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Deutschland 2018 > Transportrecht

Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

Die anhaltende Digitalisierung stellt die Logistikbranche vor neue Herausforderungen und generiert steigenden Beratungsbedarf bei Unternehmen und beeinflusst somit auch die Beratungspraxen der Kanzleien: Neben der Expertise zu klassischen Themen des Transportrechts, wie Fragen des Personenverkehrs und Warentransports, nimmt nicht nur die IT-Schnittstellenkompetenz immer mehr Raum ein. Um beispielsweise Transportprozesse effizienter zu gestalten, wird in Zukunft vermehrt auf Cloud-Lösungen zurückgegriffen werden. Diese Entwicklung macht die Verknüpfung des Transportrechts mit verschiedensten Rechtsgebieten, wie Datenschutz, Urheberrecht sowie Steuer- und Handelsrecht, notwendig.

Auch im Bereich See- und Schifffahrtsrecht verschiebt sich der Tätigkeitsschwerpunkt der meisten Kanzleien hin zu einem Full-Service Ansatz für Unternehmen aus dem maritimen Sektor. Die Folgen der Schifffahrtskrise sind noch immer spürbar im Markt, weshalb viele Sozietäten zunehmend Transaktions- und Restrukturierungsberatung übernehmen. Bemerkenswerterweise sind nicht mehr nur kleinere Schifffahrtsunternehmen auf Zusammenschlüsse angewiesen, oder müssen sich Restrukturierungsmaßnahmen unterziehen: In diesem Jahr sorgte besonders die Übernahme von Hamburg Süd durch die dänische Maersk Linie für Aufsehen. Außerdem überraschte die Insolvenz des traditionsreichen Schifffahrtkonzerns Rickmers Holding, nachdem das Rettungskonzept von der HSH Nordbank abgelehnt wurde. Zudem wurde der Schiffsfinanzierungsmarkt durch den anstehenden Verkauf der HSH Nordbank, die durch faule Schiffskredite in Schieflage geraten ist, geprägt.

Insgesamt bleiben deutsche Finanzinstitute zurückhaltend bei der Finanzierung neuer Schiffskredite, weshalb sich das Geschäft zunehmend auf die Bereiche Private Equity und Chinese Financial Leasing verlagert. Einer der spektakulärsten Fälle mit Bezug zum klassischen Seerecht war der Brand der CCNI Arauco im Hamburger Hafen im September 2016. Die entstandenen Ladungsschäden auf dem 300m langen Containerfrachter führten zu einem enormen Arbeitsaufkommen bei den meisten Kanzleien und werden diese auch noch in den kommenden Jahren beschäftigen. Ein weiteres Tätigkeitsfeld für Sozietäten mit Fokus auf die maritime Wirtschaft sind Offshore-Windparks. Nicht nur die Planung und Finanzierung neuer Anlagen, sondern auch die Geltendmachung von Mängelansprüchen umfassen diesen Arbeitsbereich.


See- und Schifffahrtsrecht

Tabellenverzeichnis

  1. See- und Schifffahrtsrecht
  2. Schiffsfinanzierung
  3. Führende Namen
  4. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1

Namen der nächsten Generation

  1. 1

Umfasst die Beratung maritimer Wirtschaftsunternehmen zu gesellschafts- und finanzrechtlichen und regulatorischen Belangen sowie zu Fragestellungen des Gebrauchs von Schiffen auf nationalen und internationalen Wasserstraßen.

CMS deckt mit sieben Partnern das gesamte Spektrum des maritimen Wirtschaftsrechts, inklusive Schiffsfinanzierung und Restrukturierung, ab. Zum Mandantenstamm zählt man Schiffseigner, Werften und Logistikunternehmen sowie Banken und Versicherer, wobei das Team auch regelmäßig von Hamburger Linienreedereien und ausländischen Investoren mandatiert wird und der renommierte Praxisgruppenleiter Jan Wölper ebenfalls Container- und Tank-Reedereien berät; er gilt als Ansprechpartner bei Schiffshavarien und wird oftmals als Schiedsrichter tätig. Ein Leuchtturmmandat für die Praxisgruppe war die Betreuung des Schiffsbauunternehmens Lürssen bei der Übernahme der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss von dem britischen Investor Star Capital; die Federführung übernahmen hier der anerkannte Jost Kienzle und Christoph Zarth. Für erhebliches Arbeitsaufkommen sorgte außerdem die Beratung im Rahmen der Insolvenz einer internationalen Reederei. Kerstin Block wurde in die Partnerriege aufgenommen.

Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbBs neun Partner starkes Team besticht durch bereichsübergreifende Expertise im maritimen Sektor. So werden nicht nur klassische Mandate des See- und Schifffahrtsrechts, wie die Vertretung eines Sachversicherers bei einer Kollision eines Frachtschiffs mit einer Pier durch den versierten Dieter Schwampe, betreut, sondern ebenfalls Restrukturierungen, Insolvenzen und Schiffsbauprojekte; im letztgenannten Bereich wird man regelmäßig von Unternehmen der Kreuzfahrtindustrie mandatiert. Zu den Highlightmandaten zählen zudem die Beratung eines Seehaftpflichtversicherers bezüglich eines beschädigten Seekabels sowie die Vertretung eines Versicherungsunternehmens in einem Verfahren bezüglich der Kollision eines Frachtschiffs mit einer Fähre in indonesischen Gewässern. Zugenommen hat zuletzt außerdem die Beratungstätigkeit im Bereich OffshoreWindparks: Oliver Peltzer beriet beispielsweise eine Projektgesellschaft bei verschiedenen Ausschreibungsverfahren bezüglich eines OffshoreWindparks in der Nordsee. Neben Jan Dreyer und Marco Remiorz wird ebenso Jan Tjarko Eichhorn empfohlen.

Das 13-köpfige Team von Fleet Hamburg LLP besticht durch Expertise im deutschen sowie englischen Recht und hat sich auf die Bereiche See- und Schifffahrtsrecht, Transportrecht, maritimes Insolvenzrecht und internationales Handelsrecht spezialisiert. Das Mandantenportfolio umfasst unter anderem Schifffahrtsunternehmen, Reedereien, sowie P&I Clubs und internationale Versicherer. Der angesehene Christoph Hasche beriet zusammen mit der in England und Wales als Barrister zugelassenen Dharshini Bandara und dem Solicitor Benjamin Meka einen türkischen Stahlhändler sowie dessen Versicherer im Zusammenhang mit der Unterschlagung einer Schiffsladung Stahl; Klaus Kostka wurde auf Seiten eines deutschen Seekabelherstellers in einem Schiedsverfahren bezüglich der Verkabelung eines Offshore-Windparks tätig; außerdem wehrte Arthur Steinmann für eine deutsche Reederei Prospekthaftungsansprüche eines Schiffsbeteiligungsfonds im Wert von €15 Millionen ab. Weitere Highlights waren die Beratung einer niederländischen Reederei zu einem Langzeit-Charter-Rahmenvertrag für sechs Schiffe zur Versorgung einer Ölplattform und die Ausarbeitung von Versorgungs- und Logistikverträgen im Zusammenhang mit der Errichtung eines Offshore-Windparks. Philipp Drömann wurde zum Partner ernannt und Eva Bodenbach sowie Joshua Williams werden empfohlen.

Ince & Co zeichnet sich durch seine Kompetenz im deutschen sowie englischen Recht aus, wobei das zehn Partner umfassende Team sowohl den streitigen Bereich, sowie nicht-streitige Beratungs- und Transaktionsmandate abdeckt. Der überwiegend international geprägte Mandantenstamm umfasst unter anderem Reedereien, Werften, Versicherer, sowie Emissionshäuser und Finanzinstitute. Managing Partner Jan Hungar beriet eine französische Leasinggesellschaft bei dem geplanten Aufkauf eines Container Portfolios eines insolventen Containervermarktungsunternehmens und der empfohlene Eckehard Volz vertrat die Ansprüche einer chinesischen Containerschiffreederei gegenüber der Schiffswerft sowie einem Lieferanten nach einer Havarie in der Elbe. Ein weiteres Highlight war die Unterstützung einer Werft bei der Verhandlung von Schiffbauverträgen im Wert von €6 Milliarden. Außerdem wurde Dauermandant Hapag-Lloyd bei der Umstrukturierung der Finanzierungsleasingtransaktionen im Vorfeld des Zusammenschlusses mit UASC begleitet. Im Mai 2017 verstärkte sich die Kanzlei mit Thomas Schwenke, der sich auf die Branchen Schifffahrt, Offshore und Erneuerbare Energie spezialisiert. Empfohlen werden neben Sami Chowdhury auch Daniel Jones und Tim Schommer.

Die Traditionskanzlei Lebuhn & Puchta bietet ein umfassendes Beratungsangebot zu allen Themen des maritimen Wirtschaftsrechts. Sabine Rittmeister, zuvor bei Ahlers & Vogel, leitet seit Februar 2017 als Head of Maritime das achtköpfige Team, das sich auf die Bereiche maritime Finanzierung, Restrukturierung und Insolvenz spezialisiert hat. Der auf Schiffsfinanzierungen fokussierte Heinrich-Werner Goltz vertrat eine deutsche Reedereigruppe bezüglich der Restrukturierung von €450 Millionen Krediten gegenüber einem Bankenkonsortium während der renommierte Ulrich Stahl Ansprüche einer Reederei gegenüber einem Versicherer bezüglich der Beschädigung eines Unterwasserkabels geltend machte. Eine weitere Kernkompetenz der Sozietät ist die Beratung im Bereich Erneuerbare Energien: Matthias Wittschen vertrat zuletzt einen norwegischen Windkraftanlagenhersteller bei einem Vertrag über eine Konverterplattform für einen Windpark. Streitige Mandate umfassten unter anderem die Vertretung verschiedener Reedereien bei der Abwehr von Prospekthaftungsklagen. Zum Mandantenportfolio zählen neben Schifffahrtsunternehmen auch Werften, P&I-Clubs und Versicherer.

Dr Schackow & Partner ist nach wie vor eine feste Größe im deutschen See- und Schifffahrtsrecht: Der diplomierte Nautiker Julius Drumm berät gemeinsam mit dem 14 Partner umfassenden Team Kreuzfahrtreedereien bei Schiffsbauverträgen, Schiffsankäufen, Bereederungen und Tonnagesteuer und auch Seekaskoversicherer werden regelmäßig bezüglich der Erstattung von Maschinenschäden und Werften bei Vergabeverfahren unterstützt. Thomas Brinkmann spezialisiert sich auf die hafenrechtliche Beratung der öffentlichen Hafenverwaltung sowie von privaten Hafenbetreibern und Seetransportrechtsexperte Kai Busch wird insbesondere bei Charter-Party-Streitigkeiten, Ladungsschäden und Kollisionen, sowie P&I-Angelegenheiten tätig. Im Bereich Schiffsfinanzierung übernimmt das Team zudem regelmäßig Restrukturierungen und Abwicklungen von Portfolien sowie Neuschiffsfinanzierungen. Verstärkt wurde die Sozietät im Januar 2017 durch Counsel Heinrich Maywald, der zuvor bei CMS tätig war, und die Kompetenz im Bereich Offshore Wind ergänzen soll.

Die renommierte Sozietät Ahlers & Vogel wird regelmäßig von Reedereien, Vertragsreedern, Werften, sowie internationalen Versicherern und Emissionshäusern zu Schiffsfinanzierungen, Schiffsbau-, Schiffskaufs- und Charterverträgen, Schiffsversicherungen und zu Fragen des nassen Seerechts zu Rate gezogen. Im Bereich Schiffsbau berät das Team nicht nur bezüglich Umbauprojekten, sondern unterstützt Werften auch bei der Entwicklung neuer Schiffstypen; Martin Rosenzweig sticht hier besonders hervor. Streitige Angelegenheiten werden insbesondere von Gregor Harbs, Hartmuth Sager und Philipp Landers, die regelmäßig als Schiedsrichter agieren, betreut. Zudem weisen Jan-Erik Pötschke und auch Wilm Steingröver besondere Expertise bei der Abwicklung von Schiffskollisionen auf. Ein weiteres Tätigkeitsfeld stellt die Offshore-Windenergie dar: Hier werden Reedereien seit einigen Jahren bezüglich des Betriebs von Offshore-Errichterschiffen betreut. In jüngsten Highlightmandaten vertrat man Eigentümer- und Versichererinteressen nach dem Brand der CCNI Arauco und beriet Meyer Werft bezüglich der Werfthaftpflichtversicherung. Auch war man an der Hanjin Insolvenz beteiligt; hier wurden die Interessen deutscher Reeder vertreten. Sabine Rittmeister wechselte zu Lebuhn & Puchta.

Blaum Dettmers Rabstein betreut Reedereien, Besatzungsmitglieder, internationale Versicherer und P&I Clubs sowie Handelshäuser auf der gesamten Bandbreite des See- und Schifffahrtsrechts. Das neunköpfige Team, das sich auf die Standorte Hamburg und Bremen verteilt, hat sich auf streitige Mandate im Zusammenhang mit Transportschäden spezialisiert. Der renommierte Praxisgruppenleiter Kay Uwe Bahnsen übernimmt außerdem regelmäßig die Beratung zu Logistikverträgen während Christoph Horbach vorwiegend für Versicherer und P&I Clubs im Zusammenhang mit Schadensregulierungen tätig wird. Weitere Tätigkeitsfelder der Sozietät sind die Beratung zu Logistikprojekten und Infrastrukturprojekten sowie Mandate im Zusammenhang mit dem Betrieb von deutschen Hafenterminals. Auch im Finanzierungsbereich ist man aktiv; hier berät man bei Schiffskaufverträgen, Schiffsfinanzierungen und Restrukturierungen. Daja Böhlhoff ist die Ansprechpartnerin für nasses Seerecht.

Die Boutique Ehlermann Rindfleisch Gadow (ERG) fokussiert sich auf die Bereiche maritime Finanzierung, maritime M&A-Transaktionen, Schiffsan- und Verkäufe, sowie Schiffsregistrierungen; ein weiterer Schwerpunkt der Sozietät bildet die Restrukturierung bestehender Schiffsfinanzierungen. Das 22 Berufsträger umfassende Team zählt deutsche und internationale schiffsfinanzierende Banken, Hedgefonds, Investoren, Reedereien und Werften zu ihren Mandanten. Die empfohlene Carolin Schmeding unterstützte zusammen mit Hauke Rittscher eine deutsche Reederei bei der Übernahme der deutschen Tochter einer asiatischen Reederei unter Einbindung von Finanzierungsstrukturen über Anleiheemissionen und der renommierte Stefan Rindfleisch assistierte einer Unternehmensgruppe aus dem maritimen Sektor bei ihrem Verkauf sowie im Rahmen von Kapitaleinwerbung. Weitere Leuchtturmmandate umfassen die Beratung eines amerikanischen Investmentfonds im Rahmen der Akquisition einer Schiffsflotte und die Begleitung eines chinesischen Finanzkonsortiums bei der Finanzierung, dem Ankauf und der Vercharterung einer Containerschiffsflotte. Auch in streitigen Fällen wird das Team aktiv; man vertrat eine deutsche schiffsfinanzierende Bank in einem Schiedsverfahren gegen eine Werft wegen Inanspruchnahme von Erstattungsgarantien und der Kündigung von Schiffsbauverträgen. Christine Lioultchev und Tonio Lechner verließen die Kanzlei.

Watson Farley & Williams LLP zeichnet sich durch ‘die multidisziplinäre Aufstellung, Industriekenntnisse und das internationale Netzwerk’ aus und betreut Unternehmen der Schifffahrtsbranche, wie Reedereien, Schiffsmanager und Werften, zu allen Themen des maritimen Wirtschaftsrechts, jedoch mit einem besonderen Fokus auf den Bereich Schiffsfinanzierung. Maren Brandes vertrat einen Insolvenzverwalter zunächst außergerichtlich, dann im Arbitrageverfahren, im Zusammenhang mit ausstehender Charter-Hire eines Schiffseigners und Clemens Hillmer begleitete Berenberg bei der Übernahme eines Schiffdarlehenportfolios mit einem Gesamtwert von $300 Millionen von The Royal Bank of Scotland; er assistierte ebenfalls KKR Credit beim Erwerb eines Schifffahrtskreditportfolios der NORD/LB mit einem anfänglichen Gesamtwert von $1,5 Milliarden. Außerdem beriet Christian Finnern, der durch ‘ausgeprägte Branchenkenntnisse, einen pragmatischen Rechtsberatungsansatz und stets qualifizierte Ergebnisse’ besticht, ZEABORN beim Erwerb der Rickmers Linie.

Sehr gute Beratungsleistung’ und ‘vertiefte Expertise’ sind kennzeichnend für Remé Rechtsanwälte, die sich ausschließlich auf See- und Schifffahrts-, Transport-, Versicherungs- und maritimes Arbeitsrecht spezialisieren. Ingo Gercke, der für seine ‘hohen Fachkenntnisse und sein sehr lösungsorientiertes Arbeiten’ hervorgehoben wird, fungiert regelmäßig als Schiedsrichter und weist eine besondere Expertise bei streitigen Fällen auf; zuletzt wurde er in einem Schiedsverfahren nach der Havarie der M/S Sol Do Brasil nach einem Werftaufenthalt tätig, vertritt zudem die Ladungsinteressenten und Spediteure nach dem Sinken der M/S MOL COMFORT und führt für diese Mandanten ebenfalls Regress gegen die Bauwerft aus Produkthaftungsgesichtspunkten. Der ‘sehr versierte’ Christoph Singer, der wie ‘ein Schweizer Uhrwerk funktioniert, verfolgte bergerechtliche Ansprüche gegenüber Schiff und Ladung nach dem Brand der CCNI Arauco. Und ein weiteres Großmandat, das dem Team erheblichen Arbeitsaufwand bescherte, war die Pleite der koreanischen Hanjin Reederei, die zu zahlreichen Haftungsfällen aufgrund von Transportschäden führte.

Die Traditionskanzlei Segelken & Suchopar berät an den Standorten Hamburg und Berlin zum gesamten Spektrum see- und schifffahrtsrechtlicher Belange, zu seeversicherungs- und seekaskorechtlichen Fragestellungen sowie im Seehandels- und Binnenschifffahrtsrecht. Man ist überwiegend in streitigen Fällen aktiv und betreut ausschließlich die Ladungsseite; vor allem Regressansprüche namhafter deutscher Versicherer in Folge von Schiffshavarien oder Reedereiinsolvenzen sorgten zuletzt für ein erhöhtes Mandatsaufkommen. Das Mandantenportfolio umfasst neben Transport-, Speditions- und Logistikunternehmen auch namhafte deutsche Versicherungsunternehmen. Der ‘sehr erfahrene’ Thomas Wanckel und Heiko Saur, der besonders oft bei binnenschifffahrtsrechtlichen Belangen mandatiert wird, sind die Schlüsselfiguren der Praxis; geschätzt wird ebenso die Expertise von Thomas Mälzer und Jan Albers.

Corvel LLP bietet ein umfassendes Beratungsspektrum für Unternehmen der maritimen Wirtschaft: Die Beratung bei Schiffbau- und Zulieferverträgen wird von dem Team genauso abgedeckt wie der An- und Verkauf, sowie die Registrierung von Schiffen. Außerdem betreut man regelmäßig Schiffsfinanzierungen, den An- und Verkauf von Kreditportfolien und die Umstrukturierung von Kreditverträgen und vertritt Mandanten ebenfalls in gerichtlichen Streitigkeiten und Schiedsverfahren. Auch Mandanten aus dem Bereich der Offshore-Energie finden sich im Portfolio der Sozietät wieder: So beriet Sven Schubert ein deutsches Energieversorgungsunternehmen zu einem Turbinenliefervertrag für einen 400 MW Offshore-Windpark und Nicoletta Kröger unterstützte ein Bieterkonsortium bei der Ausarbeitung eines Rahmenvertrags mit einem Netzbetreiber im Zusammenhang mit dem Bau einer Offshore-Umspannplattform. Die Kanzlei kündigte außerdem die Verstärkung durch Jan Backhaus von Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbB im Dezember 2017 an.

Full-Service-Kanzlei Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt die Belange von Schiffseigentümern, Charterern, Werften und Investoren in allen Bereichen des maritimen Wirtschaftsrecht: so werden Schiffsbauverträge, Charterverträge, sowie alle Aspekte des Schiffsan- und Verkauf von dem sechsköpfigen Team betreut. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Schiffsfinanzierungen und Sanierungs- und Restrukturierungsprojekten sowie bei Offshore-Projekten. Benjamin Hub assistierte MPC beim Verkauf der acht Schiffe umfassenden M-Star-Flotte an ein asiatisches Finanzkonsortium und beriet mehrere nationale und internationale Schiffseigentümer und Insolvenzverwalter beim An- und Verkauf von 50 Seeschiffen. Der streitige Bereich wird von Florian Schulz abgedeckt; er verteidigte zuletzt deutsche Emmissionshäuser gegen Prospekthaftungsklagen von Anlegern bezüglich Schiffsfonds sowie Anfechtungsklagen gegen Gesellschafterbeschlüsse.

Die international ausgerichtete Großkanzlei Norton Rose Fulbright berät zu allen Themen der maritimen Wirtschaft, einschließlich des See- und Schifffahrtsrechts. Of-Counsel Axel Boës ist der Spezialist für Ladungsschäden; er vertrat AlfaStrakhovanie in mehreren Schiedsverfahren bezüglich des Deckungsschutzes einer P&I-Versicherung. Fälle im Schiffsfinanzierungsbereich werden regelmäßig von Timo Noftz, der die deutsche Schifffahrtspraxis leitet, übernommen: So beriet er beispielsweise ein deutsches Finanzinstitut bei der Refinanzierung und dem Verkauf einer vercharterten Flotte.

Taylor Wessing betreut namhafte Werften, Zulieferer und Reedereien zu allen Belangen des maritimen Wirtschaftsrechts. Praxisgruppenleiter Michael Baumhauer berät regelmäßig Yachteigner sowohl bei Yachtbauverträgen, als auch bei der Geltendmachung von Ansprüchen aufgrund von Mängeln. Zudem wurde die HCI Capital von Oliver Kirschner bei dem Erwerb sämtlicher Kommanditanteile der Ernst Russ GmbH & Co. KG, der Peter Döhle Schifffahrts-KG und der MS Cordula Schifffahrtsgesellschaft unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Beratung im Bereich Offshore Wind: Hier übernahm Janina Pochhammer das Claimsmanagement für Windenergieanlagenhersteller Senvion für einen deutschen Offshore-Windpark.


Transportrecht

Tabellenverzeichnis

  1. Transportrecht
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1

Namen der nächsten Generation

  1. 1

Umfasst die Beratung zu Fragen des Personenverkehrs und Warentransports.

Full-Service-Kanzlei Arnecke Sibeth agiert mit einem starken Fokus auf das Transportrecht und berät nationale und internationale Unternehmen zudem an der Schnittstelle zum Versicherungs-, öffentlichen und Gesellschaftsrecht. Das Team um die renommierten Praxisgruppenleiter Holger Bürskens und Ulrich Steppler zählt Logistikunternehmen wie FedEx zu seinen Dauermandanten. Über eine besondere Expertise verfügt man im Bereich Luftverkehrsrecht; hier werden regelmäßig Fluggesellschaften vertreten. Zuletzt vertrat man American Airlines bei luftverkehrsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Fusion mit US Airways in Deutschland und vertrat Emirates im Rahmen von Fluggasbeschwerden. Das europäische Verpackungsunternehmen Deufol wird bei allen Angelegenheiten des Transport- und Lagerrechts betreut. Das Mandantenportfolio umfasst außerdem diverse mittelständische Speditionen und Bahndienstleister. Katja Brecke wurde zur Partnerin ernannt.

Blaum Dettmers Rabstein ist nicht nur im See- und Schifffahrtsrecht visibel, sondern betreut seine Mandanten auch umfassend in den Bereichen Land-, Luft-, und Schienentransport sowie Binnenschifffahrt. Besonders oft wird man bei streitigen Angelegenheiten mandatiert; die Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen aus See- und Landtransportschäden ist eines der Hauptgeschäftsfelder. Zudem berät man zu Logistikprojekten, Infrastrukturprojekten sowie im Zusammenhang mit dem Terminalbetrieb an deutschen und ausländischen Seehäfen. Das Mandantenportfolio umfasst Frachtführer, Reedereien, Spediteure und Versicherer sowie Terminalunternehmen. Auch Industrie- und Handelsunternehmen mandatieren die Sozietät, die in Hamburg, Bremen und München ansässig ist, regelmäßig. Der renommierte Seehandels-, Transport- und Speditionsrechtler Kay Uwe Bahnsen sowie Axel Henriksen, der an der Schnittstelle zum Handels- und Gesellschaftsrecht beratend tätig wird, werden empfohlen.

Die Transport- und Seerechtsboutique Remé Rechtsanwälte besticht durch ‘ausgezeichnete Kenntnisse der Transport- und Versicherungsbranche’ sowie ‘kurze Antwortzeiten und eine Hands-On-Mentalität’. Das fünf Partner umfassende Team zählt diverse nationale und internationale Logistikunternehmen und Transportversicherer zu seinen Mandanten, die man auf dem gesamten Spektrum transportrechtlicher Fragen, sowie bei Schadensfällen auf wechselnden Transportträgern berät. Ingo Gercke, der sich durch ‘sehr gute Prozessführung und hervorragende Beratung’ auszeichnet, wird regelmäßig als Schiedsrichter in see- und transportrechtlichen Streitigkeiten nominiert und verteidigte zuletzt einen Spediteur gegen die Klage eines fleischproduzierenden Unternehmens nach einem Transportschaden; Jobst von Werder verteidigte eine Reederei gegen Regressansprüche nach einem Ausfall der Hauptmaschine; und der für seine ‘analytischen Fähigkeiten’ geschätzte Christoph Singer übernahm die rechtliche Betreuung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Schadensabwicklung nach der Kollision der M/S Jork Reliance mit einer Schleuse.

Die in Hamburg und Berlin ansässige Boutique Segelken & Suchopar berät umfassend in den Bereichen Fracht- und Transportrecht und genießt außerdem aufgrund ihrer Tätigkeit in versicherungsrechtlichen Fällen einen guten Ruf; so wird das Team oftmals in Regressfällen nach großen Schiffshavarien sowie hinsichtlich der Gestaltung von Versicherungspolicen mandatiert. Für Versicherungsnehmer erstellt man zudem regelmäßig Logistik- und Charterverträge und neben namhaften deutschen Versicherungsunternehmen zählt man ebenso Transport-, Speditions- und Logistikunternehmen zu seinen Mandanten. Eine besondere Expertise weist man ebenso bei der Beratung von Großverladern bei der Gestaltung von Rahmenverträgen auf. Heiko Saur wird inbesondere aufgrund seiner Expertise im Versicherungshaftungs- und Handelsrecht anerkannt und auch der ‘sehr erfahrene’ Thomas Wanckel wird empfohlen.

Die hochspezialisierte Boutique Advos Rechtsanwälte unterstützt mit seinem sechsköpfigen Team, das sich auf die Standorte Düsseldorf und Frankfurt verteilt, zahlreiche nationale sowie internationale Transportunternehmen und Versicherer. Es werden alle Fragen rund um das Straßengüter-, Eisenbahn-, Luftfracht-, sowie See- und Binnenschifffahrtsrecht behandelt. Weitere Schwerpunkte der Sozietät liegen im Speditionsrecht, in dessen Rahmen sich das Team mit Speditionskooperationen, Zollfragen und der Abwehr von Schadensersatzansprüchen befasst, sowie im Logistikrecht, das die Entwicklung und Umsetzung von Logistikprojekten umfasst. Carsten Bennera und Jürgen Temme werden empfohlen.

Dabelstein & Passehl Rechtsanwälte PartGmbB deckt alle Bereiche des Land- und Lufttransportrechts, sowie des See- und Schifffahrtsrechts ab. Man berät regelmäßig Speditionsund Logistikunternehmen, sowie Transportversicherer bei allen transportrechtlichen Fragen und unterstützt sowohl nationale wie auch internationale Unternehmen bei der Optimierung von Transport- und Logistikprozessen. Auch die Ausarbeitung von multimodalen Transport-, Lager- und Logistikverträgen sowie die Regressführung gehören zum Tätigkeitsbereich der Sozietät. Einen weiteren Schwerpunkt, neben dem See- und Schifffahrtsrecht, bildet der Bereich Luftfahrt; hier übernimmt man Waren-, Haftpflicht-, Personen- und Kaskoschäden und berät bei Flugzeugan- und Verkäufen. Empfohlen werden Marco Remiorz und Olaf Hartenstein.

Die Full-Service Kanzlei Heussen betreut vor allem vom Stuttgarter Standort aus eine vorrangig aus Unternehmen der Automobil-, Pharma-, Textil- und Lebensmittelbranche bestehende Mandantschaft umfassend zu allen Themen des Warentransports. In jüngsten Highlights beriet Praxisgruppenleiter Marcus Schriefers gemeinsam mit Michaela Schwuchow ein international tätiges Einzelhandelsunternehmen und seine Tochtergesellschaften bei Auseinandersetzungen mit Transportdienstleistern und der Geltendmachung von Temperaturschäden und ein weiteres Highlight für das vier Partner starke Team ist die Betreuung eines großen deutschen Automobilherstellers; die Ausarbeitung von Transportrahmenverträgen, Containerverträgen und Multi-Carrier-Verträgen werden für diesen Mandanten genauso übernommen, wie die Geltendmachung von Seefrachteinsprüchen und die Dauerberatung zu allen Bereichen der Transportabwicklung.


Pressemitteilungen

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    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
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    The mobile payments industry is developing rapidly. Increasingly integrated within the global economy, the ability to make mobile payments brings traditional players in the payments industry (such as financial institutions operating as merchant acquirers) together with retailers, mobile network operators (MNO) and other technology suppliers.
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    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
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     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
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  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .

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