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Deutschland > Bank- und Finanzrecht > Finanzmarktaufsicht

Redaktionelle Abschnitte

Tabellenverzeichnis

  1. Finanzmarktaufsicht
  2. Fintech
  3. Führende Namen
  4. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Dirk Bliesener - Hengeler Mueller
    • Alexander Glos - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thomas Paul - Hengeler Mueller
    • Gunnar Schuster - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Frank Schäfer - SERNETZ • SCHÄFER
    • Andreas Steck - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Alexander Behrens - Allen & Overy LLP
    • Markus Benzing - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Andreas Dehio - Linklaters
    • Christian Schmies - Hengeler Mueller
    • Frederik Winter - Linklaters

Freshfields Bruckhaus Deringer deckt eine breite Palette aufsichtsrechtlicher Themen ab, was nicht zuletzt einer engen Kooperation unter den Gesellschaftsrechts-, Beihilfe sowie Bank- und Finanzrechtteams geschuldet ist. Zuletzt fokussierte man sich verstärkt auf aktuelle marktrelevante Themen wie Brexit, die Bankenunion und FinTech. So betreut man beispielsweise einige Banken bei der Restrukturierung des europäischen Geschäfts im Zuge des Brexit sowie anderen zugehörigen Auswirkungen. Im FinTech-Segment beriet Gunnar Schuster ein großes deutsches Unternehmen beim Aufbau einer E-Geld-basierten Zahlungsplattform, die zunächst in Deutschland und anschließend auf europäischer und internationaler Ebene eingeführt werden soll. Als Beispiel für die starke interne Vernetzung gilt zudem die Beratung der HSH Nordbank, der Alexander Glos teamübergreifend bei bankaufsichts-, gesellschafts- und beihilferechtlichen Fragestellungen zur Seite stand. Außerdem beriet er einen Mandanten zur Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD 2), während man auch die Deutsche Bank bei der Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) unterstützte. Die DVB Bank ist ebenso Teil des Mandantenportfolios und wird fortlaufend von Glos und Thomas Emde beraten. Markus Benzing wird ebenfalls empfohlen.

Bei Hengeler Mueller liegen die Schwerpunkte neben transaktionsbegleitenden Themen auf der laufenden Beratung von Banken und Finanzdienstleistern zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen wie der Kapitaladäquanzverordnung (CRR), der Eigenkapitalrichtlinie (CRD IV) und MiFID II sowie zu paneuropäischen Zahlungssystemen und automatisierten Clearingstellen. Zudem setzt das Team verstärkt Akzente auf die Beratung von Brexit-Themen, einschließlich Restrukturierungsmaßnahmen und der Gründung von vollständig lizenzierten Tochtergesellschaften beziehungsweise Niederlassungen in Deutschland. Zu den Highlights zählten Dirk Blieseners Betreuung der Commerzbank und der Hypothekenbank Frankfurt bei der Übertragung von Bankportfolios durch die Ausgliederung auf eine GmbH mit unmittelbarem Formwechsel in eine KG und Christian Schmies' Betreuung von Deutsche Asset Management Investment bei der weltweiten Koordination der Übertragung von Vermögenswerten und -anteilen in eine neue vom Mandanten verwaltete Fondsstruktur. Zudem beriet er ein deutsches Kreditinstitut bei der Umsetzung der EU-Benchmark-Verordnung und eine große deutsche Einzelhandelskette bei der Umsetzung von PSD 2 in Bezug auf Geschenk- und Gutscheinkarten. Advent International und die BAWAG Group zählen ebenfalls zu den Mandanten. Thomas Paul wird im Investment-Aufsichtsrecht empfohlen. Senior Associate Michael Born stieg im August 2018 bei Norton Rose Fulbright als Of Counsel ein.

Linklaters verfügt über breite Beratungskapazitäten mit Bezug auf Brexit, M&A und Umstrukturierungsmaßnahmen sowie versicherungsaufsichtsrechtliche Fragen und FinTech, und vertritt Mandanten in Ermittlungsverfahren. Andreas Dehio, dessen Schwerpunkt in der Beratung von Finanzinstituten bei aufsichtsrechtlichen Untersuchungen und Krisenmangement-Themen sowie bei M&A-Transaktionen liegt, beriet den Aufsichtsrat der Deutschen Bank bei aufsichtsrechtlichen Untersuchungen und Rechtsstreitigkeiten sowie zum Abschluss von Vergütungsvergleichen mit zehn ehemaligen und einem amtierenden Vorstandsmitglied. Zudem beriet er gemeinsam mit dem Gesellschaftsrechtsteam die Deutsche Börse zu Fragestellungen betreffend das Partnerschaftsprogramm der Eurex Clearing und zusammen mit Praxisgruppenleiter Andreas Steck betreute er den geplanten Zusammenschluss mit dem London Stock Exchange. Als wichtiges Restrukturierungsmandat ist die Begleitung von HSH Beteiligungs Management und HSH Finanzfonds zu nennen: Man berät den Mandanten einschließlich der Stadt Hamburg, des Landes Schleswig-Holstein und hsh portfolio-management weiterhin bei Fragestellungen zur Privatisierung der HSH Nordbank, bei diversen aufsichtsrechtlichen Compliance-Themen sowie bei der Struktur der Unternehmensführung. Im Versicherungsaufsichtsrecht beriet Frederik Winter Athora beim Kauf von Aegon Ireland und den aufsichtsrechtlichen Implikationen dieser Transaktion für die Versicherungsgruppe.

Allen & Overy LLP versteht es die aufsichtsrechtliche Expertise mit den kapitalmarktrechtlichen Kompetenzen der Kanzlei zu verbinden. So berät man regelmäßig zu produktaufsichtsrechtlichen Anforderungen für Finanzprodukte, insbesondere Derivate, Verbriefungen und anderen strukturierten Finanzierungen sowie Wertpapiertransaktionen. Ebenso zu den Stärken des Teams zählen Beratungsmandate mit Brexit-Bezug, Lizenzverträge und die Begleitung von Transaktionen, die eine Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) erfordern. Als transaktionsbegleitendes Highlight betreute Alexander Behrens den US-amerikanischen Finanzinvestor Cerberus Capital Management beim Erwerb eines Non-Performing-Loan-Portfolios (NPL-Portfolio) von der HSH Nordbank, während er ein Finanzinstitut aus dem Automobilsektor bei der Implementierung von PSD 2 begleitete und mehrere internationale Banken und Investmentfirmen bei diversen Lizenzbewerbungen für eine Niederlassung in Frankfurt betreute. Gemeinsam mit Martin Scharnke beriet er außerdem vier Investmentbanken bei der Geschäftsverlagerung von Derivategeschäften nach Frankfurt am Main. Mandate zum produktbezogenen Bankaufsichtsrecht werden oftmals von Stefan Henkelmann bearbeitet. Of Counsel Frank Herring genießt hohes Ansehen im Markt. Der im Sommer 2017 zum Counsel ernannte Dennis Kunschke kündigte seinen Wechsel zu DLA Piper mit Startdatum im Dezember 2018 an.

Globale Finanzinstitute und Investoren schätzen Clifford Chances Erfahrung bei der Bearbeitung von gerichtlichen und außergerichtlichen aufsichtsrechtlichen Themen mit Bezug auf die Bankenunion und EZB-Anforderungen einschließlich Brexit-naher Fragestellungen. Im letztgenannten Segment berät Marc Benzler weiterhin einige Finanzinstitute bei der Umsetzung einer Brexit-Strategie wie Marktzugangsanforderungen und Fragen der Sitz- und Geschäftsverlegung. So begleitete man beispielsweise die Royal Bank of Canada (RBC) bei der Errichtung einer Wertpapierbank in Frankfurt, inklusive Gründung einer Holding-Gesellschaft in Luxemburg. Ebenso nennenswert ist die Betreuung von Goldman Sachs bei der Umsetzung der MiFID II-Anforderungen für den Bereich Private Wealth Management. Außerdem ist man in der Beratung von regulatorischen Derivatefragestellungen sehr erfahren und betreut hier Mandate zu den Themenbereichen Netting, Sicherheiten und Clearing wie auch im Bereich FinTech, der zu einigen Mandatierungen von Investoren und Banken bei Geschäftsmodellen und Erlaubnisfragen führt.

Das 'praxisorientierte Team' von Hogan Lovells International LLP punktet mit der kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtlichen Schnittstellenkompetenz, die zu regelmäßigen Mandatierungen mit Bezug auf die Regulierung von Finanzinstrumenten führt. Zudem umfasst die EU-aufsichtsrechtliche Expertise des Teams Themenblöcke wie MiFID II sowie die begleitende Verordnung MiFIR, die Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIPs) und die Benchmark-Verordnung (BMR). Gemeinsam mit dem Londoner Büro werden zudem vermehrt Brexit-nahe Mandate bearbeitet, während bei FinTech-Angelegenheiten und Themen mit US-Sanktionsbezug auch andere Büros hinzugezogen werden. Diese breite Aufstellung ermöglicht es der Praxis Kredit-, Einlagen-, Finanzdienstleistungs-, E-Geld- und Zahlungsinstitute rundum zu beraten: von der Planung und Gründung über die Entwicklung aufsichtsrechtskonformer Produkte bis hin zur Umstrukturierung und Abwicklung. Zu den jüngsten Highlights zählen Richard Reimers Betreuung des Bundesverbands der Zahlungsinstitute (BVZI) bei der Erarbeitung eines Branchenstandards für die Dokumentation zur IT-Sicherheit für Zahlungsdienstleister nach PSD 2 und Jochen Seitzs Beratung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) bei MiFID II- und MiFIR-Themen. Neben Seitz schlossen sich Ende 2017 auch Peter Maier und Counsel Markus Brusch dem Team an; beide waren zuvor bei Mayer Brown LLP. Tim Brandi wird empfohlen. Verena Ritter-Döring wechselte Ende 2017 zu Curtis, Mallet-Prevost, Colt & Mosle LLP.

Latham & Watkins LLP agiert vor allem an der Schnittstelle zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht und den Bereichen M&A und FinTech und kann somit auf einen breiten Mandantenstamm aus dem Finanzsektor verweisen, der das Team regelmäßig mit Initial Coin Offering (ICO)- und FinTech-basierten Fragestellungen mandatiert wie auch bei allgemeinen finanzmarktaufsichtsrechtlichen Compliance-Themen. Basierend auf dieser Expertise beriet Axel Schiemann beispielsweise DMarket bei einem ICO zur Finanzierung der Entwicklung eines dezentralen Marktplatzes für den Handel mit virtuellen Assets auf mehreren Spielplattformen und zusammen mit Markus Krüger beriet er das chinesische Internet-Unternehmen Tencent bei der internationalen Einführung seines Produkts WeChat Payments. Letzteres beinhaltete aufsichtsrechtliche Fragen, Compliance-Aspekte und Vereinbarungen mit lokalen Partnern. Gemeinsam mit dem Gesellschaftsrechtsteam betreut er außerdem CrossLend bei laufenden aufsichtsrechtlichen Fragestellungen mit Bezug auf die marktbasierte Kreditvergabeplattform des Unternehmens. Im Transaktionssegment beriet man Apollo Global Management bei regulatorischen Fragestellungen im Zusammenhang mit einer indirekten Akquisition einer Beteiligung an der Oldenburgischen Landesbank durch die Bremer Kreditbank.

Das 'sehr schnelle, pragmatische und verlässliche' Team von White & Case LLP verfolgt eine EU-weite Ausrichtung und gilt als gute Adresse für diverse regulatorische Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Bankenunion und der EZB einschließlich Brexit-verbundener Fragestellungen, zu denen man in- und ausländische Banken und Bankenverbände berät. Für das letztgenannte Segment wie auch den Bereich EZB-Aufsicht ist der empfohlene Henning Berger in Berlin die zentrale Ansprechperson; er vertritt Mandanten auch vor deutschen und europäischen Gerichten. So vertrat er beispielsweise die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die VR-Bank Rhein-Sieg in jeweils zwei Pilotverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg gegen die neue europäische Bankenabgabe, die 2016 und 2017 vom europäischen Single Resolution Board (SRB) erhoben wurde. Daneben ist man in der Beratung zu Einlagensicherungssystemen, der technologischen Transformation des Bankenbereichs und der Bankenabwicklungen aktiv und betreut Finanzinstitute und deren Anteilseigner bei regulatorischen Themen im Zuge von M&A-Transaktionen und internen Umstrukturierungen. Im Technologiesegment berät man mehrere deutsche und europäische Banken bei aufsichtsrechtlichen Fragestellungen betreffend die Beschaffung von IT-Cloud-Lösungen und betreute jüngst diverse deutsche Kreditinstitute bei Prüfungen des IT-Bereichs durch die EZB beziehungsweise die BaFin. Außerdem beriet man ein deutsches Kreditinstitut zur Benchmark-Verordnung und deren Implementierung. Martin Weber wurde im Dezember 2017 in Berlin zum Local Partner ernannt. Andreas Wieland verlor man jedoch im Oktober 2018 an KPMG Germany.

Die Praxis von GSK Stockmann befindet sich unter der Leitung der in München ansässigen Partner Robert Kramer und Timo Bernau und kann auf eine breite Beratungspalette verweisen, die Themenfelder wie digitale Zahlungen, Crowdfunding, die EU-Kapitalmarktunion, Brexit und Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen einschließt, während man auch regelmäßig transaktionsbegleitend agiert. Gemeinsam mit dem Corporate-Team berät Peter Scherer einen Mandanten bei finanzaufsichtsrechtlichen Belangen im Bezug auf Bitcoins einschließlich eines Lizenzverfahrens mit der BaFin sowie ein Wertpapier- und Forex-Handelshaus bei WpHG- und WpÜG-Anforderungen betreffend Aktiengeschäfte. Unter laufender Beratung zu bankaufsichts- und bankvertragsrechtlichen Fragen befindet sich zudem eine Kreditkarten-Interessensgemeinschaft, die Markus Escher und Local Partnerin Daniela Eschenlohr unter anderem bei Fragestellungen zur Umsetzung von PSD 2 und dem deutschen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz zu Rate zieht. Oliver Glück in München und Harald Feiler, der im Januar 2018 in Frankfurt zum Counsel ernannt wurde, gehören ebenfalls dem Kernteam an.

Als Reaktion auf zunehmende regulatorische Anforderungen im Finanzsektor richtete Noerr im Januar 2018 eine Financial Services Regulation-Praxis ein, die sich schwerpunktmäßig der Beratung der Themenfelder Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz einschließlich FinTech, Finanzregulierungs- und AML-Compliance sowie allgemeinen bankaufsichtsrechtlichen Problemstellungen verschreibt, während man auch als gute Adresse für transaktionsbegleitende Beratung gilt. Als signifikantes Beispiel für das letztgenannte Segment gilt die Betreuung des europaweit tätigen Immobilieninvestors ActivumSG bei der Übernahme der Fairvesta-Gruppe von der Familie Knoll einschließlich angrenzender regulatorischer Aspekte. Jens Kunz, der die Praxis gemeinsam mit Thomas Heitzer leitet, betreute zudem einen Anbieter von Softwarelösungen bei PSD 2-Fragestellungen einschließlich der Vertretung gegenüber der BaFin, während man in einem anderen umfassenden Mandat Audi Business Innovation praxisübergreifend bei der Gründung und Einführung einer europaweit agierenden Online-Plattform zur Kfz-Vermietung begleitete, was unter anderem die Aufstellung von PSP-Verträgen mit Zahlungsanbietern inkludierte. Torsten Fett wird auch empfohlen.

Das 'erfahrene' Team von SERNETZ • SCHÄFER 'kommt schnell zum Kern des Problems und findet praxisgerechte Lösungen', die man von Düsseldorf und München aus für einen Mandantenstamm bestehend aus Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Industrieunternehmen, Private Equity-Fonds, Börsen und Family Offices erarbeitet. Der bayerische Standort mit Ferdinand Kruis ist insbesondere für die Prozesserfahrung am Markt bekannt, während man sich in Düsseldorf vorrangig Beratungsmandaten widmet. Das Spektrum umfasst Mandatierungen zu den Themen Zahlungsdiensterecht, Kapitalausstattung und Brexit sowie zunehmend auch die aufsichtsrechtliche Begleitung bei Bankkäufen beziehungsweise Käufen von im Finanzsektor regulierten Unternehmen. Zudem befindet sich die Praxisleitung mit Frank Schäfer in Düsseldorf, zu dessen Team auch Peter Balzer, Jörg Mimberg und Thomas Eckhold gehören. Letzterer 'überzeugt durch seine praxisgerechte, sehr fundierte und lösungsorientierte Beratung und hat ein außerordentliches taktisches Gespür'. Thorsten Voß schloss sich der Praxis im Juli 2017 von WTS an, verließ die Kanzlei allerdings bereits im Februar 2018 wieder, um einer Lehrstelle nachzugehen.

Das wachsende Team von Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  gewinnt zunehmend an Marktsichtbarkeit und das nicht zuletzt durch die Eröffnung des Berliner Büros im Mai 2018, das unter der Leitung von Susanne Grohé steht. Sie hatte vor ihrem Wechsel in die Kanzlei im Juni 2017 eine Inhouse-Rolle inne und verstärkte die Expertise des Teams in den Bereichen Payment und FinTech. So betreut man schwerpunktmäßig IP- und IT-Dienstleister, Zahlungsinstitute und Start-ups bei Erlaubnisverfahren nach dem neuen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), BaFin-Registrierungen, geldwäscherechtlichen Fragestellungen und allgemeinen aufsichtsrechtlichen Themen. Peter Frey, der gemeinsam mit Christian Walz die Praxis von München aus leitet, betreute beispielsweise LogPay Financial Services bei der Beantragung einer Erlaubnis nach dem ZAG zur Herausgabe der LogPay Card und beriet Wirecard Bank bei der Kooperation mit der ReiseBank zum Smartphone-basierten Konto bankomo.

Das Team von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP setzt seine regulatorische Expertise vor allem für Banken und Finanzdienstleister im Rahmen von Transaktionen ein und berät hier regelmäßig zu hybriden Eigenkapitalprodukten, einschließlich der Entwicklung diverser Transaktionsstrukturen, und Anleihe- und Pfandbriefemissionen. So beriet Gabriele Apfelbacher beispielsweise Amundi bei aufsichtsrechtlichen Themen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Fondsgesellschaft Pioneer Investment von UniCredit. Zudem betreut man den Mandantenstamm bei aufsichtsrechtlichen Compliance-Themen, Fragen die sich auf den einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus (SSM) und einheitlichen Bankenabwicklungsmechanismus (SRM) beziehen sowie bei der Gründung und Umstrukturierung von Finanzinstituten und der Errichtung von Zweigniederlassungen. Dies beinhaltet Mandatierungen zu regulatorischen Fragestellungen betreffend die Erbringung von Bank- und Finanzdienstleistungen in Deutschland sowie MiFID II-Fragen und Brexit-Themen. Im Februar 2018 verstärkte man sich durch den Zugang von Senior Counsel Christof von Dryander, der zuvor als globaler Co-General Counsel bei der Deutschen Bank tätig war. Thomas Kopp und Ward Greenberg gehören ebenfalls zu den zentralen Figuren der Praxis.

CMS deckt eine breite Palette aufsichtsrechtlicher Themen ab, wodurch man regelmäßig von Banken und Finanzdienstleistern zu Gruppenstrukturierungs- und -gründungsthemen, der Lizenzierung von Instituten, Fragestellungen mit Brexit-Bezug und BaFin-Verwaltungsverfahren mandatiert wird. Besondere Expertise legt man hier im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen an den Tag, wie man auch anhand der Beratung der VTB Gruppe unter Beweis stellen konnte: Man betreute die Gruppe bei regulatorischen Themen, einschließlich Verhandlungen mit unter anderem der BaFin und der Deutschen Bundesbank, betreffend die grenzüberschreitende Verschmelzung ihrer europäischen Aktivitäten. An der Federführung stand die im Januar 2018 zur Partnerin ernannte Andrea München, die gemeinsam mit Joachim Kaetzler die Praxis leitet.

Im Vordergrund der Mandatsarbeit standen bei Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH während des Recherchezeitraums 2017/ 2018 vor allem Mandatierungen von in- und ausländischen Großbanken, Privatbanken, Vermögensverwaltern und FinTech-Start-ups sowie Industrieunternehmen, die sich um die Themenblöcke Brexit und FinTech sowie die Umsetzung von MiFID II und PSD 2 drehten. Im Rahmen von Brexit betreut die von Mathias Hanten geleitete Praxis diverse Player der Finanzindustrie bei der Erarbeitung von Betriebsverlagerungsstrategien. Daneben betreut man ausländische Mandanten, insbesondere aus China, Indien und dem Nahen Osten, beim Eintritt in den deutschen Markt durch Institutsgründungen und -erwerbe, während der Schwerpunkt der FinTech-Beratung auf Blockchain- und Kryptowährungsfragen liegt, die man oftmals in Kooperation mit dem IT-Team bearbeitet. Jüngst beriet man einen Vermögensverwalter bei der Vertragsanpassung im Zuge der Umsetzung von MiFID II und begleitete einen Finanzdienstleister bei Erlaubnisverfahren für eine Drittstaaten-Zweigstelle. Alexander Heist in Frankfurt und Albrecht Kindler in Düsseldorf gehören ebenfalls dem Kernteam an.

Die 'erfahrene' Praxis von Gleiss Lutz berät deutsche und ausländische Banken, Finanzdienstleister sowie in- und ausländische Wirtschaftsunternehmen bei bank- und bankaufsichtsrechtlichen Fragestellungen im Rahmen von Transaktionen. So beriet der empfohlene Maximilian von Rom einen Mandanten beim Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an einer Bank einschließlich regulatorischer Themen sowie bei der Bestellung eines Aufsichtsratsmitglieds und betreute eine ausländische Unternehmensgruppe bei bankaufsichtsrechtlichen Fragen betreffend den Erwerb einer bedeutenden Beteiligung an einem deutschen Finanzdienstleistungsinstitut. Ein weiterer Mandant der Finanzindustrie wurde zu aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen beraten, während man den Aufsichtsrat der HSH Nordbank bei Umstrukturierungsmaßnahmen und der Vorbereitung auf die Privatisierung unterstützte. Komplementiert wird diese Arbeit durch Beratungsmandate zu Brexit-Umzugsstrategien, BaFin-Vertriebszulassungsverfahren und versicherungsaufsichtsrechtlichen Themen. Helge Kortz leitet das Team.

Das 'sehr gute' aufsichtsrechtliche Team von Mayer Brown LLP ist Teil der bank- und finanzrechtlichen Praxis und bewegt sich häufig an der Schnittstelle zum Kapitalmarktrecht. Mit Jochen Seitzs Wechsel zu Hogan Lovells International LLP im Oktober 2017 musste man nach dem Abgang von Alexander Behrens (jetzt bei Allen & Overy LLP) im Frühjahr 2017 einen erneuten Verlust verkraften, woraufhin die Praxis nun unter der Leitung von London-Partner Dominic Griffiths steht. In Deutschland sind Patrick Scholl und Counsel Holger Schelling die Hauptansprechpersonen, die Mandanten aus der Finanzindustrie zu Fragen betreffend MiFID II und MiFIR, der weltweiten Derivateregulierung, Benchmarks, der europäischen Bankenunion, Bankenrestrukturierungsthemen und des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) beraten. Schelling betreute die DZ Bank bei der Umsetzung von MiFID II und MiFIR und beriet eine große deutsche Bank bei regulatorischen Fragen betreffend die Erstellung einer multilateralen digitalen Vermögensmanagementplattform. Der Bundesverband deutscher Banken ist ebenfalls unter den Mandanten.

Das Team von Taylor Wessing legt besondere Expertise bei der Beratung von Auslandsbanken beim Markteintritt in Deutschland an den Tag und setzt daneben seine FinTech-Beratungskapazitäten geschickt bei der Vertretung von Mandanten in Lizenzverfahren sowie der Erschließung von Kooperationen mit etablierten Banken ein. Außerdem vertraut man in der FinTech-nahen Beratung regelmäßig auf die Unterstützung der TMT-Praxis. Zuletzt beriet man unter der Federführung von Volker Baas 3Red Trading zu einem Verfahren mit der Deutschen Börse und Eurex Exchange zu internationalen, europäischen und nationalen Vorschriften des Hochfrequenzhandels, während man in Kooperation mit der arbeitsrechtlichen Praxis auch die ACT1 Group umfassend bei regulatorischen Fragen betreffend Inkassotätigkeiten in Deutschland betreute. In einem weiteren Highlight beriet Baas gemeinsam mit Salary Partnerin Anna Izzo-Wagner Coöperatieve Rabobank bei der Einführung des Privatkundengeschäfts der Marke RaboDirect. Die Frankfurter Zweigniederlassung des niederländischen Finanzdienstleisters beriet man außerdem bei diversen regulatorischen bank- und zahlungsdienstleistungsrechtlichen Fragestellungen einschließlich Compliance-Themen. Peter Seemann leitet die Praxis von Hamburg aus.

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Rechtsentwicklungen und Neuigkeiten der führenden Anwälte in verschiedenen Jurisdiktionen. Für Beitrüge schicken Sie bitte eine Anfrage per Email an
  • China Drug Registration Regulation - Public consultation on amendment closes - March 2014

    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .
  • Walking a Tightrope in Singapore - July 2014

    The world has no borders and distance is negligible for the technologically savvy criminal. Individuals with illicit funds to launder or terrorist activities to finance can, with the latest technology, transfer high volumes of money around the globe almost instantaneously and seek to conceal the origin or the destination of the funds.
  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

    Indonesia's House of Representatives is currently considering a new draft banking bill (the Banking Bill ) which, if passed into law in its current form, will:

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