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Deutschland > Regionale Kanzleien - Wirtschaftsrecht > Ruhrgebiet Westfalen

Redaktionelle Abschnitte

Das Ballungsgebiet Ruhrgebiet und Westfalen beherbergt über fünf Millionen Einwohner und weist eine dezentrale Struktur aus elf Städten und vier Landkreisen auf. Der ehemalige Fokus auf den Bergbau und die Großindustrie verlagerte sich in den letzten Jahrzehnten hin zu starken örtlichen Dienstleistungs-, Versorgungs- und Wissenschaftssektoren. Die Energiewirtschaft ist durch die Geschäftszentralen von E.ON, RWE, Innogy und thyssenkrupp vertreten und machte sich durch die Entwicklung neuer Konzepte zum nachhaltigen Wasserkonsum sowie neuen Umwelt- und Recyclingtechniken und Wärmespeicherungskonzepten einen Namen. Essen ist zudem für die rege Immobilienbranche und als Hauptstandort der länderübergreifenden Funke Mediengruppe sowie Einzelhändlern wie ALDI Nord bekannt. In Bochum spielen besonders die Produktionswirtschaft mit Themen wie Elektromobilität, Hochleistungswerkstoffe und Geothermie eine wichtige Rolle. Dortmund gilt als wichtiger Logistik- und Technologiestandort, während die gesamte Region mit einer hohen Dichte an Sportevents und Freizeitparks zusätzliche Wirtschaftskraft generiert.

Aulinger Rechtsanwälte in Bochum, Kümmerlein in Essen und Brandi Rechtsanwälte in Bielefeld bilden die größten Sozietäten der Region und verfügen innerhalb ihres Full-Service-Ansatzes über besondere Expertise im Immobilien-, Medizin-, IT-, Öffentlichen und Energierecht. Die Duisburger Kanzlei Grüter ist außerdem im Sportrecht aktiv, während Schmidt, von der Osten & Huber besonders für die Erfahrung in der Beratung familiengeführter Unternehmen geschätzt wird. Wolter Hoppenberg besitzt große Stärke im Umwelt-, Planungs- und Vergaberecht und bedient vor allem Unternehmen der Energiebranche und die öffentliche Hand. Aulinger Rechtsanwälte verstärkte sich Anfang 2018 durch die Umwelt- und Planungsrechtsexpertin Claudia Schoppen, die von Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ins Team wechselte, und durch Thomas Görgemanns, zuvor General Counsel bei Vonovia, der seit Oktober 2017 als Salary Partner an der Schnittstelle zwischen Gesellschafts- und Immobilienrecht agiert.

Im Regionalteil Ruhrgebiet und Westfalen werden bedeutende ortsansässige Kanzleien sowie deren besondere Spezialisierungen und Stärken in allen Aspekten des Wirtschaftsrechts dargestellt. Großkanzleien und Boutiquen finden Sie in unseren bundesweiten Bewertungen, untergliedert nach Praxisbereichen.

Die Traditionskanzlei Aulinger Rechtsanwälte berät an ihren beiden Standorten Bochum und Essen regionale Unternehmen, die öffentliche Hand und vermögende Privatpersonen, wobei insbesondere die Sektoren Maschinen- und Anlagenbau, Immobilien, Gesundheit, Energie und Wasserversorgung, Lebensmittel, Verkehr und Telekommunikation im Vordergrund stehen. Somit ist man neben den Kerngebieten Gesellschaftsrecht und M&A, Steuerrecht und der Nachfolgeberatung auch in diversen Spezialgebieten wie dem Energiewirtschaftsrecht und anderen Bereichen des öffentlichen Rechts gut aufgestellt. Die Gesellschaftsrechtler Markus Haggeney und Jens Hausmanns vertraten Steag in einem Bieterverfahren des Auftraggebers BS Energy, in dem es um die Suche nach einem Investitionspartner für ein Digitalisierungsprojekt ging. Weiterhin vertrat Christian Stenneken die Stadt Stuttgart in einem von EnBW eingeleiteten Zahlungsstreit um Löschwasserkosten für Feuerwehreinsätze. Die Vergaberechtlerin Nicola Ohrtmann setzte für European Homecare einen Nachprüfungsantrag gegen die Stadt Düsseldorf durch, der eine öffentliche Ausschreibung von sozialen Betreuungsleistungen betreffend Flüchtlingsunterkünfte vorschreibt. Die Umwelt- und Planungsrechtspartnerin Claudia Schoppen trat dem Team Anfang 2018 von Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bei, während der ehemalige General Counsel von Vonovia, Thomas Görgemanns, seit Oktober 2017 als Salary Partner an der Schnittstelle zwischen Gesellschafts- und Immobilienrecht tätig ist.

Mit 29 Partnern ist Kümmerlein eine der größten mittelständischen Kanzleien des Ruhrgebiets. Die Stärken der Essener Sozietät liegen im Gesellschaftsrecht, der Abwicklung von Unternehmens- und Immobilientransaktionen, im Arbeitsrecht sowie im Umwelt- und Planungsrecht. An diesen Schnittstellen begleitet man auch regelmäßig große Infrastruktur- und Anlagenbau-Projekte. Daneben betreut man Mandanten bei Fragestellungen zum IT- und Datenschutzrecht, was die gerichtliche Vertretung einschließt. Zu den Mandanten gehören neben Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand auch Konzerne wie BP Europe und E.ON sowie öffentlich-rechtliche Mandanten wie das Land Nordrhein-Westfalen und das Universitätsklinikum Essen. Christian Althaus war umfassend an der Ruhrbahn-Fusion zwischen den Verkehrsbetrieben der Städte Mühlheim an der Ruhr und Essen beteiligt. Christian Löhr und Sebastian Longrée gehören zu den zentralen Figuren im Gesellschaftsrecht und dem M&A-Bereich.

Die fünf Standorte der überregional tätigen Kanzlei Brandi Rechtsanwälte setzen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte im Wirtschaftsrecht. Während man im Stammbüro Bielefeld einen umfangreichen Full-Service-Ansatz einschließlich Beratungskapazitäten zu Spezialthemen wie Medizin- und Versicherungsrecht verfolgt, fokussiert sich das Detmolder Team auf die gesellschafts- und steuerrechtliche Beratung von Familien- und inhabergeführten Unternehmen. Der Standort Gütersloh ist durch die Tätigkeit im Handels-, Gesellschaftsrecht und dem gewerblichen Rechtsschutz sehr international geprägt und kooperiert oft mit Partnereinheiten in Paris und Peking. Die Kerndisziplin des Paderborner Büros hingegen ist das öffentliche Umwelt- und Planungsrecht, während man in Minden ein breiteres Leistungsspektrum bestehend aus Gesellschafts-, Handels-, Arbeits- und Immobilienrecht anbietet. Unter der Federführung von Franz Tepper beriet man SanderStrothmann beim Verkauf des Unternehmens SastoMed an Mölnlycke Health Care. Helmut Dröge, Bernhard König und Martin Dippel berieten das Familienunternehmen Tönsmeier bei der Veräußerung des Unternehmens an die Schwarz-Gruppe.

Die traditionelle Duisburger Sozietät Grüter berät schwerpunktmäßig zu arbeits-, gesellschafts- und kartellrechtlichen Fragestellungen sowie bei Themen des gewerblichen Rechtsschutzes und denen mit Transaktionsbezug, während man auch in der Streitbeilegung erfahren ist. Als Highlight begleitete man unter Federführung von Andreas Felsch DMG Mori bei der Gründung eines Joint Ventures mit den Unternehmen Dürr, Software, Carl Zeiss und ASM Assembly Systems, die in Folge gemeinsam die IIOT-Plattform ADAMOS konzipierten. Arbeitsrechtler Thorsten Schäckel, Gesellschaftsrechtspartnerin Ina-Maria Böning, der für IP zuständige Jürgen Schlichting und Prozessanwalt Andreas Grüter stellen weitere Schlüsselfiguren der Kanzlei dar.

Die Essener Kanzlei Schmidt, von der Osten & Huber bietet Unternehmen - allen voran familiengeführten Betrieben -, Geschäftsführern und Freiberuflern ein Full-Service-Angebot. Neben den Schwerpunkten Gesellschaftsrecht und M&A, Arbeits-, Immobilien-, IT- und Medizinrecht sowie die Nachfolgeberatung verfügt man über Expertise in angrenzenden Gebieten wie dem gewerblichen Rechtsschutz, dem Bankrecht und dem öffentlichen Recht. Die Sozietät ist bestens bekannt für ihre langjährige Beratung und Vertretung von ALDI Nord und Süd bei diversen und zahlreiche Rechtsgebiete umfassenden Fragestellungen. Der Gesellschaftsrechtler Jochen Schmidt, Medizinrechtler Franz-Josef Dahm und der Stiftungs- und Nachfolgeberater Carl Otto Stucke sind anerkannt. Arbeitsrechtler Christian Mehrens trat dem Team Mitte 2018 von Freshfields Bruckhaus Deringer bei.

Spieker & Jaeger ist im Handels, Gesellschafts-, Steuer-, Arbeits-, Bank- und Kartellrecht sowie im gewerblichen Rechtsschutz versiert, und dies sowohl in beratender als auch streitbeilgender Funktion, und verfügt über Branchenexpertise in den Sektoren Immobilien und Energie. Zu den Highlights aus 2018 zählen die Vertretung von Rewe Dortmund durch Achim Herbertz bei der Abwehr einer Markenrechtsklage des tschechischen Unternehmens Luxuria. Die Sozietät umfasst insgesamt 15 Partner, darunter die Gesellschafts-, Steuer- und Immobilienrechtler Jochen Berninghaus und Carsten Jaeger.

Die in Bielefeld, Hamm und Münster präsente Sozietät Streitbörger Speckmann berät mittelständische nationale und internationale Unternehmen, Konzerne, Finanzinstitute und Versicherungen umfassend zu diversen wirtschaftsrechtlichen Angelegenheiten. Yorck Streitbörger, der häufig bei insolvenzrechtlichen Themen zu Rate gezogen wird, begleitete das insolvente Unternehmen Feinkost Menzi bei der Übernahme durch die Rila-Gruppe und agierte als Insolvenzverwalter im Rahmen der Übernahme des insolventen Unternehmens Siedenburger Stahl + Glasbau durch GlasMetall. In einem weiteren Highlight vertraten Claas Birkemeyer und Tim Bremke Maka Windkraft in einem Genehmigungsverfahren zum Bau und Betrieb von fünf Windenergieanlagen in Höxter.

Wolter Hoppenberg bietet eine für die Region einzigartige Kombination aus umfassender wirtschaftsrechtlicher Beratung gepaart mit Spezialexpertise in diversen Bereichen des öffentlichen Rechts und Themen mit Telekommunikationsbezug. Somit ergibt sich ein breit gefächerter Mandantenstamm bestehend aus mittelständischen Unternehmen und der öffentlichen Hand; das letztgenannte Mandantensegment begleitet man auch bei landwirtschaftlichen und kommunalen Anlagenbau- und Versorgungsprojekten. Zu den Mandanten zählen hierbei neben Städten und Gemeinden auch der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen und der Wasserverband Eifel-Rur, jedoch auch Mandanten der Privatwirtschaft wie HeidelbergCement, die von Öffentlichrechtler Michael Hoppenberg und dem Wasserrechtsexperten Till Elgeti betreut werden, während Lisa Paar Telekommunikationsnetzbetreiber zu Fragen des öffentlichen Bau- und Planungsrechts berät. Die Vergaberechtspraxis wird von Marc Dewald aus dem Büro in Hamm heraus geleitet. Im Unternehmensrecht sind Matthias Brockmeier und Bastian Hensel die Ansprechpartner.

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