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Deutschland 2018 > Kartellrecht

Redaktionelle Abschnitte

MarktĂŒberblick

Die beherrschenden Trends des Kartellrechts wurden im September 2016 mit der Verabschiedung der 9. Novelle des Gesetzes gegen WettbewerbsbeschrĂ€nkung aufgegriffen, in dessen Zuge bestehende EU-Richtlinien in deutsches Recht umgesetzt wurden. Die grĂ¶ĂŸten VerĂ€nderungen durch das im Juni 2017 in Kraft getretene Gesetz zeigen sich in den Bereichen Digitalisierung und Kartellschadensersatzverfahren: Die 9. GWB Novelle soll die Beurteilung der Marktstellung von digitalen Unternehmen erleichtern, da der Zugang zu wettbewerbsrelevanten Daten und das Verhalten von Nutzergruppen berĂŒcksichtigt wird. Zudem wurde festgelegt, dass ein kartellrechtlich relevanter Marktanteil auch dann vorliegen kann, wenn von den Unternehmen der monetĂ€re Schwellenwert nicht ĂŒberschritten wird. Diese Neuerungen werden erwartungsgemĂ€ĂŸ die Zahl der Fusionskontrollverfahren und gegebenenfalls auch der Missbrauchsverfahren vor allem fĂŒr Unternehmen der digitalen Branche steigern.

Ein weiterer Bereich des Kartellrechts, der in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, sind SchadensersatzansprĂŒche, die in der Folge eines Bußgeldverfahrens gegen Kartellanten erhoben werden. Aktuell schlĂ€gt das LKW-Kartell große Wellen: Nachdem mehrere Lastwagenbauer von der EU-Kommission wegen unerlaubter Preisabsprachen zu einer Rekordstrafe von knapp €2,93 Milliarden verurteilt wurden, warten nun Schadensersatzforderungen von hunderten angeblich GeschĂ€digten. Auch hier setzt die 9. GWB Novelle an. Die Rechte von KartellgeschĂ€digten sollen gestĂ€rkt werden, um Wettbewerbsabsprachen wirtschaftlich unattraktiv zu machen. Und ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Gesetzgebung ist die Schließung der sogenannten ‘WurstlĂŒcke’: Einer Vermeidung von Bußgeldern bei KartellverstĂ¶ĂŸen durch Umstrukturierungen soll so entgegengewirkt werden. Somit können nicht mehr nur die handelnden Tochtergesellschaften, sondern auch die lenkenden Konzernmuttergesellschaften und Rechtsnachfolger haftbar gemacht werden. Diese rechtlichen Neuerungen generierten bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes erheblichen Beratungsbedarf, dem die meisten Kanzleien mit einem gesteigerten kartellrechtlichen Compliance-Angebot entgegenwirkten. Neben der vermehrten BeratungstĂ€tigkeit und der TĂ€tigkeit in Schadenersatzverfahren, sowohl auf KlĂ€ger wie auch Beklagtenseite, liegt ein weiterer Schwerpunkt vieler SozietĂ€ten weiterhin auf Fusionskontrollverfahren auf nationaler oder EU Ebene.


Kartellrecht

Tabellenverzeichnis

  1. Kartellrecht
  2. FĂŒhrende Namen
  3. Namen der nÀchsten Generation

FĂŒhrende Namen

  1. 1
    • Albrecht Bach - OppenlĂ€nder RechtsanwĂ€lte
    • Helmut Bergmann - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Ingo Brinker - Gleiss Lutz
    • Michael Esser - Latham & Watkins LLP
    • Hans-Joachim Hellmann - SZA Schilling, Zutt & AnschĂŒtz Rechtsanwalts AG
    • Tobias Klose - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Martin Klusmann - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thorsten MĂ€ger - Hengeler Mueller
    • Romina Polley - Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP
    • Dirk Schroeder - Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP
    • Daniela Seeliger - Linklaters
    • Christoph Stadler - Hengeler Mueller
    • Christian Steinle - Gleiss Lutz
    • Markus Wirtz - Glade Michel Wirtz – Corporate & Competition

Namen der nÀchsten Generation

  1. 1
    • Börries Ahrens - Allen & Overy LLP
    • Marc Besen - Clifford Chance
    • Patrick Bock - Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP
    • Ulrich Denzel - Gleiss Lutz
    • Carsten Grave - Linklaters
    • Christian Horstkotte - Baker McKenzie
    • Uta Itzen - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thomas Paul - Hengeler Mueller
    • Stephanie Pautke - Commeo LLP
    • Georg Weidenbach - Latham & Watkins LLP

Umfasst die fusionskontrollrechtliche Beratung (einschließlich ‘Phase-2-Verfahren’), die Vertretung in Kartell- und Bußgeldverfahren, in Schadensersatzklagen sowie die Compliance-Beratung im Kartellrecht.

Die Kartellrechtspraxis von Freshfields Bruckhaus Deringer zeichnet sich durch ‘globale PrĂ€senz’ und ‘zahlreiche erfolgreich erledigte Projekte’ aus und wird von Mandanten aufgrund des ‘hohen GeschĂ€ftsverstĂ€ndnisses’ geschĂ€tzt. Nach der Schließung des Kölner BĂŒros berĂ€t das neun Partner starke Team um Martin Klusmann, Co-Leiter der weltweiten Praxisgruppe, nationale und internationale Mandanten, wie beispielsweise die Deutsche Bahn, Ethihad Airways, Mars und Volkswagen, weiterhin an den Standorten Berlin und DĂŒsseldorf. Einen Schwerpunkt bildet die Beratung bei Fusionskontrollverfahren; so unterstĂŒtzte man Air Berlin beim Abschluss eines Wetlease-Vertrags ĂŒber 38 Passagierflugzeuge mit der Lufthansa und beriet Boehringer Ingelheim bei dem strategischen Tausch des Bereichs Consumer Healthcare mit der Sanofi-Tiergesundheitssparte. Auch im streitigen Bereich ist man visibel; hier geht man nicht nur gegen Kartellbußgeldentscheide der EU-Kommission oder des Bundeskartellamts vor, sondern wehrt auch Schadensersatzklagen im Nachgang von Bußgeldverfahren ab. Abgerundet wird das Spektrum durch eine umfangreiche Beratung im Bereich Compliance und bei MissbrauchsfĂ€llen. Tobias Klose und Uta Itzen gelten als ‘absolute Spezialisten ihres Fachs’ wĂ€hrend sich Helmut Bergmann durch ‘gute Branchenkenntnis’ auszeichnet.

Gleiss Lutz wird aufgrund des ‘exzellenten Services’, der ‘beeindruckenden Branchenkenntnis’ und des ‘hohen persönlichen Einsatzes’ von Unternehmen wie Bayer, Deutsche Telekom, Procter & Gamble sowie Siemens mandatiert. Besonders stark entwickelte sich zuletzt die TĂ€tigkeit bei Fusionskontrollverfahren: Man betreute parallel zwei Phase II EU-Kontrollverfahren und Ulrich Denzel beriet HeidelbergCement in einem EU-Fusionskontrollverfahren beim Erwerb von Italcementi. Das Team hat zudem langjĂ€hrige Erfahrung in der ProzessfĂŒhrung: So vertritt Ingo Brinker, der ‘einen hervorragenden Ruf’ genießt, Booking.com in einem Beschwerdeverfahren im Zusammenhang mit der Untersagung der Bestpreisklausel vor dem Oberlandesgericht DĂŒsseldorf und Christian Steinle vertrat Unternehmen der LEONI-Gruppe in einem Kartellbußgeldverfahren vor den brasilianischen Behörden und verteidigte MAHLE Behr gegen Schadensersatzforderungen von Abnehmern von KlimagerĂ€ten in Folge eines Bußgeldbescheids der EU-Kommission. Unter der FederfĂŒhrung von Wolfgang Bosch ĂŒbernahm man außerdem die kartellrechtliche Beratung von Daimler im Rahmen des EU-Verfahrens im Bereich LKW.

‘Sehr gute Fach- und Branchenkenntnis’ sind die Merkmale der Kartellrechtspraxis von Hengeler Mueller. Das Team um den renommierten Thorsten MĂ€ger deckt die gesamte Bandbreite des Kartellrechts ab und wird sowohl von nationalen als auch internationalen Unternehmen mandatiert. In jĂŒngsten Highlights im Bereich Fusionskontrollverfahren begleitete man Carl Zeiss bei der VerĂ€ußerung des Tochterunternehmens SMT an ASML beim Bundeskartellamt. Zudem betreute man fĂŒr die SGL Group das Bundeskartellamtsverfahren im Rahmen des Verkaufs des Graphitelektroden-GeschĂ€ftsbereichs an ein japanisches Chemieunternehmen. Eine besondere StĂ€rke weist man außerdem bei Schadensersatzklagen, die auf Bußgeldbeschiede folgten, auf: So verteidigt man beispielsweise British Airways gegen AnsprĂŒche aus dem Luftfrachtkartell, wehrt Forderungen aus dem LKW-Kartell fĂŒr MAN ab und verttritt Nordzucker gegen AnsprĂŒche aus dem Zuckerkartell. Überdies wehrt man fĂŒr den Dachverband einer deutschen Finanzgruppe drohende SchadensersatzansprĂŒche wegen EC-Kartenentgelten ab. Oft ĂŒbernimmt Thomas Paul, der ‘fachlich-juristisch ohne Fehl und Tadel’ ist, die ProzessfĂŒhrung. Christoph Stadler gilt als ‘sehr erfahren’ und ‘guter Kommunikator’.

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP bietet ‘hochprofessionellen Service’ und ‘tiefgreifendes Wissen bei Kartellrechtsangelegenheiten’. Das Team um die SchlĂŒsselfiguren Romina Polley und Dirk Schroeder berĂ€t zum gesamten Kartellrecht und genießt ein besonders hohes Ansehen im Bereich Fusionskontrolle. Hier zĂ€hlt die Beratung von 3M bezĂŒglich des Erwerbs des SchutzausrĂŒstungsherstellers Scott Safety zu den Highlights. Zudem unterstĂŒtzte man Baxter bei der Umsetzung der Auflagen aus dem EU-Fusionskontrollverfahren nach dem Erwerb des schwedischen Medizintechnikunternehmens Gambro und KIA Motors vertrat man in einem Berufungsverfahren, in dem die Klage des Gesamtverbandes Autoteile-Handel bezĂŒglich des Rechts auf Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen in Form von Rohdaten abgewiesen wurde. Ein erhöhtes Mandatsaufkommen verzeichnete das Team auch im Bereich Schadensersatzklagen; hier verteidigte man Otis in mehreren Verfahren gegen AnsprĂŒche von Generalunternehmen, Kommunen und Verkehrsbetrieben in Folge des EU-Bußgeldbescheids, der im Rahmen des Aufzugs- und Fahrtreppenkartells erging. Neben Patrick Bock, der im kartellrechtlichen Prozessrecht versiert ist, wird auch Counsel Tilman Kuhn empfohlen. Im November 2017 konnte man sich außerdem mit Wolfgang Deselaers von Linklaters verstĂ€rken.

Empfohlen wird Linklaters besonders fĂŒr die Expertise bei Kartellschadensersatzklagen und in Fusionskontrollverfahren. Im letztgenannten Bereich sorgte die Fusion zwischen Edeka und Kaiser’s/Tengelmann weiterhin fĂŒr großes Arbeitsaufkommen, in dessen Rahmen die empfohlene Daniela Seeliger das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie bezĂŒglich des Ministererlaubnisverfahrens vor dem Oberlandesgericht DĂŒsseldorf vertrat. Zudem ĂŒbernahm Carsten Grave federfĂŒhrend die fusionskontrollrechtliche Beratung fĂŒr ENGIE Deutschland im Zuge der AnteilsverĂ€ußerung an EnBW. Bei kartellrechtlichen Schadensersatzklagen profitiert man besonders von der engen Zusammenarbeit mit den BĂŒros in BrĂŒssel und London; so entwickelte man eine europaweite Verteidigungsstrategie fĂŒr Beiersdorf in diversen follow-on Klagen in Folge verschiedener Bußgeldverfahren. Außerdem ĂŒbernahm man die Verteidigung fĂŒr NestlĂ© in Kooperation mit dem BrĂŒsseler Team in mehreren Schadensersatzklagen, die aus dem Zuckerkartell resultieren. Abgerundet wird das Serviceangebot durch die Beratung zu Aspekten der Bußgeldhaftung im Rahmen von Umstrukturierungen und bei Fragen der Bußgeldberechnung. Weitere namhafte Mandanten sind die Deutsche Börse, E.On und Linde. Wolfgang Deselaers verlor man im November 2017 an Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP.

Mandanten schĂ€tzen bei Allen & Overy LLP das ‘sehr gute Servicelevel, gute Einarbeitung in die Branche, ein gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis und eine angenehme Beratung’, die besonders hĂ€ufig in den Bereichen Fusionskontrolle, Bußgeldverfahren, Missbrauchsverfahren und Schadensersatzklagen erfolgt. Unter der FederfĂŒhrung von JĂŒrgen Schindler, der sowohl in Hamburg als auch BrĂŒssel praktiziert, begleitete man den Private Equity-Investor Advent International und seine Portfoliogesellschaft beim Erwerb eines Chemieunternehmens; die Transaktion erhielt eine vorbehaltlose Genehmigung der EU-Kommission in Phase I. Börries Ahrens beriet EDEKA beim Zusammenschluss mit der Drogeriemarktkette Budnikowsky und ĂŒbernahm die Beratung des Aufsichtsrats eines deutschen Automobilzulieferers im Rahmen kartellrechtlicher Untersuchungen. Ein weiteres Leuchtturmmandat war die Vertretung von Evonik Industries beim Erwerb eines GeschĂ€ftszweigs der amerikanischen Air Products; die renommierte Ellen Braun ĂŒbernahm hier federfĂŒhrend die Fusionskontrollverfahren in multiplen Jurisdiktionen.

Das zehn Partner umfassende Kartellrechtsteam von CMS gilt als gute Adresse fĂŒr grenzĂŒberschreitende Fusionskontrollverfahren, wobei man von der engen Verzahnung mit dem BrĂŒsseler BĂŒro profitiert. Christian Haellmigk ĂŒbernahm das internationale Fusionskontrollverfahren fĂŒr Atlas Copco bei der VerĂ€ußerung von DYNAPAC an die französische FAYAT-Gruppe wĂ€hrend Harald Kahlenberg Ceratizit beim Erwerb der Mehrheitsanteile an Becker Diamantwerkzeuge assistierte. Auch bei Schadensersatzverfahren ist man visibel, wobei man sowohl auf KlĂ€ger- als auch Beklagtenseite tĂ€tig wird; als Beispiel kann hier die Beteiligung in Verfahren im Rahmen der LKW-, SĂŒĂŸwaren- und Zuckerkartelle genannt werden. Weitere Kompetenzen weist man im Vertriebskartellrecht auf; so berĂ€t Dietmar Rahlmeyer beispielsweise RIMOWA, wĂ€hrend Dauermandant Porsche federfĂŒhrend von Praxisgruppenleiter Markus Schöner betreut wird.

Mandanten sehen Commeo LLP als ‘mit Abstand beste Boutique fĂŒr Kartellrechtsfragen, die den Kartellrechtspraxen namhafter deutscher und internationaler SozietĂ€ten in nichts nachsteht’. Das zehn BerufstrĂ€ger umfassende Team spezialisiert sich ausschließlich auf das deutsche und europĂ€ische Kartellrecht und wird besonders oft von Unternehmen aus der Automobilbranche sowie den Bereichen Gesundheit, Chemie, Logistik, KonsumgĂŒter, Medien und Telekommunikation mandatiert. Einen Schwerpunkt nimmt die Beratung in Bußgeldverfahren ein: Das Technologieunternehmen Westfalen vertrat man beispielsweise in einem Rechtsbeschwerdeverfahren gegen den Bußgeldbescheid des Bundeskartellamts, der in Folge des FlĂŒssiggaskartells verhĂ€ngt wurde. Im Bereich Schadensersatzklagen erhöhte sich das Mandatsaufkommen erheblich, wobei man sowohl auf KlĂ€ger- als auch Beklagtenseite tĂ€tig wird. Hervorzuheben ist hier die Verteidigung von Japan Airlines gegen eine Schadensersatzklage im Rahmen des Luftfrachtkartells. Abgerundet wird das Beratungsangebot durch fusionskontrollrechtliche und vertriebskartellrechtliche Beratung sowie die Ausarbeitung und Implementierung von Compliance-Systemen. Das Mandantenportfolio umfasst unter anderem Fraport, Procter & Gamble, RotkĂ€ppchen-Mumm, Samsung und die Vaillant Group. Empfohlen wird Stephanie Pautke.

Latham & Watkins LLP berĂ€t an drei deutschen Standorten zu allen Bereichen des Kartellrechts, legt dabei aber einen besonderen Fokus auf Fusionskontroll-, Missbrauchs- und Schadensersatzverfahren. Mandanten schĂ€tzen die Synergien zwischen den nationalen und internationalen Standorten; so berĂ€t man weiterhin zusammen mit einem Team in San Francisco Facebook zu einem Missbrauchsverfahren vor dem Bundeskartellamt. Überdies verteidigt man Singapore Airlines und Singapore Airlines Cargo gegen eine Follow-on-Schadensersatzklage vor dem Landgericht Köln im Zusammenhang mit dem Luftfrachtkartell. Ein weiteres Highlight war die Vertretung von Lufthansa in einem Phase I-Freigabeverfahren vor dem Bundeskartellamt bezĂŒglich des Erwerbs eines Drittels der Air Berlin Flotte. Der breitgefĂ€cherte Mandantenstamm umfasst unter anderem Siemens, Daimler und NestlĂ©; neu mandatiert wurde man von Volkswagen und der Deutschen Bank. Empfohlen werden Georg Weidenbach und Michael Esser, der im Mai 2016 von Freshfields Bruckhaus Deringer wechselte. Marco NĂșñez MĂŒller wechselte zu Chatham Partners LLP.

Noerr berĂ€t unter der Leitung von Alexander Birnstiel ĂŒberwiegend deutsche Mandanten in den Bereichen Fusionskontrolle, Kartellverfahren, Bußgeldverfahren, Schadensersatzklagen sowie Compliance; dabei ĂŒberzeugt man durch ‘hohe Kompetenz, schnellen Service und ein angenehmes Kommunikationslevel’. Auch im Vertriebskartellrecht genießt man einen guten Ruf. Man berĂ€t SĂŒĂŸgebĂ€ckhersteller Bahlsen und dessen ehemaligen Vertriebsleiter im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens bezĂŒglich des Austauschs sensibler Informationen; man focht fĂŒr die Mandantin außerdem den Bußgeldbescheid des Oberlandesgerichts DĂŒsseldorf im Rahmen des SĂŒĂŸwarenkartells an. In Folge des Bußgeldbescheids gegen das Bildröhrenkartell machte man fĂŒr das ElektrogerĂ€tehandelsunternehmen EP:Electronic Partner SchadensersatzansprĂŒche gegen LG, Philipps und Technicolor geltend. Zudem entwarf man fĂŒr Fresenius Kabi ein kartellrechtliches Compliance-Programm in diversen Jurisdiktionen und ĂŒbernahm dessen Umsetzung. Der anerkannte Karsten Metzlaff berĂ€t am Hamburger Standort wĂ€hrend der zum Partner ernannte Fabian Badtke Frankfurt als Kartellrechtsstandort ausbaut.

OppenlĂ€nder RechtsanwĂ€lte ‘agiert im Bereich Kartellschadensersatz absolut auf Augenhöhe mit den fĂŒhrenden Großkanzleien in Deutschland’ und genießt auch in den Bereichen der Fusionskontrolle und Missbrauchsaufsicht einen soliden Ruf. Der ‘sehr erfahrene und gut vernetzte’ Albrecht Bach wehrte fĂŒr L’Oreal Deutschland SchadensersatzansprĂŒche ab, wĂ€hrend Ulrich Klumpp federfĂŒhrend die Verteidigung von GlaxoSmithKline in einem Schadensersatzprozess ĂŒbernahm; beide Verfahren gehen auf die Schlecker-Insolvenz zurĂŒck. Christoph Wolf, der fĂŒr sein ‘fundiertes Wissen’ hervorgehoben wird, vertrat SchadensersatzansprĂŒche diverser Nahverkehrsunternehmen in Folge des Schienenkartells. Der empfohlene Andreas Hahn gilt als besonders versiert im Banken- und Energiesektor; er ĂŒbernahm jĂŒngst die fusionskontrollrechtliche Beratung der EnBW bei der Aufstockung der Minderheitsbeteiligung an der MVV Energie. Florian Schmidt-Volkmar wurde in die Partnerriege aufgenommen.

Bei WilmerHale ist ‘neben der fachlichen Klasse, der Grad der PartnerverfĂŒgbarkeit, das kontinuierlich hohe Engagement und der Blick fĂŒr das Wesentliche unter BerĂŒcksichtigung der wirtschaftlichen Ziele’ hervorzuheben. Besonders stark ist man in der kartellrechtlichen ProzessfĂŒhrung. Man vertritt mehrere Unternehmen aus der Lebensmittel- und GetrĂ€nkeindustrie bei der Geltendmachung von SchadensersatzansprĂŒchen im Zusammenhang mit dem Zuckerkartell; exemplarisch ist hier die Vertretung von Krombacher und Schweppes durch Hans-Georg Kamann und von Katjes Fassin durch Stefan Ohlhoff zu nennen. Die Deutsche Lufthansa verteidigt man gegen Forderungen aus dem Luftfrachtkartell, wĂ€hrend man die Deutsche Bahn als KlĂ€gerin gegen Stahlunternehmen, die am Schienenkartell beteiligt waren, vertritt. Ein weiteres Highlight war die fusionskontrollrechtliche Beratung und Vertretung von TUI vor der EU-Kommission bezĂŒglich der GrĂŒndung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Etihad. Christofer Eggers wechselte zu Squire Patton Boggs und Jan Heithecker verließ die SozietĂ€t.

Das ‘empfehlenswerte’ Team von Baker McKenzie berĂ€t umfassend zu allen Belangen des Kartellrechts und ist insbesondere im Bereich Bußgeldverfahren vor den nationalen und europĂ€ischen Behörden visibel; man wurde hier beispielsweise fĂŒr Carlsberg im Bierkartell, fĂŒr Segafredo im Kaffeekartell und auch fĂŒr mehrere Automobilzulieferer tĂ€tig. Weitere TĂ€tigkeitsfelder sind Schadensersatzklagen, interne Untersuchungen, der Aufbau und die Implementierung von Compliance-Systemen sowie Fusionskontrollverfahren. Im letztgenannten Bereich begleitete man unter anderem Transaktionen fĂŒr REWE, die Deutsche Bahn und Daimler. Zum Mandantenstamm zĂ€hlen außerdem Asics, Eckes Granini, J.W. Zander und Knorr-Bremse. Empfohlen wird neben Christian Horstkotte auch Nicolas Kredel, der sich durch ‘gutes VerstĂ€ndnis des Mandanten und seiner BedĂŒrfnisse’ auszeichnet. Katharina Spenner ist fĂŒr ihre vertriebskartellrechtliche Expertise angesehen.

Clifford Chance wird von Mandanten als ‘höchst professionell, lösungsorientiert und schnell’ wahrgenommen und zĂ€hlt ‘zu einer der erfahrensten Kartellrechtspraxen in Deutschland’. Das Team um Praxisgruppenleiter Joachim SchĂŒtzegilt insbesondere bei Fusionskontrollverfahren als versiert; man beriet hier BMW, Daimler, Ford und Porsche bei der GrĂŒndung eines Ladestationen-Joint Ventures und begleitete die Deutsche Telekom beim Erwerb eines TĂ€tigkeitsbereichs von BuyIn. Der ‘sehr zuverlĂ€ssige’ Marc Besen, der sich durch ‘hohe Auffassungsgabe und GeschĂ€ftssinn’ auszeichnet, ĂŒbernahm die kartellrechtliche Beratung eines internationalen Baumaterial-Herstellers im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens des Bundeskartellamts und beriet Kone bezĂŒglich des Schadensersatzverfahrens in Folge des Aufzug- und Fahrtreppenkartells. Ein weiteres Highlight war die Beratung der Metro in einem Vertikalverfahren der deutschen Kartellbehörde.

Die ‘exzellente’ Kartellrechtspraxis von Glade Michel Wirtz – Corporate & Competition fußt auf den SĂ€ulen Fusionskontrolle, Bußgeldverfahren und Schadensersatzverfahren. Zu den Leuchtturmmandaten gehört die Vertretung eines Unternehmens in einem Bußgeldverfahren wegen möglicher Preisabsprachen beim Stahleinkauf; die FederfĂŒhrung ĂŒbernahm hier der anerkannte Markus Wirtz. Zudem unterstĂŒtzt man United Internet bei allen kartellrechtlichen Aspekten des Erwerbs von Strato. Silke Möller ĂŒbernahm die Beratung zur Verteidigung eines Luxuskosmetikanbieters gegen SchadensersatzansprĂŒchen aus dem Kartellverfahren Luxuskosmetik und wurde fĂŒr einen Drogerieproduktherstellers im Rahmen des Drogeriekartellverfahrens tĂ€tig; besonders erfahren ist Möller zudem in der Compliance-Beratung. Christian Karbaum wurde zum Partner ernannt.

Heuking KĂŒhn LĂŒer Wojtek deckt alle Bereiche des Kartellrechts ab, wobei das Team eine besondere StĂ€rke bei Fusionskontrollverfahren sowohl vor dem Bundeskartellamt als auch der EU-Kommission aufweist. JĂŒngst beriet man unter der FederfĂŒhrung von Praxisgruppenleiter Rainer Velte VTG im Zusammenhang mit dem Erwerb des EisenbahngĂŒterwagenunternehmens CIT RH und ĂŒbernahm das Anmeldeverfahren in Deutschland und Österreich. Überdies setzt man SchadenersatzansprĂŒche gegen LKW-Hersteller fĂŒr einen Holzwerkstoffhersteller durch und verteidigt ein produzierendes Unternehmen gegen AnsprĂŒche aufgrund von KartellschĂ€den. Die kartellrechtliche Dauerberatung ĂŒbernimmt man fĂŒr Unternehmen wie HSE24, Audi und AGCO. Im Vertriebskartellrecht gilt Reinhard Siegert als Ansprechpartner.

‘Hohes wirtschaftliches VerstĂ€ndnis’, â€˜Ă€ußerst pragmatische Vorgehensweise’ und ‘sehr gute Fachkenntnisse’ sind Eigenschaften, die dem Kartellrechtsteam von Hogan Lovells International LLP zugeschrieben werden; geschĂ€tzt wird man zudem fĂŒr die gute Einbindung in das internationale Netzwerk. Praxisgruppenleiter Martin Sura beriet federfĂŒhrend die LĂŒrsen-Gruppe bei der Übernahme der Hamburger Werft Blohm+Voss und erwirkte eine Freigabe in Phase I. Zudem vertrat Vertriebskartellrechtsexperte Marc Schweda LEGO in einem zweiten Vertikalverfahren des Bundeskartellamts bezĂŒglich eines Funktionsrabattsystems; auch wurde er fĂŒr Autobahn Tank&Rast in einem Vergabeverfahren bezĂŒglich des Kraftstoffvertriebs an Bundesautobahnen tĂ€tig. Zu den weiteren Highlights zĂ€hlt die Vertretung von Ford bei der Durchsetzung von SchadensersatzansprĂŒchen gegen Automobilzulieferer und die Prozessvertretung der Air Canada gegen Mitglieder des Luftfrachtkartells.

Jones Day zeichnet sich durch ein ‘exzellentes Servicelevel, gutes GeschĂ€ftsverstĂ€ndnis und punktgenaue Beratung’ aus. Die Schwerpunkte liegen bei Schadensersatzklagen, Compliance und Fusionskontrollverfahren; im letztgenannten Bereich wird man dank der Einbindung in das globale Kanzleinetzwerk oft bei grenzĂŒberschreitenden Mandaten tĂ€tig. Beispielsweise beriet man unter der Leitung des ‘ausgezeichneten’ Carsten Gromotke die Randstad Holding bei der Übernahme von Monster Worldwide. Zudem ĂŒbernahm man die fusionskontrollrechtliche Beratung von Axiall im Rahmen des Unternehmensverkaufs an ein amerikanisches Chemieunternehmen und Johannes Zöttlberiet die International Automotive Components Group zu kartellrechtlichen Belangen bei der GrĂŒndung eines Joint Ventures mit Shanghai Shenda.

Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP ĂŒberzeugt durch ‘hohe Branchenkenntnis, zĂŒgige Bearbeitungszeit’ sowie ‘pragmatische und am Unternehmensbetrieb orientierte Lösungen’. Man berĂ€t vor allem Unternehmen aus den Branchen KonsumgĂŒter, Medizintechnik, Umwelt sowie Medien und Telekommunikation zu allen Kartellrechtsfragen. Zu den Leuchtturmmandaten gehört die Vertretung von Sky Deutschland gegenĂŒber dem Bundeskartellamt und im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vor dem Oberlandesgericht DĂŒsseldorf bezĂŒglich der Vergabe von Bundesligamedienrechten. Zudem vertrat man Schadensersatzforderungen diverser Unternehmen, wie beispielsweise Theo MĂŒller und FrieslandCampina, in Folge des Zuckerkartells. Empfohlen werden Andreas Boos und Alexander Rinne, der als ‘pragmatisch, schnell, sehr kompetent und gut vernetzt’ beschrieben wird.

Die ‘sehr gute, etablierte’ Praxis von SZA Schilling, Zutt & AnschĂŒtz Rechtsanwalts AG wird vor allem in den Bereichen Schadensersatzverfahren, Fusionskontrolle und Compliance-Beratung geschĂ€tzt. Das in Mannheim und BrĂŒssel ansĂ€ssige Team betreut einen ĂŒberwiegend mittelstĂ€ndischen Mandantenstamm, der zunehmend durch DAX-Unternehmen erweitert wird. Hans-Joachim Hellmann, der als ‘besonders erfahren bei deutschen und europĂ€ischen Kartellverfahren’ gilt, ĂŒbernahm die Vertretung von Haribo in einer Schadensersatzklage im Zusammenhang mit dem SĂŒĂŸwarenkartell sowie die Verteidigung der Vossloh-Gruppe gegen Forderungen der Deutschen Bahn und diversen Nahverkehrsunternehmen. FĂŒr Fuchs Petrolub ĂŒbernahm man die kartellrechtliche Dauerberatung und die Ausarbeitung eines Compliance-Systems.

Die StĂ€rke von Bird & Bird liegt in der kartellrechtlichen ProzessfĂŒhrung. Zudem ist man im Vertriebskartellrecht, der Fusionskontrolle und der Schnittstelle zum Gewerblichen Rechtsschutz versiert; in letztgenanntem Bereich ist die Vertretung von Nokia in einer patentrechtlichen Auseinandersetzung mit Apple exemplarisch, die ebenfalls Fragen der marktbeherrschenden Stellung umfasst. Das Team um Praxisgruppenleiter Jörg Witting berĂ€t zudem Mastercard zu deutschen Rechtsaspekten im Rahmen eines Schadensersatzprozesses, der in Großbritannien anhĂ€ngig ist und vertritt eine Krankenkassen-Prozessgemeinschaft zu kartellrechtlichen Aspekten in einem Verfahren gegen die Versorgungsanstalt des Bundes und der LĂ€nder. Weitere Mandanten sind adidas, Bayerischer Rundfunk und John Deere.

DLA Piper bietet ein ‘hervorragendes Servicelevel’ und bearbeitet Aufgaben ‘zeitgerecht und qualitativ hochwertig’. Man berĂ€t bei Missbrauchsverfahren, Fusionskontrollen sowie Schadensersatzverfahren. Besonders erfahren ist man unter anderem in der Automobil-, Chemie-, Gesundheits-, Finanz- und Medienbranche. In Kooperation mit dem BrĂŒsseler Team begleitet man Dauermandantin Merck in einem Verfahren gegen das Bundeskartellamt bezĂŒglich vertriebsrechtlicher Fragen; auch ĂŒbernahm man die Verteidigung der Mandantin in einem daraus resultierenden Schadensersatzverfahren vor dem Landgericht Stuttgart. Weiterhin sorgt zudem die kartellrechtliche Begleitung von Qualcomm bei der GrĂŒndung eines Joint Ventures mit der TDK Corporation fĂŒr großes Arbeitsaufkommen. Ludger Giesberts und Jan Dreyer werden empfohlen.

Mandanten schĂ€tzen bei Dentons besonders die ‘Branchenkenntnisse und Geschwindigkeit, genauso wie FingerspitzengefĂŒhl und Lösungs-KreativitĂ€t’. Unter der Leitung von Jörg Karenfort berĂ€t man ein breites Mandantenportfolio, das unter anderem Daimler, ThyssenKrupp und Airbus umfasst, zu allen kartellrechtlichen Fragen. Besonders visibel ist man bei Kartellverfahren, Schadensersatzverfahren und in der Fusionskontrolle, wo man Flex beim Erwerb eines Automobilzulieferers sowie bei der GrĂŒndung eines Joint Ventures assistierte. Weitere TĂ€tigkeitsbereiche sind die Compliance-Beratung und das Vertriebskartellrecht; im letztgenannten Bereich wird man von Coca Cola Deutschland, Samsung und Kolon Industries regelmĂ€ĂŸig zu Rate gezogen. RenĂ© Grafunder wurde in die Partnerschaft aufgenommen.

Die Boutique Hausfeld deckt das gesamte Spektrum des Kartellrechts ab und konnte sich vor allem in der kartellrechtlichen ProzessfĂŒhrung einen Namen machen. Ein Leuchtturmmandat ist die Vertretung der Schadensersatzforderungen der GeschĂ€digtenplattform Financialright claims im Rahmen des LKW-Kartells; die FederfĂŒhrung ĂŒbernahmen hier Christopher Rother und Alex Petrasincu. Zudem vertritt man den Online-Videorekorder-Dienst Save.TV gegen RTL im Rahmen einer Marktmachtmissbrauchsklage. In Kooperation mit den BĂŒros in Washington und London vertritt man außerdem SchadensersatzansprĂŒche von BMW im Zusammenhang mit mehreren weltweiten Autozulieferer-Kartellen. Zu den Kernmandanten zĂ€hlen auch Axel Springer, Coca-Cola Europe, Mister Spex und die Deutsche Bahn. Empfohlen wird der ‘hervorragende’ Thomas Höppner insbesondere bei ‘Sachverhalten der digitalen Netzwerkökonomie’.

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird insbesondere bei deutschen und europĂ€ischen Bußgeldverfahren sowie Schadensersatzklagen mandatiert. Eine besondere StĂ€rke weist man auch an der Schnittstelle zum Vertriebsrecht auf; in diesem Bereich gilt die renommierte Anne Wegner, die Dauermandantin Harley-Davidson umfassend vertriebskartellrechtlich berĂ€t, als Ansprechpartnerin. Holger Stappert ĂŒbernahm die kartellrechtliche Beratung inklusive Fusionskontrolle fĂŒr Eneco beim Erwerb des Energieversorgungsunternehmens LichtBlick und Thomas Kapp vertrat den Verkehrsverband TBNE in einem Missbrauchsverfahren vor dem Bundeskartellamt gegen die Deutsche Bahn. Weitere TĂ€tigkeitsbereiche stellen die Fusionskontrolle und die Compliance-Beratung dar.

Osborne Clarke bietet ‘hohe QualitĂ€t und ausgezeichneten Service’ insbesondere in den Fokusbereichen Kartellverfahren und Schadensersatzverfahren. Unter der FederfĂŒhrung des ‘brillanten’ Thomas Funke, der ‘sehr angenehm in der Zusammenarbeit’ ist und ‘ein ausgezeichnetes FingerspitzengefĂŒhl fĂŒr schwierige kartellrechtliche Probleme’ besitzt, berĂ€t man die Deutsche Bahn im Rahmen des Schadenersatzverfahrens gegen Mitglieder des LKW-Kartells. FĂŒr die GeschĂ€digtenplattform CDC Cartel Damage Claims macht man AnsprĂŒche in Folge des Zuckerkartells geltend und fĂŒr weiteren erheblichen Arbeitsaufwand sorgte jĂŒngst auch die Verteidigung der REWE Group im Rahmen eines EU-Kartellverfahrens bezĂŒglich des Vertriebs von HotelunterkĂŒnften. Thomas GrĂŒnvogel wechselte von CMS und verstĂ€rkt nun das MĂŒnchner BĂŒro auf Partnerebene.

Kartellrechtsboutique Buntscheck Rechtsanwaltsgesellschaft mbH setzt die Schwerpunkte bei Bußgeld- und Schadensersatzverfahren. Aktuell ist man in zwei großen KartellschadensersatzfĂ€llen tĂ€tig: Zum einen wurde man von der ZF Friedrichshafen zu Rate gezogen, um AnsprĂŒche, die aus dem WĂ€lzlager-Kartell resultieren, geltend zu machen und zum anderen ĂŒbernahm man die Verteidigung der IVECO-Gruppe gegen Forderungen aus dem LKW-Kartell. Zudem vertritt man diverse Unternehmen und deren GeschĂ€ftsfĂŒhrer im Rahmen von Bußgeldverfahren gegen das Bundeskartellamt. Abgerundet wird das Serviceangebot durch die Bereiche Fusionskontrolle, Vertriebskartellrecht und Compliance-Beratung. Martin Buntscheck und Tatjana MĂŒhlbach leiten das Team.

Bei Fieldfisher vertritt man ĂŒberwiegend deutsche Mandanten in Bußgeld- sowie Schadensersatzverfahren und berĂ€t zunehmend auch zu Compliance-Mandaten mit Kartellrechtsbezug. Zudem deckt man das Medien- und Vertriebskartellrecht ab. Zu den Highlights zĂ€hlt die kartellrechtliche Prozessvertretung eines deutschen Versicherungsunternehmens bei der Geltendmachung von SchadensersatzansprĂŒchen in Folge des Autoglas-Kartells; das Mandat wurde federfĂŒhrend von Christian Bahr und Sascha Dethof betreut. Außerdem war man an einem Kartellverfahren des Bundeskartellamts gegen deutsche und niederlĂ€ndische Schleppreedereien beteiligt. Besonders versiert ist man auch in den Bereichen Gesundheit und Medizinprodukte sowie in der Automobilbranche.

Die Kartellrechtspraxis von Haver & MailĂ€nder RechtsanwĂ€lte Partnerschaft mbB wird regelmĂ€ĂŸig in den Bereichen Schadensersatz, Fusionskontrolle und Bußgeldverfahren mandatiert; ein erhöhtes Mandatsaufkommen konnte man zudem im Bereich Compliance-Beratung feststellen. Zusammen mit dem BrĂŒsseler Team vertritt man den Hotelverband Deutschland gegen Booking.com wegen Marktmachtsmissbrauch und gegen Expedia bezĂŒglich der Bestpreisklausel. FĂŒr AURELIUS ĂŒbernahm man sowohl europĂ€ische als auch weltweite Fusionskontrollverfahren. Praxisgruppenleiter Ulrich Schnelle wird empfohlen und Christian Aufdermauer wurde zum Partner ernannt.

Die DĂŒsseldorfer Boutique Hermanns Wagner BrĂŒck RechtsanwĂ€lte berĂ€t umfassend im Kartellrecht und wird besonders hĂ€ufig an der Schnittstelle zum Gewerblichen Rechtsschutz zu Rate gezogen. Das Team um die SchlĂŒsselfiguren Johann BrĂŒck und Achim Wagner ĂŒbernimmt Kartellverfahren, Schadensersatzklagen und die Compliance-Beratung fĂŒr namhafte deutsche MittelstĂ€ndler und Großunternehmen und auch in Fusionskontrollverfahren ist man visibel; hier machte man sich zuletzt als Tengelmann-Beraterin bei der Fusion mit EDEKA einen Namen. Im Bereich Schadensersatz gehört die Vertretung von Karstadt gegen Mitglieder des Aufzugskartells zu den prominenten Beispielen. Neue Mandanten konnte man außerdem im Rahmen des Zuckerkartells gewinnen.

Kapellmann und Partners umfassend beratende Kartellrechtspraxis zeichnet sich durch ‘sehr gute und kompetente Betreuung’ aus. So begleitet Axel Kallmayer, der sich durch ‘Erfahrung, Engagement und eine klugen Kopf’ auszeichnet, Neumandantin Axel Springer bei diversen Projekten zu kartellrechtlichen Fragestellungen; der ‘serviceorientierte’ Ivo du Mont, der â€˜ĂŒber hohe Sachkenntnis‘ verfĂŒgt, ĂŒbernahm jĂŒngst die fusionskontrollrechtliche Beratung eines weltweit agierenden Automobilzulieferers bei der GrĂŒndung eines Joint Ventures in China und vertrat des Weiteren Klarna/Sofort vor dem Oberlandesgericht DĂŒsseldorf gegen einen Beschluss des Bundeskartellamts. Ein weiteres Highlight war die Vertretung einer deutschen Fluggesellschaft vor der deutschen Kartellbehörde im Rahmen der Übernahme einer Flugzeugflotte.

Die ‘im Markt zunehmend visible’ Praxis von Morrison & Foerster LLP weist eine besondere Expertise bei der kartellrechtlichen Beratung von Medien- und Telekommunikationsunternehmen auf. Man verfolgt einen Full-Service Ansatz und wird vor allem in der Fusionskontrolle und bei Schadensersatzverfahren wahrgenommen. So ĂŒbernahm das Team die fusionskontrollrechtliche Beratung von Renesas beim Erwerb des Chipherstellers Intersil und vertrat ein Konsortium der chinesischen Unternehmen NavInfo und Tencent mit dem Investor GIC vor dem Bundeskartellamt im Rahmen des Beteiligungserwerbs an einem Online-Kartendienst. Weitere Mandanten sind Infineon, Sky Deutschland und Sony Music Entertainment. Das sechsköpfige Team wird von Andreas GrĂŒnwald geleitet.

Norton Rose Fulbright bietet ‘insgesamt hervorragende’ kartellrechtliche Beratung: Unter der Leitung des renommierten Maxim Kleine wird man bei Kartellermittlungs- und Bußgeldverfahren, Fusionskontrollen, Schadensersatzklagen sowie bei Compliance-Maßnahmen tĂ€tig, und dies oftmals auch in Kooperation mit dem BrĂŒsseler Team. Man ĂŒbernahm beispielsweise die kartell- und fusionsrechtliche Beratung bei der GrĂŒndung eines Joint Ventures von vier privaten Krankenversicherungen und vertrat ein Genossenschaftliches Land-, Groß- und Einzelhandelsunternehmen in einer Reihe von Ermittlungsverfahren des Bundeskartellamts. Auch in Schadensersatzklagen in Folge des Schienen-Kartells ist man involviert; hier vertritt man derzeit ein beklagtes Unternehmen.

Oppenhoff & Partner berĂ€t in allen Bereichen des Kartellrechts, wobei das Team um AndrĂ©s Martin-Ehlers jĂŒngst zunehmend in Schadensersatzverfahren aktiv war. Zudem besitzt man eine tiefgehende Expertise im Presse- und Sportkartellrecht: So ĂŒbernahm man die kartellrechtliche Beratung des Basketballweltverbands FIBA und FIBA Europe und verteidigte diese in einem Missbrauchsverfahren. Der Burda Verlag wurde bei der VerĂ€ußerung der GĂŒll-Gruppe an den Mediendienstleister 7Days Group beraten und in einem fusionskontrollrechtlichen Highlight beriet man die Deutsche Post beim Verkauf der Fernbussparte an Flixbus. ZusĂ€tzliche Expertise besteht im Vertriebskartellrecht.

Die trotz des jungen Alters ‘sehr gut etablierte Kartellrechtsboutique’ RCAA Partnerschaft von RechtsanwĂ€lten besticht durch BeratungsqualitĂ€t ‘auf dem hohen Niveau einer Großkanzlei’. Von den Standorten Frankfurt und BrĂŒssel aus berĂ€t man mittelstĂ€ndische Unternehmen und grĂ¶ĂŸere Unternehmensgruppen vollumfĂ€nglich, wobei man besonders stark in der Fusionskontrolle und bei Bußgeldverfahren ist. Man vertrat Herta in einem Verfahren des Bundeskartellamts und erwirkte die Einstellung eines Kartellordnungswidrigkeitsverfahrens der EU-Kommission gegen einen Biodiesel-Hersteller. Evelyn NiitvĂ€li gilt als ‘hervorragende Juristin, die internationale gut vernetzt ist’ und zeichnet sich ‘durch Beratung, die auf den Punkt ist’ aus. Marc Reysen ist ‘versiert, schnell und zuverlĂ€ssig’.

Redeker Sellner Dahs berĂ€t mit Teams in Bonn und BrĂŒssel zu allen Themen des Kartellrechts und setzt einen besonderen Fokus auf Schadenersatzverfahren; so vertritt man beispielsweise die Deutsche Bahn gegen Luftfracht-Kartellanten. Der SĂŒĂŸwarenhersteller CFP wurde jĂŒngst in einem Bußgeldverfahren des Bundeskartellamts verteidigt und fĂŒr ein Unternehmen der Stahlbranche ĂŒbernahm man die kartellrechtliche Beratung zur Veröffentlichungspraxis von Preisbestandteilen sowie die Compliance-Beratung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der fusionskontrollrechtlichen Betreuung von Finanzinstituten.

Die Praxis von Schulte Riesenkampff. bietet eine umfassende Kartellrechtsberatung, wobei man jĂŒngst vor allem bei Schadensersatzverfahren zu Rate gezogen wurde: So wehrte man beispielsweise AnsprĂŒche sowohl aus dem Mehl- als auch WĂ€lzlagerkartell ab. Zudem machte man fĂŒr diverse Bauunternehmen AnsprĂŒche gegen Mitglieder des LKW-Kartells geltend. FĂŒr den chinesischen Konzern HNA ĂŒbernahm man die Fusionskontrolle im Rahmen des Erwerbs einer Beteiligung an der Hilton-Gruppe und man begleitet Dauermandantin Deutsche Bank zudem laufend auf dem gesamten Spektrum kartellrechtlicher Belange. Christoph Peter wird empfohlen.

Taylor Wessing zeichnet sich durch ein ‘sehr hohes Servicelevel’ und die ‘stĂ€ndige VerfĂŒgbarkeit eines Ansprechpartners’ aus. Man deckt den gesamten Bereich der kartellrechtlichen Beratung ab und ist besonders bei Themen bezĂŒglich der Digitalisierung der Wirtschaft versiert; so ĂŒbernimmt man beispielsweise die fusions- und kartellrechtliche Beratung von Ströer im Rahmen der digitalen Expansion. Weitere namhafte Mandanten sind REWE, Xing und Fraport. Einen Beratungsschwerpunkt bildet zudem das AsiengeschĂ€ft; hier gilt der ‘exzellente’ Manuel Nagel als Ansprechpartner. Marco Hartmann-RĂŒppel verfĂŒgt ĂŒber ‘viel Expertise’ und gilt als ‘hervorragender Jurist’.


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