch empfohlen.

Hogan Lovells International LLP befindet sich laut Wettbewerbern weiterhin ‘im Anmarsch’; das ‘starke’ Team ist ‘sehr visibel’ im Verbriefungsbereich und insbesondere ‘etabliert’ durch eine der marktführenden Stellungen bei den Auto-Banken. So beriet man jüngst Mercedes-Benz Bank bei der Verbriefung eines Portfolios von deutschen Automobildarlehen mit einem Volumen von €1,1 Milliarden, sowie Volkswagen Leasing bei der Verbriefung von €1,2 Milliarden-Leasingforderungen. Doch man berät auch zu anderen Asset-Klassen, so beispielsweise die Nord/LB bei der Strukturierung und Implementierung einer privatplatzierten Verbriefungstransaktion im Zusammenhang mit einem Portfolio notleidender und leistungsgestörter Schiffskredite mit einem ausstehenden Darlehensbetrag von insgesamt $1,5 Milliarden. Neben dem Schwerpunkt auf strukturierten Emissionen sowie internationalen ABS-Transaktionen, ist man auch in der Erstellung und Betreuung von Programmen tätig. Zu den weiteren Mandanten zählen unter anderem Santander Consumer Bank, Sixt Leasing und FMS Wertmanagement. Der ‘sehr erfolgreiche’ Dietmar Helms gilt als ‘eine Größe im Markt’ und Sven Brandt wird auch empfohlen.

Alle Achtung’, Mayer Brown LLPs ‘tolle Praxis’ kann sich weiterhin in der Beratung rund um komplexe strukturierte Finanzierungen, insbesondere grenzübergreifende Transaktionen, behaupten und wird ‘sehr geschätzt’. Inzwischen ist das Asset-basierte Kreditgeschäft eines der wichtigsten strukturierten Finanzierungsprodukte der Praxis und das Beratungsspektrum erstreckt sich von der Verbriefung von Handelsforderungen sowie Automobilforderungen – man beriet beispielsweise Crédit Agricole CIB, BNP Paribas, Bank of America Merrill Lynch und The Royal Bank of Scotland bei der Emission von €513,5 Millionen-Anleihen gesichert durch deutsche Automobilkredite der Opel Bank – über die Erstellung und Aktualisierung von Emissionsplattformen bis zu einem Schwerpunkt auf Retail-Produkten, einschließlich Zertifikaten, Optionsscheinen und anderen strukturierten Schuldverschreibungen. Besondere Expertise kann man auch nach wie vor bei OTC-Derivaten vorweisen. Andreas Lange ist weiterhin im Markt anerkannt und Patrick Scholl wird auch oft empfohlen. Das Team verfügt insbesondere auch über anknüpfende regulatorische Kenntnisse und arbeitet eng mit der US-Verbriefungspraxis zusammen.

Im Bereich der strukturierten Finanzierungen und Verbriefungen bringt White & Case LLPhohe Branchenkenntnis und Fachexpertise ein und kommt für alle Parteien zu akzeptablen Ergebnissen’; geschätzt wird zudem das ‘tiefe Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen’. Eine besondere Stärke liegt in den Assetklassen Leasing und Infrastruktur. So beriet man beispielsweise Crédit Agricole und Société Générale als Arrangeure sowie BNP Paribas bei der Verbriefung von deutschrechtlichen Autodarlehensforderungen, die durch die RCI Banque zur Finanzierung von Kraftfahrzeugen ausgereicht wurden. Für die HSH Nordbank war man bei einer komplexen synthetischen Kreditverbriefung tätig. Zu den weiteren jüngsten Mandaten zählen unter anderem die Strukturierung und Umsetzung einer komplexen Whole-Business-Securitisation-Transaktion, eine Repo-Transaktion und die Beratung hinsichtlich mehrerer strukturierter gedeckter Schuldverschreibungen, sowie im Zusammenhang mit NPLs. Schlüsselfigur Dennis Heuer ist ein ‘erfahrener Spezialist mit einem hohen Detailwissen, insbesondere auch im Verbriefungsbereich’; er kann einen ‘beachtlichen Track Record’ aufweisen und ‘überzeugt durch seine Kundenorientierung, seinen Pragmatismus und sein Kostenbewusstsein’.

Ashurst LLP ist insbesondere ‘stark im Bereich der strukturierten Finanzierungen und Derivate’ und setzt einen besonderen Fokus auf Retail-Produkte. Das ‘richtig gute’ Team um Tobias Krug, Leiter der Securities and Derivatives Gruppe, verfügt nicht nur über Expertise im Bereich der strukturierten Produkte sondern auch bei OTC-Derivaten und verbrieften Derivaten. Besondere Kenntnisse hat man in Bezug auf PRIIPS KID, im Credit-Linked-Bereich und bei regulatorischen Fragestellungen. So berät man beispielsweise die Deutsche Bank im Zusammenhang mit dem globalen Projekt zur Implementierung von EMIR; SIX Financial Services hinsichtlich des PRIIPs Angebots des Unternehmens; sowie Credit Suisse bei der Erstellung des ersten Credit-Linked-Note-Programms nach deutschem Recht. Außerdem berät man Erste Group im Rahmen aller ihrer Structured-Products-Programme, einschließlich Equity-Linked, Credit-Linked, Asset-Linked und Multi-Asset-Linked. Eine signifikante Verstärkung kündigte sich kurz vor Redaktionsschluss im August 2017 mit dem Wechsel des angesehenen Martin Kaisers von Baker McKenzie an.

Nun auch ‘auf dem Radar’, Dentons konnte sich im Bereich der strukturierten Finanzierungen und Verbriefungen deutlich verstärken: Man konnte im April 2017 in Frankfurt nicht nur Arne Klüwer von Clifford Chance, nun Praxisleiter sowohl der deutschen Bank- und Finanzrechtsgruppe als auch der europäischen Strukturierten Finanzierungspraxis, gewinnen, sondern ihm folgte auch Mortimer Berlet, der gleichzeitig als Partner einstieg, und im Münchner Büro der ‘muntere’ Matthias Eggert von Baker McKenzie. Unter neuer Flagge berät er aktuell BillFront zu einer Finanzierungsstruktur für die Refinanzierung von Forderungen aus Online-Werbung, sowie Wilmington Trust SP Services laufend als Treuhänder hinsichtlich einer Vielzahl von Verbriefungen und besicherten Finanzierungen. Zudem berät man verschiedene deutsche Banken bei diversen grenzüberschreitenden Handelsforderungstransaktionen, in einigen Fällen mit Mehrfachfinanzierung durch mehrere Banken.

Jones Days ‘überdurchschnittliche’ Praxis wird für die ‘gute Beratungsleistung’ bei strukturierten Produkten, Derivaten, Verbriefungen insbesondere von Autokrediten und Handelsforderungen, aber auch im produktbezogenen Aufsichtsrecht anerkannt. Das Team ist ‘sehr gut: schnell, effizient, direkt, ohne Umwege und unnötige Zusatzarbeiten’ und fokussiert sich auf Asset-basierte Finanzierungen vor allem in Hinblick auf die Unterstützung durch neue Technologien, wie beispielsweise Blockchain. Kernmandanten Volkswagen Bank und Volkswagen Financial Services berät man nicht nur bezüglich der jährlichen Aktualisierung und Verlängerung der sieben Verbriefungsplattformen für ABS-Schuldverschreibungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu €10 Milliarden, sondern nun auch hinsichtlich der Strukturierung und dem Neuaufsatz des italienischen Verbriefungsprogramms in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Büro. Ein weiteres Highlight ist die Beratung von UniCredit zu ihrem Asset-basierten Commercial-Paper-Programm, dem Multi-Seller-Programm Arabella Finance DAC mit einem ausstehenden Volumen von €4 Milliarden für den europäischen und amerikanischen Markt. Der ‘sehr erfahrene’ Praxisleiter Ulf Kreppel ist ‘sehr professionell und lösungsorientiert, und schafft in der Funktion als Transaktionsanwalt einen ausgewogenen Interessenausgleich aller Parteien’. Nick Wittek wird auch empfohlen.


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