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Deutschland 2018 > Versicherungsrecht

Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

Wie bereits in den Vorjahren war der Versicherungsmarkt auch in den Jahren 2016 und 2017 von starken Veränderungen geprägt. Zu den bereits seit mehreren Jahren laufenden Veränderungsprozessen zählen die Einstellung der Branche auf das Niedrigzinsumfeld, digitale Herausforderungen und die Umstellung auf das Aufsichtssystem Solvency II. Durch diese Themen sehen sich viele Versicherungen, insbesondere im Bereich der Lebensversicherung, unter Druck gesetzt, da Versicherungsunternehmen in der aktuellen Niedrigzinsphase bedeutend weniger erwirtschaften als zuvor und durch das Inkrafttreten des europäischen Regelwerks Anfang 2016 erweiterte Publikationspflichten und verfeinerte Solvabilitätsvorschriften für die Eigenmittelausstattung auferlegt wurden. Daraus folgend ergibt sich einerseits die Notwendigkeit einer neuen Aufstellung und die Vorantreibung der Digitalisierung des Geschäfts zur Verbesserung der Kostensituation und andererseits die Einstellung des Vertriebs von klassischen Garantieprodukten, wodurch letztendlich der Umfang von Run-Off-Transaktionen anstieg.

Auf der Kapitalanlagenseite setzt sich der Trend des Vorjahres insoweit fort, als sich das Anlagespektrum aufgrund des Niedrigzinsumfelds grundsätzlich erweitert. Versicherungsunternehmen investieren hier einerseits in Infrastruktur, aber auch in Unternehmenskredite und Beteiligungen sowie in Immobilien. Dies erfordert entsprechende Strukturierungen, um den Anlagevorgaben von Versicherungen Rechnung zu tragen, und beschäftigt Großkanzleien wie unter anderem Allen & Overy LLP und Hengeler Mueller.

Nicht zuletzt löste auch die Brexit-Entscheidung relevante Veränderungen aus, die mit einer zunehmenden Internationalisierung einhergehen. So gründen Versicherungsunternehmen aus dem Londoner Markt, wie beispielsweise Markel, Tochtergesellschaften und jeweilige Niederlassungen in Kontinentaleuropa, einschließlich Deutschland. Dass der deutsche Versicherungsmarkt attraktiv ist zeigt nicht zuletzt die Eröffnung eines Clyde & Co LLP-Büros in Düsseldorf, das mit einem Noerr-Team bestehend aus Tanja Schramm und Henning Schaloske an den Start ging. Gleichzeitig eröffnete die britische Kanzlei Ince & Co Germany LLP ein zweites deutsches Büro in Köln mit Stefan Segger von CMS und Eva-Maria Goergen von Bach Langheid Dallmayr.

Im streitigen Bereich sehen sich viele Kanzleien mit großvolumigen Fällen konfrontiert, die häufig einen Auslandsbezug aufweisen. Neben den Bereichen D&O und Betriebs- und Berufshaftungspflicht, die schon in den Vorjahren starke streitige Aktivitäten auswiesen, nehmen nun auch Warranty & Indemnity-Fälle zu.


Beratung von Versicherungen

Tabellenverzeichnis

  1. Beratung von Versicherungen
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Wessel Heukamp - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Winfried Schnepp - CMS
    • Jan Schröder - Allen & Overy LLP
    • Daniel Wilm - Hengeler Mueller

Namen der nächsten Generation

  1. 1

Umfasst die unternehmensbezogene Beratung von Versicherern, einschließlich des Versicherungsaufsichtsrechts und der transaktionsbegleitenden Beratung. Versicherungsrechtliche Expertise im Transportbereich wird in den Transport-, See- und Schifffahrtskapiteln behandelt.

Allen & Overy LLP verfügt über umfassende Expertise in der gesellschaftsrechtlichen und M&A-Beratung sowie bei aufsichts- und kapitalmarktrechtlichen Themen. Besondere Visibilität hat man hier in der Transaktionsbegleitung, die zahlreiche öffentlichkeitswirksame Mandate einschließt, wie unter anderem die Beratung der Frankfurter Leben-Gruppe, unter der Federführung von Jan Schröder und Counsel Anne Fischer, beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der ARAG Lebensversicherung, die aufgrund des erstmaligen Verkaufs eines gesamten Run-Off-Lebensversicherers durch eine deutsche Versicherungsgruppe an eine Run-Off-Plattform besondere Bedeutung am Markt annahm. Im Nichtleben-Bereich beriet man unter anderem AXA Liabilities Managers beim Erwerb eines Rückversicherungsportfolios von der Provinzial Rheinland. Bei einem weiteren Erwerb eines Rückversicherungsportfolios betreute man zudem Hochrhein Internationale Rückversicherung, während man von der Schweizer Lebensversicherungsgruppe bei Fragestellungen zum grenzüberschreitenden Vertrieb von Versicherungsprodukten in mehreren EU-Mitgliedstaaten mandatiert wurde. Im Bereich konzerninterne Umstrukturierungen arbeitet man derzeit an einer grenzüberschreitenden Verschmelzung von Versicherungsholding-Gesellschaften. Jan Erik Windthorst wurde zum Partner ernannt und Alexander Behrens trat im März 2017 dem Team bei und kam von Mayer Brown LLP.

Freshfields Bruckhaus Deringers Mandatierungen beziehen sich zumeist auf gesellschaftsrechtliche und M&A-bezogene Fragestellungen sowie auf aufsichts- und vertragsrechtliche Belange, die oft grenzüberschreitender Natur sind. Praxisgruppenleiter Wessel Heukamp beriet die Viridium Gruppe beim Erwerb des Lebensversicherungsbestandes der Mannheimer Lebensversicherung von Protektor und einen anderen Versicherer bei der Erstellung eines Abwicklungs- und Sanierungsplans. Daneben ist man in der Beratung von regulatorischen Fragestellungen sehr erfahren, wobei es sich um einen Themenblock handelt, den man jüngst durch das Segment Brexit-Strategie-Planung ausweiten konnte. Zur Ausarbeitung einer Brexit-Strategie beriet man unter anderem AIG und Lloyds, während man mehrere Versicherer der deutschen Zurich Gruppe zu Solvency II-Fragen zur Kapitalisierung und der Gruppenstruktur betreute. Die finanz- und bankrechtliche Expertise holt man sich durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kollegen hinzu: So berieten Patrick Cichy und Lars Westpfahl eine große deutsche Versicherungsgruppe zur Darlehensfinanzierung des zweitgrößten Online-Reiseportals Deutschlands. Gunnar Schuster wird empfohlen.

Bei Clifford Chance steht die gesellschaftsrechtliche Beratung im Vordergrund, wodurch man auf ausgeprägte Expertise in der Begleitung von grenzüberschreitenden Verschmelzungen, internen Umstrukturierungen und Transaktionen zurückgreifen kann. Thomas Krecek beriet Legal&General beim Verkauf des deutschen Versicherungsbestands an Canada Life durch eine Bestandsübertragung. Außerdem agiert das Team häufig an der immobilienrechtlichen Schnittstelle. Hier beriet man beispielsweise Allianz Real Estate als Teil des Joint Ventures zwischen der Allianz Gruppe mit Hammerson bei der Übernahme des Dundrum Town Centre in Dublin. Weitere zu den Stärken der Kanzleitätigkeit zählende Schnittstellenbereiche ergeben sich durch die Kooperation mit den Steuerrechts- sowie Bank- und Kapitalmarktteams. Hier beschäftigt man sich regelmäßig mit der Beratung zu Investitionen und Fondsstrukturierungen. Stefan Bruder wurde zum Counsel ernannt.

DLA Pipers Mandatsbearbeitung basiert auf einer engen Verzahnung mit den Gesellschafts- und Aufsichtsrechtsteams, wodurch man vor allem an diesen Schnittstellen gut aufgestellt ist, während das Team auch im Bereich Rentenversicherung, hier an der Schnittstelle Lebensversicherungsrecht und Produktgestaltung, eine Intensivierung des Mandatsaufkommens feststellen konnte. So berät man die Baloise-Gruppe beim Verkauf des Bestands der deutschen Niederlassung von Basler Leben an die Frankfurter Leben-Gruppe und bei der Veräußerung einer 100%-Beteiligung an der deutschen Versicherungsmaklergruppe Assekuranz Herrmann an die deutsche Artus-Gruppe, einschließlich begleitender Due Diligence. Gunne Bähr beriet zudem einen Mandanten aus dem Bereich Altersversorgung zu aufsichts- und vertragsrechtlichen Themen einschließlich der Vorstandspflichten angesichts der Nullzinsphase. Jan Eltzschig wird empfohlen.

Das Mandantenportfolio von Gleiss Lutz beinhaltet zahlreiche namhafte nationale und internationale Versicherungskonzerne, wie Allianz Deutschland und Munich Re, die man regelmäßig bei M&A-Transaktionen und Umstrukturierungen sowie bei kartell-, gesellschafts- und aufsichtsrechtlichen Themen wie auch bei Compliance-Fragen berät. Praxisgruppenleiter Ingo Brinker beriet ERV bei kartellrechtlichen Fragestellungen, während Munich Re von Michael Arnold und Tobias Harzenetter zu gesellschaftsrechtlichen Themen beraten und im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung von 2017 betreut wurde. Marktbekannt ist außerdem die Expertise des Teams in der Beratung von gesetzlichen Krankenversicherern: Unter laufender Beratung zu gesellschafts- und aufsichtsrechtlichen Belangen steht beispielsweise die Versicherungskammer Bayern, während AOK Baden-Württemberg das Team regelmäßig bei Ausschreibungsvorhaben im Bereich der Arzneimittel- und Hilfsmittelversorgung mandatiert und WMF BKK eine krankenversicherungsrechtliche Beratung in Anspruch nimmt. Hansjörg Scheel und Maximilian von Rom sind weitere Mitglieder des Kernteams.

Die Stärke von Hengeler Mueller liegt in der gesellschafts- und aufsichtsrechtlichen Beratung, während man – gemeinsam mit dem Brüsseler Büro – auch bei kartellrechtlichen Themen gut aufgestellt ist, wodurch man unter anderem Allianz zu den Dauermandanten zählt und auch der RheinLand Versicherungsgruppe sowie Talanx beratend zur Seite steht. Zudem kommt die regulatorische Stärke des Teams durch regelmäßige Mandatierungen zu Solvency II-Anpassungen zum Ausdruck, während man durch die Beratung eines internationalen Vermögensverwalters bei der Strukturierung von Fondsprodukten für Versicherungsunternehmen auch Expertise im Fondsrecht demonstriert. Ebenso zu den Highlights zählt Daniel Wilms Begleitung von Protektor Lebensversicherung bei der Ausgliederung des Run-Off-Lebensgeschäfts in eine rechtliche Einheit zum Zwecke des Verkaufs und Kai-Steffen Scholz’ Betreuung von Wüstenrot & Württembergische bei der konzernweiten Einführung eines Belegschaftsaktienprogramms für Mitarbeiter und Handelsvertreter. Den AXA Konzern, Continentale Krankenversicherung und Generali Deutschland beriet man bei allgemeinen gesellschafts- und aufsichtsrechtlichen Fragestellungen und begleitete das erstgenannte Versicherungsunternehmen bei einigen Spruchverfahren nach mehreren Squeeze-outs, während man Baloise bei der Gründung eines digitalen Versicherungsgeschäfts in Deutschland begleitete.

Zu den zentralen Kompetenzfeldern von Hogan Lovells International LLP zählt die gesellschaftsrechtliche Beratung einschließlich des M&A-Bereichs, wobei man insbesondere in der Begleitung von grenzüberschreitenden Umstrukturierungen erfahren ist. Daneben nehmen die aufsichtsrechtliche Beratung sowie die Betreuung bei Governance-, haftungs- und deckungsrechtlichen Fragen eine bedeutende Rolle ein. Als Restrukturierungsmandat ist unter anderem die Begleitung von Generali Deutschland zu nennen, das ein Kostensenkungsprojekt einschloss. Allianz Global Investors beriet man bei einem weltweiten Outsourcing-Projekt. Christoph Küppers und Christoph Louven sind die zentralen Ansprechpartner.

Linklaters bietet ein breites Beratungsangebot, in dem gesellschafts- und aufsichtsrechtliche Themen, M&A-Transaktionen und bankrechtliche Belange einen besonderen Stellenwert einnehmen. Zu den Highlights zählen Frederik Winters Beratung von AGI zu strukturierten Fondsprodukten sowie die Betreuung der SV SparkassenVersicherung bei der Strukturierung von Bündlungsvehikeln für Immobilieninvestitionen. Außerdem berät das Team um Wolfgang Krauel Allianz Global Investors beim Erwerb von 80% eines Onshore-Windparkportfolios von PNE Wind und die Bayerische Versorgungskammer im Zusammenhang mit der Strukturierung von Investitionsvehikeln und regulatorischen Themen hinsichtlich der Investmentsteuerreform. Im regulatorischen Bereich zählt ein weiterer großer deutscher Lebensversicherer zu den Mandanten, den man zu Fragestellungen mit Solvency II-Bezug beriet sowie Athene Deutschland Lebensversicherung, der man zusätzlich bei gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Themen zur Seite stand. Helvetia und Hannover Re sind weitere Namen aus dem Mandantenportfolio.

Norton Rose Fulbrights Expertise setzt sich aus Beratungskapazitäten im Transaktionsbereich und dem Aufsichtsrecht, hier unter anderem bei Funktionsausgliederungen, der Gewinnung von Eigenmitteln, Risikominderungstechniken und Kapitalanlagen, sowie in den Segmenten Vertriebs- und Vermittlungsrecht zusammen. Zu den Highlights des erstgenannten Bereichs zählen beispielsweise Eva-Maria Barbosas Beratung der Hyperion Insurance beim Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an Euroassekuranz Versicherungsmakler und die Begleitung von Wüstenrot & Württembergische beim Kauf von 75% der Anteile an treefin. Zu aufsichtsrechtlichen Belangen steht unter anderem die Compre Group unter laufender Beratung, die zudem gesellschaftsrechtliche Themen einschließt. Außerdem ist das Team in der Erstellung von Risikoeinschätzungen von Warrenty & Indemnity-Policen versiert. Diesbezüglich betreut Andreas Börner ein Versicherungsunternehmen im Zusammenhang mit einer Transaktion. Daneben beriet er China Re zu aufsichtsrechtlichen Themen zum Betrieb des Rückversicherungsgeschäfts in Deutschland. Der zum Partner ernannte Sven Förster begleitet ein Rückversicherungsunternehmen bei der Prüfung von Rückversicherungsansprüchen für einen Haftungsfall.

Bach Langheid Dallmayr ist in der aufsichts-, vertrags- und vertriebsrechtlichen Beratung sehr versiert. Hier berät man zahlreiche Versicherungsunternehmen bei Fragestellungen zur aufsichtsrechtlichen Konzernstrukturierung, der Einführungen von Produkten sowie zu den Bereichen Rückversicherung und Compliance. Martin Schaaf und der Lebens- und Unfallsversicherungsexperte Joachim Grote berieten einen deutschen Lebensversicherer bei aufsichtsrechtlichen Themen und gemeinsam mit Theo Langheid betreute Grote einen weiteren Versicherer bei der Produktgestaltung im Bereich Pflegeversicherung. Tobias Britz wurde zum Partner ernannt, während die im Bereich internationale Sachversicherung erfahrene Eva-Maria Goergen die Kanzlei verließ, um im Oktober 2016 in Köln das zweite deutsche Büro von Ince & Co Germany LLP zu eröffnen.

CMS bietet ein facettenreiches Beratungsangebot, das Fragestellungen zum deutschen Markteintritt, der Produktgestaltung sowie zu aufsichtsrechtlichen und M&A-Themen behandelt und von dem nationale und internationale Versicherungsunternehmen sowie Versicherungsmakler profitieren. So betreute Praxisgruppenleiter Winfried Schnepp Delvag bei versicherungsaufsichts-, gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen hinsichtlich der Verschmelzung mit dem Tochterunternehmen Delvag Rück und beriet einen Privatkundenversicherer bei versicherungsrechtlichen Belangen bezüglich des Markteintritts in Deutschland. Ebenso zum Markteintritt und der Gründung einer deutschen Niederlassung wurde JLT Risk Solutions betreut, während Lombard International Assurance unter laufender Beratung zum Thema Produktgestaltung steht. Der auf das Versicherungsaufsichtsrecht spezialisierte Stefan Segger verließ im Oktober 2016 die Kanzlei um in Köln das zweite deutsche Büro von Ince & Co Germany LLP zu eröffnen.

Noerr zeichnet sich durch eine ‘einzigartige Branchenkenntnis’ aus und fokussiert sich auf die gesellschafts- und aufsichtsrechtliche Beratung, die insbesondere von D&O-Versicherern in Anspruch genommen wird. So beriet Praxisgruppenleiter Thomas Heitzer einen englischen D&O-Versicherer zu haftungs- und deckungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit einem Großschadensfall und der ‘sehr kompetenteHelmut Katschthaler betreute eine schweizerische Niederlassung eines deutschen Haftpflichtversicherers bei deckungsrechtlichen Belangen hinsichtlich einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung eines Sportverbands. Ebenso zu den Highlights zählen die Beratung einer US-Versicherungsgruppe bei versicherungsaufsichts-, gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen zur deutschen Niederlassung. Tanja Schramm und Henning Schaloske wechselten im September 2016 zu Clyde & Co LLP.

Versicherungsunternehmen mandatieren Oppenhoff & Partner häufig bei Fragestellungen zu Versicherungsprodukten sowie gesellschafts- und aufsichtsrechtlichen Belangen, wobei man auch im Bereich Kapitalanlagenberatung punkten kann. So beriet Peter Etzbach Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung bei der Kooperation mit einer Asset Management-Gesellschaft hinsichtlich der Einführung eines neuen Versicherungsprodukts und Arch Insurance bei gesellschafts- und versicherungsaufsichtsrechtlichen Themen. Darüber hinaus wurde Generali Deutschland bei verschiedenen Investitionen in Vermögensanlagen, vor allem bei Schuldscheindarlehen, Anleihen und strukturierten Finanzprodukten beraten. Rolf Koerfer und Hanno Goltz sind weitere Mitglieder des Kernteams, zu dessen Mandanten auch Hannover Rück und Prudential International Assurance zählen.

Das Team von Taylor Wessing spielt seine Stärken insbesondere in der versicherungsaufsichts- und versicherungsvertreterrechtlichen Beratung, einschließlich Compliance-Themen, aus. Hierzu wurde unter anderem HUK-Coburg beraten; konkret handelte es sich um die Beratung bei der Umsetzung der neuen IDD-Anforderungen nach dem Vertriebsaufsichts- und Handelsrecht und anschließender Betreuung bei der Umsetzung. Die Beratung zu Run-Offs von Versicherungen und Rückversicherungen ist ein weiterer Schwerpunkt des Teams, das unter der Leitung von Gunbritt Kammerer-Galahn steht. Sie beriet Crédit Agricole Assurances zur Anpassung der Vertriebskooperation mit CreditPlus Bank und FCA Bank im Rahmen einer Geschäftserweiterung.


Streitbeilegung

Tabellenverzeichnis

  1. Streitbeilegung
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Henning Schaloske - Clyde & Co LLP

Umfasst die Prozessführung im Versicherungsrecht hauptsächlich auf Seiten der Versicherungen aber teilweise auch der Versicherungsnehmer. Die Versicherungsproduktberatung wird ebenfalls hier abgedeckt. Versicherungsrechtliche Expertise im Transportbereich wird allerdings in den Transport-, See- und Schifffahrtskapiteln behandelt.

Bach Langheid Dallmayr gilt als ‘ganz klarer Marktführer’ im Versicherungs- und Haftungsrecht und kann auf ein beeindruckendes Mandantenportfolio, darunter zahlreiche namhafte nationale und internationale Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister, verweisen, die man in der Haftungsabwehr vertritt. Dabei ist die Expertise äußerst breit gefächert, wodurch sich zahlreiche Unterspezialisierungen ergeben, wie unter anderem der Bereich Haftpflicht, der unter der Federführung von Rainer Büsken steht, das Themenfeld Sachversicherungen, für das Dirk-Carsten Günther der zentrale Ansprechpartner ist, und Krankenversicherungen; hierfür ist Stephan Hütt die zentrale Figur. Im produkthaftungsrechtlichen Themenbereich beschäftigt man sich häufig mit Medizinprodukten und steht Mandanten, einschließlich einigen Industrieunternehmen, bei Rückrufaktionen zur Seite. In diesem Rahmen vertraten Martin Alexander und Carsten Hösker einen Medizinproduktehersteller in einem Verfahren betreffend Blutspenden. Björn Seitz und Bastian Finkel vertraten mehrere D&O-Versicherer bei der Abwehr von Haftungsfällen im Zusammenhang mit Insolvenzen. Ebenfalls hervorzuheben sind Theo Langheid und der Lebens- und Unfallsversicherungsexperte Joachim Grote. Tobias Britz wurde zum Partner ernannt.

Bei CMS liegt der Schwerpunkt auf der Betreuung von großvolumigen Haftungs- und Schadensfällen, darunter einige D&O-Verfahren mit bank- und insolvenzrechtlichen Bezügen. So vertritt Praxisgruppenleiter Winfried Schnepp weiterhin die Stadt Köln im Schadensersatzprozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs vor dem Landgericht Köln, in dem mehrere private Leihgeber von Kunstartefakten und Nachlässen Vorwürfe gegen die Stadt erhoben.

DLA Pipers Team profitiert von einer engen Verzahnung mit den Litigation- und Aufsichtsrechtsteams und ist insbesondere im D&O-Bereich bei deckungsrechtlichen Streitigkeiten eine angesehene Größe, wenngleich man den Bereich Rentenversicherung nicht zuletzt durch den Zugang von Counsel Manuel Baroch Castellvi weiter ausbauen konnte, wodurch Mandatierungen an der Schnittstelle zwischen dem Lebensversicherungsrecht und der Produktgestaltung zunehmen. So beriet Gunne Bähr einen Anbieter betrieblicher Altersversorgung zu aufsichtsrechtlichen Anforderungen und vertrat ihn gegen ein rückforderndes Mitglied. Als weiteres Highlight sind die Betreuung von mehr als 300 Deckungsklagen aus einer Steuerberaterhaftpflichtversicherung im Zusammenhang mit einem Fondsschaden zu nennen, sowie die haftungs- und deckungsrechtliche Beratung eines Versicherungsunternehmens im Zusammenhang mit zwei Klagen von Insolvenzverwaltern. Christian Schneider und Thomas Gädtke zählen zu den zentralen Figuren des Teams.

Das regional breit aufgestellte Team von Dr. Eick & Partner Rechtsanwälte Partnerschaft mbB ist ausschließlich auf Versicherungsseite tätig und vertritt diese schwerpunktmäßig in Personen-, Sach- und Schadensversicherungsfällen. Hinzu kommt eine Expertise in den Bereichen Bau- und Architektenfällen, wofür Hermann Schumacher empfohlen wird, sowie in den Segmenten Kfz-Haftpflicht und Arzthaftung. Ebenso hervorzuheben sind Michael Burmann und Rainer Heß.

Heuking Kühn Lüer Wojteks Team spielt seine Stärke besonders in den Bereichen Haftpflicht und Sachversicherung sowie in der Abwehr von Regressansprüchen aus, in der man häufig auf Rüdiger Schnug trifft, der für namhafte Mandanten wie Allianz und Atradius Kreditversicherung agiert, während Markus Rabe ein Versicherungsunternehmen im Zusammenhang mit widerrufenen Lebensversicherungs- und Darlehensverträgen vertritt. Daneben spielen die Segmente D&O und Freiberuflerhaftung eine bedeutende Rolle, in denen man auch für Versicherungsnehmer wie beispielsweise in Vermögensschadenhaftpflichtangelegenheiten agiert. Michael Lauterbach und Herbert Palmberger sind weitere Ansprechpersonen des Kernteams, sowie auch der zum Salary Partner ernannte Martin Karwatzki.

Noerr zeichnet sich durch eine ‘einzigartige Branchenkenntnis’ aus, die nach dem Wechsel von Tanja Schramm und Henning Schaloske zu Clyde & Co LLP im September 2016 zunehmend von Versicherungsnehmern in Anspruch genommen wird, wenngleich man nach wie vor enge Kontakte zu Erst- und Rückversicherungen pflegt. Oliver Sieg agiert beispielsweise für ein international tätiges Energieunternehmen in der Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Vertrauensschadenversicherern wegen unerlaubter Spekulationsgeschäfte im Derivatehandel. Diese Schnittstellenkompetenz zwischen Versicherungs-, Gesellschafts- und Bankrecht erweist sich als besondere Stärke des Teams, die auch in den Bereichen D&O, Produkthaftung und Großschäden ausgespielt wird. Ins letztere Segment fällt beispielsweise die Betreuung eines internationalen Unternehmens im Energiebereich in der gerichtlichen Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Betriebs- und Haftpflichtversicherer wegen der Beschädigung eines Wasserkraftwerks. Thomas Heitzer leitet das Team, dem auch der ‘sehr kompetenteHelmut Katschthaler angehört.

Bei Thümmel, Schütze & Partner legt man den Fokus auf die Vertretung von Versicherern, wobei man auch für versicherte Unternehmen und Berufsträger tätig wird. Schwerpunktmäßig beschäftigt man sich mit den Themenblöcken Haftpflicht- und Vetrauensschadenversicherung und legt besondere Erfahrung im D&O-Bereich an den Tag: Hier agiert man für nationale und internationale Versicherer, indem man als Monitoring, Coverage und Defence Counsel für Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsratsmitglieder auftritt. Roderich Thümmel, Jens Haubold und Franck Schmidt-Husson werden empfohlen, während die im Produkthaftungsrecht versierte Susanne Kratzsch zu Jahresanfang 2017 zu Dr. Kroll & Partner wechselte.

Wilhelm Rechtsanwälte Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB überzeugt mit ‘profunden Kenntnissen’ und ist ‘sehr angenehmen im Umgang’. Schwerpunktmäßig vertritt man die versicherte Industrie, darunter zahlreiche Mandanten aus den Branchen Energie, Chemie und Pharmazie sowie Bau und Immobilien, und Rückversicherer in gerichtlichen und außergerichtlichen Haftungs- und Deckungsstreitigkeiten mit besonderer Expertise bei D&O-Versicherungs- und Produkthaftungsfällen. Der ‘kreative, gewissenhafte und stets erreichbare’ Christian Becker, den zudem ein ‘gutes technisches und prozessstrategisches’ Verständnis auszeichnet, vertrat ein Energieunternehmen in der Durchsetzung einer zweistelligen Millionenforderung aus Montage- und Betriebsunterbrechungsversicherung nach einem Schaden an einem Kraftwerk, während Mark Wilhelm und Lars Winkler die Kraftwerksprojektgesellschaft SEK in einem Montageversicherungsfall vertraten. Der ‘professionelle, lösungsorientierte und bei Verhandlungen sehr überzeugende’ Christian Drave beriet ein Unternehmen aus der Bauindustrie zu haftungs- und versicherungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit einem Sachschaden. Fabian Herdter ist ‘analytisch hervorragend’.

Die Abwehr von Haftungsansprüchen gegen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften stellt eine verlässliche Säule von Allen & Overy LLPs Geschäft dar. Marc Zimmerling beriet und verteidigte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG gegen Schadensersatzforderungen des Insolvenzverwalters des Vermögens des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor in Höhe von rund €85 Millionen wegen angeblich fehlerhafter Sanierungsberatung. Ein weiterer Schwerpunkt der Praxis ist die Vertretung von D&O-Versicherern in Haftungsstreitigkeiten mit ehemaligen Konzernorganen.

Das ‘sehr kompetente’ Team von bock legal Partnerschaft von Rechtsanwältenleistet sehr gute Arbeit’ und bietet ‘umfassende und vorausschauende Beratung’, insbesondere in den Bereichen Berufshaftpflicht und D&O-Haftung. So ist man beispielsweise für den ehemaligen Manager von P+S Werften tätig, während man einen deutschen Rechtsanwalt in einem Regressfall wegen angeblich unzureichender Beratung eines Unternehmenskaufs vertrat. Außerdem wird man regelmäßig als Coverage Counsel eingesetzt, wie unter anderem auch von Allianz. Der ‘eloquente’ Dirk Schmitz wird für seine ‘schnelle Erfassung des Sachverhalts’ gepriesen und Stefan Bank für D&O-Streitigkeiten mit insolvenzrechtlichem Hintergrund empfohlen.

Tanja Schramm und Henning Schaloske eröffneten im September 2016 das deutsche Büro für Clyde & Co LLP in Düsseldorf; sie waren beide zuvor bei Noerr. Die neue Einheit ist eine ‘gute Wahl für den D&O-Bereich’ und zeichnet sich zudem durch gute Kontakte zu Versicherern und Rückversichern aus; hier profitiert man insbesondere von der internationalen Vernetzung der Kanzlei. Hervorzuheben ist unter anderem die Betreuung des D&O-Versicherers CNA Insurance als Monitoring Counsel in einem Schadensersatzpflichtverfahren gegen zwei Vorstandsmitglieder des SKW Stahl-Metallurgie Konzerns betreffend Expansionsprojekte in Bhutan und Schweden. Die Betreuung von Berufs- und Produkthaftungsthemen komplementieren das Beratungsangebot.

Friedrich Graf von Westphalen & Partner nützt die Erfahrung in der versicherungs-, gesellschafts- und strafrechtlichen Querschnittkompetenz für die Bearbeitung von D&O-Schadensfällen, wo man auf der Versicherungsseite auftritt, und die Vertretung von Versicherern und Herstellern im Produkthaftungsbereich. Hier agierte Carsten Laschet für ein Bauunternehmen in einer produkthaftungsrechtlichen Auseinandersetzung gegen Zulieferer im Zusammenhang mit mehreren tausend Bauvorhaben. Ebenso hervorzuheben ist seine Vertretung eines D&O-Versicherers in einem haftungs- und deckungsrechtlichen Verfahren gegen mehrere Manager. In der deckungsrechtlichen Begleitung ist auch Tobias Lenz sehr präsent.

Taylor Wessing steht zahlreichen namhaften Mandanten, darunter mehrere Versicherungsunternehmen und Banken, bei Großschäden zur Seite. Hier vertritt man Versicherer sowohl in Deckungs- als auch in Regressprozessen mit der Fokussierung auf Sach-, Brand-, Bauleistungsschäden sowie Schäden aus Cyber-Angriffen. Daneben ist man in den Bereichen Produkthaftung, D&O- und Haftpflichtversicherungen erfahren. Praxisgruppenleiterin Gunbritt Kammerer-Galahn vertrat ALBA Metall Süd Franken in einem Deckungsprozess gegen HDI Versicherung. Ebenso zu den Mandanten zähen ACE European Group und Chubb.

White & Case LLP betreut häufig Unternehmen und Finanzdienstleister in D&O-Haftungs- und Deckungsfällen und anderen Schadenersatzverfahren und kann auf Kompetenzen an der gesellschaftsrechtlichen Schnittstelle verweisen. So vertrat Christian Wirth ein Unternehmen in einem Betrugsfall gegenüber der Vertrauensschadensversicherung und setzte die Ansprüche in Höhe von €30 Millionen durch. Gemeinsam mit Counsel Ulrich Carlhoff vertrat er zudem eine Bank bei der Abwehr von behaupteten Schadensersatzansprüchen in Millionenhöhe aus einem Kooperationsvertrag mit einer ausländischen Versicherung im Zusammenhang mit einem Lebensversicherungspaket.

Glauber & Partner ist vor allem in Norddeutschland visibel und vertritt dort zahlreiche Versicherer, darunter HDI Versicherung, Mecklenburgische Versicherung und KRAVAG Versicherung, in Haftpflicht- und versicherungsrechtlichen Streitigkeiten. Die beiden erstgenannten Versicherungsunternehmen betreut man zudem fortlaufend zu Großschäden. Namenspartner Jan Glauber und Britta Hannemann sind die zentralen Ansprechpersonen.

Johannsen Rechtsanwälte fokussiert sich auf die Vertretung von Versicherern in versicherungs- und haftpflichtrechtlichen Prozessen. Oliver Meixner und Arno Schubach sind die zentralen Figuren.

Meschkat & Nauert tritt in versicherungsrechtlichen Deckungs- und Regressprozessen sowie in Masseverfahren und in Verkehrsunfallsachen auf und weist zudem Kompetenzen in der Begleitung von D&O-Schadensfällen und anderen Haftungsfällen auf. Die beiden Namenspartner Norbert Meschkat und Ralf Nauert leiten das Team von Gießen aus.

Die ‘gute und sehr professionelle ProzesskanzleiPatzina Lotz Rechtsanwälte Partnerschaft mbB gilt als gute Empfehlung für die Vertretung von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Notaren in Haftungsfällen und ist zudem in der Begleitung von D&O-Haftungsmandaten versiert. Der ‘analytische’ René Matz ist ein ‘guter Prozessanwalt mit einer hohen Fachkompetenz’ und vertrat eine Beratungsgesellschaft in einem Haftungsfall wegen angeblich fehlerhafter Beratung bei einem Share Deal und einen Steuerberater aus Süddeutschland in einem Regressverfahren gegen den Vorwurf, den Kläger bei der Finanzbuchhaltung nicht auf fehlerhafte Belege und die notwendige Korrektur hingewiesen zu haben. Thorsten Lotz betreute eine Rechtsanwältin in einer Bürogemeinschaft in der Geltendmachung eines Schadenersatzanspruchs mit einem Streitwert von €3 Millionen. Reinhard Patzina ‘bringt Probleme auf den Punkt und bietet überzeugende Lösungsansätze’.


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Co-Publishing weltweit

Rechtsentwicklungen und Neuigkeiten der führenden Anwälte in verschiedenen Jurisdiktionen. Für Beitrüge schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an
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    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .
  • Walking a Tightrope in Singapore - July 2014

    The world has no borders and distance is negligible for the technologically savvy criminal. Individuals with illicit funds to launder or terrorist activities to finance can, with the latest technology, transfer high volumes of money around the globe almost instantaneously and seek to conceal the origin or the destination of the funds.
  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

    Indonesia's House of Representatives is currently considering a new draft banking bill (the Banking Bill ) which, if passed into law in its current form, will:

Pressemitteilungen in Deutschland 2018

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