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Deutschland > Regionale Kanzleien - Wirtschaftsrecht > Metropolregion Mitteldeutschland und Dresden

Redaktionelle Abschnitte

Die elf Städte Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens stellen bedeutende Export- und Forschungszentren für Hochtechnologie und Technik sowie Logistik und Medien dar. Weltweite Bekanntheit erlangte die Region in den Gebieten Optik, Feinmechanik, Mikrosystemtechnik, Bio- und Umwelttechnik. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Instituten ist das thüringische Jena ebenfalls Heimat der technologischen Vorreiterunternehmen Carl Zeiss, Schott und Jenoptik. Ein anderer wichtiger Standort ist die Stadt Halle an der Saale, welche in ihrem Technologiepark die Bereiche Bio- und Nanotechnologie, Umwelttechnologie, Materialwissenschaften, Werkstoff- und Wirkstoffforschung, Medizin und Solartechnologie vereint. Auch Dresden widmet sich der Mikroelektronik und der Nanotechnologie, während die Stadt Leipzig nicht nur als weltweit ältester Messestandort bekannt ist, sondern auch für ihr Wirtschafts- und Forschungszentrum Bio City. Neben der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt fungiert Leipzig außerdem als Knotenpunkt in Logistik und Infrastruktur, da die modernen Straßen- und Schienennetze im Zentrum Europas eine einzigartige strategische Lage für internationale Wirtschaftsbeziehungen bilden. China ist mittlerweile der wichtigste Absatzmarkt für mittel- und ostdeutsche Unternehmen, weshalb eine eigene deutsch-chinesische Wirtschaftsvereinigung besteht. Des Weiteren positioniert sich die Wirtschaft Sachsens traditionell im Automobilsektor, Maschinenbau und in der Chemie- und Kunststoffindustrie. In Zwickau wurden die Ursprünge der Unternehmen Horch, Audi und Trabant gelegt; noch heute beherbergt die Stadt gemeinsam mit Leipzig und Chemnitz Werke der Hersteller Volkswagen, Porsche und BMW. Die Chemie- und Pharmabranche ist seit über 100 Jahren in Sachsen-Anhalt angesiedelt, wobei die Chemieparks in Bitterfeld-Wolfen und Leuna die berühmtesten Einheiten darstellen. Im Mediensektor gilt Erfurt als Kindermedienstadt Deutschlands, da hier nicht nur der Kinderkanal, sondern auch die Fraunhofer Projektgruppe Kindermedien, das Filmfestival Goldener Spatz und der Studiopark KinderMedienZentrum beheimatet sind. Halle an der Saale stellt mit dem Mitteldeutschen Multimediazentrum eine Plattform für junge Unternehmen in der Kreativwirtschaft bereit. Die Kulturstadt Weimar trägt mit der Weimarer Klassik und dem Bauhaus gleich zwei Beispiele des UNESCO-Weltkulturerbes und ist heute ein Zentrum für Musik, Theater, Architektur und Kunst. Weiterhin tut sich die Region in der Ernährungswirtschaft hervor, unter anderem mit der seit über 200 Jahren produzierenden Schokoladenfabrik Halloren in Halle und den Erfurter Teigwaren als ältestem Nudelhersteller Deutschlands.

Die regionalen Kanzleien fokussieren sich auf unternehmens-, transaktions- und kommunalrechtliche Beratung. Die Kanzlei GRUENDELPARTNER ist besonders für ihre M&A-, Finanzierungs- und Immobilienmandate bekannt, während Kiermeier Haselier Grosse im öffentlichen Bau- und Vergaberecht hervorsticht. Die breit aufgestellte Sozietät PETERSEN HARDRAHT PRUGGMAYER bietet in ihren drei Büros ein vielschichtiges wirtschaftliches Leistungsspektrum an.

Im Regionalteil Mitteldeutschland und Dresden werden bedeutende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

Mit 25 Anwälten ist GRUENDELPARTNER eine der am breitesten aufgestellten Kanzleien Mitteldeutschlands. Während das Stammbüro in Leipzig alle relevanten Bereiche des Wirtschaftsrechts abdeckt, spezialisiert man sich in Jena insbesondere auf den gewerblichen Rechtsschutz, das IT-Recht, Venture Capital-Transaktionen sowie das Presse- und Medienrecht. Die Beratung von grenzüberschreitenden Transaktionen und internationalen Lizenzverträgen, die vor allem in Kooperation mit britischen Partnerkanzleien erfolgt, ist eine weitere nennenswerte Kernkompetenz. Zuletzt konnte man ein starkes Wachstum in der Begleitung von Immobilienprojekten, M&A- und Venture Capital-Transaktionen verzeichnen; im Transaktionssegment wurde man zuletzt im Rahmen der Veräußerung der Mandantin Agilion an Siemens aktiv und begleitete Eckert & Ziegler BEBIG beim Kauf von WOLF-Medizintechnik. Mirko Gründel besitzt langjährige Expertise in gesellschaftsrechtlichen, transaktionslastigen und finanzbezogenen Angelegenheiten, während Frank Vennemann vor allem für seine immobilienrechtliche Expertise bekannt ist. Florian Helbig konnte Jenoptik als neue Mandantin im IT-Datenschutzrecht gewinnen.

Die sieben Partner der Dresdner Sozietät Kiermeier Haselier Grosse beraten seit über 20 Jahren mittelständische Unternehmen sowie überregionale und ausländische Gesellschaften im Wirtschafts- und Steuerrecht. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Gesellschafts-, Handels-, Bau- und Vergaberecht zu. Lothar Kiermeier ist zudem in M&A-Transaktionen aktiv, während Markus Haselier sich auf die Arbeit im Wirtschafts- und Steuerstraf- sowie dem Medizinrecht spezialisiert. Nennenswert sind weiterhin die arbeitsrechtlichen Kompetenzen von Burghard von Bargen sowie Michael Eggerts Expertise im Miet- und Maklerrecht. Im Vergaberecht vertritt Tobias Hänsel DREWAG NETZ in einem Nachprüfungsverfahren bezüglich der Errichtung einer Trinkwasserbehandlung und Sven Grosse berät den Zweckverband Abfallwirtschaft im oberen Elbtal bei der Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen in vier Landkreisen. Die Landeshauptstadt Dresden und ihre Tochtergesellschaften sind Dauermandantinnen der Kanzlei.

Die multidisziplinäre Kanzlei PETERSEN HARDRAHT PRUGGMAYER ist mit 34 Anwälten in drei Büros am sächsischen Markt sehr präsent und betreut nationale und internationale Unternehmen, öffentlich-rechtliche Körperschaften und gemeinnützige Organisationen. Die Segmente Gesellschafts-, Steuer- und Öffentliches Recht machen hierbei den Hauptbestandteil der beratenden Tätigkeit aus, die regelmäßig an Schnittstellen zu anderen Bereichen wie unter anderem dem Handels-, Arbeits- und Immobilienrecht sowie dem gewerblichen Rechtsschutz andockt. Der Gesellschaftsrechts- und M&A-Partner Nikolaus Petersen, Kommunal- und Verwaltungsrechtler Klaus Hardraht sowie Arbeitsrechtsanwalt Steffen Pruggmayer sind besonders hervorzuheben. Senior Associate Jördis Ambach ist in M&A-Transaktionen, handels- und öffentlich-wirtschaftsrechtlichen Mandaten tätig.

Vom Dresdner Standort aus berät Battke Grünberg kommunale Organisationen, kirchliche und soziale Einrichtungen sowie Mandanten aus dem produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor umfassend im Wirtschaftsrecht. Besondere Expertise hat man außerdem in den Branchen Maschinenbau und Automotive, Biotechnologie, IT und Software, Banken, Energie und Bau. Die fachliche Betreuung konzentriert sich dabei auf arbeitsrechtliche, handels- und gesellschaftsrechtliche sowie öffentlich-rechtliche Mandate wie auch auf Angelegenheiten aus dem gewerblichen Rechtsschutz. Bei grenzüberschreitenden Transaktionen und Investitionen profitieren Mandanten zudem von Beziehungen zu Partnerkanzleien in Nord- und Südamerika, Asien und dem Nahen Osten. Unternehmens- und Steuerrechtspartner Jörg-Dieter Battke, der auf Energie- und M&A-Mandate spezialisierte Dirk Grünberg, Fachanwältin für Arbeitsrecht Andrea Benkendorff und Vergabe- und Verwaltungsrechtsanwalt Ludger Meuten zählen zu den zentralen Ansprechpersonen. Arbeitsrechtler Karsten Matthieß wurde 2018 zum Partner ernannt.

Die Sozietät CSC Rechtsanwälte hat ihren Hauptsitz in Dresden, ist jedoch mithilfe von Repräsentanzbüros in Berlin und München auch überregional und international tätig. Neben den allgemeinen Kompetenzen der sechs Anwälte im Gesellschafts-, Handels-, Vertrags-, Arbeits- Marken-, Design-, Wettbewerbs- und Immobilienrecht verfügt Joerg Michael Cramer von Clausbruch über langjährige Erfahrung im Restitutionsrecht und in offenen Vermögensfragen sowie in Compliance- und Luftverkehrsangelegenheiten. Städte, Gemeinden, Verwaltungen und Kammern profitieren außerdem von der Expertise in öffentlich-rechtlichen Themen, die von David Apel und Vicki Vodova bearbeitet werden. Anja Anders spezialisiert sich auf das Gesellschaftsrecht und damit verbundenen Auseinandersetzungen.

Die in Leipzig und Berlin ansässige Kanzlei WEIDINGER RICHTSCHEID verfolgt einen wirtschaftlichen Beratungsansatz, den mittelständische Unternehmen, Energieversorger und Banken regelmäßig in Anspruch nehmen. Thomas Weidinger berät im Bank- und Finanzrecht sowie im Energiewirtschaftsrecht, während Steffen Richtscheid seine Mandanten neben finanzrechtlichen Fragestellung auch zu arbeitsrechtlichen Belangen und bei M&A-Transaktionen betreut. Das Team umfasst weiterhin den im Insolvenz-, Immobilien-, IT- und Medienrecht tätigen Alexander Barth sowie die Energie- und Verwaltungsrechtsanwälte Holger Kurtze und Silke Hecker.

Pressemitteilungen

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Co-Publishing weltweit

Rechtsentwicklungen und Neuigkeiten der führenden Anwälte in verschiedenen Jurisdiktionen. Für Beitrüge schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an
  • China Drug Registration Regulation - Public consultation on amendment closes - March 2014

    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .
  • Walking a Tightrope in Singapore - July 2014

    The world has no borders and distance is negligible for the technologically savvy criminal. Individuals with illicit funds to launder or terrorist activities to finance can, with the latest technology, transfer high volumes of money around the globe almost instantaneously and seek to conceal the origin or the destination of the funds.
  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

    Indonesia's House of Representatives is currently considering a new draft banking bill (the Banking Bill ) which, if passed into law in its current form, will:

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