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Deutschland > Arbeitsrecht > Marktüberblick

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Wie bereits in den Vorjahren ist das Arbeitsrecht stark von gesetzlichen Änderungen geprägt. Diese umfassen unter anderem die neue Datenschutzregelung, das Betriebsrentenstärkungsgesetz und das Entgeldtransparenzgesetz. Zudem bringt die Überarbeitung der Institutsvergütungsverordnung und die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes den meisten Kanzleien einen erheblichen Arbeitsaufwand.

Am 25. Mai 2018 trat die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Das Bundesdatenschutzgesetz wird damit weitgehend ersetzt. Die Unternehmen, die mit zahlreichen personenbezogenen Daten umgehen, sind in erster Linie davon betroffen. Dies löste  schon vor dem Inkrafttreten großen Beratungsbedarf aus: Arbeitsverträgen mussten geändert, Einwilligungserklärungen eingeholt und Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge umgestaltet werden.

Unverändert viel Beschäftigung bringt Kanzleien zudem das Thema Vergütung. Die Überarbeitung der Institutsvergütungsverordnung, die im August 2017 beschlossen wurde, ruft großen Bedarf nach Begleitung im Finanzsektor hervor. Ziel der Beratung ist unter anderem die Gestaltung von neuen Vergütungssystemen und insbesondere die Vergütung von Führungskräften an der Schnittstelle zum Compliance-Bereich.

Weiterhin ein Trendthema stellt der Fremdpersonaleinsatz dar. Infolge der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im April 2017 sind die Fragen des Drittpersonaleinsatzes, der Werkverträge und der Scheinselbstständigkeit starke von den Behörden aufgegriffene Schwerpunkte. Auch hier berichten Kanzleien von einer verstärkten Nachfrage nach Beratung.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft trat, sowie das im März 2017 inkraftgetretene Entgeldtransparenzgesetz lösten erhebliche Veränderungen aus. Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung wurde die Änderung der Versorgungsysteme zum Kernfokus, während die Auskunfts- und Reportingpflichten bezüglich der Entlohnung von Arbeitnehmern eine Herausforderung für die Unternehmen darstellt.

Abseits dieser Gesetzesänderungen gewannen auch weitere Themen zunehmend an Bedeutung: Das immer wiederkehrende Thema der Digitalisierung wirft weiterhin viele Fragen im Arbeitsrecht auf. Das mobile Arbeiten, die Änderungen der Geschäftsmodelle und die damit verbundenen Restrukturierungen stehen hierbei im Mittelpunkt der Beratung.

Nicht zuletzt war im letzten Jahr die Brexit-Entscheidung ein brennendes Thema. Vorgängig zum geplanten Austritt des Vereinigten Königreiches bauen Unternehmen ihre Präsenz in Deutschland als alternativen Standort aus und ziehen Kanzleien bezüglich des Führens ihrer europäischen Geschäftstätigkeit zu Rate.

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