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Deutschland 2018 > Regionale Kanzleien: Wirtschaftsrecht > Metropolregion Hamburg

Redaktionelle Abschnitte

Die Metropolregion Hamburg profitiert von seiner geografisch günstigen Lage und entwickelte sich dank des Hafens, der Deutschlands größter Seehafen ist und zu den bedeutendsten Warenumschlagsplätzen weltweit zählt, sowie der Hinterlandanbindung zu einem der wichtigsten Handels- und Wirtschaftszentren Nordeuropas. Viele regionale Kanzleien, wie beispielsweise Lebuhn & Puchta , Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbB sowie Blaum Dettmers Rabstein fokussieren sich deshalb besonders auf die Bedürfnisse der maritimen Wirtschaft. Allerdings lässt sich aufgrund der anhaltenden Schifffahrtskrise eine Verschiebung der Tätigkeitsschwerpunkte feststellen; man ist nicht mehr nur bei transportrechtlichen Themen tätig, sondern entwickelt einen Full-Service-Ansatz für Unternehmen der maritimen Wirtschaft. Dieses Geschäftsmodell umfasst auch Beratung im Finanzierungs-, Restrukturierungs- und Insolvenzbereich. Damit folgen diese hochspezialisierten Sozietäten einem allgemeinen Trend des Hamburger Anwaltmarktes, denn die führenden Adressen zeichnen sich durch Multidisziplinarität und die enge Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche aus. BRL Boege Rohde Luebbehuesen , Esche Schümann Commichau und Möhrle Happ Luther beraten hier umfassend zu wirtschaftsrechtlichen Belangen und genießen vor allem bei gesellschaftsrechtlichen Themen und der Transaktionsbegleitung einen guten Ruf. Ein weiterer Trend, der sich in der Region feststellen lässt, ist die Entwicklung des Energiesektors, in dem insbesondere erneuerbare Energien wie Wind und Solar weiterhin an Bedeutung gewinnen und sich Gas als zentrale Versorgungsform hält: Vor allem Boutiquen wie Corinius LLP und Corvel LLP profitieren hiervon und erschließen sich mit einer zunehmenden Spezialisierung des Beratungsangebots diesen Sektor.

Im Regionalteil Hamburg werden bedeutende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

Full-Service Kanzlei BRL Boege Rohde Luebbehuesen demonstriert beachtliche Kompetenz im Gesellschaftsrecht und bei M&A-Transaktionen, und dies häufig in Kombination mit steuerrechtlichen Sachverhalten; jüngst im Oktober 2017 verstärkte man die M&A-Praxis mit einem dreiköpfigen Team um Ilja Schneider von Ernst & Young Global Limited. Obwohl man traditionell den norddeutschen Mittelstand berät, konnte man über die Jahre auch zunehmend überregionale Mandanten gewinnen: So unterstützte Oliver Tomat die AXA-Unternehmensgruppe bei der gesellschaftsrechtlichen Strukturierung, während Thilo Rohde MAN und die Nord/LB bei gesellschaftsrechtlichen Belangen betreut. Zudem wurde die M&A-Praxisgruppe von WinsLimited im Zusammenhang mit ihrem Verkauf durch Eutelsat und Technivest an SpeedCast mandatiert und man berät außerdem die Novum Gruppe regelmäßig beim Erwerb von Hotels im Zuge von Share- und Asset-Deals. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den Bereichen Insolvenz und Restrukturierung; man verwaltet und verwertet hier die PROKON Unternehmensgruppe und übernimmt die insolvenzsteuerrechtliche Beratung von diversen Insolvenzverwaltern. Vervollständigt wird das Beratungsspektrum durch Erfahrung in den Bereichen Immobilien- und Baurecht, Umwelt- und Planungsrecht, Vergaberecht, Beihilferecht, Arbeitsrecht und geistiges Eigentum.

Esche Schümann Commichau blickt auf eine langjährige Tradition im Hamburger Markt zurück und genießt mit ihrem multidisziplinären Ansatz einen sehr guten Ruf. Das Aushängeschild ist die Gesellschaftsrechts- und Transaktionsberatung, die durch Steuerrechtsexpertise ergänzt wird. Stephan Bauer betreute zuletzt die Groupe Elis transaktionsrechtlich beim Erwerb zweier Textilpflegeunternehmen während Robert Kroschewski den Deal steuerrechtlich betreute und Jan-Marcus Rossa zu arbeitsrechtlichen Aspekten beriet; auch die kartellrechtliche Prüfung und Fragen des öffentlichen Rechts wurden von dem Team übernommen. Die Arbeitsrechtspraxis ist besonders bei Restrukturierungsmaßnahmen versiert und berät auch zur Reorganisation von Arbeitsstrukturen und Arbeitszeitmodellen. Im streitigen Bereich vertritt man beispielsweise Capol im Rahmen mehrerer vertriebsrechtlicher Konflikte. Andreas von Criegern wird regelmäßig als Schiedsrichter tätig. Und ein Highlight im Bereich Compliance war die Beratung der HEMPEL-Gruppe im Rahmen interner Untersuchungen; Philipp Engelhoven übernahm hier die Federführung. Des Weiteren weist man Expertise im Bereich Presse- und Äußerungsrecht, sowie im Gewerblichen Rechtschutz auf.

Seit der Fusion von MDS MÖHRLE und HAPP LUTHER im April 2016 firmiert man unter dem Namen Möhrle Happ Luther; die ‘sehr gute’ multidisziplinäre Sozietät ‘arbeitet vorbildlich‘ und zeichnet sich durch Anwälte aus, die ‘in ihrem Fachgebiet sehr kompetent sind’. Zu den Mandanten gehören neben Unternehmern, mittelständischen Unternehmen und Stiftungen auch internationale Konzerne, die man umfassend wirtschaftsrechtlich betreut und die insbesondere die Expertise des Teams im Gesellschafts-, Aktien- und Konzernrecht schätzen. Zu den jüngsten Leuchtturmmandaten zählte die Betreuung der Eigentümerfamilie beim Verkauf der badgepoint an den kanadischen Verpackungskonzern CCL Industries durch Ulrich Möhrle und man beriet die städtische Entwicklungsgesellschaft HafenCity Hamburg bei der Veräußerung mehrerer Baufelder; die Federführung übernahm Oliver Reimann, der die Langzeitmandantin bereits in diversen städtebaulichen und immobilienrechtlichen Angelegenheiten unterstützte. Mandatiert wurde man außerdem im Rahmen der Insolvenz einer Unternehmensgruppe, wobei man sowohl die steuerliche als auch rechtliche Beratung leitete. Zudem wird eine Hamburger Reederei in mehreren gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren in Folge von Prospekthaftungsansprüchen verteidigt. Man verstärkte die Praxisgruppe Steuerrecht mit Andreas Walter, vormals bei der WTS Steuerberatungsgesellschaft, der Expertise im Investment- und Investmentsteuerrecht mitbringt.

Die Stärke von Brödermann Jahn Rechtsanwaltsgesellschaft mbH liegt in der Beilegung gesellschaftsrechtlicher Streitigkeiten und Schiedsverfahren, zu denen man oft von internationalen Unternehmen zu Rate gezogen wird; Eckart Brödermann gilt so als Ansprechpartner für verschiedene Unternehmen aus Europa, Asien, sowie Nord- und Südamerika bei der Vertretung in Schiedsverfahren und bei der Gestaltung von Schiedsverträgen und -klauseln. In jüngsten Leuchtturmmandaten vertraten Philipp von Dietze und Katharina Klingel eine chinesische Unternehmensgruppe in einem ICC-Schiedsverfahren gegen eine deutsche Bank und im Transaktionsbereich beriet man ein Anlagenbauunternehmen bei der Ausgliederung der IT in ein selbstständiges Unternehmen sowie beim anschließenden Verkauf desselben. Außerdem unterstützte man ein deutsches Start-up aus der Sportzubehörbranche bei einer Finanzierungsrunde und ein großer deutscher Flughafen wird von Eckard von Bodenhausen und dem zum Partner ernannten Johannes Struck zur Auslagerung des Rechenzentrums sowie bezüglich der Datenschutzgrundverordnung beraten. Versiert ist man auch im Kartellrecht, was jüngst im Rahmen der fusionskontrollrechtlichen Beratung einer norddeutschen Unternehmensgruppe demonstriert wurde.

Lebuhn & Puchta zeichnet sich durch die besondere Expertise in der gesellschafts- und finanzrechtlichen Beratung der maritimen Wirtschaft aus. Man übernimmt die Compliance-Beratung, die Neugestaltung von Gesellschaftsverträgen und begleitet regelmäßig Umstrukturierungen und Unternehmensverkäufe, oft auch mit Auslandsbezug. Heinrich-Werner Goltz berät Hempel sowohl bei Compliance-Fragen, als auch im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen und ein norwegischer Windkraftanlagenhersteller wurde von Matthias Wittschen bei der Ausarbeitung eines Vertrags über eine Konverterplattform beraten. Ein weiteres Highlight war die Durchsetzung der Ansprüche einer deutschen Reederei gegen einen Versicherer im Zusammenhang mit der Beschädigung eines Unterwasserkabels; der renommierte Ulrich Stahl war hier federführend. Weitere Schwerpunkte sind Schiffsfinanzierungen und Darlehensverträge, wobei man nur auf Kreditnehmerseite tätig wird. Auch im Prozessrecht ist man erfahren; so vertrat Johannes Trost eine polnische Großwerft gegen eine Bestellergesellschaft vor dem Landgericht Hamburg. Auf personeller Ebene wurde der auf Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit spezialisierte Martin Lögering in die Partnerschaft aufgenommen und man baute den maritimen Fokus mit der Ernennung von Sabine Rittmeister, zuvor bei Ahlers & Vogel, zum Head of Maritime weiter aus.

Raschke | von Knobelsdorff | Heiser fokussiert sich auf die Beratung zu Gesellschaftsrecht und M&A, deckt aber auch die Bereiche Insolvenz und Restrukturierung ab, wobei sich der Mandantenstamm aus deutschen und internationalen Unternehmen, Private Equity-Gesellschaften und Finanzdienstleistern zusammensetzt. So beriet man jüngst ein Lebensmittelhandelsunternehmen bei dessen Verkauf an ein kroatisches Unternehmen und betreute ein großes deutsches Versandhaus beim geplanten Verkauf des Finetrading-Geschäfts an einen Finanzinvestor. Außerdem wurde das Softwareunternehmen Architrave von Dominik Ziegenhahn im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Beteiligung durch die BEOS Gruppe betreut. Abgerundet wird das Beratungsangebot durch Erfahrung in der Streitbeilegung; so beriet man Vapiano bei Post-M&A-Streitigkeiten und übernahm die außergerichtliche sowie schiedsgerichtliche Geltendmachung der Forderungen des Stahlhandelsunternehmens C&F International in diversen Jurisdiktionen. Für Arbeitsaufkommen sorgt ebenso die Verteidigung von Thielert gegen Prospekthaftungsklagen; Gilbert Tassilo von Knobelsdorff, Thorsten Raschke und Nico Torka waren hier federführend beteiligt.

Die multidisziplinäre Kanzlei Zenk Rechtsanwälte berät seine überwiegend mittelständisch geprägte Mandantschaft umfassend zu wirtschaftsrechtlichen Themen, wobei sich Schwerpunkte im Gesellschafts-, Arbeits-, Immobilien-, Lebensmittel-, und im öffentlichen Recht verorten lassen. Im letztgenannten Bereich wurde man für die BTB Unternehmensgruppe im Rahmen der umwelt-, bauplanungs- und bergrechtlichen Beratung aktiv und im Gesellschaftsrecht führte man zum einen für Bunge Deutschland die Verhandlungen beim Erwerb eines familiengeführten mittelständischen Margarineherstellers und übernahm zum anderen das Vertragsmanagement für Villeroy & Boch. Besonders geschätzt wird die Sozietät ebenfalls an der Schnittstelle von Immobilien- und Transaktionsrecht; so begleitete man den Einkaufszentrenentwickler HBB bei diversen Transaktionen und wurde von dem Wohn- und Gewerbeimmobilienentwickler Hamburg Team sowohl bei Transaktionen, als auch im Rahmen von Projektentwicklungen mandatiert. Bei Belangen des Gewerblichen Rechtsschutz sowie des Marken- und Wettbewerbsrechts berät man zudem regelmäßig Unternehmen wie Unilever, Dextro Energy, FrieslandCampina und iglo.

AHB Arends Hofert Bergemann Rechtsanwälte Steuerberater PartGmbB wartet mit langjähriger Erfahrung im Gesellschafts-, Immobilien-, Kredit- und Finanzierungs-, sowie Steuerrecht auf. Zu Rate gezogen wird man vom deutschen Mittelstand sowie von internationalen Konzernen wie Aurubis, Berendsen, BDI Equity und PATRIZIA Gewerbeinvest; die letztgenannte Mandantin wurde beispielsweise beim Verkauf eines vier Objekte umfassenden Pflegeheimportfolios an einen schwedischen Pensionsfonds unterstützt. Als besonders versiert gilt man zudem in der Organberatung sowie in der Betreuung des maritimen Sektor: So beriet man unter Federführung von Volker Arends den geschäftsführenden Gesellschafter und eine weitere Gesellschafterin bei der Veräußerung aller Geschäftsanteile einer Bäckereikette an einen Finanzinvestor und Sebastian Hofert von Weiss unterstützte Virgin Cruise bei der Projektfinanzierung für eine Flotte von drei Kreuzfahrtschiffen. Zu den prozessualen Highlights zählt die Vertretung von Brand&Vision bei gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten.

Die Kerntätigkeit der Boutique Corinius LLP liegt in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Kartellrecht und Streitbeilegung und man genießt außerdem einen guten Ruf in der energiewirtschaftlichen Beratung. Jüngste Highlightmandate beinhalten die Vertretung eines deutschen Chemiekonzerns in einem energierechtlichen Missbrauchsverfahren durch Maximilian Boemke und Lutz Becker, die Beratung eines Finanzinstitut im Rahmen einer Gashandelstransaktion, sowie die Neugestaltung von operativen Verträgen eines Solarparks für einen Wind- und Solar-Asset-Managementdienstleister. Auch an der Schnittstelle zum Kartellrecht wird man aktiv; so vertrat man die Saint-Gobain Gruppe in mehreren energiekartellrechtlichen Schadensersatzklagen gegen diverse Netzbetreiber. Die empfohlene Antje Baumann, die als Ansprechpartnerin für den streitigen Bereich gilt, machte zuletzt für ein Unternehmen der Valmiera Glass Group Schadensersatzforderungen aufgrund von Pflichtverletzungen des Generalunternehmers bei der Errichtung und Inbetriebnahme eines Glasschmelzofens geltend. Ein zunehmendes Mandatsaufkommen kann man des Weiteren im maritimen Bereich verzeichnen, wobei man insbesondere Schifffahrtsunternehmen bei Restrukturierungsprojekten begleitet.

Transaktionsboutique Corvel LLP besitzt eine besondere Expertise in den Bereichen Private Equity, Venture Capital und Erneuerbare Energien. Ein Highlight für das Team um Philipp Jacobi war die Beratung von EDEKA bei der Veräußerung eines Kaiser’s/Tengelmann-Portfolios an REWE. Außerdem betreute man das Münchner Bauunternehmen Leonhard Moll beim Erwerb der Techno-Physik Gruppe. Unter der Federführung von Sven Schubert assistierte man der Unternehmensgruppe um KALORIMETA beim Kauf des Messgeräteherstellers QUNDIS sowie dessen Tochterunternehmen und wurde bei der Veräußerung des Contracting-Geschäfts eines Energiedienstleisters beratend tätig. Ein starkes Mandatsaufkommen kann man auch im maritimen Sektor ausmachen; man berät nicht nur Schifffahrtsunternehmen, sondern wird auch zunehmend im Offshore-Wind-Bereich aktiv: So beriet Nicoletta Kröger, die auch regelmäßig als Schiedsrichterin tätig wird, jüngst ein Bieterkonsortium zu einem Rahmenvertrag mit einem Netzbetreiber bezüglich des Baus einer Offshore-Umspannplattform. Weitere Tätigkeitsfelder sind das Immobilien- und Baurecht.

Das Aushängeschild von Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbB ist die umfassende Beratung von Unternehmen aus der maritimen Wirtschaft. Die ausgewiesenen See- und Schifffahrtsrechtsexperten Dieter Schwampe und Jan Dreyer beraten Reedereien, Werften, Schiffbauzulieferer und Versicherer zu allen transport-, versicherungs- finanz- und transaktionsrechtlichen Belangen, sowie bei Insolvenzen und Restrukturierungen. Man vertrat einen Sachversicherer bei der Kollision eines Frachtschiffs mit einer Pier und beriet einen Seehaftpflichtversicherer in Folge der Beschädigung eines Seekabels. Auch bei Schiffsbauprojekten und der Ausarbeitung von Charterverträgen wird man mandatiert. Besonders versiert ist man im Bereich Offshore-Wind; hier begleitet man verschiedene Ausschreibungen für Windparks und verhandelt Verträge im Zusammenhang mit der Netzanbindung mehrerer Windparks in der Nordsee. Neben dem maritimen Bereich wird die Beratung der Luftfahrtbranche unter der Federführung von Marco Remiorz weiter ausgebaut; exemplarisch hierfür ist die Konzeption der Internationalisierungsstrategie für einen lokalen Luftfahrtverband.

Honert + Partner berät mittelständische Unternehmen, sowie nationale und internationale Konzerne umfassend im Gesellschaftsrecht und bei M&A-Transaktionen, wird jedoch insbesondere für die Expertise in grenzüberschreitenden Sachverhalten geschätzt. Das Mandantenportfolio umfasst unter anderem Handelsgruppen, Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister, wobei man besonders oft von Emissionshäusern zur Abwehr von Prospekthaftungsklagen zu Rate gezogen wird. Als Ansprechpartner für Unternehmenskäufe, Umstrukturierungen und Joint Ventures gilt der renommierte Sönke Friedrichsen, während Peter Slabschi regelmäßig Familienunternehmen und ihre Gesellschafter betreut. Der Schwerpunkt von Harald Lindemann liegt bei Unternehmens- und Immobilientransaktionen. Die gesellschaftsrechtliche Praxis wird durch Kompetenz im Arbeitsrecht und bei der Prozessführung komplimentiert; im letztgenannten Bereich vertritt man Mandanten sowohl in nationalen als auch internationalen Verfahren der ordentlichen Gerichtsbarkeit und bei Schiedsverfahren. Die steuerrechtliche Beratung findet oft in Zusammenarbeit mit dem Münchner Büro statt. Arnd Weiser kündigte an, sich im Dezember 2017 mit einer eigenen Einheit selbstständig zu machen.

Die Boutique Huth Dietrich Hahn fokussiert sich auf die Bereiche Gesellschaftsrecht, M&A und Immobilienwirtschaftsrecht; man berät zu Unternehmensfinanzierungen, Kapitalerhöhungen, Mezzanine-Finanzierungen, sowie bei der Veräußerung von Geschäftsanteilen und pflegt langjährige Mandantenbeziehungen zu nationalen und internationalen Unternehmen des Mittelstands. Auch im streitigen Bereich ist man erfahren: So vertrat Georg Wittuhn Schräder & Co. in gesellschaftsrechtlichen Prozessen der Kommanditisten gegen Fondsinitiatoren, während Niklas Mirbach Gesellschafterstreitigkeiten um die Germania-Gruppe übernahm. Zudem profitiert die Immobilienwirtschaftsrechtspraxis stark von der Spezialisierung der einzelnen Partner: Ralf Stucken übernimmt die Transaktionsberatung, Friedrich-Carl Freiherr von Gersdorff wird zu vergaberechtlichen Fragestellungen herangezogen und die Schnittstelle zwischen öffentlichem Recht und Zivilrecht wird von Jörg Peter Strasburger betreut. Zusätzlich gelten Oliver Förster und Sebastian Kühl als Experten für Finanzierungsverträge am Schnittpunkt zwischen Gesellschaftsrecht und Projektentwicklung.

Krohn Rechtsanwälte betreut einen breit gefächerten Mandantenstamm, der sich unter anderem aus deutschen und internationalen Mittelständlern aus den Branchen Handel, Mode, Film und Werbung zusammensetzt. Man besitzt vor allem in der lebensmittelrechtlichen Beratung einen guten Ruf, betreut aber auch umfassend in den Bereichen Gesellschaftsrecht und M&A, Wettbewerbsrecht, Marken- und Kennzeichnungsrecht, sowie Bau- und Arbeitsrecht. Im letztgenannten Bereich beriet man jüngst eine internationale Stahlhandelsgruppe bei der Standortverlagerung von Hamburg nach Essen, übernahm die arbeitsrechtliche Betreuung der Standortschließung eines Containerherstellers und begleitete die Aufspaltung eines Beteiligungsunternehmens eines deutschen Technologiekonzerns und den daraus resultierenden Personalabbau. Die gesellschaftsrechtliche Tätigkeit umfasst nicht nur die Betreuung von Kapital- und Personengesellschaften sowie Joint Ventures bei der Gründung sowie der Ausarbeitung von Unternehmensverträgen, sondern ebenfalls die gesellschaftsrechtliche Prozessführung.

Corporate-Boutique Renzenbrink & Partner ist weiter auf Wachstumskurs und verstärkte seine Praxis im Juni 2017 mit dem auf Gesellschaftsrecht und Transaktionsberatung spezialisierten Dennis Schlottmann von Hengeler Mueller. Man berät Finanzinvestoren, Familienunternehmen, Family Offices, börsennotierte Konzerne sowie Gesellschaftsorgane und deren Mitglieder in den Bereichen Gesellschafts-, Finanz- und Steuerrecht sowie Streitbeilegung. Auch in den Bereichen Private Equity und Venture Capital gilt man als versiert; in jüngsten Highlights unterstützte Ulf Renzenbrink zusammen mit Marc H. Kotyrba die Ergon Capital Partners beim Mehrheitserwerb an einem deutschen Pflegedienstleister. Abgerundet wird das Beratungsspektrum durch Expertise in Immobilientransaktionen und in der Prozessführung sowie bei Schiedsverfahren, für die Lars Kirschner als zentraler Ansprechpartner gilt.

Die Praxis von Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin stützt sich auf die Säulen Gesellschaftsrecht und M&A, Insolvenz und Restrukturierung, sowie Regulierungsrecht. Vor allem in der Schnittstellenberatung kann die Sozietät überzeugen; so übernimmt man regelmäßig Unternehmenssanierungen und Transaktionen aus der Insolvenz heraus und wird häufig in den regulierten Märkten tätig. Zu den Highlights zählt die Beratung der KonSens Holding beim Erwerb eines Spielzeugfigurenherstellers im Rahmen eines Bieterverfahrens, sowie die Unterstützung der L. Possehl & Co. bei der Veräußerung eines Geschäftsbereichs an ein französisches Unternehmen. Auch übernahm man die gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung eines Krankenhausdienstleistungskonzerns und beriet ein norddeutsches Family Office beim Beteiligungserwerb an einem US-Unternehmen. Zunehmend wird auch der Bereich Streitbeilegung ausgebaut; man vertrat hier ein deutsches IT-Start-up bei einer gerichtlichen Gesellschafterstreitigkeit.

Voigt Wunsch Holler berät Finanzinvestoren, Familienunternehmen und börsennotierte Gesellschaften in den Rechtsbereichen Gesellschaftsrecht und M&A, Aktien- und Kapitalmarktrecht, sowie Streitbeilegung. Auch auf den Gebieten Private Equity und Venture Capital gilt man als erfahren. Ein Leuchtturmmandat für das Team war die Übernahme der Due Diligence für Vattenfall im Zuge des Erwerbs des Offshore-Winpark-Projekts Global Tech II; die Federführung übernahm hier Oliver Wunsch. In der Prozessführung und bei Schiedsverfahren gelten Lorenz Holler und Hans-Christoph Voigt als Ansprechpartner. In diesem Bereich übernimmt man unter anderem gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten, Post-M&A-Streitigkeiten und Organhaftungsklagen.

Die Stärken von Blaum Dettmers Rabstein sind in der Beratung der maritimen Wirtschaft verortet. Neben Reedereien, Werften und Versicherern, die man umfassend bei see- und transportrechtlichen Fragen berät, zählen auch überwiegend mittelständische Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, sowie Luftfahrt zum Mandantenstamm. Man berät diese bei M&A Transaktionen, im Gesellschafts- und Handelsrecht sowie im Arbeitsrecht. Überdies verfügt man über Expertise im Immobilien- und Baurecht sowie dem Gewerblichen Rechtsschutz. Der letztgenannte Praxisbereich, in dem Mario Krogmann als versiert gilt, profitiert besonders von der engen Zusammenarbeit mit dem Bremer Standort. Clais Baron von Mirbach ist im Immobilienrecht erfahren während Axel Henriksen und Klaus Oepen das Handels- und Gesellschaftsrecht betreuen. Die transport- und speditionsrechtliche Beratung wird von Kay Uwe Bahnsen und Christoph Horbach übernommen.

Die Sozietät GGV Partnerschaft mbB Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater berät mit ihrem multidisziplinären Ansatz vor allem Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand, aber auch zunehmend internationale Konzerne; besonders wird hierbei die enge Verzahnung mit dem französischen Rechtsraum geschätzt. Kay Jess begleitete den Verkauf der Smaato Holding an eine chinesische Firmengruppe, während Jan Schoop ein Windenergieunternehmen beim Anteilserwerb und der anschließenden Produktionsverlagerung nach Frankreich unterstützte. Als Ansprechpartner für Fragen des Kapitalmarktrechts gilt HG Pinkernell; er beriet beispielsweise ein Hamburger Emissionshaus bei der Übernahme aller Aktien durch zwei Finanzinvestoren. Bankenaufsichtsrechtsexperte Oliver von Schweinitz zählt unter anderem die Deutsche Bank, die Hamburger Sparkasse und die Deutsche Postbank zu seinen Mandanten.

Pressemitteilungen

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Co-Publishing weltweit

Rechtsentwicklungen und Neuigkeiten der führenden Anwälte in verschiedenen Jurisdiktionen. Für Beitrüge schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an
  • China Drug Registration Regulation - Public consultation on amendment closes - March 2014

    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • The Hong Kong Competition Ordinance - September 2014

    The Hong Kong Competition Ordinance was enacted by the Legislative Council in June 2012. You can download our briefing here .
  • Mobile payments: Change in your pocket with new opportunities - October 2014

    The mobile payments industry is developing rapidly. Increasingly integrated within the global economy, the ability to make mobile payments brings traditional players in the payments industry (such as financial institutions operating as merchant acquirers) together with retailers, mobile network operators (MNO) and other technology suppliers.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .

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