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Deutschland 2018 > Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht > Metropolregion Rhein-Neckar

Redaktionelle Abschnitte

Die Metropolregion Rhein-Neckar umfasst Gebiete der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, wobei die Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg wichtige Zentren darstellen. Der regional und europäisch gut vernetzte Wirtschaftsstandort liegt zwischen Rhein-Main und Stuttgart und ist Heimat vieler international agierender Großkonzerne, wie BASF, SAP, Roche und KSB. Neben börsennotierten Unternehmen sind aber auch ein starker Mittelstand sowie viele Start-ups aus verschiedenen Branchen, wie Chemie, Energie und Informationstechnologie, hier ansässig. Die Unternehmenslandschaft erstreckt sich des Weiteren auf die Automobilindustrie und den Anlagen- und Maschinenbausektor; so ist Daimler in Mannheim beheimatet, wo auch der Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB sesshaft ist. Außerdem ist die Stadt, neben ihrer Funktion als starker Elektro- und Maschinenbaustandort, auch ein wichtiger Finanzplatz. Das Wissenschaftszentrum Heidelberg zieht Unternehmen aus wissenschaftsnahen Bereichen an, und ist ein attraktiver Standort für Handwerk und das produzierende Gewerbe. Die Stadt Ludwigshafen ist für ihre ausgeprägte Logistik- und Chemieindustrie bekannt und Karlsruhe gilt als innovatives Zentrum für Informationstechnologie; so hat beispielsweise United Internet ihren Stammsitz in der Stadt. Regional verankerte Kanzleien, wie SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG , sind im Rahmen ihrer umfassenden Beratung in wirtschaftsrechtlichen Belangen auch mit tiefgreifender Fachkenntnis in der Transaktionsbegleitung, bei Nachfolgethemen, sowie im Erbrecht und Immobilien- und Baurecht tätig. Caemmerer Lenz ist bekannt für die prozessrechtliche Expertise, insbesondere im bank- und kapitalmarktrechtlichen Bereich und Melchers führt in Heidelberg unter anderem eine Wirtschafts- und Steuerstrafrechtspraxis.

Im Regionalteil Rhein-Neckar werden bedeutende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

Das Herzstück der stetig wachsenden Kanzlei SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG ist die Rechtsberatung im Gesellschaftsrecht und M&A, man ist aber auch in weiteren Bereichen gut aufgestellt; so berät man den Mandantenstamm, der sich aus börsennotierten und mittelständischen Unternehmen aus dem In- und Ausland zusammensetzt, ebenso im Bank- und Finanzrecht, Steuerrecht sowie im Marken- und Wettbewerbsrecht. Die Prozessführung ist eine weitere Kernkompetenz, die insbesondere in Mandaten mit Kartellrechtsbezug zur Anwendung kommt. Zu den jüngsten Highlights am Mannheimer Standort gehört beispielsweise die Beratung der Vossloh-Gruppe bezüglich der Abwehr von Schadensersatzansprüchen der Deutschen Bahn wegen kartellrechtswidrigen Absprachen. Hans-Joachim Hellmann vertritt zudem Haribo vor mehreren Landgerichten in Schadensersatzklagen bezüglich des Süßwarenkartells. Time Warner und UniCredit Bank berät man zu steuerrechtlichen Fragestellungen; in diesem Bereich ist insbesondere Peter Bauschatz tätig. Die Beratungskompetenzen von Stephan Harbarth umfassen neben dem Gesellschaftsrecht und M&A auch das Bank- und Finanzrecht, sowie das Kapitalmarktrecht und die Streitbeilegung. Stefan Zeyher wurde im Januar 2017 in die Partnerschaft aufgenommen. Die Kanzlei verfügt auch über Büros in Frankfurt und Brüssel.

Mit 13 Partnern im Heidelberger Büro hat sich Melchers auf eine umfassende Wirtschaftsberatung ausgerichtet und verfügt außerdem über weitere Niederlassungen in Frankfurt und Berlin. Das Team hat prozessrechtliche Expertise und kann auch mit Erfahrung im Gesellschaftsrecht sowie im Bau- und Immobilienrecht aufwarten; zwei weitere Standbeine der Sozietät sind das Arbeitsrecht und das Steuerstrafrecht. Die Schlüsselfigur in letzterem Bereich ist Norbert Stegemann. Eine Nischenexpertise der Kanzlei ist außerdem das Glücksspielrecht; der im Januar 2017 in die Partnerriege aufgenommene Matthias Spitz fokussiert sich unter anderem auf das Glücksspiel- sowie das Verwaltungsrecht und berät ebenso im öffentlichen Baurecht. Man wird vorwiegend von Familienunternehmen und dem regional verankerten Mittelstand mandatiert. In einem Highlight-Mandat beriet Andreas Masuch das Biotechnologieunternehmen BioCat beim Verkauf des Unternehmens im Rahmen eines Share Deals. Durch den Zugang von Samuel Gruber im Januar 2017 von Adjuga Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wurde die Arbeits- und Vertragsrechtspraxis gestärkt.

Neben den Büros in Frankfurt und München ist die Mannheimer Niederlassung von Rittershaus mit 15 Partnern personell die größte und verfolgt weiterhin einen stetigen Wachstumskurs. Im Mittelpunkt der Beratungstätigkeit stehen das Gesellschaftsrecht und die oftmals grenzübergreifende Transaktionsbegleitung. Weitere Stärken lassen sich im Arbeits-, Kartell- und Vertragsrecht verorten. Im Bereich der Streitbeilegung bietet man durch den Zugang von Corinna Stiehl, ehemals bei Schlatter Rechtsanwälte, seit Juli 2017 nun auch Mediation an. Zu den jüngsten M&A-Highlights gehört die Begleitung der Heidelberger Druckmaschinen bei der Übernahme des Softwareunternehmens Docufy, bei der Verena Eisenlohr federführend agierte. Die Mandantin wird überdies umfassend im Marken-, Kartell-, Miet- und Vertriebsrecht, sowie bei Fragestellungen im IT-Recht und Datenschutz beraten. Von der SRH-Gruppe wurde man beim Erwerb der EBS Universität mandatiert. Tade Matthias Spranger berät Mandanten im Bereich Pharmazeutik und Lebensmittelwissenschaften und ist darüber hinaus im öffentlichen Recht versiert. Neben mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Lebenswissenschaften, Gesundheit und Automotive, umfasst der Mandantenstamm auch in- und ausländische Investoren.

Das sechs Partner umfassende Mannheimer Team bei Rowedder Zimmermann Hass legt den Fokus auf das Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht und ist außerdem in den Bereichen Nachfolgeregelung und Erbrecht erfahren. Man berät in- und ausländische Unternehmen bei Gründungen, Umstrukturierungen und Akquisitionen, begleitet Fusionen und Joint Ventures und ist hier auch bei grenzübergreifenden Transaktionen tätig. Im Prozessbereich deckt das Team insbesondere Gesellschafterstreitigkeiten und Haftungsfragen ab; hier ist Andreas Pentz erfahren. Er berät zudem bei aktien- und kapitalmarktrechtlichen Fragestellungen und ist auch im Gesellschaftsrecht versiert. André Haug hingegen fokussiert sich auf den gewerblichen Rechtsschutz. Der Mandantenstamm setzt sich neben national und international tätigen Großunternehmen auch aus Vorständen, Geschäftsführen und Privatpersonen zusammen.

Das Heidelberger Büro der Sozietät Tiefenbacher verfolgt einen umfassenden Ansatz in der Wirtschaftsrechtsberatung; so deckt man das Gesellschaftsrecht, M&A, Arbeits- und Vertragsrecht ab und ist zugleich auch im Bau- und Immobilienrecht sowie im Bank- und Finanzrecht erfahren. In letzterem Bereich kann man mit besonderer Expertise in Kreditverträgen aufwarten. Das Team wird von mittelständischen Unternehmen, multinationalen Konzernen und Familienunternehmen mandatiert. Johannes Bickel und Gero Schneider beraten die europäischen Tochtergesellschaften der ABB neuerdings auch in internationalen Schieds- und Vergabeverfahren. Die grenzübergreifende Expertise zeigt sich außerdem in der Betreuung einer bedeutenden ausländischen Bank, die man im Hinblick auf Finanzierungsinstrumente berät. Samuel Schwake ist an der Schnittstelle zwischen dem Bau- und Architektenrecht und dem gewerblichen Rechtsschutz tätig.

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