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Deutschland 2018 > Streitbeilegung > Arbitration (einschließlich internationaler Arbitration)

Redaktionelle Abschnitte

Tabellenverzeichnis

  1. Arbitration (einschließlich internationaler Arbitration)
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

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Namen der nächsten Generation

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Umfasst die Vertretung in Arbitration, oder Schiedsgerichtsverfahren, außerhalb staatlicher Gerichte. Inhaltlich handelt es sich fast ausschließlich um Vertragsauseinandersetzungen, häufig insbesondere in Bezug auf internationale Verträge.

Das ‘hervorragende’ Arbitrationteam von Baker McKenzie ist insbesondere für die Expertise in den Bereichen Bau- und Anlagenbau und Infrastruktur sowie für die Vertretung in Post-M&A-Streitigkeiten bekannt, wobei Verfahren im asiatischen Raum einen immer signifikanteren Anteil des Geschäftsbereichs ausmachen. So beriet Günter Pickrahn ein asiatisches Industriekonglomerat bei mehreren Post-M&A-Schiedsverfahren. Zudem stellt die Expertise in Infrastruktursachverhalten, insbesondere im Energiesektor, eine weitere Stärke des Teams dar, die unter anderem durch die Vertretung von Steag und EVN in einem ICC-Schiedsverfahren gegen ein Generalunternehmerkonsortium um die japanische Firma Hitachi demonstriert wurde: Gegenstand des Streits, der auf der Klägerseite von Pickrahn, Jörg Risse und dem ‘sehr erfahrenen und pragmatischen’ Ragnar Harbst geführt wurde, waren die Bauverzögerungen des Steinkohlekraftwerks in Duisburg-Walsum und die daraus entstandenen Mehrkosten. Heiko Haller wird empfohlen.

CMS setzt besonders starke Akzente bei der Begleitung von Investitionsschiedsverfahren, in denen Klaus Sachs oftmals das Amt des Vorstands oder das des Schiedsrichters bekleidet. Daneben liegt das Augenmerk auf Streitigkeiten in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Joint Ventures und M&A, welche häufig die Branchen Industrieanlagenbau und Energiewirtschaft betreffen. Ebenso hervorzuheben ist Dorothee Ruckteschler, die ihre Mandanten vor nationalen und internationalen Schiedsgerichten vertritt und über besondere Erfahrung in der Begleitung von Streitigkeiten zu Unternehmenskaufverträgen und zwischen Gesellschaftern verfügt.

Mit einem Fokus auf grenzüberschreitende Streitigkeiten ist Freshfields Bruckhaus Deringer oftmals im Finanzbereich tätig, betreut jedoch ebenso zahlreiche international tätige Industrieunternehmen. So vertrat Boris Kasolowsky beispielsweise den Staatsfonds von Oman (SGRF) gegen den Staat Bulgarien in einem ICSID-Verfahren; der Streit resultierte aus den Maßnahmen der bulgarischen Zentralbank, die zum Zusammenbruch der viertgrößten Bank in Bulgarien Corporate Commercial Bank (CCB) führte, wodurch die Beteiligung von SGRF an der CCB wertlos wurde. Als weiteres Highlight unterstützte Rolf Trittmann ein international tätiges Pharmaunternehmen in einem DIS-Mediationsverfahren und nach dessen Abschluss in einem DIS-Schiedsverfahren im Zusammenhang mit der außerordentlichen Kündigung eines langfristigen Liefervertrags mit dem Vertriebspartner; und Michael Rohls begleitete ein Unternehmen aus dem Energie- und Umweltbereich in einem LCIA-Schiedsverfahren bezüglich der Rückzahlung einer bereits geleisteten Vergütung im Rahmen eines Infrastrukturprojekts in Russland. Zudem vertritt das Team vermehrt Mandanten in Schiedsverfahren zum Geistigen Eigentum wie beispielsweise ein Unternehmen in einem Streit hinsichtlich der Zahlung von Lizenzgebühren bei angeblichen Patentverletzungen. Christian Duve wird empfohlen.

Die Stärke des ‘zuverlässigen und gut aufgestellten’ Teams von Allen & Overy LLP lässt sich insbesondere in den Bereichen Investitionsschutz- und Energierecht verorten, wobei die Handelsschiedsgerichtsbarkeit eine weitere Säule des Geschäfts ausmacht. Demonstration fand der erstgenannte Bereich unter anderem in Daniel Busses Vertretung von zwei international tätigen Investoren in einem Investitionsschutzverfahren gegen Griechenland, dem Schadensersatzansprüche im dreistelligen Millionenbereich wegen Verletzung des Investitionsschutzvertrags zugrunde lagen. Im Energierecht vertrauen Mandanten auf die Expertise von Counsel Silke Justen, die regelmäßig in Auseinandersetzungen zwischen Joint-Venture-Partnern, allgemeinen Vertragsstreitigkeiten und versicherungsrechtlichen Konflikten auftritt und besondere Erfahrung im Bereich Preisanpassungsansprüche mit sich bringt. Zudem zählt man zahlreiche Unternehmen aus der Schiffsindustrie zu den Mandanten.

Post-M&A-Mandate bilden das Rückgrat der Schiedsrechtspraxis von Gleiss Lutz, wobei das Team neben Expertise in der Parteienvertretung auch Schiedsrichtererfahrung an den Tag legt. So agierte Stefan Rützel als Parteischiedsrichter in einem UNICTRAL-Schiedsverfahren wegen einer gescheiterten Akquisition eines Aluminiumwerks in Montenegro und Stephan Wilske vertrat den Insolvenzverwalter des deutschen Unternehmens Unionmatex Industrieanlagen in einem ICSID-Schiedsverfahren hinsichtlich in Turkmenistan getätigter Investitionen in fünf Getreidemühlenkomplexe. Im Zuge interner Umstrukturierungen sind nun auch Tobias Boecken und Detlef Schmidt im Arbitration-Bereich tätig, während Wolf Heinrich von Bernuth die Kanzlei verließ, um sich mit Von Bernuth Rechtsanwaltsgesellschaft mbH selbständig zu machen. Lars Markert wird empfohlen.

Hengeler Mueller ist neben der Parteienvertretung auch in Schiedsrichtermandaten erfahren: So vertreten Henning Bälz und Johanna Wirth die Deutsche Telekom und Toll Collect in den Schiedsverfahren um das deutsche Lkw-Mautsystem wegen der verzögerten Inbetriebnahme des Systems, verschiedener Vertragsstraftatbestände sowie zu Fragestellungen des gewerblichen Rechtsschutzes. Zudem betreute Markus Meier einen deutschen Mandanten in einer Schiedsklage zur Durchsetzung von Zahlungsansprüchen nach einer Private Equity-Transaktion, Carsten van de Sande vertrat ein deutsches Kreditinstitut in einem DIS-Schlichtungsverfahren im Rahmen von Steuererstattungsansprüchen, und Philipp Hanfland verteidigte ein Biotechnologie-Unternehmen in einem ICC-Schiedsverfahren gegen Ansprüche aus einer Kooperations- und Lizenzvereinbarung. Peter Heckel gilt als ‘exzellent’.

Das ‘effiziente und flexible’ Team bei Hogan Lovells International LLPliefert ausgezeichnete, fachliche Qualität mit hoher Branchenkenntnis im Anlagenbau’. Man ist vorwiegend in der Parteienvertretung tätig und legt den geographischen Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa, und hier insbesondere Polen; als Stärke hebt sich insbesondere die Vertretung in Schadenersatzklagen und vertragsrechtlichen Streitigkeiten, wie beispielsweise Lieferkettenstreitigkeiten in der Automotive-Industrie, hervor. Empfohlen werden Karl Pörnbacher, der oftmals Mandanten in internationalen Schiedsverfahren in den Bereichen Infrastruktur und Energie vertritt, und Counsel Inken Knief.

Latham & Watkins LLP fokussiert sich in erster Linie auf die Parteienvertretung und kann besondere Erfahrung in der Begleitung von großvolumigen und grenzüberschreitenden Schiedsverfahren vorweisen: Das Team vertritt beispielsweise weiterhin Daimler Financial Services im Schiedsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich der Lkw-Maut-Einführung und agiert für ein deutsches Technologie-Unternehmen in einem Post-M&A-Schiedsverfahren gegen einen Marktführer in der Automobilzuliefererindustrie. Daneben wurde man auch für ein asiatisches Pharma-Unternehmen in zwei DIS-Schiedsverfahren tätig, denen ein Gesellschafterstreit zugrunde liegt. Ebenso nennenswert ist die Vertretung des transnationalen Stahlkonzerns ArcelorMittal durch Sebastian Seelmann-Eggebert in einem ICSID-Investitionsschiedsverfahren gegen Ägypten. Markus Rieder und der empfohlene Christoph Baus sind weitere zentrale Figuren der Praxisgruppe.

Burkhard Schneider leitet das Team bei Clifford Chance, ‘das sich durch eine breite Branchenkenntnis auszeichnet’ und zu dessen Kerngebieten streitige Post-M&A-Sachverhalte, vertragsrechtliche Auseinandersetzungen und Schadenersatzklagen zählen. So vertrat Sebastian Rakob, der auch als Schiedsrichter agiert, eine Immobilienfondsgesellschaft in einem ICC-Schiedsverfahren bei einer hotelpachtvertraglichen Auseinandersetzung. Jan Conrady und Oliver Seyd wurden zu Counseln ernannt.

Der Schwerpunkt der in Hamburg ansässigen, ‘hoch professionellen und dienstleistungsorientierten’ Boutique Hanefeld Rechtsanwälte lässt sich in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit mit Fokus auf handels- und vertragsrechtlichen Konflikten verorten. Namenspartnerin Inka Hanefeld, die als ‘eine der besten Schiedsrichter in Deutschland’ gilt, ist zudem in der Parteienvertretung tätig und dies insbesondere in den Bereichen Anlagenbau, Energie und Post-M&A. Der empfohlene Jan Heiner Nedden wurde jüngst zum Schiedsrichter in mehreren Verfahren mit Staatenbeteiligung ernannt, während der ‘sehr erfahrene’ Nils Schmidt-Ahrendts den größten Anteil an Parteivertretungsmandaten betreut. Friedrich Rosenfeld ist ‘ein kluger Kopf’ und wurde zum Partner ernannt.

Haver & Mailänder Rechtsanwälte Partnerschaft mbB spezialisiert sich auf die Vertretung in handelsrechtlichen Konflikten wie Post-M&A-Streitigkeiten, die oftmals an Schadensersatzansprüche gekoppelt sind, während das Team ebenso Schiedsrichtermandate bearbeitet. Eine besondere Schwergewichtung lässt sich hierbei in der Vertretung von Mandanten aus der Automobilindustrie verzeichnen. Gert Brandner, Klaus Gerstenmaier und Rolf Winkler zählen zu den zentralen Figuren der Praxisgruppe.

Heuking Kühn Lüer Wojtek vertritt einen breiten Mandantenstamm, darunter zahlreiche Unternehmen aus der Energiewirtschaft und dem Anlagen- und Maschinenbau, in vertragsrechtlichen Streitigkeiten und weist vor allem mit Wolfgang Kühn, aber auch mit Walter Eberl und Ulrike Gantenberg, Expertise in der Schiedsrichtertätigkeit auf; so war man zuletzt beispielsweise in einem ICC-Schiedsverfahren zwischen einem staatlichen Auftraggeber und einem Baukonsortium tätig. In der Parteienvertretung wurde Gantenberg von einem europäischen Hersteller von Offshore-Windkraftanlagen mandatiert, den sie gegen einen Windparkbetreiber wegen Ansprüche auf Vertragsstrafen vertrat. Und in einem weiteren Highlight vertraten Elke Umbeck und Stefan Bretthauer einen Energieversorger in einem DIS-Schiedsverfahren im Zusammenhang mit Schadenersatzansprüchen und der Preisanpassung aus einem Überlassungsvertrag.

Das international ausgerichtete Team von Linklaters betreut seine Mandanten häufig in gesellschafts- und handelsrechtlichen Streitigkeiten, wie unter anderem bei der Durchsetzung von Zahlungsansprüchen und bei Post-M&A-Auseinandersetzungen. So vertritt Praxisgruppenleiter Rupert Bellinghausen einen internationalen Industriedienstleister in einem Post-M&A-Schiedsverfahren zu Schadenersatzansprüchen wegen Garantieverletzung. Zudem agiert Wilhelm Haarmann auch als Schiedsrichter, wie zuletzt in einem ICC-Schiedsverfahren zwischen zwei Insolvenzverwaltern. Christian Schmitt wurde zum Partner ernannt und Alexandros Chatzinerantzis sowie Klaus Saffenreuther werden empfohlen.

Bei im Tätigkeitsfokus stehenden internationalen Schiedsverfahren trifft man insbesondere in Investitionsschiedsverfahren und Konflikten im Energiesektor auf Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Als prominentes Beispiel vertrat Richard Happ den Energiekonzern Vattenfall in einem ICSID-Schiedsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland in Anbetracht des Atomausstiegs, wodurch die Genehmigung für ältere Kraftwerke, darunter die von Vattenfall betriebenen Kraftwerke Brunsbüttel und Krümmel, erlosch. Ebenso in einem ICSID-Schiedsverfahren vertrat er einen anderen Energiekonzern in einem Konflikt zu regulatorischen Fragestellungen, während Volker Steimle ein multinationales Unternehmen in einem ICC-Schiedsverfahren gegen einen ehemaligen Vertriebspartner vertrat. Für baurechtliche Streitigkeiten ist Jutta Wittler die Ansprechpartnerin.

Die Vertretung in internationalen handelsrechtlichen Schiedsverfahren bildet das Kernstück der ‘empfehlenswerten’ Praxis von McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP. So vertrat Sabine Konrad, die oftmals Investoren und Regierungen in Fragen des Investitionsschutzes berät und sie in Investor-Staat-Schiedsverfahren unterstützt, mehrere Landesbanken – darunter die Landesbank Baden-Württemberg und die HSH Nordbank – in einem Investitionsschiedsverfahren gegen das Königreich Spanien. Hinzu kommt eine Expertise im Energie- und Infrastrukturbereich: Hier agierte sie für einen europäischen Baukonzern in der Klägervertretung sowie der Verteidigung gegen Widerklage in einem ICC-Verfahren gegen ein italienisches Unternehmen im Zusammenhang mit einem Infrastrukturprojekt. Thomas Hauss und Boris Uphoff sind ebenso hervorzuheben. Arne Fuchs wurde zu Jahresanfang 2018 zum Partner ernannt.

Bei Orrick, Herrington & Sutcliffe LLP beschäftigt man sich insbesondere mit Energie-, Bau- und Post-M&A-Streitigkeiten sowie Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit langfristigen Lieferverträgen und insolvenzrechtlichen Konflikten. So vertritt der zum Partner ernannte Nicholas Kessler den Verkäufer eines IT-Unternehmens in einer Post-M&A-Auseinandersetzung nach DIS-Regeln, die sich mit der Gültigkeit angeblicher Zusatzvereinbarungen zum Anteilskaufvertrag auseinandersetzt, sowie eine deutsche Fondsgesellschaft in einem ICSID-Schiedsverfahren gegen Spanien aufgrund der Reduktion der Einspeisevergütung. In einem ICC-Schiedsverfahren betreute Kessler gemeinsam mit Siegfried Elsing zudem den Gründer einer amerikanischen Online-Plattform gegen die Erwerber der Plattform. Der ‘sehr erfahreneKarsten Faulhaber wird empfohlen.

White & Case LLPs Team um Markus Burianski vertritt mehrere Gruppen indischer Investoren in einem Schiedsverfahren gegen die Republik Jemen sowie jemenitische Ministerien und Staatsunternehmen im Zusammenhang mit Öl- und Gaskonzessionsverträgen wie auch Bauverträgen, die von dem Mandanten aufgrund der verschlechterten Sicherheitslage gekündigt wurden, woraufhin die Republik Jemen Schadenersatz verlangte. Daneben betreut man Streitigkeiten über Langzeitlieferverträge und Post-M&A-Mandate, die sich häufig in der Energiebranche abspielen.

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP sticht durch Expertise in gesellschafts- und handelsrechtlichen Streitigkeiten hervor, wobei man oftmals auf der Seite nationaler und internationaler Energieunternehmen agiert. So vertrat Senior Counsel Thomas Buhl EdF International in einem ICC-Schiedsverfahren gegen das Land Baden-Württemberg im Zusammenhang mit einem Aktienrückkauf und dem Vorwurf, europarechtswidrige Beihilfe erhalten zu haben. Daneben vertrat Richard Kreindler Agfa-Gevaert in mehreren ICC-Schiedsverfahren zu gesellschafts- und vertriebsrechtlichen Fragen, und verteidigte eine staatliche Ölgesellschaft im Nahen Osten gegen Ansprüche im Zusammenhang mit einem fehlgeschlagenen Ölförderungsprojekt.

Das Team von DLA Piper tritt häufig in Schadensersatz- und Post-M&A-Mandaten sowie in vertragsrechtlichen Streitigkeiten auf und wird für ‘seine unkomplizierte Zusammenarbeit und umfassende Beratung’ geschätzt. Daniel Sharma verteidigte ein großes internationales Unternehmen in einem ICC-Schiedsverfahren gegen Schadensersatzforderungen und verteidigte ein deutsches Unternehmen in einem DIS-Schiedsverfahren gegen Schadensersatzansprüche, die aufgrund eines gekündigten Liefervertrags geltend gemacht wurden. Im Rahmen eines ICC-Post-M&A-Schiedsverfahrens wurde ein Unternehmen gegen einen US-amerikanischen Käufer vertreten. Des Weiteren hervorzuheben sind Counsel Friederike Landauer, die sich auf internationale Schiedsverfahren spezialisiert, und Thomas Gädtke. Stefan Dittmer wechselte im Februar 2017 zu Dentons.

Herbert Smith Freehills Germany LLP spezialisiert sich neben Investitionsstreitigkeiten vor allem auf vertrags-, handels- und gesellschaftsrechtliche Mandate, die sich häufig an der bau- und energierechtlichen Schnittstelle bewegen. So vertritt Thomas Weimann die japanische Hitachi Gruppe in einem ICC-Schiedsverfahren gegen ein deutsch-österreichisches Energiekonsortium bei der Abwehr von Ansprüchen wegen Verzögerungen, Mängeln und nicht erreichten Leistungsparametern beim Bau des deutschen Steinkohlekraftwerks in Duisburg; Patricia Nacimiento vertrat einen Mandanten in einem wirtschaftsrechtlichen ICC-Schiedsverfahren im Zusammenhang mit der Kündigung eines Bauvertrags; und der ‘sehr erfahrene’ Mathias Wittinghofer vertritt ein europäisches Logistikunternehmen als Kläger in einem Post-Merger-Konflikt, der nach den DIS-Regeln verhandelt wird.

Bei Schiedsverfahren kommt Kantenwein Zimmermann Fox Kröck & Partners ‘gesellschafts- und steuerrechtliche Kompetenz’ besonders häufig zu Anwendung, wie beispielsweise bei Post-M&A-Streitigkeiten und Joint Venture-Auseinandersetzungen. Mandanten schätzen außerdem die ‘hohe Einsatzbereitschaft’ und ‘verlässliche und persönliche’ Herangehensweise des Teams, das ‘insbesondere im nationalen Arbitration-Markt eine starke Position einnimmt’. Alexander Kröck leistet ‘beeindruckende Arbeit’ und ist ‘einer der wenigen Schiedsrichter, der mit komplexen technischen Sachverhalten zurechtkommt’; ‘er agiert mit Umsicht und dem Interesse an pragmatischen und sinnvollen Lösungen’ und legt besondere Expertise in gesellschafts- und vertragsrechtlichen Mandaten an den Tag. Annett Kuhli, die zum Mitglied des Vorstands der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) ernannt wurde, ist ‘sehr engagiert, kommunikativ und stets gut vorbereitet’. Thomas Kantenwein wird ebenso empfohlen.

King & Spalding LLP hat ein ‘starkes und zuverlässiges’ Team, das von seinem internationalen Netzwerk profitiert, und häufig in Post-M&A-Schiedsverfahren und Investor-Staat-Streitigkeiten – vor allem im energierechtlichen Bereich – auftritt. Das Team steht unter der Leitung von Jan Schäfer, der ‘hart für seine Mandanten arbeitet’, ‘stark in der Führung von Investitionsschutzverfahren’ ist und immer häufiger zum Schiedsrichter bestellt wird; zudem schätzen Mandanten seine Fähigkeit, ‘sich schnell in neue Sachverhalte einzuarbeiten und diese faktisch und rechtlich hervorragend aufzuarbeiten’. Als Highlight ist unter anderem die Vertretung deutscher und österreichischer Investoren in einem Investor-Staat-Schiedsverfahren vor der Weltbank zu nennen. Außerdem vertrat das Team KS Invest und TLS Invest in einer Investitionsstreitigkeit wegen der Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom.

Das ‘gute’ Team von Noerr vergrößerte seine Partnerriege durch die Ernennung von Julia Sophia Habbe. Neben ihr zählt Anke Meier zu den zentralen Figuren der Praxisgruppe, die ihren Schwerpunkt auf die Begleitung von nationalen und internationalen Handels- und Investitionsschiedsverfahren legt. Neben der Parteienvertretung ist man auch in der Schiedsrichtertätigkeit versiert.

Wach + Meckes LLP ist eine ‘starke Nischenkanzlei’ mit ‘renommierten Schiedsrichtern’. Mit einem Fokus auf Wirtschaftsstreitigkeiten widmet man sich überwiegend nationalen und internationalen Streitigkeiten im Bereich Post-M&A und bewegt sich häufig im Energie-, Öl- und Gassektor sowie dem Finanzsektor und Anlagenbau. Hervorzuheben sind Karl Wach, der ‘seine Fälle in jedem Detail kennt und in der Verhandlung immer bestens vorbereitet ist’, sowie Frank Meckes.

Beiten Burkhardt legt den Branchenschwerpunkt auf die Sektoren Energie und Automotive und tritt als Parteienvertretung und in Schiedsrichtermandaten auf. Ein besonders bedeutendes Mandat ist die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland als Klägerin gegen Toll Collect, Daimler und Telekom in Schiedsverfahren wegen Schadensersatz und Vertragsstrafen, sowie als Beklagte in Schiedsverfahren gegen Toll Collect wegen Ansprüchen auf Betreibervergütung. Holger Peres leitet das Team, dem auch Ralf Hafner angehört. Salary Party Erik Ehmann wechselte zur WP-Gesellschaft ATG Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft GmbH.

Die Streitbeilegungsboutique Borris Hennecke Kneiselschaffte es in kürzester Zeit, sich in der deutschen und internationalen Schiedsszene zu etablieren’ und wird zudem für ihre ‘guten Reaktionszeiten und die pragmatische und effiziente Arbeitsweise’ hervorgehoben. Neben der Parteienvertretung in vorwiegend gesellschaftsrechtlichen und Post-M&A-Streitigkeiten verfügt das Team auch über ‘drei hervorragende Schiedsrichter’, die ‘Verfahren mit Engagement und Herzblut führen’: Christian Borris zählt zu den ‘führenden Schiedsrechtlern Deutschlands’, ‘arbeitet genau und scheut sich nicht, unangenehme Fragen zu stellen’, Rudolf Hennecke überzeugt mit ‘einer ruhigen, sehr beharrlichen Verfahrensführung’, während Sebastian Kneisel ‘ein sehr effizientes strategisches Denken mit dem erforderlichen wirtschaftlichen Verständnis verbindet’.

Mark Hilgard leitet das Team von Mayer Brown LLP, das einen hohen Erfahrungswert in der Betreuung von nachvertraglichen M&A-Streitigkeiten und Verfahren im Anlagenbau und mit energierechtlichem Bezug vorweisen kann. Hierbei ist man als Parteivertreter sowie auch als Schiedsrichter tätig.

Taylor Wessings Expertise kommt insbesondere bei handels- und vertriebsrechtlichen Streitigkeiten zum Vorschein. So vertritt Philipp Behrendt beispielsweise einen deutschen Hersteller von Textilausrüstungsgegenständen in einem ICC-Schiedsverfahren wegen mutmaßlicher Mängel an Textilausrüstungsgegenständen im Non-Woven-Produkte-Bereich. Zu den zentralen Figuren der Praxisgruppe zählen Axel Boesch, der als Parteivertreter vor in- und ausländischen Schiedsgerichten und zunehmend als Mediator auftritt, sowie Jan Curschmann und Peter Bert.

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