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Deutschland 2018 > Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht > Metropolregion Mitteldeutschland und Dresden

Redaktionelle Abschnitte

Die Metropolregion Mitteldeutschland umfasst sieben Städte in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wobei der Messestandort Leipzig eine Sonderstellung als aufstrebende Banken- und Finanzdrehscheibe einnimmt; so hat die Sächsische Aufbaubank seit Januar 2017 ihren Hauptsitz in Leipzig, wo auch die Sachsen Bank und die Sparkasse Leipzig beheimatet sind. Darüber hinaus sind zahlreiche Unternehmen aus der Automobilindustrie, Mikroelektronik und Biotechnik in der Region sesshaft. Multinationale Konzerne wie Amazon, BMW und Siemens haben Niederlassungen in der Nähe des interkontinentalen Flughafens Leipzig/Halle. Unternehmen aus der Medienbranche und der Informations- und Kommunikationstechnologie sind ebenfalls in der Region ansässig; der Mitteldeutsche Rundfunk, COMPAREX und primacom haben ihren ostdeutschen Stammsitz in Leipzig. Die weitgehend mittelständisch geprägte Stadt verfügt über einen zunehmend international ausgerichteten Industrie- und Dienstleistungssektor. Dresden fungiert als Schnittstelle vieler Branchen, unter anderem der Ernährungswirtschaft, dem Maschinen- und Anlagebau und der Flugzeugindustrie. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Energiewirtschaft; die Leipziger Kanzlei Weidinger Richtscheid erkannte diesen Trend und verschob ihren Fokus auf die umfassende Beratung von Banken und Unternehmen aus dem Energiesektor. Aufgrund der Bedeutung der öffentlichen Hand für die Region richten sich Kanzleien wie Kiermeier Haselier Grosse und Petersen Hardraht Pruggmayer außerdem bewusst auf öffentlich-rechtliche Mandanten aus. Die Beratung des stetig wachsenden M&A-Markts, sowie die Expertise im Steuer-, Bau- und Immobilienrecht sind weitere Merkmale der regionalen Kanzleien dieses Wirtschaftsstandorts.

Im Regionalteil Mitteldeutschland und Dresden werden bedeutende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

Gruendelpartner ist mit Büros in Leipzig, Berlin und Jena bundesweit vernetzt und zunehmend auch international tätig. Am Leipziger Standort, der mit 13 Partnern zugleich der größte ist, verfolgt man eine gesamtwirtschaftsrechtliche Ausrichtung mit Schwerpunkten im Gesellschaftsrecht, M&A, einschließlich Joint Ventures, und Steuerrecht. Die Praxisgruppe Immobilienrecht wird von Dirk Lange geleitet, der auch im öffentlichen Recht versiert ist. Weitere Standbeine sind das IT- und Arbeitsrecht, sowie die Prozessführung; im streitigen Bereich ist man insbesondere in Mandate mit arbeits-, wettbewerbs- und gesellschaftsrechtlichem Bezug involviert. Das Mandantenportfolio umfasst überwiegend Konzerne, vermögende Privatpersonen, öffentlich-rechtliche Auftraggeber und mittelständische Unternehmen aus der Energie-, Medien-, Bau- und Immobilienbranche. In einem der jüngsten Highlights beriet Mirko Gründel Onics beim Einstieg der Ströer-Gruppe als neuer Mehrheitsgesellschafter des Marketingunternehmens Avedo. Steffen Fritzsche begleitete unter anderem das Medizintechnikunternehmen Eckert & Ziegler bei der Übernahme des Wettbewerbers Gamma-Service. Die Mandantin Chemnitzer Verlag und Druck wird umfassend in allen rechtlichen Belangen betreut, darunter in presse-, medien-, vertriebs- und vergaberechtlichen Fragestellungen.

Die Dresdner Kanzlei Kiermeier Haselier Grosse legt den Fokus auf das Steuerrecht, Vergaberecht und Baurecht. Darüber hinaus ist man im Gesellschafts- und Arbeitsrecht versiert und konnte im September 2016 mit dem Zugang von Michael Eggert von Noerr außerdem einen Experten im gewerblichen Mietrecht gewinnen. Er berät häufig in streitigen Mandaten im Immobilienbereich und zählt überdies mit Expertise im Maklerrecht und an der Schnittstelle zwischen Kunst- und Restitutionsrecht. Namenspartner Lothar Kiermeier ist für Mandanten in gesellschafts-, handels- und steuerrechtlichen Fragen tätig, einschließlich bei Gründungen, Umwandlungen und dem Unternehmenserwerb. Burghard von Bargen wird für seine umfassende Expertise im kollektiven und individuellen Arbeitsrecht, Stiftungs- und Zivilrecht empfohlen. Im Bau- und Architektenrecht wurde Volker Schmidt im September 2016 zum Equity Partner ernannt; er ist schwerpunktmäßig im privaten Baurecht, Bauplanungs- und Verwaltungsrecht aktiv. Das Team wird vorwiegend von mittelständischen Unternehmen, öffentlich-rechtlichen Auftraggebern und bei Fragen zu Nachfolge- und Erbrecht von Privatpersonen mandatiert.

Petersen Hardraht Pruggmayer deckt das gesamte Spektrum des Wirtschaftsrechts ab und ist mit drei Standorten in Leipzig, Dresden und Chemnitz gut in der Region vernetzt. Man wird von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, gemeinnützigen Institutionen und mittelständischen Unternehmen mandatiert und legt den Fokus auf die Beratung an der Schnittstelle zwischen dem Privatrecht, Gesellschafts- und Steuerrecht. Weitere Beratungskompetenzen liegen auch in den Bereichen öffentliches Recht, M&A, Arbeitsrecht und Vergaberecht. Eine besondere Stärke ist die medienrechtliche Expertise, für die insbesondere Namenspartner Steffen Pruggmayer bekannt ist. Man betreut Unternehmen überdies in Krisensituationen; in einem Highlight begleitete Namenspartner Nikolaus Petersen den insolventen Reisevermittler Unister bei der Verfassung des Insolvenzantrags. Ein privates Telekommunikationsunternehmen beriet man zudem bei der Umstrukturierung. Counsel Michael Ludwig ist im Schiedsverfahrensrecht und der Mediation versiert und berät Mandanten zu gesellschafts- und energiewirtschaftsrechtlichen Fragestellungen. Joachim Kloos wurde im Juli 2017 in die Partnerschaft aufgenommen; seine Beratungsschwerpunkte umfassen das Umwelt- und Luftverkehrsrecht, Immobilien-, Bau- und Planungsrecht, sowie das Beihilfen- und Subventionsrecht.

Battke Grünberg in Dresden hat sich in der Rechtsberatung auf die gewerbliche Wirtschaft, Kommunalwirtschaft, öffentliche Verwaltung und die Sozialwirtschaft ausgerichtet. In letzterem Bereich wird man von Krankenhäusern, kirchlichen und karitativen Einrichtungen, sowie Trägern großer Pflege- und Bildungseinrichtungen mandatiert. Das Mandantenportfolio umfasst überdies national und regional tätige mittelständische Unternehmen. Kernkompetenzen lassen sich im individuellen und kollektiven Arbeitsrecht, der Beratung bei Umstrukturierungen und bei streitigen Mandaten verorten. Namenspartner Jörg-Dieter Battke berät öffentliche Einrichtungen zu Privatisierungen und Rekommunalisierungen und ist im Bereich M&A, Handels- und Gesellschaftsrecht, sowie im Stiftungsrecht versiert. Die Beratungskapazitäten von Namenspartner Dirk Grünberg erstrecken sich über das Energiewirtschaftsrecht, Insolvenzrecht bis hin zu Unternehmensfinanzierungen. Andrea Benkendorff berät Mandanten bei Fragestellungen im Individualarbeitsrecht und Betriebsverfassungsrecht und wird ebenso für die prozessuale Vertretung in Urteils- und Beschlussverfahren mit arbeits- und kirchengerichtlichem Bezug empfohlen.

CSC Rechtsanwälte fokussiert sich auf die Rechtsberatung im Handels- und Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht und im gewerblichen Mietrecht. Eine besondere Stärke der Dresdner Kanzlei ist überdies das Restitutionsrecht und die Wiedergutmachung, vor allem für Geschädigte des nationalsozialistischen Regimes. Man berät außerdem zu erbrechtlichen Fragestellungen und wird von Einzelhandelsfilialisten, Kommunen, vermögenden Familien und mittelständischen Unternehmen mandatiert. Joerg Michael Cramer von Clausbruch ist für die Gebrüder Arnhold bei der Abwicklung jüdischer Altbanken, Restitutionsverfahren und der Vermögensverwaltung tätig; darüber hinaus ist er im Prozessbereich, Luftverkehrsrecht und Grundstücksrecht erfahren. Anja Anders berät Unternehmen bei handels- und gesellschaftsrechtlichen Belangen und vertritt Gesellschafter und Organe bei Streitigkeiten.

Die Leipziger Sozietät Weidinger Richtscheid hat ein besonders starkes Mandatsaufkommen im Bereich Energie; man berät zu Projektplanungen, -finanzierungen und -abwicklungen, sowie bei Rekommunalisierungen. In einem der herausragenden Mandate vertritt Volkher Schweizer die Zwickauer Energieversorgung (ZEV) in streitigen Auseinandersetzungen mit dem Immobilienunternehmen AKW. Thomas Weidinger ist sowohl im Energiewirtschafts- als auch im Bankenrecht versiert und berät zu Akquisitions- und Projektfinanzierungen. Steffen Richtscheid begleitet Mandanten bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen und Transaktionen. Eine weitere Beratungskompetenz ist das Insolvenzrecht, wofür insbesondere Alexander Barth empfohlen wird; er verfügt auch über Expertise im Immobilien-, IT- und Medienrecht. Das Team wird neben Stadtwerken und Energieversorgern auch von Banken und mittelständischen Unternehmen mandatiert.

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Pressemitteilungen

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Co-Publishing weltweit

Rechtsentwicklungen und Neuigkeiten der führenden Anwälte in verschiedenen Jurisdiktionen. Für Beitrüge schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an
  • China Drug Registration Regulation - Public consultation on amendment closes - March 2014

    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .
  • Walking a Tightrope in Singapore - July 2014

    The world has no borders and distance is negligible for the technologically savvy criminal. Individuals with illicit funds to launder or terrorist activities to finance can, with the latest technology, transfer high volumes of money around the globe almost instantaneously and seek to conceal the origin or the destination of the funds.
  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

    Indonesia's House of Representatives is currently considering a new draft banking bill (the Banking Bill ) which, if passed into law in its current form, will:

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