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Deutschland > Bank- und Finanzrecht

Redaktionelle Abschnitte

Marktüberblick

Der deutsche bank- und finanzrechtliche Markt wird weiterhin von den drei Themenblöcken Regulatorik, FinTech und Brexit dominiert und sorgt für einen regen Mandatsfluss für Kanzleien unterschiedlicher Ausrichtungen und Spezialisierungen. Im Januar 2018 traten zum einen die europäische Richtlinie über Märkte und Finanzinstrumente MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive II) und zum anderen PSD 2 (Payment Services Directive) in Kraft. Mit dem Ziel, eine Verbesserung des Anlegerschutzes zu schaffen sowie die Transparenz und Integrität im Wertpapierhandel zu erhöhen, beziehen sich die wesentlichen Neuerungen unter MiFID II auf eine Reform der Handelsplätze, die Erweiterung der Vor- und Nachhandelstransparenzpflichten, die Ausweitung von Meldepflichten, ein überarbeitetes Regime für Wohlverhaltensregeln bei Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und die Harmonisierung der Drittstaatenregelungen, während durch die PSD 2-Neuregelung elektronische Zahlungen bequemer, billiger und sicherer werden sollen. Der flächendeckende Roll-out der Neuregelungen stellt für viele Institute eine Herausforderung dar und beschert aufsichtsrechtlichen Praxen hohe Mandatsvolumina, worauf einige Praxen mit einem personellen Ausbau reagierten. Um dem anhaltenden Beratungsbedarf gerecht zu werden, stockte Hogan Lovells International LLP Ende 2017 das Team mit Jochen Seitz, Peter Maier und Counsel Markus Brusch von Mayer Brown LLP auf und erzielte dadurch insbesondere verstärkte Beratungskapazitäten im produktbezogenen Bankaufsichtsrecht.

Neben dem erhöhten Arbeitsaufwand für Inhouse-Teams und einem stetigen Mandatsaufkommen für Kanzleien mit starker aufsichtsrechtlicher Ausrichtung ergibt sich durch die Neuregelung im elektronischen Zahlungsbereich auch Raum für völlig neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die in der stark wachsenden FinTech-Industrie auf Nährboden stoßen. Hier befassen sich Kanzleien vermehrt mit den Themen Blockchain und Kryptowährungen, wenngleich man sich der Thematik je nach Ausrichtung von verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen nähert: Großkanzleien mit Fokus auf die Vertretung und Beratung von Banken begleiten ihren Mandantenstamm in erster Linie bei Kooperations- und Partnerschaftsschließungen mit FinTech-Unternehmen beziehungsweise bei diversen Transaktionen wie unter anderem strategischen Übernahmen. Als bekanntes Beispiel für Letzteres gilt die Beteiligung der Direktbank ING Bank an der Kreditvergleichsplattform FinCompare und die Akquisition des Kreditvermittlers Lendico. Daneben begleiten viele FinTech-Teams gemeinsam mit den jeweiligen Kollegen aus den Kapitalmarktrechtspaxen vermehrt ICOs (Initial Coin Offerings), die sich durch die zunehmende Marktetablierung von Kryptowährungen wie Bitcoin bei Anlegern einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Dieses Marktsegment bietet jedoch auch Raum für kleinere Einheiten, die durch eine gute Vernetzung in die Start-up-Szene, tiefgreifende TMT- und aufsichtsrechtliche Beratungskapazitäten sowie eine flexiblere Kostenstruktur von Unternehmen häufig bevorzugt und den Großkanzleien vorgezogen werden. Außerdem spielt Praxen mit starker Start-up-Expertise die damit einhergehende Venture Capital-Erfahrung in die Karten. Dies erweist sich als großer Vorteil, wenn man bedenkt, dass die deutsche FinTech-Branche nach dem E-Commerce-Sektor zuletzt die höchsten Wagniskapitalinvestitionen für sich verzeichnen konnte. Den Rekord verbuchte die Smartphone-Bank N26 mit der Mobilisierung eines Risikokapitals in Höhe von $160 Millionen - ein Trend, der dafür spricht, dass die Geschäftsmodelle reifer werden und die Branche in die nächste Entwicklungsphase eintritt. Gepaart mit der neuen Zahlungsdienst-Richtlinie PSD 2, die auf Kundenwunsch den Zugang für Dritte zu Bankkonten ermöglicht, wird davon ausgegangen, dass sich dadurch der Druck auf klassische Finanzinstitute weiter verschärft, wenngleich FinTech-Kreditinstitute ihre Lizenzierungsverpflichtungen oftmals durch eine Kooperation mit einer Bank nachkommen.

Darüber hinaus bedingen die restriktiveren regulatorischen Eigenkapital- und Liquiditätsanfoderungen eine facettenreiche Kreditvergabelandschaft, in der Versicherungen, Fonds und Schattenbank-Konstruktionen bei der Kreditvergabe vermehrt in die Fußstapfen von klassischen Baken treten, nicht zuletzt, da alternative Finanzierer in der Regel flexiblere Konditionen anbieten können. Daneben laufen aufgrund des günstigeren regulatorischen Umfelds viele Finanzierungslösungen über Luxemburg, was bei Kanzleien mit Fondsstrukturierungspraxen durch eine enge Verzahnung mit dem jeweiligen Luxemburger Büro und teaminternen Schwerpunktsetzungen auf Luxemburger Fondsstrukturen reflektiert wird. Neben der klassischen Fondsstrukturierung nehmen jedoch auch hier aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle in der Mandatsarbeit ein, und dies nicht zuletzt durch die Reform der Investmentbesteuerung, die im Januar 2018 in Kraft trat. Sie betrifft insbesondere Aktienfonds, Mischfonds und Immobilienfonds und verfolgt das Ziel, Steuerschlupflöcher zu schließen. Somit werden inländische und ausländische Fonds, die Dividenden ansparen oder ausschütten, nun nach derselben Systematik besteuert. In der Rechtsberatung erfordert diese Implementierung ein hohes Maß an Spezialisierung, dem die jeweiligen Teams mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen auf diverse Assetklassen wie Immobilien, Private Equity, Infrastruktur und erneuerbare Energien einerseits und auf verschiedene Fondstypen andrerseits gerecht werden.

Unter den alternativen Kreditgebern wächst vor allem die Attraktivität von Debt Funds, die im ersten Halbjahr 2018 einen Marktanteil von 48% am LBO-Markt verzeichnen konnten und insbesondere bei der Finanzierung von Buy-and-Build-Strategien bevorzugt werden. Damit bleibt der deutsche Finanzierungsmarkt kreditnehmerfreundlich. Bei Bieterverfahren äußert sich der für Anleger stetig steigende Investitionsdruck durch einen scharfen Wettbewerb, der Kanzleien zahlreiche Mandatierungen beschert, von denen neben der Finanzierungspraxis auch die Private Equity-Teams profitieren. Gleichzeitig positionieren sich Kanzleien, die traditionellerweise auf der Seite der Banken agierten, zunehmend auf Darlehensnehmerseite und bauen ihre Kapazitäten durch Neuzugänge aus. So wanderten beispielsweise Neil Weiand und Counsel Urs Lewens Ende 2017 von Allen & Overy LLP zu Linklaters, der ehemalige Clifford Chance-Kreditfinanzierungsexperte Thomas Weitkamp schloss sich Anfang 2018 Latham & Watkins LLP an und Ashurst LLP verstärkte sich Anfang 2018 durch Filip Kurkowski und den Verbriefungsspezialisten Martin Kaiser von Baker McKenzie, woraufhin Baker McKenzie Hogan Lovells International LLP im September 2018 Immobilienfinanzierungsspezialisten Patrick Mittmann abgewinnen konnte.

Nicht zuletzt beschert der bevorstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU bank- und finanzrechtlichen Teams - und insbesondere denjenigen mit standortübergreifenden und multijurisdiktionalen Kapazitäten - ein stetiges Mandatsaufkommen. Fragestellungen zu Sitz- und Geschäftsverlegung, insbesondere nach Frankfurt, stehen hier an der Tagesordnung.


Finanzmarktaufsicht

Tabellenverzeichnis

  1. Finanzmarktaufsicht
  2. Fintech
  3. Führende Namen
  4. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Dirk Bliesener - Hengeler Mueller
    • Alexander Glos - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Thomas Paul - Hengeler Mueller
    • Gunnar Schuster - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Frank Schäfer - SERNETZ • SCHÄFER
    • Andreas Steck - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Alexander Behrens - Allen & Overy LLP
    • Markus Benzing - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Andreas Dehio - Linklaters
    • Christian Schmies - Hengeler Mueller
    • Frederik Winter - Linklaters

Freshfields Bruckhaus Deringer deckt eine breite Palette aufsichtsrechtlicher Themen ab, was nicht zuletzt einer engen Kooperation unter den Gesellschaftsrechts-, Beihilfe sowie Bank- und Finanzrechtteams geschuldet ist. Zuletzt fokussierte man sich verstärkt auf aktuelle marktrelevante Themen wie Brexit, die Bankenunion und FinTech. So betreut man beispielsweise einige Banken bei der Restrukturierung des europäischen Geschäfts im Zuge des Brexit sowie anderen zugehörigen Auswirkungen. Im FinTech-Segment beriet Gunnar Schuster ein großes deutsches Unternehmen beim Aufbau einer E-Geld-basierten Zahlungsplattform, die zunächst in Deutschland und anschließend auf europäischer und internationaler Ebene eingeführt werden soll. Als Beispiel für die starke interne Vernetzung gilt zudem die Beratung der HSH Nordbank, der Alexander Glos teamübergreifend bei bankaufsichts-, gesellschafts- und beihilferechtlichen Fragestellungen zur Seite stand. Außerdem beriet er einen Mandanten zur Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD 2), während man auch die Deutsche Bank bei der Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) unterstützte. Die DVB Bank ist ebenso Teil des Mandantenportfolios und wird fortlaufend von Glos und Thomas Emde beraten. Markus Benzing wird ebenfalls empfohlen.

Bei Hengeler Mueller liegen die Schwerpunkte neben transaktionsbegleitenden Themen auf der laufenden Beratung von Banken und Finanzdienstleistern zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen wie der Kapitaladäquanzverordnung (CRR), der Eigenkapitalrichtlinie (CRD IV) und MiFID II sowie zu paneuropäischen Zahlungssystemen und automatisierten Clearingstellen. Zudem setzt das Team verstärkt Akzente auf die Beratung von Brexit-Themen, einschließlich Restrukturierungsmaßnahmen und der Gründung von vollständig lizenzierten Tochtergesellschaften beziehungsweise Niederlassungen in Deutschland. Zu den Highlights zählten Dirk Blieseners Betreuung der Commerzbank und der Hypothekenbank Frankfurt bei der Übertragung von Bankportfolios durch die Ausgliederung auf eine GmbH mit unmittelbarem Formwechsel in eine KG und Christian Schmies' Betreuung von Deutsche Asset Management Investment bei der weltweiten Koordination der Übertragung von Vermögenswerten und -anteilen in eine neue vom Mandanten verwaltete Fondsstruktur. Zudem beriet er ein deutsches Kreditinstitut bei der Umsetzung der EU-Benchmark-Verordnung und eine große deutsche Einzelhandelskette bei der Umsetzung von PSD 2 in Bezug auf Geschenk- und Gutscheinkarten. Advent International und die BAWAG Group zählen ebenfalls zu den Mandanten. Thomas Paul wird im Investment-Aufsichtsrecht empfohlen. Senior Associate Michael Born stieg im August 2018 bei Norton Rose Fulbright als Of Counsel ein.

Linklaters verfügt über breite Beratungskapazitäten mit Bezug auf Brexit, M&A und Umstrukturierungsmaßnahmen sowie versicherungsaufsichtsrechtliche Fragen und FinTech, und vertritt Mandanten in Ermittlungsverfahren. Andreas Dehio, dessen Schwerpunkt in der Beratung von Finanzinstituten bei aufsichtsrechtlichen Untersuchungen und Krisenmangement-Themen sowie bei M&A-Transaktionen liegt, beriet den Aufsichtsrat der Deutschen Bank bei aufsichtsrechtlichen Untersuchungen und Rechtsstreitigkeiten sowie zum Abschluss von Vergütungsvergleichen mit zehn ehemaligen und einem amtierenden Vorstandsmitglied. Zudem beriet er gemeinsam mit dem Gesellschaftsrechtsteam die Deutsche Börse zu Fragestellungen betreffend das Partnerschaftsprogramm der Eurex Clearing und zusammen mit Praxisgruppenleiter Andreas Steck betreute er den geplanten Zusammenschluss mit dem London Stock Exchange. Als wichtiges Restrukturierungsmandat ist die Begleitung von HSH Beteiligungs Management und HSH Finanzfonds zu nennen: Man berät den Mandanten einschließlich der Stadt Hamburg, des Landes Schleswig-Holstein und hsh portfolio-management weiterhin bei Fragestellungen zur Privatisierung der HSH Nordbank, bei diversen aufsichtsrechtlichen Compliance-Themen sowie bei der Struktur der Unternehmensführung. Im Versicherungsaufsichtsrecht beriet Frederik Winter Athora beim Kauf von Aegon Ireland und den aufsichtsrechtlichen Implikationen dieser Transaktion für die Versicherungsgruppe.

Allen & Overy LLP versteht es die aufsichtsrechtliche Expertise mit den kapitalmarktrechtlichen Kompetenzen der Kanzlei zu verbinden. So berät man regelmäßig zu produktaufsichtsrechtlichen Anforderungen für Finanzprodukte, insbesondere Derivate, Verbriefungen und anderen strukturierten Finanzierungen sowie Wertpapiertransaktionen. Ebenso zu den Stärken des Teams zählen Beratungsmandate mit Brexit-Bezug, Lizenzverträge und die Begleitung von Transaktionen, die eine Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) erfordern. Als transaktionsbegleitendes Highlight betreute Alexander Behrens den US-amerikanischen Finanzinvestor Cerberus Capital Management beim Erwerb eines Non-Performing-Loan-Portfolios (NPL-Portfolio) von der HSH Nordbank, während er ein Finanzinstitut aus dem Automobilsektor bei der Implementierung von PSD 2 begleitete und mehrere internationale Banken und Investmentfirmen bei diversen Lizenzbewerbungen für eine Niederlassung in Frankfurt betreute. Gemeinsam mit Martin Scharnke beriet er außerdem vier Investmentbanken bei der Geschäftsverlagerung von Derivategeschäften nach Frankfurt am Main. Mandate zum produktbezogenen Bankaufsichtsrecht werden oftmals von Stefan Henkelmann bearbeitet. Of Counsel Frank Herring genießt hohes Ansehen im Markt. Der im Sommer 2017 zum Counsel ernannte Dennis Kunschke kündigte seinen Wechsel zu DLA Piper mit Startdatum im Dezember 2018 an.

Globale Finanzinstitute und Investoren schätzen Clifford Chances Erfahrung bei der Bearbeitung von gerichtlichen und außergerichtlichen aufsichtsrechtlichen Themen mit Bezug auf die Bankenunion und EZB-Anforderungen einschließlich Brexit-naher Fragestellungen. Im letztgenannten Segment berät Marc Benzler weiterhin einige Finanzinstitute bei der Umsetzung einer Brexit-Strategie wie Marktzugangsanforderungen und Fragen der Sitz- und Geschäftsverlegung. So begleitete man beispielsweise die Royal Bank of Canada (RBC) bei der Errichtung einer Wertpapierbank in Frankfurt, inklusive Gründung einer Holding-Gesellschaft in Luxemburg. Ebenso nennenswert ist die Betreuung von Goldman Sachs bei der Umsetzung der MiFID II-Anforderungen für den Bereich Private Wealth Management. Außerdem ist man in der Beratung von regulatorischen Derivatefragestellungen sehr erfahren und betreut hier Mandate zu den Themenbereichen Netting, Sicherheiten und Clearing wie auch im Bereich FinTech, der zu einigen Mandatierungen von Investoren und Banken bei Geschäftsmodellen und Erlaubnisfragen führt.

Das 'praxisorientierte Team' von Hogan Lovells International LLP punktet mit der kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechtlichen Schnittstellenkompetenz, die zu regelmäßigen Mandatierungen mit Bezug auf die Regulierung von Finanzinstrumenten führt. Zudem umfasst die EU-aufsichtsrechtliche Expertise des Teams Themenblöcke wie MiFID II sowie die begleitende Verordnung MiFIR, die Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIPs) und die Benchmark-Verordnung (BMR). Gemeinsam mit dem Londoner Büro werden zudem vermehrt Brexit-nahe Mandate bearbeitet, während bei FinTech-Angelegenheiten und Themen mit US-Sanktionsbezug auch andere Büros hinzugezogen werden. Diese breite Aufstellung ermöglicht es der Praxis Kredit-, Einlagen-, Finanzdienstleistungs-, E-Geld- und Zahlungsinstitute rundum zu beraten: von der Planung und Gründung über die Entwicklung aufsichtsrechtskonformer Produkte bis hin zur Umstrukturierung und Abwicklung. Zu den jüngsten Highlights zählen Richard Reimers Betreuung des Bundesverbands der Zahlungsinstitute (BVZI) bei der Erarbeitung eines Branchenstandards für die Dokumentation zur IT-Sicherheit für Zahlungsdienstleister nach PSD 2 und Jochen Seitzs Beratung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) bei MiFID II- und MiFIR-Themen. Neben Seitz schlossen sich Ende 2017 auch Peter Maier und Counsel Markus Brusch dem Team an; beide waren zuvor bei Mayer Brown LLP. Tim Brandi wird empfohlen. Verena Ritter-Döring wechselte Ende 2017 zu Curtis, Mallet-Prevost, Colt & Mosle LLP.

Latham & Watkins LLP agiert vor allem an der Schnittstelle zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht und den Bereichen M&A und FinTech und kann somit auf einen breiten Mandantenstamm aus dem Finanzsektor verweisen, der das Team regelmäßig mit Initial Coin Offering (ICO)- und FinTech-basierten Fragestellungen mandatiert wie auch bei allgemeinen finanzmarktaufsichtsrechtlichen Compliance-Themen. Basierend auf dieser Expertise beriet Axel Schiemann beispielsweise DMarket bei einem ICO zur Finanzierung der Entwicklung eines dezentralen Marktplatzes für den Handel mit virtuellen Assets auf mehreren Spielplattformen und zusammen mit Markus Krüger beriet er das chinesische Internet-Unternehmen Tencent bei der internationalen Einführung seines Produkts WeChat Payments. Letzteres beinhaltete aufsichtsrechtliche Fragen, Compliance-Aspekte und Vereinbarungen mit lokalen Partnern. Gemeinsam mit dem Gesellschaftsrechtsteam betreut er außerdem CrossLend bei laufenden aufsichtsrechtlichen Fragestellungen mit Bezug auf die marktbasierte Kreditvergabeplattform des Unternehmens. Im Transaktionssegment beriet man Apollo Global Management bei regulatorischen Fragestellungen im Zusammenhang mit einer indirekten Akquisition einer Beteiligung an der Oldenburgischen Landesbank durch die Bremer Kreditbank.

Das 'sehr schnelle, pragmatische und verlässliche' Team von White & Case LLP verfolgt eine EU-weite Ausrichtung und gilt als gute Adresse für diverse regulatorische Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Bankenunion und der EZB einschließlich Brexit-verbundener Fragestellungen, zu denen man in- und ausländische Banken und Bankenverbände berät. Für das letztgenannte Segment wie auch den Bereich EZB-Aufsicht ist der empfohlene Henning Berger in Berlin die zentrale Ansprechperson; er vertritt Mandanten auch vor deutschen und europäischen Gerichten. So vertrat er beispielsweise die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die VR-Bank Rhein-Sieg in jeweils zwei Pilotverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg gegen die neue europäische Bankenabgabe, die 2016 und 2017 vom europäischen Single Resolution Board (SRB) erhoben wurde. Daneben ist man in der Beratung zu Einlagensicherungssystemen, der technologischen Transformation des Bankenbereichs und der Bankenabwicklungen aktiv und betreut Finanzinstitute und deren Anteilseigner bei regulatorischen Themen im Zuge von M&A-Transaktionen und internen Umstrukturierungen. Im Technologiesegment berät man mehrere deutsche und europäische Banken bei aufsichtsrechtlichen Fragestellungen betreffend die Beschaffung von IT-Cloud-Lösungen und betreute jüngst diverse deutsche Kreditinstitute bei Prüfungen des IT-Bereichs durch die EZB beziehungsweise die BaFin. Außerdem beriet man ein deutsches Kreditinstitut zur Benchmark-Verordnung und deren Implementierung. Martin Weber wurde im Dezember 2017 in Berlin zum Local Partner ernannt. Andreas Wieland verlor man jedoch im Oktober 2018 an KPMG Germany.

Die Praxis von GSK Stockmann befindet sich unter der Leitung der in München ansässigen Partner Robert Kramer und Timo Bernau und kann auf eine breite Beratungspalette verweisen, die Themenfelder wie digitale Zahlungen, Crowdfunding, die EU-Kapitalmarktunion, Brexit und Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen einschließt, während man auch regelmäßig transaktionsbegleitend agiert. Gemeinsam mit dem Corporate-Team berät Peter Scherer einen Mandanten bei finanzaufsichtsrechtlichen Belangen im Bezug auf Bitcoins einschließlich eines Lizenzverfahrens mit der BaFin sowie ein Wertpapier- und Forex-Handelshaus bei WpHG- und WpÜG-Anforderungen betreffend Aktiengeschäfte. Unter laufender Beratung zu bankaufsichts- und bankvertragsrechtlichen Fragen befindet sich zudem eine Kreditkarten-Interessensgemeinschaft, die Markus Escher und Local Partnerin Daniela Eschenlohr unter anderem bei Fragestellungen zur Umsetzung von PSD 2 und dem deutschen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz zu Rate zieht. Oliver Glück in München und Harald Feiler, der im Januar 2018 in Frankfurt zum Counsel ernannt wurde, gehören ebenfalls dem Kernteam an.

Als Reaktion auf zunehmende regulatorische Anforderungen im Finanzsektor richtete Noerr im Januar 2018 eine Financial Services Regulation-Praxis ein, die sich schwerpunktmäßig der Beratung der Themenfelder Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz einschließlich FinTech, Finanzregulierungs- und AML-Compliance sowie allgemeinen bankaufsichtsrechtlichen Problemstellungen verschreibt, während man auch als gute Adresse für transaktionsbegleitende Beratung gilt. Als signifikantes Beispiel für das letztgenannte Segment gilt die Betreuung des europaweit tätigen Immobilieninvestors ActivumSG bei der Übernahme der Fairvesta-Gruppe von der Familie Knoll einschließlich angrenzender regulatorischer Aspekte. Jens Kunz, der die Praxis gemeinsam mit Thomas Heitzer leitet, betreute zudem einen Anbieter von Softwarelösungen bei PSD 2-Fragestellungen einschließlich der Vertretung gegenüber der BaFin, während man in einem anderen umfassenden Mandat Audi Business Innovation praxisübergreifend bei der Gründung und Einführung einer europaweit agierenden Online-Plattform zur Kfz-Vermietung begleitete, was unter anderem die Aufstellung von PSP-Verträgen mit Zahlungsanbietern inkludierte. Torsten Fett wird auch empfohlen.

Das 'erfahrene' Team von SERNETZ • SCHÄFER 'kommt schnell zum Kern des Problems und findet praxisgerechte Lösungen', die man von Düsseldorf und München aus für einen Mandantenstamm bestehend aus Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Industrieunternehmen, Private Equity-Fonds, Börsen und Family Offices erarbeitet. Der bayerische Standort mit Ferdinand Kruis ist insbesondere für die Prozesserfahrung am Markt bekannt, während man sich in Düsseldorf vorrangig Beratungsmandaten widmet. Das Spektrum umfasst Mandatierungen zu den Themen Zahlungsdiensterecht, Kapitalausstattung und Brexit sowie zunehmend auch die aufsichtsrechtliche Begleitung bei Bankkäufen beziehungsweise Käufen von im Finanzsektor regulierten Unternehmen. Zudem befindet sich die Praxisleitung mit Frank Schäfer in Düsseldorf, zu dessen Team auch Peter Balzer, Jörg Mimberg und Thomas Eckhold gehören. Letzterer 'überzeugt durch seine praxisgerechte, sehr fundierte und lösungsorientierte Beratung und hat ein außerordentliches taktisches Gespür'. Thorsten Voß schloss sich der Praxis im Juli 2017 von WTS an, verließ die Kanzlei allerdings bereits im Februar 2018 wieder, um einer Lehrstelle nachzugehen.

Das wachsende Team von Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  gewinnt zunehmend an Marktsichtbarkeit und das nicht zuletzt durch die Eröffnung des Berliner Büros im Mai 2018, das unter der Leitung von Susanne Grohé steht. Sie hatte vor ihrem Wechsel in die Kanzlei im Juni 2017 eine Inhouse-Rolle inne und verstärkte die Expertise des Teams in den Bereichen Payment und FinTech. So betreut man schwerpunktmäßig IP- und IT-Dienstleister, Zahlungsinstitute und Start-ups bei Erlaubnisverfahren nach dem neuen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), BaFin-Registrierungen, geldwäscherechtlichen Fragestellungen und allgemeinen aufsichtsrechtlichen Themen. Peter Frey, der gemeinsam mit Christian Walz die Praxis von München aus leitet, betreute beispielsweise LogPay Financial Services bei der Beantragung einer Erlaubnis nach dem ZAG zur Herausgabe der LogPay Card und beriet Wirecard Bank bei der Kooperation mit der ReiseBank zum Smartphone-basierten Konto bankomo.

Das Team von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP setzt seine regulatorische Expertise vor allem für Banken und Finanzdienstleister im Rahmen von Transaktionen ein und berät hier regelmäßig zu hybriden Eigenkapitalprodukten, einschließlich der Entwicklung diverser Transaktionsstrukturen, und Anleihe- und Pfandbriefemissionen. So beriet Gabriele Apfelbacher beispielsweise Amundi bei aufsichtsrechtlichen Themen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Fondsgesellschaft Pioneer Investment von UniCredit. Zudem betreut man den Mandantenstamm bei aufsichtsrechtlichen Compliance-Themen, Fragen die sich auf den einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus (SSM) und einheitlichen Bankenabwicklungsmechanismus (SRM) beziehen sowie bei der Gründung und Umstrukturierung von Finanzinstituten und der Errichtung von Zweigniederlassungen. Dies beinhaltet Mandatierungen zu regulatorischen Fragestellungen betreffend die Erbringung von Bank- und Finanzdienstleistungen in Deutschland sowie MiFID II-Fragen und Brexit-Themen. Im Februar 2018 verstärkte man sich durch den Zugang von Senior Counsel Christof von Dryander, der zuvor als globaler Co-General Counsel bei der Deutschen Bank tätig war. Thomas Kopp und Ward Greenberg gehören ebenfalls zu den zentralen Figuren der Praxis.

CMS deckt eine breite Palette aufsichtsrechtlicher Themen ab, wodurch man regelmäßig von Banken und Finanzdienstleistern zu Gruppenstrukturierungs- und -gründungsthemen, der Lizenzierung von Instituten, Fragestellungen mit Brexit-Bezug und BaFin-Verwaltungsverfahren mandatiert wird. Besondere Expertise legt man hier im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen an den Tag, wie man auch anhand der Beratung der VTB Gruppe unter Beweis stellen konnte: Man betreute die Gruppe bei regulatorischen Themen, einschließlich Verhandlungen mit unter anderem der BaFin und der Deutschen Bundesbank, betreffend die grenzüberschreitende Verschmelzung ihrer europäischen Aktivitäten. An der Federführung stand die im Januar 2018 zur Partnerin ernannte Andrea München, die gemeinsam mit Joachim Kaetzler die Praxis leitet.

Im Vordergrund der Mandatsarbeit standen bei Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH während des Recherchezeitraums 2017/ 2018 vor allem Mandatierungen von in- und ausländischen Großbanken, Privatbanken, Vermögensverwaltern und FinTech-Start-ups sowie Industrieunternehmen, die sich um die Themenblöcke Brexit und FinTech sowie die Umsetzung von MiFID II und PSD 2 drehten. Im Rahmen von Brexit betreut die von Mathias Hanten geleitete Praxis diverse Player der Finanzindustrie bei der Erarbeitung von Betriebsverlagerungsstrategien. Daneben betreut man ausländische Mandanten, insbesondere aus China, Indien und dem Nahen Osten, beim Eintritt in den deutschen Markt durch Institutsgründungen und -erwerbe, während der Schwerpunkt der FinTech-Beratung auf Blockchain- und Kryptowährungsfragen liegt, die man oftmals in Kooperation mit dem IT-Team bearbeitet. Jüngst beriet man einen Vermögensverwalter bei der Vertragsanpassung im Zuge der Umsetzung von MiFID II und begleitete einen Finanzdienstleister bei Erlaubnisverfahren für eine Drittstaaten-Zweigstelle. Alexander Heist in Frankfurt und Albrecht Kindler in Düsseldorf gehören ebenfalls dem Kernteam an.

Die 'erfahrene' Praxis von Gleiss Lutz berät deutsche und ausländische Banken, Finanzdienstleister sowie in- und ausländische Wirtschaftsunternehmen bei bank- und bankaufsichtsrechtlichen Fragestellungen im Rahmen von Transaktionen. So beriet der empfohlene Maximilian von Rom einen Mandanten beim Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an einer Bank einschließlich regulatorischer Themen sowie bei der Bestellung eines Aufsichtsratsmitglieds und betreute eine ausländische Unternehmensgruppe bei bankaufsichtsrechtlichen Fragen betreffend den Erwerb einer bedeutenden Beteiligung an einem deutschen Finanzdienstleistungsinstitut. Ein weiterer Mandant der Finanzindustrie wurde zu aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen beraten, während man den Aufsichtsrat der HSH Nordbank bei Umstrukturierungsmaßnahmen und der Vorbereitung auf die Privatisierung unterstützte. Komplementiert wird diese Arbeit durch Beratungsmandate zu Brexit-Umzugsstrategien, BaFin-Vertriebszulassungsverfahren und versicherungsaufsichtsrechtlichen Themen. Helge Kortz leitet das Team.

Das 'sehr gute' aufsichtsrechtliche Team von Mayer Brown LLP ist Teil der bank- und finanzrechtlichen Praxis und bewegt sich häufig an der Schnittstelle zum Kapitalmarktrecht. Mit Jochen Seitzs Wechsel zu Hogan Lovells International LLP im Oktober 2017 musste man nach dem Abgang von Alexander Behrens (jetzt bei Allen & Overy LLP) im Frühjahr 2017 einen erneuten Verlust verkraften, woraufhin die Praxis nun unter der Leitung von London-Partner Dominic Griffiths steht. In Deutschland sind Patrick Scholl und Counsel Holger Schelling die Hauptansprechpersonen, die Mandanten aus der Finanzindustrie zu Fragen betreffend MiFID II und MiFIR, der weltweiten Derivateregulierung, Benchmarks, der europäischen Bankenunion, Bankenrestrukturierungsthemen und des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) beraten. Schelling betreute die DZ Bank bei der Umsetzung von MiFID II und MiFIR und beriet eine große deutsche Bank bei regulatorischen Fragen betreffend die Erstellung einer multilateralen digitalen Vermögensmanagementplattform. Der Bundesverband deutscher Banken ist ebenfalls unter den Mandanten.

Das Team von Taylor Wessing legt besondere Expertise bei der Beratung von Auslandsbanken beim Markteintritt in Deutschland an den Tag und setzt daneben seine FinTech-Beratungskapazitäten geschickt bei der Vertretung von Mandanten in Lizenzverfahren sowie der Erschließung von Kooperationen mit etablierten Banken ein. Außerdem vertraut man in der FinTech-nahen Beratung regelmäßig auf die Unterstützung der TMT-Praxis. Zuletzt beriet man unter der Federführung von Volker Baas 3Red Trading zu einem Verfahren mit der Deutschen Börse und Eurex Exchange zu internationalen, europäischen und nationalen Vorschriften des Hochfrequenzhandels, während man in Kooperation mit der arbeitsrechtlichen Praxis auch die ACT1 Group umfassend bei regulatorischen Fragen betreffend Inkassotätigkeiten in Deutschland betreute. In einem weiteren Highlight beriet Baas gemeinsam mit Salary Partnerin Anna Izzo-Wagner Coöperatieve Rabobank bei der Einführung des Privatkundengeschäfts der Marke RaboDirect. Die Frankfurter Zweigniederlassung des niederländischen Finanzdienstleisters beriet man außerdem bei diversen regulatorischen bank- und zahlungsdienstleistungsrechtlichen Fragestellungen einschließlich Compliance-Themen. Peter Seemann leitet die Praxis von Hamburg aus.


Investmentfonds

Tabellenverzeichnis

  1. Investmentfonds
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Christian Schmies - Hengeler Mueller

Clifford Chance verfügt auf dem gesamten Themenspektrum rund um Investmentfonds über ausgewiesene Beratungskapazitäten, die im Rahmen von Transaktions- und Investitionsmandaten abgewickelt werden, und kann insbesondere in den Sektoren Automotive, Energie und Infrastruktur, Gesundheitswesen, Life Sciences und Chemie sowie Immobilien und TMT auf besondere Expertise verweisen. Man berät Investmentfonds und Asset-Management und versteht es die Expertise unterschiedlicher Praxisbereiche zu verbinden. So arbeitet man unter anderem eng mit den Private Equity-, Derivate- und Steuerrechtsteams zusammen. Finanzierungsexperte Oliver Kronat und der häufig empfohlene Josef Brinkhaus betreuten einen deutschen Pensionsfonds bei der Einrichtung einer Alternative-Investment-Plattform, während Gregor Evenkamp gemeinsam mit dem Corporate-Team den Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung zu regulatorischen Themen betreffend die Kapitalanlagen und bei der Erstellung von Anlagerichtlinien beriet. In einem weiteren Mandat beriet Evenkamp, dessen Expertise insbesondere in den Bereichen Bankaufsichtsrecht und FinTech liegt, die Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital bei der Auferlegung des ersten nach EU-Recht regulierten Kryptoasset-Fonds Postera Fund - Crypto I in Liechtenstein. Im Transaktionsbereich beriet der ebenso von Mandanten empfohlene Marco Simonis Universal Investment beim Erwerb von 39 Wohnimmobilien in Japan, während Brinkhaus die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe bei ihrer Beteiligung am Onshore-Windpark Nordlicht in Norwegen begleitete. Als weiteres Highlight beriet Sonya Pauls EMH Partners beim Closing des Fonds EMH Digital Growth Fund.

Die Mandatsarbeit von Freshfields Bruckhaus Deringer basiert auf drei Säulen: Zum einen begleitet man Investmentfonds, Kapitalverwaltungsgesellschaften und in dem Sektor tätige Dienstleister bei regulatorischen Themen, zum zweiten ist man in der Strukturierung und Umsetzung von AIFs sowie von Investitionen durch alternative Investmentfonds (AIFs) erfahren, während man einen weiteren Schwerpunkt auf die aufsichtsrechtliche Beratung von M&A-Transaktionen im Bereich Asset-Management legt. Zudem setzt man sektorspezifische Schwergewichtungen auf einzelne Standorte: In Hamburg spezialisiert man sich mit Niko Schultz-Süchting und Alexander Schwahn in Kooperation mit den immobilien- und steuerrechtlichen Teams auf Immobiliensondervermögen, einschließlich der Strukturierung neuer Investmentprodukte - hier beriet man beispielsweise Axa Investment Managers - Real Assets beim Erwerb eines Logistikimmobilienportfolios mit 39 Liegenschaften in fünf europäischen Jurisdiktionen von Gramercy -, während man sich im Düsseldorfer Büro mit Jochen Lüdicke hauptsächlich mit steuerrechtlichen Themen und Investmentstrukturen im Bereich Asset-Finance beschäftigt und das Kernteam in Frankfurt unter der Leitung von Konrad Schott, Gunnar Schuster und Thomas Emde regelmäßig bei Fragen zu Compliance, Corporate Governance, Steuerrecht und Erlaubnispflichten mandatiert wird. Letzterer stieg zwar zum Ende des Geschäftsjahres 2017/ 2018 altersbedingt aus der Partnerschaft aus, ist allerdings noch in vereinzelte Mandate involviert. Unter seiner Federführung berät man beispielsweise diverse ausländische OGAW-Fonds bei Notifizierungsverfahren für den Vertrieb in Deutschland und bei BaFin-Compliance-Themen, während Schott seit 2016 eine deutsche AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Strukturierung und Umsetzung von Flugzeuginvestments für deutsche Spezialfonds betreut. Markus Benzing ist seit Mai 2018 Partner.

Das Team von Hengeler Mueller sticht durch seine Expertise in der Regulierungsberatung hervor - wie beispielsweise bei Mandatierungen zur Umsetzung von MiFID II - und zeichnet sich durch eine enge Verzahnung mit anderen Praxisbereichen, insbesondere in den Segmenten M&A und Transaktionsberatung, aus. Hier agierte man als Lead Counsel für Deutsche Asset Management Investment in der weltweiten Koordination der Übertragung von Vermögenswerten und -anteilen in eine neue vom Mandanten verwaltete Fondsstruktur. Zudem kann man auf einige Mandatierungen zum deutschen Markteintritt verweisen: Christian Schmies beriet beispielsweise einen britischen Vermögensverwalter bei der Errichtung einer AIFM-Zweigniederlassung in Deutschland. Außerdem betreut man regelmäßig deutsche Family Offices: Edgar Wallach beriet einen Mandanten bei der Restrukturierung und Aufstellung der Vermögensverwaltungskontenstruktur mit mehreren Banken, einschließlich der Teilnahme am RFP-Prozess und der Verhandlung von Managed Account Agreements, während ein weiteres deutsches Family Office bei Investitionen in Private Equity-Fondsstrukturen betreut wurde. In anderen Mandatierungen berät man ausländische Vermögensverwalter in ihrer Tätigkeit für deutsche Investmentfonds im Rahmen von Outsourcing-Vereinbarungen mit deutschen Verwaltern alternativer Investmentfonds (AIFMs) und bei Derivate-bezogenen Fragestellungen. Thomas Paul gehört ebenfalls dem Kernteam an.

Linklaters' reicher Erfahrungsschatz im Segment der internationalen Immobilienfonds führt zu regelmäßigen Mandatierungen von globalen Immobilienfondsmanagern. Diese betreffen zumeist die Strukturierung von Immobilienfonds und damit verbundene Vertriebsfragen bezüglich der Platzierung an internationale institutionelle Investoren und an deutsche Versicherungen und Versorgungswerke. So beriet man den Finanzdienstleistungskonzern USAA bei der Strukturierung eines Immobilien-Indexfonds für institutionelle Anleger und betreute die Immobilieninvestmentgesellschaft GTIS Partners beim zweiten Closing ihrer geschlossenen Immobilienfonds, die zuvor vom Team aufgelegt wurden, mit Anlagefokus auf US-amerikanische Einfamilienhäuser für deutsche institutionelle Anleger wie Versorgungseinrichtungen und Versicherer. Zudem berät man zu Kreditfonds und -plattformen sowie im Zusammenhang mit M&A-Transaktionen im Asset-Management-Bereich wie jüngst auch in Zusammenarbeit mit dem Corporate-Team: Gemeinsam betreute man Macquarie beim Erwerb des Immobilien-Fondsmanagers GLL Real Estate Partners. US-Manager mandatieren die Praxis um Alexander Vogt und Markus Wollenhaupt häufig bei Fragestellungen bezüglich der Umsetzung der AIFM-Richtlinie in Europa. So beriet man die Investmentgesellschaft PIMCO bei der Strukturierung eines speziellen Zugangs für deutsche regulierte Anleger zu einem außerhalb der EU domizilierten AIF. GreenOak Real Estate und eine schweizerische Pensionskasse gehören ebenfalls zu den Mandanten.

Das 'sehr gute' Beratungsangebot von Dechert LLP führt zu zahlreichen Mandatierungen von nationalen und internationalen Finanzdienstleistungs- und Kreditinstituten, Fondsmanagern, Investmentgesellschaften und institutionellen Investoren. Hierbei zählt die Begleitung von regulierten offenen und geschlossenen Investmentfonds und deren Fondsmanager über die gesamte Wertschöpfungskette zur besonderen Stärke des Teams und dies insbesondere im Bereich der alternativen Anlagen. Inhaltlich handelt es sich hierbei regelmäßig um die Gestaltung von steuerlich und regulatorisch effizienten Fonds- und Investmentstrukturen, die Erstellung der Fondsdokumentation und die Begleitung des jeweiligen Erlaubnisverfahrens. Unter laufender steuer- und aufsichtsrechtlicher Beratung steht beispielsweise ICG Alternative Investment: der Mandant wird von Joachim Kayser in Bezug auf alternative Investmentfonds und Solvency II-Themen beraten. Hans Stamm unterstützte Wealth Management Capital Holding bei der Strukturierung und Auflage eines deutschen geschlossenen Immobilienfonds für institutionelle Investoren in der Rechtsform einer Investment KG. Martin Hüwel  und Praxisgruppenleiter Achim Pütz besitzen 'sehr tiefe Fachkenntnisse zu spezifischen Erfordernissen bei internationalen und nationalen Investmentstrukturen'.

In der Immobilieninvestmentfonds-Beratung gehört das Frankfurter Büro von King & Spalding LLP zu den führenden Adressen für Kapitalverwaltungsgesellschaften und institutionelle Anleger sowie Fondsplattformen und Asset-Manager, die man bei der Strukturierung, Auflage, Verwaltung, Restrukturierung und Liquidation von Investmentfonds betreut wie auch bei immobilienbezogenen aufsichtsrechtlichen Themen. Außerdem ist man in der Beratung von Investmentfonds bei der Abwehr von Klagen und Schiedsverfahren sehr erfahren. Praxisgruppenleiter Mario Leissner beriet Barings Real Estate Advisers bei aufsichtsrechtlichen Fragestellungen sowie bei Strukturierungsthemen betreffend neue Fonds und dem Vertrieb von bestehenden Produkten in Deutschland. Als weiteres Highlight betreute er BEOS - ein Mandant, den man exklusiv zu allen aufsichtsrechtlichen Belangen und Fondsthemen berät - bei der Strukturierung und Auflage eines neuen Fondsprodukts für institutionelle Investoren sowie bei der Strukturierung und Gründung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, einschließlich Erlaubnisverfahren und diverser Transaktionen. Unter fortlaufender investmentrechtlicher Beratung steht zudem BMO Real Estate Partners, während Hannover Leasing bei aufsichtsrechtlichen Fragestellungen sowie bei Fondstrukturierungs-, Restrukturierungs- und Produktneuaufnahmethemen betreut wird. Ebenso signifikant sind die Unterstützung von Savills Investment Management bei der Strukturierung, Auflage, Verwaltung und Liquidation von Fonds, Produkten und Vehikeln und die fortlaufende Betreuung des Mandanten bei diversen investment- und aufsichtsrechtlichen Themen. Anfang 2018 wechselte Immobilienwirtschaftsrechtler Sven Wortberg ins Frankfurter Büro von Herbert Smith Freehills Germany LLP.

Bei P+P Pöllath + Partners schätzen Mandanten das 'sehr hohe Servicelevel', das auf 'kurzen Bearbeitungszeiten, einer verlässlichen Einhaltung vorgegebener Deadlines und auf einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis' beruht. Außerdem zählt die 'Branchenkenntnis in den Bereichen Private Equity und M&A' zur besonderen Stärke des 'sorgfältigen und zielorientierten' Teams. Man berät Initiatoren und Investoren zu allen rechtlichen, steuerlichen und aufsichtsrechtlichen Aspekten von Private Equity-Fonds, deren alternativen Investmentfonds und weltweiten Fondsbeteiligungen, wobei dem Team die enge Verzahnung der Bereiche Fondsstrukturierung, Aufsichtsrecht und Steuerrecht zugutekommt. So beriet der 'proaktive' Amos Veith, der gemeinsam mit dem 'absoluten Marktkenner' Andreas Rodin die Praxis leitet und 'in den Bereichen PE- und VC-Fonds zu den führenden Namen Deutschlands zählt' und zudem 'sehr angenehm in der persönlichen Zusammenarbeit ist', den Private Equity-Investor AFINUM Management umfassend zu steuerlichen und rechtlichen Themen betreffend Fondsstrukturierung und Vertragsdokumentation sowie bei Verhandlungen mit in- und ausländischen Investoren. Im regulatorischen Bereich liegt der Beratungsschwerpunkt auf Themen mit Bezug auf MiFID II, EuVECA und die PRIIP-Verordnung, während man auch in der Beratung von Private Debt-, Venture Capital-, Corporate Venture Capital und Immobilienfonds sowie Infrastruktur- und Energiefonds erfahren ist, wie auch bei luxemburgischen Fondsstrukturen. Daneben ist man zunehmend im Management-Bereich tätig: hier betreut man institutionelle Investoren und deren Asset-Manager beim Aufbau von Plattformen zum Management alternativer Fondsinvestitionen. Uwe Bärenz und der Anfang 2018 in Berlin zum Partner ernannte Tarek Mardini sind weitere Mitglieder des Teams, dessen Mandantenportfolio Caplantic und Commodus Real Estate Capital einschließt.

Simmons & Simmons LLP deckt eine breite Palette rechtlicher, steuerlicher und regulatorischer Themen für Asset-Manager und Investoren ab, die häufig im Rahmen von Fondsstrukturierungs- und Transaktionsmandaten behandelt werden, wie beispielsweise Harald Glanders Beratung von Allianz Global Investors bei der grenzüberschreitenden Verschmelzung mit Rogge Global Partners. Eine ebenso wichtige Rolle spielt die Beratung von aufsichtsrechtlichen Fragestellungen und die Betreuung von Investitionen in Fonds durch institutionelle Anleger. Unter fortlaufender regulatorischer Beratung steht unter anderem First State Investments; das Asset-Management-Unternehmen wird federführend von Jochen Kindermann zu aufsichtsrechtlichen Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Registrierung von Fonds für den Vertrieb in Deutschland, betreut. Im Investitionsbereich beriet Glander gemeinsam mit Kollegen aus der Corporate-Praxis einen globalen Vermögensverwalter bei der Beteiligung an Digital Investment Manager Scalable Capital. Zudem unterstützte er einen Mandanten bei einer Investmentmanagementvereinbarung zwischen einer deutschen Einheit und einem italienischen Pensionsfonds, während Benedikt Weiser einen Mandanten bei der Umwandlung eines großen alternativen Investmentfonds-Portfolios von einer deutschen Fondsholding hinzu einer Luxemburger Plattform unterstützte. Steuerrechtler Heiko Stoll leitet die Praxis.

Bei CMS stehen Fondsstrukturierungs- und Transaktionsbegleitungsmandate sowie die Investorenberatung im Fokus, bei denen man umfassend zu verschiedenen Assetklassen, wie unter anderem erneuerbare Energien, Immobilien und Private Equity, berät. Im Strukturierungsbereich beriet der Investmentsteuerrechtsexperte Tilman Kempf die GEG German Estate Group bei der Auflage von zwei offenen Spezial-AIFs für institutionelle Investoren sowie einen Vermögensträger bei der Überführung und Anlage des aus dem Verkauf des eigenen Unternehmens gewonnenen Erlöses in eine offene Investment-AG mit Sitz in Luxemburg. Praxisgruppenleiter Daniel Voigt betreute die Universal-Investment-Gesellschaft bei der Strukturierung und Auflage zweier SICAV-RAIFs als Parallelfonds. Im Investitionsbereich agierte man für einen deutschen Automobilzulieferer und dessen Pensionsfonds bei der gemeinsamen Investition aus einem Luxemburger Fonds heraus in einen eigens für das Unternehmen auferlegten Fonds, während die Begleitung von IVG Immobilien bei der Veräußerung von TRIUVA an PATRIZIA Immobilien samt investmentrechtlicher Betreuung zu den transaktionsbegleitenden Highlights zählt. Zu regulatorischen Themen beriet man zudem einen Elektronikkonzern im Rahmen der Umstrukturierung eines Teils des deutschen und ausländischen Pensionsvermögens. Aufsichtsrechtlerin Andrea München wurde Anfang 2018 zur Associated Partnerin ernannt und deckt als auch in Luxemburg zugelassene Anwältin Fragen des Luxemburger Rechts ab.

GSK Stockmann ist umfassend auf Investoren- und Asset-Management-Seite im Fondsstrukturierungsbereich tätig und ist hier insbesondere bei Immobilienfonds erfahren, während man auch in den Segmenten Private Equity und Wertpapierfonds gut aufgestellt ist. Daneben betreut man zahlreiche Kapitalverwaltungsgesellschaften bei der Umsetzung der Investmentsteuerrechtsreform und der Geldwäsche-Novelle sowie von MiFID II. Unter der Federführung von Robert Kramer beriet man LaSalle Investment Management bei investment- und steuerrechtlichen Themen im Zuge der Strukturierung eines geschlossenen Spezial-AIFs zum Erwerb einer Immobilie in Bonn sowie DF Deutsche Finance Investment bei investment-, versicherungsaufsichts- und steuerrechtlichen Fragestellungen betreffend die Akquisition von immobilienbasierten Beteiligungsinvestments. Allianz Global Investors und Allianz Capital Partners gehören ebenso dem Mandantenstamm an. Harald Feiler wurde Anfang 2018 zum Counsel ernannt.

K&L Gates LLP verfügt über 'ausgeprägtes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge' und 'wagt den Blick über den Tellerrand'. Dies führt zu zahlreichen Mandatierungen von Fondsinitiatoren und -managern, die man bei der Strukturierung und der Erstellung von Produktdokumentationen sowie bei Transaktionen einschließlich steuerrechtlicher Themen unterstützt. Besonders erfahren ist man hierbei in den Assetklassen Private Equity, Infrastruktur, Fremdkapitalinstrumente und Hedgefonds sowie Immobilien, erneuerbare Energien und andere alternative Assets. Daneben berät die Praxis institutionelle Anleger bei ihren Investionen in Fonds sowie der Restrukturierung ihrer Portfolio-Investments und betreut vermögende Privatpersonen und ihre Family Offices bei der Portfolio- und Investment-Strukturierung. Der in München ansässige Hilger von Livonius 'schafft Lösungen und keine Probleme' und beriet Art-Invest Real Estate beim Erwerb der Immobilie SZ Tower über eine neu gegründete Investmentkommanditgesellschaft, während der von Berlin aus tätige Till Fock einen Mandanten bei Themen betreffend die Verwaltung von Kryptowährung betreute. Seine Mandanten beschreiben ihn als 'einen der besten Ansprechpartner für die Bereiche Investmentrecht und Investmentsteuerrecht Deutschlands'. Christian Büche, Martin Berg und der empfohlene Philipp Riedl gehören ebenfalls dem Kernteam an; die beiden letztgenannten wurden im März 2018 zu Partnern ernannt.

Debevoise & Plimpton LLP 'bietet einen sehr guten Service' und befasst sich schwerpunktmäßig mit der Beratung deutscher und EU-weiter Investoren zu deutschen und luxemburgischen Fondsstrukturierungsthemen sowie mit Fragestellungen zum europäischen Fondsaufsichtsrecht wie der AIFM-Richtlinie, MiFID II und Solvency II. Die vom Frankfurter und Londoner Büro aus agierende Praxisgruppenleiterin Patricia Volhard betreute Adams Street Partners bei der Gründung einer deutschen Niederlassung und begleitete den Mandanten bei der Einholung einer Erlaubnis für die Erbringung von Finanzdienstleistungen bei der BaFin, während Bain Capital bei europäischen aufsichtsrechtlichen und anderen fondsbezogenen Fragestellungen betreut wurde. In einem ähnlichen Mandat beriet man I Squared Capital im Rahmen der Auferlegung eines Infrastrukturfonds zu allen EU-aufsichtsrechtlichen Fragestellungen, während Lexington Partners das Team unter anderem bei der Auferlegung eines Luxemburger Parallelfonds mandatierte und Park Square Capital bei der Auflegung eines Managed Accounts in Luxemburg unterstützt wurde. Die Deutsche Beteiligungs AG zählt ebenfalls zum Mandantenstamm.

In enger Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Kapitalmarktrechtsspraxis berät das Team von Heuking Kühn Lüer Wojtek seinen Mandantenstamm regelmäßig zur Fondsstrukturierung - einschließlich der von alternativen Spezial-Investmentfonds - sowie bei Transaktions- und regulatorischen Themen und kann mit besonderer Expertise im Immobilienfondsbereich aufwarten. Basierend auf dieser Kooperation beriet man beispielsweise BoxDirect bei diversen regulatorischen Fragestellungen sowie beim Tausch von Container-Direktinvestments in notierte Aktien. Daneben betreute Praxisgruppenleiter Michael Dröge die WealthCap Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Strukturierung des geschlossenen inländischen Publikums-AIF Wealth Cap Immobilienfonds Deutschland 40, einschließlich der Erstellung eines Verkaufsprospektes samt Anlagen. Christoph Gringel wird empfohlen.

Bei White & Case LLP fokussiert man sich auf investmentrechtliche Beratungsthemen im Zusammenhang mit M&A und Auslagerungstransaktionen und dies insbesondere in den Bereichen Private Equity und Immobilien, wobei man Mandanten - die häufig aus dem internationalen Netzwerk der Kanzlei stammen - auch bei regulatorischen Themen betreffend die Zulässigkeit des Vertriebs diverser Fondsprodukte in Deutschland und die Zulässigkeitsprüfung von Investments ausländischer Fondsgesellschaften in Deutschland berät. Das Team um Praxisgruppenleiter Andreas Wieland, den man jedoch im Oktober 2018 an KPMG Germany verlor, betreute diverse ausländische Fondsgesellschaften zum Vertrieb ausländischer Fonds nach Deutschland und in andere EU-Jurisdiktionen mitsamt steuerrechtlicher Aspekte und beriet einen internationalen Investor bei regulatorischen Fragestellungen zur möglichen Einrichtung eines Investmentpooling-Vehikels für bestimmte Kryptoassets. Zudem beriet die Praxis ein Konsortium internationaler Investoren bei der Gestaltung eines Investment-Vehikels zum Erwerb eines deutschen Finanzinstituts und bei Fragestellungen betreffend die Vermeidung investmentrechtlicher Erlaubnispflichten.


Kreditrecht

Tabellenverzeichnis

  1. Kreditrecht
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1
    • Anne Grewlich - Ashurst LLP
    • Alexandra Hagelüken - Latham & Watkins LLP
    • Thomas Ingenhoven - Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP
    • Stephan Kock - Goodwin
    • Frank Laudenklos - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Barbara Mayer-Trautmann - Clifford Chance
    • Eva Reudelhuber - Gleiss Lutz
    • Bettina Steinhauer - Clifford Chance
    • Johannes Tieves - Hengeler Mueller
    • Marc Trinkaus - Linklaters
    • Neil Weiand - Linklaters

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Mario Hüther - Freshfields Bruckhaus Deringer
    • Sibylle Münch - Latham & Watkins LLP
    • Frank Schlobach - Gleiss Lutz
    • Sabine Schomaker - Taylor Wessing
    • Thomas Weitkamp - Latham & Watkins LLP

Neben den 'außergewöhnlich hohen juristischen Fachkenntnissen’ wird das Team von Allen & Overy LLP vor allem für die 'sehr zügigen Bearbeitungszeiten’ und die 'sehr breiten und umfangreichen Kenntnisse’ gelobt. Diese basieren unter anderem auf der praxisübergreifenden bank-, finanz- und kapitalmarktrechtlichen Aufstellung, wodurch das Team als gleichermaßen attraktiv für Kreditnehmer und -geber gilt. Im Leveraged Finance- und Akquisitionsfinanzierungsbereich - einer der Stärken der Praxis - berät man zu MidCap- bis LargeCap-LBOs und MBOs, klassischen Akquisitionskrediten, Bank- und Anleihefinanzierungen, Unitranchen sowie Term Loan B-Finanzierungen. Daneben betreut man regelmäßig Emittenten und Arrangeure bei Schuldscheindarlehen und kann auf ein breites Beratungsspektrum in der Unternehmensfinanzierung verweisen. Gemeinsam mit dem Corporate-Team betreute John Coburn den US-amerikanischen Finanzinvestor Cerberus Capital Management bei der Übernahme der HSH Nordbank durch unabhängige Investoren und dem damit in Zusammenhang stehenden Verkauf von Problemkrediten im Nominalwert von mehreren Milliarden Euro, wodurch die Bank künftig ohne staatliche Beihilfen im Wettbewerb bestehen bleibt, während Praxisgruppenleiter Walter Uebelhoer Evonik Industries bei der Refinanzierung einer Kreditlinie über 1,75 Milliarden beriet. Thomas Neubaum hat einen 'sehr guten Überblick über die Marktlage’ und beriet die Kreissparkasse Biberach und die Sparkasse Pforzheim Calw bei Finanzierungsaspekten betreffend den Erwerb der Felss-Gruppe durch Capvis sowie den Private Equity-Investor Bencis beim Erwerb der HALEX Holding von H2 Equity Partners; die Finanzierungsstruktur der letztgenannten Transaktion bestand aus einer Unitranche-Finanzierung in Form von Schuldverschreibungen und einer revolvierenden Kreditlinie. Neben Neil Weiand wechselte auch Counsel Urs Lewens Ende 2017 zu Linklaters.

Clifford Chance ist 'top im Markt’ und begleitet Banken, Private Equity-Investoren und Unternehmen - einschließlich familiengeführter Unternehmen - bei nationalen und internationalen Akquisitions- und Unternehmensfinanzierungen, Restrukturierungen, Refinanzierungen und -kapitalisierungen sowie bei der Finanzierung von Übernahmen börsennotierter Gesellschaften und Infrastrukturfinanzierungen. Die empfohlene Praxisgruppenleiterin Bettina Steinhauer beriet J.P. Morgan bei der Akquisitionsfinanzierung für Hochtief im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots für die spanische Abertis Infraestructuras und betreute gemeinsam mit Barbara Mayer-Trautmann Barclays als Mandated Lead Arranger bei einer €12 Milliarden-Finanzierung für Fortums öffentliches Übernahmeangebot für Uniper. In ähnlich signifikanten Mandaten beriet man ein internationales Bankenkonsortium bei der Finanzierung der Übernahme von PlusServer, einem Anbieter von Managed-Hosting- und Managed-Cloud-Lösungen, durch das PE-Haus BC Partners, sowie die Commerzbank bei zwei Finanzierungen für den Erwerb der Fahrzeugbediensysteme-Sparte von ZF Friedrichshafen durch das in Hongkong ansässige Unternehmen Luxshare. Des Weiteren betreute man Deutsche Glasfaser bei einer €650 Millionen-Refinanzierung und ein chinesisches Konsortium beim Erwerb von Robert Bosch Starter Motors Generators. Mit dem Wechsel des angesehenen Kreditfinanzierungspartners Thomas Weitkamp zu Latham & Watkins LLP sowie mit dem von Counsel Mattias von Buttlar  zu White & Case LLP Anfang 2018 musste man jedoch den Verlust von zwei bedeutenden Teammitgliedern hinnehmen.

Für zahlreiche Kreditnehmer und Sponsoren gilt Freshfields Bruckhaus Deringer als 'erste Wahl für Finanzierungsthemen’. Die Praxis, die auch zunehmend auf Kreditgeberseite agiert - wie beispielsweise bei der Beratung von Tree-Strukturen -, zeichnet sich durch 'hervorragende Dienstleistung' und die 'strategische Beratungsqualität’ aus. Neben Mandaten zu Leveraged Finance, Akquisitionsfinanzierungen, Unternehmensfinanzierungen und Immobilienfinanzierungen ist man auch in der restrukturierenden und insolvenznahen Kreditfinanzierung erfahren. Man arbeitet eng mit auf Projekt- und Asset-Finanzierungen sowie strukturierten Finanzierungen spezialisierten Partnern zusammen, wodurch man eine besondere Beratungsstärke für Mischformen aus herkömmlichen Corporate- und Leveraged-Finanzierungen einerseits sowie strukturierten Projekt- und Asset-Finanzierungen andererseits entwickelt hat. Der 'hervorragende' Praxisgruppenleiter Frank Laudenklos beriet AXA Investment Manager bei der Finanzierung des Erwerbs eines Pflegeheimportfolios für €180 Millionen von Blackstone und betreute Fresenius bei der Bereitstellung einer Zwischenfinanzierung für die Akquisition der börsennotierten US-Gesellschaft Akorn, während Mark Strauch JOST Werke bei Fragestellungen betreffend die Refinanzierung einer syndizierten Kreditlinie aus der Zeit der Übernahme durch Cinven begleitete. Zudem beriet Laudenklos REWE International Finance als Kreditnehmer sowie verschiedene andere REWE-Gruppengesellschaften als Garantiegeber bei der Begebung fest und variabel verzinslicher Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von €1 Milliarde und Mario Hüther betreute Volkswagen Financial Services bei einer Konsortialfinanzierung in Höhe von €2,5 Milliarden. Michael Josenhans gehört ebenfalls dem Kernteam an.

Bei Hengeler Mueller liegt die Stärke in der Beratung von syndizierten Akquisitionsfinanzierungen und Schuldscheinen. So agierte Johannes Tieves als Lead Counsel für ein Bankenkonsortium bei Fragestellungen betreffend einen €2,5 Milliarden revolvierenden syndizierten Kredit für SAP zur Refinanzierung der bisherigen Kreditlinie und beriet HeidelbergCement bei einer €3 Milliarden syndizierten revolvierenden Multi-Currency-Kreditfazilität für Barziehungen und Avale in Euro und anderen Währungen. Daniel Weiß betreute federführend die Erwin Hymer Group bei der Neuaufstellung der Konzernfinanzierung mit einer syndizierten Kreditfazilität und einem Schuldschein in einer Gesamthöhe von €400 Millionen, während Nikolaus Vieten das in Finnland ansässige Energieunternehmen Fortum Oyj bei der €12 Milliarden-Akquisitionsfinanzierung des freiwilligen Übernahmeangebots an alle Aktionäre der Uniper beriet. In weiteren signifikanten Mandaten beriet Ralph Defren Metro bei diversen Finanzinstrumenten wie privaten und öffentlichen Anleihen, bilateralen Kreditfazilitäten, Schuldscheindarlehen und revolvierenden Kreditfazilitäten und Daniela Böning agierte als Lead Counsel für Davis-Standard und dessen Mehrheitsgesellschafter ONCAP im Zusammenhang mit der Finanzierung des Erwerbs von Maillefer International Oy. Heinrich Knepper und Co-Managing Partner Dirk Bliesener gehören ebenfalls zu den Hauptansprechpartnern.

In enger Kooperation mit der Kapitalmarktrechtspraxis sowie den Praxen in London und den USA beschäftigt man sich bei Latham & Watkins LLP neben Akquisitionsfinanzierungsthemen, LBO- und Corporate Finance-Transaktionen, die oftmals mit Covenant-lite-Strukturen und High-Yield-Bonds kombiniert werden, auch mit Restrukturierungsthemen und Immobilienfinanzierungen. Hierbei agiert man auf Kreditgeber und -nehmerseite, wodurch man regelmäßige Mandatierungen von Unternehmen, Investmentbanken und Sponsoren bearbeitet. So berieten Alexandra Hagelüken und Counsel Sibylle Münch gemeinsam mit Kollegen aus der Kapitalmarktrechtspraxis ein Bankenkonsortium bei Fragestellungen betreffend die Finanzierung der High-Yield-Bond-finanzierten Übernahme - der ersten am deutschen Markt - des MDAX Konzerns Stada durch Bain Capital und Cinven und unterstützten ein weiteres Bankenkonsortium bestehend aus Citigroup Global Markets und der Royal Bank of Canada bei einer Kreditlinie von €2,5 Milliarden für VW Credit. Daneben begleitete Hagelüken gemeinsam mit Counsel Cora Grannemann das Private Equity-Unternehmen BC Partners bei der Finanzierung des Erwerbs von PlusServer durch eine Covenant-lite Transaktion. In München berieten Christian Jahn und der Mitte 2018 in den Ruhestand getretene Andreas Diem One Equity Partners bei der Finanzierung des Erwerbs der SGB-SMIT Gruppe von BC Partners, bestehend aus einem Term Loan B, einer Avalkreditlinie und einer Betriebsmittelkreditlinie mit einem Volumen von über €590 Millionen. Außerdem verstärkte man den bayerischen Standort im Mai 2018 durch Thomas Weitkamp von Clifford Chance, während Daniel Ehret im Oktober 2017 zu King & Wood Mallesons wechselte.

Die Praxis von Linklaters erfuhr erheblichen Aufwind durch den Einstieg von Neil Weiand Ende 2017; gemeinsam mit Counsel Urs Lewens, der zeitgleich das Team verstärkte, war er zuvor bei Allen & Overy LLP, während Carl-Peter Feick im März 2018 in den Ruhestand trat. Das Beratungsportfolio umfasst Unternehmensfinanzierungs- und Leveraged Finance-Mandate, Infrastruktur- und Immobilienfinanzierungen sowie Insolvenz- und Restrukturierungsthemen. Gemeinsam mit dem Corporate-Team beriet Weiand E.ON bei der Finanzierung der erwogenen Akquisition von innogy im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots, während man in Kooperation mit der Restrukturierungs- und Insolvenzpraxis der staatlichen Förderbank KfW bei der Rettungsfinanzierung der Air Berlin Gruppe zur Seite stand, um den Flugbetrieb übergangsweise aufrechtzuerhalten. Mit Michal Hlásek an der Federführung begleitete man außerdem die Kakao- und Schokoladenmanufaktur Barry Callebaut und einige Tochtergesellschaften des Unternehmens bei der Änderung der €750 Millionen revolvierenden Kreditfazilität. Praxisgruppenleiter Marc Trinkaus beriet Waterland Private Equity bei Finanzierungsthemen betreffend die Übernahme von coeo Inkasso. Blackstone und Marlin Private Equity sind ebenfalls Mandanten.

Ashurst LLP überzeugt durch einen 'sehr guten Geschäftssinn, gutes Verhandlungsgeschick, tiefe Marktkenntnis und ein exzellentes Servicelevel'. Wenngleich die Stärke des Teams weiterhin in der Begleitung von kleinen und mittelgroßen LBO-Finanzierungen und Finanzierungen und Refinanzierungen im deutschen Pflegemarkt liegt, konnte man die Bereiche Immobilien- und Asset-Finanzierung durch den Zugang von Filip Kurkowski im Januar 2018 von Baker McKenzie stärken und das Segment Akquisitionsfinanzierung durch den Einstieg von Senior Associate Frederik Jahn im Februar 2018 von Allen & Overy LLP. Ebenso von Baker McKenzie kam bereits im September 2017 Verbriefungsspezialist Martin Kaiser, der 'einen guten Ruf in der Branche genießt'. Neben der personellen Aufstockung konnte man auch die Mandantenbasis ausbauen und einige Kreditfonds, Private Equity-Häuser und Staatsfonds für sich gewinnen. Pemberton mandatierte das von der 'sehr verbindlichen, verhandlungsstarken und unglaublich produktiven' Anne Grewlich angeführte Team bei der Finanzierung des Erwerbs von Desotec, einem in Belgien ansässigen Anbieter mobiler Filtrationstechnologie, durch EQT VII, während man BlackRock bei der Finanzierung des Erwerbs der Pumpenfabrik Wangen durch Silverfleet Capital zur Seite stand. Gemeinsam mit Bernd Egbers unterstützte Grewlich, die 'auch auf der Gegenseite gut ankommt', außerdem Ardian Private Debt bei der Unitranche-Finanzierung des Erwerbs des Pflegeheimbetreibers EMVIA Living durch Chequers Capital. Das letztgenannte Private Equity-Haus wurde zudem bei der Refinanzierung der bestehenden Verbindlichkeiten seines Portfolio-Unternehmens Cordenka betreut.

Gleiss Lutz besticht durch 'sehr schnelle Bearbeitungszeiten', 'einen sehr pragmatischen Ansatz' und 'ein gutes Preis-Leistungsverhältnis'. Außerdem demonstriert das Team bei der Mandatsarbeit 'Gespür fürs Wesentliche'. Dieses setzt man in der Beratung zu Unternehmens- und Akquisitionsfinanzierungen, LBOs, Immobilien- und Projektfinanzierungen sowie Schuldscheindarlehen ein. Im Rahmen einer Unternehmensfinanzierung begleitet man hauptsächlich Darlehensnehmer, jedoch auch Banken, während man bei Immobilienfinanzierungsmandaten in erster Linie auf Bankenseite agiert und bei Akquisitionsfinanzierungen und LBOs auf beiden Seiten aktiv wird, und dies häufig im Rahmen von strategischen Übernahmen. Die Praxis steht unter der Leitung von Helge Kortz und inkludiert den 'pragmatischen und schnellen und dabei genauen und verbindlichen' Frank Schlobach, der vor allem für PE-nahe Mandatierungen empfohlen wird. Er beriet VDM Metals, eine Portfoliogesellschaft von Lindsay Goldberg, bei der €280 Millionen-Refinanzierung ihrer bestehenden Kredite durch einen syndizierten Kredit, einen bilateralen Kredit und eine Factoringlinie und betreute United Internet bei der Finanzierung der öffentlichen Übernahme von Drillisch durch einen syndizierten Kredit. In anderen Highlights unterstützte Kortz die Aareal Bank bei der Finanzierung des Erwerbs einiger Kaufhausimmobilien in Hamburg - das Portfolio ging vom Frankfurter Investor RFR an Signa - und Eva Reudelhuber beriet Steinhoff Europe bei einem revolvierenden Kreditvertrag in Höhe von über €750 Millionen für ihre Tochtergesellschaft Hemisphere International. Burkhard Jäkel wird häufig mit Immobilienfinanzierungsthemen betraut.

Die 'top' Kanzlei Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP zählt Banken, Debtfonds und sonstige Kreditgeber sowie Finanzinvestoren und Unternehmen zu ihrem Mandantenstamm, der bei der Gewährung und Aufnahme von Fremdfinanzierungen jeglicher Art beraten wird. Als besondere Stärke hebt sich hierbei die Betreuung von Akquisitionsfinanzierungen - insbesondere mit grenzüberschreitenden Elementen und unter Einbindung von Kapitalmarktprodukten - hervor, wobei man einen weiteren Fokus auf Unternehmensfinanzierungen in Begleitung von Investment Grade- und Sub-Investment Grade-Kreditnehmern legt. Im letztgenannten Segment bewegt man sich häufig im Rahmen von Refinanzierungen, IPO-Vorbereitungen und Restrukturierungssituationen. So betreute man unter Federführung von Mathias Eisen und in Kooperation mit dem New Yorker Büro Goldman Sachs Lending Partners als Kreditgeber bei der Refinanzierung der Unifrax Gruppe. Im Kreditfinanzierungsbereich beriet er gemeinsam mit dem 'praxisorientierten und sehr erfahrenen' Thomas Ingenhoven BlueBay Asset Management bei der Übernahme von Bike24 durch Bridgepoint, bei der der Mandant die Akquisitionsfinanzierung sowie ein Co-Investment in Form des hybriden Instruments Preferred Equity zur Verfügung stellte. Ebenso nennenswert sind die Begleitung eines internationalen Bankenkonsortiums bei der Refinanzierung der DURAN-Gruppe und die Betreuung des Private Equity-Investors H.I.G bei der Refinanzierung des Erwerbs der CONET- und ACT-Gruppe durch eine langfristige Senior-Finanzierung mit Super Senior-Betriebsmittellinie.

Das 'sehr spezialisierte' Team von Noerr überzeugt seine Mandantenbasis durch ein 'sehr hohes Servicelevel gepaart mit einem guten Geschäftssinn und hoher Umsatzstärke'. Die 'pragmatische und mittelstandsorientierte Arbeitsweise' basiert auf einer 'sehr guten Branchenkenntnis' und orientiert sich 'an praktikablen Ergebnissen'. Man berät umfassend zu Immobilien-, Akquisitions- und Unternehmensfinanzierungen, einschließlich insolvenz- und restrukturiungsnaher Themen, und bedient einen schwerpunktmäßig aus Kreditgebern bestehenden Mandantenstamm - darunter befinden sich auch einige Bankenkonsortien -, wenngleich man auch zunehmend auf Unternehmerseite agiert. Auf Kreditgeberseite konnte man zuletzt die Marktpräsenz durch einige Neumandatierungen von Banken wie unter anderem die Bank of Ireland und die Deutsche Pfandbriefbank sowie diverse Debtfonds wie Crescent Capital stärken. Die Bank of Ireland betreute man unter Federführung von Tom Beckerhoff zu einer Super Senior-Finanzierung im Rahmen des Erwerbs von Competence Call Centre (CCC) durch das Private Equity-Unternehmen Ardian und Crescent Capital bei der Finanzierung des Erwerbs der ABIT-Gruppe durch Marlin Equity Partners. Der 'besonders gute' Praxisgruppenleiter Andreas Naujoks, der 'einen guten Ruf in der Branche genießt' und eine 'sehr starke Auffassungsgabe und hohes Fachwissen' besitzt, beriet in Kooperation mit dem Moskauer Büro eine russische private Geschäftsbank bei der Refinanzierung einer bestehenden REPO-Transaktion einschließlich besicherter Kreditverträge für einen Konzern mit einer deutschen Holding-Gesellschaft. Ebenso zum Kernteam zählen der 'sehr erreichbare' Sebastian Bock, der 'auch ältere Angelegenheiten im Kopf behält', und der 'fachlich tief verwurzelte' Nikolai Warneke, den ein 'sehr guter Geschäftssinn und eine strukturierte Herangehensweise' auszeichnen. Anfang 2018 stieg Alexander Schilling als Associated Partner von Allen & Overy LLP ein.

White & Case LLP beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Beratung von Banken, Sponsoren und Unternehmen in den Bereichen Leveraged Finance sowie Unternehmens-, Immobilien-, Projekt- und Asset-Finanzierung und kann insbesondere im Hamburger Büro mit besonderer Expertise zu strukturierten Finanzierungen und Refinanzierungen mit Energie- und Infrastruktur-Bezug aufwarten. Zudem ist man in der Betreuung bankaufsichtsrechtlicher Themen und restrukturierungsbezogener Fragestellungen versiert. Vanessa Schürmann beriet einen Arrangeur beim Repricing und der Erhöhung des bestehenden Term Loan B der APCOA Parking auf €380 Millionen und unterstützte ein Bankenkonsortium bei der Finanzierung des Erwerbs der SGB-SMIT Beteiligungs GmbH durch den Private Equity-Investor One Equity Partners vom Beteiligungsunternehmen BC Partners. Ein weiteres Bankenkonsortium betreute sie bei der Refinanzierung des deutschen Transport- und Logistikunternehmens Hapag-Lloyd durch die Erhöhung eines revolvierenden Konsortialkredits von $125 Millionen auf $145 Millionen, während sie gemeinsam mit Kapitalmarktrechtlerin Rebecca Emory ein Bankensyndikat unter Führung der Deutschen Bank und J.P. Morgan bei der €1,35 Milliarden-Refinanzierung der Senvion Gruppe beriet; die Refinanzierung bestand aus einem High-Yield-Bond in Höhe von €400 Millionen, einer besicherten revolvierenden Mehrwährungs-Kreditlinie über €125 Millionen und einer besicherten Mehrwährungs-Garantie-Fazilität über €825 Millionen. Personell konnte man sich mit einigen Associates verstärken wie auch mit Local Partner Sebastian Schrag, der im Juni 2017 von der nun geschlossenen Kanzlei Heymann & Partner Rechtsanwälte ins Team wechselte. Mattias von Buttlar schloss sich der Kanzlei im Januar 2018 von Clifford Chance an und verließ sie im Juni wieder. Local Partner Veit Sahlfeld ist seit April 2018 als Of Counsel bei Norton Rose Fulbright tätig.

Wenngleich das Team von CMS traditionell häufig auf Kreditnehmerseite agiert, baut man auch weiterhin die kreditgeberseitige Beratung aus, woraus sich ein breitgefächertes Mandantenportfolio aus Banken, deutschen und internationalen Unternehmern und Sponsoren ergibt. Zu den Stärken zählen zum einen Akquisitionsfinanzierungen - hier ist man insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien erfahren - und zum anderen die Betreuung von Unternehmensfinanzierungen sowie Refinanzierungs- und Restrukturierungsthemen. Als Wachstumsfeld kristallisierte sich außerdem der Immobilienfinanzierungsbereich heraus: hier betreute man zuletzt diverse Fonds und Private Equity-Häuser. Co-Praxisleiter Markus Pfaff und Marc Seibold berieten jeweils REVCAP bei der Finanzierung des Erwerbs des City Carré Magdeburg und GSAF Holdco EUR bei der Finanzierung des Erwerbs von verschiedenen Studentenwohnheimen in diversen deutschen Großstädten. Im Unternehmensfinanzierungsbereich betreute man Dr. Ing. h.c. F. Porsche bei der Begebung eines Schuldschein-Darlehens in Höhe von €280 Millionen sowie die börsennotierte Aktiengesellschaft ElringKlinger bei einem Schuldscheindarlehen in Höhe von €200 Millionen. Hirschvogel mandatierte das Team bei einer Konsortialfinanzierung mit einem Volumen von €400 Millionen, während man unter Federführung des Hamburger Partners Marc Riede den Baukonzern Hochtief bei einer syndizierten revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von €1,7 Milliarde unterstützte. Als herausragende Mandate in der Akquisitionsfinanzierung gelten die Betreuung des strategischen Investors Bottega InvestCo bei der Finanzierung des Erwerbs der Getronics-Unternehmensgruppe für €200 Millionen und die Beratung von Afinum Siebte Beteiligungsgesellschaft bei der Finanzierung des Erwerbs der Mehrheit an Garz & Fricke.

Das bank- und finanzrechtliche Team von Hogan Lovells International LLP profitiert einerseits vom internationalen Netzwerk der Kanzlei sowie anderseits von der starken Zusammenarbeit diverser Praxisgruppen, wodurch man sich in den Bereichen Unternehmens-, Akquisitions- und Immobilienfinanzierung sowie Handels- und Exportfinanzierung einem Full-Service-Ansatz verschreibt. Somit ist man für Kreditnehmer und -geber gleichermaßen attraktiv. Neben Banken als traditionelle Kreditgeber ist man auch für eine Reihe alternativer Kreditgeber wie Debtfonds und Versicherungen tätig. Zudem ist man zunehmend in die Beratung französischer Mandanten, wie beispielsweise Société Générale, involviert, was dem Ausbau der Pariser Banking-Praxisgruppe geschuldet ist. Zu den prominenten Mandaten zählen die Beratung von Grover bei einer durch Vermögenswerte gesicherten Kreditstruktur von Varengold Bank, die in Kooperation mit dem Londoner Büro durchgeführte Betreuung von Ares Management bei einer Unternehmensfinanzierung sowie die Beratung von Jones Lang LaSalle bei der Anpassung eines Mehrwährungs-Kreditvertrags mit einem internationalen Bankenkonsortium. Der letztgenannte Mandant wurde außerdem von Patrick Mittmann, der im September 2018 zu Baker McKenzie wechselte, bei Senior Schuldverschreibungen betreut. Im Bereich der Akquisitionsfinanzierung beriet Praxisgruppenleiterin Katlen Blöcker gemeinsam mit dem Corporate-Team CTDI bei Finanzierungsthemen betreffend den Erwerb der EMEA-Reparaturdienstleistungssparte des US-amerikanischen Unternehmens Communications Test Design. Counsel Sven Seibold schloss sich Ende 2017 dem Frankfurter Büro von DLA Piper an.

Norton Rose Fulbright leistet 'qualitativ hochwertige Arbeit', die insbesondere von nationalen und internationalen Kreditgebern wie Banken und Kreditinstituten jedoch auch von Unternehmen auf Darlehensnehmerseite in Anspruch genommen wird. Das Beratungsportfolio umfasst Akquisitions-, Unternehmens- und Immobilienfinanzierungen sowie Mandate mit Restrukturierungs- und Insolvenzbezug. Unter Leitung des 'fachlich hervorragenden, sehr pragmatischen und lösungsorientierten' Praxisgruppenleiters Oliver Sutter betreut man beispielsweise die Commerzbank, Deutsche Bank und Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Auf der Kreditnehmerseite beriet der in Hamburg sitzende Shipping-Experte Timo Noftz, der über eine weitreichende Asset- und Projektfinanzierungsexpertise verfügt, einen Mandanten beim Erwerb eines Schiffsdarlehensportfolios. Bankrechtler Rüdiger Litten  wechselte im April 2018 ins Frankfurter Büro von Fieldfisher, während man zeitgleich Of Counsel Veit Sahlfeld von White & Case LLP für sich gewinnen konnte.

Shearman & Sterling LLP agiert für Kreditnehmer und -geber und dies insbesondere am deutschen MidCap-Markt. Hier zählen LBO-Transaktionen, Unitranche- und Super Senior-Finanzierungen sowie Unternehmensfinanzierungen zum Beratungsspektrum, das auf einem engen Austausch mit Finanzierungskollegen aus dem globalen Netzwerk basiert. In Kooperation mit Kollegen aus der M&A-Praxis beriet Esther Jansen, die sich die Praxisgruppenleitung mit Winfried Carli teilt, Allianz Deutschland bei finanzierungsrechtlichen Aspekten des Verkaufs ihrer Mehrheitsbeteiligung an der Oldenburgischen Landesbank an die Bremer Kreditbank und betreute CITIC Capital China Partners III, ein von CITIC Capital verwalteter Buyout-Fonds, bei Fragestellungen betreffend die Finanzierungsstruktur des Co-Investments mit der 3i Group in das Unternehmen Formel D. In weiteren Highlights betreute Carli capiton bei der Finanzierung des Erwerbs von Magix Software, beriet Cathay Capital bei der Finanzierung des Erwerbs des Automobilzulieferers E.Winkemann von Equistone Partners Europe und stand Crescent Capital bei einer Unitranche-Refinanzierung der 3B Scientific Group, einem globalen Hersteller von anatomischen und biologischen Lehrmitteln für die Wissenschaft, das Gesundheitswesen und die Patientenaufklärung, zur Seite. Im letztgenannten Mandat stand auch Matthias Weissinger an der Federführung; er wurde Ende 2017 zum Partner ernannt und beriet in einem weiteren Highlight die Commerzbank als Arrangeur bei der Refinanzierung der HUBER Packaging Group.

Das Team von Baker McKenzie profitiert vom globalen Netzwerk der Kanzlei und setzt somit auf eine starke Zusammenarbeit mit diversen ausländischen Büros. Mit Oliver Socher an der Praxisleitung fokussiert man sich auf das Konsortialkreditgeschäft im Rahmen von Handels- und Exportfinanzierungen, Akquisitionsfinanzierungen und Restrukturierungen, musste jedoch einige schwerwiegende Verluste einstecken: im September 2017 schloss sich Verbriefungsspezialist Martin Kaiser dem Team von Ashurst LLP an und im Januar 2018 zog Immobilien- und Assetfinanzierungspartner Filip Kurkowski nach. Kompensieren konnte man diese Weggänge jüngst mit dem Zugang von Immobilienfinanzierungsspezialisten Patrick Mittmann, der bis Ende August 2018 bei Hogan Lovells International LLP tätig war. Zu den Highlights der Praxis zählen die Beratung von Standard Chartered Bank bei einer Darlehensfazilität mit zwei Währungen in der Höhe von $306 Millionen und €956 Millionen an Yapı ve Kredi Bankası, bei der man mit den Büros in Istanbul und London kooperierte, Sochers Betreuung von Credit Suisse als Arrangeur bei einer Unitranche-Finanzierung mit Betriebsmittellinie und die Unterstützung der Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft beim Erwerb eines Windparks für ihren CR Institutional Renewables Energies Fund. Das letztgenannte Mandat wurde gemeinsam mit Kollegen aus den M&A- und Energierechtspraxen bearbeitet und steht für eine sich weiter im Ausbau befindliche Branchenspezialisierung im Energiesektor. So beriet man beispielsweise auch ein Konsortium aus 13 europäischen und asiatischen Banken bei der Finanzierung des Erwerbs der ista International, einem weltweit agierenden Energieeffizienzdienstleister. Im Immobilienbereich beriet Kathrin Marchant ein Bankenkonsortium bei der Finanzierung des Erwerbs des Berliner Sony Centers.

Bei DLA Piper 'passt das Gesamtpaket'. Mit 'überragender Branchenkenntnis' fokussiert man sich auf die Beratung von Unternehmen und Finanzinstituten bei Unternehmens- und Akquisitionsfinanzierungen. Eine ebenso tragende Rolle spielt die Begleitung von Projektfinanzierungen in den Bereichen Energie und Infrastruktur. Hier unterstützte der 'wendige und juristisch hoch versierte' Counsel Robert Hofbauer die DekaBank Deutsche Girozentrale bei der Projektfinanzierung für das Onshore Windfarmprojekt Nordlicht in Norwegen und beriet die Norddeutsche Landesbank bei der Projektfinanzierung eines Windfarmprojekts des Marguerite Fonds in Schweden in Höhe von €60 Millionen. Praxisgruppenleiter Torsten Pokropp ist 'präzise und juristisch top' und der Immobilienfinanzierungsexperte Frank Schwem 'extrem verhandlungsstark und gradlinig'. Verstärkung holte man sich durch den Einstieg von Counsel Sven Seibold Ende 2017 von Hogan Lovells International LLP, während man den ehemaligen Praxisgruppenleiter Wolfram Distler im September 2017 an das Frankfurter Büro von Weil, Gotshal & Manges LLP verlor.

Das 'verlässliche' Team von Mayer Brown LLP 'erzielt hervorragende Ergebnisse für seine Mandanten und dies stets innerhalb des geplanten Zeitrahmens und des vereinbarten Budgets'. Außerdem schätzen Mandanten die 'ausführliche Beratung mit ausgeprägtem Sinn für geschäftliche Belange' sowie 'die kurzfristige Bearbeitung von Sachverhalten'. Man berät Kreditnehmer und -geber, darunter insbesondere Banken, Fonds und Unternehmen, bei Immobilienfinanzierungen, Asset-basierten Finanzierungstransaktionen, Akquisitionsfinanzierungen, syndizierten Unternehmenskrediten und Restrukturierungsthemen. Der 'sehr gute' Praxisgruppenleiter Martin Heuber, der 'profunde Kenntnisse' und ein 'tiefes Verständnis für die Belange des Mandanten' demonstriert, beriet den Energie- und Infrastrukturdienstleister Entega bei einem Konsortialkredit, der von einem Bankenkonsortium zur Verfügung gestellt wurde. Gemeinsam mit dem Londoner Büro betreute man zudem die Raffinerie Heide der Klesch Gruppe bei der Refinanzierung von diversen Kreditfinanzierungsaspekten, einschließlich eines High-Yield-Bonds und eines Hedges, und beriet einen Industriekonzern bei der Refinanzierung von insgesamt fünf syndizierten und bilateralen Kreditfazilitäten. Im November 2017 wurde Kirsten Schürmann zum Counsel ernannt, während Markus Strelow einen Monat später die Kanzlei in die Selbstständigkeit verließ.

Das Team von Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP besteht aus 'guten Juristen, die ihren Beruf ernst nehmen' und daher ein 'sehr hohes Servicelevel und qualitativ hochwertige Beratung' liefern. Man tritt häufiger auf der Seite der Kreditnehmer auf, agiert allerdings auch für Kreditgeber, und ist in den Bereichen Akquisitionsfinanzierung, strukturierte Finanzierung, Konsortialkredite und Schuldenrestrukturierung aktiv. Oftmals bestehen diese Finanzierungen aus einer Kombination von Senior-Krediten, High-Yield-Anleihen und mezzaninen Finanzierungsformen - ein Beratungsansatz, der auf einer engen Kooperation mit den Steuerrechts- und Kapitalmarktrechtspraxen basiert. Praxisgruppenleiter Johannes Kremer ist ein 'herausragender Allrounder in allen Finanzierungsthemen' und ein 'exzellenter Verhandlungsführer', der 'die Interdependenzen zwischen verschiedenen Finanzierungsformen bedenkt und Konflikte vermeidet'. Als Highlight beriet er unter anderem Key Safety Systems (KSS) zu zwei Kreditzusagen betreffend den Erwerb sämtlicher Vermögenswerte und operativer Geschäfte von Takata für einen Gesamtkaufpreis von $1,588 Milliarden. In weiteren Mandatierungen betreute man eine Portfoliogesellschaft einer internationalen Investmentgesellschaft bei der Änderung ihrer erstrangigen Kreditfazilität, über welche ein Add-On-Term-Loan über $190 Millionen gestellt und die ursprünglichen Tranche B-2 Term Loan und alle unter der zweitrangigen Kreditfazilität ausstehenden Beträge refinanziert wurden, und in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Büro betreute man eine Bank bei einer gesicherten Darlehensvereinbarung in Höhe von $1,8 Milliarden für einen Hersteller von Aluminiumprodukten.

Bei Taylor Wessing bekommt man 'zügige und sachgerechte Beratung', wobei man sich 'stets auf das Wesentliche konzentriert und dies bei angemessenen Stundensätzen'. Außerdem wird die 'Qualität der Anwälte über alle Senioritätsgrade' als 'sehr gut' bewertet und der 'sehr kommerzielle Ansatz' sowie das 'Verständnis für die Sichtweise finanzierender Banken' hervorgehoben. Die tragende Säule des Geschäfts liegt auf der Beratung von Akquisitionsfinanzierungen, bei denen man schwerpunktmäßig auf Sponsorenseite agiert, während dieser Ansatz durch Beratungskapazitäten in den Segmenten Unternehmenskredite, Restrukturierungs- und Sanierungsfinanzierungen sowie Immobilien- und Projektfinanzierungen komplementiert wird. Die 'höchstprofessionelle' Sabine Schomaker, die sich durch eine 'tiefe Marktkenntnis' und eine 'sehr gute unaufgeregte Verhandlungsführung' auszeichnet, beriet Afinum Management bei der Finanzierung des Erwerbs der Düsseldorfer It Works. Ebenso empfohlen werden der 'sehr erfahrene und engagierte' Clemens Niedner, der 'sehr gut verhandelt und zudem sehr pragmatisch ist', und Salary Partner Ulf Gosejacob, der für seine 'schnelle und angemessene Kommunikation' und seinen 'Fokus auf die wesentlichen Anliegen des Mandanten' Beachtung findet. Letzterer betreute die Bayerische Landesbank, HSH Nordbank und SEB bei Akquisitionsfinanzierungsthemen betreffend die Übernahme von NRW Building Technology durch das in München ansässige Unternehmen Bregal Unternehmerkapital und, im Bereich der Unternehmensfinanzierung, beriet er die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die Bremer Kreditbank (BKB) als Arrangeure bei der Erhöhung und Verlängerung der bestehenden syndizierten Kreditfazilität für die PAS Gruppe.

Neben Goodwins Paradedisziplin der Immobilienfinanzierung deckt das Team um den angesehenen Stephan Kock auch noch weitere Kreditfinanzierungen ab und ist durch die internationale Vernetzung beziehungsweise durch die enge Kooperation mit den Büros in den USA besonders gut für die Bearbeitung von Mandatierungen mit US-Bezug aufgestellt. In diesem Rahmen betreut man beispielsweise deutsche Banken bei ihrem USA-Geschäft. Außerdem arbeitet man im Bereich Leveraged Finance häufig mit den Kollegen aus dem Pariser Büro zusammen und im Immobiliensegment mit dem Londoner Büro. Jüngst beriet man mit den britischen Kollegen das Immobilienfinanzierungsunternehmen Medical Properties Trust bei der Finanzierung des Joint Ventures mit der Primonial Group mit einem Investitionsvolumen von €1,635 Milliarden. Zudem konnte man zuletzt auch die Beratung von Investoren und Debt fonds ausbauen. So beriet man einen von GreenOak aufgesetzten Debtfonds bei der Ausreichung eines Darlehens in Höhe von circa €100 Millionen zur Finanzierung eines Immobilienportfolios in Deutschland. Die HSH Nordbank mandatierte das Team bei der Finanzierung des Erwerbs einer Gewerbeimmobilie in Deutschland im Rahmen eines Share Deals durch Global Gate Capital Management. Kira Müller trat dem Team im Mai 2018 als International Legal Consultant vom Moskauer Baker Botts L.L.P. Büro bei.

Mit einem Fokus auf die Mittelstandsberatung ist Heuking Kühn Lüer Wojtek vor allem für Kreditnehmer bei Akquisitions- und Unternehmensfinanzierungen im MidCap-Bereich tätig. Darunter befinden sich unter anderem einige Private Equity-Fonds, während man auch für Kreditgeber agiert. Michael Neises beriet AUCTUS Private Equity Fonds bei der Akquisitionsfinanzierung für das in Berlin ansässige IT-Systemhaus globits und die Netzwerk Kommunikationssysteme mit Sitz in Barleben sowie bei der Ausweitung der bestehenden Finanzierung. Zudem betreute er das schweizerische Private Equity-Unternehmen CGS bei der Akquisitionsfinanzierung zum Erwerb der Beteiligung an Stürtz Maschinenbau, während Praxisgruppenleiter Thomas Schrell, der einen 'sehr guten Überblick über die Marktlage besitzt', den neuen Mandanten Katjes International bei der Finanzierung des Erwerbs der italienischen Sperlari Unternehmensgruppe beriet. Ein Konsortium öffentlich-rechtlicher Kreditinstitute begleitete man bei der Finanzierung der Akquisition von Spezialkliniken durch Ufenau Capital Partners, während Premium Equity Partners das Team bei der Refinanzierung der externen Bankenfinanzierung eines Portfoliounternehmens mandatierte. Die Helaba und SW Invest Finance Trade bilden ebenso Teil des Mandantenstammes.

Jones Day liefert Beratung zu Akquisitionsfinanzierungen, Unternehmenskrediten und Immobilienfinanzierungen und ist sowohl auf Kreditgeber- als auch Kreditnehmerseite tätig. Kennzeichnend für die Beratung ist die enge Kooperation mit ausländischen Büros der Kanzlei. So beriet Of Counsel Sascha Schmidt beispielsweise gemeinsam mit dem New Yorker Büro Auria Solutions USA zu Fragestellungen betreffend ein $350 Millionen-Darlehen der Bank of America bestehend aus einem langfristigen Kredit in Höhe von $100 Millionen, einer $150 Millionen revolvierenden Kreditlinie und einem $100 Millionen-Kredit mit fester Laufzeit und aufgeschobener Inanspruchnahme. Zudem betreute er das Management von Stürtz Maschinenbau bei Finanzierungsfragen betreffend die Veräußerung der Mehrheitsanteile des Managements an CGS, ein schweizerisches Private Equity-Unternehmen, während Praxisgruppenleiterin Sandra Kamper EMERAM Capital Partners beim Erwerb und der Finanzierung von zwei parallel laufenden Transaktionen im Gesundheitstechnikbereich betreute: dem Erwerb von Meona und dem Erwerb von E.care bvba. Hunnewell Partners mandatierte das Team im Rahmen des Joint Ventures mit dem Georgian Co-Investment Fund zur Gründung von Cement Invest sowie beim Erwerb von 50% der Stimmrechte und 45% des Eigenkapitals der CaucasusCement Holding von der HeidelbergCement Central Europe East Holding durch Cement Invest. Für Finanzierungen im Immobilienbereich ist Claudia Leyendecker die Ansprechpartnerin.

K&L Gates LLP besticht durch 'schnelle und flexible Reaktions- und Bearbeitungszeiten', 'eine sehr gute Branchenkenntnis' und 'die angenehme Zusammenarbeit'. Zum Mandantenstamm zählen Banken und andere Finanzinstitute, nationale und internationale Unternehmen, Investoren und Sponsoren, die man bei nationalen und grenzüberschreitenden Finanztransaktionen begleitet. Hierbei ist man besonders in der Asset-Finanzierung im Infrastrukturbereich, wie beispielsweise Schienenverkehr und Rollmaterial sowie Luftfahrt, erfahren, wenngleich man auch in den Segmenten Akquisitionsfinanzierung und Immobilienfinanzierung aktiv ist. Der 'schnelle und flexible' Co-Praxisleiter Matthias Grund, dessen 'Verhandlungsgeschick, gutes Fachwissen und kommerzielles Verständnis' von Mandanten betont wird, beriet das Private Equity-Unternehmen Paragon Partners Condekta bei der Finanzierung der Akquisition der Condecta Gruppe und betreute Prime Capital bei Fragestellungen betreffend die Finanzierung der Akquisition der insolventen TEMPTON Gruppe und Refinanzierung bestehender Darlehen mit anschließender Bereitstellung einer neuen Finanzierung. Diese im letztgenannten Mandat demonstrierte Schnittstellenkompetenz zu insolvenzrechtlichen Themen bildet eine weitere Stärke des Teams, das neben Grund von Frank Thomas geleitet wird; Grund ist zudem der Hauptkontakt für den Bereich Infrastruktur einschließlich Flugzeugfinanzierung. So beriet er beispielsweise einen Mandanten bei einem Konsortialkreditvertrag zur Refinanzierung von über 5000 gebrauchten Eisenbahnwaggons und der Finanzierung von 1000 neu gebauten Waggons. Der empfohlene Bastian Bongertz gehört ebenfalls dem Kernteam an und beriet jüngst einen Kreditnehmer bei einer gewährten Immobilienfinanzierung für den Kauf von drei Logistikimmobilien und ein Private Equity-Unternehmen bei einem Darlehensvertrag.

King & Spalding LLP liefert 'sehr gute Arbeitsqualität' und dies häufig in Kooperation mit den Finanzierungsteams in unter anderem London und New York. So teilt auch Sebastian Kaufmann, der als 'Spezialist für Pfandbriefe' gilt und 'fundierte und qualitativ hochwertige Rechtsberatung' liefert, seine Zeit zwischen dem Frankfurter Büro und dem in New York auf. Zu den Stärken der Praxis zählt die Begleitung von Darlehensgebern und -nehmern bei grenzüberschreitenden Immobilienfinanzierungen im MidCap-Bereich. Andreas Böhme beriet beispielsweise Tishman Speyer beim Kauf und der Finanzierung des Pressehauses am Berliner Alexanderplatz vom Medienkonzern Bertelsmann für den neuen Fonds Tishman Speyer European Real Estate Ventures VII.

Mandanten schätzen bei Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die 'gute Erreichbarkeit und Kosteneffizienz' des Teams sowie die 'schnellen Reaktionszeiten' und den 'unkomplizierten Umgang'. Die Praxis verfolgt einen Full-Service-Ansatz und berät somit umfassend zu allen bank- und finanzrechtlichen Themen, einschließlich angrenzender Bereiche wie Insolvenz- und Steuerrecht. Regelmäßig führt dies zu Mandatierungen in den Segmenten Immobilienfinanzierung und Akquisitionsfinanzierung sowie in den Bereichen Factoring und forderbasierte Finanzierungen, während man sich in der Projektfinanzierung durch den Zugang von Alexander Wojtek im Dezember 2017 von Watson Farley & Williams LLP verstärken konnte. Ähnlich breit setzt sich das Mandantenportfolio zusammen, das zwar auf einer starken Verwurzlung im Mittelstand basiert und so zu zahlreichen Mandatierungen auf Kreditnehmerseite führt, jedoch auch einige Banken und Kreditfonds umfasst. Der 'lösungsorientierte und pragmatische' Christoph Schauenburg 'verfügt über hervorragende Kenntnisse im Finanzierungsrecht und konzentriert sich dabei auf die relevanten Fragen'. Er beriet den englischen Debtfonds Beechbrook Capital bei der Akquisitionsfinanzierung für den Erwerb der Beinbauer Gruppe durch den Private Equity-Fonds H.I.G und den Kreditfonds Idinvest Partners bei der Finanzierung des Erwerbs der Geschäftsanteile an der Zielgesellschaft AUVESY durch Brockhaus Private Equity. FAKT mandatierte das Team beim Erwerb von immobilienbesicherten Darlehensforderungen.

Watson Farley & Williams LLP ist in der Akquisitions- und Unternehmensfinanzierung aktiv und dies insbesondere in den Bereichen Transport, Immobilien, Private Equity, Energie und Infrastruktur sowie dem Bankensektor. Clemens Hillmer betreute die Berenberg Bank beim Ankauf eines Schiffskreditportfolios der Royal Bank of Scotland in Höhe von circa $460 Millionen, das der Mandant gemeinsam mit einem japanischen Finanzinvestor erwarb, und Stefan Kilgus beriet NORD/ LB Girozentrale und NORD/LB Luxembourg Covered Bond Bank bei der Finanzierung einer Akquisition von Albrecht & Dill Cosmetics durch den Erwerber German Equity Partners IV, ein von ECM Equity Capital Management verwalteter Eigenkapitalfonds. In einem weiteren Highlight begleitete man die Tank & Rast Gruppe bei der Refinanzierung ihrer €1,45 Milliarden Senior Kreditfinanzierung mit einer langfristigen Investment Grade-Finanzierungsstruktur, welche auf einer Common Terms Debt-Plattform basiert und neue Bankkredite und Schuldverschreibungen umfasst, die wiederum im Rahmen von Privatplatzierungen an akkreditierte Investoren in den USA und Europa ausgegeben wurden. Thomas Hollenhorst und Maren Brandes gehören ebenfalls dem Kernteam an, das Alexander Wojtek im Dezember 2017 an Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH verlor; er stieg dort als Partner ein.

Basierend auf der engen Kooperation des Finanzierungsteams von Weil, Gotshal & Manges LLP mit den M&A- und Private Equity-Praxen sowie den Kollegen aus der Restrukturierungsabteilung wird man insbesondere bei der Finanzierung von Transaktionen aktiv sowie bei öffentlichen Übernahmen und Finanzierungsthemen, die im Rahmen von Restrukturierungen und Distressed Asset-Deals Beratungsbedarf mit sich bringen. Michael Kohl, der gemeinsam mit Wolfram Distler die Praxis leitet, beriet den weltweit tätigen Kupfer- und Kupferlegierungsproduktehersteller KME bei Fragestellungen betreffend die Emission von vorrangigen besicherten Schuldverschreibungen und die gleichzeitige Verlängerung und Änderung der bestehenden besicherten syndizierten Bankenkreditfinanzierung sowie die grenzüberschreitende Factoring-Finanzierung der KME Gruppe. In Zusammenarbeit mit dem Büro in London begleitete er zudem Advent International und deren Portfolio-Gruppe Brammer bei einer syndizierten Bankkreditfinanzierung im Rahmen des Erwerbs der IPH Gruppe. Ebenso in Kooperation mit dem Londoner Büro sowie der deutschen Corporate-Praxis beriet Distler Novalpina Capital bei der Finanzierung des Übernahmeangebots für der in Estland ansässigen Olympic Entertainment Group durch Morgan Stanley und Raiffeisen International.


Projektfinanzierung

Tabellenverzeichnis

  1. Projektfinanzierung
  2. Führende Namen
  3. Namen der nächsten Generation

Führende Namen

  1. 1

Namen der nächsten Generation

  1. 1
    • Carla Luh - Hogan Lovells International LLP

Clifford Chance deckt ein breites Spektrum an Transaktionen zu verschiedenen Projektarten ab. Somit wird man in praxisübergreifender Zusammenarbeit regelmäßig bei deutschen und internationalen Projekten in den Bereichen konventionelle und erneuerbare Energien und Infrastruktur mandatiert und sticht hierbei besonders durch die Expertise im Bereich der ECA-gedeckten Finanzierungen hervor. Daneben befindet sich die Projektbegleitung im Gesundheitswesen weiterhin im Ausbau; nicht zuletzt durch die Counsel-Ernennung von Anna Thwaites im Mai 2018. Gemeinsam mit Riko Vanezis beriet sie jüngst ein Bankenkonsortium bei der Finanzierung des Entwurfs, der Errichtung, des Betriebs und der Instandhaltung eines integrierten Gesundheitszentrums in der Türkei. In anderen Mandaten betreute Praxisgruppenleiter Florian Mahler Global Infrastructure Partners bei der Finanzierung des Erwerbs von 50% der Anteile an dem im Bau befindlichen Offshore-Winpark Borkum Riffgrund 2 und gemeinsam mit dem Kapitalrechtsexperten Sebastian Maerker beriet er die Stadt Düsseldorf bei einer Finanzierung in Höhe von €600 Millionen zum Zwecke des Rückerwerbs des Kanalnetzes. Das berufsständische Vorsorgewerk Ärzteversorgung Westfalen-Lippe mandatierte das Team bei seiner Beteiligung am Onshore-Windpark Nordlicht in Norwegen, während die Beratung der Saudi Arabian General Authority of Civil Aviation (GACA) bei der Privatisierung von fünf internationalen Flughäfen in Saudi-Arabien als eines der internationalen Highlights gilt. Beda Wortmann, ein weiteres Kernmitglied des Teams, ist häufig in PPP-Projekten involviert. Die Stadtwerke Augsburg sind ebenfalls unter den Mandanten.

Die Projektfinanzierungsberatung von Allen & Overy LLP richtet sich schwerpunktmäßig auf die Bereiche Energie- und Infrastruktur: hier berät man zumeist Kreditgeber bei nationalen und internationalen Projekten und ist besonders bei Refinanzierungsthemen und Portfolio-Deals erfahren. Im Infrastrukturbereich beriet Of Counsel Peter Stenz ein Bankenkonsortium bei der Finanzierung des ÖPP-Projekts auf den Bundesautobahnen A10 und A24 zwischen der Anschlussstelle Neuruppin und dem Autobahndreieck Pankow in Höhe von insgesamt €620 Millionen; die Finanzierung umfasste neben verschiedenen Kreditfazilitäten eine langfristige Namensschuldverschreibung, an der institutionelle Investoren beteiligt sind. Im Energiesegment betreute Stenz gemeinsam mit Counsel Jens Gölz die Commerzbank Aktiengesellschaft bei Fragestellungen betreffend die Finanzierung der beiden französischen Windparks Haute Epine und Buissons sowie bei der Finanzierung des Onshore-Windparks Lakiakangas in Finnland, während Norbert Wiederholt ein Bankenkonsortium bei der Refinanzierung der bestehenden Projektfinanzierung von Trianel Windkraftwerk Borkum (TWB) betreute. In einem weiteren Mandat begleitete er einen Kreditgeber bei der Restrukturierung und Refinanzierung einer circa €100 Milllionen hohen Finanzierung eines Solarparks in Spanien.

Bei Hogan Lovells International LLP fokussiert man sich auf Finanzierungen von Anlagen zur Energieerzeugung, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Energy-from-Waste und konventionelle Energieerzeugung, sowie auf Finanzierungen von Infrastrukturprojekten und ist hierbei für Industrieunternehmen, Banken und Investoren bei nationalen und internationalen Mandatierungen aktiv. Die im Januar 2018 zur Partnerin ernannte Carla Luh betreute Northland Power bei der Akquisition und Finanzierung des Offshore-Windparks Deutsche Bucht in Höhe von €1,3 Milliarden, beriet die NRW.Bank bei der Refinanzierung des €315 Millionen-Offshore-Windparks Trianel Wind Farm Borkum und unterstützte die DekaBank bei der Refinanzierung des Schweizer PPP-Projekts Zeughausareal Burgdorf, das den Bau und Betrieb eines Verwaltungszentrums, eines Straßeninspektorats mit Werkhof sowie ein Regionalgefängnis umfasste. Ebenso zum Kernteam zählen Christian Knütel in Hamburg und Tobias Faber in Frankfurt.

Linklaters berät Banken und Sponsoren bei der Finanzierung von in- und ausländischen Energie- und Infrastrukturprojekten und verfolgt dabei einen praxis- und standortübergreifenden Ansatz, der auf enger Kooperation mit den Büros in unter anderem Paris und London basiert, sowie auf der Zusammenarbeit mit Kollegen aus den Bereichen Energiewirtschaftsrecht, Öffentliches Recht, Steuer-, Kapitalmarkts- und Gesellschaftsrecht. So beriet Counsel Judit Körmöczi gemeinsam mit Thomas Schulz aus der Corporate-Praxis die UniCredit Bank als Konsortialführer der bestehenden Finanzierung bei der Refinanzierung des Offshore-Windparks Borkum West I sowie bei der Finanzierung der zweiten Ausbauphase des Windparks Borkum West II. Daneben betreute man eine Bank bei der Refinanzierung und Restrukturierung eines Portfolios bestehend aus mehreren Windparks in Polen im Zuge eines Eigentümerwechsels und unterstützte Allianz Global Investors beim Erwerb von 49% der Anteile an einem Windparkportfolio bestehend aus sieben Windparks in Frankreich von STEAG. Michal Hlásek ist ebenfalls Mitglied des Kernteams.

Mit Fokus auf die Kreditgeberbetreuung berät man bei Watson Farley & Williams LLP zu Projekten in den Bereichen Infrastruktur und Energie einschließlich Wind, Solar und konventioneller Energie. Neben der inländischen Mandatsarbeit setzt man einen weiteren Schwerpunkt auf die Beratung von deutschen Banken und Investoren bei ausländischen Projekten in Frankreich, Skandinavien, dem Vereinigten Königreich und Irland. Jüngst beriet Thomas Hollenhorst die Norddeutsche Landesbank Girozentrale bei der Finanzierung eines Solarpark-Portfolios bestehend aus acht Solarparks in Dänemark mit einer Gesamtleistung von 70MW, während man ein Bankenkonsortium bei der Finanzierung des Offshore-Windparkprojekts Deutsche Bucht in Höhe von €988 Millionen begleitete. Stefan Kilgus betreue zudem die KfW IPEX-Bank und die Kreditanstalt für Wiederaufbau bei der $31,7 Millionen-Finanzierung des argentinischen Onshore-Windparkprojekts Kosten. Während Senior Associate Alexander Wojtek im Dezember 2017 bei Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH als Partner einstieg, konnte man in München im März 2018 die beiden Sektorgruppen Transport und Asset-Finance mit dem Zugang von Flugzeugfinanzierungsspezialisten  Jonathan Mullender, der zuvor als Of Counsel bei Norton Rose Fulbright tätig war, stärken. Er begleitet deutsche Arrangeure, Fonds, Fluggesellschaften und Banken bei Finanzierungstransaktionen im Luftfahrtsektor und bei inländischen und internationalen Flugzeug-Leasing-Mandaten sowie beim Erwerb und Verkauf solcher Assets.

Das Projektfinanzierungsteam von White & Case LLP berät Banken, Finanzinvestoren und Sponsoren bei der Finanzierung von nationalen und internationalen Energie- und Infrastrukturprojekten und profitiert hier von der engen Kooperation mit dem Düsseldorfer Energieteam und dem Team für Öffentliches Recht und regulierte Märkte in Berlin. Praxisgruppenleiter Florian Degenhardt beriet MEAG MUNICH ERGO Asset Management bei der Refinanzierung einer Autobahnteilstrecke über Projektanteile und Bankdarlehen und begleitete die Bayerische Landesbank und die UniCredit Bank bei der Finanzierung des ersten Waldwindpark-Portfolios in Bayern mittels kommerzieller Darlehen. Ein Konsortium aus zwei Banken mandatierte das Team als Mandated Lead Arranger beziehungsweise als Sicherheitenagent bei der strukturierten Finanzierung eines Windparks in Skandinavien.

In der Projektfinanzierung ist das Team von CMS häufig im Bereich erneuerbare Energien - und hier insbesondere im Onshore- und Offshore-Wind-Sektor - aktiv. So berieten beispielsweise Holger Kraft, Kerstin Block und Marc Riede British Wind Energy (BEW) bei der Finanzierung des deutschen Offshore-Windparkprojekts Deutsche Bucht in der Nordsee mit einem Finanzierungsvolumen von €1 Milliarde, das von einem aus zehn Geschäftsbanken bestehenden Bankenkonsortium zur Verfügung gestellt wurde.

Im Bereich Projektfinanzierung wird bei Freshfields Bruckhaus Deringer Daniel Reichert-Facilides für seine 'weitreichende Erfahrung' empfohlen. In enger Kooperation mit anderen Praxisgruppen berät er Mandanten aus der Energie- und Transportbranche zu Projektfinanzierungsthemen und bei der Finanzierung von PPP-Projekten.

Norton Rose Fulbright agiert hauptsächlich auf der Seite der Kreditgeber und berät diese praxisübergreifend als auch in Kooperation mit Kollegen an anderen europäischen Standorten bei Finanzierungsthemen im Rahmen von Energie- und Infrastrukturprojekten. Anthony Morton beriet die ING Bank bei einer MIGA-gedeckten Kreditfazilität für Southern Gas Corridor CJSC für den Bau und Betrieb des transanatolischen Erdgasterminals sowie bei einer SACE-gedeckten Kreditfazilität für Yildiz Entegre für die Finanzierung einer Aluminiumfabrik. Der in Hamburg ansässige Timo Noftz begleitet neben Energie- und Infrastrukturprojekten auch nationale und internationale Finanzierungs- und Leasingtransaktionen für Luftfahrzeuge, Schiffe und Eisenbahnen und ist neben Kreditgebern auch für Leasinggeber und -nehmer tätig sowie für Sponsoren, Projektgesellschaften und andere Unternehmen. Of Counsel Jonathan Mullender stieg im März 2018 als Partner bei Watson Farley & Williams LLP ein.


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  • China Drug Registration Regulation - Public consultation on amendment closes - March 2014

    In February 2014, the China Food and Drug Administration (“CFDA”) invited second-round comments from the public regarding proposed amendments to the China Drug Registration Regulations (“DRR”). One of the proposed amendments touches upon patent protection for drugs in China.
  • Revised NDRC Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects - April 2014

    The National Development and Reform Commission ( NDRC ) released a new set of Management Measures for Approval and Filing of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准和备案管理办法) ( New Measures ) on 8 April 2014. The New Measures take effect on 8 May 2014 and will replace the Interim Management Measures for Approval of Outbound Investment Projects ( 境外投资项目核准暂行管理办法) ( Original Measures ) which have been in force since 9 October 2004.
  • Insurance Update - CIRC Issues Insurance M&A Measures: What are the impacts and applications?

    On 21 March 2014, CIRC issued the Administrative Measures on the Acquisition and Merger of Insurance Companies (the Insurance M&A Measures ) which will take effect from 1 June 2014. The Insurance M&A Measures apply to M&A activities whereby an insurance company is the target for a merger or acquisition. The target insurance company could be either a domestic or a foreign invested insurer. However, the Insurance M&A Measures will not apply to any equity investment by insurance companies in non-insurance companies in China or in overseas insurance companies.
  • China issues new rules to regulate medical devices - May 2014

    The Regulations on Supervision and Administration of Medical Devices (in Chinese《医疗器械监督管理条例》, State Council Order No. 650) (the Medical Device Regulations) were amended by China's State Council on 31 March 2014 and will come into effect on 1 June 2014. This is the first amendment in more than a decade since the Medical Device Regulations were first promulgated in 2000, even though the amendment was initiated eight years ago in 2006. The 2014 amendment unveils reforms on the regulatory regime for medical devices market in China from various aspects.
  • Hong Kong: The evolving role of independent non-executive directors - May 2014

     In a recent speech given by Mr. Carlson Tong, Chairman of the Securities and Futures Commission, Mr. Tong pointed out that companies can improve corporate governance by attaching higher importance to the role of their board of directors as an internal gatekeeper. Mr. Tong said that this can be done more easily by having effective independent non-executive directors (INEDs) on the board.
  • Walking a fine line in China:Distinguishing between legitimate commercial deals and commercial bribe

    China in the 21st century exemplifies an atmosphere of great opportunity and intense competition. Against this backdrop, it has become increasingly common for businesses to adopt a variety of practices in order to make their products and services competitive. Such practices may include paying middle-men to promote sales and giving incentives to buyers directly. However, whilst revenue spikes are undoubtedly welcome, businesses should bear in mind the potential backlash arising out of these commercial arrangements. The risk that such arrangements may not comply with anti-bribery and corruption laws and therefore cause business significant damage in the long term should not be underestimated.
  • Competition law developments in East Asia - May 2014

    Authorities in Hong Kong have taken further steps in their deliberate approach to enforcing the Competition Ordinance. A little over a year after it was appointed, the Competition Commission released a report in which it provides a brief introduction to the Ordinance as well as a roadmap leading to its full entry into force. The report also explains how the Commission will prioritise its enforcement activities, and identifies the guidelines, policies and compliance tools which it plans to release before the Ordinance is enforced. Currently only some of the institutional provisions of the Ordinance are effective, allowing the Commission and the Competition Tribunal to prepare for enforcement.
  • Rise of the private healthcare sector - July 2014

    As of 2013, China had 9,800 private hospitals, representing almost half of the total number of hospitals in the country 1 . However, private hospitals still severely lag behind their public peers due to low utilisation, talent shortages and incomplete social insurance coverage. As part of China's ongoing healthcare reform initiatives, the Chinese government has set a goal to increase the share of patients treated by private hospitals to 20% by the end of 2015 2 .
  • Walking a Tightrope in Singapore - July 2014

    The world has no borders and distance is negligible for the technologically savvy criminal. Individuals with illicit funds to launder or terrorist activities to finance can, with the latest technology, transfer high volumes of money around the globe almost instantaneously and seek to conceal the origin or the destination of the funds.
  • Indonesia banking bill: proposed restrictions on foreign investment - July 2014

    Indonesia's House of Representatives is currently considering a new draft banking bill (the Banking Bill ) which, if passed into law in its current form, will:

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