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Deutschland 2018 > Bank- und Finanzrecht

Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

Unverändert viel beschäftigt sind Kanzleien im Rahmen der finanzmarktaufsichtsrechtlichen Praxen, denn bei all den komplexen Rechtsentwicklungen seit der Finanzkrise ist die Beratung zu regulatorischen Fragestellungen unerlässlich. Von erheblicher Relevanz für die betroffenen Marktteilnehmer und die Aufsichtsbehörden ist weiterhin die Umsetzung der neu gefassten Finanzmarktrichtlinie (Markets in Financial Instruments Directive II – MiFID II) und -verordnung (Markets in Financial Instruments Regulation – MiFIR). Darüber hinaus sorgen die regulatorischen Eigenkapitalanforderungen mit der Umstellung der Vorschriften von Basel II auf Basel III und der Implementierung der Kapitaladäquanzverordnung (Capital Requirements Regulation – CRR) und der Eigenkapitalrichtlinie (Capital Requirements Directive – CRD IV) stets für Nachfrage an aufsichtsrechtlicher Beratung und auch die Umsetzung des Basel IV-Rahmenwerks durch CRD V und CRR II stellt sich schon als Herausforderung für die europäische Bankenlandschaft dar.

Halbzeitbilanz hieß es für die bis Ende 2019 von der EU-Kommission geplante Kapitalmarktunion, durch die insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen sowie Infrastrukturvorhaben zukünftig der Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtert werden soll. Vor allem zwei regulatorische Entwicklungen sind hier hervorzuheben: die Überarbeitung des europäischen Prospektrechts mit der Zustimmung der neuen Prospektverordnung vom EU-Parlament im April 2017, sowie die Reaktivierung der Verbriefungsmärkte mit der Einigung über die Kriterien für einfache, transparente und standardisierte Verbriefungen (STS), die im Mai 2017 vom EU-Parlament und Rat erzielt wurde.

2016 sowie 2017 waren außerdem maßgeblich durch den Brexit geprägt: wie reagiert man als Bank auf den Brexit und die Suche nach alternativen Standortsverlagerungen außerhalb Londons. Für den starken Finanzplatz Frankfurt erwarten sich viele nach wie vor im Zusammenhang mit der Brexit-Entscheidung einen weiteren Bedeutungsgewinn als Finanz- sowie folgend Kanzleistandort. Schon gestärkt wurde Frankfurt durch die Zuständigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen der Europäisierung der Bankenaufsicht als Aufseherin über die 120 bedeutenden Banken im Euroraum.

Auch immer mehr zum Fokus für finanzmarktaufsichtsrechtliche Praxen, aber auch weit darüber hinaus, wird die FinTech-Branche – und zwar nicht mehr nur im Zusammenhang mit dem Zahlungsverkehrsbereich und der Beratung von Start-Ups, sondern von manchen gar als kultureller Wandel bezeichnet, denn auch der Bankensektor muss mit der Zeit gehen und auch traditionelle Anbieter wollen digital- und innovationsorientierte Ausgründungen an den Markt bringen. Die Digitalisierung der Bankenwelt und auch Themen wie Crowdfunding und Blockchain führen zu strukturellen Veränderungen des deutschen Bankenmarktes und Kanzleien positionieren sich dementsprechend für den erhöhten Beratungsbedarf nicht nur auf regulatorischer Ebene, im Hinblick auf Erlaubnisverfahren und der Umsetzung und Einhaltung von regulatorischen Pflichten, sondern ebenso mit erforderlicher Expertise die auch Praxisbereiche wie unter anderem IT und Datenschutz aber auch Arbeits-, Gesellschafts- und Steuerrecht umfasst.

Während die führenden Namen im Bereich der Finanzmarktaufsicht nur langsam Platz für eine neue Generation an Regulierungsexperten machen, haben es mit der stets zunehmenden Nachfrage um Regulierungsberatung auch einige neue Player geschafft sich neben dem im Allgemeinen stabilen und üblichen Kreis an Kanzleien in diesem Bereich zu etablieren, darunter beispielsweise Gleiss Lutz, Dentons und Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

Im Bereich der Investmentfonds hat die BaFin nach der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) inzwischen auch einen Großteil der Auslegungsrundschreiben an die seit 2013 geltende Gesetzeslage angepasst. Offene Fragen und Unklarheiten in der Gesetzesanwendung bestehen teils noch im Bereich der geschlossenen Fonds. Die größte Veränderung in den kommenden Jahren wird insbesondere durch die Investmentsteuerreform entstehen. Die Reform, die am 1. Januar 2018 in Kraft treten soll, sieht eine grundlegende Änderung des Besteuerungsprinzips für Publikumsfonds und deren Anleger vor. Weitere Auswirkungen für die Fondsbranche werden sich auch aus regulatorischen Änderungen wie beispielsweise der sogenannten PRIIPs-Verordnung und der MiFID-II-Regulierung ergeben.

Im Jahr 2016 ging der Absatz von Publikumsfonds besonders stark zurück und die Treiber im Neugeschäft sind weiterhin offene Spezialfonds, in die vor allem Versicherer und Pensionskassen investieren. Auch der Markt für geschlossene alternative Investmentfonds nimmt Fahrt auf. Immobilienfonds erfreuen sich weiter hoher Beliebtheit und die Dominanz der Assetklasse Immobilien nimmt stets zu.

Da der Fondsbereich nicht nur eine Spezialisierung für die verschiedenen Assetklassen und die verschiedenen Fondstypen, sondern auch für die diversen Rechtsgebiete, die durch die Regulierung berührt sind, erfordert, bleibt der Kreis der Kanzleien, die rund um Investmentfonds beraten, generell klein und stabil. Nichtsdestotrotz sah man jüngst im Frühjahr 2017 einen prominenten Wechsel, der einen neuen Teilnehmer auf dem deutschen Markt zufolge hat: Debevoise & Plimpton LLP konnte die angesehene Patricia Volhard von P+P Pöllath + Partners für sich gewinnen. Bei der notwendigen langjährigen Erfahrung und Expertise hinken Kanzleien, die es nicht schaffen allmählich auf Unterbau zu setzen, im Laufe der Zeit nach. Da auch in Zukunft wegen des günstigeren regulatorischen Umfelds viel im Fondsbereich über Luxemburg laufen wird, positionieren sich insbesondere Kanzleien, die über ein vorteilhaftes Luxemburger Büro verfügen.

Der Kreditmarkt ist weiterhin durch hohe Liquidität geprägt. Bei der großen Verfügbarkeit von Eigen- und Fremdkapital bekommen Unternehmen gute Angebote für Finanzierungen und Refinanzierungen und man erwartet, dass der Markt sogar noch kreditnehmerfreundlicher werden wird. Bei Bieterverfahren besteht ein scharfer Wettbewerb, der Investitionsdruck ist hoch und die Konditionen für Kreditnehmer verbessern sich kontinuierlich. Der Markt in dem das Angebot die Nachfrage übersteigt, erklärt unter anderem auch den Anstieg an und eine Verlagerung zugunsten so genannter Covenant-Lite und Covenant-Loose-Anleihen, bei denen auf regelmäßige Financial Covenant-Tests verzichtet wird und die seit der Finanzkrise erst in den letzten Jahren wieder in Deutschland und Europa aufgekommen sind.

Manche sprechen tatsächlich von einem Wandel der Finanzierungslandschaft, da fast jede Finanzierung in einer Konkurrenzsituation steht und man auch weiterhin beobachtet, wie sich die Finanzierungsaktivitäten weg von Banken zu Nichtbanken, einschließlich Fonds, Kapitalmarkt-Konstruktionen, Verbriefungen und Projektanleihen, bewegen. Insbesondere private Debtfonds, die auf die direkte Vergabe von Fremdkapital an Unternehmen ausgerichtet sind (Direct Lending), konnten weiter an Bedeutung gewinnen und sind nun akzeptierte Marktteilnehmer in Deutschland, auch wenn sie vergleichsmäßig mit Großbritannien oder den USA noch einen weit kleineren Marktanteil erobert haben. Doch auch diese Entwicklung trägt wiederum eine zunehmende Risikobereitschaft und Flexibilität der Banken mit sich.

Der Beratungsbedarf im regen Finanzierungsbereich bleibt demnach hoch, auch wenn Kanzleien bei der beschränkten Anzahl an LargeCap-Deals nur begrenzt zum Zuge kommen und Deutschland sich weiterhin als MidCap-Markt charakterisiert. Neben der starken Aktivität von PE-Häusern im MidCap-Bereich, verzeichneten Kanzleien auch eine zunehmende Beratung hinsichtlich des Inbound-China-Geschäfts aufgrund des wachsenden Interesses chinesischer Investoren an Akquisitionen in Deutschland, sowie generell ein höheres Mandatsaufkommen im Akquisitionsfinanzierungs- und Leveraged-Finance-Bereich als im Zusammenhang mit Unternehmensfinanzierungen, da bei Unternehmen weniger Bedarf für die Refinanzierung der Schulden besteht.

In der Kanzleilandschaft beobachtet man nach einigen prominenten Wechseln unter den Finanzierungspraxen in den vergangenen Jahren nach wie vor viel Bewegung und Verschiebungen. Auch neue Player versuchen im Markt Fuß zu fassen und viele Kanzleien berichten von einem unvermindert hohem Wettbewerb sowie der schwierigen Suche nach personellem Zuwachs.


Finanzmarktaufsicht

Tabellenverzeichnis

  1. Finanzmarktaufsicht
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Dirk Bliesener - Hengeler Mueller
    • Alexander Glos - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thomas Paul - Hengeler Mueller
    • Frank Schäfer - Sernetz • Schäfer
    • Gunnar Schuster - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Andreas Steck - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Alexander Behrens - Allen & Overy LLP
    • Markus Benzing - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Andreas Dehio - Linklaters
    • Christian Schmies - Hengeler Mueller
    • Frederik Winter - Linklaters

Umfasst neben dem Fokus auf Bankaufsichtsrecht auch weitere aufsichtsrechtliche Themen im Bereich Finanzdienstleistungen.

Laut Wettbewerbern und Mandanten ist Freshfields Bruckhaus Deringers ‘starke’ Praxis ‘mit Abstand Marktführer’ aufgrund der breiten Aufstellung, einer ausgewogenen Mischung aus transaktionsbegleitender und laufender Beratung von Finanzdienstleistern zu aufsichtsrechtlichen Themen, einschließlich Bankaufsichtsrecht, Investmentaufsichtsrecht und Zahlungsdiensterecht sowie im Zusammenhang mit Bankeninsolvenz und -abwicklungen. Das Mandantenportfolio umfasst deutsche und ausländische Banken mit Geschäft in Deutschland aber auch Industrieunternehmen und internetbasierte Plattformen. Die enge Zusammenarbeit mit Londoner Kollegen zeigt sich unter anderem im Kontext mit dem Thema Brexit und bei der Beratung der London Stock Exchange beim geplanten Zusammenschluss mit der Deutschen Börse. Das Team beriet außerdem jüngst UBS bei der Zusammenführung ihres europäischen Vermögensverwaltungsgeschäfts in der UBS Europe SE mit Sitz in Frankfurt und ein weiteres Highlight ist die Beratung des langjährigen Mandanten HSH Nordbank bei mehreren parallelen Portfoliotransaktionen sowie im Rahmen der Privatisierung der Bank. Alexander Glos gilt als ‘führend’ im Markt und Gunnar Schuster ist ebenso ‘erstklassig’. Thomas Emde wird weiterhin für seine langjährige Erfahrung anerkannt und Markus Benzing wurde zu Jahresanfang 2017 zum Counsel ernannt.

Hengeler Mueller ist im Bankaufsichtsrecht mit einem branchenspezifischen Ansatz ‘gut verankert’, sowohl in der Beratung von Banken und Finanzdienstleistern zu Transaktionen als auch in der regulatorischen Stand-alone und laufenden Beratung. Schwerpunkte der Praxis lagen jüngst weiterhin auf der zentralen europäischen Bankenaufsicht, den Maßnahmen durch das einheitliche Abwicklungsgremium und der Ausführung durch die deutschen Abwicklungsbehörden, sowie der Beratung rund um Brexit. Der angesehene Dirk Bliesener beriet PSA bei der €1,3 Milliarden Übernahme von Opel und Vauxhall von GM. Er war des Weiteren für die Commerzbank und Hypothekenbank Frankfurt bei der aufsichtsrechtlichen Abwicklung der Hypothekenbank Frankfurt im Wege der Ausgliederung mit anschließender Anwachsung auf die Commerzbank nach dem Zuständigkeitswechsel von der BaFin auf die EZB tätig. Bei der Gründung der Credit Suisse (Schweiz) AG als 100%ige Tochter der Credit Suisse AG mit eigener Banklizenz übernahm Thomas Paul die Beratung der bankaufsichtsrechtlichen Aspekte während die Kanzlei die Rechtsberatung von Kanzleien aus 20 Jurisdiktionen zusammen mit Bär & Karrer AG weltweit koordinierte. Als aufstrebend anerkannt wird der ‘sehr erfahrene und sehr umgängliche’ Christian Schmies; er ‘macht seine Sache gut’ und hat besondere Expertise im Bereich FinTech.

Linklaters’ ‘empfehlenswerte’ bankaufsichtsrechtliche Praxis ‘setzt den Maßstab’ mit ‘exzellenter Erreichbarkeit’ und ‘hervorragender Branchenkenntnis’; das Team ist ‘immer bestens informiert über Marktüblichkeit’ und berät zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit M&A, Restrukturierungen, den Themen Brexit und FinTech sowie Corporate Governance und Compliance. Die strategische Beratung dreht sich oft um komplexe Rechtsentwicklungen im Hinblick auf die Finanzmarktrichtlinie MiFID II und Finanzmarktverordnung MiFIR, Eigenkapitalrichtlinie CRD IV und Eigenkapitalverordnung CRR, und den sogenannten Basel IV Reformen. Zu den Mandanten zählen Banken, Versicherungen sowie Unternehmen. Ein Highlight ist weiterhin die regulatorische Beratung der Deutschen Börse beim geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange. Des Weiteren berät man Montagu Private Equity beim Erwerb des Vermögensverwalters Universal-Investment-Gesellschaft. Ein langjähriger Mandant im Restrukturierungsbereich ist die HSH Finanzfonds, jüngst beim Aufbau der HSH Portfoliomanagement AöR (der deutschlandweit ersten landesrechtlichen Bad Bank) und im Rahmen der Beratung der HSH Beteiligungs Management bei der Privatisierung der HSH Nordbank. ‘Guter Jurist und eine Seele von Mensch’ Andreas Steck leitet die Praxis mit Unterstützung durch den ebenso angesehenen Frederik Winter und den als aufstrebend anerkannten Andreas Dehio, der im Mai 2017 zum Partner ernannt wurde.

Allen & Overy LLPs aufsichtsrechtliche Praxis, die sich auf die Beratung von in- und ausländischen Geschäfts- und Investmentbanken, Asset Managern, Infrastrukturanbietern für Finanzmärkte sowie Verbänden der Finanzindustrie stützt, verzeichnete einige Veränderungen auf personeller Ebene: Während ‘Spitzenanwalt’ Frank Herring im April 2017 aus der Partnerschaft austrat und nun als Of Counsel tätig ist, verstärkte sich das Team schon einen Monat zuvor mit dem ‘guten Aufsichtsrechtler’ Alexander Behrens von Mayer Brown LLP, doch der ‘sehr beeindruckende’ und ‘sehr starke’ Kai Schaffelhuber kündigte kurz vor Redaktionsschluss seinen Abgang und die Gründung einer eignenen Kanzlei an. Mit einem Schwerpunkt auf dem Thema Brexit berät man einen britischen aber auch einen ostasiatischen Finanzkonzern zur Optimierung der Konzernstruktur im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit in EU-Mitgliedsstaaten nach Brexit, einschließlich des Erlaubnisverfahrens für einen künftigen EU-Passporting-Hub in Frankfurt. Zu den weiteren Mandanten zählen ein internationaler Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen bezüglich der Strukturierung einer App-basierten Parkgebühren-Zahlungslösung, ein großes deutsches Kreditinstitut hinsichtlich der Überprüfung der gesamten Compliance-Struktur und eine schweizerische Privatbank, die man beim grenzüberschreitenden Zusammenschluss von Konzernunternehmen und der Umwandlung einer Tochtergesellschaft in eine Niederlassung berät.

Clifford Chances ‘ausgezeichnete’ Praxis beschäftigt sich jüngst vor allem mit Brexit-bezogenen aufsichtsrechtlichen Fragestellungen neben der regulatorischen Beratung im Rahmen von M&A-Transaktionen und breiteren aufsichtsrechtlichen Tätigkeit im Kontext der Entwicklung neuer Geschäftstätigkeiten und Produkte, der Geschäftsorganisation, dem Risikomanagement sowie der Streitbeilegung. Mit einer Stärke bei grenzüberschreitenden Fragestellungen beriet man beispielsweise Fosun beim Mehrheitserwerb an Hauck & Aufhäuser und ihren Tochtergesellschaften in Luxemburg und der Schweiz, sowie GE bei der strategischen Neuausrichtung der Finanzierungaktivitäten in Deutschland, Frankreich und Italien, einschließlich der Durchführung von Erlaubnisverfahren. Viel Zeit in Anspruch genommen hat die aufsichtsrechtliche Beratung von britischen und deutschen Banken, US-Investmentbanken sowie japanischen, schweizerischen und kanadischen Banken zur Standortverlegung und generellen Brexit-Strategie. Ein weiterer Mandant ist RBS Deutschland bezüglich der Abwicklung der erlaubnispflichtigen Tätigkeiten und Rückgabe der Bankerlaubnis. Praxisleiter Marc Benzler wird im Markt hoch anerkannt und hat auch besondere Expertise im Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Derivaten.

Bei dem ‘sehr hohen Servicelevel’ von Latham & Watkins LLP haben Mandanten ‘keinerlei Beanstandungen’, denn die ‘Ansprechpartner sind Fachleute und sehr kundenorientiert’; das ‘starke’ aufsichtsrechtliche Team wird insbesondere ‘für Spezialfragen’ empfohlen. Ein Schwerpunkt liegt auf der grenzüberschreitenden Beratung, vor allem in Zusammenarbeit mit den Praxen in London, den USA und Hongkong, und eine besondere Stärke liegt zudem im Bereich FinTech: Zusammen mit der starken Cyber Security, Technologie und Datenschutz-Praxis ist man auch technologieaffin für Banken bei aufsichtsrechtlichen Themen rund um die Digitalisierung im Bankenbereich tätig. Ein jüngstes transaktionsbezogenes Highlight ist die Beratung der Berenberg Bank und Bankhaus Lampe beim Verkauf ihrer Anteile an der Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment-Gesellschaft. Die laufende regulatorische Beratung verschiedener deutscher Kreditinstitute umfasst unter anderem aufsichtsrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Europapass, mit der MiFID II Umsetzung und mit Eigenkapitalzuschlägen auf europäischer Gruppenebene. Ein langjähriger Mandant ist der Bundesverband Deutscher Banken. Mit einem Fokus auf M&A-Transaktionen hat Markus Krüger sich auch ‘einen Namen im Aufsichtsrecht erarbeitet’ und Axel Schiemann wurde zum Jahreswechsel 2017 zum Partner ernannt.

Neben der Stand-alone und laufenden Beratung von Finanzdienstleistern und Verbänden der Finanzindustrie beraten die ‘geschätzten Kollegen’ von White & Case LLP auch zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen bei Transaktionen und Streitigkeiten. Schwerpunkte der Praxis liegen vor allem bei der zentralen europäischen Bankenaufsicht, wo das Team die internationale Vernetzung der Kanzlei gut ausspielen kann, im Bereich der Bankenabwicklung und bei der digitalen Transformation von Banken. Im M&A-Bereich war ein Highlight die aufsichtsrechtliche Beratung der DZ BANK bei ihrem Zusammenschluss mit der WGZ BANK. Henning Berger in Berlin erstellte außerdem für Die Deutsche Kreditwirtschaft (die Interessenvertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände) ein umfangreiches Rechtsgutachten zur Anwendung der europäischen und nationalen bankaufsichtsrechtlichen Vorschriften innerhalb des Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus. In Frankfurt ist Andreas Wieland besonders aktiv und Dennis Heuer wird ebenfalls empfohlen. Kai-Michael Hingst wechselte im April 2017 in das neu eröffnete Hamburger Büro von Noerr.

Stärken von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLPs kompakten Teams liegen vor allem in der umfassenden Beratung von Transaktionen im Finanzsektor, einschließlich der nahtlosen aufsichtsrechtlichen Beratung, und der Fähigkeit gleichzeitig deutsche, europäische und US-rechtliche regulatorische Fragestellungen abzudecken. So berät Thomas Kopp beispielsweise GM zu den regulatorischen Aspekten des Verkaufs ihrer Tochtergesellschaft Opel/Vauxhall und GM Financials europäischer Geschäftstätigkeit an PSA und Gabriele Apfelbacher übernahm auch die aufsichtsrechtliche Beratung von Amundi beim Erwerb der Fondsgesellschaft Pioneer Investment von UniCredit. In einem weiteren Highlight berät man die langjährige Mandantin Deutsche Bank zu US- und deutschrechtlichen bankaufsichtsrechtlichen Fragestellungen bei der im März 2017 bekanntgegebenen Kapitalerhöhung. Auch zum Thema Brexit wird man zunehmend zu Rate gezogen. Ward Greenberg verfügt über US-rechtliche Expertise; Hanno Sperlich verließ die Kanzlei im Sommer 2017.

GSK Stockmanns breit aufgestellte aufsichtsrechtliche Praxis erstreckt sich von der Beratung zu Brexit und bei Banken-M&A-Transaktionen bis hin zu Fragen der neu entstehenden EU-Kapitalmarktunion und Themen wie der Digitalisierung des Bankenbereichs und Crowdfunding. Zu den jüngsten Mandanten zählen unter anderem deutsche und internationale Banken, internationale Infrastrukturanbieter für Finanzmärkte, Verbände aus dem Finanzsektor, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Kreditkarten- und Zahlungsdienstleister sowie DAX-Unternehmen und Start-ups. Oliver Glück hat besondere FinTech-Expertise, einschließlich zu Zahlungsdiensten und Blockchain-Fragen. Geleitet wird die Praxis von Markus Escher in München und dem ‘kenntnisreichen, serviceorientierten und kommerziellen’ Peter Scherer in Frankfurt, der sich vor allem auf Schnittstellen zum Kapitalmarktrecht fokussiert. Eine Stärke der Praxis liegt auch in der Beratung zum grenzüberschreitenden Geschäft mit Luxemburg, da man hier seit 2016 über ein vorteilhaftes Büro vor Ort verfügt.

Hogan Lovells International LLPs aufsichtsrechtliche Praxis hat sich ‘gut positioniert’ und berät Kredit-, Finanzdienstleistungs-, E-Geld- und Zahlungsinstitute sowie Kapitalanlagegesellschaften von der Planung und Gründung über die Entwicklung aufsichtsrechtskonformer Produkte bis hin zur Umstrukturierung und Abwicklung. Ein besonderer Fokus liegt bei der Beratung der Zahlungsverkehrsbranche; zu den Mandanten zählen hier auch der Bundesverband der Zahlungsinstitute in allen aufsichtsrechtlichen Fragestellungen sowie der Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber (BECN). In diesem Zusammenhang berät man ebenfalls vermehrt im Bereich FinTech und war beispielsweise jüngst bei der Beantragung einer Erlaubnis für das Betreiben des E-Geld-Geschäfts für die Concardis tätig. Weitere Expertise hat das Team im Zusammenhang mit Stützungsmaßnahmen für Kreditinstitute sowie der Bankenrestrukturierung. Hervorzuheben ist letztlich auch die Zusammenarbeit mit den Praxen in London, Paris und vor allem den USA. Tim Brandi und Richard Reimer in Frankfurt und Michael Leistikow in Düsseldorf werden empfohlen. Kurz vor Redaktionsschluss kündigte außerdem Jochen Seitz seinen Wechsel von Mayer Brown LLP an; er verfügt insbesondere über regulatorische Expertise im Kapitalmarkt.

Mit einer produktorientierten Beratung im Bereich von Finanzdienstleistungen deckt Mayer Brown LLP verschiedenste Aspekte des Bank- und Wertpapieraufsichtsrechts ab, insbesondere hinsichtlich Marktinfrastrukturfragen, dem Vertrieb von Wertpapieren sowie dem Bereich der Eigenmittelanforderungen an Banken und dem Bankenrestrukturierungsrecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beratung zu MiFID II und MiFIR, hier kooperiert das Team eng mit Verbänden und nationalen Aufsichtsbehörden. Jüngst konnte man eine Reihe von Mandaten von Online-Banken gewinnen, unter anderem für die Deutsche Kreditbank, die man zu MiFID II, MiFIR und PRIIPs berät. Auch für die Norddeutsche Landesbank – Girozentrale ist man im Zusammenhang mit der Umsetzung von MiFID II und MiFIR tätig. Weitere Expertise liegt in der Regulierung von OTC-Derivaten und der Umsetzung der EMIR-Verordnung. Nachdem die Praxis im März 2017 den Wechsel von Alexander Behrens zu Allen & Overy LLP verkraften musste, kündigte auch Praxisleiter Jochen Seitz kurz vor Redaktionsschluss seinen Abgang zu Hogan Lovells International LLP an.

Noerrs wachsende aufsichtsrechtliche Praxis hat besondere Expertise im Bereich der Zahlungsdienste, berät oft im Hinblick auf die Digitalisierung im Bankenbereich und setzt somit auch einen Schwerpunkt auf die FinTech-Branche. So beriet man beispielsweise FinTech Start-up Joinesty umfassend beim deutschen und europäischen Roll-out, inklusive regulatorischer Fragen. Ein weiteres Beratungsfeld ist Compliance im Bereich der Wertpapierdienstleistungen mit verstärktem Beratungsbedarf zu MiFID II und auch Brexit war ein Thema bei jüngsten Mandaten. Gelegentlich berät man im Rahmen von Transaktionen, so etwa Volkswagen Financial Services zu allen regulatorischen Belangen des Tank-Karten-Geschäftes im Laufe des Erwerbs einer strategischen Unternehmensbeteiligung. Der ‘rührigeJens Kunz hat ‘gute Kenntnisse’ und leitet die Praxis zusammen mit Torsten Fett. Das Team konnte sich jüngst deutlich verstärken: im November 2016 gewann man Stefan Gebauer, vormals bei der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse, der Dachgesellschaft der Gruppe Börse Stuttgart, als Of Counsel an der Schnittstelle zwischen Compliance und Aufsichtsrecht; im März 2017 wechselte Martin Haisch von Dechert LLP, der neben dem Investmentsteuerrecht auch über aufsichtsrechtliche Expertise verfügt; und im April 2017 stieß Finanzaufsichtsrechtler Kai-Michael Hingst vom ehemaligen Hamburger Büro von White & Case LLP hinzu.

Boutique Sernetz • Schäfer, die vor allem für die Prozessvertretung im Bankenbereich bekannt ist, bietet auch im Aufsichtsrecht ein ‘absolut hohes Servicelevel: eine extrem kurze Reaktionszeit, sehr gute Branchenkenntnisse und eine kompetente Beratung’, ‘insbesondere die herausragende rechtliche Expertise sowie der kollegiale Umgang’ werden geschätzt. Das Mandantenportfolio umfasst Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Industrieunternehmen bis hin zu PE-Fonds und Börsen. Zunehmend war das Team auch für Family Offices hinsichtlich KWG-Fragen tätig. Ein Highlight ist weiterhin die Vertretung und aufsichtsrechtliche Beratung der FMS Wertmanagement, der Abwicklungsanstalt der Hypo Real Estate, in Bezug auf das von der österreichischen Aufsichtsbehörde FMA verhängte Moratorium für Verbindlichkeiten der Abwicklungseinheit der Hypo Alpe Adria. Ein weiterer Mandant ist Grovepoint. Frank Schäfer leitet das in Düsseldorf und München ansässige Team, in dem auch Thomas Eckhold für ‘seine freundliche Art’ empfohlen wird; er ‘versteht es, Dinge auch für Nicht-Juristen verständlich zu erklären’. Im Juli 2017 verstärkte man sich außerdem mit Thorsten Voß von WTS und Mandanten heben auch hervor, dass die Praxis ‘von einem guten Netzwerk an unter anderem ausländischen Juristen profitiert’.

Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbHs in München ansässige Praxis ist vor allem bekannt für die starke Marktdurchdringung im Bereich der Zahlungsdienste und das Team fokussiert sich umfassend auf den FinTech-Sektor und berät unter anderem zu aufsichts-, geldwäsche- und vertragsrechtlichen Fragestellungen. So beriet man beispielsweise langjährige Mandantin InterCard zu aufsichtsrechtlichen und vertragsrechtlichen Themen bei der Einführung des mobilen Zahlungsverfahrens PAYBACK PAY und Kernmandantin Wirecard Bank bei der Kooperation mit der Spar-App savedroid. Ein neuer Mandant ist solarisBank und das Portfolio umfasst des Weiteren Fidor Bank, Delivery Hero, die European FinTech Alliance und mehrere Verbände. Peter Frey und Christian Walz sind die Hauptansprechpartner.

Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbHs aufsichtsrechtliche Praxis um Mathias Hanten setzt strategisch auf Ausbau: Nach dem Zugang von Alexander Heist als Salary Partner von der BaFin im Mai 2016, konnte man nun zu Jahresbeginn 2017 auch Hannes Bracht als Counsel von Sernetz • Schäfer gewinnen. Ein großer Schwerpunkt liegt auf Brexit-bezogenen Mandaten für internationale Großbanken, Expertise liegt des Weiteren im FinTech-Bereich und bei regulatorischen Fragen im Zusammenhang mit Geschäft aus dem Iran. So berät man beispielsweise ein iranisches Kreditinstitut bezüglich der Errichtung einer deutschen Zweigstelle nach Aufhebung der europäischen Sanktionen.

Dentons über die letzten Jahre hinweg wachsende regulatorische Praxis wird ‘sehr geschätzt’, nicht zuletzt aufgrund der ‘hervorragenden Beratung, sehr guten Branchenkennnisse und sehr schnellen Bearbeitungszeiten’. Das Team um Bernd Geier berät Banken, Marktinfrastrukturanbieter und Verbände zu strategischen Fragen und Transaktionen und deckt ebenso Schnittstellen zu internen Untersuchungen und forensischen Tätigkeiten ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beratung zur MiFID II-Umsetzung und der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR); zu den Mandanten zählen hier beispielweise die Deutsche Börse und Bankhaus Metzler zu dessen MAR und MiFID-II-Projekt. Weitere Mandanten sind unter anderem der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und die BayernLB. Im April 2018 wechselte Bernd Geier jedoch zu Berwin Leighton Paisner LLP.

Die bankaufsichtsrechtliche Praxis von Gleiss Lutz um Maximilian von Rom berät unter anderem im Rahmen von Banken-M&A-Transaktionen, jüngst beispielweise Crédit Mutuel beim Erwerb der deutschen GE Capital Sparte, und vermehrt auch zum europäischen Bankaufsichtsrecht bei internationalen Mandaten ohne Inlandsbezug. Ein Highlight ist die bankaufsichtsrechtliche Beratung des Ontario Teachers’ Pension Plan in Bezug auf die Cum-Ex-Vorwürfe gegen die Maple Bank. Besondere Expertise liegt des Weiteren bei der Beratung zu den aufsichtsrechtlichen Vergütungsanforderungen der CRD IV Richtlinie.

Norton Rose Fulbrights Praxis um Rüdiger Litten und Martin Krause berät hauptsächlich Banken und andere Finanzdienstleister zu regulatorischen Themen, einschließlich eines großen Schwerpunktes auf MiFID II, aber unter anderem auch EMIR-Compliance. Auch im FinTech-Bereich konnte man jüngst mit einigen Mandaten aufwarten. Das Bankhaus Metzler berät man laufend bezüglich regulatorischer Fragen im Zusammenhang mit Derivaten und KT Bank regelmäßig hinsichtlich Verbraucherschutz. Ein weiterer Mandant ist Wüstenrot & Württembergische. Erwähnenswert ist auch die aufsichtsrechtliche Beratung von türkischen Banken in Deutschland im Zusammenhang mit dem Kapitalmarktgeschäft und mit strukturierten Produkten.

Neben aufsichtsrechtlicher Expertise im Kontext des FinTech-Bereichs berät Taylor Wessing auch häufig Auslandsbanken zu regulatorischen Fragestellungen beim Markteintritt in Deutschland, im Zusammenhang mit gruppenweiten Restrukturierungen und den Produktstrategien der Banken. Ein Mandant in diesem Bereich ist beispielweise VietinBank. Ein weiterer Kernmandant ist Rabobank Deutschland seit der Einführung des Privatkundengeschäfts der Marke RaboDirect; das Team berät zu allen regulatorischen bank- und zahlungsdienstleistungsrechtlichen Fragestellungen sowie in der fortlaufenden Compliance und bei gruppenweiten Projekten. Im FinTech-Bereich berät man unter anderem N26, ein Start-up auf dem Gebiet des Bankengeschäfts, während der gesamten Entwicklungsphase. Volker Baas und Salary Partnerin Anna Izzo-Wagner sind die Schlüsselfiguren in Frankfurt. Lea Maria Siering stieg nach einem Jahr bei FinTech CrossLend wieder ins Team ein, diesmal als Salary Partnerin in Berlin.


Investmentfonds

Tabellenverzeichnis

  1. Investmentfonds
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Christian Schmies - Hengeler Mueller

Umfasst die Beratung rund um Investmentfonds, einschließlich von Kapitalanlagegesellschaften bei Investmentaktivitäten, der Strukturierung von Fonds, sowie bei allgemeinen Fondsaktivitäten und Fondsfusionen. Die steuerrechtliche Beratung bezogen auf Fonds wird unter anderem auch im Kapitel Steuerrecht behandelt.

Mit einem Asset Management Ansatz und ‘herausragender Qualität der Zusammenarbeit’ bietet Clifford Chance Beratung zu Fondsstrukturierungen, der Dokumentation und dem Vertrieb von in- und ausländischen Fonds, einschließlich Hedgefonds, und alternativen Investments und berät auch zu Restrukturierungen. Das schlagkräftige Team, das für das ‘gute kommerzielle Verständnis, die gute Erreichbarkeit und verlässlichen Partner’ hervorgehoben wird, konnte im Oktober 2016 die ‘sehr, sehr gute’ Sonya Pauls vom geschlossenen King & Wood Mallesons Münchner Büro für sich gewinnen; ‘mit jahrelanger Erfahrung im Fondssektor schafft sie es komplexe Themen auf das Wesentliche zu reduzieren und somit Entscheidungen zu erleichtern’. Sie beriet jüngst Rocket Internet Capital Partners (RICP) beim Aufsetzen des RICP Fonds, dem bislang größten europäischen VC Fonds über $1 Milliarde. Mit einem zunehmenden Blick auf Asien berät Praxisleiter Gregor Evenkamp unter anderem die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) bei der Auflage eines europäischen Investmentfonds für Projekte in Kontinental- und Osteuropa. Er begleitete auch BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany beim Kauf des im Münchner Arnulfpark gelegenen Bürogebäudes NOVE by Citterio; Marco Simonis, bekannt für seine investmentsteuerrechtliche Expertise, ist aktuell für die Union Investment Real Estate beim Erwerb des Letnany Shopping Center in Prag für einen sicherungsvermögensfähigen offenen Spezial-AIF (Alternativen Investmentfonds) tätig. Das Mandatsportfolio umfasst zudem die Strukturierung und Auflegung von europa- und weltweiten Immobilienfonds für verschiedene Versicherungsunternehmen.

Freshfields Bruckhaus Deringers ‘tolle Praxis’ umfasst die laufende regulatorische Beratung von Investmentfonds und Kapitalverwaltungsgesellschaften und in dem Sektor tätigen Dienstleistern ebenso wie die Strukturierung und Umsetzung von AIFs und von Investitionen durch AIFs. Weiterhin zunehmende Beratung verzeichnet man hinsichtlich Investitionsstrukturen für institutionelle Investoren sowie im Zusammenhang mit innovativen Strukturen für Debtfonds. Das Team gilt als besonders ‘stark in der Beratung von Banken und Finanzdienstleistern’. So berät Thomas Emde ein deutsches Kreditinstitut bei der möglichen Gründung einer gruppeneigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft. Weitere deutsche Kreditinstitute berät man unter anderem auch zu Fragen der Fremd- und Eigenverwaltung von Investmentvermögen, sowie zur Einordnung von Kapitalanlageprodukten als Lebensversicherungen im steuerlichen Sinne. Man berät oft zu Investitionen in Immobilien, Flugzeuge und Darlehensengagements; Konrad Schott ist beispielsweise für den Asset Manager eines deutschen Versicherungskonzerns bei der Investition in ein Portfolio von Flugzeugfinanzierungen tätig. Außerdem berät man einen englischen Asset Manager zur Gründung, Verwaltung und Abwicklung einer Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen und das Team unterstützt zudem zahlreiche ausländische OGAW-Fonds (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) im Rahmen des Notifizierungsverfahrens für den Vertrieb in Deutschland und bei der Einhaltung ihrer laufenden Verpflichtungen gegenüber der BaFin. Niko Schultz-Süchting in Hamburg wird auch empfohlen.

Hengeler Muellers ‘hervorragende’ Investmentfondspraxis besetzt weiterhin eine ‘Spitzenposition’, insbesondere in der ‘Beratung zu offenen Fonds bei komplexen Fragestellungen’. Eine Stärke liegt in der regulatorischen Beratung, beispielsweise bei der Umsetzung von MiFID II, doch auch die Verzahnung mit anderen Praxisbereichen, insbesondere mit der M&A- und Transaktionsberatung, spielt man voll aus, wie in der Beratung von State Street bei der Übernahme von Geschäftsbereichen (Fondsbuchhaltung und Fondsverwaltung) sowie der Unterstützung beim Datenmanagement von Dealis Fund Operations GmbH und Dealis Fund Operations S.A.. Auch die Beratung von ausländischen Vermögensverwaltern in ihrer Tätigkeit für deutsche Investmentfonds im Rahmen von Outsourcing-Vereinbarungen mit deutschen AIFM konnte man weiter ausbauen: Man beriet unter anderem einen großen US-Vermögensverwalter bei seiner ersten Outsourcing-Vereinbarung mit einer deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft. Das Mandatsportfolio umfasst des Weiteren zahlreiche Derivate-bezogene Mandate in der Vermögensverwaltungsbranche, einschließlich der Beratung eines britischen Clearing-Brokers zu Clearing-Dienstleistungen für einen großen deutschen AIFM. Der ‘quantitativ und qualitativ durchgehend immer gute’ wenn nicht ‘hervorragende Jurist’ Christian Schmies ist ‘sehr schnell, inhaltlich immer am Ball, hat gute Verbindungen zu den Aufsichtsbehörden und ist bereit die Meinungen des Mandaten zu vertreten’; er wird laut Wettbewerbern ‘das Investmentfondsrecht prägen’. Thomas Paul ist unter anderem ein ‘OGAW-Experte’ und Edgar Wallach wird auch empfohlen.

Linklaters fokussiert sich auf alternative Anlageklassen, einschließlich Infrastruktur, Debt, Immobilien und Private Equity, und berät neben der starken Stellung am deutschen Markt mit Mandanten wie Allianz Capital Partners, Hannover Leasing und Brockhaus Private Equity auch laufend schweizerische Versicherungen und Pensionskassen im Hinblick auf deren Investments in ausländische Fonds und Investmentstrukturen, sowie US Manager bezüglich der Wieder- oder Erstaufnahme des Vertriebs am europäischen Markt. Mit einem Schwerpunkt auf internationalen Immobilienfonds ist ein Kernmandant CBRE Global Investors; man berät die Gruppe nun bezüglich zweier weiterer Immobilienfonds zusammen mit den Büros in London und Luxemburg. Zu den Mandanten in diesem Bereich zählen auch Internos, Invesco und Triuva. Expertise liegt des Weiteren in der Betreuung von Kreditplattformen und Kreditfonds. So war man beispielsweise für Allianz Global Investors im Zusammenhang mit der Strukturierung und Auflegung einer Kreditplattform im Zusammenwirken mit der IFC tätig. Auch beriet man wieder bei M&A Transaktionen im Asset Management Bereich: Man begleitete unter anderem Montagu Private Equity beim Erwerb von Universal-Investment, einschließlich ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen in Luxemburg und Österreich, sowie die Erste Abwicklungsanstalt beim Verkauf des Asset Managers Westfonds an HCI Capital. Alexander Vogt und Markus Wollenhaupt sind die zwei Schlüsselfiguren.

Decherts höchst aktive Praxis umfasst die Beratung von alternativen und traditionellen Fonds mit besonderer Stärke bei privaten Fonds und Expertise in der Fondsstrukturierung und regulatorischen Fondsberatung, sowie auch einem Schwerpunkt in der Betreuung von Investoren. Die Beratung hat oft einen grenzüberschreitenden Charakter; so beriet man beispielsweise Generali Investments bei der grenzüberschreitenden Verschmelzung mit Generali Investments Deutschland zur weiteren Zentralisierung der weltweiten Vermögensverwaltungsaktivitäten; sowie Pradera bei der Strukturierung und Auflage eines neuen Reserved Alternative Investment Fund (RAIF) mit Sitz in Luxemburg zum Erwerb eines Portfolios an Vermögenswerten in direkter Nähe zu IKEA Einrichtungshäusern. Zu den jüngsten Highlights zählen auch die Beratung von Deutsche Real Estate Funds (DREF) bei der Privatplatzierung einer zweiten Anleihe zur Finanzierung von studentischem Wohnen und Prime Capital bei der Strukturierung und Auflage einer Luxemburger Investitionsplattform zur Investition in Aircraft Debt für eine deutsche Pensionskasse. In München verfügen Angelo Lercara und Hans Stamm jeweils über Expertise bezüglich des Vertriebs von Fonds und des Investmentsteuerrechts. In Frankfurt leitet der angesehene Achim Pütz die Praxis, die im Februar 2017 den Abgang von Martin Haisch zu Noerr und im Juni 2017 von Benedikt Weiser zu Simmons & Simmons LLP verzeichnete, sich jedoch im April 2017 mit Steuerrechtler Klaus Hahne von Allen & Overy LLP wieder verstärkte, sowie jüngst im Juni 2017 mit Joachim Kayser, dem ehemaligen Leiter der Bereiche Alternative Investments sowie Asset Management Regulatory bei PwC Legal (PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft).

P+P Pöllath + Partnersbietet eine unverändert herausragende Qualität in der Beratung und allen Aspekten der Zusammenarbeit’; das große und im Markt weiterhin als stark anerkannte Investmentfondsteam ist ‘sehr effizient, sachorientiert, pragmatisch, verfügbar und flexibel’. Es berät Initiatoren und Investoren zu rechtlichen, steuerlichen und aufsichtsrechtlichen Aspekten von alternativen Investmentfonds und weltweiten Fondsbeteiligungen mit viel Erfahrung im Bereich Private Equity-, Private Debt-, Infrastruktur-, Immobilien- und Energiefonds und einer engen Verzahnung zwischen den Bereichen Fondsstrukturierung und Steuerrecht. Mit Expertise in Fonds-Strukturen in Luxemburg beriet man beispielsweise den Guernsey Manager des Luxemburger DBAG Fund VII sowie dessen Berater, die Deutsche Beteiligungs AG, zu allen vertragsrechtlichen, steuerlichen und aufsichtsrechtlichen Aspekten der Fondsstrukturierung und -auflegung sowie des Vertriebs. Des Weiteren war man für Talanx Asset Management bei steuerlichen und rechtlichen Fragestellungen vor und bei der Zeichnung von Beteiligungen an PE-, Debt- und Infrastrukturfonds im Volumen von mehr als €1,5 Milliarden tätig, sowie auch für PINOVA Capital bezüglich der Fondsstrukturierung des PINOVA Fund 2. Auch die Asset Management und Fund Litigation Praxis konnte man weiter ausbauen. Zum häufig empfohlenen und unter anderem mit der Partnerernennung von Jens Steinmüller zu Jahresbeginn 2017 weiter wachsenden Team in Berlin gehören auch Amos Veith und Uwe Bärenz, der für seine ‘sehr gute Sachkenntnis, Geschäftssinn und Kreativität’ empfohlen wird und laut Mandanten ‘mittlerweile die Marktführerschaft in Deutschland für den Bereich Strukturierung alternativer Investmentfonds erreicht’ hat. In Frankfurt hat Andreas Rodinsehr gute Markt- und Branchenkenntnisse’ und Peter Bujotzek ist ‘äußerst effektiv und lösungsorientiert’. Die angesehene Patricia Volhard wechselte mit ihrem Team jedoch im März 2017 zu Debevoise & Plimpton LLP.

Die Investmentfonds- und Asset Management-Praxis bei Simmons & Simmons LLP berät Investmentfonds, Hedgefonds, geschlossene Fonds und deren Asset Manager mit einem Fokus auf die Errichtung, Strukturierung sowie dem Marketing und Vertrieb von Fonds, sowie aufsichtsrechtlichen Fragestellungen, einschließlich zur AIFM-Richtlinie, und Fragen zu Buy-side Aktivitäten international tätiger Investmentfonds. Das Team verfügt zudem über Expertise bei der Strukturierung und dem Listing börsengehandelter Fonds. Auch im Bereich von Transaktionen war man wieder aktiv und beriet unter anderem Allianz Global Investors bei der Akquisition eines UK Solarportfolios von BayWa, das aus drei Solaranlagen besteht, durch den Allianz Renewable Energy Fund 2. Des Weiteren ist man für ein Family Office bei der Umstrukturierung von Spezialfondsstrukturen für vermögende Anleger vor dem Hintergrund der Investmentsteuerreform tätig. Zu den weiteren Mandanten zählen auch Advent Capital Management, Coronation Global Fund Manager und GoldenTree Asset Management. Heiko Stoll leitet die Praxis, zu der auch Jochen Kindermann und der ebenfalls anerkannte Harald Glander gehören. Christian Bornhorst wurde im Mai 2016 in Düsseldorf zum Partner ernannt und das Team verstärkte sich im Juni 2017 außerdem mit dem häufig empfohlenen Benedikt Weiser von Dechert.

Mit einem ‘sehr guten, tiefen juristischen Verständnis, sehr guter Branchenkenntnis und Vernetzung sowie großem Engagement und Problemlösungsbewusstsein’ deckt das ‘eingespielte Team’ bei CMSschnell und zuverlässig’ die Beratung zu Fondsstrukturierung und -transaktionen, Investorenberatung und regulatorische und steuerliche Compliance in Assetklassen wie Immobilien, Debt und Erneuerbare Energien ab und hat dabei ‘regelmäßig das wirtschaftliche Interesse des Managers und der Investoren vor Auge’. Neben Stammmandanten wie Universal Investment, Aquila und Jamestown konnte man auch die Union Investment sowie German Estate Group (GEG) als neue Mandanten gewinnen. GEG berät man im Anschluss an den Erwerb eines aus drei Frankfurter Hochhäusern bestehenden Immobilienensembles (IBC) zur Einbringung in eine Investitionsstruktur für institutionelle Investoren. Des Weiteren ist man für Chorus Clean Energy bezüglich rechtlicher und steuerlicher Fragestellungen bei der Strukturierung und Dokumentation eines geschlossenen Umbrella-Fonds tätig und begleitet WillisTowers-Watson laufend bei fünf Investments einer Pensionskasse, eines Pensionsfonds sowie einer Pensionstreuhand in verschiedene Zielfonds mit Sitz in Luxemburg und UK. Der ‘schnell, gut und um die Ecke denkende’ Daniel Voigt wird für seine ‘Kombination aus wirtschaftlichem Verständnis und juristischer Fachkenntnis sowie pragmatischer Verhandlungsführung’ empfohlen, Tilman Kempf fokussiert sich auf das Investmentsteuerrecht und die im Jahr 2016 neu gewonnene Counsel und Aufsichtsrechtlerin Andrea München von DLA Piper gibt ‘schnellsten deutsch-luxemburgischen Rechtsrat auf höchstem Niveau’.

Sämtliche Qualitäts- und Zeitlinien werden stets immer eingehalten’ und Mandanten sind daher ‘vollkommen zufrieden’ mit der Investmentfondspraxis bei GSK Stockmann, die sich weiterhin stark im Bereich der Immobilienfonds positioniert, jedoch auch in Bezug auf PE- und Wertpapierfonds berät und eine steigende aufsichtsrechtliche Beratung in Bezug auf Hedgefonds verzeichnet. Das Beratungsspektrum umfasst auch steuerliche Fragestellungen im Hinblick auf Fondskonstruktionen und von Vorteil ist ebenso die stetig wachsende Luxemburg-bezogene Praxis in enger Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Büro. Praxisleiter Robert Kramer, der über besondere Expertise bezüglich geschlossener Spezial- und Publikums-AIFs verfügt, und Dennis Stenzel, der sich auf offene Immobilienfonds fokussiert und zu Jahreswechsel 2017 zum Partner ernannt wurde, gelten beide als ‘hochkompetent, sicher in den rechtlichen Aussagen und kommunikationsstark’. Sie beraten unter anderem ZBI Fondsmanagement bei der Geschäftsfeld- und Lizenzerweiterung einer Immobilien-Kapitalverwaltungsgesellschaft auf den Bereich Offene Publikums-AIF und der Auflage eines ersten offenen Publikums-AIF im Bereich Wohnimmobilien. Des Weiteren ist man bei der Liquidation von vier geschlossenen Publikums-AIF im Bereich Leasing im Auftrag der BaFin tätig. Zum Mandantenportfolio gehören auch Deutsche Finance Investment, Publity Performance und HPG Capital.

Die Investmentfondspraxis von K&L Gates LLP verzeichnete zwar den Ausstieg von Henning Starke aus der Anwaltschaft im März 2017, konnte sich jedoch bereits im Juli 2016 mit Hilger von Livonius und seinem Team vom ehemaligen King & Wood Mallesons Münchener Büro verstärken. Zufolge kann man insbesondere einen Ausbau der Praxis im Bereich der privaten Fonds, vor allem im Bereich der geschlossenen Spezial-AIFs für Immobilien, vorweisen. Neben einem Schwerpunkt in der aufsichtsrechtlichen Beratung berät man auch zur Strukturierung von Investmentvermögen und vergleichbaren Anlagepools und verfügt über steuerrechtliche Expertise. Die Praxis ist außerdem eng verzahnt mit der US-amerikanischen Investmentfondspraxis der Kanzlei. Das Mandatsportfolio umfasste jüngst unter anderem die Strukturierung und Dokumentation eines Spezial-AIF für Wohnimmobilien für eine deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaft; die Beratung einer Investmentgesellschaft bezüglich einer Investitionsmöglichkeit für den Spezialfonds einer deutschen Versicherung in einen Luxemburger Fonds; sowie eines Asset- und Fondsverwalters hinsichtlich des Erwerbs einer Immobilie in Paris für einen deutschen Spezialfonds. Till Fock ist der Hauptansprechpartner in Berlin.

Mit ‘hoher Fach- und Branchenkompetenz’ berät King & Spalding LLP zu geschlossenen sowie offenen Fonds mit einem Schwerpunkt in Assetklassen wie Immobilien, Infrastruktur und Energie. Die Beratung umfasst die Strukturierung und Verwaltung von Fonds ebenso wie die Restrukturierung und Liquidation von Publikumsfonds in Folge der Finanzkrise und Mandanten schätzen den ‘Geschäftssinn und das Gespür dafür, was der Kunde benötigt, sei es rechtlicher oder wirtschaftlicher Natur’. Expertise liegt vor allem im immobilienbezogenen Aufsichtsrecht, aber auch der Prozessführung. So berät man Investmentfonds auch bei der Abwehr von Klagen und Schiedsverfahren. Neben einem Schwerpunkt in der Beratung von deutschen Fonds ist man zunehmend für ausländische Fonds bei Deutschland-bezogenem Geschäft tätig, so beispielweise für Barings Real Estate Advisors im Aufsichtsrecht und der Strukturierung im Zusammenhang mit neuen Fonds und dem Vertrieb von bestehenden Produkten in Deutschland. Auch für BMO ist man bei der aufsichts- und gesellschaftsrechtlichen Strukturierung sämtlicher Aktivitäten in diversen Ländern Europas für einen neuen paneuropäischen Fonds tätig und als neuen Mandanten konnte man unter anderem BEOS bei der Strukturierung und Auflage eines neuen Fondsprodukts für institutionelle Investoren gewinnen. Zu den weiteren Mandanten zählen HANSAINVEST, Hannover Leasing, Savills Fund Management und TRIUVA. Andreas Böhme hat eine ‘überragende Detailkenntnis und nachhaltige Verhandlungsstärke, sowie Verständnis für wirtschaftliche Aspekte der Transaktion’. Mario Leissner wird auch empfohlen.

Seit dem Rückzug des prominenten Frank Herring, der seit Mai 2017 nur noch als Of Counsel tätig ist, ist das Investmentfondsteam bei Allen & Overy LLP nun deutlich schmaler aufgestellt. Die Praxis ist stark geprägt durch das Transaktionsgeschäft, berät aber auch zunehmend zu MiFID II. So unterstützt man beispielsweise Kernmandantin Union Investment zur Umsetzung der MiFID II-Richtlinie. Darüber hinaus beriet man beispielweise auch International Campus Group (IC) bei der Auflegung eines Fonds für Studentenwohnhäuser nach Luxemburger Recht mit einem Eigenkapital-Volumen von €600 Millionen. Ein weiterer Mandant ist die Deutsche Asset Management.

Respektabler PlayerDebevoise & Plimpton LLP konnte sich im März 2017 mit der angesehenen Patricia Volhard von P+P Pöllath + Partners, die für ihr ‘gutes Know-How’ sowie ‘ihr gutes Händchen für Mandanten’ empfohlen wird, verstärken und kann nun ‘nennenswerte’ aufsichtsrechtliche Expertise im Bereich der privaten Fonds bieten. In enger Zusammenarbeit mit dem Londoner Team fokussiert sich die Praxis auf grenzüberschreitende Mandate in Kontinentaleuropa. So berät man unter anderem Lexington Partners, Bain Capital und weitere Kapitalanlagegesellschaften zu europäischen aufsichtsrechtlichen und fondsbezogenen Fragestellungen. Für Adams Street Partners ist man außerdem bei der Gründung einer deutschen Niederlassung tätig und für SwanCap Partners neben aufsichtsrechtlichen Fragen auch hinsichtlich der grenzüberschreitenden Investitionstätigkeit der Fonds in Zielfonds.

Das Beratungsspektrum von Heuking Kühn Lüer Wojteks Investmentfondspraxis umfasst die Konzeption von Fonds ebenso wie Transaktionen und die regulatorische Beratung. Ein Schwerpunkt liegt vor allem im Bereich der Immobilienfonds. So berät man beispielsweise AVANA Invest bei der Auflage eines offenen Hotel-Immobilien Spezial-AIF. Zu den jüngsten Highlights zählt auch die Beratung des neuen Mandanten HTB Hanseatische Fondshaus bei der Auflage und Strukturierung zweier geschlossener Publikums-AIF und man war weiterhin für WealthCap tätig, unter anderem bezüglich der Strukturierung des geschlossenen inländischen Publikums-AIF Immobilienfonds WealthCap Deutschland 39, sowie hinsichtlich der Strukturierung eines geschlossenen Spezial-AIF für einen Single-Investor. Michael Dröge in Hamburg leitet die Praxis und Christoph Gringel in Frankfurt gilt als ‘sehr gut im Investmentaufsichtsrecht’.

Mit einer ‘überaus fundierten Fachkenntnis’ und ‘sehr hohen Kundenorientierung’ berät Hogan Lovells International LLP zur Strukturierung von Investmentfonds und dem Vertrieb von Investmentanteilen in Deutschland und Europa, einschließlich den verbundenen regulatorischen und steuerlichen Fragestellungen. Das Mandatsportfolio umfasst nationale und internationale Investoren sowie Kapitalverwaltungsgesellschaften und das Team arbeitet verstärkt zusammen mit den Praxen in Luxemburg und den USA. So beriet man beispielsweise Commerz Real im Hinblick auf die steuerliche Strukturierung aus Sicht des deutschen und des luxemburgischen Rechts bezüglich der Verbriefung der Beteiligung an einem geschlossenen Fonds und war für Allianz Global Investors beim weltweiten Outsourcing der AllianzGI Investor Services an die State Street für ihre gesamte Fondspalette mit über €450 Milliarden in verwalteten Vermögen tätig. Auch die Mandatsarbeit für Cheyne Capital, TRIUVA und Union Investment konnte weiter intensiviert werden. Michael Dettmeier hat ein ‘sehr hohes steuerliches Expertenwissen und klare Meinungen, die nachhaltig vertreten werden’. Michael Leistikow leitet die Praxis.

Norton Rose Fulbrights ‘sehr breites Portfolio’ im Investmentfondsbereich umfasst die Beratung zu offenen sowie geschlossenen Fonds, einschließlich alternativer Assetklassen. Das Mandantenportfolio besteht aus Asset Managern, internationalen Investmentbanken und Emissionshäusern und man berät zur Strukturierung von Fonds ebenso wie zum Vertrieb mit regulatorischer Expertise unter anderem zu Fragestellungen rund um MiFID II. Viel beschäftigt ist das Team um Martin Krause mit der Beratung im Zusammenhang mit Fonds für institutionelle Anleger. Die Kanzlei verfügt auch über ein vorteilhaftes Luxemburger Büro.

White & Case LLPs Investmentfondspraxis rund um Andreas Wieland zählt Asset Managementgesellschaften und deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaften zum Mandantenstamm und berät zu regulatorischen sowie steuerlichen Fragestellungen, sowie auch zu Transaktionen mit Bezug zum Asset Management. So beriet man beispielsweise Ameriprise Financial im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Pioneer Investments. Man ist außerdem laufend für ausländische Fondsgesellschaften im Hinblick auf den Vertrieb ausländischer Fonds nach Deutschland und in andere EU-Jurisdiktionen tätig, einschließlich steuerrechtlicher Aspekte. Zu den Kernmandanten bezüglich Fragen zum KAGB und zum Vertrieb in Deutschland zählen unter anderem Allianz Invest, BNY Mellon Asset Management, Goldman Sachs, HSBC Global Asset Management und Fidelity Investments. Des Weiteren berät man auch Private Equity Investoren bei Fragen im Zusammenhang mit Private Equity-Investitionen in Deutschland.


Kreditrecht

Tabellenverzeichnis

  1. Kreditrecht
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Andreas Diem - Latham & Watkins LLP
    • Alexandra Hagelüken - Latham & Watkins LLP
    • Thomas Ingenhoven - Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP
    • Stephan Kock - Goodwin
    • Frank Laudenklos - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Barbara Mayer-Trautmann - Clifford Chance
    • Eva Reudelhuber - Gleiss Lutz
    • Bettina Steinhauer - Clifford Chance
    • Oliver Sutter - Norton Rose Fulbright
    • Johannes Tieves - Hengeler Mueller
    • Marc Trinkaus - Linklaters
    • Neil Weiand - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1

Umfasst die Beratung auf Kreditgeber- und Kreditnehmerseite zu unter anderem (syndizierten) Krediten, Refinanzierungen und Restrukturierungen bestehender Kredite.

Allen & Overy LLP beeindruckt weiterhin mit einer großen Bandbreite an Mandaten im Finanzierungsbereich, sowohl auf Kreditnehmer- als auch Kreditgeberseite: das Beratungsspektrum erstreckt sich von Unternehmensfinanzierungen bis Leveraged Finance- und Akquisitionsfinanzierungen, wobei man hier Investmentbanken sowie Sponsoren im PE- und Leveraged Finance-Markt zu LBOs und MBOs vom MidCap- bis zum LargeCap-Segment, klassischen Akquisitionskrediten, Bank-Bond-Finanzierungen, Unitranchen und Term Loan B-Finanzierungen berät. Eine besondere Stärke des Teams liegt bei Unternehmensfinanzierungen im Zusammenhang mit konzerninternen Reorganisationen und Abspaltungen. So beriet man beispielsweise Uniper bei der Finanzierung in Höhe von €5 Milliarden im Zusammenhang mit der Abspaltung von E.ON. Im Kontext von Unternehmensübernahmen war man für Evonik beim Erwerb des Geschäftsbereichs Specialty Additives von Air Products für $3,8 Milliarden tätig und Thomas Neubaum unterstützte Hapag-Lloyd bei sämtlichen Finanzierungsaspekten hinsichtlich des Zusammenschlusses mit der United Arab Shipping Company. Ein Highlight war auch die Beratung von Bayer bei der Finanzierung zur Unterstützung ihres vorgesehenen Erwerbs des US-amerikanischen Agrochemieunternehmens Monsanto im Volumen von $57 Milliarden. Das Team arbeitet nicht nur eng zusammen mit der Londoner Praxis, sondern bietet auch Beratung zu englischem Recht vor Ort unter John Coburn. Walter Uebelhoer übernahm im Mai 2017 die Praxisleitung von Peter Hoegen, der auch für seine Expertise im Restrukturierungsbereich empfohlen wird. Der renommierte Neil Weiand kündigte jedoch kurz vor Redaktionsschluss seinen Wechsel zu Linklaters an.

Mandanten sowie Wettbewerber haben ‘größten Respekt’ vor Clifford Chances breiter, ‘weiterhin starker’, ‘sehr visibler’ und ‘gut aufgestellter’ Finanzierungspraxis, die Banken, PE-Investoren und Unternehmen, einschließlich familiengeführter Unternehmen, bei nationalen und internationalen Transaktionen, einschließlich Akquisitions- und Unternehmensfinanzierungen sowie Refinanzierungen, berät. Bettina Steinhauer leitet das ‘sehr geschätzte’ Team, zu dem auch die häufig empfohlene Barbara Mayer-Trautmann zählt, und das nicht nur zum deutschen sondern unter Loren Richards auch zum englischen Recht berät und auf internationaler Ebene einen besonderen Schwerpunkt auf Osteuropa und die Türkei setzt. Ein Highlight war die Beratung der Bank of America Merrill Lynch und Credit Suisse in Bezug auf einen syndizierten Kreditvertrag über $57 Milliarden für Bayer im Zusammenhang mit der Finanzierung des Erwerbs von Monsanto. Außerdem begleitete man J.P. Morgan bei der Finanzierung der Akquisition eines Portfolios notleidender Kredite der HSH Nordbank via hsh portfoliomanagement AöR; UniCredit bei der Strukturierung und Vergabe der Erwerbsfinanzierung für den Erwerb der Invitel Gruppe durch CEE Equity Partners; sowie die Deutsche Bank als Agent in Bezug auf einen $3,6 Milliarden syndizierten Kreditvertrag für Henkel im Rahmen der Akquisition von Sun Products Corp. Thomas Weitkamp war des Weiteren für Raiffeisen Bank International und SEB in Bezug auf die Finanzierung des Erwerbs der Losberger Gruppe durch Fonds, die durch Gilde Buy Out Partners beraten wurden, tätig.

Top-KanzleiFreshfields Bruckhaus Deringer bietet im Finanzierungsbereich einen ‘exzellenten Service mit schlüsselfertigen Lösungen’; das ‘sehr proaktive’ Team überzeugt durch die ‘starke fachliche Expertise mit einem guten Verständnis für wirtschaftliche Fragen’ und ‘agiert als Businesspartner’. Mit einem Schwerpunkt auf der Kreditnehmer- und Sponsoren-Beratung deckt man Leveraged-Finance und Akquisitionsfinanzierungen, Unternehmensfinanzierungen, komplexe Immobilienfinanzierungen sowie restrukturierende und insolvenznahe Kreditfinanzierungen ab. Im PE-Bereich beriet man unter anderem Permira beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an P&I Personal & Informatik; zu den weiteren langjährigen Mandanten zählen unter anderem BC Partners, CVC, Charterhouse und Macquarie. Mandanten auf Unternehmensseite sind beispielsweise Infineon, Vonovia, ZF Friedrichshafen und Ströer; Fresenius begleitete man bei der Brückenfinanzierung für die €5,67 Milliarden Akquisition von Spaniens privaten Krankenhausbetreiber Quirónsalud durch Fresenius Helios. Bankenseitig ist man unter anderem für Commerzbank, Deutsche Bank, HSBC, J.P. Morgan und UniCredit tätig. Auch die Beratung von alternativen Kreditgebern konnte man weiter ausbauen und unterstützte H.I.G. Capital bei einer Rekapitalisierung durch einen Kreditfonds, eine Unitranche-Finanzierung mit einem Volumen von €350 Millionen. Ein weiteres Highlight war die Finanzierungsberatung von IVG Immobilien beim Verkauf ihrer Tochtergesellschaft OFFICEFIRST Immobilien an Blackstone Fonds. Mandanten schätzen die ‘rechtliche Beratung im multijurisdiktionalen Umfeld’ und das Team berät sowohl zu deutschem als auch englischem Recht. Praxisleiter Frank Laudenklos ist ‘erfahren’, ‘sehr aktiv’ und ‘bei Mandanten beliebt’; der ‘reaktionsschnelle’ Mario Hüther hat ein ‘gutes Verständnis und immer praktikable Lösungen’; Maximilian Lang hat ‘beeindruckende Verhandlungsfähigkeiten und bewahrt auch unter Druck die Ruhe’; und Michael Josenhans wird ebenfalls empfohlen. Yorck Jetter zog sich in den Ruhestand zurück.

Hengeler Muellers ‘exzellentes’ Finanzierungsteam wird für die ‘sehr gute, sehr professionelle Zusammenarbeit’ hervorgehoben, ‘ganz vornehmlich im Bereich von syndizierten und Akquisitionsfinanzierungen und Schuldscheinen’. Man berät bei Carve-outs, so beispielsweise Waterland Private Equity zu Finanzierungsaspekten beim Carve-out der MEDIAN Akutkrankenhäuser in die neu gegründete und eigenständige Akutkrankenhausgruppe ATOS, die von Waterland gehalten und entwickelt werden soll, sowie auch in Übernahmesituationen, unter anderem KION bezüglich des €3 Milliarden syndizierten Brückenkredits zur Finanzierung des Erwerbs von Dematic. Expertise liegt außerdem in der Bank-Bond-Beratung, wie für Braas Monier bei der Refinanzierung durch einen syndizierten Kredit und einen High-Yield-Bond mit gleichrangiger Besicherung. Auch in komplizierten Marktumfeldern wie Solar und Stahl berät man zu syndizierten Krediten für Mandanten wie SMA Solar Technology und Schmolz + Bickenbach. Erwähnenswert ist des Weiteren die Beratung des Bankenkonsortiums bestehend aus Citigroup Global Markets, Deutsche Bank und Deutsche Bank Luxembourg bei €3,5 Milliarden-Laufzeit- und revolvierenden Kreditfazilitäten mit Währungsoption für ZF Friedrichshafen unter der Federführung von Thomas Cron und Nikolaus Vieten. Eine steigende Beratung verzeichnet man weiterhin in der Ausgabe von Schuldscheindarlehen und beriet hier unter anderem mobilcom-debitel, freenet und Phoenix Pharmahandel. Johannes Tieves hat einen ‘ganz ausgezeichneten Sinn für die ökonomische Seite von Finanzierungsstrukturen und -überlegungen’ und ist ‘jemand der immer darauf schaut wie man ein Ergebnis erzielt, und hat dazu hervorragende Ideen’. Ralph Defren wird auch empfohlen und als ‘Name für die Zukunft’ gilt die ‘aufstrebende’ Daniela Böning, die zum Jahreswechsel 2017 zur Partnerin ernannt wurde.

Hochmodern und marktführend’, Latham & Watkins LLPs Finanzierungspraxis ‘genießt einen sehr guten Ruf’ und ‘gehört klar zu den präferierten Kanzleien, insbesondere für Transaktionen mit Bond-Bezug und für mittelgroße deutsche LBOs’. Das Team wird ‘sowohl von den Finanzinstituten als auch von den Kunden (Private Equity, Corporate) empfohlen und ist auf beiden Seiten gleich stark und stets professionell und leistungsorientiert’. Eng verzahnt mit den Praxen in London und den USA liegt eine Stärke bei grenzüberschreitenden Angelegenheiten. Neben Akquisitionsfinanzierungen, Bank-Bond-Finanzierungen und LBO-Transaktionen berät man auch zu Restrukturierungen und Immobilienfinanzierungen. Zum Mandantenportfolio zählen amerikanische Sponsoren wie Advent International, Carlyle und Hellman & Friedman; europäische PE-Firmen, wie Equistone, Nordic Capital und Orlando; Banken wie Credit Suisse, Goldman Sachs und J.P. Morgan; sowie deutsche Hauptakteure wie UniCredit, pbb Deutsche Pfandbriefbank und LBBW. Jüngst beriet man die BNP Paribas, Deutsche Bank, J. P. Morgan und Rabobank bei der Vergabe eines Darlehens in Höhe von €60 Millionen an HelloFresh, sowie das Bankenkonsortium bei der Finanzierung der geplanten öffentlichen Übernahme von Stada. Zu den weiteren Highlights zählen die Beratung von Société Générale Corporate & Investment Banking bei der Finanzierung des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots der Vonovia an die Aktionäre der österreichischen conwert Immobilien Invest und Pfleiderer bei der Refinanzierung ihrer bestehenden Schuldverschreibungen und Betriebsmittelkreditlinie. Die ‘sehr erfahrene Anwältin’ Alexandra Hagelüken gilt als ‘eine der besten Anwälte im Kreditrecht in Deutschland’. Hervorgehoben werden auch der ‘extrem lösungsorientierte’, ‘umgängliche und kommerzielle’ Andreas Diem und der ‘pragmatische’ Christian Jahn; alle zeichnen sich aus durch ‘Verhandlungs- und Abschlussstärke und Konzentration auf das Wesentliche und Machbare’. Man konnte sich außerdem mit Counsel Sibylle Münch von White & Case LLP verstärken.

Sehr kaufmännisch und pragmatisch in der Herangehensweise’, Ashurst LLP zählt laut Mandanten weiterhin zu einer der ‘besten Kanzleien für LBO-Dokumentationen’ und berät neben Akquisitionsfinanzierungen auch zu Unternehmenskrediten, Asset- und Immobilienfinanzierungen sowie Finanzrestrukturierungen und Kreditportfolio-Transaktionen. Traditionell stark in der Beratung von MidCap-LBOs, begleitet man auch zunehmend LargeCap-Transaktionen. So beriet die hoch angesehene Praxisleiterin Anne Grewlich unter anderem ein internationales Bankenkonsortium unter Führung der UniCredit bei der Gewährung eines Darlehens in Höhe von €800 Millionen an die Scout24-Gruppe und man war auch für UniCredit als finanzierende Bank für den chinesischen Bieter Kingclean im Auktionsprozess um den €1,6 Milliarden Erwerb des deutschen Besteck- und Kaffeemaschinenherstellers WMF tätig. Der ebenso anerkannte Bernd Egbers unterstützte UniCredit, Commerzbank, ING und IKB Deutsche Industriebank bei der Finanzierung des Erwerbs einer Mehrheitsbeteiligung an Universal-Investment durch den britischen Finanzinvestor Montagu. Neben der Beratung von Banken und Unternehmen ist man auch zunehmend für Kreditfonds tätig und konnte die Beratung von PE-Sponsoren wie Capvis und Chequers erweitern. Derk Opitz fokussiert sich auf Immobilien- und Assetfinanzierungen und ist ‘pragmatisch und menschlich angenehm in der Zusammenarbeit’. Nach einigen Abgängen in den vergangen Jahren konnte das weiterhin große und ‘sehr gute’ Team sich im Mai 2017 mit Counsel Nikolos Tsagareli von Gleiss Lutz verstärken und somit vor allem die Akquisitions- und Projektfinanzierungspraxis ausbauen. Sebastian Schoon kündigte im Juli 2017 jedoch seinen Wechsel zu Gibson Dunn an.

Das ‘professionelle Team’ von Gleiss Lutz genießt nach wie vor ein ‘sehr gutes Standing im Markt’ für Finanzierungsberatung mit ‘ausgewiesener Kompetenz im Bereich syndizierte Kredite’; es ‘besticht durch kompetente und proaktive Unterstützung mit guten Vorschlägen und umsetzbaren Strukturen’. Traditionell stark auf Darlehensnehmerseite ist man auch verstärkt bankenseitig tätig und berät zu Unternehmensfinanzierungen, einschließlich Konsortialkrediten und Schuldscheindarlehen, sowie Akquisitionsfinanzierungen im Sub-Investment-Grade-Bereich. Kernmandanten Steinhoff begleitete man beispielsweise bei der Finanzierung des Übernahmeangebots der Tochtergesellschaft Steinhoff Europe für das an der Londoner Börse notierte Unternehmen Poundland und bei der £673 Millionen-Finanzierung der geplanten Übernahme von Darty durch ihre Tochtergesellschaft Conforama. Für United Internet war man außerdem bei der Finanzierung des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für Drillisch tätig. Zu den Mandanten zählen auch PE-Häuser; unter der Federführung des oft empfohlenen Frank Schlobachs wurde man erstmalig durch die DBAG im LBO-Bereich bei der Finanzierung der Akquisition der Dieter Braun Gruppe mandatiert. Helge Kortz, der insbesondere für Restrukturierungsfälle empfohlen wird, und Eva Reudelhuber berieten ein Bankenkonsortium von sieben Banken unter Führung der Norddeutschen Landesbank Girozentrale bei der Neuordnung der Finanzierung in Höhe von €2,5 Milliarden für den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg durch die Flughafengesellschaft Flughafen Berlin Bandenburg. Im Bereich der Immobilienfinanzierungen hat der ‘sehr rasche und fokussierteBurkhard Jäkel eine ‘unglaubliche Einsatzbereitschaft und ist ein exzellenter Jurist’. Nikolos Tsagareli stieg im Mai 2017 bei Ashurst LLP als Counsel ein.

Linklaters berät sowohl auf Darlehensnehmer- als auch Darlehensgeberseite, deckt Akquisitions-, Unternehmens- und Immobilienfinanzierungen ab und gilt als besonders aktiv im LBO-Bereich. Praxisleiter Marc Trinkaus berät beispielsweise Montagu bei der Finanzierung der Übernahme von Universal-Investment und begleitete HSH Portfoliomanagement AöR bei der Finanzierung des Erwerbs eines €6,2 Milliarden Kreditportfolios von der HSH Nordbank. Auf Bankenseite wurde man von JP Morgan und Barclays Bank bei der €1,9 Milliarden-Finanzierung der Akquisition durch Evonik Industries des Speciality & Coating Additives Geschäftsbereichs von Air Products & Chemicals mandatiert. Verstärkten Beratungsbedarf verzeichnete man, wie so manch andere Kanzlei, für chinesische Investoren im Zusammenhang mit Inbound-Geschäft nach Deutschland und war hier für den chinesischen Bieter Goldvac Trading bei der Finanzierung des versuchten Erwerbs von WMF tätig. Im Bereich der Unternehmensfinanzierung auf Darlehensnehmerseite begleitete man unter anderem FUNKE bei der Refinanzierung ihres Kredits für den Erwerb von Axel Springer Publikationen. Bei Immobilienfinanzierungen ist man sowohl auf Banken- als auch Investorenseite sehr aktiv und beriet mehrere internationale Investoren bei grenzüberschreitenden Transaktionen; zu den Mandanten zählen unter anderem ING, DekaBank, CBRE und einige Debt Investoren. Auch Kreditfonds berät man hin und wieder, beispielsweise Alcentra hinsichtlich der Finanzierung des Erwerbs der d+b audiotechnik Gruppe durch den PE-Investor Ardian. Carl-Peter Feick wird auch empfohlen, Julian Zaich verließ jedoch die Kanzlei im Juni 2017 und kündigte seinen Einstieg im September 2017 bei Gütt Olk Feldhaus an. Kurz vor Redaktionsschluss wurde dafür auch der prominente Zugang von Neil Weiand von Allen & Overy LLP angekündigt.

Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLPs ‘hervorragende’ Finanzierungspraxis ist ‘das Geld wert’: Sie umfasst ‘Top-Leute, nicht nur auf Partner- sondern auch auf Associate-Ebene’ und wird für die ‘sehr hohe Einsatzbereitschaft für Mandanten und absolute Lieferzuverlässigkeit’ hervorgehoben. Das Team ‘genießt höchstes Vertrauen bei Banken und PE-Investoren’ und fokussiert sich auf komplexe Akquisitionsfinanzierungen und LBOs, insbesondere solche, die eine besondere Finanzierungsstruktur, die Einbindung von bankenfremden Kreditgebern und Kapitalmarktprodukten erfordern. So beriet man unter anderem Barclays Bank und J.P. Morgan bei der besicherten Bank-Bond-Finanzierung für die Übernahme von Atotech durch Carlyle, sowie Wasser und Gas Westfalen bei der Refinanzierung durch revolvierende Kreditfazilitäten und Schuldscheinen. Außerdem war man für die KfW, SEB, ING und Mediobanca als Kreditgeber bei der Akquisitionsfinanzierung für das Angebot von First State Investments hinsichtlich des Erwerbs von Thyssengas tätig und wurde von Pemberton bei der Refinanzierung der Docu-Gruppe durch eine Unitranche-Fazilität und eine vorrangige revolvierende Fazilität der Deutschen Bank mandatiert. Auch im Bereich der Unternehmensfinanzierungen ist das Team hauptsächlich in selektiven, zeitkritischen Transaktionen tätig. Ein jüngstes Beispiel ist die Beratung von UniCredit bei der Verlängerung und Anpassung der Kreditlinien für die CBR-Modegruppe durch einen englischen Scheme of Arrangement. Letztlich berät man auch zunehmend Debtfonds, vor allem bei Akquisitionsfinanzierungen im MidCap-Segment durch Unitranche- und Super Senior-Kredite. Laut Mandanten sowie Wettbewerbern gehört Thomas Ingenhoven ‘zu den besten Finanzierungsanwälten im deutschen Markt: sehr erfahren, durchsetzungsstark ohne aggressiv zu sein und kommerziell im besten Sinne’. Associate Alexander Klein gilt auch als ‘exzellent, hervorragend ausgebildet, verbindlich und klar in der Verhandlung’.

Mandanten machen weiterhin ‘gute Erfahrungen’ mit der Finanzierungspraxis von CMS, die ihre ursprüngliche Mandantenkonzentration auf Unternehmensseite kontinuierlich auf die Beratung auf Bankenseite erweitern konnte und auch für PE-Sponsoren, wie beispielsweise Oaktree, tätig ist. Man verzeichnete jüngst einen Anstieg des Mandatsaufkommens im Zusammenhang mit öffentlichen Übernahmeangeboten sowie in der grenzüberschreitenden Beratung, so unter anderem für Coherent bei der Finanzierung der Übernahme der in New York und Frankfurt gelisteten ROFIN-SINAR Technologies in allen relevanten Jurisdiktionen. Das Team kann außerdem eine besondere Stärke in Immobilienfinanzierungen vorweisen: Man wurde von der Allianz bei der Beteiligung an einer Kreditlinie für Invesco zur Refinanzierung bestehender Immobilienfinanzierungen sowie zur Finanzierung weiterer Immobilienerwerbe in verschiedenen Jurisdiktionen mandatiert und unterstützte GEG bei der Finanzierung des Erwerbs des International Business Campus in Frankfurt. Zu den weiteren Mandanten in diesem Bereich zählen auch pbb Deutsche Pfandbriefbank und Savills. Das Hamburger Team ist unter anderem sehr aktiv in der Finanzierung und Refinanzierung von Schiffen. Kerstin Block wurde dort zu Jahresanfang 2017 zur Partnerin ernannt. Markus Pfaff und Marc Seibold leiten die Praxis.

Hogan Lovells International LLPs ‘exzellentes’ Finanzierungsteam ‘erledigt Arbeit schnell und zielsicher’ und deckt Akquisitions-, Unternehmens- und Immobilien- sowie auch Handels- und Exportfinanzierungen ab, wobei man neben Unternehmen und Banken auch alternative Kreditgeber berät, zu denen Debtfonds, FinTechs sowie Versicherungen gehören. Im Bereich der Unternehmensfinanzierungen wurde man unter anderem von Globus bei einer €150 Millionen-Revolving Facility, die durch ein Konsortium unter Führung der Commerzbank, LBBW, Saar LB und UniCredit begeben wird, mandatiert und beriet jüngst Vapiano bei einem Konsortialkredit im Rahmen des Börsengangs. Im Rahmen von Akquisitionsfinanzierungen ist man beispielsweise für HNA bei der ersten Phase einer komplexen €1,5 Milliarden-Fremdfinanzierung in Verbindung mit der CHF2,7 Milliarden-Akquisition der Swissport Gruppe tätig. Patrick Mittmann (‘sehr schnell, fachlich unangefochten, verständliche und präzise Sprache, kein unnötiges Platzhirschgehabe, unprätentiös’) fokussiert sich auf Immobilienfinanzierungen und begleitete die Deutsche Hypo, Berlin Hyp und HSH Nordbank hinsichtlich einer €960 Millionen-Finanzierung verschiedener Gesellschaften unter der DIC Gruppe. Mandanten schätzen die ‘Rücksicht auf Branchenspezifika ebenso wie auf Besonderheiten des Assets und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Darlehensgeber’. Die ‘sehr kompetente’ Katlen Blöcker ist ‘ebenfalls eine exzellente Anwältin’, die durch ihre ‘äußerst angenehme Zusammenarbeit’ hervorsticht.

Bei Noerrpasst das Gesamtpacket’: Das ‘sehr innovative’ Team, das einen besonderen Schwerpunkt auf Immobilienfinanzierungen setzt, aber auch zu Unternehmens- und Akquisitionsfinanzierungen berät, ist ‘sehr wettbewerbsfähig mit hohem persönlichen Einsatz der Anwälte’, ‘äußerst kompetent und doch pragmatisch’ und konnte wieder ‘einen Sprung nach vorne’ machen und ‘viel Visibilität’ gewinnen. Vor allem auf Bankenseite konnte man sich weiter positionieren. So beriet man beispielsweise LBBW und Siemens Bank bei der Finanzierung des Erwerbs der Dieter Braun Gruppe durch die DBAG, und jüngst LBBW auch bei der Finanzierung einer großvolumigen Immobilientransaktion, der Übernahme der City Carré in Magdeburg durch den britischen Investor REVCAP. Zu den weiteren Mandanten zählen die NordLB und BayernLB. Auf Unternehmensseite beriet man unter anderem Scout 24 beim Abschluss eines neuen Konsortialkreditvertrags mit neuen Kreditlinien über €800 Millionen, sowie Novelis im Rahmen einer internationalen Finanztransaktion. Andreas Naujoks (‘hohe Kompetenz, sehr pragmatisch und systematisch in der Herangehensweise, gute Ideen’) leitet das expandierende Team, das auch den ebenso häufig empfohlenen Tom Beckerhoff und den zu Jahreswechsel 2017 neu zum Partner ernannten ‘sehr pragmatischen und umsetzungsstarken’ Nikolai Warneke umfasst. Außerdem gewann man im April 2017 mit der Übernahme des ehemaligen Hamburger Büros von White & Case LLPKai-Michael Hingst; Associated Partner Torsten Werhahn wird auch empfohlen.

Mit einem Schwerpunkt auf der Beratung von nationalen sowie internationalen Banken und Kreditinstituten fokussiert sich das ‘hervorragende’, ‘stets erreichbare, taktisch versierte und insgesamt sehr mandantenorientierte’ Team von Norton Rose Fulbright vor allem auf Unternehmens-, Immobilien- und Assetfinanzierungen. So beriet man unter anderem KfW IPEX-Bank bezüglich eines Euler Hermes gedeckten $154 Millionen-Kreditvertrages zwischen der KfW IPEX-Bank und der Eastern and Southern African Trade and Development Bank für den Kauf eines Airbus A330-200 und eines Airbus A330-300 durch RwandAir. Anthony Morton, der zum englischen Recht berät, wurde außerdem von der International Finance Corporation (IFC) bezüglich eines Kreditvertrages mit PT. B Braun Medical Indonesia und PT. B. Braun Pharmaceutical Indonesia als Kreditnehmer und B. Braun als Garantin mandatiert. Zu den Mandanten auf Bankenseite zählen des Weiteren die LBBW und The Bank of Tokyo-Mitsubishi, sowie AEW Europe und Invesco Real Estate bei verschiedenen Immobilienfinanzierungen im In- und Ausland. Der Mandantenstamm umfasst jedoch auch deutsche mittelständische Unternehmen auf Darlehensnehmerseite. So beriet man beispielsweise einen deutschen Immobilienkonzern bei der Refinanzierung eines bestehenden Margin Loan Agreements. Der angesehene Oliver Sutter hat einen ‘langjährigen hohen Erfahrungsschatz’ und wird für seine ‘Fachkenntnis, Flexibilität, Auffassungsgabe, Zielorientierung und seinen Pragmatismus’ hervorgehoben. Nadine Bourgeois wird auch empfohlen. Die Kanzlei fusionierte im Juni 2017 mit Chadbourne & Parke.

Shearman & Sterling LLP setzt einen Schwerpunkt vor allem bei LBO-Transaktionen, internationalen Bank-Bond-Finanzierungen, Unitranche-Anleihen, PIK- und Schuldscheindarlehen, deckt aber auch Unternehmensfinanzierungen und finanzielle Restrukturierungen ab. So wurde man beispielsweise vom langjährigen Mandanten Ardagh Group bei deren Refinanzierung mandatiert. Zu den Highlights im Bereich der Akquisitionsfinanzierungen zählen die Beratung von Avenue Capital, BlueBay und Invesco bei der Finanzierung des Erwerbs von Kimble Chase Life Science durch die DURAN Group; sowie von BIP und neuem Mandanten Luxempart bei der Finanzierung des Erwerbs von ARWE durch eine Unitranche-Finanzierung. Außerdem beriet man ICIG und Tochtergesellschaft Vynova zu einer ECA gedeckten Exportkreditfazilität und einer kommerziellen Kreditfazilität zur Finanzierung technischer Innovationen. Das ‘sympathische Gespann’ besteht unter anderem aus dem ‘sehr umtriebigen’ Winfried Carli, der seinen Fokus auf den LBO-Bereich und die Beratung von Finanzinvestoren legt, und dem ‘sehr lösungsorientierten’ Counsel Matthias Weissinger. Esther Jansen, die vorwiegend Akquisitions- und Unternehmensfinanzierungen abdeckt, wird ebenso empfohlen.

White & Case LLP ist traditionell stark auf Bankenseite tätig und hebt sich insbesondere durch die Beratung von grenzüberschreitenden Finanzierungstransaktionen hervor. Die Kanzlei agiert oft als Local Counsel in enger Zusammenarbeit mit den Praxen in London und New York und bietet Beratung nach deutschem, englischem und New Yorker Recht vor Ort. Im Bereich der Akquisitionsfinanzierungen berät man auch vermehrt PE-Häuser: Die ‘sehr aktive’ Vanessa Schürmann begleitete Triton bei der Finanzierung des Erwerbs von WernerCo. Thomas Flatten fokussiert sich unter anderem auf Immobilienfinanzierungen, aber wurde auch von einem Bankenkonsortium unter Führung von Credit Suisse bei der $4,4 Milliarden-Finanzierung für den Erwerb von Akron durch Fresenius mandatiert. Expertise liegt des Weiteren in der Beratung zu finanziellen Restrukturierungen: Der ‘sehr geschätzteTom Schorling beriet die Commerzbank als Documentation Agent hinsichtlich der Refinanzierung der syndizierten Kreditfazilitäten von Ströer, sowie jüngst bei der €1,75 Milliarden-Refinanzierung der syndizierten Kreditlinie von Evonik Industries. Local Partnerin Sibylle Münch stieg im Mai 2017 als Counsel bei Latham & Watkins LLP ein und mit der Schließung des Hamburger Büros verlor man schon im April 2017 Kai-Michael Hingst an Noerr.

Mandanten machen ‘gute Erfahrungen’ mit der Finanzierungspraxis von Baker McKenzie, die überwiegend auf Bankenseite tätig ist und sich auf das Konsortialkreditgeschäft, insbesondere im Bereich der Handels- und Exportfinanzierungen, fokussiert. Das Team konnte sich im Juli 2016 mit Filip Kurkowski von Allen & Overy LLP verstärken. Er setzt einen Schwerpunkt in der Beratung zu Immobilienfinanzierungen und war unter anderem für die BerlinHyp und ING bei der Refinanzierung des Taunusturmes tätig, sowie für die neue Mandantin Corestate bei zahlreichen Immobilienfinanzierungen, aber auch der Übernahme von 94,9% der Anteile an der Hannover Leasing. Oliver Socher berät vor allem zu Akquisitionsfinanzierungen mit zusätzlicher Expertise im Asset-basierten Kreditgeschäft. Er wurde von einem Bankenkonsortium, geleitet von der DZ Bank, im Zusammenhang mit der Finanzierung des Erwerbs mehrerer Krankenhäuser durch Vitanas mandatiert.

Bei DLA Piperstechen im Vergleich zu anderen Kanzleien die Teams durch fachliche Kompetenz und auch menschlich äußerst angenehmen Umgang besonders hervor’; das Finanzierungsteam bietet einen ‘außergewöhnlich guten Servicelevel’ in der Beratung zu Unternehmens- und Akquisitionsfinanzierungen mit einem Fokus auf Unternehmens- und Sponsorenseite. So beriet man Sun Capital als Sponsor sowie Flabeg Automotive als Darlehensnehmer und Garant bei der Refinanzierung des Erwerbs der Flabeg Gruppe durch Sun Capital und gewann im Bereich der Debtfonds Proventus Capital und Rantum Capital als neue Mandanten bei einer Mezzanine-Schuldschein-Finanzierung von Cheplapharm. Darüber hinaus begleitete man auch ein international tätiges Unternehmen der Windenergiebranche bei einer Unternehmensfinanzierung durch die Europäische Investitionsbank sowie bei relevanten Intercreditor-Themen im Zusammenhang mit der bestehenden Corporate-Linie sowie dem High-Yield-Bond, und einen deutschen Pharmazulieferer bezüglich Schuldschein-Darlehen. Doch auch in der Bankenberatung kann man sich immer wieder positionieren, baute unter anderem die Tätigkeit für die DZ Bank aus und beriet hinsichtlich der syndizierten Unternehmensfinanzierung für Poppe + Potthoff. Der ‘besonnene und sachlich und juristisch ausgesprochen starke’ Torsten Pokropp ‘verfügt über hervorragende Kompetenz und vermittelt Mandanten stets das Gefühl, gut aufgehoben zu sein’. Der ebenso empfohlene ehemalige Praxisleiter Wolfram Distler wechselte jedoch kurz vor Redaktionsschluss im September 2017 zu Weil, Gotshal & Manges LLP.

Mandanten fühlen sich ‘gut betreut’ von der Finanzierungspraxis bei Jones Day, die sich weiterhin in der Beratung zu Akquisitionsfinanzierungen und Unternehmenskrediten sowie bei Immobilienfinanzierungen positionieren kann. Auf Darlehensnehmerseite wurde man unter anderem von MAHLE zu den finanziellen Fragen beim Verkauf des Teilkonzerns Industriefiltration an die Filtration Group, eine Tochtergesellschaft von Madison Industries, sowie jüngst zu den finanziellen Aspekten des Verkaufs der Schmiedeaktivitäten an die in Wien börsennotierte Frauenthal Gruppe mandatiert. Des Weiteren unterstützte man SEB als Documentation Agent bei der Bereitstellung einer €210 Millionen-Refinanzierung für Vetter Pharma. Das Mandantenportfolio umfasst auch PE-Sponsoren: So beriet man unter anderem Aurora Resurgence, einen Fonds von Aurora Capital Group, bei der Finanzierung des Erwerbs von Karl Höll durch das Portfoliounternehmen Alltub. Im Immobilienbereich berät Claudia Leyendecker in Düsseldorf Hansteen Holdings beim Verkauf des deutschen und niederländischen Immobilienportfolios zu einem Kaufpreis in Höhe von €1,28 Milliarden an das Onyx-Joint-Venture von The Blackstone Group und dem Asset-Manager M7 Real Estate. In Frankfurt werden Praxisleiterin Sandra Kamper sowie der äußerst aktive European Counsel Sascha Schmidt empfohlen.

Mayer Brown LLPs Beratungsspektrum erstreckt sich von MidCap-Akquisitionsfinanzierungen für Sponsoren und Banken bis zu finanziellen Restrukturierungen, Asset-basierten Finanztransaktionen, Immobilienfinanzierungen und der Beratung von Unternehmen bei Fremdfinanzierungstransaktionen. Der Schwerpunkt liegt überwiegend auf der Beratung von Banken und PE-Fonds, doch man zählt auch einige namhafte Unternehmen zum Mandantenstamm. Das Team arbeitet häufig zusammen mit den Praxen in Paris, London und den USA: Zusammen mit Pariser Kollegen begleitete Markus Strelow beispielsweise die BHF-Bank bei der Finanzierung des Buy-Outs von Avedo und Vocando durch Seafort Advisors und bei der Finanzierung des Buy-Outs von WEETECH durch Pinova Capital. Der sehr aktive Martin Heuber war unter anderem für BNP Paribas bei der Finanzierung der Allgäu Center Parcs in Baden-Württemberg tätig.

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLPs Finanzierungspraxis um Johannes Kremer wird für die ‘schnellen Bearbeitungszeiten mit ausgeprägtem Serviceverhalten, gepaart mit professioneller Beratung auf Augenhöhe’ sowie die ‘gute Branchen- und Sachkenntnis und Verfügbarkeit der Anwälte vor Ort’ hervorgehoben. Das Mandatsportfolio umfasst Akquisitions- und Immobilienfinanzierungen, Konsortialkreditgeschäfte und Schuldenrestrukturierungen, wobei das Team überwiegend auf Kreditnehmerseite tätig ist und sich auf großvolumige, komplexe Finanzierungen mit Expertise bei grenzüberschreitenden Transaktionen fokussiert. Zu den jüngsten Highlights zählen die Beratung von Lanxess bei der Überbrückungsfinanzierung ihres Erwerbs von Chemtura Corporation in Höhe von $2,5 Milliarden, sowie zusammen mit dem Londoner Büro von Fabbrica Italiana Lapis e Affini bei der Finanzierung des Erwerbs von Canson mit Sitz in Frankreich von der Hamelin Gruppe. Zu den weiteren Mandanten zählen die AGRAVIS Raiffeisen und das Amt der Kärntner Landesregierung.

Taylor Wessing konnte zu Jahresanfang 2017 ein Team des ehemaligen Frankfurter Büros von King & Wood Mallesons für sich gewinnen und sich somit deutlich im Bereich der Akquisitions-, aber auch Unternehmens- und Sanierungsfinanzierungen verstärken; in Hamburg fokussiert man sich weiterhin auf Immobilienfinanzierungen. Mandanten schätzen die ‘konstant gute Beratung und den guten Service auch in komplexen Fällen’; das Team gilt als ‘sehr kundenorientiert mit hohem wirtschaftlichen Verständnis’. Clemens Niedner beriet unter anderem Kalorimeta bei der Akquisitionsfinanzierung von Qundis und Sabine Schomaker EQT bei der Finanzierung des Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung an Ultimaco. Ulf Gosejacob, der mit dem Wechsel zum Salary Partner ernannt wurde, begleitete beispielsweise DBAG bei der Finanzierung der Akquisition von Polytech Health & Aesthetics, sowie Silver Investment Partners bei der Akquisition von Varicor. Zu den weiteren Mandanten zählen die DZ Bank, LBBW, Helaba, Steadfast Capital sowie einige Sparkassen. Ein Mandant auf Unternehmensseite ist REWE und im Bereich der Immobilienfinanzierungen ist ein Kernmandant die HSH Nordbank, jüngst bezüglich der Finanzierung von zwei Stuttgarter Bürogebäuden. Hauke Bornschein in Hamburg ist ‘konstant servicebereit, flexibel und sachorientiert im Sinne der Ermöglichung von Projekten’.

Neben der sehr aktiven Projektfinanzierungspraxis deckt Watson Farley & Williams LLPs ‘sehr unkompliziertes und pragmatisches’ Team auch Akquisitions-, Unternehmens- und Asset-Finanzierungen ab und berät Mandanten aus den Bereichen Transport, Immobilien, Private Equity, Energie und Infrastruktur und dem Bankensektor. Mit Rolling-Stock-Expertise unterstützte der ‘kommerziell gebildete und im Markt bekannte’ Frederik Lorenzen in Frankfurt die HSH Nordbank unter anderem bei der Finanzierung des Erwerbs von 196 elektrischen Lokomotiven durch Railpool von der DB Cargo. In Hamburg, wo das Team überwiegend ansässig ist, beriet der ebenfalls ‘sehr kommerziell denkende, unternehmerisch orientierte und pragmatische’ Clemens Hillmer jüngst die Commerzbank bei der Gewährung eines Unternehmenskredits an die FRS Gruppe für die weitere Expansion des Unternehmens. Man berät auch häufig zu Kreditportfolios, insbesondere im Schifffahrtsbereich, so beispielsweise KKR Credit beim Erwerb eines Portfolios an notleidenden und nicht-notleidenden Schifffahrtskrediten gemeinsam mit einem Staatsfonds. Stefan Kilgus fokussiert sich unter anderem auf MidCap-Akquisitionsfinanzierungen; Alexandra Michalopoulos berät zum englischen Recht.

Goodwin konnte seit Eröffnung in Deutschland im Jahr 2015 die Finanzierungspraxis um den angesehenen Stephan Kock kontinuierlich ausbauen. Neben dem Hauptstandbein in der Beratung zu Immobilienfinanzierungen deckt man auch weitere Kreditfinanzierungen ab und hat besondere Expertise bei Mandaten mit US-Bezug. Von der pbb Deutsche Pfandbriefbank, Helaba und Bank of America Merrill Lynch wurde man erstmalig bei der Refinanzierung von OFFICEFIRST mandatiert. Zu den weiteren neuen Mandanten zählen auch die HSH Nordbank und Natixis Pfandbriefbank. Auf Sponsorenseite berät man Kernmandanten Gramercy unter anderem beim Abverkauf des €1 Milliarden-Portfolios Gramercy Property Europe an Axa, sowie Slate Asset Management bei der Finanzierung des Ankaufs von 67 Lebensmittelmärkten, betrieben von großen Einzelhändlern wie Lidl, Aldi, Edeka und REWE.

Herbert Smith Freehills Germany LLP kann eine seit 2015 wachsende Finanzierungspraxis vorweisen, die breitgefächert zu Akquisitions-, Unternehmens- sowie Immobilienfinanzierungen überwiegend auf Banken- und Sponsorenseite berät. Schlüsselfigur Julia Müller beriet beispielsweise RBC Europe, ING und SEB hinsichtlich der Finanzierung für DIF und EDF Invest, um ihren Erwerb von Thyssengas zu unterstützen, und ist für die finanzierenden Banken Natixis und Citigroup bezüglich der Finanzierung des angestrebten $3.9 Milliarden-Verkaufs von Engies Exploration und Produktion Geschäfts (EPI) an Neptune Energy tätig. Kai Liebrich begleitete die ICBC bei der Finanzierung der erfolgreichen öffentlichen Übernahme des deutschen Automatisierungsunternehmens Kuka durch den chinesischen Haushaltsgerätehersteller Midea. Zu den Mandanten im Bereich der Immobilienfinanzierungen zählen unter anderem Qatar Investment Authority, Amundi Immobilier und Cording Real Estate Group; zum Portfolio gehören darüber hinaus auch Danske Bank, China Construction Bank, NordLB und Beechbrook Capital.

Mit einem Schwerpunkt auf der Beratung auf Kreditnehmerseite und einer festen Verankerung im deutschen Mittelstand berät Heuking Kühn Lüer Wojtek zu Akquisitionsfinanzierungen, Unternehmensfinanzierungen, einschließlich finanziellen Restrukturierungen und der Optimierung von Finanzierungen, sowie gelegentlich auch zu Immobilienfinanzierungen. Zu den jüngsten Highlights zählen die Beratung von Vetter Pharma bei einer €210 Millionen-Refinanzierung und Railpool bei mehreren Finanzierungen von Schienenfahrzeugen. Das Team ist auch häufig im öffentlich-rechtlichen Bereich durch die Beratung von Sparkassen und Landesbanken unterwegs. So beriet man Helaba unter anderem bei der Finanzierung des Erwerbs einer Minderheitsbeteiligung an der BGM Unternehmensgruppe durch eine marktführende Baumarktkette; ein weiterer Mandant ist hier auch die Kreissparkasse Hannover. Thomas Schrell ist die Schlüsselfigur.

K&L Gates LLP deckt vor allem die Bereiche Asset-Finanzierung, mit besonderer Expertise bezüglich Schienenverkehr und Rollmaterial, Immobilienfinanzierung, insbesondere Immobilienakquisitionen und Portfoliotransaktionen, sowie Akquisitionsfinanzierungen ab und berät hierzu deutsche und international tätige Banken und andere Finanzinstitute, Unternehmen, Kommunen und Gebietskörperschaften bei nationalen und grenzüberschreitenden Transaktionen. Das Team ist zunehmend auch für PE- und Debt-Investoren, Infrastrukturfonds und andere Sponsoren und alternative Kreditgeber tätig. Zu den Kernmandanten zählen unter anderem AerCap, die Bayerische Landesbank, KfW IPEX-Bank, KKR und Paragon Partners; die Praxis konnte außerdem neue Mandanten wie die Mainsite Gruppe und ein führendes französisches Verkehrsunternehmen gewinnen. Frank Thomas, der einen ‘sehr guten Ruf’ genießt, beriet unter anderem eine Bank mit Schwerpunkt in Projekt- und Exportfinanzierungen bei der Refinanzierung des Erwerbs eines Portfolios von 32 gebrauchten Vossloh Lokomotiven; einen privaten Betreiber von öffentlichen Verkehrsmitteln beim Abschluss einer Leasingfinanzierung von 28 Regionalzügen; sowie eine auf Verkehrsfinanzierungen spezialisierte Bank bei der finanziellen Restrukturierung eines französischen Vermietungsunternehmens für PKW und LKW. Matthias Grund leitet die Praxis.

Bei King & Spalding LLP wird der ‘Servicelevel zur vollsten Zufriedenheit erfüllt’ und das auf Immobilienfinanzierungen fokussierte Team wird vor allem ‘für komplizierte Vorgänge, insbesondere im Ausland’ empfohlen. Auf Darlehensgeberseite berät man regelmäßig Mandanten wie LBBW, Helaba, Münchener Hypothekenbank, BayernLB und Natixis, und auf Darlehensnehmerseite unter anderem TRIUVA, HANSAINVEST, Orion Capital Managers, AEW Europe und Barings Real Estate Advisers. Von Tishman Speyer wurde man beim Kauf und der Finanzierung des Pressehauses am Alexanderplatz vom Medienkonzern Bertelsmann für den neuen Fonds Tishman Speyer European Real Estate Ventures VII mandatiert. Auch die DekaBank berät man bei Immobilienfinanzierungen in Deutschland, Europa und den USA. Der empfohlene Andreas Böhme ist in Deutschland, England und Wales zugelassen und fokussiert sich auf die Beratung auf Darlehensnehmerseite und der in Deutschland, New York, England und Wales zugelassene Sebastian Kaufmann teilt seine Zeit zwischen Frankfurt und New York mit Expertise auf Darlehensgeberseite für grenzüberschreitende Transaktionen mit den USA. Werner Meier leitet nun die Restrukturierungspraxis bei Simmons & Simmons LLP.

Neben einem wichtigen Standbein auf Kreditnehmerseite in der Beratung des gehobenen Mittelstands ist Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auch für Banken und Kreditfonds tätig und hat zusätzliche Expertise in der Beratung bei Factoring; Mandanten schätzen die ‘sehr rasche Bearbeitung, gute Beratung und Verhandlungsführung sowie die gute Branchenkenntnis’. Schlüsselfigur Christoph Schauenburgleistet gute Arbeit’ in der Beratung zu Kreditfinanzierungen und deren Restrukturierung. Er begleitete Kernmandanten Idinvest Partners unter anderem bei einer Akquisitionsfinanzierung an Steadfast Capital zum Erwerb von Stanz- und Lasertechnik Jessen; HIG Whitehorse bei einer Akquisitionsfinanzierung an das belgische Unternehmen Legris zum Erwerb der deutschen Zielgesellschaft Schiederwerke; und STEICO bei der Änderung und Erhöhung des Konsortialkreditvertrags. Zu den weiteren aktiven Mandanten zählen auch UNIWHEELS und FIEGE sowie Banco Santander und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

In enger Zusammenarbeit mit den Londoner und New Yorker Praxen ist Weil, Gotshal & Manges LLP besonders stark auf Sponsorenseite (Montagu Private Equity, Advent International, Angelo, Gordon & Co.), aber auch für Banken (Barclays Bank, UniCredit) tätig. Für eine deutliche Verstärkung des Teams um Michael Kohl sorgte kurz vor Redaktionsschluss im September 2017 der Wechsel von Wolfram Distler, ehemaliger Leiter der Bank- und Finanzrechtspraxis bei DLA Piper, der breite Expertise in Unternehmens-, Akquisitions-, Energie- und Infrastruktur-, Immobilien- sowie Exportfinanzierungen mit sich bringt. Die Kanzlei berät auch zu finanziellen Restrukturierungen. So unterstützte man beispielsweise Centerbridge und deren Portfoliounternehmen Senvion bei der Anpassung und Restrukturierung der bestehenden Bankenfinanzierung im Zusammenhang mit der Privatplatzierung von Senvion Anteilen an der Frankfurter Börse. Ein Highlight war die Beratung der Gesellschafter von Tipico im Zusammenhang mit dem Verkauf von Tipico-Anteilen an CVC Capital Partners und den hierfür vorgelegten Finanzierungszusagen verschiedener Banken.


Projektfinanzierung

Tabellenverzeichnis

  1. Projektfinanzierung
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Florian Degenhardt - White & Case LLP
    • Daniel Reichert-Facilides - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Marc Riede - CMS
    • Dirk Trautmann - Norton Rose Fulbright
    • Beda Wortmann - Clifford Chance

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Carla Luh - Hogan Lovells International LLP

Umfasst die Finanzierung sowie Refinanzierung von Großprojekten im Infrastruktur- und Energiesektor, einschließlich erneuerbarer Energien und PPP-Projekten, wobei die umfassendere Beratung zu PPP-Projekten über die Finanzierung hinaus in einem gesonderten Kapitel als Teil des Öffentlichen Rechts behandelt wird.

Laut Mandanten ‘mit keiner anderen Kanzlei vergleichbar’, Clifford Chance berät in der Projektfinanzierung ‘durchweg auf einem Top-Level’ und ist ‘jeden Cent wert’. Die ‘sehr kompetente und erfolgreiche Beratung’ umfasst deutsches sowie internationales Geschäft und Finanzierungen im Infrastruktur- sowie Energiesektor, von Autobahnen bis Pipelines und Kraftwerken, einschließlich im Offshore-Wind-Bereich. So berät man beispielsweise VINCI Concessions Deutschland sowie Meridiam Investments bei der Finanzierung des Ausbaus der Bundesautobahn A7 im Wege eines ÖPPs ebenso wie die Kreditgeber (einschließlich OPIC, IFC, FMO und KfW) hinsichtlich der Finanzierung des Redstone Solar Power Projektes in Südafrika. Weitere jüngste Highlights waren die Beratung von Fernleitungsnetzbetreiber bayernets bei der Planung und Finanzierung der sogenannten MONACO Pipeline und des Bankenkonsortiums bei der €1.2 Milliarden-Finanzierung des Merkur Offshore-Windparks. Das ‘grandiose’ Team ‘versteht es welche Konflikte es zu lösen gilt’: Der häufig empfohlene Beda Wortmann ‘kombiniert Persönlichkeit und Berufsauffassung sowie Professionalität optimal miteinander und sorgt so für eine zielführende Verhandlungsatmosphäre und -ergebnisse’; Florian Mahler ist ‘schnell und lösungsorientiert, auch in komplexen und politisch schwierigen Interessenslagen’; Christof Häfner wurde im Mai 2017 zum Partner ernannt und hat neben der Projektfinanzierung auch Expertise bei Asset-Finanzierungen im Flugzeug- und Zugsektor.

Allen & Overy LLP berät weiterhin zu Projektfinanzierungen im Energie- sowie im Infrastrukturbereich sowohl in Deutschland als auch bei Projekten im Ausland. So berät man die Banken bei Finanzierungen von Windparks in Kanada, Frankreich und Finnland sowie Solarparks in Spanien und den Niederlanden. Innerhalb Deutschlands zählen zu den jüngsten Highlights die Beratung von DEME beim Erwerb, der Errichtung und der Finanzierung des Offshore Windparks Merkur und die Tätigkeit für die Norddeutsche Landesbank Girozentrale bei der Refinanzierung der Solarparks Finsterwalde II und III, die zusammen über eine Kapazität von rund 40 MWp verfügen. Im konventionellen Energiebereich berät man beispielsweise die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale als Führungsbank im Zusammenhang mit einer €75 Millionen-Finanzierung für die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden und im Infrastruktursektor ist man für die European Investment Bank bei der Finanzierung der Autobahn A7/II tätig. Norbert Wiederholt und Peter Stenz sind besonders aktiv.

CMS ist vor allem für die Tätigkeit im Bereich der Erneuerbaren Energien bekannt und ist hier insbesondere bei der Finanzierung von Windparkprojekten aktiv, auch oft im Ausland. So zählen zu den jüngsten Mandaten beispielweise die Beratung von Luxara beim Erwerb und der Finanzierung des Onshore-Wind-Projekts Egersund in Süd-Norwegen vom norwegischen Projektentwickler Norsk Vind Energi sowie die Beratung von WIRCON bei der Finanzierung des größten Solarparks in den Niederlanden. Für Partners Group und InfraRed Capital Partners war man beim Erwerb der Mehrheit an der Gesellschaft, welche die Projektrechte an dem Offshore Windpark Merkur hält, sowie der parallel verlaufenen Projektfinanzierung des Offshore Windparks tätig. Weitere Mandanten sind unter anderem die DEG und John Laing Group. Die Schlüsselfigur ist der häufig empfohlene Marc Riede in Hamburg, wo Kerstin Block zu Jahresanfang 2017 zur Partnerin ernannt wurde.

Hogan Lovells International LLPs in Frankfurt und Hamburg ansässige und ‘absolut empfehlenswerte’ Infrastructure, Energy, Resources and Projects-Gruppe berät zum gesamten Lebenszyklus von Projekten, einschließlich der Projektfinanzierung. Das Team ist ‘sehr gut organisiert’, ‘stets ansprechbar und liefert gute Lösungsansätze’ und ist innerhalb Deutschlands aber auch grenzüberschreitend bei Projekten im Ausland tätig, oft unter fremden Recht. So berät man unter anderem ein Konsortium aus strategischen und Finanzinvestoren im Hinblick auf ein $2 Milliarden-Abwasser-Projekt in Kuwait, einschließlich der Projektfinanzierung und Beratung nach kuwaitischem Recht. Ein Highlight war die Beratung der Merkur Offshore bei der €1,6 Milliarden-Projektfinanzierung, einschließlich der Fremdkapital- sowie der €500 Millionen-Eigenkapitalfinanzierung. ‘Extrem pragmatische’ Counsel Carla Luh, die für ihr ‘tiefgehendes Finanzierungs-Know-how’ empfohlen wird und im Januar 2018 zur Partnerin ernannt wurde, beriet außerdem jüngst die NRW.BANK bei der Refinanzierung des Offshore Windparks Trianel Windpark Borkum. Auch im Infrastrukturbereich ist man weiterhin tätig, einschließlich der Finanzierung von Autobahnprojekten. Christian Knütel ‘gibt die richtigen Ratschläge’.

Linklaters’ ‘sehr gute’ Projektfinanzierungspraxis ist für den ‘sehr hohen Servicelevel, lösungsorientierten Verhandlungsstil, pragmatischen Ansatz, das hohe Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen, den Partnereinsatz, die zeitgerechte Bearbeitung und die transaktionserfahrenen Anwälte’ angesehen. Mit Schwerpunkten im Energie- sowie Infrastruktursektor berät das Team sowohl Banken als auch Sponsoren bei Projektfinanzierungen in Deutschland und im Ausland. So ist man unter anderem bei der Refinanzierung der Kredite für den Bau und Betrieb des Offshore Windparks Butendiek für die Projektgesellschaft tätig, berät zur Finanzierung eines Küstenkraftwerks in Kiel für die Europäische Investitionsbank (EIB), begleitet aber auch die Kreditgeber bei der Refinanzierung von Solarparks in Spanien. Ein langjähriger Mandant ist Macquarie. Counsel Judit Körmöczi ist besonders aktiv und ist dabei ‘auf das Wesentliche fokussiert’ und ‘behält den Überblick’. Michal Hlásek wird auch empfohlen und berät nach englischem Recht. Julian Zaich verließ jedoch die Kanzlei im Juni 2017 und stieg im September 2017 bei Gütt Olk Feldhaus ein.

Norton Rose Fulbright gilt weiterhin als ‘stark’ bei der Beratung zu Projektfinanzierungen und ist hier überwiegend auf Kreditgeberseite sowohl bei Projekten im Infrastruktur- als auch im Energiebereich tätig. Ein Highlight war die Beratung des internationalen Bankenkonsortiums unter Beteiligung der EIB und der KfW bei der €950 Millionen-Refinanzierung des 288 MW Offshore Windprojekts Butendiek unter der Federführung von Dirk Trautmann. Er beriet außerdem die finanzierenden Banken bei der Finanzierung des Autobahn ÖPP-Projekts A7 II in Niedersachsen und ist weiterhin für die KfW IPEX-Bank und ein internationales Bankenkonsortium bei der Finanzierung des Offshore Windparks Nordergründe tätig. Timo Noftz wird auch empfohlen.

Mit einer anerkannten Sektorenexpertise im Energiebereich berät Watson Farley & Williams LLP oft zu Onshore- und Offshore-Windparkprojekten, Solarparkprojekten sowie bei Projekten auf dem Gebiet der konventionellen Energien und ist hier hauptsächlich auf Darlehensgeberseite tätig. Neben der Tätigkeit im deutschen Markt ist die Begleitung von deutschen Banken und Investoren in Frankreich und bei Projekten in Skandinavien, Großbritannien und Irland ein weiterer Schwerpunkt. Jüngst begleitete man ein internationales Bankenkonsortium bei der Finanzierung des €1,3 Milliarden-Offshore Windparkprojekts Deutsche Bucht. Eine Kernmandantin ist die HSH Nordbank; zu der Vielzahl von Projekten zählt unter anderem die Beratung bei der Finanzierung des 12,5 MW Windparks Mont d’Erny und des Windparks Jeppo-Haukineva in Finnland mit einer Gesamtkapazität von 13,8 MW. Auch im Solarenergiebereich berät man die Mandantin bei der Finanzierung eines der größten Solarparks in Dänemark, Vandel 2, und ist hier auch für die BayernLB im Zusammenhang mit der Finanzierung von zwölf Solar-PV-Anlagen mit jeweils bis zu 5MW an sieben Standorten in England und Wales tätig. Thomas Hollenhorst in Hamburg leitet die Praxis.

White & Case LLPs ‘starke’ Projektfinanzierungspraxis berät hauptsächlich auf Kreditgeberseite zu Autobahnen- und erneuerbaren Energieprojekten. Ein jüngstes Highlight war die Beratung eines Konsortiums aus Banken und institutionellen Investoren bei der Refinanzierung eines in Form eines ÖPPs umgesetzten Autobahnprojektes für die A8, einschließlich Projektanleihen, Bankdarlehen und einer neuartigen Unterstützungsform der EIB mit einem Gesamtvolumen von €440 Millionen. Des Weiteren beriet man ein Bankenkonsortium hinsichtlich der strukturierten Finanzierung der Gas-Pipeline Monaco 1 und anderer Infrastrukturprojekte von bayernets. Man ist auch bei Projekten im Ausland tätig, so unter anderem für die Banken bei der Finanzierung des Ausbaus einer Bauxit Mine in Guinea; für die NordLB bei der Finanzierung des Windparks Oppido in Italien; sowie für Sumitomo Mitsui Banking Corporation und ein internationales Bankenkonsortium bei der $3,8 Milliarden-Projektfinanzierung des Liwa Plastic Industrie Komplexes im Oman. Florian Degenhardt ist die Schlüsselfigur.

Freshfields Bruckhaus Deringer verfügt über Expertise bei der Beratung zu Projektfinanzierungen in Deutschland sowie auf internationaler Ebene sowohl im Infrastruktur- als auch im Energiebereich, einschließlich Autobahnen und Windkraftprojekten. Daniel Reichert-Facilides gilt als ‘einer der stärksten Anwälte in Deutschland im Bereich der Projektfinanzierung’. Er berät ein Konsortium bestehend aus DIF Infrastructure IV, HOCHTIEF PPP Solutions und JOHANN BUNTE Bauunternehmung zum Neubau eines Abschnitts der Autobahn A6 in Baden-Württemberg. Ein weiterer Mandant war die Konzessionsgesellschaft PANSUEVIA bei der Refinanzierung des A-Modells A8, gemeinsam mit HOCHTIEF und STRABAG, die jeweils 50% an PANSUEVIA halten.

Gleiss Lutz berät zu Projektfinanzierungen sowohl im Infrastruktur- als auch im Energiebereich. Zuletzt war man unter anderem für die EIB bei der ÖPP-Projektfinanzierung für den Ausbau der A6 zwischen Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg tätig und beriet Blackstone bei der Veräußerung des Offshore Windparks Meerwind an China Three Gorges. Helge Kortz und die anerkannte Eva Reudelhuber berieten außerdem ein Bankenkonsortium von sieben Banken unter Führung der Norddeutschen Landesbank Girozentrale bei der neustrukturierten Finanzierung in Höhe von €2,5 Milliarden für den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg.


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    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .

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